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  1. #426
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Ja, das trifft ziemlich genau meine Gedanken, auch wenn ich so weit nicht gehen würde:

    An alles langsamer als 3:33 glaube ich bei Deiner Bombenform nicht,
    Die 3:35 ist auch bei nur leichtem Überpacen am Anfang schnell "passiert", aber mit der wäre ich auch noch zufrieden.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  2. #427

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    Ruca, du hast vernünftig trainiert, hast im HM eine tolle Zeit und vor allem ein stabiles Pacing hingelegt. Jetzt schalt einfach mal die Birne aus und lass den WK auf dich zukommen. Versuch am Sonntag dich deinem MRT von oben (also von der langsameren Seite) anzunähern und lass laufen. Es sieht doch gut aus, zudem bist du ja nun auch schon Marathon erfahren. Ich drück dir die Daumen!
    Aktuelle Bestzeiten: 10km - 38:46 (04/2017), HM - 1:24:28 (04/2017), M - 3:18:26 (09/2017)

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von thrivefit:

    ruca (22.10.2018)

  4. #428
    Wiener Würstchen Avatar von Dioz
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    ich sag schon mal alles gute für Sonntag lieber ruca .. ich bin mir sicher du packst das und legst einen tollen WK hin .. ich drück dir jedenfalls die Daumen das alles so läuft wie du es dir vorstellst
    Mein Lauftagebuch: meine lange Reise zum eisernen Mann

    Laufstart 05/2017

    PB: 5km - 22:17 | 10km - 45:12 | HM - 1:39:18

    WK 2018:
    04/2018 - Vienna City Marathon - 21,1km (62HM) - 1:52:06 (Ø 5:18min/km)
    05/2018 - World Run (Vienna) - 25,28km (70HM) - 2:08:15 (Ø 5:03min/km)
    08/2018 - Augartenlauf - 10,0km (14 HM) - 45:12 (Ø 4:31min/km)
    09/2018 - Winzerlauf - 13,05km (105 HM) - 1:00:25 (Ø 4:38min/km)
    10/2018 - Graz Marathon - 21,1km (56 HM) - 1:39:18 (Ø 4:42min/km)

    WK 2019:
    05/2019 - World Run (Vienna) - 27,1km (130HM) - 2:15:24 (Ø 4:59min/km)
    10/2019 - Frankfurt Marathon - 42,2km



  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Dioz:

    ruca (23.10.2018)

  6. #429
    Wiener Würstchen Avatar von Dioz
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    waiting for updates
    edit: schon gefunden ... gratuliere zur Leistung! wie gehts dir persönlich damit?
    Mein Lauftagebuch: meine lange Reise zum eisernen Mann

    Laufstart 05/2017

    PB: 5km - 22:17 | 10km - 45:12 | HM - 1:39:18

    WK 2018:
    04/2018 - Vienna City Marathon - 21,1km (62HM) - 1:52:06 (Ø 5:18min/km)
    05/2018 - World Run (Vienna) - 25,28km (70HM) - 2:08:15 (Ø 5:03min/km)
    08/2018 - Augartenlauf - 10,0km (14 HM) - 45:12 (Ø 4:31min/km)
    09/2018 - Winzerlauf - 13,05km (105 HM) - 1:00:25 (Ø 4:38min/km)
    10/2018 - Graz Marathon - 21,1km (56 HM) - 1:39:18 (Ø 4:42min/km)

    WK 2019:
    05/2019 - World Run (Vienna) - 27,1km (130HM) - 2:15:24 (Ø 4:59min/km)
    10/2019 - Frankfurt Marathon - 42,2km



  7. #430
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    Vorweg: Ich bin sehr zufrieden und stolz auf eine Zeit, die mir vorher überhaupt nicht gefallen hätte.

    Eigentlich wollte ich noch einen ausführlichen Laufbericht schreiben, aber irgendwie gibt es dieser Lauf gar nicht her. Es ist schnell berichtet.

    Es gabe zwei Hälften. Die erste Hälfte war ich exakt auf 3:29er Kurs. An Anfang nicht überpaced (schnellster KM 4:50, die meisten knapp unter 5:00) Alles fühlte sich richtig gut an. Halbmarathonmarke nach exakt 1:44:30 passiert. Nach dem HM fingen die Muskeln in der einen Wade und im einen Oberschenkel an, zu protestieren. Ich nahm ab da anfangs bewusst ein wenig Tempo raus in der Hoffnung, dass sie sich erholen. Das langte aber nicht und ab Kilometer 25 wurde es zu einem harten Kampf. Die Wade und der Oberschenkel fühlten sich hart an, waren an der Grenze zum Krampfen und ich lief, was noch ging. Nach und nach stimmen die anderen Muskeln in den Protest ein.
    Die Pace und der Spaß gingen nach und nach runter. Anfangs noch 5:05, dann über 5:10 und 5:15 bis hoch zu einer 5:39 auf den letzten Kilometern. (Schnitt am Ende über alle Kilometer 5:10). Dass am Ende sogar das Minimalziel einer neuen PB ernsthaft in Gefahr geriet, bekam ich nicht mal mit, ich war am Anschlag, mehr ging schlichtweg nicht, daher war es mir auch egal. Auch das Abdrücken der Kilometer stellte ich irgendwann ein. Eine Gehpause erlaubte ich mir nicht.

    Es wurde am Ende eine 3:37:53, damit um nur 9 Sekunden eine neue PB. Aber PB ist PB!

    Angesichts dessen, was ich mir vorgenommen hatte enttäuschend aber das trifft es nicht. Ich bin unheimlich stolz, dass ich mich durchgekämpft habe. Es war mit Abstand mein härtester Wettkampf, was ein einzelner Wert ganz eindrücklich zeigt.
    Meine anderen drei Sub4-Marathons war ich mit einem Pulsschnitt von 162 unterwegs, gestern war es ein Pulsschnitt von 166. Auch die Pulskurve ist fast durchgehend leicht ansteigend (einzige Ausnahme ist der einzig relevante Anstieg mit zugehörigem Abstieg bei km 10), ich habe also -ohne nach Puls zu laufen- nie wirklich nachgegeben sondern bin gelaufen, was möglich war. Zudem habe ich heute den heftigsten Muskelkater, den ich jemals nach einem Lauf hatte. Mehr ging gesten einfach nicht - und deshalb bin ich afu den Lauf sehr stolz.

    Hauptfehler vermute ich mal in der zu langen Saison (letzte längere Laufpause war vor 13 Monaten, spätestens vor knapp 12 Monaten begann die Laufsaison mit meiner Bestzeit auf der Alsterrunde, setzte sich dann in einer Jagd auf die 10km PB, usw. usw. usw.), meine Muskeln schreien nach Erholung, die sie jetzt auch bekommen werden. Positiv ist, dass der Einbruch nicht so heftig wie im letzten Jahr ist und das obwohl diese Saison noch länger war. Noch positiver ist, dass ich außer einem tierischen Muskelkater keinerlei Beschwerden habe.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  8. Folgenden 8 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    Biene77 (29.10.2018), Dioz (29.10.2018), Friemel (30.10.2018), Gid (01.11.2018), JoelH (30.10.2018), klnonni (01.11.2018), RunSim (02.11.2018), thrivefit (17.12.2018)

  9. #431
    Wiener Würstchen Avatar von Dioz
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    wie schon gesagt, Gratulation zur Leistung Ruca .. du kannst auch stolz sein, denn der Kampf wurde gewonnen
    und jetzt brav die Füße hochlegen und regenerieren, die Beinchen haben es sich verdient ;)
    Mein Lauftagebuch: meine lange Reise zum eisernen Mann

    Laufstart 05/2017

    PB: 5km - 22:17 | 10km - 45:12 | HM - 1:39:18

    WK 2018:
    04/2018 - Vienna City Marathon - 21,1km (62HM) - 1:52:06 (Ø 5:18min/km)
    05/2018 - World Run (Vienna) - 25,28km (70HM) - 2:08:15 (Ø 5:03min/km)
    08/2018 - Augartenlauf - 10,0km (14 HM) - 45:12 (Ø 4:31min/km)
    09/2018 - Winzerlauf - 13,05km (105 HM) - 1:00:25 (Ø 4:38min/km)
    10/2018 - Graz Marathon - 21,1km (56 HM) - 1:39:18 (Ø 4:42min/km)

    WK 2019:
    05/2019 - World Run (Vienna) - 27,1km (130HM) - 2:15:24 (Ø 4:59min/km)
    10/2019 - Frankfurt Marathon - 42,2km



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    ruca (29.10.2018)

  11. #432
    Avatar von Bernd79
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    Gratulation Ruca.
    Ich weiß, was du meinst. Ich bin meinen ersten (von 2 Halbmarathons) in 1:41:48 h gelaufen und obwohl rein von der Form her etwas mehr möglich gewesen wäre, war ich kein bisschen enttäuscht, da ich alles gab, was ich hatte. Bin auf den letzten Kilometern übel zugrunde gegangen und lag mit Krämpfen im Ziel. Bis heute wohl (trotz allen Intervallen, die ich lief) die tapferste Laufleistung, die ich je vollbracht habe. Für die subjektiv größten Heldentaten bekommt man selten Applaus von außen.

    Tolle Zeit trotzdem.
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
    HM - 1:30:41 (Sorger Halbmarathon/Graz - April 2018)
    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Bernd79:

    ruca (01.11.2018)

  13. #433
    Avatar von Albatros77
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    Du solltest in Deinem Bericht noch erwähnen, dass das Wetter bzw. der Wind ein nicht unwesentlicher Faktor war.
    Gerade hinten raus auf der Mainzer Landstraße, wo man eh schon am Kämpfen ist hat es doch teilweise heftig gezogen.
    Sowas zehrt...
    Glückwunsch zur PB!

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    ruca (01.11.2018)

  15. #434
    Avatar von Albatros77
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    [...]
    Hauptfehler vermute ich mal in der zu langen Saison [...]
    Vllt. beim nächsten Angriff auf die Sub 3:30 auch mal den Trainigsplan überdenken.
    Am Anfang deiner Vorbereitung hast Du z.B. einen 36km und einen 42km (?!?) Longrun hintereinander absolviert, dann mehrere Wochen deutlich kürzer und erst die letzten Wochen wieder über 30km bis 33km - vllt. mal konsequent über ca. 8 Lange Läufe von 35km, und das sinnvoll verteilt über Vorbereitungsdauer, nachdenken.
    Möglicherweise bekommst Du so die Tempohärte im WK jenseits der 30km...

    Das sind z.B. die Gedankenspiele (Anzahl 35k LL) mit denen ich mich selber gerade auseinandersetze - ich habe es bei meinen Versuchen auf der M-Distanz bisher auch nicht hinbekommen das Tempo gleichmäßig durchzulaufen - früher oder später kam der "Einbruch"...

  16. #435
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Albatros77 Beitrag anzeigen
    Vllt. beim nächsten Angriff auf die Sub 3:30 auch mal den Trainigsplan überdenken.
    Das war kein wirklicher Trainingsplan, das war aus der Not geboren. Ich war zwischenzeitlich 3 Wochen in Südafrika, da war kein 30km-Lauf drin. Alternative wäre gewesen, auf den Herbst-Marathon zu verzichten.

    Dafür dass Frankfurt anfangs nur als "Sightseeinglauf ohne PB-Ambitionen" geplant war, ist es dann doch ganz gut gelaufen.

    Ob ich jetzt nochmal nach Steffny auf die 3:30 trainiere oder mich nach einem anderen Plan umschaue, muss ich mal sehen. Vermutlich würde mir ein Plan mit ein wenig mehr TDLs bzw. LaLas mit EB weiterhelfen. Aber bis dahin ist noch viel Zeit.

    Kurz zum Wind speziell auf der Mainzer Landstraße: Der störte mich gefühlt kaum, mag sein, dass der 5s/km gekostet hat aber nicht mehr (mal 5 km macht 25s).
    Auf diesem Abschnitt ging es mir vergleichsweise gut, weil der Kopf wusste, dass es der Rückweg ist und meine Frau bei KM 35 wartet. Was aber für mich richtig fies war: Nach der Mainzer Landstraße nochmal durch das Innenstadtgeschlängel inklusive Kopfsteinpflaster. Das Vorbeilaufen am 1km-Tor im Wissen, dass es noch sehr lange ist, bis ich dort nochmal hinkomme und dazu zu sehen, wie leicht man theoretisch abkürzen könnte (da standen nur Hütchen) erforderte sehr viel Willenskraft.

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  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    Biene77 (02.11.2018)

  18. #436
    Avatar von Albatros77
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Das war kein wirklicher Trainingsplan, das war aus der Not geboren. Ich war zwischenzeitlich 3 Wochen in Südafrika, da war kein 30km-Lauf drin. Alternative wäre gewesen, auf den Herbst-Marathon zu verzichten.
    Ah ok, das erklärt es...;-)

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Dafür dass Frankfurt anfangs nur als "Sightseeinglauf ohne PB-Ambitionen" geplant war, ist es dann doch ganz gut gelaufen.[...]

    Absolut!

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Kurz zum Wind speziell auf der Mainzer Landstraße: Der störte mich gefühlt kaum, mag sein, dass der 5s/km gekostet hat aber nicht mehr (mal 5 km macht 25s).

    Mich hat das extrem genervt, mag aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass ich ab km30 den Pacern nicht mehr folgen konnte, somit nicht mehr in einer Traube von Mitstreitern unterwegs war und fortan den Wind volle Breitseite abbekommen habe...

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Was aber für mich richtig fies war: Nach der Mainzer Landstraße nochmal durch das Innenstadtgeschlängel inklusive Kopfsteinpflaster. Das Vorbeilaufen am 1km-Tor im Wissen, dass es noch sehr lange ist, bis ich dort nochmal hinkomme und dazu zu sehen, wie leicht man theoretisch abkürzen könnte (da standen nur Hütchen) erforderte sehr viel Willenskraft.

    Ich glaube, das ging vielen so - auch meine Frau stand bei km 36 und feuerte mich an. Ich weiß noch genau wie ko ich mich da bereits gefühlt habe. Die nächsten 4 km waren dann ziemlich hart für mich, ein Kampf mit dem inneren Schweinhund soz. Aber irgendwie macht das ja auch den Reiz Marathon aus...

  19. #437

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    Kurz zum Wind speziell auf der Mainzer Landstraße: Der störte mich gefühlt kaum, mag sein, dass der 5s/km gekostet hat aber nicht mehr (mal 5 km macht 25s).
    Der Wind selber hat vielleicht nicht mehr als 5 s/km gekostet. Aber die mit dieser Verlangsamung verbundene Erkenntnis, die 3:30 h nicht zu erreichen, hat mich mindestens noch einmal genauso viel gekostet.

  20. #438
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Bericht 7. Sunrise to Sunset Ultramarathon

    Warum:
    Eigentlich hatte ich nie vor, in die Welt der Ultramarathonis einzusteigen. Als ich aber im Juni einige Forenfreunde beim 24h-Lauf in Delmenhorst besuchte, war es um mich geschehen. So einen entspannten Wettkampf, bei dem es eine so positive Grundstimmung gab, hatte ich noch nicht erlebt. Da mir zudem in der Marathonvorbereitung die langen Läufe über 30km richtig Spaß bringen, scheint das doch eine Überlegung wert zu sein. Kurz entschlossen meldete ich mich für das nächste Jahr für dieses Event an, zum Glück ging es den anderen ähnlich und es wird bestimmt ein tolles Event mit einer großartigen Gruppe.
    Im Vorjahr bin ich auf einem Trainingslauf in das Teilnehmerfeld des Sunrise to Sunset Ultramarathons „geraten“ und hatte gestaunt was hier los war. Auf meiner Hausstrecke finden ca. 2x die Woche die „Teichwiesenmarathons“ statt hier sind es aber meist 3-10 Teilnehmer ohne Startnummer, die auf der 2,583km-Runde nicht sonderlich auffallen. An diesem Tag war es anders. Über 40 Läufer mit Startnummer waren da unterwegs, was für ein Lauf das genau war (7,5h von Sonnenauf- bis untergang), erfuhr ich erst hinterher.
    Auch hier waren Torsten und Michael am überlegen, sich für 2018 anzumelden. So schlug ich drei Fliegen mit einer Klappe. Mein erster Ultralauf ist nicht gleich ein 24h-Lauf, mein erster Ultra findet auf meiner Heimstrecke statt und ich kenne Mitstarter. Also habe ich mich angemeldet. Leider konnten Torsten und Michael aus Krankheitsgründen dann nicht für den (kompletten) Lauf antreten, kündigten aber an, Mittags an die Strecke zu kommen und das eine oder Ründchen zu drehen.
    Kurz zur Strecke. Die Teichwiesen sind ein Naturschutzgebiet in Hamburg-Volksdorf, der Wanderweg rundherum ist wunderschön und sehr abwechslungsreich. Die Strecke ist leicht kurvig und wellig, selten kann man weiter als vielleicht 100m vorausschauen, gefühlt ist es nach jeder Kurve anders. Es gibt einen halbwegs nennenswerten kurzen Anstieg auf der Runde, ansonsten ist der Kurs sehr einfach.

    Sportliche Vorgeschichte:
    5 gefinishte Marathons seit 2016 (3:37h-4:22h), dazu ein Trainingslauf in der Marathondistanz. Problem: der letzte lange Lauf vor dem Ultra war der Frankfurt-Marathon 7 Wochen vorher. Danach war das Maximum gute 23 km, zwei Wochen vor dem Ultra fiel sogar der 20er Lauf wegen einer Erkältung aus. Die passende Vorbereitung für einen Ultra sieht anders aus. Zwischenzeitlich kam der Lauf ganz ernsthaft auf den Prüfstand, ich entschied mich dann aber, es durchzuziehen.

    Planung/Taktik:
    Die längste Zeit, die ich bisher am Stück gelaufen bin, waren 4:15h (der angesprochene Trainingslauf in Marathondistanz), der 4:22h-Marathon kann hier nicht mitzählen, da bin ich krampfbedingt einen großen Teil der zweiten Hälfte gegangen. Also über 3h absolutes „Neuland“ – und das ohne echte Vorbereitung. Wie geht man sowas an.
    - Langsam Laufen – kann ich nur bedingt. Angenehmes Lauftempo ohne künstliches Bremsen ist bei mir im Bereich 5:30min/km bis 5:50min/km, alles darunter geht nur wenn die Beine entweder schon sehr müde sind oder ich mich extrem zwinge und dann ist das gefühlt anstrengender als „einfach locker zu laufen“. Also war mir klar: Bloß nicht pushen und Überpacen aber auch nicht krampfhaft bremsen. Zwangsläufiges Resultat: Irgendwann ist garantiert die Luft so raus, dass ich gehen muss. Das nahm ich aber in Kauf, auch erfahrene Ultraläufer gehen durchaus größere Abschnitte – also erlaube ich mir sowas auch beim Debut.
    - Genug Zeit zur Verpflegung nehmen. Es sind 7:30h Zeit, die ich eh nicht durchlaufen kann. Also kann ich auch in aller Ruhe dafür sorgen, dass alles „reinkommt“, was rein muss, für Hektik besteht kein Anlass – ganz im Gegenteil, so hatte ich es auch in Delmenhorst erlebt.
    - Welche Verpflegung? Am offiziellen Verpflegungsstand gab es diverse Getränke, dazu Kekse, Salzstangen und Gummibärchen. Passte nicht 100%, also brachte ich selbst noch eine Thermoskanne mit heißer Brühe (Wärme und Ausgleich gegen Salzverlust) und selbst gebackenes Bananenbrot (Kohlehydrate. Zuviel Gummibärchen sind nicht mein Fall und Kekse zu trocken) mit an die Strecke. Fast perfekt, nur nächstes Mal die Brühe lieber nur warm, ich musste teilweise länger warten, bis sie trinkbar war…
    - Reglement. Ganz fiese Regel: Wenn die letzte Runde rechnerisch möglich ist (z.B. man läuft 16 Minuten pro Runde und es sind noch 17 Minuten) muss man die letzte Runde antreten. Wenn nicht, gibt es ein DNF. Mir war klar: Wenn es knapp wird, nehme ich eher absichtlich Tempo raus, als mich auf eine letzte Runde quälen zu müssen, die am Ende dann womöglich doch nicht mehr gewertet wird. Ein DNF riskieren wollte ich aber auch auf keinen Fall.
    - Ziel: Hochgerechnet war die Überlegung: >60km wären schon ganz nett. Hier wäre auch die eine oder andere Gehrunde drin. Respekt hatte ich vor der letzten Runde, hier wollte ich keinesfalls wegbrechen und diese dann nicht in der Wertung haben… (angebrochene Runden wurden hier nicht mitgezählt).

    Der Lauf:
    Die 4km „Anreise“ legte ich auf dem Rad zurück, kettete mein Fahrrad an einen Baum und nutzte die Satteltasche als zusätzlichen „privaten Verpflegungspunkt“. Das Wetter war durchgehend trocken, die Temperatur lag konstant um die 0° und die Strecke war in Top-Zustand.
    Das Einzige, was nervte war der Wind. Auf der langen „Gegengerade“ kam er eiskalt frontal von vorn, was ganz gut klappte war dann mein Buff nur in diesem Abschnitt über Kopf und Kinn zu ziehen…
    Die ersten 5 Runden (=12,9km) legte ich im Windschatten der Führungsgruppe zurück, zeitweise sah die Formation fast so aus wie bei Kipchoges Sub2-Versuch (nur mit einem hellhäutigen, schwergewichtigen „Kipchoge“, der mit einem absurden Laufstil unterwegs ist).
    Jegliches Pushen hatte ich mir zwar verboten, der Windschatten war aber sehr angenehm und die „Pacevorgabe“ auch, so pendelte die Rundenpace in diesem Abschnitt nur zwischen 5:29 und 5:26. Verpflegung nahm ich nur im „Marathonmodus“ ohne längeres Anhalten zu mir. Hier entwickelten sich einige nette Gespräche, Ultra bringt schon Spaß.
    Dann nahm ich mir erstmal länger Zeit bei der Verpflegung (ein Schluck warme Brühe war wirklich nett ich musste nur etwas warten, bis das Zeug vom Status „heiß“ in trinkbar wechselte dazu leckeres Bananenbrot) und die Gruppe war weg. Gut so, nur kein falscher Ehrgeiz.
    Jetzt war ich erstmal (von Überrundungen abgesehen) allein auf der Strecke. Mit den Pausen ging die Rundenpace dann etwa auf 5:45-5:50 runter, mein Lauftempo hielt ich also noch. Ja, das konnte nicht gutgehen. Etwa ab km 25 fingen dann die Muskeln an, leicht müde zu werden so bremste ich mein Lauftempo um etwa 15s/km runter und es kam eine Rundenpace über 6min/km am Ende heraus.
    Bei KM 33 stand dann – wie erwartet Torsten am Streckenrand und wollte mit mir ein paar Runden drehen. Wir warteten noch gemeinsam auf Michael, am Ende waren es dann ca. 5 Minuten Pause, in der ich mich in Ruhe verpflegte – ja, beim Ultra hat man es nicht so eilig. Michael traf dann ein, er hatte andere Pläne und suchte eine Freundin, also starteten Torsten und ich auf unsere gemeinsamen Runden. Später begegneten wir den beiden am Verpflegungspunkt, es war ganz gut, dass wir nicht gemeinsam liefen, das Tempo passte nicht wirklich zusammen. War sehr schön auch Michael wieder getroffen zu haben.
    Die gemeinsamen Runden mit Torsten waren eine großartige Abwechslung. Auf die Zeiten schaute ich nur noch sehr am Rande, die Laufpace von 5:45-5:50 blieb aber etwa konstant nur die Pausen, die ich mir gönnte (und die Torsten mit abwartete) wurden länger, was auch daran lag, dass meine Frau auch am Streckenrand auftauchte, was den Besuch am Verpflegungspunkt nicht gerade verkürzte. Hier und da musste ich Torsten ein wenig einbremsen, was er auch bereitwillig mitmachte. Wir quatschten fast die ganze Zeit, die dann auch wie im Fluge verging. Zwischendrin gab es auch immer wieder Abwechslung.
    Wir wurden von einem Läufer überholt, der ebenfalls sehr zufrieden war, wie es so lief. Laut seiner Aussage war er in Führung und hatten den Zweiplatzierten bereits überrundet und richtete sich gerade auf eine gemütliche Runde mit uns ein. Ich fragte ihn noch, wieviele Runden er bereits abgeschlossen hätte (es waren 22).
    In dem Moment kam eine Läuferin von hinten an, die wir dann auch fragten, wie es so lief. "Och, ganz ok, bin gerade in Runde 23" . Der Blick des Läufers war göttlich, dann zogen die beiden stetig und gemeinsam von uns weg. Ein Blick ins Endergebnis verrät, dass sie am Ende ein paar Minuten vor ihm im Ziel war….
    Einer der Läufer (der auch in Delmenhorst dabeigewesen war) lief mit Kamera in der Hand und machte viele Fotos. Unter anderem jedes Mal, wenn wir auf ihn aufliefen und das war oft, denn wir liefen zwar schneller als er, dafür ließ er sich an den Verpflegungspunkte nicht so viel Zeit… nach dem gefühlt 4. oder 5. Mal fingen wir dann grinsend an, dass wir uns „gestalkt“ fühlen…
    Als meine Distanz im Marathonbereich angekommen war, schaute ich auf die Uhr und staunte nicht schlecht: Ich hatte fast sekundengenau die Zeit meines ersten Marathons getroffen. Ja, purer Zufall (hier waren es etliche freiwillige Pausen, beim Marathon damals konnte ich große Teile nur noch gehen) aber trotzdem nett.
    Achja, noch ein paar Worte zum meinem Zustand: Die leicht müden Muskeln ab km 25 verschlimmerten sich nicht, zwischenzeitlich hatte ich für etwa 500-1000m ein paar Schmerzen an der Fußsohle, sonst nix.
    Nach 21km (für ihn, für mich 54km) verabschiedete sich Torsten dann.
    Ich schloss dann irgendwann zum „Fotografen“ auf, quatschte mit ihm ein wenig und drehte ein paar Runden mit ihm (das, was ich am Verpflegungsstand langsamer war, lief ich dann wieder raus). Dann fühlte es sich kurzzeitig grenzwertig an, ob ich doch einen Gehabschnitt zusätzlich zu dem in diesen Runden gegangenen kurzen Anstieg einlegen muss, also nahm ich ein wenig Tempo raus und verlängerte die Pause, alles war dann wieder gut.
    Dann ein überraschter Blick auf die Uhr: nur noch knapp eine Stunde. Also noch 3 Runden + Rest der aktuellen wenn ich richtig Gas gebe, 2+Rest der aktuellen wenn ich es ruhig angehen lasse.
    Als Erinnerung: Wenn eine letzte vollständige Runde möglich war, dann musste man sie auch antreten, sonst DNF. Ich hatte weder auf DNF noch eine zusätzliche Runde Lust, denn ich hatte mehr erreicht, als ich je erwartet hätte. Also viel auf die Uhr geschaut und gerechnet, und die Pace der letzten Runde dann so angepasst, dass tatsächlich keine weitere Runde mehr möglich war, dann ganz entspannt und erleichtert durchs Ziel gelaufen. Da ich (trotzdem) auf den letzten 500m an so vielen Läufer wie die ganze Zeit nicht vorbeikam scheinen etliche diese „Taktik“ genutzt zu haben.

    Offizielles Resultat:
    26 Runden, 67,158km in 7:14:17h. Ich bin jetzt 8. oder 9. von 52 oder 54 (je nachdem ob man die DNFs, die die letzte mögliche Runde nicht mehr machten mitzählt oder nicht).
    Gehofft hatte ich auf >60km, sicher gerechnet hatte ich mit langen Gehabschnitten oder Erholungspausen. Ich würde sagen, Soll übererfüllt.
    Mein einziger „Fehler“: Ich hatte die Brühe in der Thermoskanne definitiv zu heiß. Mehr fällt mir nicht ein, ich bin sowas von zufrieden.

    Wie geht es jetzt weiter?
    An meiner Planung hat sich nichts geändert. Der HH-Marathon ist mein nächster großer ernster Wettkampf, die 24h von Delmenhorst sehe ich als großes Fest und dann kommt irgendwann der Berlin-Marathon. Achja, beim 8. Sunrise to Sunset Ultramarathon will ich wieder dabei sein, es war einfach wunderschön. Da will ich dann auch in die 27. Runde – sofern irgendwie möglich.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  21. Folgenden 11 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    Alcx (17.12.2018), Catch-22 (19.12.2018), Dioz (17.12.2018), Dirk_H (17.12.2018), emel (17.12.2018), Friemel (17.12.2018), JoelH (17.12.2018), kalue (17.12.2018), Rauchzeichen (17.12.2018), thrivefit (17.12.2018), todmirror (17.12.2018)

  22. #439
    Wiener Würstchen Avatar von Dioz
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    willkommen bei den Ultras lieber Ruca

    ich hatte bisher erst einen 6h Lauf und den auch nicht im Ultrabereich sondern "nur" 40km gelaufen.
    Was ich allerdings sofort merkte war das Stundenläufe mental nochmals einiges schwierigier sind als "normale" Wettkämpfe
    Da man ja jederzeit Pause einlegen kann, war es für mich ziemlich schwer diese nicht zu gross werden zu lassen bzw mich zu motivieren wieder auf die Strecke rauszugehen.
    Lag aber vllt auch daran das es eine Charity Veranstaltung ohne Ziel und Druck war bei mir

    Wie gings dir damit? also mit der Motivation meine ich?
    Hattest du ähnliche "Probleme" ?

    lg
    Mein Lauftagebuch: meine lange Reise zum eisernen Mann

    Laufstart 05/2017

    PB: 5km - 22:17 | 10km - 45:12 | HM - 1:39:18

    WK 2018:
    04/2018 - Vienna City Marathon - 21,1km (62HM) - 1:52:06 (Ø 5:18min/km)
    05/2018 - World Run (Vienna) - 25,28km (70HM) - 2:08:15 (Ø 5:03min/km)
    08/2018 - Augartenlauf - 10,0km (14 HM) - 45:12 (Ø 4:31min/km)
    09/2018 - Winzerlauf - 13,05km (105 HM) - 1:00:25 (Ø 4:38min/km)
    10/2018 - Graz Marathon - 21,1km (56 HM) - 1:39:18 (Ø 4:42min/km)

    WK 2019:
    05/2019 - World Run (Vienna) - 27,1km (130HM) - 2:15:24 (Ø 4:59min/km)
    10/2019 - Frankfurt Marathon - 42,2km



  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Dioz:

    ruca (17.12.2018)

  24. #440
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Dioz Beitrag anzeigen
    Wie gings dir damit? also mit der Motivation meine ich?
    Das war gar kein Problem. Ich habe die Pause in Ruhe genutzt und als ich fertig war, bin ich einfach wieder losgelaufen. Weder getrödelt noch gehetzt würde ich das nennen. Das Anlaufen war auf den ersten Metern später schon fies, das gab sich aber immer so nach 30-50m...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
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    Dioz (17.12.2018)

  26. #441
    Avatar von todmirror
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    Danke für den schönen und lesenswerten Bericht zu diesem tollen Lauf. Ich habe die gemeinsamen 2h mit Dir auf der "Piste" sehr genossen. Ich kann auch nicht sagen, dass ich mich nun sehr hätte einbremsen müssen. Das hat Du zwar gelegentlich ein paar Mal getan. Da war ich aber immer nur kurzzeitig ins Rollen gekommen und hätte mich vermutlich - wäre ich allein unterwegs gewesen - auch selbst wieder zurückgenommen. Ich finde, Du warst für die Distanz ohnehin wahnsinnig flott unterwegs. Überholt sind wir mE (von Teilnehmern des Laufes) nur einmal bei der Begegnung der beiden Erstplatzierten (und wiederholt am VP von FH). Das war ein richtig schöner Sonntag Nachmittag! Danke, Andreas! Auf Delmenhorst freue ich mich jetzt schon, ich bin gespannt zu welcher Leistung Dir dort das Bananenbrot verhelfen wird.

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    ruca (17.12.2018)

  28. #442
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Bis Delmenhorst steht das Zeug garantiert auf der Dopingliste.

    Ja, ich habe unsere Runden auch sehr genossen. War irgendwie irreal. Gleichzeitig Wettkampf und trotzdem ein schöner, angenehmer Sonntagnachmittaglauf.

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  29. #443
    Avatar von Friemel
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    Sehr schöner Bericht, bei dem man sehr gut nachvollziehen kann, weshalb es Dir so gut gefallen hat.

    Ich hatte übrigens an dem Tag einen Läufer getroffen und war kurz am überlegen, ob Du Dich beim Runden drehen verlaufen hast. Er sah Dir wirklich sehr ähnlich.

    Delmenhorst wird klasse; auch wenn wir beide uns vermutlich nur am VP treffen werden.
    Läuft bei mir...zwar rückwärts und bergab - aber es läuft

  30. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Friemel:

    ruca (17.12.2018)

  31. #444
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Ja, ich habe mindestens zwei fast identische Doppelgänger. Einen in Deutschland und einen aus England. War lustig, da haben mich zwei Engländer im Urlaub angesprochen und gar nicht glauben wollten, dass das da nicht ihr Kumpel ist, der mit einer neuen Frau Urlaub auf den Kanaren macht. Aber so gut deutsch konnte der Kumpel dann doch nicht.

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  32. #445
    Rock´n´Run Avatar von MichaelB
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    Zitat Zitat von todmirror Beitrag anzeigen
    Danke für den schönen und lesenswerten Bericht zu diesem tollen Lauf
    +1

    und hab ich mich schon zu Deinem Laufstil gemeldet?
    ich hatte Dich aus dem Stadion letztes Jahr noch mit den Sieben-Meilen-Schritten in Erinnerung... aber nix da - statt dessen relativ kurze kraftsparende Schritte

  33. #446
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Torsten hatte mich schon aus der großen Entfernung anhand meines Laufstils erkannt, da kann sich nicht soviel geändert haben.

    Eben mal in die Daten gelinst:
    https://runalyze.com/shared/3ieum

    162er Schrittfrequenz, 0,95m Schrittlänge. Die 7-Meilen-Stiefel sind immer noch da. Aber sie funktionieren gut.

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    todmirror (17.12.2018)

  35. #447
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    ja neee...

    dann waren es vielleicht in meinem Kopf doch sieb10-Meilen-Schritte
    How ever, Du kommst damit zurecht und damit ist es gut so
    Muss ja auch nicht jeder solch niedliche Tippelschrittchen wie ich machen

  36. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von MichaelB:

    ruca (17.12.2018), todmirror (17.12.2018)

  37. #448
    Avatar von todmirror
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Torsten hatte mich schon aus der großen Entfernung anhand meines Laufstils erkannt, da kann sich nicht soviel geändert haben.

    Eben mal in die Daten gelinst:
    https://runalyze.com/shared/3ieum

    162er Schrittfrequenz, 0,95m Schrittlänge. Die 7-Meilen-Stiefel sind immer noch da. Aber sie funktionieren gut.

    Ich habe auch mal gelinst: Bei mir auf den 21km 176spm bei 0,84m Schrittlänge. Bei meinen kurzen Beinchen ist das auch nicht erstaunlich.

  38. #449
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Leider gibt es von uns gemeinsam nur Fotos und kein Video. Das muss göttlich aussehen. Du nach hinten gebeugt mit Trippelschritten, ich nach vorn mit Riesenschritten.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
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  39. #450
    Avatar von todmirror
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    Wo hast Du denn schon Fotos gesehen? Auf der Homepage des Fotografen FH habe ich noch nichts vom WE gefunden.

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