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  1. #4851
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Ab wann welcher Zielzeit "braucht man" denn dann Läufe über 2 Stunden?
    H. Steffny verordnet in seinen 6 Wochen Plänen 120 Minuten LaLa‘s ab einer Zielzeit von 54min/10km...
    Ob man die dazu „braucht“ kann ich nicht beurteilen...

  2. #4852

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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    H. Steffny verordnet in seinen 6 Wochen Plänen 120 Minuten LaLa‘s ab einer Zielzeit von 54min/10km...
    Ob man die dazu „braucht“ kann ich nicht beurteilen...
    Da würde ich mich auch "anschließen". Lange Läufe bis (!) zu einer Dauer von zwei Stunden sind sicherlich nicht falsch, wenn die restlichen Einheiten auch noch Platz haben. Aber länger als zwei Stunden zu laufen sehe ich nicht für 10km, egal welche Zielzeit.

    Aber ich kann durchaus verstehen, weshalb man Lust und Spaß an Läufen länger als zwei Stunden hat. Wobei ich ich mir nicht vorstellen kann, dass diese in einem Plan mit zwei weiteren QTEs Platz hätten.

  3. #4853
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Dann schau mal spaßeshalber in den sub31-Faden... selbst Rolli im MD-Faden lässt 20km trainieren... oder das Training der Kenianer...Stichwort Iten...

    http://www.la-coaching-academy.de/in...ten-weltspitze... DL1 und 2.1

    Klar, durch höhere Paces sind die Läufe oft deutlich unter 2 Stunden, aber das Prinzip ist ähnlich. Nicht umsonst machen viele Hobbyläufer auch die Erfahrung, dass die 10km-Zeit im Halbmarathontraining automatisch mitrunterpurzelt.

    Wenn die Grundlagen stimmen ist auch ein 20km/2h-Training kein Showstopper. Ein Tag Pause bzw. aktive Erholung und danach kann schon wieder eine QTE folgen.
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  4. #4854
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    H. Steffny verordnet in seinen 6 Wochen Plänen 120 Minuten LaLa‘s ab einer Zielzeit von 54min/10km...
    Ob man die dazu „braucht“ kann ich nicht beurteilen...
    "Brauchen" hängt auch immer vom Individuum ab. Ich kannte Leute, die liefen 10km sub40 nur aus dem Fußballtraining heraus, haben geraucht und gesoffen als gäb's kein Morgen.
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  5. #4855
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Leute, die liefen 10km sub40 nur aus dem Fußballtraining heraus
    Aber auch die haben ja vermutlich irgendwas trainiert... Laufen ist elementar beim Fußballspielen.

  6. #4856
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Aber auch die haben ja vermutlich irgendwas trainiert... Laufen ist elementar beim Fußballspielen.
    2-4x die Woche Fußballtraining... und spezielle Kondition stand i.d.R. nur in den ersten Wochen der Vorbereitung auf dem Plan.
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  7. #4857
    Avatar von Albatros
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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    2-4x die Woche Fußballtraining... und spezielle Kondition stand i.d.R. nur in den ersten Wochen der Vorbereitung auf dem Plan.
    Offensichtlich ausreichend für ne sub40/10km - daran beißen sich hier viele die Zähne aus, trotz Zuhilfenahme diverser Traingspläne und vermeintlichem Expertenwissen...
    Woran es wohl liegt?

  8. #4858
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Talent... genetische Voraussetzung... gute Frage... jeder Sportler ist halt anders.

    Wollte damit eigentlich nur ausdrücken, dass ein dahingerotzes "das braucht man nicht"... im Rahmen einer Trainingsbewertung vielleicht nicht unbedingt der richtige Weg ist. Die Trainingsprinzipien sind zwar allgemein gültig, aber am Ende muss jeder Sportler als Individuum betrachtet werden.

    Manche machen sich vielleicht auch selbst zuviel Druck und verkrampfen dabei an der Zielsetzung und dem Training.
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    Albatros (15.11.2020)

  10. #4859

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    Zitat Zitat von RW
    Langer Lauf im Training für einen 5-Kilometer-Lauf
    Längster Trainingslauf (minimal): 5 Kilometer
    Längster Trainingslauf (maximal): 15 Kilometer

    Langer Lauf im Training für einen 10-Kilometer-Lauf
    Längster Trainingslauf (minimal): 10 Kilometer
    Längster Trainingslauf (maximal): 20 Kilometer

    Langer Lauf im Halbmarathon-Training
    Längster Trainingslauf (minimal): 21 Kilometer
    Längster Trainingslauf (maximal): 28 Kilometer


    Langer Lauf im Marathon-Training
    Längster Trainingslauf (minimal): 30 Kilometer
    Längster Trainingslauf (maximal): 38 Kilometer

    https://www.runnersworld.de/lauftrai...n-langen-lauf/
    So hab ich gestern einen 14 Kilometer "long run" gemacht. Klar haben lange Läufe auch ihre Berechtigung (Fettstoffwechsel, Mitochondrien, ...).
    Aber gerade die richtig langen, wie im Marathontraining machen mich aber auch Müde. Heute geht es wieder auf die Bahn für ein paar Kurze Intervalle 200/300 oder sowas in der Art.
    5000m: 19:54 | Mai 20 --- 7,33 km (Alsterrunde): 30:27 | Jun 20 --- 10 km: 42:35 | Mai 20 ---
    10Meilen / 16,1 km: 1:12:53 | Sep 19 --- 21,1 km: 1:37:22 | Apr 19 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

  11. #4860

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    Zitat Zitat von emel Beitrag anzeigen
    So hab ich gestern einen 14 Kilometer "long run" gemacht. Klar haben lange Läufe auch ihre Berechtigung (Fettstoffwechsel, Mitochondrien, ...).
    Aber gerade die richtig langen, wie im Marathontraining machen mich aber auch Müde. Heute geht es wieder auf die Bahn für ein paar Kurze Intervalle 200/300 oder sowas in der Art.
    Schön, dass dir eine Bahn zur Verfügung steht - viel Spaß!

    Nochmal bzgl. des long runs: für diejenigen, die für den LR ein Tempo von 5:30-6:00 laufen beudetet ein LR von 38 km 3,5-4 Stunden laufen. Bis man so etwas regeneriert hat dauert es ein paar Tage und an Intensitäten ist dann nicht mehr viel zu denken. Bei den Wochenkilometern wäre man dann bei einem Umfang von 100-120km. Ich glaube, das schaffen die meisten im Marathon-Training nicht, zumindest nicht im Leistungsbereich für dieses Beispiel. Der LR ist zwar wichtig und seine Bedeutung nimmt mit Erhöhung der Wettkampfdistanz zu, aber ähnliche Effekte können evtl. auch über andere Läufe realisiert werden, sodass ein LR dann seltener eingesetzt wird. Aber wir sind hier ja im 10km-Thread, da reichen wohl Läufe bis zu maximal 2 Stunden, zumindest, wenn man sich gezielt auf einen WK vorbereitet. Jetzt im Winter schaden längere Läufe sicherlich nicht, aber man kann dann evtl. andere Intensitätsbereich nicht mehr so effektiv abdecken.

    Ich bin da selbst zur Zeit / schon länger etwas orientierungslos unterwegs und will jetzt allgemeiner Grundlagen aufbauen, um dann evtl. gezielter MD-Training durchzuführen mit dem Ziel im Herbst eine 10km PB hinzulegen. Trainingswissenschaft/-philosophie hat sich da ja auch weiterentwickelt bzw. gibt es doch viele Unterschiede und manchmal fällt es mir dabei schwer alles sauber zu trennen bzw. nicht alles zu mischen.

  12. #4861

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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Soso... kannst du das auch trainingsphysiologisch begründen?

    Ab wann welcher Zielzeit "braucht man" denn dann Läufe über 2 Stunden?
    Also ÜBER 2 Stunden hab ich auch noch in keinem Trainingsplan für 10km gesehen. Das ist selbst bei HM (aus meiner Sicht) noch nicht wirklich hilfreich.

    Bei Läufne im Bereich 90 bis 120 Minuten sind die 10km für mich eine Philosophie/Typfrage. 5km kann man auch sehr ordentlich ohne Läufe >60 bis 75 Minuten vorbereiten. Beim HM sind Läufe >90 Minuten (und durchaus auch etwas "agressiver" gelaufen) dagegen ein wesentliches Element in der Vorbereitung. Der 10er bewegt sich da irgendwo dazwischen. Von den 5km kommend kann man sicher einen 10km Lauf auch gut absolvieren ohne große Übersitanz im training. Andersrum wird man im Rahmen einer HM-Vorbereitung auch immer eine sehr ordentliche 10km Zeit laufen können.

    Mit Sicherheit ist der "lange Lauf" keine der beiden wichtigsten Einheiten für den 10er. Locker gelaufen sehe ich aber in Distanzen bis 20km durchaus einen Nutzen.

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    coffeerun (16.11.2020)

  14. #4862
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    Ich persönlich sehe das so:
    Da ich mir (aktuell) ein möglichst breites Spektrum auf der Langstrecke offenhalten will, absolviere ich die LaLa’s in der Regel in einer Zeit um 120 Minuten.
    Dadurch fällt es mir einerseits leichter in ein zielgerichtetes M-Training einzusteigen, auf der anderen Seite kann ich daraus und in meinem Leistungsbereich keine Nachteile für 3k oder 5k Distanzen erkennen…

  15. #4863

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    Zitat Zitat von Albatros Beitrag anzeigen
    Ich persönlich sehe das so:
    Da ich mir (aktuell) ein möglichst breites Spektrum auf der Langstrecke offenhalten will, absolviere ich die LaLa’s in der Regel in einer Zeit um 120 Minuten.
    Dadurch fällt es mir einerseits leichter in ein zielgerichtetes M-Training einzusteigen, auf der anderen Seite kann ich daraus und in meinem Leistungsbereich keine Nachteile für 3k oder 5k Distanzen erkennen…
    Klar, wenn man so ein breites Leistungsspektrum vorbereiten will, dann gehört ein LR in dem Umfang dazu. Wenn du dich aber spezifischer auf 3k vorbereiten willst, dann kostet ein LR um die 2 Stunden wahrscheinlich zu viel Ressourcen, die wiederum für die VO2max-Arbeit fehlen. Es ist halt eine Abwägungssache, worauf man sich konzentriert oder ob man breit trainiert und einfach Spaß hat.

  16. #4864
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    Zitat Zitat von coffeerun Beitrag anzeigen
    Klar, wenn man so ein breites Leistungsspektrum vorbereiten will, dann gehört ein LR in dem Umfang dazu. Wenn du dich aber spezifischer auf 3k vorbereiten willst, dann kostet ein LR um die 2 Stunden wahrscheinlich zu viel Ressourcen, die wiederum für die VO2max-Arbeit fehlen. Es ist halt eine Abwägungssache, worauf man sich konzentriert oder ob man breit trainiert und einfach Spaß hat.
    Sollte im Frühjahr erkennbar sein, dass ein - für mich interessanter - Marathon auch im Jahr 2021 nicht stattfinden wird, werde ich möglicherweise das Training anders gestalten und spezifisch auf kürzere Distanzen trainieren. Aber ob ich dann nun 90 oder 120 Minuten LaLa mache - ich denke so groß werden die Ressourcen (in meinem Leistungsbereich) davon nicht beeinträchtigt, als dass sich daraus negative Effekte entwickeln...
    Zuletzt überarbeitet von Albatros (16.11.2020 um 14:49 Uhr)

  17. #4865
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Ein Long Run im 10km Training ist keine 38 km das sind Distanzen für's Marathontraining

    100-120WKm für 10km ist hingegen ist zwar nicht unbedingt usus, aber durchaus auch nicht ganz ungewöhnlich. Vielleicht jetzt nicht in unserem Leistungsbereich, aber im höheren Leistungsspektrum.

    Ich hab' auch nirgends geschrieben, dass man zwingend über 2 Stunden für 10km/unseren Leistungsbereich laufen muss. Ich widerspreche aber der pauschalen Aussage von Coffeerun, dass Longruns (also so um die 18-21km) einen "schädlichen Impact" für's 10km-Training haben.

    Dazu kommt, dass solche pauschale Aussagen für die Trainingssteuerung relevant Themen wie z.B. Periodisierung erstmal vernachlässigen. In einer direkten und konkreten 10km-Wettkampfvorbereitung, sagen wir mal 8-12 Wochen vor dem Wettkampf, wird man sicherlich den Fokus auf andere Punkt legen. Gerade in einer Grundlagenphase sollten aber Einheiten die aerobe-alaktazide Energiebereitstellung, Fettstoffwechsel und Grundlagenausdauer trainieren nicht vernachlässigen.

    Solche Einheiten legen mit auch die Grundlage dafür z.B. längere intensive Einheiten aufgrund besserer aerober Grundlage oder Intervalltrainings aufgrund besserer Regenerationsfähigkeit besser bewältigen zu können.

    Wer sich auf 3km fokussiert wird am Ende andere Trainingschwerpunkte haben, wie jemand der z.B. Distanzen bis Marathon läuft. Beide werden aber einen anderen Plan haben, wie jemand der genau ausschließlich auf 10km geht.

    Wie gesagt, auch wenn es schon 'mal ignoriert wurde... auch gute Mittelstreckler laufen in der Grundlagenphase durchaus mal Longruns.

    Bei den Plänen von der Stange darf man auch nicht vergessen, dass diese i.d.R. für ein breites Spektrum an Kunden geschrieben ist und daher eher allgemein gehalten sind. Ansonsten ist vieles sicher auch eine Frage der Philosophie.

    Mischen der Trainingsphilosophien muss gar nicht mal so schlimm sein, wenn man weiß was man tut.

    Gestern regenerative 25km Radfahren, heute 60min Fahrtspiel [10' locker + 3x (3x 1'/1' + 1x 3'/1' schnell / ruhig) + 20' locker].

    Ich befürchte ja fast, dass der 10er auf den ich mich für Anfang Februar vorbereiten wollte nicht stattfinden wird.
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  18. #4866

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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Ich hab' auch nirgends geschrieben, dass man zwingend über 2 Stunden für 10km/unseren Leistungsbereich laufen muss. Ich widerspreche aber der pauschalen Aussage von Coffeerun, dass Longruns (also so um die 18-21km) einen "schädlichen Impact" für's 10km-Training haben.
    Ich glaube du solltest meine Beiträge noch einmal lesen, denn was du mir teilweise vorwirfst habe ich nie behauptet.

    Long runs sind ein wichtiges Trainingselement und sicher auch bis 18/21km oder bis zu zwei Stunden - für alle aeroben Wettkämpfe. Alles über zwei Stunden halte ich für nicht notwendig (außer ggf. im Marathontraining) und würde behaupten, dass Ressourcen und Zeit besser in anderes Training gesteckt werden. Jetzt in der „Off Season“ oder teilweise Grundlagenphase kann man das mal machen, aber regelmäßig würde ich es nicht machen. Wie gesagt: ich bin kein Sportwissenschaftler oder Trainer, aber ich denke, dass mir hier die meisten zustimmen würden. Dann lieber Double run days.

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von coffeerun:

    Levrunner88 (17.11.2020)

  20. #4867
    Avatar von frank2015
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    Ich finde es gut, dass das Thema Longruns und sich daraus ergebend Überdistanztraining besprochen wird.

    Bei den Trainingsplänen für eine bestimmte Distanz findet sich meist der Hinweis,dass der längste Lauf bis
    ca. 10 % unter der Zieldistanz aus als längster Lauf ausreicht.

    Inzwischen weiss ich, dass dies meist Pläne für das erste Mal eine Distanz zu laufen sind.
    Oder Läufer denen das entgegen kommt. Mir geht es besser wenn ich deutlich drüber bin.

    Bei Vorbereitung auf 10km der Longrun 12-15km, bei HM 22-25km und bei 25km mag ich nicht mehr länger laufen.
    Das entspricht ca. 1,5 bis meist 2,5h bei 25km bis 3h.

    Und manchmal sind auch Gehpausen drin (aber das istwohl ein eigenes Thema)

    Steffny schreibt für sein 10000m DM Training ist er 26km gelaufen. Hier aber auch bei 140 WKM.

    Ich nehme für mich mit, dass der lange Lauf auch zu den WKM passen muss.

    Daher ist mein Ziel für den ruhigeren Winter den Longrun wieder auf 20km auszubauen und die WKM dauerhaft auf 40 zu bringen.
    Und dannsehe ichmal weiter.
    Q3 2020 83 kg -> Ziel: 81 kg


  21. #4868

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    Zitat Zitat von frank2015 Beitrag anzeigen
    Ich finde es gut, dass das Thema Longruns und sich daraus ergebend Überdistanztraining besprochen wird.

    Bei den Trainingsplänen für eine bestimmte Distanz findet sich meist der Hinweis,dass der längste Lauf bis
    ca. 10 % unter der Zieldistanz aus als längster Lauf ausreicht.

    Inzwischen weiss ich, dass dies meist Pläne für das erste Mal eine Distanz zu laufen sind.
    Oder Läufer denen das entgegen kommt. Mir geht es besser wenn ich deutlich drüber bin.

    Bei Vorbereitung auf 10km der Longrun 12-15km, bei HM 22-25km und bei 25km mag ich nicht mehr länger laufen.
    Das entspricht ca. 1,5 bis meist 2,5h bei 25km bis 3h.

    Und manchmal sind auch Gehpausen drin (aber das istwohl ein eigenes Thema)

    Steffny schreibt für sein 10000m DM Training ist er 26km gelaufen. Hier aber auch bei 140 WKM.

    Ich nehme für mich mit, dass der lange Lauf auch zu den WKM passen muss.

    Daher ist mein Ziel für den ruhigeren Winter den Longrun wieder auf 20km auszubauen und die WKM dauerhaft auf 40 zu bringen.
    Und dannsehe ichmal weiter.
    Diese 10% Regel hab ich noch nirgendwo gesehen und ergibt auch aus meiner Sicht nicht viel Sinn. Bei einem 5km-Lauf reichen dann 6km, aber beim HM brauche ich 23km???

    Am Ende erfüllt der Longrun einen Zweck (aerobe Ausdauer, Fettsoffwechsel) der je nach Distanz relevanter ist oder halt auch nicht. Grundsätzlich hat ein Longrun für jede Distanz mit signifikanten aeroben Anteil (beginnt bei 800m, aber spätestens bei 1500m) einen Wert. Dieser ist nur eben nach Distanz, Läufertyp, Trainingshistorie usw. unterschiedlich. Und dadurch ergeben sich dann Änderungen in der Frage wie lange der Long Run ist (oder ob ich ihn überhaupt machen will), wie aggresiv ich ihn laufe und (auch ganz wichtig) wann im Trainingsprogramm ich ihn laufe.

    Bei kürzeren Distanzen ist es meines Erachtens sinnvoller den Longrun etwas kürzer und entspannter zu halten und früher im Trainingsprogramm zu laufen und später dann nur noch zur Erhaltung anzusprechen. Während ab HM der Longrun zumindest die zweitwichtigste Einheit der Woche ist die auch bis Nahe an den Wk gelaufen werden sollte. Beim HM wäre aber auch meine Präferenz zum Wettkampf hin etwas km raus zu nehmen und stattdessen mit immer agressiveren Endbeschleunigungen zu arbeiten.

    Zu Steffny: Solche Beispiele sind aus meiner Sicht nur sehr bedingt hilfreich. Wie du schreibst: Er lief 140 Wkm, irgendwie müssen diese km ja auch zusammenkommen. Dann darf man nicht vergessen, dass 26km bei ihm mit Sicherheit auch signifikant kürzer als 2 Stunden sind. Und man kann davon ausgehen, dass er durch seine Trainingshistorie mit diversen Marathons 26km recht gut wegsteckt und da keine größere Regenaration braucht. Insofern würde ich das nicht für uns zum Maßstab erheben.

    Ich persönlich sehe auf einem Leitungsniveau >40Min auf 10km keinen wesentlichen Nutzen in Läufen >20km. 18km tun es im Zweifelfall auch für einen sehr gut vorbereiteten Wettkampf.

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    coffeerun (17.11.2020)

  23. #4869

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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Zu Steffny: Solche Beispiele sind aus meiner Sicht nur sehr bedingt hilfreich. Wie du schreibst: Er lief 140 Wkm, irgendwie müssen diese km ja auch zusammenkommen. Dann darf man nicht vergessen, dass 26km bei ihm mit Sicherheit auch signifikant kürzer als 2 Stunden sind. Und man kann davon ausgehen, dass er durch seine Trainingshistorie mit diversen Marathons 26km recht gut wegsteckt und da keine größere Regenaration braucht. Insofern würde ich das nicht für uns zum Maßstab erheben.

    Ich persönlich sehe auf einem Leitungsniveau >40Min auf 10km keinen wesentlichen Nutzen in Läufen >20km. 18km tun es im Zweifelfall auch für einen sehr gut vorbereiteten Wettkampf.
    Danke! Das würde ich so unterschreiben.

    Zitat Zitat von frank2015 Beitrag anzeigen
    Daher ist mein Ziel für den ruhigeren Winter den Longrun wieder auf 20km auszubauen und die WKM dauerhaft auf 40 zu bringen.
    Wenn ich hier nochmal meinen Senf dazugeben darf: mach gerne mal einen Long Run von meinetwegen 20km. Aber bedenke: bei 40 WKM sind das 50%. Ich finde das ist etwas viel und würde da lieber anderen Aspekten ebenso viel Aufmerksamkeit schenken. Die aerobe Ausdauer, Fettstoffwechsel etc. kannst du auch anders trainieren.

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von coffeerun:

    Levrunner88 (17.11.2020)

  25. #4870
    Avatar von frank2015
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Diese 10% Regel hab ich noch nirgendwo gesehen und ergibt auch aus meiner Sicht nicht viel Sinn. Bei einem 5km-Lauf reichen dann 6km, aber beim HM brauche ich 23km???

    Am Ende erfüllt der Longrun einen Zweck (aerobe Ausdauer, Fettsoffwechsel) der je nach Distanz relevanter ist oder halt auch nicht. Grundsätzlich hat ein Longrun für jede Distanz mit signifikanten aeroben Anteil (beginnt bei 800m, aber spätestens bei 1500m) einen Wert. Dieser ist nur eben nach Distanz, Läufertyp, Trainingshistorie usw. unterschiedlich. Und dadurch ergeben sich dann Änderungen in der Frage wie lange der Long Run ist (oder ob ich ihn überhaupt machen will), wie aggresiv ich ihn laufe und (auch ganz wichtig) wann im Trainingsprogramm ich ihn laufe.

    Bei kürzeren Distanzen ist es meines Erachtens sinnvoller den Longrun etwas kürzer und entspannter zu halten und früher im Trainingsprogramm zu laufen und später dann nur noch zur Erhaltung anzusprechen. Während ab HM der Longrun zumindest die zweitwichtigste Einheit der Woche ist die auch bis Nahe an den Wk gelaufen werden sollte. Beim HM wäre aber auch meine Präferenz zum Wettkampf hin etwas km raus zu nehmen und stattdessen mit immer agressiveren Endbeschleunigungen zu arbeiten.

    Zu Steffny: Solche Beispiele sind aus meiner Sicht nur sehr bedingt hilfreich. Wie du schreibst: Er lief 140 Wkm, irgendwie müssen diese km ja auch zusammenkommen. Dann darf man nicht vergessen, dass 26km bei ihm mit Sicherheit auch signifikant kürzer als 2 Stunden sind. Und man kann davon ausgehen, dass er durch seine Trainingshistorie mit diversen Marathons 26km recht gut wegsteckt und da keine größere Regenaration braucht. Insofern würde ich das nicht für uns zum Maßstab erheben.

    Ich persönlich sehe auf einem Leitungsniveau >40Min auf 10km keinen wesentlichen Nutzen in Läufen >20km. 18km tun es im Zweifelfall auch für einen sehr gut vorbereiteten Wettkampf.
    Ca. 10% unter der Zeildistanz. Für HM sollen 18km im langen Lauf reichen.
    Ich hatte vor der Absage dieses Jahr auf 25km trainiert.

    Auf die 20km komme ich, weil ich sonst mit 3 Laufeinheiten nur schwer auf die 40km komme.
    Die letzte Woche hat es gut geklappt. Ich bin Samstags 12km und Sonntags 13km gelaufen.

    Wenn ich Samstags nicht zum laufen komme will ich die Einheit sozusagen zusammenlegen
    Q3 2020 83 kg -> Ziel: 81 kg


  26. #4871
    'Cause Stone Cold Said So Avatar von MikeStar
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    Frank: Wenn du Samstags nicht zum Laufen kommst, hast du nicht die Möglichkeit die Gesamtumfänge der drei Einheiten anders zu verteilen?

    Z.B.
    1. Einheit: 13km
    2. Einheit: 10km
    3. Einheit: 17km

    Bei nur drei Einheiten können diese ja mehr auf Qualität ausgelegt sein, z.B. 1. Einheit Intervalle, 2. Einheit TDL/FS, 3. Einheit MLR/Long.

    Ich hatte diese Woche etwas lockerer angehen lassen, d.h. komplett auf Sprint verzichtet, Di+Mi komplett Pause, Do locker und nur Mo [11km mit 3x (3x1'/1'+3' schnell/locker)] + Fr (10km mit alternierenden zügigen Intervallen) lockere QTE.

    Samstag dann einsame WK-Simulation 5.2km / 150Hm auf der Strecke von meinem vorletzten Wettkampf. 5" schneller als im Wettkampf im August, wobei ich damals erst zwei richtige Einheiten nach meinem Muskelfaserriss absolviert hatte und vermutlich nur mit 90-95% unterwegs war. Trotzdem ist das Ergebnis für einen Trainingslauf ganz ok.

    In 2-3 Wochen will ich nochmal auf einer flachen WK-Strecke schauen wie's so ausschaut.

    Gestern regenerativer Traillauf, 5km/40min/330Hm + 6km/37min/-330Hm.
    ________________________________________ _____
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  27. #4872

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    Zitat Zitat von frank2015 Beitrag anzeigen
    Ca. 10% unter der Zeildistanz. Für HM sollen 18km im langen Lauf reichen.
    Ich hatte vor der Absage dieses Jahr auf 25km trainiert.

    Auf die 20km komme ich, weil ich sonst mit 3 Laufeinheiten nur schwer auf die 40km komme.
    Die letzte Woche hat es gut geklappt. Ich bin Samstags 12km und Sonntags 13km gelaufen.

    Wenn ich Samstags nicht zum laufen komme will ich die Einheit sozusagen zusammenlegen
    Wenn du damit glücklich bist ist doch alles gut. Die 20km "schaden" auch sicher nicht zumal ein potenzieller Wettkampf vermutlich noch in etwas größerer Ferne liegt.

  28. #4873

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    Zitat Zitat von MikeStar Beitrag anzeigen
    Bei nur drei Einheiten können diese ja mehr auf Qualität ausgelegt sein, z.B. 1. Einheit Intervalle, 2. Einheit TDL/FS, 3. Einheit MLR/Long.
    Das wäre in dem Fall auch meine Herangehensweise. Wenn nur Platz ist für 3 TE und maximal 40 WKM, dann würde ich lieber Qualität ins Training integrieren, statt einem vermeintlich notwendigen WKM-Ziel hinterherzulaufen.

  29. #4874

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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Wenn du damit glücklich bist ist doch alles gut. Die 20km "schaden" auch sicher nicht zumal ein potenzieller Wettkampf vermutlich noch in etwas größerer Ferne liegt.
    Würde ich so unterschreiben, da gerade jetzt auch der Spaß im Vordergrund steht. Ansonsten stellt man sich eben die Frage, was man mit welchem Training erreichen will. Eine ausgefallene Einheit zu kompensieren ist schwer. Deshalb würde ich mich auch von den WKM als Ziel trennen, sondern überlegen, welches langfristige Ziel im Vordergrund steht und wie dieses am besten erreicht wird. Eventuell muss man dann nicht die 20km laufen, sondern könnte stattdessen einen TDL oä machen - sich vom Zwang der WKM freimachen.

  30. #4875
    Avatar von Bantonio
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    Da schaut man mal 1 Monat nicht ins Forum, und muss gleicgh 3 Seiten nachlesen. 😁

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