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Thema: Start mit ü50 oder wie ich zum Laufen kam

  1. #1
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Standard Start mit ü50 oder wie ich zum Laufen kam

    ...dann will ich auch mal versuchen ein Tagebuch zu schreiben oder vielleicht eher einen Abriss, wie ich zum Laufen kam. Zuerst vielleicht einiges zu meiner Person: fast 53 Jahre jung, 84 kg leicht, nicht gänzlich unsportlich, bis vor zwei Jahren ausschließlich Fitnessstudiogänger als Ausgleich zum Büroalltag.

    2014 im Sommer
    Eine Kollegin meinte, wer ins Fitnessstudio geht, wird wohl auch laufen können. Gezwungen zur Magdeburger Firmenstaffel dachte ich bei 3 km ich muss sterben. Ich habe die 3 km überlebt, meine Knie schmerzten, ich trug Bandagen.

    2014 der August
    Magdeburger Sportschecklauf, Schmerzen im Knie waren vorbei, Bandage im Sani-Schrank. Die Idee - so schlecht war die Firmenstaffel nicht und eigentlich ist Laufen gar nicht so schlecht. Ich habe ihn geschafft, mit Schmerzen, Atemnot, aber glücklich. Es folgt eine Pause, mehr Studio, weniger Lauf.

    2015 und wieder Sommer
    "Na los, die Firmenstaffel ruft", ein wenig (unsystematisches) Training, ein Lauf ohne Schmerzen im Knie, aber mit Sturz. Mit blutigen Knie den Lauf glücklich und besser als 2014 beendet.

    2015 nach der Staffel
    Laufzeug gekauft, zumindest Hose & Shirt, Traing im begrenzten Umfang. Das Ziel: Sportscheck ohne Atemnot & keine Gehpausen- ich hab's geschafft. Stolz auf unter 30 Minuten, sicher für viele keine tolle Zeit, für mich "woooow"

    2015 es wird Herbst
    Mein Sohn (17) und neidvoll zugegeben mit der Power der Jugend meldet sich für die HM-Distanz zum Magdeburger Marathon. Beim Anmelden die Frage "Papa willst du nur zuschauen? 10 wirst du doch wohl schaffen!" - Papa will sich keine Blöße geben und meldet sich für die 10km an, beginnt zu trainieren und schafft es unter einer Stunde. "Mama" meint zwischendurch "du spinnst".

    31.12.2105
    Viele schlafen aus, um sich auf Silvester vorzubereiten. "Papa" & Sohn drehen durch und laufen 10km beim Magdeburger Silvesterlauf, schaffen es unter einer Stunde, kommen zum Mittag nach Haus, halten Mittagsschlaf und denken, was für ein schönerTag.

    Die Fehler 2016 und neue Vorhaben folgen im nächsten Beitrag, sofern Interesse vorhanden!
    Morchl, loslaeufer, Caia and 2 others like this.
    LG Heiko





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    2014 3km 00:17:22 2016 Magdeburg HM 01:55:56 2017 Hamburg-Marathon 04:15:05

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  2. #2
    Schlaucht so rum... Avatar von maccall
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    Absolut!
    Du bist nicht der einzige hier, den mit Ü50 der Laufwahn gepackt hat. Willkommen im Klub, und erzähle schön weiter.

  3. #3

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    Ich freue mich auch auf Deine Berichte! Bin zwar noch nicht Ü50, aber doch schon Ü45 und hab es leider auch erst letztes Jahr geschafft, mal richtig mit dem Laufen anzufangen.
    Angefangen: 17.9.2015, PB 5km: 19:06 (8.1.2017), 10 km: 39:39 (05.02.2017), HM: 1:28:41 (09.10.2016), M: 3:27:35 (30.4.2017) https://runalyze.com/shared/Jde/

  4. #4
    berodual_junkie
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    Zitat Zitat von heiko1211 Beitrag anzeigen
    "Mama" meint zwischendurch "du spinnst"
    Melde sich mal Einer hier, der das noch nie zu hören bekommen hat!
    Morchl and MiGu_15 like this.

  5. #5
    Fußkrüppel Avatar von taeve
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    Zitat Zitat von maccall Beitrag anzeigen
    Absolut!
    Du bist nicht der einzige hier, den mit Ü50 der Laufwahn gepackt hat. Willkommen im Klub, und erzähle schön weiter.
    So isses. Laufe regelmäßig auch erst seit meinem 53. Lebensjahr und habe dies Jahr mit 55 Lenzen meinen ersten Marathon gefinisht!
    Gruß Frank


  6. #6

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    Hi Heiko,

    Ich zitiere deine Frau mal frei aus meiner Sicht: "Dann spinn mal weiter!"
    Viel Freude beim Laufen und viel Spaß mit deinem Tagebuch.

    Gruß
    Andreas

  7. #7
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    …das Jahr 2015 endete wie geschrieben mit dem Silvesterlauf. Eine völlig neue Erfahrung insofern, als das bislang Silvester immer für den Abend vorgeschlafen wurde und man nicht vor 10:00 Uhr am Frühstückstisch saß. Es war aber eine schöne neue Erfahrung, umso schöner, als das auch unser Sohn mit 17 aus dem Bett kam und wir so einen „Männerlaufvormittag“ machten.
    2016 war dann von Trainingsfehlern geprägt. Mieses Wetter, kalt und die Idee nur am Wochenenden zu laufen, es da aber „richtig krachen“ zu lassen. Wochentags Fitnessstudio und am Wochenende mindestens 10 km laufen und flott steigern. Im Januar begannen die Schmerzen, Held wie ich war, habe ich sie weitestgehend ignoriert. Mal kurz pausiert, aber nicht wirklich etwas geändert. Das Ganze endete im März in einem (beginnenden) Ermüdungsbruch. Das Vorhaben am Tangermünder Elbdeichmarathon über die HM-Distanz zu laufen hatte sich erledigt. Trainingspause war angesagt. Frustriert, über sich selbst ärgernd galt es zur Physiotherapie zu gehen und zu hoffen, dass es besser wird. Und es wurde besser!
    Anfang April Start mit Struktur. Dreimal die Woche laufen, um einen tatsächlichen Trainingseffekt zu erreichen, das Fitnessstudio auf ein bis zwei Einheiten die Woche als Ergänzung zum Laufen (Ganzkörpertraining) heruntergefahren. Und ich laufe schmerzfrei! Eine entscheidende Lehre aus den Fehlern war „achte auf deinen Körper und spiel nicht den Helden“.
    Anfang diesen Monats reifte dann der Gedanke im Herbst einen Marathon in Angriff zu nehmen. Ich habe mir über den „LäuferCoach“ bei Runnersworld einen Trainingsplan erstellte (kann bei Interesse eingestellte werden) und trainier aktuell nach diesem Plan, von meiner Frau kam übrigens ein lieb gemeintes „du spinnst“. Ob es dann tatsächlich etwas wird, mit dem Marathon, wird sich zeigen. Aber ich bin Optimist und wie heißt es so schön, der Weg ist das Ziel.
    LG Heiko





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  8. #8
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von heiko1211 Beitrag anzeigen
    Das Ganze endete im März in einem (beginnenden) Ermüdungsbruch. [...] Anfang April Start mit Struktur. Dreimal die Woche laufen [...] Eine entscheidende Lehre aus den Fehlern war „achte auf deinen Körper und spiel nicht den Helden“. [...] Anfang diesen Monats reifte dann der Gedanke im Herbst einen Marathon in Angriff zu nehmen. [...] von meiner Frau kam übrigens ein lieb gemeintes „du spinnst“.
    Danke zu allererst mal dem Himmel, dass er eine derart kluge Frau an deine Seite geführt hat. Denn du spinnst wirklich.

    Erst im April hast du mit halbwegs vernünftigem Lauftraining begonnen. Alles davor war ausgemachter Mist. Du hast sogar eine deutliche Quittung dafür bekommen, gibst Lippenbekenntnisse ab von Lehren die du daraus gezogen haben willst und bist aber trotzdem wild entschlossen, dies alles großspurig zu ignorieren. Ein Marathon nach 6 Monaten bei den Vorzeichen - pfff !

    Ich würde dir ja gern einen Tipp geben (nämlich im Herbst erstmal den ausgefallenen Halbmarathon nachzuholen), aber den Rat wirst du genauso grandios in den Wind schießen, also spare ich mir das.

    Schöne Grüße (unbekannterweise) an deine kluge Frau.
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  9. #9

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    Genau!
    Wie wäre es mit einem strukturierten Aufbau?
    Im Spätsommer einen weiteren 10ner.
    Zum Saison-Ende hin eine Halben.
    Gewonnene Fitness und Ausdauer ins Frühjahr retten und wenn es sein muss dann den Ganzen laufen.
    Ich frage mich überhaupt, muss es immer ein Marathon sein?

    Aber "Läuferglück" kann und ist sehr vielfältig, da muss jeder seinen eigenen Weg finden.
    Wichtig ist Freude und Genugtuung darin zu finden was man tut.
    Da muss man sich nicht auf das gleiche Level heben wie der 17 jährige Sohnemann.
    Reicht doch wenn man sich für das gleiche interessiert.
    Ich würde es schön finden wenn der eine von dem tollen HM erzählen kann und der andere darüber berichtet wie er sich von eine anderen Mitläufer über die 10ner Linie hat ziehen lassen.

    Aber vielleicht sehe ich das zu einfach weil ich keine Kinder habe.

    Aber wie auch immer, wenn du wirklich Freude am Laufen hast wirst du schon deinen Weg finden und ich wünsche dir viele positive Erlebnisse dabei.

    Gruß
    Andreas

  10. #10
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    gibst Lippenbekenntnisse ab von Lehren die du daraus gezogen haben willst und bist aber trotzdem wild entschlossen, dies alles großspurig zu ignorieren.
    Ich würde dir ja gern einen Tipp geben (nämlich im Herbst erstmal den ausgefallenen Halbmarathon nachzuholen), aber den Rat wirst du genauso grandios in den Wind schießen
    …ich bin weder geneigt, gut gemeinte Hinweise zu ignorieren, noch habe ich einen Hang zur Selbstüberschätzung. Ich einfach Optimist. Und ich setze mir gern Ziele im Leben. Was ich gegenwärtig tue, ist einfach ein strukturiertes Training nach einem Plan, der auf einen Marathon ausgelegt ist.
    Nun ist der Zeitraum von sechs Trainingseinheiten, sprich zwei Wochen, nicht aussagekräftig, inwiefern ich diesen Plan bis zur letzten Woche tatsächlich umsetzen kann oder ob bei langen Läufen tatsächlich Defizite auftauchen. Tatsache ist jedoch, dass ich die Vorgaben bislang ohne Probleme umsetzen kann.
    Eine wesentliche Lehre aus meinen Fehlern war bzw. ist, auf Körpersignale zu achten, bevor es zu spät ist. Und wenn das Ganze nicht für einen Marathon reicht, dann zumindest für einen HM. Mir geht es dabei auch weniger um den Anspruch eine Zeit x anzustreben, sondern um das Absolvieren der Distanz.
    LG Heiko





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  11. #11
    * läuft * Avatar von Rheinostfriese
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    Hallo Heiko!
    Gerade bei der Vorgeschichte und einem ersten "Warnschuss" des Körpers im Frühjahr würde ich - wie auch die Rennkartoffel schon - dringend empfehlen, ein bißchen mehr zu dem Thema zu lesen (und auch anzunehmen). Der "Läufer Coach" hier auf der Seite ist kein richtiger Trainingsplan, sondern einfach nur eine Programmroutine. Die wird dir wahrscheinlich sogar einen Marathon-Trainingsplan ausspucken, wenn du als "bisherige Lauferfahrung" eine Null einträgst.
    Nach dem, was ich bislang gelesen habe, wird eigentlich durchgängig empfohlen, in ein Marathon-Training erst einzusteigen, wenn man mindestens 1 bis 1,5 Jahre durchgängige Lauferfahrung, also 3 Läufe pro Woche ohne längere Unterbrechungen hat. Das Problem ist nicht, ob du (also deine Muskeln und dein Kopf) die Trainingsplan-Vorgaben erfüllen kannst, diese sind insbesondere beim Läufer-Coach nach meiner Beobachtung ohnehin recht lasch. Die Frage ist mehr, ob deine Knochen, Sehnen und Gelenke das mitmachen - und die hatten noch keinerlei Chance, sich an die neue Belastung zu gewöhnen. Lies insbesondere mal die Seite von UDO (der schreibt auch hier im Forum), bei ihm ist das sehr genau beschrieben: http://marathon.pitsch-aktiv.de/
    Wie auch immer du dich entscheidest - ich wünsche dir viel Erfolg und ein gutes Händchen!

  12. #12
    Avatar von Isse
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    Heiko, mich würde dein Plan im Groben interessieren. Du trainierst 3x die Woche + 1-2x Studio.

    Wie viele Wochenkilometer läufst du im Mom.?
    Wie hoch steigerst du dich darin?
    Wie viele lange Läufe (um die 30 km) sind in der Vorb. geplant?
    Welche Zielzeit schwebt dir vor?
    Läufst du nach Trainingsvorgaben wie Intervalle und Tempodauerläufe?
    Wenn es der Marathon wird, welcher schwebt dir vor?
    Highlights bisher:
    2012: 100MC Brocken Berlin -
    22.12.2012 - Bergmarathon - insgesamt 1.570 hm und 42,195 km
    2013/2014/2015/2016/2017: Majors in Boston, Berlin, New York und Chicago





  13. #13
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Zitat Zitat von Isse Beitrag anzeigen
    Heiko, mich würde dein Plan im Groben interessieren
    …ich habe jetzt versucht meinen Trainingsplan als PDF anzuhängen und hoffe es funktioniert. Sofern nicht…der Plan beinhaltet Tempoläufe, Intervallläufe und am WE jeweils einen langen Lauf, welcher allmählich gesteigert wird. Insgesamt sieht der Plan drei Läufe über 32 km vor.
    Aktuell liege ich bei 35 bis 40 Wochenkilometer, stecke aber wie bereits geschrieben noch in der Anfangsphase. Hinsichtlich der Zielzeit strebe ich einen Bereich um die fünf Stunden an. Sofern alles gut läuft, soll es der Magdeburger Marathon Ende Oktober werden. Für mich insofern von Vorteil, als dass die Strecke zum Teil zu meinen Trainingsstrecken gehört. Im Vorfeld werde ich im September beim Sportschecklauf über 10 km laufen.
    Was mit derzeit tatsächlich hilft, ist eine Laufuhr. Über diesen Weg versuche ich mein Tempo konstant zu halten und auf meinen Puls zu achten.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    LG Heiko





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    Von der Firmenstaffel zum Marathon "Hamburg - Klappe, die erste"

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  14. #14
    Avatar von Isse
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    Danke für die Übersicht des TP.

    Wenn deine Orthopädie mitmacht, sehe ich dich im Ziel beim Mgb. M. Der wäre am 23.10. Du willst sub-5 h laufen, da kommen ganz andere an. Nebenher trainierst du noch im Studio.

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe, steigst du in der 28. KW mit dem TP ein. Dieser fängt mit 33,6 WKM an und im Peak bist du bei gerade mal 48 WKM. Ich habe noch nie einen so laschen Plan gesehen. Mich persönlich würden die wenigen WKM stören und ebenso auch hierbei das Verhältnis von WKM und 32er Läufen. Das finde ich (für mich) auch nicht so passend. Bei den 32er Lalas läufst du insgesamt nur einen Wochenumfang von 44,8 - 48,00 - 44,8 WKM. Wäre mir auch zu wenig, aber es ist deine Entscheidung.

    Schaue, was deine Orthopädie mitmacht, wie sich dein im März erlangter beginnender Ermüdungsbruch verhält, ob du andere gesundheitliche Einbußen hinnehmen müsstest. Ich würde nix riskieren, was dich dann langfristig von der Lauferei abhalten würde.

    Eine Uhr wäre gut, wenn du eine Tartanbahn hättest. Eine GPS-Uhr ist wesentlich besser. Ich persönlich laufe nicht pulsgesteuert. Jedem seine Entscheidung.

    Ankommen sub-5 würdest du. Ob dieses Ziel jetzt klug und sinnvoll ist, würde ich verneinen.


    Viel Erfolg, ich bin gespannt!
    Zuletzt überarbeitet von Isse (24.05.2016 um 11:09 Uhr) Grund: Zahlendreher
    Highlights bisher:
    2012: 100MC Brocken Berlin -
    22.12.2012 - Bergmarathon - insgesamt 1.570 hm und 42,195 km
    2013/2014/2015/2016/2017: Majors in Boston, Berlin, New York und Chicago





  15. #15
    Nein, ich jogge nicht! Avatar von Rumlaeufer
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    Hallo Heiko,

    ich kann mich den mahnenden Worten von Christoph, Andreas und vom Rheinostfriesen nur anschließen. Wenn Du nach dem Marathon in Magdeburg weiter laufen möchstest, solltest Du Dich nicht überfordern und nach wenigen Monaten Training auf einen Start über die volle Distanz verzichten. 3 x pro Woche Lauftraining ist zwar deutlich mehr, als der Großteil unserer Altersgenossen an Bewegung absolviert, aber um sich halbwegs vernünftig auf einen Marathon vorzubereiten, reicht dieses Pensum über 5 - 6 Monate m. E. nicht aus. Entsprechend solltest Du diesen Gedanken auch beiseite schieben, Dich mal bei Udo, den ich sehr schätze, einlesen und dann im Herbst einen Halben angehen.

    Es ist zwar blöd, wenn man voller Motivation ist und dann statt euphorischer Unterstützung nur mahnende Worte hört, aber trotzdem solltest Du Dein Vorhaben noch einmal in Ruhe überdenken. Ein Marathon ist ohne Frage ein tolles Ziel, das auch zusätzliche Motivation schafft, aber wenn man es etwas langsamer angeht, wirkt es sich langfristig i.d.R. positiv aus.
    Leissprecher and gecko like this.
    Tschüß, sportliche Grüße aus Baden-Baden
    Eckhard

    "Radsport ist Mannschaftssport, 60 km/h und 30 cm Abstand zum Vordermann" (Robert Bartko)

    Auch 2014 und danach wird weitergelaufen!

    Twistesee Adventsmarathon 2017 - absehbarer Einbruch beim Abschluss der Marathonsaison

  16. #16

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    He Heiko,
    Jetzt ja nicht den Mut verlieren!
    Aber die Kritik musste sein.
    Ich habe da aber mal eine ganz andere Frage: Worum geht es bei dir?
    Um Fitness im Alter, wo bei das Laufen und vielleicht auch das Radfahren ganz gut helfen kann?
    Oder geht es in der Tat nur einmal im Leben einen Marathon zu laufen?
    Beides sind sicher rühmliche Ziele.
    Wo bei ich ganz persönlich Variante 1 vorziehen würde.
    Bei Variante 2 denke ich, dass das Training für eine Marathon sicherlich gesund ist aber ob es der Marathon selbst ist kann ich nicht beantworten ich bin nie einen gelaufen.
    Aber wenn ich mir hier die Langstreckler Marathonis und Ultras anschaue, komme ich zur neidvollen Erkenntnis die machen das schon ihr halbes Leben lang und nicht erst ab 50. Es mag Ausnahmen geben aber sind die wirklich das Maß der Dinge?
    Du bis doch einen 10ner unter einer Stunde glaufen, was ich schon bemerkenswert finde.
    Wie wäre es denn mal mit der Idee sub 50 auf dem 10ner zu laufen.
    Mit einem sanften und guten Aufbautraining ist das vielleicht auch zu schaffen.
    Und wenn du dich darauf gut vorbereitet hast, und den Wettkampf erfolgreich abgeschlossen hast, wirst bestimmt noch ein paar Jahre weiter Spaß am Laufen haben.

    Alles gute für Training und bleib schön locker.
    Gruß
    Andreas
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  17. #17
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    ….ich habe mit konstruktiver Kritik kein Problem und Skepsis, inwiefern das Vorhaben realistisch ist, ist sicher auch angebracht. Ich weiß selbst heute noch nicht, wo ich im Oktober stehe. Ob es für einen Marathon reicht oder ein Halbmarathon wird oder ggf. ich bei 10km bleibe. Es ist einfach ein avisiertes Ziel. Einfacher zu beantworten ist die Frage, worum es mir geht. Als ich meiner ersten Firmenstaffellauf und meinen ersten Sportschecklauf 2014 untrainiert absolviert habe, fand ich es furchtbar anstrengend. Ich war froh 5km mit Gehpausen zum Schluss zu schaffen, habe mich aber auch riesig gefreut, gerade nach den 5km beim Sportschecklauf. Es war ein tolles Gefühl mit den Leuten zu laufen, einfach ein Gemeinschaftserlebnis. Dann legte ich meinen Focus aber wieder mehr in der Bereich Kraftsport, ging ins Studio, nutzte aber auch vermehrt das Laufband, statt 10 Minuten zur Erwärmung wurden es 30 Minuten. In der Folge habe ich dann immer mehr Spaß am Laufen gewonnen, das natürlich auch, weil es durch das Training einfacher wurde. 2015 lief der Sportschecklauf ohne Gehpausen, kamen die ersten beiden Läufe über 10km. Und jetzt laufe ich einfach, weil es mir Spaß macht, entdecke neue Strecken, mag es einfach an der Elbe in Magdeburg entlang zu laufen. Sofern ich Ziele benennen müsste, gäbe es drei, die irgendwo gleichwertig nebeneinander stehen: a) Spaß haben b) Ausgleich zum Büroalltag und c) persönliche Fitness. Sofern ich Wettkämpfe laufe, tue ich es für mich und wegen der Atmosphäre. Ohne Blick auf Rangliste, ohne den Antrieb eine Superplatzierung zu erreichen, wobei sich das Ego natürlich freut, wenn man irgendwo im Mittelfeld landet und die Komplimente von Kollegen über das Erreichen gut tun. Gruß Heiko
    LG Heiko





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  18. #18
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Standard

    Alles was du aufzählst, ist eine Liste von großartigen Voraussetzungen für Läufe und Wettkämpfen auf Distanzen, die du beherrscht bzw. bei zielgerichtetem Training dieses Jahr noch wirst beherrschen können, ohne Raubbau an deinem Körper treiben zu müssen. Dies schließt m.E. alles bis hin zum Halbmarathon ein.

    Marathon ist nochmal ein ganz anderes Kaliber - so viel mehr als nur zwei HMs hintereinander. Warum es dieses irrationale "Marathon sofort" sein muss, weißt nur du - aus der offenbar von der Vernunft zensierten Aufzählung deiner Motive im letzten Posting erkenne ich das jedenfalls nicht.

    Aber egal, es sind deine Knochen, du entscheidest.

  19. #19
    Avatar von gecko
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    Ich kann mich der Rennkartoffel nur anschließen.

    Gerade mit dem was Du hier schon geschrieben hast (Dein unsteter Einstieg plus Ermüdungsbruch), sollte bei Dir eine andere Denkweise hervorgebracht haben, als dieses unbekümmerte:

    Ich weiß selbst heute noch nicht, wo ich im Oktober stehe. Ob es für einen Marathon reicht oder ein Halbmarathon wird oder ggf. ich bei 10km bleibe.
    ...Aber WIR wissen wo Du stehen wirst: NICHT bei dem Trainingsstand, der für einen Marathon notwendig ist. Schmink Dir das bitte ab!
    Du weißt (noch) gar nicht wirklich was das bedeutet. Das hat weniger mit mentaler Härte, lustiger Verrücktheit oder Chacka Pioniergeist zu tun, als mit der physischen Tatsache, dass Dein Körper in der kurzen Zeit nicht nachhaltig auf Kurs für einen Marathon gebracht werden kann und wenn Du hier im Forum unterwegs bist, dann glaube auch dem Tenor, der Dir hier davon abrät!

    Ich laufe seit Februar 2014, allerdings nicht wie Du mit Unterbrechungen, sondern konstant und seit einem Jahr auch mit Konzept.
    2014: 1400 km (Ein 5er im August, ein 10er im September, 1 Halbmarathon im Oktober
    2015: 1800 km (Ein 5er, 2 Halbmarathons)
    2016 bis April : 700 km und DANN den ersten Marathon Mitte April

    Ich habe mir damit über zwei Jahre Zeit gelassen obwohl ich zugebe, dass ich letztes Jahr schon kurz davor war mich anzumelden und mich vor lauter (Über)Motivation nur schwer bremsen konnte. Aber selbst mit dem Trainingsstand vom letzten Jahr wurde mir hier abgeraten und ich habe mich daran gehalten. Ich kann Dich ja verstehen, Du wärst nicht der Erste, der relativ unvorbereitet so einen Lauf durchzieht, du würdest es auch überleben und vielleicht - mit Glück- auch einigermaßen unbeschadet überstehen, aber sinnhaft ist das nicht und was Anderes wirst Du hier auch kaum zu hören bekommen... aus Erfahrung!

    PS: Ich bin 47, also ein bisschen jünger als Du, aber ich merke auch schon, dass ich mit meinen Ressourcen und meiner Belastbarkeit sensitiver umgehen muss, als vor 25 Jahren.
    Unterschätze das nicht, sonst war dein Erster Marathon am Ende das Ende vom Laufen....

    Gerade WENN DU wirklich Spaß am Laufen findest, dann lass Dir die Zeit, deinen Körper auch mitzunehmen auf die Reise
    Mach einen Halben im Oktober und den versuchst Du Sub120 zu laufen. DAS halte ich für ein realistisches Ziel, sofern Du beim Training bis dahin Beschwerdefrei und am Ball bleibst.
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    Aktueller Trainingsplan für HM am 25.03.208
    Mein Blog: Laufnase.de


    Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Geckoanalysis Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil
    Aktuelle PB's: 5km: 19:24 ---- 10km: 40:20 --- HM: 1:29:02 --- M: 3:25:52
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  20. #20
    Avatar von gecko
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    Noch ein Nachsatz:

    Ich klinge da oben so neunmalklug und abgeklärt... Das ist zwar meine Überzeugung aber auch die hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren erst ausgeformt.
    Als ich mit dem Laufen begann, war ich genauso euphorisch und unwissend wie Du, ist ja auch klar. Ich hatte einen tollen, problemlosen Einstieg ins Thema und wollte dann auch bald viel zu schnell viel zu viel. Ich habe mir den Zahn hier ziehen lassen und ich habe das nicht bereut.
    Der Ton ist hier manchmal etwas rauh, aber das schreckt Dich ja offenbar nicht. Hier sind wirklich gute Läufer unterwegs, die mindestens genauso schlau sind wie Deine Frau ;)

    Ich bin immer noch Anfänger, aber vieles von dem was ich mittlerweile zu wissen glaube, habe ich hier aus dem Forum.
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  21. #21
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Zitat Zitat von gecko Beitrag anzeigen
    Der Ton ist hier manchmal etwas rauh, aber das schreckt Dich ja offenbar nicht.

    Nein, der Ton schreckt mich nicht wirklich. Lieber ehrlich und direkt, das kommt immer besser. Und sicher mache ich mir auch meine Gedanken und lasse das Gelesene Revue passieren. Und ich mache mir dabei auch Gedanken, ob das, was mir vorschwebt tatsächlich umsetzbar ist.
    Ich werde zumindest den Trainingsplan gerade hinsichtlich der Steigerung der Länge der Läufe erst einmal umsetzen, das kann zumindest nicht verkehrt sein, da mir gerade längere Läufe mehr Spaß bereiten, als kürzere (Intervall)Läufe. Fest im Kopf verankert ist die Tatsache, dass Jahr jahreszeitenunabhängig durchzulaufen und das ich den Focus im Laufbereich belasse.
    LG Heiko





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    2014 3km 00:17:22 2016 Magdeburg HM 01:55:56 2017 Hamburg-Marathon 04:15:05

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    „Stadien sind für Zuschauer. Wir Läufer haben etwas viel Besseres: die Natur.“ (Juha Väätäinen)


  22. #22
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Fortschritte werden von Rückschritten begleitet und Erkenntnisse setzen sich durch. Die Anfangseuphorie macht jetzt Platz für realistische Bilder. Die eine Seite ist, gern zu laufen, die andere Seite hingegen einen Trainingsplan konsequent umzusetzen. Sofern es um Läufe im Sinne vom entspannten Dauerlauf geht, ist alles entspannt und schön, seien es 10 km oder auch 15 km. Kommen Intervallläufe sinkt meine Motivation und ich bekomme es nicht hin. Es reift die Erkenntnis, dass es für einen Marathon wohl doch zu früh ist.
    Also werde ich meine Schuhe weiter fleißig dreimal die Woche schnüren und Laufen weil es Spaß macht. Ohne Zwänge und konkrete Ziele, einfach Laufen um des Laufens wegen.
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    LG Heiko





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  23. #23
    Schlaucht so rum... Avatar von maccall
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    Zitat Zitat von heiko1211 Beitrag anzeigen
    ... und Laufen weil es Spaß macht. Ohne Zwänge und konkrete Ziele, einfach Laufen um des Laufens wegen.
    Ist doch wunderbar.
    Somit ist der Weg buchstäblich das Ziel!

    Daß das Laufen zunehmend leichter wird und sich die Strecken verlängern, könnte unter Umständen eine erfreuliche Nebenwirkung sein.

    Gruß,
    Gerhard
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  24. #24
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Zitat Zitat von maccall Beitrag anzeigen
    Daß das Laufen zunehmend leichter wird und sich die Strecken verlängern, könnte unter Umständen eine erfreuliche Nebenwirkung sein.

    Gruß,
    Gerhard
    Die Nebenwirkung ist eingetreten!!!!! Mal einen aktuellen Sachstand zum Besten geben, auch auf die Gefahr hin, dass jetzt alles Kritiker klatschen und sagen „Haben wir doch gleich gesagt“.
    Das mit dem Marathon ist Geschichte, allen kritischen Stimmen ein nettes „Hallo – ihr habt Recht, es ist wohl doch zu früh“.
    Aktuell klappt es super mit den 10 km – Distanzen, ohne viel Stress laufe ich die 10 km einmal die Woche um die 56 bis 58 Minuten.
    Bei den langen Läufen kämpfe ich mich langsam aber stetig sonntags wöchentlich vorwärts, dass heißt konkret liege ich bei 22 km bei ca. 2h und 20 Minuten. Die Distanz steigere ich langsam von Sonntag zu Sonntag und bin ständig auf der Suche nach neuen und vor allem schönen Ecken in Magdeburg. Einfach ein sonntäglicher „Genusslauf“
    Problematisch gestalten sich hingegen die Dienstagsintervallläufe, ich würde ich am liebsten streiken und diese aus dem Trainingsplan werfen. Da ist wirklich mehr Kampf als Genuss. Aber ich führe den Kampf gegen mich selbst und gebe nicht auf.
    Ergebnis der letzten Wochen – Gewichtsverlust von drei Kilogramm (eher unbeabsichtigt) und jeden Woche Freude auf den Sonntagslauf und Grusel vor dem Dienstagsintervall.
    Mein Ziel habe ich dem aktuellen Befinden angepasst und werde sofern nichts dazwischen kommt, Ende August einen 30km Lauf absolvieren.

    Grüße ins Forum
    Heiko
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    LG Heiko





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  25. #25
    Schlaucht so rum... Avatar von maccall
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    Ist doch super. Du hast deine Position gefunden und arbeitest nun daran sie zu verbessern.
    Das mit den Intervallen sehe ich genauso. Es bringt mit Sicherheit was, aber oft lasse ich sie aus. Ein Spaßläufer muß sich nicht quälen, aber das muß jeder selber wissen. Mache ich sie dann doch, bin ich hinterher froh.

    Ich glaube nicht, daß hier jemand stolz ist Recht gehabt zu haben. Oft genug werden gute Ratschläge ignoriert und das Gegenteil gemacht. Da ist es schön zu lesen, das die gutgemeinten Tipps mal nicht fürn ArXXX waren.

    Weiterhin viel Erfolg auf dem Weg des Genussläufers. Und wenn du dein Ziel im August erreichst kannst du auch guten Gewissens auf die Marathonpläne schielen. Ich hab mich auch schon dabei erwischt, wie ich da mal drauf spickte, obwohl das in diesem Jahr mit Sicherheit noch kein Thema ist.
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