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Thema: Aus der Couch-Potatoe wird eine Renn-Schnecke

  1. #1

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    Standard Aus der Couch-Potatoe wird eine Renn-Schnecke

    So ein Lauftagebuch soll ja motivierend sein und ich kann mir vorstellen, dass ich da in einigen Monaten amüsiert die Augenbrauen über meine Herzensergüsse hochziehen werde. Aber Lachen ist ja bekanntermaßen gesund. Also fang ich einfach mal an.
    In den letzten 13 Monaten habe ich mein Leben mal komplett umgebaut. Angefangen habe ich mit viel zu viel Speck auf den Rippen - und nicht nur da - und einer ziemlichen Sportunlust. Da ich im März 17 die tolle Zahl 50 erreicht habe, wollte ich mal Fotos von mir haben, die ich nicht gleich wieder lösche wegen ... Also Ernährung umgestellt und mit Sport begonnen. Mit guten 30 kg Übergewicht fängt man natürlich nicht das Joggen an, schon gar nicht im zarten Alter von 49! Also war der Crosstrainer mein Freund. Anfangs 20 Minuten mit hängender Zunge, dann 30 Minuten und so ging es mit purzelnden Kilos stetig nach oben. Anfang des Jahres war ich schon bei 70 Minuten, schweißtriefend, aber nicht mehr gefährdet über die eigene Zunge zu stolpern. Die Fotos von meinem 50. Geburtstag musste ich schon nicht mehr löschen, aber beim Gewicht war noch durchaus Luft nach unten! Mit zunehmenden besseren Wetter habe ich meine Workouts ins Freie verlegen wollen und Nordic Walking gemacht. Da war ich schon ganz flott unterwegs, aber irgendwann hat mir das nicht mehr ausgereicht. Was also tun? Einfach mal die Stöcke weg lassen und dafür ein paar Meter joggen! Gesagt getan. Mein erster "Lauf" war am 22.7 phänomenale 5 Kilometer in 00:46:21 Ich schrieb ja auch Rennschnecke und nicht Rennmaus oder? Gejoggt bin ich da maximal 2 Kilometer mit vieeeeeeeeeelen Gehpausen. Aber der Ehrgeiz hat mich schon nach dem zweiten Lauf gepackt. Also lieber etwas kürzer gelaufen, dafür mit weniger Gehpausen und so kamen bei 4km schon schnell die 34:05 Minuten zusammen. Auch keine Sprintzeit, aber schon besser. Da ich absolut gedudig bin bin ich relativ schnell auf 6km umgeschwenkt und die tatsächlich nach 3 Wochen durchgejoggt....in sagenhaften 51:15 Minuten. Egal, stolz wie Oskar und mit einem super Gefühl habe ich diesen Lauf abgeschlossen. Seitdem trainiere ich ziemlich regelmäßig 3 Mal die Woche, teilweise auch 4 Mal. Bis vor einer Woche bin ich bei den 6km geblieben, weil ich gedacht habe, dass ich nicht mehr schaffe. Um das zu ändern habe ich im WWW gestöbert und bin hier gelandet War wie ein Motivationsschub für mich! Bin dann gleich mal 7km gelaufen in 51:10 Minuten und gepackt vom Ehrgeiz am 15.9. in 1:12:08 ganze 9,5km. Wollte eigentlich die 10km mal knacken, aber meine dämliche Running-App hat sich aufgehängt und ich habe es erst nach 10 Minuten gemerkt. Egal, angekommen bin ich, gut ging es mir auch. Aber dann wurde mir hier erst mal klar gemacht in welchen Umfängen man seine Läufe steigern soll und dass das, was ich da gemacht habe ziemlich ins Auge gehen kann. Leuchtet ja auch ein, dass die Muskeln und Sehnen ihre Zeit brauchen um sich anzupassen. Deswegen werde ich erst mal bei 7 Kilometerläufen bleiben. Heute morgen die 7km in 50:08 Minuten geschafft. Die meisten lachen sich vermutlich kaputt, aber ich bin stolz auf mich! Und außerdem sehr gespannt was die nächsten Wochen/Monate noch so bei mir bewirken werden Aktuell fehlen mir übrigens nur noch 2 kg bis Normalgewicht, sollte machbar sein
    ...to be continued
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  2. #2
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Daniela67 Beitrag anzeigen
    Deswegen werde ich erst mal bei 7 Kilometerläufen bleiben. Heute morgen die 7km in 50:08 Minuten geschafft. Die meisten lachen sich vermutlich kaputt, aber ich bin stolz auf mich!
    Ich denke, es lacht keiner, unwissende Couchpotatos mal ausgenommen.

    Ich habe auch so angefangen. Eine Weile mag eine Strecke(länge) auch funktionieren (7km sind schon ambitioniert, ich hatte 5,5km). Aber du wirst schnell merken, dass dir das nicht genügt. Spätestens dann solltest du Variationen mit rein bringen, ansonsten stellt sich dein Körper zu genau auf diese Einheit ein und gibt genau das was er dafür geben muss. Es wird keinen Fortschritt mehr geben.

    Ich habe am Anfang auch "meine" Runde gehabt. Das ging einige Monate (2x laufen die Woche) gut, aber irgendwann wurde ich nicht mehr schneller. Also habe ich die Strecke verändert, einige KM draufgepackt und einige Steigungen eingebaut und die Strecken variiert. Und nach einer Weile ging "meine" Runde doch deutlich schneller zu laufen.

    Und das Normalgewicht packst du! Viel Spass beim laufen.
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  3. #3
    Avatar von gecko
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    Ne, hier lacht keiner...
    ...ausser Dich freundlich an

    Endlich mal wieder Ein Tagebuchstart mit "Vorgeschichte" insofern, als dass bei Dir schon irre viel passiert ist, vor allem im Kopf.
    JoelH hat absolut recht, jetzt wo sich bei Dir auch langsam der Spaß und der Stolz eingestellt hat, ist der rechte Zeitpunkt gekommen, um etwas Abwechslung ins Training zu bringen.
    Erstens wegen der Abwechslung
    Und zweitens, um weiterhin einen moderaten aber ebene auch steten Fortschritt zu erzielen.

    Meine Ergänzung (Und Standard Empfehlung für Leute in Deinem Laufstadium) zu Joels Worten ist Folgende:

    "Standardstreckenlänge" definieren. Also eine Art Hausrunde. In Deinem Falle sagen wir 6Km
    3x die Woche Laufen einplanen und ausgehend von dieser Distanz ungefähr so einteilen:

    1) Hausstrecke in Deinem normalen Wohlfültempo
    2) Etwas kürzer (4-5Km), dafür aber auch etwas flotter (Bewusst die Komfortzone verlassen) Gerne mit kurzen schnelleren Abschnitten und ggf. auch Gehpausen, um den Puls wieder zu beruhigen. Hier macht es Spaß sich viusuelle Ziele zu suchen und die dann anzupeilen (Bis zu der Bank da vorne schneller als üblich, danach locker traben)
    3) Etwas länger (7-8Km) dafür aber tatsächlich auch etwas langsamer als bei 1)

    Dieses Konstrukt dann moderat von den Umfängen und später auch vom Tempo steigern (Nicht mehr als 10% pro Woche)

    Das bringt Dich dann gesund und munter auf die nächste Stufe!

    Herzlich wilkommen
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  4. #4

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    Liest sich sehr interessant, ich drücke dir die Daumen, dass es weiterhin gut "läuft" bei dir :-)
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  5. #5

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    Tja, was soll ich sagen. Heute morgen mit dem Fahrrad zur Arbeit geradelt und beim Absteigen irgendwie blöd aufgekommen. Erst mal habe ich nichts gemerkt, aber so langsam macht sich ein doofes Druckgefühl oberhalb des Knies breit. Keine Ahnung, ob das jetzt wirklich davon kommt oder vom Joggen oder von was weiß ich was. Jedenfalls kühle ich mal vorsorglich und heute ist eh nur Bauchmuskeltraining geplant. Morgen schau ich mal was mein Knie so sagt. Wehe das macht mir ein Strich durch die Rechnung.! Es "lief" ja auch bisher zu glatt
    @gecko, danke für das super Konstrukt. Das werde ich doch mal glatt in die Tat umsetzen, klingt einleuchtend. Ich bin mir sicher, ich werde die schnellen 4km Läufe hassen

  6. #6
    Avatar von gecko
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    Ich bin mir sicher, ich werde die schnellen 4km Läufe hassen
    Falsch!
    Konstzanz vorausgesetzt wird anders ein Schuh draus:

    Ich bin mir sicher, Du wirst anfangs die schnellen 4km Läufe hassen und Dich dann wundern, wie viel Spaß genau diese Läufe zusehends machen.
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  7. #7

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    Heute morgen aufgestanden und mal vorsichtig das Knie ausgetestet. Keine Beschwerden, keine Schwellung. Da ich Sonntag ja die 7km gelaufen bin habe ich mir überlegt heute den kurzen Tempolauf auszuprobieren. Auch mit dem Hintergedanken, dass ich von der kleinen Runde aus jederzeit abbrechen kann und problemlos nach Hause komme, falls das Knie doch rumzickt. Bei Runnersworld bei den Laufstrecken hatte ich mir eine 4km Runde zusammengebastelt (genau genommen war die auf dem Papier...äh im PC sogar ein paar Meter länger) und so ging es nach ordentlichem Aufwärmen auf die Strecke. Ganz schön frisch heute morgen und ziemlich viel hochmotivierte Schulkinder auf ihren Fahrrädern unterwegs Sie waren aber zumindest so ausgeschlafen, dass sie mich nicht umgefahren haben Ich bin die Strecke recht schnell angegangen, auch um mal aus meiner Komfortzone raus zu kommen. Nasenatmung ging da schon nach einem Kilometer nicht mehr, muss ich mich mal schlau machen ob das gut ist. Aber die Herzfrequenz ist über 158 nicht hinaus gegangen, was zwar für mich schon recht hoch ist, aber es ging mir gut dabei. Ich bin nach dem 2. Kilometer etwas langsamer geworden, aber das Knie hat gehalten. Am Ende der Runde hat mir meine App gesagt, dass ich nur 3,6 Kilometer gelaufen bin aber nun gut, muss ich beim nächsten Mal eine Schleife dran hängen. Immerhin habe ich 23:31 Minuten für die 3,62 Kilometer gebraucht. Die App meinte ich sei 9,18 km/h im Durchschnitt gerannt und hätte 6:32 Min pro Kilometer gebraucht. Wenn das denn stimmt, dann bin aber sowas von stolz!! Während des Laufens hab ich innerlich ganz schön geflucht, warum ich mir das überhaupt antue, aber jetzt bin ich happy, stolz und mindestens 10 Zentimeter größer Schon verrückt, dass man sich über solche Erfolge so freuen kann. Mein Puls war auch nach dem Training sehr schnell wieder auf normalem Niveau, bin also sehr zufrieden mit heute. So darf es gerne weiter gehen!
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  8. #8
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Ich würde eher den Routenplanern als den GPS-Daten des Smartphones vertrauen. 400m Unterschied sind schon heftig auf dieser kurzen Distanz (~10%).
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  9. #9

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    Hey,
    das hätte ich im Mai geschrieben haben können. So wie Du habe ich zu Jahresbeginn mit 30kg zuviel angefangen. Ich kann es zwar nicht so schön plastisch wie Du beschreiben, aber die Entwicklung kommt mir sehr bekannt vor :-) Inzwischen habe ich auch die ersten Wettkämpfe (naja Volksläufe) hinter mir und das hat mich noch mehr beflügelt. Vielleicht ist das ja auch etwas für Dich? Ich werde Deinen Blog hier gern weiter verfolgen und wünsche Dir alles Gute.
    Bert

  10. #10

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    Ja, super, das hört sich doch nach einem guten Einstieg in die kürzeren Trainingseinheiten an :-)
    Ich kann dir auch versichern: am Anfang konnte ich mit den kürzeren, intensiveren Einheiten absolut gar nichts anfangen.
    Mittlerweile tendiere ich eher dazu, zu viele intensive Einheiten zu absolvieren, weil sie einfach viel mehr Spaß machen ;-)
    (da muss ich zugegebenermaßen noch das richtige Maß finden)

    Ein kleiner Tipp am Rande: aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man bei den intensiven Einheiten als Anfänger höllisch drauf aufpassen muss, nicht zu schnell die Intensitäten zu steigern. Du wirst merken, dass du recht schnell in der Lage sein wirst, die 4km-Läufe noch schneller als zurzeit zu laufen. Durch eine höhere Geschwindigkeit nehmen die Belastungen auf Sehnen, Bänder, Haltemuskulatur etc. jedoch auch deutlich zu und die Gefahr, dass du "überziehst", steigt erheblich.
    Versuche am Anfang nicht jede Woche "höher, weiter, schneller". Lieber für drei Wochen die Geschwindigkeit wie heute belassen und wenn es sich am Ende der drei Wochen deutlich leichter anfühlt beim Laufen, dann kannst du steigern.

    Als mögliches Gegenszenario: du versuchst die letzten 3% "MEHR" rauszukitzeln, verletzt dich und musst 3 Wochen pausieren.
    Ergebnis: du fängst auf einem niedriegeren Niveau als zurzeit wieder an zu trainieren. Willst du das? ;-)
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    1500m: 5:07:52 (07.09.2017)
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    5km: 19:05 (03.10.2017)
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  11. #11
    Avatar von gecko
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    Zitat Zitat von Daniela67 Beitrag anzeigen
    Nasenatmung ging da schon nach einem Kilometer nicht mehr, muss ich mich mal schlau machen ob das gut ist.
    Oh Gott, das schlimme Wort.....
    VERGISS DAS MIT DER NASENATMUNG !!

    Es ist eigentlich ganz einfach:
    Wenn Du läufst, brauchst Du Luft. Wenn Du länger oder schneller läufst, brauchst Du mehr Luft.
    Bitte tue Dir den Gefallen und atme einfach so viel Luft ein wie Du brauchst und höre auf Dich damit zu belasten, wo sie herkommt

    Ansonsten finde ich es toll, dass Du gleich versucht hast das umzusetzen und gleich ein persönliches Erfolgserlebnis dabei herausgekommen ist.

    Zum Puls habe ich etwas Ähnliches zu sagen:
    Dein Puls regelt nach Kräften so gut er es eben hin bekommt.
    Sofern Du keine Herzerkrankung hast oder bekannte Kreislaufprobleme, brauchst Du auch nicht wirklich Rücksicht auf ihn nehmen.
    Ein gesunder Organismus kann es gut ab, wenn er mal ordentlich belastet wird.
    Anfangs fühlt sich das für einen untrainierten Menschen härter an, als es tatsächlich ist, einfach weil es ungewohnt ist, sich so an Grenzen zu bringen. Da entwickelt man ein Gefühl für mit der Zeit.

    Ich empfehle Dir daher Folgendes (Wieder als Ergänzung zu meinem letzten Post):

    Trainiere nach Deinem GEFÜHL und lass den Puls außen vor. Zumindest was die Gestaltung des Trainings anbelangt. Du kannst ihn ja mitloggen und einfach sehen, was passiert und Veränderungen feststellen, aber nutze ihn nicht zur Bestimmung der Trainingsintensität.
    Folgendes hat sich bewährt:

    1) Laufen im normalen Tempo: Du solltest keine Atemnot haben und zumindest einfache Sätze oder Antworten sollten Dir noch leicht über die Lippen kommen, während des Laufens
    2) Tempoläufe bzw. schnelle Abschnitte: Hier darf die Luft gerne knapp werden. Zumindest so knapp, dass Du alles zum Laufen brauchst und ganz sicher nichts mehr für Konversation übrig ist. Wenn es so eng wird, dass Du in eine Sauerstoffschuld gerätst, wirst Du halt langsamer oder machst eine Gehpause
    3) Traben in gemütlichem Tempo: Wirklich einfach so langsam, dass Du Dich theoretisch unterhalten könntest beim Laufen.

    So lernst Du auch gleich Deinen Körper besser kennen. Das ist ganz sicher zielführender als krampfhaft die Nasenatmung beizubehalten oder ständig den Puls im Blick zu haben,
    Und so ist eine Anstrengung auch eine bewusste Entscheidung, die auch gerne mal unangenehm werden darf in einer schnellen Passage.
    So kommen Trainngsreize und somit auch Verbesserungen zustande, ganz ohne Firlefanz.
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  12. #12
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von gecko Beitrag anzeigen
    Oh Gott, das schlimme Wort.....
    VERGISS DAS MIT DER NASENATMUNG !!

    Es ist eigentlich ganz einfach:
    Wenn Du läufst, brauchst Du Luft. Wenn Du länger oder schneller läufst, brauchst Du mehr Luft.
    Bitte tue Dir den Gefallen und atme einfach so viel Luft ein wie Du brauchst und höre auf Dich damit zu belasten, wo sie herkommt
    Genau. Wir laufen nicht um gut dabei auszusehen.
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    und gefühlt war die Öffnung immer noch zu klein um das Sauerstoffdefizit auszugleichen

  13. #13
    Avatar von gecko
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    Ich fange irgendwann an Nebenluft durch die Hose zu ziehen
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  14. #14

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    Zitat Zitat von gecko Beitrag anzeigen
    Ich fange irgendwann an Nebenluft durch die Hose zu ziehen
    ok, dann muss ich mir im Vorraus schon mal weitere Hosen kaufen!! Und wenn ich wirklich der Streckenplanung mehr glauben darf als der App, dann war ich ja noch schneller unterwegs Das mit dem auf den Körper hören werde ich üben, das übe ich eh auch schon gewichtsmäßig. Die Waage frustriert bisweilen, wenn man gefühlte 2kg abgenommen hat, die Waage aber das Gegenteil behauptet Ich geh da mittlerweile nach dem Sitz der Klamotten und fahre gut damit. Sollte mit dem Atmen und der Herzfrequenz mit etwas Übung auch möglich sein. Wenn mir das Herz zu den Ohren raus kommt oder ich bei den nächsten Tempoläufen Anzeigen wegen Ruhestörung bekomme, weil ich zu sehr schnaufe wie eine Dampflok, werde ich es schon merken. Die eigene Körperwahrnehmung ist schon was faszinierendes.
    Ich finde es klasse, dass es tatsächlich Menschen gibt, die in meinem Lauftagebuch lesen und dann auch noch so tolle Anregungen und Tipps bringen!
    Ich glaube ich weiß auch schon was ich mir zu Weihnachten wünsche So eine schicke Laufuhr mit GPS
    Ach und zum Thema Wettkampf....eigentlich wollte ich ja nur zur weiteren Gewichtsabnahme und just for fun laufen. Aber ich glaube ich schau mal, ob es bei uns um die Ecke einen Volkslauf oder Benefizlauf gibt, der über 5km geht. Das sollte ja definitiv machbar sein. Ziel wird dann allerdings sein nicht die Letzte zu werden Der Laufvirus hat mich definitiv befallen und jetzt heißt es für mich aufpassen, dass ich nicht übertreibe. Verletzen will ich mich auf keinen Fall. Hab ja schon genug normale Wehwehchen
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  15. #15

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    Für den 22.10 hatte ich mich ja bei einem Benefizlauf angemeldet, allerdings nur 5km Nordic Walking. Wollte mal Wettkampfluft schnuppern, aber war zum Zeitpunkt der Anmeldung der Meinung beim Laufen werde ich mit Abstand Letzte. Ich habe mich jetzt umgemeldet auf den 5km Lauf, bei dem die Zeit mit so einem Chip gemessen wird und habe die Hoffnung, dass in meiner AK nicht so viele starten Bis dahin ist ja noch etwas Trainingszeit, so dass ich vielleicht ja doch Vorletzte schaffen kann Die Siegerin vom Vorjahr ist die 5km in 17:xx gelaufen , allerdings in der AK25
    Und irgendwelche Ziele braucht der Mensch als Motivation dann ja wohl doch. Zu dem Zeitpunkt ist meine Läuferkarriere dann ziemlich genau 3 Monate alt. Ich bin gespannt, was ich bis dahin erreichen kann.

  16. #16
    Avatar von gecko
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    Der erste Wettkampf ist etwas ganz Besonderes!
    Genieße ihn !!

    Das heißt mit anderen Worten, dass Du Deine Zielvorstellung so halten solltest, dass sie zu Deinem Leistungsstand passt.
    Die Distanz geht in Ordnung, schließlich bist Du Strecke schon durchgelaufen.
    Das Tempo wählst Du so, dass Du am Ende auch laufend ankommst, möglcihst ohne Gehpausen.
    Wenn Du das in 6:30er Pace schaffst, hast Du ein tolles Ergebnis und nebenbei auch eine Standortbestimmung, von der aus du dann weitermachen kannst.

    Eine Laufuhr ist eine sehr praktische Sache, viel besser zu handhaben als ein blödes Smartphone.
    Lege bitte keinen Wert auf eine Uhr mit Pulsmessung am Handgelenk. Erstens brauchst Du das einfach noch nicht (aus oben genannten Gründen), zweitens funktioniert das auch nicht bei Allen so problemlos wie man erwarten würde und drittens hast Du dann für kleines Geld wirklich ausgereifte Uhren zur Auswahl.

    meine Empfehlung:

    Garmin FR 230
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  17. #17

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    Gestern Stabi-Training gemacht, gerade auf den Bauch muss ich da extrem Wert legen. Erstens möchte ich nicht, dass er schwabbelt - zumindest nicht mehr als nötig - und zweitens brauch ich das ja auch wegen meiner Rückenproblematik. Hab da eine "schöne" 30 Tage Challenge rausgekramt und bin bei Tag 7. So langsam wirds unangenehm Aber was tut frau nicht alles..
    Heute morgen hat mir die Werkstatt und der Geburtstag meines Großen einen Strich durch meine Rechnung bzw Gewohnheit gemacht. Normalerweise laufe ich am liebsten morgens noch vor dem Frühstück. Da Sohnemann erst zur dritten Stunde Schule hatte und ich dann auch noch das Auto in die Werkstatt bringen musste war es 10:30 Uhr als ich endlich los konnte. Es war neblig und gerade mal 8 Grad warm. Also gleich mal das Funktionsuntershirt ausprobiert und ein Langarmhemd drüber. 3/4 Tight reicht mir, an den Beinen frier ich eh nie. Anfangs fand ich es dann doch etwas frisch, aber mit fortschreitendem Lauf wurde mir ausreichend warm Ich hatte mir gestern zwei Strecken ausgesucht, vermessen und gespeichert (im Kopf) und bin los mit der Absicht entweder die gewohnte 6km Hausrunde zu laufen oder 7 oder gar 8 Kilometer anzugehen. Schön ist es, dass ich das erst nach Kilometer 3 entscheiden muss und bis dahin merke ich ganz gut, was drin ist und was nicht. Damit ich nicht zu schnell werde, habe ich zwischendurch immer mal probiert, ob ich mich theoretisch noch unterhalten könnte. Ok, kurze Sätze würden gehen, da denke ich mal ich war nicht zu schnell. Was die Hundebesitzer von mir gedacht haben will ich gar nicht wissen Nach Kilometer 3 war klar, da geht mehr als die 6km. Die spare ich mir dann für Samstag auf, da muss ich nachmittags laufen und das fällt mir deutlich schwerer!.
    Die Temperatur fand ich klasse, das Wetter war neblig genug, dass die Strecke nicht total überfüllt war, aber der eine oder andere war doch unterwegs. Nach Kilometer 6 musste ich mich entscheiden, ob ich die Schleife für die 8km dran hänge oder bei den 7 bleibe. Da es mir immer noch gut ging sollten es die 8 km werden. Tempo war sehr moderat, ich bin konstant auf 7:10 gelaufen. Wobei bei nach 5 Kilometern die Werkstatt angerufen hat, um mir zu sagen, dass das Auto fertig ist Da ich der Dame nicht ins Ohr keuchen wollte, bin ich für das Gespräch etwas langsamer gelaufen Insgesamt bin ich sehr zufrieden gewesen mit mir, die ersten 3 km waren super. Kilometer 4 bis 5 war so ein Fall von: eigentlich reichen 5 Kilometer, wer will schon mehr laufen, bieg doch einfach da vorne ab...du musst eh noch das Auto holen.und ab Kilometer 5 bis 7 ging es weiter mit: siehst du, geht doch! Jetzt kannst du auch noch weiter laufen. Nach den 7,5km habe ich aber dann das Tempo raus genommen und bin locker und langsam ausgelaufen und nach Hause getrabt. Hat definitiv vom Umfang gereicht. Die 8km wären mir im vorherigen Tempo zu viel geworden.
    Jedenfalls habe ich auf meinen Körper gehört und meinen inneren Schweinehund nach dem 4. Kilometer ignoriert. Keine Ahnung was der heute morgen von mir wollte! Normalerweise meldet der sich eher VOR dem Joggen!
    Verrückt finde ich, dass mir an den Tagen wo ich nicht laufe was fehlt! Bekomme schon fast ein schlechtes Gewissen, obwohl ich weiß, dass Ruhetage wichtig sind und bei meinem Trainingsstand Ruhetag halt ohne Joggen sein sollte. Und schwimmen hasse ich wie die Pest! Ich fahre aber immerhin mit dem Rad zur Arbeit...sind zwar nur 5 km aber was soll´s!
    Zuletzt überarbeitet von Daniela67 (21.09.2017 um 15:23 Uhr)
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  18. #18

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    Hallo Daniela,

    ich bin gerade erst auf Deinen Beitrag gestoßen und habe ihn mir gleich mal interessiert zu Gemüte geführt.

    Ja, ich lache mich tot…ehrlich..aber nicht wegen Deiner Zeiten. Ich muss lachen, wenn ich an all die Couch-Kartoffeln denke, die schlaue Sprüche klopfen und ihren Allerwertesten kaum (wenn überhaupt) mal hoch bekommen (Motto: “Zuschauen ist auch anstrengend!“). Ausnahmslos jeder, der sich dazu entschließt etwas für sich und seine Gesundheit zu tun, hat Respekt verdient.

    Ich finde mich in Deinen Beiträgen durchaus wieder. Ich habe im Laufe eines Jahres gut 40kg abgenommen (von 125 auf 85) und laufe mittlerweile bis knapp HM-Distanz. Ich fühle mich großartig, und Dir geht es ja genauso. Du sprichst davon, dass Du bereits vom Laufvirus befallen bist. Ich denke, es geht jedem so, der Spaß am Laufen hat und merkt, dass es ihm (oder ihr) dadurch auf Dauer besser geht. Mach weiter so!!!

    Viele Grüße

    LR

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  19. #19

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    Danke!! Ja ich werde so weiter machen, auch wenn ich scheinbar lernen muss wann der innere Schweinehund nur Schweinehund ist und wann er vielleicht VERNUNFT ist! Dass ich gestern gemerkt habe die 8km sind nicht drin war zwar gut, aber ich hätte mal schon etwas früher aufhören sollen. Heute zwickt die linke Achillessehne ganz gewaltig! Leider ist das eine meiner Schwachstellen, daran bin ich schon operiert und der widme ich neben den anderen Baustellen auch immer ganz viel Aufmerksamkeit beim Stabitraining. Heute ist ohnehin Ruhetag und ich hoffe bis morgen hat sich das doofe Ding wieder beruhigt....wenn nicht freut sich mein Radl, dass es mal wieder aus dem Schuppen darf!
    Memo an mich: 7km reichen erst mal, egal wie ich mich während des Laufs fühle. Übertreiben ist definitiv kontraproduktiv.

  20. #20

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    Jetzt musste ich doch tatsächlich mein "Tagebuch" aus der Versenkung kramen. Das kommt davon, wenn man so lange nicht gelaufen ist. Und warum habe ich das getan? Meine Achillessehne hat mich ganz schön geärgert. Ich kenne die Beschwerden ja leider schon von vorher und bin auch schon wegen Knochenveränderungen und Bursitis operiert. Kam wohl auch von meinem Übergewicht. Naja, das habe ich ja ganz erfolgreich beseitigt und so waren die Beschwerden auch weitgehendst weg. Was macht frau dann? Richtig, sie lässt die Übungen schleifen und fängt an zu joggen. Dämlich, selten dämlich. Jedenfalls hat sich mein linker Fuß deutlich gemeldet und da ich keine Lust habe, dass das wieder chronisch wird, habe ich die Laufschuhe mal in der Ecke gelassen und bin Rad gefahren und habe exzentrisches Wadentraining und Dehnübungen gemacht. Aber das ist kein Ersatz zum Laufen Es hat mir echt gefehlt und so habe ich heute morgen meine Schuhe entstaubt, mir ein kleines Ründchen ausgesucht und bin langsam losgetrabt. Sehr vorsichtig und wohl auch etwas steif. Aber die Ferse war weitgehendst in Ordnung, nicht komplett schmerzfrei, aber sehr dezent. Ich habe mich trotzdem nicht getraut Gas zu geben oder länger zu laufen. Außerdem scheint meine Ausdauer sich nach den paar Tagen Pausen auch zur Ruhe gelegt zu haben, ich musste ganz schön schnaufen. Aber ich bin gelaufen!!! Es wurden letztendlich doch 5,22km in 37:41 Minuten. Ausbaufähig, definitiv! Aber ich bin froh, dass es überhaupt ging und werde die nächsten Tage auch eher vorsichtig laufen. Die Schmerzen brauche ich nicht wirklich. War auch auf der Arbeit ganz schön lästig, weil ich da sehr viel gehen muss

  21. #21

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    Es ist schon doof, wenn man auf der Arbeit so einen Stress hat, dass man nachmittags nur noch die Beine hochlegen will. Aber nein, das will ich nicht. Es gibt da doch so tolle Fotos von mir, wo meine Form einer Mozartkugel ähnelt. Da möchte ich nicht mehr hin, also Laufschuhe geschnürt und trotz der Wärme losgejoggt. 23 Grad und 17 Uhr sind eigentlich zwei Komponenten, die mir nicht liegen. Ich mag es kühl und laufe lieber morgens. Aber vor dem Frühdienst ist es mir dann doch zu früh Achillessehne war deutlich besser, das Wadentraining zeigt Wirkung. 4km sollten es werden und die wurden es auch. Ab Kilometer 3 zickte die Sehne mal wieder. Ich habe langsam den Eindruck, das liegt an den Schuhen, denn sobald ich die ausziehe sind die Schmerzen fast weg. Die Fersenkappe ist recht weit hoch gezogen. Ich gehe am Samstag mal in den Laufladen und lass mich beraten. Beim nächsten Laufen werde ich aber mal meine alten Schuhe anziehen, mal gucken was passiert. Kilometer 1 und 2 waren super, ich habe zwar mal wieder gekeucht wie eine Dampflok, aber das gehört ja bei mir dazu Und außerdem: es war mir zu warm!!! Und zu spät....und überhaupt. Ab Kilometer 3 zwickte wie gesagt die Sehne und so richtig rund konnte ich dann nicht mehr laufen. Aber auch die Geschwindigkeit war wohl auf den ersten 2 Kilometern zu hoch. Die letzten 500 Meter haben sich da ganz schön gezogen, aber ich wollte unbedingt die 4 Kilometer flott durchlaufen. Was frau so flott nennt: 26:33 Minuten waren es. Ich fand mich aber wirklich schnell und bin zufrieden mit mir. 5 Kilometer würde ich in dem Tempo aber nicht schaffen, da bin ich mir recht sicher! So lange aber die Ferse nicht in Ordnung ist traue ich mich nicht das Laufpensum zu erhöhen. Erst mal die Schuhfrage klären, weiter Wadentraining und Dehnung. Bis zum "Wettkampf" ist ja auch noch ein bisschen Zeit und "notfalls" werde ich halt Letzte!

  22. #22
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    Hallo Daniela,

    bin gerade auf dein Tagebuch gestoßen und habe mich festgelesen. Das ist wirklich erfrischend zu lesen, wieviel Spaß du am Laufen gefunden hast und wie toll du dich selbst motivieren kannst !

    Über dein Lauftempo kann ich überhaupt nicht lachen, selbst wenn ich so doof wäre, das zu wollen. Habe mir selbst vor gut vier Monaten mal wieder die Achillesseuche eingefangen und nach zwei Monaten totaler Laufpause und reichlich exzentrischem Wadentraining erst vorgestern wieder einen allerersten Versuch gestartet: wahnsinnige 4 km in 8:50/km, also keine 7 km/h. Heute dieselben 4 km zwar etwas mutiger in 7:30/km, aber mit einem Puls, der auf dem letzten km bis auf 4 Schläge an meinen (vermuteten) Maximalpuls heranreichte. Mit anderen Worten: Ich bin völlig im A*sch und fange gefühlt nicht nur wieder ganz bei Null an, sondern fast bei minus unendlich. Aber es ist so geil, endlich überhaupt wieder laufen zu können, dass mir das "Tempo" (und was andere davon womöglich halten könnten) völlig wurscht ist !

    Da auch deine Achillesferse deine Achillesferse ist (kleines Wortspiel ), kann ich dir nur zur Vorsicht raten, aber das weißt du ja selbst, bei deiner Geschichte wahrscheinlich besser als ich. Wenn du jetzt mit verständlichem Ehrgeiz Umfänge und Tempo steigern willst, musst du auf deine Sehnen besonders gut achtgeben. Vor allem Tempo und Bergaufläufe sind Gift, wenn die Sehne erstmal zwickt. Aber auch zu stark gedämpfte, abgelatschte Laufschuhe können das Übel auslösen und/oder verschlimmern.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Laufen, der Rest ergibt sich dann von selbst.
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  23. #23

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    Zwischen Vernunft, Verstand und Wollen klafft manchmal eine große Lücke bei mir Ich bin vermutlich auch zu ehrgeizig und sollte froh sein, dass ich überhaupt laufen kann. Aber es macht halt so Spaß und dann sitzt dieses kleine Feufelchen auf der Schulter und sagt, ach komm das geht schon. Ich sollte es wirklich besser wissen...tja. Dass du 2 Monate totale Laufpause gemacht hast ist ja echt gruselig. Da glaube ich dir gerne, dass du quasi bei Null anfangen musst. Vielleicht bewegt mich das dazu nicht schon wieder nach einigen Tagen Laufpause wieder loszulegen und dann gleich bis zum Anschlag, sondern mal wirklich warten bis komplett Ruhe ist und dann mit langsamen Dauerlauf starten. Ich finde es nur so erschreckend, dass schon 5 Tage dazu führen, dass man so viel von seiner Form verliert. Hier müsste sich die Vernunft einschalten und einem sagen, dass es schnuppe ist: Hauptsache man ist schmerzfrei und kann überhaupt laufen. Auf der Arbeit heute morgen habe ich über mich geflucht, jeder Schritt hat weh getan. Jetzt ist Kühlung, Ruhe und exzentrisches Training angesagt. Und Memo an mich: LANGSAM machen! Das ist nur so verflucht schwer!!!

  24. #24

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    Ich glaube meine Achillessehne will mich verarschen!! Anders kann ich es mir nicht erklären. Gestern konnte ich kaum laufen, meine Kollegen hätten mich nach Hause geschickt, wenn denn jemand da gewesen wäre, der meine Patienten hätte übernehmen können so bin ich gehumpelt mit dickem Fuß. Nachmittags noch gekühl und hochgelegt und heute morgen steh ich auf und alles ist ruhig. Naja, fast, ein klitzekleines bisschen zwickt es noch, aber es ists mehr dick und in Ruhe tut gar nichts weh. Aber nein, ich laufe heute nicht los. Ich warte mal was morgen ist ;)

  25. #25

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    Achillessehne zwickt weiter, sobald ich laufe. Es nervt, aber die Physio meines Vertrauens hat mir jetzt eine Woche Laufpause verordnet. Und da soll ich auch nicht versuchen, ob es schon geht, sondern ganz brav sein. Brav war ich ja noch nie, aber ok, ich füge mich. Deswegen heute im Vortaunus 24 Kilometer Radtour gemacht. Das ging komplett schmerzfrei und ich war begeistert, wie gut meine Kondition ist beim bergauf fahren. Also erst mal eine Woche Rad fahren um die Kondition nicht komplett zu verlieren.
    Gestern war ich im Laufladen und war begeistert. Es wurden gefühlte 200 Schuhe angeschleppt. Nur im Saucony Triumph Iso3 habe ich mich wohl gefühlt. Alle anderen waren entweder vorne zu eng oder hinten zu hart oder zu unbequem oder oder oder...Schlappe 170 Euro kosten die Dinger. Uffz....Der nette Verkäufer hat dann aber auch gemeint, ich solle erst mal abwarten bis die Beschwerden weg sind und dann nochmal ausprobieren bevor ich nochmal so viel Geld ausgebe. Da kann ich nicht ohne was zu kaufen aus dem Laden gehen und so wurde es noch eine Winter-Lauftight und ein paar Socken mit Noppen bei Achillessehnenbeschwerden. Ob die Socken was bringen? Keine Ahnung. Ich hatte sie heute beim Radfahren an und die Massagewirkung ist schon sehr stark. Ob ich das beim Laufen mögen werde wage ich zu bezweifeln. Aber ich probiere sie morgen mal auf der Arbeit aus ;)
    Geärgert habe ich mich, dass mich der Verkäufer von der Kette, wo ich meine jetzigen Laufschuhe gekauft habe mal gepflegt verarscht hat. Es sind zwar wohl gute Schuhe, aber nicht unbedingt für Laufanfänger geeignet meinte der Profi vom Laufladen. Und der Typ von der Kette hat behauptet sie wären perfekt für Anfänger und ein aktuelle Modell. Ok, ich hätte es kapieren müssen, bin also auch mit Schuld. Aber ich habe ihn definitiv gefragt, ob das ein Vorjahresmodell ist, weil sie so reduziert waren. Das hat er definitiv verneint. Und das stimmt nicht. Mir ist es zwar egal von welchem Jahr die Schuhe sind, aber Ehrlichkeit schätze ich schon sehr! Mir ist ja schon klar, dass jeder gerne verkauft, trotzdem ärgert es mich. Und ich hatte gesagt, dass ich Probleme mit der Achillessehne habe und der Asics, den ich habe hat eine hohe Fersenkappe, die auch noch ziemlich hart ist. Naja, vielleicht hilft mein Training ja, dass meine Achillesferse nicht mehr meine Achillesferse ist ;) Das exzentrische Wadentraining klappt schon besser, aber links kann ich die Übungen nicht einbeinig durchführen, das tut zu weh. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich in einer Woche oder etwas später von meinem nächsten Lauf berichten kann. Ansonsten kann ich glaube ich auch den Wettkampf in den Wind schreiben. Naja, auch das werde ich überleben. Da bin ich zuversichtlich. Mein letzter Wettkampf waren glaube ich die Bundesjugendspiele und da hat es immer nur zur Ehrenurkunde gereicht. Oder war es die Siegerurkunde? Weiß ich nicht mehr, ist zu lange her

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