+ Antworten
Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 26 bis 50 von 91
  1. #26
    Avatar von Rauchzeichen
    Im Forum dabei seit
    06.05.2011
    Ort
    In der nordhessischen Wildnis
    Beiträge
    3.762
    'Gefällt mir' gegeben
    651
    'Gefällt mir' erhalten
    574

    Standard

    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Merkwürdige Feststellung. Der TE hätte vielleicht auch vorher trainieren können, bevor er sich zum Marathon anmeldet und 100€ in den Wind schießt.
    Na ja, wenn du dich nach einem halbwegs guten Halben und unter Eindruck der Finisherbilder aus Berlin und Ffm im Fernsehen im Herbst für den nächsten Herbst anmeldest, bist du vielleicht noch motivierter als im Februar, wo du langsam mit den Grundlagen anfangen müsstest - es aber nass, dunkel, kalt ist und die Nase läuft. Schwupps ist es April... dann läuft man einen Halben im Frühjahr... dann hat man erst mal 2 Wochen dicke Beine, fängt sich noch ne Erkältung ein und nochmal schwupps ...geht der 12 Wochen -Trainingsplan los ... könnte ich mir vorstellen...

  2. #27

    Im Forum dabei seit
    09.05.2013
    Ort
    München
    Beiträge
    423
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    Ratschläge wie er heile in einer passablen Zeit ins Ziel kommt wären da angebracht.
    Bei der Gelegenheit kann derjenige gleich die Lottozahlen für nächste Woche ansagen. Und den Bauplan für ein Pepetuum Mobile bitte auch...

  3. #28
    Avatar von Steffen42
    Im Forum dabei seit
    04.02.2012
    Ort
    Niederrhein
    Beiträge
    11.483
    'Gefällt mir' gegeben
    3.237
    'Gefällt mir' erhalten
    2.760

    Standard

    Zitat Zitat von Rauchzeichen Beitrag anzeigen
    Na ja, wenn du dich nach einem halbwegs guten Halben und unter Eindruck der Finisherbilder aus Berlin und Ffm im Fernsehen im Herbst für den nächsten Herbst anmeldest, bist du vielleicht noch motivierter als im Februar, wo du langsam mit den Grundlagen anfangen müsstest - es aber nass, dunkel, kalt ist und die Nase läuft. Schwupps ist es April... dann läuft man einen Halben im Frühjahr... dann hat man erst mal 2 Wochen dicke Beine, fängt sich noch ne Erkältung ein und nochmal schwupps ...geht der 12 Wochen -Trainingsplan los ... könnte ich mir vorstellen...
    Jo, passiert halt. Ist doch nicht schlimm unter den Voraussetzungen, den Marathon bleiben zu lassen?

  4. #29

    Im Forum dabei seit
    16.01.2015
    Beiträge
    19
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Hallo Uwe,

    ich bin letzten Herbst intensiv in das Marathontraining eingestiegen und habe auch nach Beck (auf für mich irrsinnige 3:30) trainiert. Ich habe einige grobe Fehler gemacht. Ich bin sicher kein Experte, aber die Voraussetzungen von Dir sind ähnlich zu meinen, ich habe den MArathon nun hinter mir, deshalb meine Erfahrung und laienhafte Einschätzung:
    - Der 12-Wochen-Plan von BEck suggeriert, dass man in 12 Wochen fit für einen MArathon sein kann. Das ist falsch. Ich habe mich seit Spätsommer 14 so "hochtrainiert", dass ich im Dezember einen HM in ca. 1:45 gelaufen bin (ca. 30 km/Woche). Dennoch war die darauf folgende Vorbereitungzeit für den Marathon von JAnuar bis MAi zu kurz.
    - Es ist ein himmelweiter Unterschied die geforderten 32 km LL zu schaffen oder noch 10 km "drauf zu legen". Der Sprung von 32 auf 42 km ist m.E. immens, anders als von 21 auf 32 km.
    - Ich bin im Verlauf des MArathonplanes den HM in 1:40 gelaufen, was theoretisch einer MArathonzeit von 3:30 entspräche, weshalb ich im Verlauf auch den entsprechenden Beckplan verfolgte. Die Umrechnung ist für den Einsteiger m.E: nicht praktikabel. Man ist nich ausgeglichen genug trainiert. MAn hat die Erfahrung auf die lange Distanz nicht.
    - Ich habe letztlich den MArathon geschafft in 4:16. ich bin froh und stolz, auch wenn die Zielzeit übelst verpasst wurde. Bin nach 36 km eingebrochen und habe mich nur noch ins Ziel geschleppt. Bis km 36 lief es ganz gut. Aber es war kein "schöner" Lauf, es war wirklich grenzwertig die letzten km. Im Nachhinein hätte ich mir mehr Zeit mit der Vorbereitung lassen sollen.
    - Letztlich hatte ich auch im Verlauf Verletzungsprobleme und musste eine Zeit pausieren (Überlastung der Tibialis posterior Sehne

    Meine konkreten Tipps und Einschätzung:
    1. Du würdest den Marathon wohl schaffen, aber bestimmt nicht in der Zielzeit.
    2. Das Verletzungsrisiko ist groß, da du die Umfänge zu schnell steigern musst
    3. Ich würde mir an deiner Stelle mindestens ein halbes JAhr mehr geben. Die 42 km sind wirklich was ganz anderes als einen LL über 32 km

    Gruß,
    Jochen

  5. #30

    Im Forum dabei seit
    09.06.2013
    Beiträge
    132
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Ganz ehrlich: Wenn man nur hier im Forum liest, klingt es so, als wäre ein Marathon die schwerste Aufgabe der Welt. Und ich bin froh, dass ich vor meinem ersten Marathon noch nicht hier angemeldet war.

  6. #31
    Avatar von McAwesome
    Im Forum dabei seit
    09.04.2012
    Ort
    Ffm
    Beiträge
    1.888
    'Gefällt mir' gegeben
    824
    'Gefällt mir' erhalten
    899

    Standard

    Zitat Zitat von PeterPausenbrot Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich: Wenn man nur hier im Forum liest, klingt es so, als wäre ein Marathon die schwerste Aufgabe der Welt. Und ich bin froh, dass ich vor meinem ersten Marathon noch nicht hier angemeldet war.
    Da ist was Wahres dran und das Gleiche denke ich mir auch ab und zu. Meine Marathonvorbereitungen waren fast allesamt bis auf die letzten 10-12 Wochen unter aller Sau. Vor dem ersten Marathon hatte ich bei einem einzigen 10er WK mitgemacht. Alles nicht lehrbuchmäßig. Sowas kann natürlich gut gehen und man kann auch, wenn man irgendwie ein Talent für längere Strecken hat, ohne großartige Vorbereitung eine passable oder sogar gute Zeit erzielen. Trotzdem ist es doch sinnvoll, sich den Ratschlag von erfahrenen Läufern zu holen, die evtl. schon einmal ähnlichen Unsinn gemacht haben wie der TE und nun von ihren Erfahrungen berichten. Hinzu kommt wohl auch das Alter des TE. Mit 47 ist es wohl nicht mehr ganz so ohne, von mehr oder weniger 0 auf 100 zu gehen. In den 20ern geht das wohl eher gut. Und natürlich ist ein Marathon an sich keine allzu schwere Aufgabe. Die Zeit, in der man die Distanz schaffen will, macht es aber dann doch schnell komplizierter, als man sich das anfangs vielleicht denkt.
    Und um sich eine Menge Frust, Stress und evtl. Schäden zu ersparen würde ich dem TE auch raten, auf die Tipps hier zu hören.

  7. #32
    Avatar von Rauchzeichen
    Im Forum dabei seit
    06.05.2011
    Ort
    In der nordhessischen Wildnis
    Beiträge
    3.762
    'Gefällt mir' gegeben
    651
    'Gefällt mir' erhalten
    574

    Standard

    Zitat Zitat von PeterPausenbrot Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich: Wenn man nur hier im Forum liest, klingt es so, als wäre ein Marathon die schwerste Aufgabe der Welt. Und ich bin froh, dass ich vor meinem ersten Marathon noch nicht hier angemeldet war.
    Jau - im Bereich von deutlich über 4h geht es doch im wesentlichen darum, die Trainingszeit vom Alltag abzuknapsen - der Rest kommt von alleine... Wenn es ein Mitvierziger mit normaler Konstitution übertreibt, humpelt er halt mal ein halbes Jahr rum.

    ... aber du darfst auch nicht vergessen, dass du nie weißt, wer am anderen Ende des Bildschirm sitzt.

    Vielleicht ist es der eine Chaot mit unerkannten Herzleiden und einer Achillessehne, die kurz vorm Abreißen ist, der aber ungefiltert jeden Mist glaubt, den er im Netz findet ... und dann nasenatmend ohne Schuhe in Moabit umkippt...

  8. #33

    Im Forum dabei seit
    12.07.2015
    Ort
    Göttingen
    Beiträge
    210
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Ach du Gott, was manche hier schreiben macht einem echt Angst.
    Ich laufe erst seit Anfang diesen Jahres regelmäßig, war davor aber auch sportlich, bin halt nur nicht gelaufen. Jetzt bin ich am 17. Mai in München 1h41min beim HM in München gelaufen und letztens einen 10er mit Reserven bei 30 Grad in 43:53. Am 13.9 will ich den Marathon in Wolfburg laufen und bin auch recht optimistisch den unter 4 h zu laufen, aus jedem Langem Lauf schöpfe ich neues Selbstbewusstsein. Dann komme ich hier her und lese Beiträge wie von Mara-Toni2015 und dann schleichen sich die ganzen Zweifel ein sind die letzten 10 km wirklich so hart? Ist das echt so krass? Sind 9 Monate, wie alle immer sagen doch zu wenig für den Marathon?
    Ich würde ja aufhören hier mitzulesen, damit mein eingebildetes Selbstbewusstsein nicht mehr beschädigt wird.
    Leider bin ich aber süchtig nach Laufcontent...

  9. #34
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
    Im Forum dabei seit
    16.11.2005
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    18.305
    'Gefällt mir' gegeben
    792
    'Gefällt mir' erhalten
    584

    Standard

    Zitat Zitat von Rauchzeichen Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist es der eine Chaot mit unerkannten Herzleiden und einer Achillessehne, die kurz vorm Abreißen ist, der aber ungefiltert jeden Mist glaubt, den er im Netz findet ... und dann nasenatmend ohne Schuhe in Moabit umkippt...
    Der Chaot mit unerkanntem Herzleiden kann monatelang super trainiert haben und dann doch umkippen. Und Achillessehnenabrisse kommen m.W. eher dann vor, wenn eine Person sehr viel trainiert und dabei eine empfindliche Sehne überbeansprucht hat. Wer die gut erkennbaren Risiken abklären lassen will, lässt sich halt nochmal vom Arzt durchchecken. Ein Restrisiko bleibt immer.

    Ich find's auch nicht vernünftig, mit schlechter Vorbereitung einen Marathon zu laufen bzw. zu laufwandern. Aber ich kann auch Leute verstehen, die einmal im Leben bei der Berlin-Anmeldung Glück hatten und dann auch dabei sein wollen - leider trifft das wohl (verglichen mit vielen kleineren Marathons) auf einen nicht unerheblichen Teil der Berlin-M-TeilnehmerInnen zu. Das bedeutet aber, dass der TE nicht allein ist und möglicherweise nicht einmal zu den am schlechtesten Vorbereiteten gehört.

    Um die Ausgangsfrage aufzugreifen: 4 Stunden sind, wie schon von einigen angemerkt, angesichts einer 10er-Zeit > 54:00 illusorisch, wenn sich in den nächsten Wochen nicht noch eine Leistungsexplosion vollzieht - womit nicht zu rechnen ist. 4:30 sind eher realistisch. Wenn ich wüsste, dass meine Vorbereitung eh keine persönlichen Höchstleistungen erlaubt, würde ich mich nicht voll ausbelasten, sondern etwas ruhiger machen und die Veranstaltung zu genießen versuchen. In Berlin kann man auch 4:45-5:00 laufen, ohne hinten aus dem Feld zu fallen.

  10. #35

    Im Forum dabei seit
    16.01.2015
    Beiträge
    19
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von Phycone Beitrag anzeigen
    Dann komme ich hier her und lese Beiträge wie von Mara-Toni2015 und dann schleichen sich die ganzen Zweifel ein sind die letzten 10 km wirklich so hart? Ist das echt so krass? Sind 9 Monate, wie alle immer sagen doch zu wenig für den Marathon?
    Habe ja geschrieben, dass das meine laienhafte, subjektive Erfahrung ist. Mag bei dir anders sein. Bei mir war es halt so.

  11. #36
    Running Doter Avatar von Kerkermeister
    Im Forum dabei seit
    01.08.2013
    Ort
    Nordische Tiefebene
    Beiträge
    813
    'Gefällt mir' gegeben
    1.393
    'Gefällt mir' erhalten
    295

    Standard

    @ Berlin

    Übertreib dein Training nicht und wie schon von der kleinen Wade erwähnt, in B startest du aus der letzten Reihe .... somit solltest du um die 4:30h anstreben.
    Wenn du dein Training ohne körperliche Ausfallerscheinungen/ Verletzungen überstehst, lass dich locker mit 6:25-30/km im Pulk treiben und genieß die Stadt, das Publikum ..... wird ein harter Weg bis ins Ziel. Machbar ist das Ding, musst dich nur von deiner Zielzeit verabschiesen.

    Zitat Zitat von Phycone Beitrag anzeigen
    Am 13.9 will ich den Marathon in Wolfburg laufen und bin auch recht optimistisch den unter 4 h zu laufen, aus jedem Langem Lauf schöpfe ich neues Selbstbewusstsein. Ist das echt so krass?
    Beck lässt die Lala´s nicht über 32km und mit EB laufen, oder?
    Dann lauf als Anfänger mal einen 34-36er und nur die letzten 5 oder 6 im MRT da bekommst du einen kleinen Eindruck.
    Die Frage bei Debütaten/innen ist doch immer, um wieviel schneller will man sein Debüt finishen - > verglichen mit dem Trainingsplan, um 5 min oder 10min .... und das geht sehr oft in die Hose.
    Dazu kommt noch das Tapering ...das fühlt sich nach zwei Wochen sehr wenig laufen an -> wie ein "Rennpferd" und man neigt eben zu überziehen.


    Wenn du am Anfang nicht überdrehst und die ersten 30km deinen Fahrplan genau abarbeitest, sind die Sub4 kein Problem.

  12. #37

    Im Forum dabei seit
    12.07.2015
    Ort
    Göttingen
    Beiträge
    210
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Irgendwie fühle ich mich die ganze Zeit schon wie ein Rennpferd. Ich bin mein letzten 30er in 5:30/km gelaufen, was schon schneller als das MRT für eine sub4 zeit ist. Ich weiß nicht ob das so besonders schlecht ist, aber ich fühle mich gut damit. Ich kann einfach nicht langsamer, da müsste ich mich alle 3 km wieder bewusst bremsen, außerdem würden die Läufe dann ja immer über 3 stunden dauern. 30km finde ich allerdings schon hart und länger bin ich auch noch nicht gelaufen. Viel länger werde ich wahrscheinlich auch nicht mehr laufen, da macht man sich ja nur kaputt. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt wie der Marathon wird, dann kann ich endlich mitreden und den Einsteigern Angst machen

  13. #38
    ...formerly known as LiveLoveRun Avatar von Gid
    Im Forum dabei seit
    08.08.2014
    Ort
    an der Mosel
    Beiträge
    1.878
    'Gefällt mir' gegeben
    64
    'Gefällt mir' erhalten
    98

    Standard

    Zitat Zitat von Phycone Beitrag anzeigen
    Ach du Gott, was manche hier schreiben macht einem echt Angst.
    Ich laufe erst seit Anfang diesen Jahres regelmäßig, war davor aber auch sportlich, bin halt nur nicht gelaufen. Jetzt bin ich am 17. Mai in München 1h41min beim HM in München gelaufen und letztens einen 10er mit Reserven bei 30 Grad in 43:53. Am 13.9 will ich den Marathon in Wolfburg laufen und bin auch recht optimistisch den unter 4 h zu laufen
    Das sind ja schon klare Unterschiede zum TE. Wieviele km hast du den für dieses Jahr schon in den Beinen und wie hast du gesteigert? Bist du den HM am Limit gelaufen?

  14. #39

    Im Forum dabei seit
    12.07.2015
    Ort
    Göttingen
    Beiträge
    210
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Ja zum TE sind das deutliche Unterschiede, was mich nur geschockt hat war das Mara-Toni2015, der fast die selben Zeiten hat wie ich nur 4:16 beim Marathon gelaufen ist. Den HM bin ich schon nah am Limit gelaufen und hab mich eine Woche lang recht kaputt gefühlt. Dafür bin ich den 10er relativ locker gelaufen, ich habe meine stärke eher bei Distanzen zwischen 1500m und 10.000m, deshalb orientiere ich mich nicht an der Laufprognose von 3h30min sondern peile sub4 an, die möchte ich aber doch unbedingt mit durchlaufen schaffen! Meine Umfänge sind derzeit bei über 60km waren aber bis zum HM und auch noch ein paar Monate danach bei 40-50km.

  15. #40
    Avatar von Wieselbursche
    Im Forum dabei seit
    08.04.2013
    Ort
    Nürnberg
    Beiträge
    525
    'Gefällt mir' gegeben
    21
    'Gefällt mir' erhalten
    15

    Standard

    Zitat Zitat von Phycone Beitrag anzeigen
    Ja zum TE sind das deutliche Unterschiede, was mich nur geschockt hat war das Mara-Toni2015, der fast die selben Zeiten hat wie ich nur 4:16 beim Marathon gelaufen ist. Den HM bin ich schon nah am Limit gelaufen und hab mich eine Woche lang recht kaputt gefühlt. Dafür bin ich den 10er relativ locker gelaufen, ich habe meine stärke eher bei Distanzen zwischen 1500m und 10.000m, deshalb orientiere ich mich nicht an der Laufprognose von 3h30min sondern peile sub4 an, die möchte ich aber doch unbedingt mit durchlaufen schaffen! Meine Umfänge sind derzeit bei über 60km waren aber bis zum HM und auch noch ein paar Monate danach bei 40-50km.
    sub4 sollte da schon (locker) drin sein (die Umfänge sollten dafür eig reichen; wann ist denn der Marathon? Wie hoch ist dein Spitzenumfang?), würde dir raten die erste hälfte auf die zeit von sub 4 anzulaufen und nach der ersten Hälfte, falls noch mehr gehen sollte zu beschleunigen (so entgehst du einem großen Einbruch, eine sub 3:30 wird es dann aber ebend nicht)
    Gewichtschallenge:
    71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

    PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

  16. #41

    Im Forum dabei seit
    03.10.2013
    Beiträge
    580
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Zitat Zitat von Phycone Beitrag anzeigen
    Ja zum TE sind das deutliche Unterschiede, was mich nur geschockt hat war das Mara-Toni2015, der fast die selben Zeiten hat wie ich nur 4:16 beim Marathon gelaufen ist. Den HM bin ich schon nah am Limit gelaufen und hab mich eine Woche lang recht kaputt gefühlt. Dafür bin ich den 10er relativ locker gelaufen, ich habe meine stärke eher bei Distanzen zwischen 1500m und 10.000m, deshalb orientiere ich mich nicht an der Laufprognose von 3h30min sondern peile sub4 an, die möchte ich aber doch unbedingt mit durchlaufen schaffen! Meine Umfänge sind derzeit bei über 60km waren aber bis zum HM und auch noch ein paar Monate danach bei 40-50km.
    Mein Tipp:
    Auf 3h45min anlaufen.
    4h joggst Du dann auch noch mit nem kleinen Einbruch ins Ziel.
    Was Mara-Toni schreibt ist halt echt der ungünstigste Fall, da stimmt irgendwas fundamental nicht. Die meisten Leute können mit den Vorleistungen easy 3h45min laufen.

  17. #42

    Im Forum dabei seit
    12.07.2015
    Ort
    Göttingen
    Beiträge
    210
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Ja einen Einbruch will ich auf jeden Fall vermeiden, ich möchte den Marathon schon in "Würde" beenden ohne danach völlig schmerz geplagt zu sein! Ich möchte Spaß am Wettkampf-feeling aufsaugen.
    Spitzenumfang werden wohl so 70 km (ich trainiere nach keinem speziellen Plan, sondern versuche selber die gängigen Sachen (IV, LaLa, GA1 und 2- Läufe, sowie Bergläufe mit Minimalschuhen) in meine Woche zu quetschen)
    Der Marathon ist am 13.9. in Wolfburg.

  18. #43
    ...formerly known as LiveLoveRun Avatar von Gid
    Im Forum dabei seit
    08.08.2014
    Ort
    an der Mosel
    Beiträge
    1.878
    'Gefällt mir' gegeben
    64
    'Gefällt mir' erhalten
    98

    Standard

    Es gibt auch das andere Beispiel: Eine Vereinskollegin die in etwa deine Zeiten und Umfänge läuft ist letztes Jahr 'im Affekt' ihren ersten Marathon gelaufen. Sie hatte nur 4 Wochen wirkliche Vorbereitung, allerdings mehr Lebens-KM als du in den Beinen. Sie ist den in 03:36 (erste Hälfte in 01:50) gelaufen.
    Zitat Zitat von Phycone Beitrag anzeigen
    Ja einen Einbruch will ich auf jeden Fall vermeiden, ich möchte den Marathon schon in "Würde" beenden
    Das kannst du aber auch wenn du zum Schluss eben das Tempo raus nimmst wie triaflo es vorschlägt, aber ...
    ohne danach völlig schmerz geplagt zu sein!
    ... das gehört doch zum ersten Marathon dazu .

    Ich möchte Spaß am Wettkampf-feeling aufsaugen.
    Das wirst du auf jeden Fall

  19. #44
    Avatar von Traveläufer
    Im Forum dabei seit
    17.06.2007
    Beiträge
    4.498
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Meine Prognose: Du wirst 4h laufen, bist dann leider noch nciht im Ziel, sondern erst bei km 32-35und schließt dann eine Wanderung an.
    Du hast viel zu wenige km auf dem Buckel, da hilft dann auch ein eben so mal raushgeholter Trainingsplan nicht viel.

    Viel Spaß und berichte von deinem Marathon!

    Traveläufer

  20. #45
    kein Benutzertitel Avatar von KlausiHH
    Im Forum dabei seit
    07.09.2012
    Ort
    Hamburg
    Beiträge
    833
    'Gefällt mir' gegeben
    50
    'Gefällt mir' erhalten
    17

    Standard

    Die letzten 10 km.
    Zitat Zitat von Mara-Toni2015 Beitrag anzeigen
    Habe ja geschrieben, dass das meine laienhafte, subjektive Erfahrung ist. Mag bei dir anders sein. Bei mir war es halt so.
    Klingt komisch, aber bei meinem ersten und einzigen bislang, war es fast umgekehrt.
    Genauer:
    Mitte bis Ende 20 km wurde ich immer langsamer, dachte schon fast ans aufgeben, das schaffe ich nie, usw. Meine beiden Laufpartner sind mir davon gelaufen. Irgendwo bei Anfang 30 km bekam ich einen Schub, wurde total euphorisch und konnte das Tempo sogar wieder leicht anziehen. Ja, es tat alles weh und als ich bei der letzten Verfplegungsstelle kurz gegangen bin, braucht ich gut 200m, um aus dem Humpeln wieder ins laufen zu kommen. Aber es ging irgenwie und ca. 3 km vor Schluß hatte ich die beiden sogar wieder eingeholt. Wollte dann mit ihnen zusammen ins Ziel laufen, weil mir die Zeit dann eh fast egal war Aber die waren da doch deutlich langsamer und ich konnte das irgendwie nicht, musste dieses gleichmäßige Tempo einfach weiterlaufen.



  21. #46
    Avatar von Rauchzeichen
    Im Forum dabei seit
    06.05.2011
    Ort
    In der nordhessischen Wildnis
    Beiträge
    3.762
    'Gefällt mir' gegeben
    651
    'Gefällt mir' erhalten
    574

    Standard

    Klaus:
    +1

    Ich bin bei meinen 4 Versuchen in Berlin jedesmal bei ca 25 km "eingebrochen" - bei 3 Versuchen lief es ab km 35 wieder - beim 4. leider nicht mehr...Da habe ich es in der Vorbereitung ein wenig in die falsche Richtung übertrieben:
    D.h. 2x 30 km und sonst fast nix scheinen wirklich nicht genug zu sein,

    Es war Berlin, Start und Hotel waren bezahlt, orthopädisch machen mir solche 5h - Gewalttouren nicht viel aus ... dann kann Wandern an Kuhdamm und Gendarmenmarkt auch ganz nett sein.

    Ich könnte mir vorstellen, sowas könnte dem Threadersteller mit seinen ziemlich geringen Umfängen auch passieren könnte.

    Aber 70 Wochen-km und die Fähigkeit 30km in 5:30 zu laufen, reichen doch locker für 4 Stunden, wenn man am Anfang nicht überpaced?

  22. #47
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
    Im Forum dabei seit
    20.03.2013
    Beiträge
    914
    'Gefällt mir' gegeben
    90
    'Gefällt mir' erhalten
    82

    Standard

    Hier gibt es ja den Wettkampfzeiten - Rechner. Die Erfahrung sagt, dass Anfänger beim ersten M noch einmal 20 min dazu rechnen müssen. Da liegst Du jetzt mit Deiner 10 k Zeit knapp über 4:30. Würde das mal mit einem aktuell gelaufenen HM aktualisieren. Läuft die Vorbereitung optimal, holst Du bei einer guten Tagesform evtl. noch 10 min raus.

    Optimismus zahlt sich da nicht aus. Wer am Anfang zu schnell los läuft, verliert es gegen Ende doppelt.

    Ob 4:20 oder 4:40 interessiert doch später kaum noch jemanden. Im Training und im WK lieber etwas langsamer, als Verletzungen zu riskieren und es als Event mit hohem Erinnerungswert betrachten.

    Viel Spass

    Matthy
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  23. #48
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
    Im Forum dabei seit
    14.11.2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    16.840
    'Gefällt mir' gegeben
    335
    'Gefällt mir' erhalten
    1.251

    Standard

    Zitat Zitat von Phycone Beitrag anzeigen
    Ja einen Einbruch will ich auf jeden Fall vermeiden, ich möchte den Marathon schon in "Würde" beenden ohne danach völlig schmerz geplagt zu sein!
    Du verwechselst da was. Ein Einbruch hat mit Schmerzen nichts zu tun. Ein Einbruch beim Marathon ist weit gefächert, von "ich kann das Tempo nicht mehr aufrecht halten" über "ohne Gehpausen komme ich nicht mehr weiter" bis hin zum AUS, hinsetzen an den Straßenrand und verzweifelt den anderen Läufern hinterher schauen.

    Schmerzen, die wirst du vielleicht schon während des Laufes haben, garantiert aber hinterher und noch mehr am nächsten Tag. Und du wirst verdammt stolz auf sie sein. Und sie gleichzeitig verfluchen

    Übrigens einen Einbruch "auf jeden Fall vermeiden" kannst du nur mit einer Strategie: Indem du dich völlig unterforderst. Ein guter Marathon beinhaltet immer die Möglichkeit, zu scheitern, bei einem am Limit ist das Risiko sogar recht groß. Und das macht eben auch so verdammt viel Spaß

    Gruss Tommi

  24. #49
    Avatar von Wieselbursche
    Im Forum dabei seit
    08.04.2013
    Ort
    Nürnberg
    Beiträge
    525
    'Gefällt mir' gegeben
    21
    'Gefällt mir' erhalten
    15

    Standard

    Zitat Zitat von Phycone Beitrag anzeigen
    Ja einen Einbruch will ich auf jeden Fall vermeiden, ich möchte den Marathon schon in "Würde" beenden ohne danach völlig schmerz geplagt zu sein! Ich möchte Spaß am Wettkampf-feeling aufsaugen.
    Spitzenumfang werden wohl so 70 km (ich trainiere nach keinem speziellen Plan, sondern versuche selber die gängigen Sachen (IV, LaLa, GA1 und 2- Läufe, sowie Bergläufe mit Minimalschuhen) in meine Woche zu quetschen)
    Der Marathon ist am 13.9. in Wolfburg.
    ich bin meinen ersten Marathon mit einem Spitzenumfang von 75 km gelaufen, herauskamen dann 3:16; mach dir keinen Kopf (hab ich damals auch gemacht, der Marathon war mit das beste was ich je gefühlt habe!)
    Einfach genießen und mit einem Lächeln an den Start gehen!
    Gewichtschallenge:
    71 kg (Start: Januar 2018)................aktuell: 65,9 kg.................63 kg (Ziel)

    PB: 5 km (April 2015, Bahn): 19:38 min; 8 km (Novmeber 2014): 32:26 min; 10 km (Juli 2015): 40:16 min; 15 km (Februar 2015) 1:04:52 h; HM (Juni 2013): 1:29:01 h; M (April 2015: 3:16:25 h)

  25. #50

    Im Forum dabei seit
    02.04.2014
    Beiträge
    20
    'Gefällt mir' gegeben
    0
    'Gefällt mir' erhalten
    0

    Standard

    Mal eine Frage and die erfahrenen Läufer, ist der Puls des TE nicht sowieso schon grenzwertig hoch bei einem 10km Lauf mit der Zeit?

    Ich laufe nur 1mal die Woche 10km mit 250hm in einer Zeit von ca. 48:00 und habe eine Durschnittsspuls von 155. Bei fast 170 empfinde ich das Laufen schon sehr anstrengend. Das wollte ich keine 42km machen.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. 10 km WK zwei Wochen vor dem Marathon ?
    Von meissner im Forum Trainingsplanung für Marathon
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 29.03.2012, 18:27
  2. In 10 Wochen auf 10 km?!
    Von angie_84 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 09.04.2009, 10:37
  3. 10 km in 2 Wochen machbar??
    Von RalfF im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 70
    Letzter Beitrag: 03.05.2008, 12:35
  4. wenig Zeit und trotzdem 10 - 14 km in 12 Wochen?
    Von Piper76 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 09.04.2008, 11:27
  5. 10 km - Bestzeit 3 Wochen nach Marathon
    Von vo0509 im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 509
    Letzter Beitrag: 19.06.2007, 15:16

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •