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  1. #26
    Avatar von Avanti-
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    Zitat Zitat von JacksonBLN Beitrag anzeigen
    versuchen mich mehr daran zu halten und bei meinem nächsten Longrun etwas langsamer zu laufen.


    Heute morgen konnte ich ohne Probleme meinen Puls halten (kleiner Lauf 6km, Durchschnittspuls 142 bpm // Pace 6:36 /km ). Obwohl es bereits um die 25°C warm war.
    Allerdings bin ich diesmal kalt und ohne Frühstück gestartet.

    Vielleicht hatte ich bei dem letzten "langen Lauf" einfach einen schlechten Tag erwischt.
    Alles andere hätte mich auch sehr gewundert. Klar geht bei Hitze und schnellerem Tempo der Puls höher, aber nicht in dem Maße wie bei Deinem letzten langen Lauf.

    Und wie auch Tommi schon sagte:

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Darüber hinaus, das war ein Lauf, der daneben ging. Abhaken und weiter trainieren.
    Unabhängig von Deiner Zielzeit beim Marathon, würde ich die Geschwindigkeit Deiner Trainingsläufe nicht nach Pace sondern nach der angegebenen HF im Trainingsplan ausrichten.

    Avanti

  2. #27

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Wie meinste das? Vor einem LaLa muss man sich nicht noch aufwärmen, das ist quasi Aufwärmtempo
    Gruss Tommi
    Ich meinte damit einfach das ich diesmal keine 18km Rad vorher gefahren bin sondern gleich in die Laufschuhe geschlüpft bin ;).

  3. #28
    Avatar von Avanti-
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Unabhängig von Deiner Zielzeit beim Marathon, würde ich die Geschwindigkeit Deiner Trainingsläufe nicht nach Pace sondern nach der angegebenen HF im Trainingsplan ausrichten.
    Hab ich noch vergessen. Wie Udo, gehe ich auch davon aus, dass Deine HF/Max höher als 200 ist. Ich würde mal mit 205-210 rechnen. Wenn das Training zu anstrengend wird, kannst Du ja auf 200 runter rechnen.

    Avanti

  4. #29
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Unabhängig von Deiner Zielzeit beim Marathon, würde ich die Geschwindigkeit Deiner Trainingsläufe nicht nach Pace sondern nach der angegebenen HF im Trainingsplan ausrichten.
    Zumindest die schnellen Einheiten sollten nur nach pace gelaufen werden; da ist die HF ziemlich wurscht. Bei den Lalas wäre beides sinnvoll möglich, wenn er denn seine HFmax kennen würde. Aber auch da kann man wunderbar seine pace als Größe hernehmen.
    Gruß vom NordicNeuling

  5. #30

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    Also bei aller Liebe... eine Erhöhung des Puls um 40 Schläge nur wegen des Wetters? Wenn dem so ist viel Spaß beim Marathon in Berlin, wo es ohnehin oft recht warm ist. Vielleicht wäre dann ein Marathon Ende Oktober (soll ja doch einige geben) deutlich besser.

  6. #31
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Lieber Udo,

    Deine Antworten in Ehren (und ich schätze die meisten sehr), aber ein bißchen Mühe sollte man sich vor so einer langen Antwort auch mit dem Lesen machen. Denn es kamen nach dem Eingangsbeitrag nicht nur bereits einige Antworten (die Du gerne 'mal ignorierst), sondern auch Ergänzungen des TE, zB. zu den oben von Dir zitierten Passagen:

    zum ersten Teil: Er war 18 km mit dem Fahrrad zum Laufen unterwegs. Das erklärt mindestens soviel von dem schnellen Pulsanstieg wie die Temperatur.
    zum zweiten Teil: Er hat doch die 6 Tage erklärt (Verletzung): Hat also mit dem Plan gar nichts zu tun. Insofern liest Du mehr Kaffeesatz als in diesem Falle nötig.
    Lieber NordicNeuling,

    ich ignoriere (oft) ganz absichtlich andere Antworten/Stellungnahmen. Das hatte ich vor einiger Zeit schon einmal gesagt und erläutert wieso. Nicht, weil mir wurscht ist, was andere sagen, sondern weil ich mich in meiner Beurteilung nicht unterschwellig von anderen Antworten beeinflussen lassen will. Und ein Fragesteller hat umso mehr von einem Thread, je mehr voneinander unabhängige Antworten er bekommt. Jenseits dieses Sachverhalts verstehe ich nicht, wie man das Verhalten eines - offensichtlich stets um sachliche und hilfreiche Stellungnahme bemühten Foris - einfach mal kritisiert, ohne ihn zu fragen, warum der so was macht.

    Und was die nachträglichen Einlassungen des Threaderstellers angeht: Es ist nicht mein Problem, wenn eine Anfrage unvollständig ist und mit wichtigen Details hinter dem Berg hält. Dabei ist die Anfrage in diesem Thread noch einigermaßen ausführlich. Da gibt es andere, die nicht mehr sind als mentale Rülpser. Inzwischen verweigere ich mich - mit entsprechend launischen Kommentaren - solcher Schlampigkeit.

    Was den Pulsanstieg angeht, bin ich übrigens anderer Meinung. Die "Anreise" mit dem Rad erklärt die relevanten Eckdaten des Pulsverlaufs keineswegs. Ihm ging es vor allem um die Höhe der Herzfrequenz von nahezu 190. Auch die hat mit vorherigem Radfahren nicht das Mindeste zu tun.

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  7. #32
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Und was die nachträglichen Einlassungen des Threaderstellers angeht: Es ist nicht mein Problem, wenn eine Anfrage unvollständig ist und mit wichtigen Details hinter dem Berg hält.
    Dann werden aber eben u.U. Teile der Antwort - na, sagen wir 'mal - seltsam.

    Zitat Zitat von U_d_o Beitrag anzeigen
    Was den Pulsanstieg angeht, bin ich übrigens anderer Meinung. Die "Anreise" mit dem Rad erklärt die relevanten Eckdaten des Pulsverlaufs keineswegs. Ihm ging es vor allem um die Höhe der Herzfrequenz von nahezu 190. Auch die hat mit vorherigem Radfahren nicht das Mindeste zu tun.
    Ein Aspekt dabei war die Einstiegshöhe, also der relativ hohe Anfangspuls und frühe Anstieg. Die haben durchaus etwas mit vorheriger Betätigung zu tun. Du darfst nicht vergessen, daß der TE nicht annähernd Deine Grundkondition hat/haben kann.
    Gruß vom NordicNeuling

  8. #33
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Dann werden aber eben u.U. Teile der Antwort - na, sagen wir 'mal - seltsam.


    Ein Aspekt dabei war die Einstiegshöhe, also der relativ hohe Anfangspuls und frühe Anstieg. Die haben durchaus etwas mit vorheriger Betätigung zu tun. Du darfst nicht vergessen, daß der TE nicht annähernd Deine Grundkondition hat/haben kann.
    Wegen dieser Seltsamkeit hätte er vollständig darstellen sollen, sag ich doch. Wenn man ungenau postet, kriegt man ungenaue oder in Teilen seltsame Antworten.

    Das erklärt allenfalls den Pulsanstieg auf dem ersten ggf. noch zweiten Kilometer, den man normalerweise zum Einlaufen braucht und um den Puls bei langsamem Laufen in Arbeitsfrequenz zu bringen, danach erklärt das Radeln gar nichts mehr. Es erklärt weder wieso der Puls von Beginn an kontinuierlich ansteigt, statt erst etwa zur Mitte des Trainings, noch die besagten 190.

    Gruß Udo
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  9. #34
    Avatar von Avanti-
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Zumindest die schnellen Einheiten sollten nur nach pace gelaufen werden; da ist die HF ziemlich wurscht. Bei den Lalas wäre beides sinnvoll möglich, wenn er denn seine HFmax kennen würde. Aber auch da kann man wunderbar seine pace als Größe hernehmen.
    OK, dann sag uns doch mal bitte, in welcher Pace er welche Trainingseinheit trainieren soll. Müsste Dir ja leicht fallen.

    Und ob es heiß oder kühl ist, egal, Pace ist Pace.

    Avanti

  10. #35
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Und ob es heiß oder kühl ist, egal, Pace ist Pace.

    Avanti
    Ich sehe das wie NordicNeuling. Es ist schwer, sich auf einen Marathon mit einer gewünschten Zielzeit vorzubereiten, wenn man dank vermeintlich zu hohem Puls ständig die Muskeln unterfordert. Dann kommt man am Ende nie auf das gewünschte Tempo. Man hat sich zwar sklavisch an den HF-gesteuerten Plan gehalten aber wird beim Marathon keinen Erfolg haben.

    Intervall nach Puls zu trainieren dürfte ebenfalls schwer werden. Mit jedem Intervall ist der Durchschnittspus höher, dann müsste man dann jedes Intervall langsamer machen, um den Puls gleichbleibend zu halten. Ebenso mit dem Puls innerhalb eines Intervalls. Es sei denn der Trainingsplan berücksichtigt das alles.

    Und was den Puls beim LaLa angeht, das hat U_D_O schon besshrieben, dass das ganz normal ist, dass der Puls ansteigt. Das tut er beim Marathon auch, egal wir warm es ist. Darauf sollte man aber im Training nicht reagieren und langsamer werden = Trainingseffekt wird vermindert. Wenn die Erschöpfungsfalle zuschlägt und man desrum langsamer werden muss, dann ist das was anderes und das muss dann anschließend analsiert werden.

    Zitat Zitat von metollica80 Beitrag anzeigen
    Also bei aller Liebe... eine Erhöhung des Puls um 40 Schläge nur wegen des Wetters? Wenn dem so ist viel Spaß beim Marathon in Berlin, wo es ohnehin oft recht warm ist. Vielleicht wäre dann ein Marathon Ende Oktober (soll ja doch einige geben) deutlich besser.
    Ein Scheißtag im Training kann durchaus einen solchen Anstieg begründen. Wir sind keine Maschinen, die bei Tempo X und Temperatur Y bei Kilometer Z immer und jedes mal genau den selben Puls haben. Das predigt U_D_O schon seit Jahrhunderten, indem er darauf hinweist, dass man sich ausgiebig mit pulsgesteuertem Training auseinandersetzen muss, ehe man damit ernsthaft beginnt.

    Außerdem, wer einen Marathon im Sommer oder Frühherbst laufen will, muss mit Hitze rechnen oder es sein lassen. Darauf MUSS man sich vorbereiten was heißt, auch an heißen Tagen in der Nachmittagshitze laufen und den Körper (und auch den Kopf) daran gewöhnen. Und trotzdem ein paar Minuten von der Zielzeit abgeben, wenn es am Tag X denn wirklich heiß ist.

    Gruss Tommi

  11. #36
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von JacksonBLN Beitrag anzeigen
    Mir geht es eigentlich nur ums ankommen. Im Kopf hab ich ne Zeit zwischen 4h und 4:30h.
    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Unabhängig von Deiner Zielzeit beim Marathon, würde ich die Geschwindigkeit Deiner Trainingsläufe nicht nach Pace sondern nach der angegebenen HF im Trainingsplan ausrichten.
    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    OK, dann sag uns doch mal bitte, in welcher Pace er welche Trainingseinheit trainieren soll. Müsste Dir ja leicht fallen.
    Eben nicht: Weil das "unabhängig von (s)einer Zielzeit beim Marathon" keinen Sinn ergäbe. Und die Paces für 4:00 und 4:30 sind durchaus verschieden. Daneben kommt es noch auf den Trainingsansatz an: Knüppelt man eher (wie Greif) oder geht man bedächtiger vor (Steffny)? Ich tendiere momentan mehr zu Daniels, weil der sehr auf Eigenverantwortung setzt. Ansonsten sind die Argumente von Tommi ja ausführlich genannt worden.
    Gruß vom NordicNeuling

  12. #37
    Avatar von Avanti-
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Ich sehe das wie NordicNeuling. Es ist schwer, sich auf einen Marathon mit einer gewünschten Zielzeit vorzubereiten, wenn man dank vermeintlich zu hohem Puls ständig die Muskeln unterfordert. Dann kommt man am Ende nie auf das gewünschte Tempo. Man hat sich zwar sklavisch an den HF-gesteuerten Plan gehalten aber wird beim Marathon keinen Erfolg haben.

    Intervall nach Puls zu trainieren dürfte ebenfalls schwer werden. Mit jedem Intervall ist der Durchschnittspus höher, dann müsste man dann jedes Intervall langsamer machen, um den Puls gleichbleibend zu halten. Ebenso mit dem Puls innerhalb eines Intervalls. Es sei denn der Trainingsplan berücksichtigt das alles.

    Und was den Puls beim LaLa angeht, das hat U_D_O schon besshrieben, dass das ganz normal ist, dass der Puls ansteigt. Das tut er beim Marathon auch, egal wir warm es ist. Darauf sollte man aber im Training nicht reagieren und langsamer werden = Trainingseffekt wird vermindert. Wenn die Erschöpfungsfalle zuschlägt und man desrum langsamer werden muss, dann ist das was anderes und das muss dann anschließend analsiert werden
    Hallo Tommi,

    da hast Du mich falsch verstanden, oder ich habe mich undeutlich ausgedrückt.

    Der Trainingsplan sollte ja möglichst seinen Fähigkeiten entsprechen. Was nützt ein Plan marathon in 4:30 wenn er ständig unterfordert ist.
    Im Trainingsplan sind meist die Paces und die dazu entsprechenden HF-Bereiche vorgegeben. Es schadet doch nicht, wenn er das mal vergleicht, ob es überhaupt passt. Je nachdem kann er doch den Plan tauschen. Genauso läufst du in der Vorbereitung 10km WK und HM zur Überprüfung des Leistungsstandes.

    Übrigens, es fällt mir bei Intervallen leichter die Pace an meinem Puls zu erkennen und konstant zu halten, als an der Anzeige der Pace von meiner Uhr die ständig hin und her springt. Mein Puls ist da konstanter. Am Ende des Intervalls kann ich das dann mit der Rundenzeit abgleichen und gegebenenfalls anpassen. Jedenfalls fehlt mir das Gefühl für einen Intervall ohne Pulsuhr konstant zu laufen.

    Was Udo schreibt, das der Puls beim langen Lauf fortwährend ansteigt, ist ja vollkommen richtig.

    Ich glaube aber schon, dass man im Training beim LaLa darauf aufpassen sollte, dass der Puls nicht zu hoch steigt. Und wenn er deutlich zu hoch wird, muss ich eben mein Tempo reduzieren damit ich weiterhin den Stoffwechsel/Fettverbrennung/Glykogenverbrauch trainiere. Dem Stoffwechsel ist es doch egal wie schnell ich laufe solange die Belastung Im richtigen Bereich ist. Dafür ist der LaLa doch da, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    Avanti
    Zuletzt überarbeitet von Avanti- (04.08.2015 um 23:52 Uhr)

  13. #38
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Eben nicht: Weil das "unabhängig von (s)einer Zielzeit beim Marathon" keinen Sinn ergäbe. Und die Paces für 4:00 und 4:30 sind durchaus verschieden. Daneben kommt es noch auf den Trainingsansatz an: Knüppelt man eher (wie Greif) oder geht man bedächtiger vor (Steffny)? Ich tendiere momentan mehr zu Daniels, weil der sehr auf Eigenverantwortung setzt. Ansonsten sind die Argumente von Tommi ja ausführlich genannt worden.
    Ich habe es ja Tommi eben schon geschrieben. Was nützt es auf eine Marathon Zielzeit zu trainieren die völlig daneben ist. Entweder ich laufe einen 10 km WK und einen HM zur Überprüfung meines Trainingsstandes, oder ich überprüfe den Trainingsplan an Hand der Pace Vorgaben und der dazugehörigen HF Bereiche ob er zu mir passt. Aber nur zu sagen, du musst nach Pace aus dem Trainingsplan laufen, kann ja auch nicht sein.


    Avanti

  14. #39
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Übrigens, es fällt mir bei Intervallen leichter die Pace an meinem Puls zu erkennen und konstant zu halten, als an der Anzeige der Pace von meiner Uhr die ständig hin und her springt.
    Bei kurzen Intervallen nützt der Puls gar nichts, weil er - je kürzer die Pausen, desto mehr - von Intervall zu Intervall ansteigt oder - bei langen Pausen - immer wieder stark fällt. Übrigens könnte ich bei schnellen Intervallen nur noch ganz schwer den Puls ablesen.

    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Jedenfalls fehlt mir das Gefühl für einen Intervall ohne Pulsuhr konstant zu laufen.
    Das kann (und sollte) man üben. Das gilt für jedes Intervall, ist aber bei einem kurzen sicher wichtiger.

    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Ich glaube aber schon, dass man im Training beim LaLa darauf aufpassen sollte, dass der Puls nicht zu hoch steigt. Und wenn er deutlich zu hoch wird, muss ich eben mein Tempo reduzieren damit ich weiterhin den Stoffwechsel/Fettverbrennung/Glykogenverbrauch trainiere. Dem Stoffwechsel ist es doch egal wie schnell ich laufe solange die Belastung Im richtigen Bereich ist. Dafür ist der LaLa doch da, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
    Stoffwechsel ist nur ein Aspekt. Es geht insgesamt um alle Anpassungsprozesse, also auch die muskulären (Ausdauer), die der Gelenke und des gesamten Apparates und auch zB. (wie Tommi u.a. schrieben) die Gewöhnung an das Wetter, das man ja im Prinzip jedes Jahr aufs Neue trainieren muß, wenn die warmen/heißen Tage kommen.
    Gruß vom NordicNeuling

  15. #40
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Was nützt es auf eine Marathon Zielzeit zu trainieren die völlig daneben ist. Entweder ich laufe einen 10 km WK und einen HM zur Überprüfung meines Trainingsstandes,
    Ein WK als Indikator ist sicher eine gute Idee.

    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Aber nur zu sagen, du musst nach Pace aus dem Trainingsplan laufen, kann ja auch nicht sein.
    Deshalb bin ich ja auch Anhänger selbst gebauter TPs und bevorzuge Daniels, der einem die Instrumente dazu in die Hand gibt, sich selbst zu steuern.
    Gruß vom NordicNeuling

  16. #41
    Avatar von Avanti-
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Bei kurzen Intervallen nützt der Puls gar nichts, weil er - je kürzer die Pausen, desto mehr - von Intervall zu Intervall ansteigt oder - bei langen Pausen - immer wieder stark fällt. Übrigens könnte ich bei schnellen Intervallen nur noch ganz schwer den Puls ablesen.

    Das kann (und sollte) man üben. Das gilt für jedes Intervall, ist aber bei einem kurzen sicher wichtiger.
    Bei intervallen von 1 oder mehr km geht das ganz gut. Musst du mal probieren. Wenn Du bei Deinen sicher sehr schnellen Intervallen den Puls nicht ablesen kannst, brauchst du eine Brille oder ein größeres Display.

    Wie soll ich das denn üben, wenn ich nicht weiß wie schnell ich bin?




    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Stoffwechsel ist nur ein Aspekt. Es geht insgesamt um alle Anpassungsprozesse, also auch die muskulären (Ausdauer), die der Gelenke und des gesamten Apparates und auch zB. (wie Tommi u.a. schrieben) die Gewöhnung an das Wetter, das man ja im Prinzip jedes Jahr aufs Neue trainieren muß, wenn die warmen/heißen Tage kommen.
    Und das Alles mache ich nichtmehr, wenn ich meine Pace etwas reduziere



    Avanti

  17. #42
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Deshalb bin ich ja auch Anhänger selbst gebauter TPs und bevorzuge Daniels, der einem die Instrumente dazu in die Hand gibt, sich selbst zu steuern.
    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Und das Alles mache ich nichtmehr, wenn ich meine Pace etwas reduziere
    Guck, das hatte ich Dir schon beantwortet!
    Gruß vom NordicNeuling

  18. #43
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Wenn Du bei Deinen sicher sehr schnellen Intervallen den Puls nicht ablesen kannst, brauchst du eine Brille oder ein größeres Display.
    Bist Du hier und im anderen Thread schon am Ende Deiner Weisheit, daß Du Totschlagargumente benutzen mußt?
    Gruß vom NordicNeuling

  19. #44
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Hallo Tommi,

    da hast Du mich falsch verstanden, oder ich habe mich undeutlich ausgedrückt.

    Der Trainingsplan sollte ja möglichst seinen Fähigkeiten entsprechen. Was nützt ein Plan marathon in 4:30 wenn er ständig unterfordert ist.
    Im Trainingsplan sind meist die Paces und die dazu entsprechenden HF-Bereiche vorgegeben. Es schadet doch nicht, wenn er das mal vergleicht, ob es überhaupt passt. Je nachdem kann er doch den Plan tauschen. Genauso läufst du in der Vorbereitung 10km WK und HM zur Überprüfung des Leistungsstandes.
    Röchtög. Aber wenn aus äußerlichen Gründen der Puls ständig zu hoch ist, der TE sich aber weiterhin an die Pulswerte hält, dann unterfordert er sich ebenfalls. Es sei, er kommt bei den Temperaturen eh nicht klar und muss sowieso das Tempo reduzieren, dann ist der Plan sowieso Makulatur.

    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Übrigens, es fällt mir bei Intervallen leichter die Pace an meinem Puls zu erkennen und konstant zu halten, als an der Anzeige der Pace von meiner Uhr die ständig hin und her springt. Mein Puls ist da konstanter. Am Ende des Intervalls kann ich das dann mit der Rundenzeit abgleichen und gegebenenfalls anpassen. Jedenfalls fehlt mir das Gefühl für einen Intervall ohne Pulsuhr konstant zu laufen.
    Aus dem Grund sollte man im Stadion Intervalle bolzen, da kann man sein Tempo alle 100 Meter kontrollieren und anpassen. Und auch hier gilt, ist der Puls aufgrund diverser Einflüsse, Temperatur, beruflicher oder privater Stress höher als normal, rennt man zu langsam und unterfordert man sich.

    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Ich glaube aber schon, dass man im Training beim LaLa darauf aufpassen sollte, dass der Puls nicht zu hoch steigt. Und wenn er deutlich zu hoch wird, muss ich eben mein Tempo reduzieren damit ich weiterhin den Stoffwechsel/Fettverbrennung/Glykogenverbrauch trainiere. Dem Stoffwechsel ist es doch egal wie schnell ich laufe solange die Belastung Im richtigen Bereich ist. Dafür ist der LaLa doch da, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
    Der Fettstoffwechsel wird bei jedem Tempo trainiert. Je höher das Tempo desto wichtiger ist es für den Körper, mit den den Glykogenreserven zu haushalten. Läuft man zu langsam, ist das viel zu einfach für den Körper. So meine (wissenschaftlich nicht untermauerte) Theorie. Daher laufe ich in der direkten Vorbereitung meine LaLas auch eher schnell (30...45 min/km langsamer als MRT) und am Ende gibs noch eine Endbeschleunigung obendrauf. Und in der Vorbereitung auf Ultras bin ich mit den LaLas eventuell sogar schneller als das geplante Renntempo Das ist natürlich auch eine Frage der Regenerationsfähigkeit, ich brauch auch nach einem eher flotten 35 mit EB nur einen Tag Laufpause und kann dann weiter trainieren. Bei Läufern am Beginn ihrer Marathonkarriere sieht das sicher noch anders aus. Da wäre es doof, den LaLa zu schnell zu laufen um dann die nächste Woche nur wegen dem LaLa eine Regenerationswoche einlegen zu müssen. Andererseits, steht die Reg.-Woche sowieso an, dann kann man sich schonmal partiell abschießen Ich finde, je schneller man die LaLas trainiert, desto besser kommt man am Ende mit den Härten des Marathons klar. Weil hart wird es definitiv und tut weh, und wer im LaLa immer nur geschlichen ist, der steht dann möglicherweise vor einem Problem. Wie schon geschrieben, das ist nirgends fundiert aber funktioniert bei mir bestens

    Gruss Tommi

  20. #45
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Daher laufe ich in der direkten Vorbereitung meine LaLas auch eher schnell (30...45 min/km langsamer als MRT)
    Das ist ja waaaahhhnsinnig schnell! Und Dein MRT ist dann so ca., na laß mich raten: 55min/km? 60?

    Gruß vom NordicNeuling

  21. #46
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Allerdings hab ich da nebenbei zwei LaLas als 20 x 1000 Intervalle missbraucht

    Und Fettstoffwechseltraining hin oder her, ich bin den Mara komplett ohne Nahrung unterwegs gelaufen

    Gruss Tommi

  22. #47
    Avatar von wetjack
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    Ich denke dieses Bild des Pulsanstiegs, ähnelt fast eine Phase der Überlastung, oder total falsches Training. Zu schnell, zuviel Wochen Kilometer, zu schnrelles Tempo. Wenn der LongRun schon fast im TDL Tempo absolviert wird, will ich erst garnicht sehen wie schnell der TDL gelaufen wird und was da so alles im Plan steht, bzw. kann jemand diesen Plan überhaupt absolvieren, ist er reif genug für diesen Plan. Eine Überlastung ist hier schon nahezu vorprogrammiert.

  23. #48
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Ach, war das schön!
    Gruß vom NordicNeuling

  24. #49
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Ach, war das schön!
    Was war schön?
    Die freie Zeitspanne oder der Trainingstipp?
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  25. #50
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    Was war schön?
    Die freie Zeitspanne oder der Trainingstipp?
    War ist nicht ist.
    Gruß vom NordicNeuling

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