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Ergebnis 4.026 bis 4.050 von 4293
  1. #4026

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    Es gibt die Idee, im Intervalltraining ab und zu mal nicht nur das letzte IV (nahezu) "all out" zu laufen, sondern auch zwischendurch eins. Das gibt dann ein Gefühl für den Unterschied der kontrollierten IV-Belastung zu einer möglichst maximalen WK-ähnlichen Belastung. Also z.B. 10x400 und den 3., 7. und letzten Lauf deutlich schneller als den Rest, dabei aber so, dass man die Pausen möglichst noch schafft. Das ist natürlich eine Einheit mit einer gewissen Abbruchwahrscheinlichkeit...

    Einerseits sollte man spezifische Einheiten natürlich einigermaßen im vorgegebenen Tempo laufen, nicht möglichst schnell knüppeln. Andererseits ist bei vielen, gerade relativen Anfängern tatsächlich noch viel Luft. Weil man sich noch relativ stark verbessern kann und hoffentlich wird. D.h. es wird oft die Erholung in den Pausen bei IV Training noch nicht besonders gut sein, daher braucht man auch noch Luft nach oben.

    Übertraining ist bei Deinen Umfängen, glaube ich, keine Gefahr. Bzgl. Verletzungen denke ich auch nicht, dass mal ein letztes 1000m-IV in 3:50 schaden würde. Das ist ja immer noch weit von einer "explosiven" Belastung wie Sprint oder Sprung entfernt.

    Anstrengungslevel lernt man vermutlich am besten durch Wettkämpfe. Oder eben durch relativ unterschiedliche Trainingseinheiten. Solches Ausprobieren bedeutet freilich auch, dass mal was überhaupt nicht klappt.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  2. #4027

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    Klar, die Herzfrequenz alleine als Messgrad zu nehmen ist natürlich nicht richtig.

    Wie aber sollte mein "Gefühl" sein?
    Bisher war es bei all diesen Einheiten so (3x200/200/400, 5x1000, 4x1600) dass ich nicht am Limit war und das Gefühl hatte, dass entweder noch mehr Wiederholungen oder ein leichteres Tempo gegangen wäre.
    Ist das richtig so, oder sollten solche Tempoeinheiten immer am Limit sein, so dass man es am Ende gerade noch so schafft? Womit erzielt man langfristig die besten Trainingseffekte?

    Woran entscheidet sich denn, was das vorgegebene Tempo ist? Letztenendes ja aus einem "echten" Test im Wettkampf. Aber selbst dann entwickelt sich ja meine Form mit der Zeit.
    Vielleicht unterschätze ich mich ja dauernd, weil ich die Einheiten nicht am Anschlag laufe. Das wollte ich eben erfragen.

  3. #4028
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Das kommt drauf an was du erzielen willst. Intervalle sind nicht gleich Intervalle, auf die Zielsetzung kommt es an. Ich persönlich mache keine großen Experimente. Ich laufen ansteigend annähernd an meiner Zielzeit für den Wettkampf. Also je länger die IVs werden, desto näher laufe ich sie an der Zielpace. Aber immer einige Sekunden darunter. Je kürzer das IV desto höher das Tempo, mit der Idee dieses Tempo dadurch langsam für mich auch auf längeren Distanzen zu adaptieren.

    Hat m.E. den Vorteil, dass man sich sehr schnell mehr zutraut, wenn man noch nicht genau weiss wo man überhaupt steht.

    Es nutzt ja nichts wenn du ewig an 4:30 rumläufst obwohl dich das nicht fordert.

    Aber das ist meine Philosophie, ich mag es gerne hart (auf der Bahn). Wenn es nicht weh tut, dann war's kein richtiges Training.

  4. #4029

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    JoelH, wie ist dann dein Gefühl bei den Intervallen?
    So dass du es womöglich auch immer noch etwas mehr könntest (mehr Wiederholungen oder höheres Tempo), oder immer schon am Limit.
    Bei dieser Frage bin ich mir eben nicht sicher.

  5. #4030

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    Warum experimentierst Du nicht etwas? Man darf nur nicht die ersten Intervalle viel zu schnell laufen. Aber wenn Du z.B. 5x1000 machen willst und die ersten drei gehen in der angezielten Zeit relativ locker, dann mach bei den beiden letzten richtig Dampf. Noch besser kannst Du so etwas natürlich bei mehr und kürzeren IV machen, etwa 400m.
    Wie gesagt, das wird auch mal dazu führen, dass man sich vorzeitig auspowert und die letzten IV nicht mehr in der Zielpace schafft oder sogar abbrechen muss. Und natürlich sollte es eigentlich das Hauptziel sein, die Anzahl der Wdh. und die pace durchzuhalten. Aber wenn Du nicht in kurzen IV mal testweise an die Grenze gehst, wie willst Du die Grenze finden?
    Gefühlsindikatoren, zB Kotzgrenze, Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, nach dem IV nicht mal mehr gehen können, sondern nur über dem Zaun hängen und eine mehrminütige Pause brauchen.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von mountaineer:

    JoelH (06.04.2019)

  7. #4031

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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Warum experimentierst Du nicht etwas? Man darf nur nicht die ersten Intervalle viel zu schnell laufen. Aber wenn Du z.B. 5x1000 machen willst und die ersten drei gehen in der angezielten Zeit relativ locker, dann mach bei den beiden letzten richtig Dampf. Noch besser kannst Du so etwas natürlich bei mehr und kürzeren IV machen, etwa 400m.
    Wie gesagt, das wird auch mal dazu führen, dass man sich vorzeitig auspowert und die letzten IV nicht mehr in der Zielpace schafft oder sogar abbrechen muss. Und natürlich sollte es eigentlich das Hauptziel sein, die Anzahl der Wdh. und die pace durchzuhalten. Aber wenn Du nicht in kurzen IV mal testweise an die Grenze gehst, wie willst Du die Grenze finden?
    Gefühlsindikatoren, zB Kotzgrenze, Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, nach dem IV nicht mal mehr gehen können, sondern nur über dem Zaun hängen und eine mehrminütige Pause brauchen.
    Das ist ja nicht die Frage. Ich habe ja gesagt, das ich wahrscheinlich alle Tempo-Einheiten etwas härter laufen könnte (probiere ich ja ab und zu auch, ob bewusst oder unbewusst).
    Die Frage wäre ja, wie es idealerweise sein sollte? Hat jemand Erfahrung damit? Erzielt man langfristige Erfolge eher mit Intervallen am Limit, oder sollte man immer noch etwas Luft nach oben haben.
    Vergleich Kraft-Training: Hier sollen ja die Gewichte so eingestellt werden, dass man z.B. 3x8 Wiederholungen genau schafft, kurz vor dem Muskelversagen bei der letzten Wiederholung.

    Ich denke hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle.
    Verletzungsgefahr, Übertraining, Regenerationszeit (wo ich mir immer denke, dass ich ja in 1-2 Tagen wieder trainieren will und daher das Intervalltraining nicht überziehen will).

  8. #4032

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    Wenn man eine TE nicht bis zum Ende schafft, war sie tendenziell zu hart. Wenn eine "harte" TE recht locker scheint, war sie vielleicht etwas zu lasch. Besser so herum als Abbrechen. Es ist nicht so wie beim Krafttraining. Aber natürlich ist ein härterer Reiz oft wirksamer. Daher ja auch entsprechende Abstände nach harten Einheiten.
    Ansonsten hängt es vom Ziel ab. Willst Du Renntempo trainieren, laufe ein realistisches Renntempo, nicht schneller. Plattmachen ist ja kein Ziel als solches. Es ist aber eben so, dass man im WK normalerweise eh noch mehr Reserven anzapfen kann. Quälfähigkeit ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Für Intervalle ist m.E. die Daumenregel: Alle IV sollten im Zieltempo mit den Planpausen gelaufen werden können, ohne extrem beißen zu müssen/zu verkrampfen/unrund zu laufen. Es müsste aber nicht unbedingt noch ein weiteres IV geschafft werden.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  9. #4033
    Schnee- und Regenläufer Avatar von MikeStar
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    Trainings sollten grundsätzlich erstmal so gelaufen werden wie sie der Plan vorgibt, da die Einheiten i.d.R. aufeinander aufbauen.

    Läufst du eine Einheit am Limit, reicht vielleicht die Regeneration irgendwann nicht mehr, die Folgeeinheiten ordentlich zu laufen oder der Reiz der nächsten Einheit wird verfälscht.

    Nun kann es je nach Trainingsstand und Läufertyp durchaus die eine oder andere Einheit schwerer oder leichter von der Hand geht, was aber nicht heißen muss, dass die Einheit zu lasch oder der Plan nicht passend ist. Natürlich kann man jetzt kontrolliert an der Intensitätsschraube drehen und die entsprechende Einheit etwas härter oder länger laufen. Allerdings immer unter Berücksichtigung der Folgeeinheiten.

    Wahrscheinlich wird es keinen all zu negativen Effekt haben, wenn du jedes Intervall ein paar Sekunden je km schneller läufst oder ein, zwei Intervalle mehr anhängst. Die Intervalle sollten trotzdem alle gleichmäßig und konstant gelaufen werden können.

    "Intervalltraining" ist nur der Überbegriff für die Trainingsform. Es gibt erstmal keine allgemeingültige Aussage wie "Intervalle" zu laufen sind oder sich anzufühlen haben.

    Je nachdem welche Trainingsphilosophie man sich anschaut und bezogen auf gewünschten Trainingseffekt, die Zieldistanz und Zielzeit unterscheiden sich die Intervalleinheiten signifikant.
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  10. #4034

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    Standard Wochenrückblick (5 von 6)

    Bei mir ist die 5. von 6 Trainingswochen, und somit die letzte Belastungswoche vorbei.
    Gelaufen wurde:
    6x1000m in 4:10 min/km mit 400m Trabpause
    TDL: 8km in 4:40 min/km
    Lang und langsam: 17,5km in 6:06 min/km
    Locker: 11,5km in 5:40 min/km


    Gesamt waren es 53km in dieser Woche.


    Generell ging diese Woche alles etwas zäher von der Hand als vorige Woche, kann an vielen verschiedenen Sachen liegen - hoffentlich nicht an einer abfallenden Form.


    Kommende Woche folgen noch drei Trainingseinheiten, 1x davon noch anspruchsvoll mit 400er Intervallen - dann locker und wenig mit ein paar Steigerungen.


    Der Wettkampf steigt am kommenden Sonntag (14.04.) - für die 10km werde ich auf 43:30 min anlaufen. Mal schauen was raus schaut.




    @juge:
    Wenn du Herzfrequenzen (aus dem Wettkampf) vergleichen möchtest, findest du Richtwerte hier:
    https://lauftipps.ch/wettkaempfe-lau...zen-wettkampf/


    Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich hier nur um Richtwerte handelt, und die durchschnittliche HF natürlich einiges davon abweichen kann.


  11. #4035
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Momentan gehen sub40 nicht. Wieder eine 40:59, fühlte sich besser an als letzte Woche, aber irgendwie bekomme ich es nicht auf die Reihe. Bei km5 hat mich eine Läuferin überholt der ich dummerweise nicht gefolgt bin (oder konnte, war mir unsicher), die ist genau 39:58 gelaufen. Hätte ich es mal vorher gewusst. Na ja egal. Ausgelastet hat es mich nicht. Also heute noch einen 10er Trailrun angehängt, da bin ich letztes Jahr etwas in der Sonne vertrocknet und hab (zum Glück) einige Streckendetails vergessen. Also heute Revanche an der Strecke genommen und die Zeit vom letzten Jahr um 2 Minuten verbessert. Das hat mich versöhnt, allerdings spüre ich immer noch keine Erschöpfung. Das ist erschreckend.


    Das sagt mir, dass ich zum Vorjahresstand definitiv besser geworden bin, aber auf 10k noch nicht da wo ich sein möchte, vom Speed her. Aber egal, sub40 ist jetzt erst mal ad acta gelegt, jetzt widme ich mich erst dem HM in Mannheim.

  12. #4036
    Schnee- und Regenläufer Avatar von MikeStar
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    Joel, sub40 wird im ersten 10er nach dem Dämmermarathon fallen... wart's ab. Wie waren die Verhältnisse? War's wieder so windig?

    Mikadoo, meinst du 4:21/km x 10 ist machbar? Ich wünsch' dir, dass es klappt, aber aus deinen Aufzeichnungen würd' ich eher 44:50-45:10 tippen. 43:30 angehen könnte dann zu einem sehr langen Sterben führen.

    @me: Ich hab' diese Woche angefangen an zwei Tagen 2x zu trainieren. Di und Fr morgens Koordinations- und Sprinttraining, abends lockerer DL. Will zumindest in Urlaubszeiten, jetzt da es wärmer wird an ein bis zwei Tagen die Woche früh und spät trainieren, wenn es noch nicht so bzw. nicht mehr so warm ist. Außerdem ist morgens die Bahn nicht belegt.

    Ansonsten eher eine durchwachsene Woche bei mir.
    Montag: QTE: 10min locker + 10x 30"/30" schnell/locker + 5' TP (1' locker, 3' ABC, 1' locker) + 10x 30"/30" schnell/locker + 5' TP (1' locker, 3' ABC, 1' locker) + (3x (15"/45"/30"/30"/45"/15" schnell/locker) + 1' schnell) + 5' TP (1' locker, 3' ABC, 1' locker) + 5x 15" STL submax / 45" locker + ca 10min locker => 13km ok
    Dienstag: VM Koordination + Sprint, AB: 10km locker / 100Hm
    Mittwoch: -
    Donnerstag: Geplant Intervalle @ 5k-RT, Abbruch nach 1. IV wg. Übelkeit
    Freitag: VM: Koordination + Sprint, AB: 10km im 2km-Wechsel locker/zügig (ca. 5:50-6:10/km / ca. 5:20/km)
    Samstag: lockerer DL 12km + 10min Bewegungsparcours + Auslaufen
    Sonntag: Rad, ca. 40km, 750Hm, ca. 3h

    Eigentlich war für heute ein LDL angedacht, aber hatte schon gestern extrem schwere Beine, daher ging's spontan auf's Rad um den Beinen etwas Entlastung zu geben.




    .
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  13. #4037
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Joel, sub40 wird im ersten 10er nach dem Dämmermarathon fallen... wart's ab. Wie waren die Verhältnisse? War's wieder so windig?
    Wind gab es kaum, alles im Rahmen. Das Wetter war Recht gut zum Laufen.

  14. #4038

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    Standard Zufrieden

    Gestern gab es eine 45:09 über 10KM und ich bin sowas von zufrieden!


    Zumal ich diese auf der zweiten Hälfte vom Berlin Halbmarathon gelaufen bin. Vor dem Rennen hoffte ich darauf mit Schnitt 4:40 durchzukommen. Die ersten 5 gingen locker, die nächsten 5 relativ locker weg. Zeit das Tempo ein wenig anzuziehen.

    Und was soll ich sagen auch bei 4:35-4:30 fühlte es sich weiter gut an. Bei km 17 packte mich dann der Übermut ich lief einen halben KM in geschätzt 4er Schnitt. Merkte ich recht schnell im Rücken. Also wieder Tempo raus. Brauchte jedoch fast 2 KM um mich von dieser Dummheit zu erholen . Dann ging es wieder besser in knapp über 4:30 weiter Richtung Ziel. Offizielle Zeit 1:37:22. Mit allem unter 1:40 wäre ich zufrieden gewesen. Die letzten Trainingseinheiten hatten sich nicht nach PB Form angefühlt. Wahrscheinlich war ich dafür einfach zu müde. Das Tapering hat es dann wohl gerichtet .

    Zitat Zitat von mikadooo Beitrag anzeigen
    Der Wettkampf steigt am kommenden Sonntag (14.04.) - für die 10km werde ich auf 43:30 min anlaufen. Mal schauen was raus schaut.
    Viel Erfolg für Sonntag!

    Zum Thema Intervalle:
    Ich laufe die Intervalle selten am Limit. Unsere Trainer sagen auch immer wieder "Man sollte das Gefühl haben noch 1-2 weitere Intervalle schaffen zu können".
    5 km: 20:54 | Aug 19 --- 7,33 km (Alsterrunde): 32:31 | Jul 17 --- 10 km: 43:24 | Aug 19 ---
    10Meilen / 16,1 km: 1:14:51 | Apr 17 --- 21,1 km: 1:37:22 | Apr 19 --- 25 km: 2:02:17 | Nov 18 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

  15. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von emel:

    JoelH (08.04.2019), MikeStar (08.04.2019)

  16. #4039

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    @emel: Gratulation zur starken Zeit!
    Deine Aussage zu den Intervallen deckt sich genau mit meinem Gefühl. Ich denke dann mache ich es richtig so.

    Hier noch meine Woche:
    Mo Stabi 25'
    Di Bahn 1500,2×1000,2×500, 400TP, in 6:19, 3:58, 4:09, 1:57, 1:53, gesamt 10km
    Mi Schwimmen 1750m
    Do Crescendo-Lauf 3km@5:40, 3km@5:05, 3km@4:30, 1km AL, gesamt 10km
    Fr -
    Sa Schwimmen 1600m, 6km@6:13
    So 9km @6:20
    Gesamt 35km

    Am Dienstag die Einheit war mit dem Verein auf der Bahn. Ich hätte selber eher 5×1000 oder so gemacht, habe aber dann mit den anderen mittrainiert. War so auch ganz interessant. Im Gegensatz zu einfachem 5×1000 war ich mir dafür nicht sicher, was ich für Zeiten laufen sollte und bin daher eher nach Gefühl gelaufen. War dann sehr zufrieden damit wie es lief. Ein Grund warum ich schneller als meine bisherigen Intervalle war, war vielleicht dass ich die bisher nicht auf der Bahn gemacht hatte und auch mit mehr gedämpften Schuhen. Zudem haben wir nach dem Einlaufen ein paar Übungen zumAufwärmen im Stehen gemacht, das hat auch gut getan.
    Nach den beiden Einheiten am Dienstag und Donnerstag war ich dafür sehr kaputt und bin am Wochenende sehr langsam gelaufen. Heute fühlt es sich (beim Gehen) schon wieder viel besser an.

    Am Samstag laufe ich einen 10km Wettkampf, jetzt überlege ich noch wie ich die letzte Woche gestalte. Mir tut viel Pause eher gut, also würde ich morgen noch und dann noch höchstens ganz kurz am Donnerstag laufen (je nach Gefühl).

    Morgen vielleicht nochmal Wettkampftempo (Ich strebe 4:30 an) z.b. 3×1600m mit 1'GP. Oder eher noch kürzer, 3×1200m z.b.
    Oder 3km am Stück im Zieltempo?
    Oder eher etwas schneller als Zieltempo, z.b. Intervalle 3×1000m mit 400m Trabpause?
    Was bietet sich da an als letzte Einheit?

    Falls am Donnerstag nochmal, dann höchstens 3-5km insgesamt, eher langsam, vielleicht mit 3 lockeren Steigerungsläufen 50-100m.

  17. #4040

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    Starke Zeit emel. Ein besserer VDOT als bei deiner 10km PB. Das sieht man nicht oft, dass eine "Überdistanz" PB einen besseren VDOT hat (wo beide Zeiten recht aktuell sind) - der nimmt (bei den meisten) eher ab mit der länge. Was hast du als nächstes geplant?


    Zitat Zitat von juge Beitrag anzeigen
    Morgen vielleicht nochmal Wettkampftempo (Ich strebe 4:30 an) z.b. 3×1600m mit 1'GP. Oder eher noch kürzer, 3×1200m z.b.
    Oder 3km am Stück im Zieltempo?
    Oder eher etwas schneller als Zieltempo, z.b. Intervalle 3×1000m mit 400m Trabpause?
    Was bietet sich da an als letzte Einheit?
    Ich würde es nicht übertreiben. In der letzten Woche vor einem Wettkampf kannst du nix mehr rausholen aber viel kaputt machen. Ich würde 3x1000m mit 400m Trabpause machen, aber im Zieltempo (oder minimal schneller - also höchsten 4:25 min/km).


    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Mikadoo, meinst du 4:21/km x 10 ist machbar? Ich wünsch' dir, dass es klappt, aber aus deinen Aufzeichnungen würd' ich eher 44:50-45:10 tippen. 43:30 angehen könnte dann zu einem sehr langen Sterben führen.
    Ja, ich denk 4:20 min/km ist ein Tempo das ich gut (über 10,5km) durchhalten kann. Ich hab den Intervallen gemerkt, dass die Paces die mir "weh tun" so knapp schneller als 4:10 min/km sind. Wenn ich also nicht zwischendurch überpace, bin ich guter Dinge. Falls ich lange/langsam sterbe, dann ist das halt so - ich hoffe aber nicht.

    Auch meine Form hat sich seit dem 5km Testlauf (21:42 min) ziemlich verbessert. Am Tag des Testlaufs war der VDOT bei 42,9 und heute steht er bei 45,7. Obwohl es nur eine Zahl ist - die Richtung stimmt.

    Wir werden am Sonntag sehen, was raus schaut.

  18. #4041

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    Zitat Zitat von mikadooo Beitrag anzeigen
    Starke Zeit emel. Ein besserer VDOT als bei deiner 10km PB. Das sieht man nicht oft, dass eine "Überdistanz" PB einen besseren VDOT hat (wo beide Zeiten recht aktuell sind) - der nimmt (bei den meisten) eher ab mit der länge. Was hast du als nächstes geplant?
    Ende April den Hamburg Marathon. Also weiterhin eher langsam laufen. Und je nachdem wie ich den Marathon wegstecke dann so ab. Mitte Mai wieder für kürzere Distanzen trainieren. Wie du schon bemerkt hast sind PBs auf 5km sowie 10km zu holen. Bin schon seit einer Weile verwundert, dass Runalyze mir auf so ziemlich allen Distanzen mögliche Bestzeiten angepriesen hat. Nach dem Halbmarathon glaube ich das nun auch .

    Umfangsteigerung scheint bei mir gut zu wirken. Ich habe seit im Januar von ca. 35/Woche auch im Schnitt 50/Woche gesteigert. Ähnliches habe ich auch vor 2 Jahren bereits festgestellt als ich quasi ohne Tempotraining aber Umfangsteigerung viele Bestzeiten lief.

    Im August bin ich für einen Jedermann 10-Kampf gemeldet. Die Laufdisziplinen sind da 100m, 400m, 1500m, 110m Hürden.
    5 km: 20:54 | Aug 19 --- 7,33 km (Alsterrunde): 32:31 | Jul 17 --- 10 km: 43:24 | Aug 19 ---
    10Meilen / 16,1 km: 1:14:51 | Apr 17 --- 21,1 km: 1:37:22 | Apr 19 --- 25 km: 2:02:17 | Nov 18 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

  19. #4042
    Schnee- und Regenläufer Avatar von MikeStar
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    Emel: Wie trainierst du die technischen Disziplinen (Speerwurf, Stabhochsprung...) ?

    So ein Jedermann Zehn- oder Siebenkampf würde mich schon mal reizen aber abgesehen vom Kugelstoßen und Weitsprung könnte ich die technischen Disziplinen gar nicht trainieren (abgesehen davon, dass ich vor Stabhoch viel zu viel Bammel hätte).

    Mikadoo: Viel Erfolg.

    Ich hab' überlegt Freitag und/oder Samstag Trainingswettkämpfe als TDL über 10km und 5km einzustreuen. Werd' ich aber spontan entscheiden.
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  20. #4043

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    Ich glaube für die technischen Disziplinen gibt es eine Art Einweisung im Rahmen dieser Zehnkämpfe. Was freilich bei Stabhoch und Hürden (da darf man, glaube ich, etwas niedrigere laufen) nicht bedeuten muss, dass man das hinkriegt. Obwohl ich vor 30 Jahren in der Jugend Hürden sogar trainiert habe (allerdings nie im WK gelaufen), hätte ich einen Heidenrespekt davor. Bei Stabhoch macht man als totaler Anfänger eher eine Art "Stabweitsprung". Der Bewegungsablauf ist aber auch ohne den "Handstand" der Profis nicht ohne. Habe ich auch nie wirklich gekonnt.
    Zuletzt überarbeitet von mountaineer (10.04.2019 um 19:55 Uhr)
    Mein Schulweg war zu kurz...

  21. #4044
    Schnee- und Regenläufer Avatar von MikeStar
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    Hürden würden mir weniger Sorgen machen... zumindest wenn sie ganz niedrig eingestellt sind. Stab hatte ich noch nie in meiner Hand (ebensowenig wie Hammer). Beides durften wir aus "haftungstechnischen" Gründen im Sport-LK nicht machen. Immerhin Speerwurf war uns erlaubt.

    Ohne Training kann ich mir nicht vorstellen überhaupt einigermaßen vernünftig mit dem Stab zu springen.
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  22. #4045

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    Ganz niedrig vermutlich nicht. Die Männerkurzhürden sind asozial hoch (42 inches, knapp 1,07m). Vermutlich nehmen sie die Langhürdenhöhe (91,44 cm), Frauenhürden wäre ja lahm ;) (Die Frauenhürden sind aus historischen Gründen auch in Relation zu niedrig.) Oder sie bieten unterschiedliche Höhen an.

    Speer und Diskus sind ja auch nur für die anderen gefährlich, nicht für einen selbst

    Die Jedermannzehnkämpfer müssen ja nicht einigermaßen vernünftig Stabspringen. Sie müssen nur irgendwie über eine Höhe kommen, die sie auch im normalen Hochsprung schaffen würden, ich vermute die starten bei 1,30 oder so.

    Abgesehen davon sollte man sich natürlich sinnvollerweise auf so einen Event vorbereiten. Es ist ja kein Sportabzeichen.
    Da ich jemanden kenne, der vor Jahren mehrere solcher Zehnkämpfe gemacht hat (allerdings mit einem Leichtathletikhintergrund aus der Jugend) meine ich, dass es bei diesen Veranstaltungen Einweisungen bis hin zu Trainingsversuchen gäbe, gerade für so etwas wie Stabhoch. Sobald die Disziplin beginnt müssten allerdings eigentlich die Wettkampfregeln eingehalten werden.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  23. #4046

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    Eigene Antwort gelöscht :(
    Am Handy tippen ist nicht mein Ding.

    https://www.10-kampf.de/fragen-antworten/

    Grundsätzlich wird nach den IAAF-Regeln verfahren. Lediglich beim Hürdenlauf bieten wir Erleich-
    terungen (Hürdenhöhe bei Frauen 76cm und bei Männern 91cm) an

    Später mehr...

  24. #4047
    Schnee- und Regenläufer Avatar von MikeStar
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    Wenn ich's blöd auslegen wollte, könnte ich behaupten heute 10k-PB gelaufen zu sein...
    ...und das bei einem als TDL gelaufenen Wettkampf.

    10km in 48:47min, lt. Ausschreibung 167 Höhenmeter auf der Runde. Die Werte in den Greif-Höhenrechner gehackt und schwupps.... 45:44min im Flachen... PB um 6 Sekunden verbessert

    Tatsächlich waren es aber eher maximal 100-120 Höhenmeter, auf einer echt schönen profilierten Strecke. Der Lauf um den Ohmbachsee in Brücken (Pfalz) ist echt klasse. Schnelle Strecke, leichte bis moderate Steigungen und Gefälle. Leider war's a****kalt und hatte schneidenden Wind.

    Allerdings hat mein Chip scheinbar nicht richtig funktioniert und ich stehe nicht in der Ergebnisliste... Gleich mal den Veranstalter angeschrieben... ich fahr' doch nicht 120km um dann nicht in der Liste zu stehen
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  25. #4048
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Erster HM des Jahres ist im Kasten. 1:31:01 Std. Der perfekte Lauf. Wahrscheinlich weil ich mir keinerlei Druck gemacht hatte. Plan war so 1:35, da der Lauf einige Höhenmeter hat. Aber es lief hoch gut und der Rest noch besser. Zudem hatte ich einen idealen Laufpartner der genau mein Tempo lief, bis km 18. Das war sehr entspannt, haben unterwegs noch gequatscht, also nix am Anschlag oder so. Aussee die letzten drei Kilometer, die gingen dann in 12:20 über die Bühne, da habe ich nochmal richtig gepusht. Jetzt bin ich etwas geschockt, denn das war der Plan für in vier Wochen in Mannheim. Da muss ich jetzt schauen was ich mir vornehme.

  26. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    Catch-22 (14.04.2019), emel (14.04.2019), todmirror (14.04.2019)

  27. #4049

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    Super Joel. Aber was du dann in 4 Wochen läufst liegt ja mehr als auf der Hand (oder dem Fuß)

  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von emel:

    JoelH (14.04.2019)

  29. #4050

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    Nach dem verpatzen HM von vor 4Wochen, hat sich der große Laufgott heute beim Leuchtturmlauf wieder versöhnlich gezeigt.
    PB 10km: 43:29
    Low Carb Kuchen sind wie Low Protein Eier, denk da mal darüber nach!

    Mein Lauftagebuch

    Meine Bestzeiten:
    5km 21:49 (Adventlauf Mödling 2018)
    7km 30:58 (1.Eisbärlauf Wien 2019)
    10km 43:29 (Lechtturmlauf Podersdorf 2019)
    14km 1:02:51 (2. Eisbärlauf Wien 2019)
    HM 1:52:07 (Wachaumarathon 2018)
    Sonstige:
    WfL-Worldrun2019 Wien: 23,36km

  30. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von VIARunner:

    Catch-22 (14.04.2019), emel (14.04.2019), JoelH (14.04.2019)

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