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Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Andy21
    Gast

    Standard Osteochondrosis dissecans Sprunggelenk

    Hat jemand Erfahrung mit dieser Verletzung. Habe jetzt 2 Monaten immer wieder schmerzen im rechten Fuß im Sprunggelenk. Nachdem ich jetzt im Kernspin war, diagnostizierte mir der Artz in einem Areal den Gelenkknorpels im Sprunggelenk eine minderdurchblutung, wodurch ich immer wieder schmerzen habe bei Belastung. Laufen geht zurzeit somit gar nicht. Hat jemand Erfahrungen damit gesammelt?

    Osteochondrose: Osteochondrosis dissecans Sprunggelenk | Gelenk-Klinik.de


    Gruß
    Andy

  2. #2
    Bio-"Mechanikerin" Avatar von trifeminine
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    Standard

    Man kann natürlich versuchen, konservativ zu behandeln und die Belastung des Fußes optimal hinzubekommen und zu sehen, ob das ausreicht. Hängt auch maßgeblich von der Ausgangslage ab.
    In den meisten Fällen, gerade bei Sportlern, ist halt die Arthroskopie mit anschließender physiotherapeuthischer Behandlung "leider" das Mittel der Wahl :(
    http://www.sandrina-illes.at/buchprojekt
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  3. #3

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    Standard

    Hallo Andy,

    wenn du im Internet oder in Foren danach suchst, wirst du vermutlich nur schlimme Geschichten lesen: Dort schreiben vor allem die Leute, die schlechte Erfahrungen gemacht haben.
    Es gibt aber auch genug Leute, bei denen diese Erkrankung behandelt worden ist und die heute wieder laufen. Die posten nur diese Dinge eher selten (weil ja kein Leidensdruck da ist).

    Ich selbst bin im November 2011 arthroskopisch operiert worden. Bei mir war schon ein Areal aufgrund der Minderdurchblutung abgestorben. Das tote Gewebe ist entfernt worden (damit es sich nicht irgendwann löst). Der Knochen ist dann mit vielen kleinen Punkten angepikst worden, damit Zellflüssigkeit austritt und die Zellen einen Faserersatzknorpel bilden können.

    Das Ganze war relativ langwierig (man darf eine Weile nicht auftreten, dann langsam aufbelasten) und lange nicht laufen. Heute ist aber alles wieder bestens. Im September 2012 (also ein Jahr später) bin ich einen Marathon gelaufen. Alles ohne Probleme.

    Mein Rat: Such dir einen Spezialisten und hole dir im Zweifel eine zweite ärztliche Meinung ein. Suche NICHT in Foren und lass dich nicht verrückt machen.

    Besten Gruß,

    Marina

  4. #4

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    Zitat Zitat von fraeulein_milla Beitrag anzeigen

    Mein Rat: Such dir einen Spezialisten und hole dir im Zweifel eine zweite ärztliche Meinung ein. Suche NICHT in Foren und lass dich nicht verrückt machen.

    Sehe ich genauso! Ich würde immer mehrere Ärzte draufschauen lassen. Entweder halt einen Spezialisten vor Ort, oder vielleicht sogar im Netz (zB https://www.medexo.com).

    Habe neulich noch gelesen, dass bis zu 60% der OPs unnötig sind. Die Ärzte verdienen halt sau viel durch OPs... :-/

  5. #5
    Andy21
    Gast

    Standard

    Danke für eure Tipps!! Ich habe es mittlerweile schon fast seit 3 Monaten! Bis jetzt war der Rat meines Arztes (Arzt der nordischen Ski Nationalmannschaft), das zu machen was möglich ist... sprich Radfahren, Schwimmen, Crosstrainer ...etc. Meint ihr ich soll -falls es nicht absehbarer Zeit nicht besser wird- mal nachfragen ob eine Therapie helfen könnte?Evtl. Physio, Elektrotherapie etc. Schaden würde es vermutlich nicht!

  6. #6

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    Hi Andy,

    Ich geb dir einfach mal meinen Erfahrungsbericht und hoffe, dass es dir weiterhilft:
    Als ich 14 war wurde bei mir OD im Sprunggelenk festgestellt. Damals bin ich nicht gelaufen, habe jedoch Faustball gespielt. Die Aerzte haben dann erst eine Pridiebohrung versucht, was jedoch erfolglos war. Ich hatte auch sehr starke Schmerzen beim gehen, da der Knochen in der Talusschulter anfing abzubroeckeln (Sport konnte ich total vergessen). Mit 16 wurde dann eine Knochen-Knorpel-Transplantation aus dem Knie durchgefuehrt, was auf jeden Fall geholfen hat. Allerdings nur so lange ich keinen Sport getrieben ahbe, der mein Fussgelenk stark belastet. Faustball musste ich definitiv aufgeben. Das schnelle Anlaufen und Abstoppen ist Gift fuer das Sprunggelenk. 2 Jahre spaeter hatte ich wieder Probleme und habe Hyaluronsaeurespritzen ins Gelenk bekommen. Die waren schmerzhaft, haben fuer ca. 6 Monate aber wirklich geholfen. Mitlerweile bin ich 24 und ca 5kg leichter als mit 16. Ich gehe 3-5 mal die Woche 5-8km laufen und habe kaum Probleme. Das wichtigste sind gute Laufschuhe (stabil und abfedernd) und orthopaedische Einlagen. Solange ich darauf achte gerade aufzutreten, keine starken Steigungen laufe und ein paar Tage Pause mache sobald ich merke es wird zu viel, ist alles gut. Also ich wuerde sagen lauf weiter, abersei vorsichtig und versuche nicht mehr kaputt zu machen. Und als ich die ganzen OP's hatte war wohl der beste Spezialist Prof. Jerosch am Johanna-Etienne-KH in Neuss (da wurde ich auch operiert).

    Alles Gute,
    Marie

  7. #7
    Avatar von Cyberbob13
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    Standard

    hallo foris, ich hole den thread wieder aus der versenkung, weil ich auch seit knapp 2 jahren mit dem limken sprunggelenk herumgurke. nun wurde ebenfalls bei mir ein OD diagnostiziert und ich hab bald eine gelenkspiegelung vor mir. danach vermutlich 3-4 Wochen auf krücken. hat jemand erfahrung mit dem eingriff und der reha? vielleicht gelingt hier ja ein reger erfahrungsaustausch? ich werde jedenfalls hier berichten ...

    lg, Christian

    ps: klingt eventuell verrückt, aber ich bin über die diagnose recht froh. endlich hab ich eine perspektive. lieber mal eine handfeste OP als ewiges rumgeeiere ohne klare diagnose :-)

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