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  1. #1

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    Standard Ersetzt eine Bergwanderung einen Lauf

    Ich bin Achillodynie-geplagt, steige gerade langsam wieder ins Laufen ein. Bergwandern ist trotz der Achillodynie mittlerweile möglich, ich gehe ca. 1x/Woche wandern (Touren mit ca. 800hm im leichten alpinen Gelände in Trailrunning-Schuhen mit biegsamer Sohle).

    Nun meine Frage: Ist Bergwandern auch als Fußtraining fürs Laufen relevant? Und in welchem Maße? Trainiert es Sehnen und Gelenke so sehr, dass es mir 1 Lauf pro Woche ersetzt? Mir geht es dabei wohlgemerkt nur um das Training des Bewegungsapperates, nicht um den Konditionssufbau. Ich frage, weil ich wg der Achillesprobleme wohl einen Regenerationstag zwischen Laufen und Wandern legen muss. Da wird es mit den eigentlich angestrebten 3 Läufen/Woche nix.

    Grüße
    Rotbäckchen

  2. #2
    Mit Ausdauer hat es auch die Schnecke bis zur Arche geschafft! Avatar von zanshin
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    Ich denke schon, dass Du durch eine Bergwanderung einen (moderaten und langen) Lauf ersetzen kannst.
    Zumal man bei einer solchen Wanderung ja gerne mal locker 4 h und länger unterwegs ist. Die Höhenmeter kräftigen nenenbei auch den Bewegungsapparat.
    Liebe Grüße
    - Carmen

  3. #3
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Wenn Du konkrete Ziele bzw. einen festen TP verfolgst: Nein.

    Für alles andere, also auch Deinen Körper: Ja.
    Gruß vom NordicNeuling

  4. #4

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    Danke schonmal!
    Meine Ziele sind nicht tempoorientiert. Ich möchte gern wieder regelmäßig länger laufen, das heißt angesichts der Achillesproblematik 10km plus x, ich möchte im Winter Skitouren gehen (wg Achilles letztes Jahr nicht möglich), und wenn Achilles jemals wieder richtig gut belastbar ist, in den Bergen laufen (vielleicht ja 2016). Deshalb ist mir das Trainieren von Auf- und Absteigen und der Knöchelstabilität wichtig. Aber dss Wandern kostet mich eben mindestens einen Lauf die Woche, da ist es wichtig zu wissen, ob ich die Umfänge trotzdem um ca. 5 Prozent alle 10 Tage erhöhen kann. Es geht dabei nur um die orthopädische Anpassung.

  5. #5
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Meine Erfahrung ist, dass Bergwandern orthopädisch ganz schön belastend sein kann.
    Je länger die Wanderung, um so mehr macht das aus.
    Also 6 h Wandern belasten stärker als 1 h laufen, würde ich sagen.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
    "Training ist wie ein Medikament. Wenn ich es überdosiere, habe ich irgendwann auch die Nebenwirkungen." (R. Hambrecht, Kardiologe)

  6. #6

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    wenn ich so deine leidgeplagten Posts verfolge, bin ich der Meinung, dass du wieder zu früh in den aktiven Sport einsteigst und über kurz oder lang wieder am Anfang stehen wirst.
    Sehnenprobleme sind leider langwierig und neigen bei zu frühem Einstieg leicht zur Chronifizierung (hab ich dir damals auch schon geschrieben). Die größte Herausforderung ist hier sicher das "Aussitzen" bis zur völlig Heilung.
    In Bezug auf deine Frage - nein, Bergwandern kann mMn das Laufen in der Ebene nicht ersetzen, da völlig andere biomechanische Kräfte gefordert sind und auch auftreten. Allein ein steiler Aufstieg und der Reiz, der dabei auf die Archillesssehne ausgeübt wird, dürfte bald wieder zu erneuten Problemen führen

  7. #7
    pausiert Avatar von Jep
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    Nach meiner Erfahrung ist Bergwandern / Bergsteigen ein sehr gutes Training für die Muskulatur, den Stützapparat und vor allem die Grundlagenausdauer. Vor Jahren habe ich nach einer sehr intensiven Bergsteiger-Saison, aber ohne jegliches spezifisches Lauftraining (nur genau 2 10 km-Läufe) für meine Frau den Hasen in einem Marathon auf der ersten Hälfte, auf der zusätzlich 600 Höhenmeter aufwärts zu überwinden waren, gespielt. Nach der HM-Distanz bin ich mit 2:06 h ausgestiegen, keine schlechte Leistung für einen (anderweitig gut trainierten) Nichtläufer. Die Nachwirkungen waren nicht größer als nach einer Bergtour, keinerlei Gelenkschmerzen, nur leichter Muskelkater.

    Also Daumen hoch fürs Bergwandern aus Trainingssicht, insbesondere für das Ziel Skitourengehen

    Orthopädisch gesehen würde ich mich den Bedenken der Vorposter allerdings anschließen. Bergauf wird die Achillessehne, bergab die Knie ziemlich belastet

  8. #8

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    Laufen und Bergwandern kann man m.E. nicht miteinander vergleichen und man kann das eine nicht durch das andere ersetzen, wenn es darum geht, leistungsorientiert zu trainieren.

    Aber: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sehr lange, langsame Bergwanderungen sich sehr gut für die Ökonomisierung eignen und für mich eine ideale Ergänzung darstellen.
    Ich würde es an deiner Stelle so machen, jetzt durch Wanderungen und evtl. lange, lockere Radtouren (falls möglich) eine tiefe Grundlage aufzubauen und sobald es wieder schmerzfrei möglich ist, wieder langsam ins Laufen einzusteigen.

  9. #9
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von fiveten Beitrag anzeigen
    Allein ein steiler Aufstieg und der Reiz, der dabei auf die Archillesssehne ausgeübt wird, dürfte bald wieder zu erneuten Problemen führen
    Das war auch mein erster Gedanke beim Einstiegspost. Als ich Achilles akut hatte, hab ich, als ich wieder halbwegs laufen konnte, Anstiege (laufend wie gehend) gemieden wie die Pest. Die Sehne sollte nachhaltig in Ordnung sein, ehe man sie wieder richtig belastet.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  10. #10

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    Danke für Eure Hinweise! Werde bei den Höhenmetern vorsichtig sein.

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