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Ergebnis 401 bis 407 von 407
  1. #401

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    http://www.sportunterricht.de/lksport/arbweis.html

    Ihr meint beide das Selbe und eigentlich liegt Rolli falsch weil seiner Meinung nach Kontraktion nur eins bedeuten kann.

    Beschleunigung kann im Prinzip auch nur eins bedeuten, denn kennt die Physik die negative Beschleunigung.

    Gruss Tommi
    Selbstverständlich kennt die Physik den Begriff der "negativen Beschleunigung", das ist der Bremsvorgang

  2. #402
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von JoJa Beitrag anzeigen
    Rolli, ich schrieb, "...sie werden aber den Muskelkontraktionen zugerechnet", nicht dass sie welche sind.
    OK. Wenn das so ist...
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  3. #403
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Das Wissen ermöglich, dass man mit 3x3 viel effektiver trainiert als mit 3x30.
    Es geht bei der Übung nicht vordergründig um eine maximal mögliche Kräftigung des Wadenmuskels sondern hauptsächlich um die Auswirkungen der exzentrischen Bewegung auf die Sehne. Und laut Dr. Knobloch und diverser geheilten Patienten geht dies nur über häufige Wiederholungen. Hat der Dr. recht ausführlich beschrieben.

    Gruss Tommi

  4. #404
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von JoJa Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich kennt die Physik den Begriff der "negativen Beschleunigung", das ist der Bremsvorgang
    Ähm, ja, hab ich doch so geschrieben

  5. #405
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Es geht bei der Übung nicht vordergründig um eine maximal mögliche Kräftigung des Wadenmuskels sondern hauptsächlich um die Auswirkungen der exzentrischen Bewegung auf die Sehne. Und laut Dr. Knobloch und diverser geheilten Patienten geht dies nur über häufige Wiederholungen. Hat der Dr. recht ausführlich beschrieben.

    Gruss Tommi
    Ich will auch nicht die Waden kräftigen, sondern die Übung effektiver gestalten. Die positive Auswirkung der exzentrische Bewegung funktioniert noch besser, wenn sie exzentrisch ausgeführt wird und nicht erst am Ende der Bewegung exzentrisch wird.

    Dr. Knobloch will ich nicht widersprechen, sondern durch neuere Studien optimieren.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  6. #406

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    Hallo zusammen,
    habe den Thread regelrecht durchgearbeitet und möchte mich für die vielen Berichte, Hinweise und Diskussionen erstmal bedanken. Das war sehr erhellend für mich.

    Ich geselle mich nun dazu, weil ich vor einem Monat einen neuartigen Schmerz kennenlernen durfte: den Stich im oberen Drittel der linken Achillessehne.
    Kurze Vorgeschichte: habe im letzten Sommer wieder angefangen mehr zu laufen, und mir schließlich zum Ziel genommen einen Wettkampf mitzumachen: den Rennsteig-Halbmarathon. Dabei sind meine Ambitionen realistisch: ich wollte ankommen, was mir auch gelang. Dieses Event hat mich sehr begeistert, und mein Engagement hat zugelegt. Vor allem wollte ich schneller werden, woraufhin ich mein Training ausrichtete - mit Erfolg. Ich hatte auch endlich den Eindruck, dass mein Muskel- und Sehnenapparat sich stärkte. Schlechte Waldwege, Steigungen, Trampelpfade und Kopfsteinpflaster konnte ich inzwischen gut bewältigen und hatte auch danach keinen Muskel- und Sehnenkater mehr. Naja - klarer Fall von zu früh gefreut. Nach einem Konzertbesuch (mit rumspringen ("tanzen")) und Laufeinheiten an den beiden Folgetagen kam es 12h nach der Laufeinheit zu schmerzen in den Füßen. Links der Achillessehnenstich und rechts schmerzte das Sprunggelenk. Wobei der Schmerz rechts kam mir bekannt vor, und ich schätzte ein, dass sich der nach ein paar Tagen geben wird.

    Nach ein paar Tagen Ruhe, wobei die AS immer mal wieder unmotiviert "stach", ein Laufversuch, bei dem klar wurde, dass das rechte Sprunggelenk noch etwas Ruhe braucht, und auch die AS links etwas zickt. Da mir der AS-Stich so unbekannt war, habe ich umfangreich recherchiert, und fand auch diesen sehr hilfreichen Thread. Die Selbstdiagnose sieht dann so aus: ich habe vermutlich Glück im Unglück. Die AS hat einen Schaden, und beim druckvollen Abtasten schmerzt auch eine Stelle in der Mitte (Ansatz ok). Es gibt keine Rötung, keine Schwellung (!), keine andauernden Schmerzen. Vielleicht also die Anfangsphase einer Verletzung. Habe dann mit der Treppenübung angefangen (2xtäglich 2x15 Wdh.) und mir ne Black-Roll mini zugelegt, mit der ich die Waden/Sehnenansätze bearbeite - und siehe da: nach nur drei Tagen, gab es kein spontanes stechen mehr in der AS, und auch keinerlei morgendlicher Anlaufschmerz.

    Insgesamt 2 Wochen nach dem Beginn des AS-Stechens habe ich dann einen Laufversuch unternommen. Allerdings ganz sanft, ohne irgendwelche Trainingsreize, sondern nur mal wieder etwas Joggen. Während des Laufes habe ich dann unterschiedliche Phasen durchgemacht: zu Beginn alles problemfrei, dann gab es ziehen, teilweise stechen, dann wieder schmerzfrei, dann wieder ein leichtes ziehen.
    Hab dann beschlossen es immer wieder zu probieren - auch nach Gefühlslage. Hat letztlich dazu gefühlt, dass ich jetzt 3 x pro Woche Laufe. Die ersten drei Läufe waren ähnlich wie der erste mit unterschiedlichen Beschwerden verbunden. Die Läufe in dieser Woche waren weitestgehend beschwerdefrei. Vielmehr habe ich jetzt Beschwerden in der rechten Wade, weil die bei der Treppenübung die ganze "Drecksarbeit" machen darf, aber auch das reguliert sich jetzt langsam wieder.

    Bei Abtastung der AS gibt es nach wie vor den schmerzenden Punkt. Ich habe auch ein bissen Sehnen - und Muskelkater, weil die Treppenübung ihre Spuren hinterlässt. Insgesamt muss ich aber hochzufrieden sein.

    Fazit:
    - Treppenübung und Blackroll sind super
    - schonendes Laufen hat definitiv nicht geschadet

    Jetzt bleibe ich auf dem Boden und setze keinerlei Trainingsreize, bis der (bei Abtasten) schmerzende Punkt weg ist. Dann mal gucken. Nach allem was ich bis jetzt verstanden habe: AS dauert und wer die Sachen überstürzt wird dafür doppelt zahlen.

  7. #407
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    Zitat Zitat von Mutt Beitrag anzeigen
    möchte mich für die vielen Berichte, Hinweise und Diskussionen erstmal bedanken. Das war sehr erhellend für mich.
    … so wie dein Beitrag hier erhellend sein wird für zukünftige Leser dieses Fadens. Deshalb auch dir vielen Dank für diese Schilderung.

    Wie es scheint, hast du alles richtig gemacht - auf die ersten Anzeichen richtig reagiert, eine kurze Ruhepause, bis die akute Entzündungshase abklingt Dann exzentrisches Training (Treppenübung) gestartet. Leichte Läufe trotz anfänglicher Unpässlichkeiten gestartet, dabei die Anforderungen aber spürbar reduziert.

    Wenn die Treppenübung jetzt in der Aufwärtsbewegung deine gesunde Wade überfordert, dann kannst du m.E. auch gerne bei der Aufwärtsbewegung aber nur hier!) mit der betroffenen Wade "nachhelfen", also die konzentrische Last so verteilen, dass beide Beine zufrieden sind. Trotzdem aber das exzentrische Training beibehalten. Ruhig auch mal den Rucksack mit Gewichten drin probieren.

    Die Blackroll scheint dir, wie vielen anderen auch, zu helfen (mir übrigens weniger). Trotzdem solltest du die Wade zusätzlich auch regelmäßig dehnen.

    Zitat Zitat von Mutt Beitrag anzeigen
    Bei Abtastung der AS gibt es nach wie vor den schmerzenden Punkt.
    Das kann sich noch einige Monate hinziehen. Vertraue einfach drauf, dass das irgendwann verschwindet, wenn du weiterhin so vernünftig vorgehst.

    Zitat Zitat von Mutt Beitrag anzeigen
    Ich habe auch ein bissen Sehnen - und Muskelkater,
    Ich wollte, es gäbe ihn, den "Sehnenkater", der eine Überlastung frühzeitig anzeigt wie ein Muskelkater - nur um dann nach ein paar Tagen Ruhe alles in Wohlgefallen aufzulösen. Du hast jetzt die Erfahrung gemacht, dass Sehnen sich leider ganz anders verhalten als Muskeln. Deine zu starke Steigerung der Anforderungen vor dem Rennsteiglauf haben sie klaglos und ohne das leiseste Warnzeichen mitgemacht, nur um dann aus heiterem Himmel massiv zuzuschlagen. Das ist m.E. der einzige Bereich, wo das bloße Hören auf den eigenen Körper fatale Folgen haben kann. Wenn man solange powert, bis man etwas "hört", ist es i.d.R. bereits zu spät. Bei Sehnen, Gelenken & Co muss zusätzlich der Verstand bremsend eingreifen.

    Zitat Zitat von Mutt Beitrag anzeigen
    Jetzt bleibe ich auf dem Boden und setze keinerlei Trainingsreize, bis der (bei Abtasten) schmerzende Punkt weg ist. Dann mal gucken. Nach allem was ich bis jetzt verstanden habe: AS dauert und wer die Sachen überstürzt wird dafür doppelt zahlen.
    Ich weiß jetzt nicht genau, was du mit "keinerlei Trainingsreize" meinst, aber das könnte auch übertrieben sein. Natürlich würde ich jetzt kein Sprinttraining machen, auch keine scharfen Intervalle oder steile Hügel. Aber wenn die Läufe halbwegs schmerzfrei bleiben, kannst m.E. ganz allmählich auch ruhig wieder etwas an der Temposchraube drehen. Lockerer Dauerlauf oder auch mal ein kurzer Tempolauf oder leichtes Joggen am Berg. Auch unebener Boden wie von dir beschrieben sollte immer wieder mal dabei sein. Nur eben alles viel langsamer steigern als beim letzten Mal.


    P.S.: Um deine Erfahrungen besser einordnen zu können, wäre es m.E. hilfreich, ein paar deiner "technischen Daten" zu kennen, wie etwa Alter, Gewicht, Größe und (Steigerung der) Trainingsleistungen vor dem AS-Malheur

    P.P.S: Du schriebst, dass heftiges Hüpfen bei einem Konzert ein Auslöser gewesen sei. Das kann gut sein. Lustigerweise habe ich genau das (in vielleicht etwas kontrollierterer Form) für mich als Trainingsform für die AS entdeckt. In meine mehr oder weniger regelmäßig durchgeführten Beinkraftübungen habe ich ein Element "Hüpfen auf der Stelle" eingefügt - relativ sanfte Hüpfer, wie Seilspringen ohne Seil, aber anfangs weniger hoch. Inzwischen 2 bis 3 mal 400 Hüpfer. Natürlich langsam gesteigert. Das ist eine sanfte Anstrengung der AS, die ich als hilfreich empfinde.
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (05.08.2019 um 09:46 Uhr)

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