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  1. #176
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Sicher sind unsere Fälle nicht vergleichbar. Ich führte meine Treppenübungen anfangs sehr penibel durch - morgens und abends je 3 Durchgänge zu je 15 bis 20 Hebern pro Bein, auch gegen leichten Schmerz. Nach 2 oder 3 Monaten störte mich, dass der dritte Durchgang immer etwas schmerzhafter war, als der erste. Deshalb stellte ich um von 2x3 auf 3x2 Durchgänge, was aber irgendwann lästig wurde so dass immer öfter mal ein Satz ausfiel. Die meiste Zeit habe ich nur 3 bis 4 Durchgänge (à 15x) am Tag zusammenbekommen. Seit Anfang Januar mache ich mein generelles Krafttrainingsprogramm wieder 3x die Woche, und da gehört die Treppenübung ja eigentlich dazu. Also mache ich im Rahmen dessen einmal täglich (meist abends) 3 Durchgänge à 15x pro Bein. Das reicht mir vollkommen. Wenn ich aber mal tagelang gar nichts mache (hatte mal Mitte November eine Woche wegen Zahnbehandlung komplett mit dem Laufen pausiert), wird dadurch auch nichts besser.

    Meine Schwellungen sind auch keine festen Knubbel auf der Sehne, sondern eher eine manchmal sehr weiche, mal etwas festere Schwellung der Umgebung, die sich durch kräftigen Druck während der Massage auch deutlich verändert.

    So, der Termin für meine Laufanalyse steht jetzt - am kommenden Freitag geht's los. Erster Lichtblick: In einem ersten Telefonat mit der ausführenden Person sagte sie mir "Bringen sie alle Laufschuhe mit, auch die alten von vor Ihrer 9jährigen Pause. Je mehr desto besser." Bisher kannte ich nur Orthopäden, die meine Schlappen - auch wenn ich sie ungefragt auf den Tisch stellte - immer noch keines Blickes würdigen wollten.

  2. #177

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    Bin auch gespannt, was bei deiner Lauf- und Schuhanalyse raus kommt. Ich hoffe, du berichtest uns darüber?

  3. #178
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Klar, leider muss ich aber € 18,20 pro Klick kassieren, damit ich meine Kosten wieder rauskriege.

  4. #179
    Avatar von Vögelchen
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    Hallo ihr Lieben,

    leider muss ich mich hier auch mal einmischen, was wohl kein gutes Zeichen ist

    Denn mir tut seit einer Woche die Achillessehne weh, aber ganz unten am Ansatz. Es ist nur sehr leicht geschwollen, nicht verhärtet oder entzündet, nur irgendwie gereizt.

    Es ist dieser typische Anlaufschmerz, und eher auch eine Steifigkeit, bes. morgens nach dem Aufstehen. Laufen geht eher schlecht als recht, ich habe es trotzdem versucht, weil ich im Zuge des Lernens für Klausuren sonst einen Rappel kriege!

    Nach dem Warmlaufen wird der Schmerz weniger, geht aber nicht weg, und das Laufen ist mühevoll und langsamer.
    So 6-7 km geht, aber mehr nicht.

    Es nervt mich nur deswegen gerade kollossal, weil ich mich auf meinen ersten HM am 3.4. vorbereite, und zum anderen bald 4 Wochen frei habe, die ich eigentlich komplett dem Laufen widmen wollt. Das wird wohl nichts.

    Also meine Frage: Wie kann ich das beste daraus machen? EIn wenig will ich trotzdem laufen, das brauche ich mental.

    - Erstmal nur wenig laufen, Trainingsplan aussetzen, aber wieviel ist in Ordnung?
    -Zusätzlich Dehnen- hilft das was? Und welche Übungen?
    - die berühmte Treppenübung- wie oft soll ich die machen?
    -Kühlung tut gut, habe ich gemerkt
    -Wäre es hilfreich, eine Bandage zu tragen?


    Hat sonst noch jemand gute Tips und Erfahrungen? Und wie lange dauert es bis es besser wird (klar, kann man nicht im Einzelfall sagen, aber so ungefähr?)

    Besteht denn die Aussicht, im März wieder anständig zu trainieren, so dass das mit dem HM noch klappt, oder soll ich mich davon mental schonmal verabschieden?

    Och man, ich wollte doch in meinen Ferien so richtig vorbildlich trainieren, mit Ausgleichsübungen und allem drum und dran, endlich mal genug Zeit, und jetzt? Frustriert mich gerade leider ziemlich.

  5. #180
    Montag ist Schontag! Avatar von Laufschlaffi
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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Denn mir tut seit einer Woche die Achillessehne weh, aber ganz unten am Ansatz. Es ist nur sehr leicht geschwollen, nicht verhärtet oder entzündet, nur irgendwie gereizt.
    Laut einer schwedischen Studie (Ärzteblatt) funktioniert Treppenuebung ncht gut, beim Ansatz unten.

    In dem Fall wird das normale Wadentraining empfohlen, also auf geradem Boden stehen und dann hoch auf die Fussspitzen und wieder runter usw. Und kuehlen, kuehlen.

    Abgesehen davon kann das auch eine Schleimbeutelentzuendung sein, da hilft die Treppenuebung auch nicht.

    Es ist nicht immer alles so einfach, wie man denkt..
    .. bis der Arsch im Sarge liegt!

  6. #181
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    @Vögelchen: (1) Der Therapie geht normalerweise eine Diagnose voraus und (2) einem Schmerz davonzulaufen klappt so oft nicht, und wenn am Ende verkürzte Distanzen herauskommen, ist das eine ganz besonders blöde Idee.
    I'm not running away from things. I'm running to them before they flare and fade forever.

  7. #182
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Mist, verdammter.

    Ich tippe ebenfalls auf Schleimbeutel. Auf jeden Fall aber klingt das so völlig anders als alles, wozu ich Erfahrungen beisteuern könnte. Daher halte ich mich raus mit neunmalklugen Ratschlägen.

    Wünsche gute Besserung !

  8. #183

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    Christoph: Was ist denn am Freitag rausgekommen?

  9. #184
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    Ach so, ja ... das hier.

  10. #185
    Avatar von Vögelchen
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    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Termin beim Orthopäden habe ich nun doch gemacht, allerdings erst in 2 Wochen, weil ich vorher noch wegfahre.

    Bis dahin werde ich mich auf so einen Umfang beschränken, wie es sich verträglich anfühlt. Es ist ja auch nicht sehr schlimm, aber eben auch nicht gut, und ich will gerne wieder richtig laufen können und mich verbessern, nicht so ramponiert

    Ansonsten verlege ich mich auf anderen Sport, Dehnen und Kraft vielleicht Fahrrad fahren- das geht nämlich ganz gut, aber es macht mir nicht so viel Spaß wie Laufen, leider, es ist für mich eher nur Fortbewegungsmittel zur Uni. Da sind jetzt aber Semesterferien.
    Naja, mal sehen, wie es voran geht.
    Wenn noch jemand was Schlaues weiß, gerne mitteilen.

  11. #186

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    Zitat Zitat von Laufschlaffi_II Beitrag anzeigen
    Laut einer schwedischen Studie (Ärzteblatt) funktioniert Treppenuebung ncht gut, beim Ansatz unten.

    In dem Fall wird das normale Wadentraining empfohlen, also auf geradem Boden stehen und dann hoch auf die Fussspitzen und wieder runter usw. Und kuehlen, kuehlen.
    Hast du zufällig den Link parat? Mein Google stößt immer auf die Studie, bei der die Treppenübung als Non-plus-Ultra rauskommt.

  12. #187
    Montag ist Schontag! Avatar von Laufschlaffi
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    Zitat Zitat von L4UF Beitrag anzeigen
    Hast du zufällig den Link parat? Mein Google stößt immer auf die Studie, bei der die Treppenübung als Non-plus-Ultra rauskommt.
    Läkartidningen - Rehabiliteringsträning ger bäst effekt vid akillestendinopati

    Zusammenfassung als Vortrag:
    föreläs2.pdf

    Die Treppenuebung ist die mit Abstand beste Behandlung bei Beschwerden der Achillessehne im mittleren Bereich.
    .. bis der Arsch im Sarge liegt!

  13. #188

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    Zitat Zitat von L4UF Beitrag anzeigen
    Hast du zufällig den Link parat? Mein Google stößt immer auf die Studie, bei der die Treppenübung als Non-plus-Ultra rauskommt.
    das hier ist auch ziemlich gut und stützt sich auf die schwedische Studie
    Running writings: Achilles tendonitis in runners: A degenerative overuse injury best treated with eccentric heel drops

    Running writings: Injury Series: Flat eccentric heel drops for insertional Achilles tendonitis

  14. #189
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Also meine Frage: Wie kann ich das beste daraus machen? EIn wenig will ich trotzdem laufen, das brauche ich mental.

    Hat sonst noch jemand gute Tips und Erfahrungen? Und wie lange dauert es bis es besser wird (klar, kann man nicht im Einzelfall sagen, aber so ungefähr?)

    Besteht denn die Aussicht, im März wieder anständig zu trainieren, so dass das mit dem HM noch klappt, oder soll ich mich davon mental schonmal verabschieden?
    Hallo Vögelchen,

    der wichtigste Rat, den man dir im Zusammenhang mit Achillessehnenbeschwerden geben kann ist der: Auf keinen Fall aussitzen! Auf keinen Fall ignorieren! Auf keinen Fall weitermachen wie bisher! Auf jeden Fall einen Sportarzt aufsuchen und die Sache abklären lassen!

    Die Achillessehne ist die dickste, längste, wichtigste und am brachialsten vom Laufen belastete Sehne überhaupt. Deshalb ist sie so dick und deshalb haben so viele Läufer damit Probleme. Was auf keinen Fall passieren darf, ist, dass die Entzündung, denn die liegt auf jeden Fall vor, wenn du eine Schwellung ausmachen kannst, chronisch wird. In dem Fall wirst du den Mist nie wieder los und wirst immer wieder Schwierigkeiten mit der A-Sehne haben. Dabei ist es völlig gleichgültig, welcher Abschnitt der Sehne - sie reicht ja vom Ansatz an der Ferse samt Schleimbeutel bis hoch in die Wade - die Schmerzen verursacht.

    Wenn ich du wäre, würde ich genau Folgendes jetzt tun:

    • Sofort einen Sportarzttermin ausmachen
    • Erst einmal nicht mehr laufen.
    • Schon vorm Arzttermin mehrmals täglich kühlen (auch wenn du nicht läufst)
    • Nachts einen Quarkverband für die schmerzende Stelle machen oder einen mit Retterspitz-Tinktur (gibts in der Apotheke, Flasche kostet ca. 13 Euro)
    • Diagnose und Therapie des Arztes akzeptieren
    • Erst wieder mit dem Laufen beginnen, wenn in Ruhe und beim normalen Gehen keine Beschwerden mehr auftreten.
    • Sich auf keinen Fall von einem nahenden Wettkampftermin unter Druck setzen lassen (es gibt nämlich 1.001 andere).

    Wie lange das dauert? Auch in der Hinsicht habe ich eine recht üble Nachricht: Das kann entsetzlich lange dauern, selbst nach erfolgreicher Diagnose und Therapie, bis du überhaupt nichts mehr spürst. 6 Monate? 1 Jahr? Bei Sehnen- und Gelenksproblemen muss man solche Zeiten einkalkulieren.

    Ich war übrigens heute beim meinem Sportarzt. Besuch Nummer Fünfzehntausendvierhunderteinunddreißig (ungefähr, können auch ein paar mehr gewesen sein). Soll nur heißen: Ich weiß verdammt gut, wovon ich schreibe.

    Gute Besserung

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  15. #190
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Dabei ist es völlig gleichgültig, welcher Abschnitt der Sehne - sie reicht ja vom Ansatz an der Ferse samt Schleimbeutel bis hoch in die Wade - die Schmerzen verursacht.
    Dann weisst Du ja mehr, als die Verfasser der Studie, herzlichen Glueckwunsch!

    Abgesehen davon sind Deine Ratschläge/Hinweise kompetent wie immer.


    Gruss,
    LS
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  16. #191
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    Ja, besten Dank für die kompetenten Ratschläge!

    Ich kann zum Glück vermelden, dass es besser geht. Ich spüre beim normalen Herumgehen kaum mehr etwas, nur eine leichte Steifigkeit, besonders morgens nach dem Aufstehen. Geschwollen ist es auch höchstens minimal. Zwar war ich gestern laufen, 6,6, km (jaja!) währendddessen hat es schon gezogen, aber verträglich. Danach gekühlt und im Laufe des Tages ist es, im Gegensatz zu vorher, fast weg gegangen.

    Termin beim Orthopäden habe ich erst in 10 Tagen.
    Bis dahin werde ich also nur sowenig laufen, wie es keine Beschwerden macht und ansonsten mehr Kraftttraining und Rad fahren. Sowie gründlich Stretchen.

    Ich hatte übrigens vor Jahren mal eine richtige Achillessehnenentzündung, da bin ich noch gar nicht gelaufen. Das war richtig schlimm und auch geschwollen, ich konnte mich nur noch humpelnd fortbewegen. Das ist jetzt gar nicht vergleichbar, aber da ich jetzt und auch in Zukunft laufen will, soll es dahin gar nicht erst kommen.

    Hoffentlich bin ich nochmal mit einer Warnung davon gekommen.

  17. #192

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    Vielen, vielen Dank für die super Links! Jetzt weiß ich endlich, warum die verordnete Pause und die Medikamente nichts brachten, und warum danach die Treppenübung bei einem Bein mehr schadete als nützte. Langsam fügen sich die einzelnen Erfahrungen wie bei einem Puzzle zu einem stimmigen Gesamtbild.

  18. #193

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    ".....the tendon is positively influenced by physical exercise by becoming bigger, stronger and more resistant to damage. Practice has also shown to increase both blood flow and collagen synthesis in the Achilles tendon...."

    Verstehe ich das richtig, dass dies eine direkte Aufforderung zu Aktivität ist, und zwar nicht nur auf die bekannten exzentr. Krafttrainings beschränkt. D.h. Radeln, spazieren, vorsichtiges Laufen..... ?

  19. #194
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    Zitat Zitat von L4UF Beitrag anzeigen
    Vielen, vielen Dank für die super Links! Jetzt weiß ich endlich, warum die verordnete Pause und die Medikamente nichts brachten,
    Kann mich dem Dank nur anschließen - ein wirklich erhellender Artikel, der mir einige Aha-Erlebnisse bescherte. Insbesondere die Tatsache, dass die exzentrischen Kontraktionen eine kontrollierte Zerstörung von Sehnenfasern bewirken, die dann durch Regeneration mit korrekter Faserausrichtung wieder behoben wird.

    Zitat Zitat von L4UF Beitrag anzeigen
    und warum danach die Treppenübung bei einem Bein mehr schadete als nützte. Langsam fügen sich die einzelnen Erfahrungen wie bei einem Puzzle zu einem stimmigen Gesamtbild.
    Aber was du damit konkret sagen willst, erschließt sich mir nicht. Wenn ich dich recht verstehe, hast du die Treppenübung zunächst einbeinig AUF und AB praktiziert. Klar, AUF=konzentrisch soll man nicht. Dann hat dir der Doc das AUF mit dem anderen Bein auch noch verboten, wegen Plantarfasciitis, so dass du die Treppenübung gleich ganz gelassen hast. Aber hast du denn überhaupt mal probiert, mit der betroffenen AS ausschließlich ABs = exzentrische Kontraktionen zu machen und die Aufwärtsbewegung anders zu bewerkstelligen (z.B. mit Armunterstützung, wie das im Artikel für Patienten mit beidseitigen Achillesproblemen beschrieben wird) ?

  20. #195
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    Zitat Zitat von L4UF Beitrag anzeigen
    Verstehe ich das richtig, dass dies eine direkte Aufforderung zu Aktivität ist, und zwar nicht nur auf die bekannten exzentr. Krafttrainings beschränkt. D.h. Radeln, spazieren, vorsichtiges Laufen..... ?
    Das deute ich schon so. Laufen ist ja - außer in der akuten ersten Phase - erlaubt, wenn ein mittleres Schmerzniveau nicht überschritten wird. Und bloßes Pausieren - auch über viele Monate hinweg - scheint am allerwenigsten zu helfen.

    Ich muss aber diesen Artikel nochmal in aller Ruhe sezieren (die vielen englischen Medizinbegriffe machen ihn ja etwas sperrig zu lesen) und mein eigenes Programm dann nochmal überprüfen.

  21. #196
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Das deute ich schon so. Laufen ist ja - außer in der akuten ersten Phase - erlaubt, wenn ein mittleres Schmerzniveau nicht überschritten wird. Und bloßes Pausieren - auch über viele Monate hinweg - scheint am allerwenigsten zu helfen.

    Ich muss aber diesen Artikel nochmal in aller Ruhe sezieren (die vielen englischen Medizinbegriffe machen ihn ja etwas sperrig zu lesen) und mein eigenes Programm dann nochmal überprüfen.
    Du scheinst das aber alles gut verstanden zu haben.
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  22. #197

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    Ich melde mich auch wieder im Achilles-Club (ein Club, in dem ich lieber nicht Mitglied wäre). Diesmal bin ich mir ziemlich sicher, das NICHT Überlastung die Ursache ist. Deshalb fühle ich mich wie unschuldig verurteilt....und ziemlich ratlos.
    Besonders ärgerlich: hatte gerade eine Bewegungsanalyse gebucht, um Laufstil/Schuhe etc abzuklären.

  23. #198
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    Was ist passiert, möchtest du drüber reden ... ?

  24. #199

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    Bei einem unspektakulären Lauf letzte Woche zwickte der Fuß. Das ist nicht ungewöhnlich, geht nach ein bis zwei km gewöhnlich weg. Ging aber nicht weg, wurde schlimmer (und war auch anders als die Zwickereien, die ich sonst kenne). Nach 5km bin ich humpelnd nach Hause gegangen...

    Ich kann mir die Ursache nicht erklären. Hatte mich über Monate sehr vorsichtig auf bescheidene 25WK gesteigert, gelaufen mit 6er Pace. Alles nach einem Plan und gebremst, um die Füße nicht zu überlasten. Hatte auf Intervalle z.B. noch völlig verzichtet. Hab mich auch immer aufgewärmt und angedeht vor dem Laufen, bin auf passenden Untergründen gelaufen, hatte immer einen Regenerationtag zwischen 2 Läufen: kurz - ich war oberbrav und superdiszipliniert.....

    War in den Wochen vorher wohl immer mal wieder (max. 1x/Woche) zusätzlich Skilanglaufen. Skating, nicht klassisch, weil das die Sehnen weniger belastet. Ich hatte das trotz AS immer gut vertragen. Nun rätsele ich, ob das die Ursache war: Bin auch am WE vor dem AS-Zwischenfall geskatet - eine lange, flotte Runde von 20-25km .... eigentlich sollte der Fuß das aber vertragen.

    Ein Bekannter (selbst engagierter Läufer) glaubt, dass meine Schuhe schuld sind. Die sind sehr gedämpft, haben 10mm Sprengung ... eine Empfehlung im Laufladen: wg meiner AS-Probleme sollte ich keine harten flachen Schuhe laufen.

    Hatte natürlich auch den Laufstil im Verdacht. Aber ich laufe Mittelfuß, war in der Jugend Läuferin in einem Verein (zwar Kurzstreckler, aber 'Waldläufe' und Laufabc gehörten natürlich zum Training dazu) - so ganz verkehrt laufe ich eher nicht. Habe auch keine Beinachsenfehlstellung, weder Knick- noch Senk- noch Spreizfüße. Nur ein Bein ist 1cm kürzer.

    Tja. Wollte gerade alles bei der Bewegungsanslyse abklären lassen, kann aber erstmal auf kein Laufband, schon gar nicht barfuß. Ich habe ein paar Tage Pause gemacht, das Humpeln ist schon weg. Werde aber trotzdem noch weiter pausieren, mag mit den Fuß nicht noch kaputter laufen.

    Ich lasse jetzt ein MRT machen, obwohl der Sportarzt meint, dass das vermutlich nix bringt. Das Kuriose: im Ultraschall sehen meine Sehnen ganz okay aus. Ich habe aber langsam die Befürchtung, dass sie für Langstreckenlauf vielleicht nicht (mehr) geeignet sind.

  25. #200
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    Die Schuhe sollten meiner Meinung nach nicht zu stark gedämpft sein (z.B. Asics Kayano), aber eine "normale" Sprengung aufweisen.
    Nach jedem Lauf ein Coolpack auf die AS (ob Beschwerden, oder nicht) und als Profylaxe 3x/Woche Treppenuebung und Training der Wadenmuskeln.

    Habe ich gute Erfahrungen mit gemacht, mehr geht nicht.
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