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    Spaß- und Genußläufer - so bleibt das auch! Avatar von runners.high
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    Standard Laufbericht: 6-Std in Nürnberg (Sri Chinmoy)+6-Std in Fürth (Down-Syndrom-Lauf)+Bonus

    Hier mein Laufbericht zu zwei 6-Std-Läufen fast vor meiner Haustüre. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Eure Reaktionen.

    Wenn Ihr den Bericht mit Fotos und Ergebnislisten lesen wollt, da einfach darauf klicken, der Link führt zur Seite der LG Ultralauf:

    Ein Wochenende in Mittelfranken


    Ein Wochenende in Mittelfranken – zwei 6-Stunden-Läufe


    Am Samstag, 18. März startete um 10 Uhr der 21. Sri Chinmoy 6-Stunden Lauf in Nürnberg. Viele werden den Lauf vom letzten Jahr kennen, als dort die Deutsche 6Std-Meisterschaft auf dem 1.522m Rundkurs ausgetragen wurde. Nun war die Meisterschaft in diesem Jahr bereits eine Woche vorher in Münster und auch dort war ja die LG Ultralauf sehr erfolgreich.

    Diesmal war in Nürnberg alles eine Nummer kleiner. Auch das Wetter wollte nicht an letztes Jahr anknüpfen. Schreckliche Voraussagen für den Samstag musste ich den Vorhersagen entnehmen. Schon vor dem Einparken entdeckte ich den ersten „LG Ultraläufer“ – Franz Holzleitner hatte schon seine Start-Nr. und ging nochmals zurück zum Hotel, was gleich nebenan lag. Auch ich machte mich auf den Weg zur Pegnitzwiese, um meine Startunterlagen abzuholen. Es regnete leicht und gelegentlich war eine frische Brise zu spüren – ungemütlich!
    Viele alte Läuferbekanntschaften entdeckte ich, je näher der Starttermin rückte. Stefan Daum hatte ich vor 2 Wochen beim Lahntal 50km-Lauf bereits getroffen, in Münster war er nicht dabei. Als Münster-Starter waren nicht nur Stefan Finster und Konrad Vogl vor Ort, auch Franz und ich wollten "schon wieder" einmal sehen, was in 6Std möglich ist. Peter Hübner musste letzte Woche noch krankheitsbedingt passen, war aber heute halbwegs fit am Start. Zudem war Wolfgang Metzger für uns dabei.
    War es zum Start noch etwas nass und kühl, so blieben die vorhergesagten, weiteren Regenfälle aus – lediglich ein kühler Wind war gelegentlich spürbar. Damit hatte die meisten Läufer(innen) weniger Probleme. Ich ging diese Aufgabe mit einigen sportlichen Ehrgeiz an, ohne mich zu sehr verausgaben zu wollen. Für mich standen noch weitere Aufgaben auf dem Programm. So war ich mit meinen Rennverlauf und Ergebnis ganz zufrieden.
    Nach 6Std lege ich brav mein Stöckchen zur Restmetervermessung relativ kurz nach der Ziellinie ab und drücke meine Garrmin. Erholungszeit - 36Std zeigt sie an - soviel Zeit habe ich nicht - ich werde morgen um 9Uhr in Fürth starten.

    Wieder mal erreichte Stefan Daum (wie 2 Wochen zuvor beim Lahntallauf) den undankbaren 4. Platz in der Gesamtwertung, welch tolles Ergebnis!

    Für den Sonntag sagte der Wetterbericht noch mehr Regen bei geringeren Temperaturen an. Ich packte vorsichtshalber gleich noch eine Regenhaut und ein paar Armlinge in meine Sporttasche.
    Es stand der 6Std-Lauf zum Welt-Down-Syndrom-Tag in Fürth an. Er wird seit einigen Jahren von Anita Kinle mit Ihrem Laufclub 21 ausgerichtet.
    Übrigens hat dieses 21 nichts mit einem Halbmarathon zu tun – es steht vielmehr für das Chromosom Nr. 21, dass bei den Down-Syndrom-Betroffenen, dreifach in jeder Zelle vorhanden ist (Trisomie 21). Das Down-Syndrom ist somit eine genetisch bedingte, nicht veränderbare Veranlagung, es ist keine Krankheit.

    Eine ganz andere Veranstaltung – ein Charité-Lauf eben, zum Spenden sammeln für den guten Zweck - der sportliche Aspekt steht nicht ganz im Vordergrund. Der Start bereits um 9Uhr auf einem Sportplatz am Rande von Fürth. Die Laufrunde hatte in etwa die Form einer 8, die sich jedoch nicht querte, wobei in der Mitte eine 400m-Sportplatzrunde zu laufen war. Auf dieser war der Start für die 6-Std (auch Staffelläufer), sowie Marathon und Halbmarathon, später wurde noch ein 10km-Lauf gestartet. Es war schon geschickt organisiert, damit sich die Laufgruppen kaum behinderten und sich auf der 1,9km-Runde verteilten.
    Immerhin waren insgesamt über 700 Läufer(innen) bei allen Disziplinen beteiligt. Unter ihnen als Wiederholungstäter: Peter Hübner, Franz Holzleitner und ich.
    Zudem war unser Neumitglied Uwe Brenner für eine Spendenstaffel (RUNNING ANGEL_2), im Piratenkostüm, als Alleinstarter dabei.

    Welch ein Wunder, hörte der Regen wiederrum quasi mit dem Startschuss auf und kehrte kaum zurück.
    Bei bester Verpflegung auf der Strecke gab es viel zu sehen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
    Dudelsackpfeifer, Gospelchor, DJ, einen Piraten (Uwe Brenner), als Spendensammler unterwegs, Sternenkrieger, Wüstenläuferin (samt Komplettausrüstung, machte einen Testlauf) ING-DIBA-Löwe, weißer und schwarzer Engel, Cheerleaders …. und vieles mehr.
    So wurde das Laufen fast zur Nebensache – doch die Vielfachstarter waren wieder gut unterwegs.

    Als das Signal ertönt, bleibe ich stehen und warte auf die Vermessung der Restmeter. Beim Stop meiner Garmin, sagt sie mir 56Std Erholungszeit an. Wiederum habe ich nicht sooo lange Zeit (siehe weiter unten)
    Ich sollte meiner Garmin wohl "beichten", was ich vom 16.07. – 03.08.2017 vorhabe.
    Das Race across Germany (Deutschlandlauf): 19 Etappen, 1326km von Sylt bis auf die /zur Zugspitze


    Weiter geht’s:
    Für mich war das alles nur der Auftakt für meine „Hardcore-Deutschlandlauf-Vorbereitungs-Woche“. Ich hatte mir im Anschluß die Woche Urlaub genommen, um direkt die tagtägliche Laufbelastung zu testen. So begann ich am Montag noch etwas vorsichtig mit 53km in 6:10 Std. Am Dienstag sollte der längste Umfang folgen: 61km in 6:45 Std. Am Mittwoch folgte der Abschlußtest mit 57km in 6:00 Std.
    Fazit:
    Das Wetter wurde täglich etwas feuchter und kälter – ich mußte mich natürlich selbst versorgen, auf einer ca 20km-Runde hatte ich jeweils zwei Fläschchen im Trinkgurt. Ich bin jeden Tag etwas schneller gelaufen, als am Tag zuvor – die Muskulatur und Kraft waren geradezu unbeeindruckt. Der Wille sowas alleine „durchzuziehen“ war absolut vorhanden und wurde nie in Frage gestellt – also Moral und Physis sind absolut intakt! Der Deutschlandlauf kann also kommen – bis dahin gibt es noch jede Menge Wettkämpfe in verschiedenen Ausprägungen. Die Zuversicht wächst: Ich kann DAS!!!
    Ob das meine Garmin nun auch kapiert hat ......




    Liebe Grüße an alle Interessierten,

    Roland
    runners.high - Nomen est omen

  2. #2
    Avatar von Phenix
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    Standard

    Respekt vor dieser Doppelleistung, am Sonntag war bei mir der Weg zum Becker schon ne Herausforderung

    Deutschlandlauf, dass ist echt mal ne Ansage, ich drücke dir die Daumen und freue mich auf die Berichte dazu.

  3. #3
    Avatar von vanthemanAut
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