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  1. #1

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    Standard Von 0 auf 42 in 11 Monaten - Welchen Trainingsplan für Anfänger?

    Hallo,

    stellt euch mal vor, ihr seid untrainiert, sitzt den ganzen Tag vor dem Computer und ernährt euch eher suboptimal.

    Jetzt kommt ihr auf den lustigen Gedanken, nächsten Herbst einen Marathon mitzulaufen.

    Da man fast 40 Jahre alt ist, war man beim Arzt, der einem mitgeteilt hat, dass gesundheitlich soweit alles passt. Kondition, Muskeln, Körperfett (ca. 10 kg Fett zu viel) & Co. passen jedoch nicht, was mir bereits bekannt ist.

    Jetzt fehlen noch die Laufschuhe sowie anderes Equipment und schon kann's losgehen.

    Allerdings suche ich noch einem ungefähren Trainingsplan, der mir eine grobe Orientierung gibt. Leider finde ich im Internet nur Pläne für ambitionierte Läufer, die dann binnen ein paar Monate auf die Marathondistanz trainiert werden.

    Kennt von euch jemand Laufpläne, die meinem Ziel entsprechen:

    Von 0 auf 42 in 11 Monate?

    Viele liebe Grüße

  2. #2
    Avatar von Biene77
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    Ich freue mich jetzt schon auf die vielen? Antworten. Das wird lustig
    Viele Grüße Biene




  3. #3
    Läufer Avatar von Sergej
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    Hallo und
    Zitat Zitat von v0a42 Beitrag anzeigen
    stellt euch mal vor, ihr seid untrainiert, sitzt den ganzen Tag vor dem Computer und ernährt euch eher suboptimal.
    und uninformiert in Bezug auf Lauftraining und Marathon.

    Vor Jahren gab es mal eine Aktion "von 0 auf 42 in 12 Monaten" (vom SWR?), in der Laufanfänger auf dem Weg zum Marathon begleitet wurde. Benutze mal die Such hier im Forum oder eine beliebige Suchmaschine, du wirst einiges finden.

    Ich halte von deinem "lustigen Gedanken" nicht viel. Es wird mit Sicherheit andere Antworten geben, die der Meinung sind, dass es möglich ist.


    Bei RW gibt es auch Artikel, z.B. diesen hier (Wobei man sich fragen kann, ob RW der Weisheit letzter Schluss ist):
    Die folgenden Fragen sollten Sie gewissenhaft beantworten, bevor Sie in ein Marathontraining einsteigen. Ist nur eine einzige dabei, die Sie mit Nein beantworten müssen, dann sollten Sie den Marathon noch so lange zurückstellen, bis aus dem Nein ein Ja geworden ist.
    Besonders möchte ich auf folgende Punkte hinweisen:
    Leistungsstand

    + Laufen Sie mindestens seit 18 Monaten regelmäßig?

    + Laufen Sie dreimal pro Woche oder öfter?

    + Laufen Sie 25 bis 30 Kilometer pro Woche oder mehr?

    + Könnten Sie 90 Minuten ohne Gehpause laufen?
    4mal NEIN.
    Profis sind berechenbar, die Amateure sind wirklich gefährlich. E.A. Murphy

  4. #4
    Mir scheint das Licht aus dem Allerwertesten Avatar von caramba
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    Zitat Zitat von v0a42 Beitrag anzeigen
    ... Jetzt kommt ihr auf den lustigen Gedanken, nächsten Herbst einen Marathon mitzulaufen....
    Kein Problem. Nach deinem nächsten lustigen Gedanken (Besteigung eines 8000ers?), wird dieser längst vergessen sein.
    Success is knowing that you did your best to become the best that you are capable of becoming (John Wooden)

  5. #5

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    Danke für den Link,Sergej. Die anderen Fragen kann ich fast alle auch mit "Nein" beantworten.
    Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden ;)

    Die Videos vom SWR kostet 5 Euro, sind aber leider nur über iTunes verfügbar. Mal sehen, ob es die Doku auch für andere Plattformen gibt.


    @Biene: Findest du auch ein motivierende Worte für mein (wohl in vielen Augen hoffnungsloses) Unterfangen? Auch wenn ein solches Forum eher anonym ist motivieren mich ernste Antworten, meinen kleinen Traum zu erreichen.


    Mir ist gerade eine neue Idee gekommen:
    Haut es hin, wenn ich in einem Monat 5 km jogge, im übernächsten 10 km, in 5 Monaten Halbmarathon und mich dann auf den Marathon vorbereite? Alles mit den jeweiligen Trainingpänen.


    Viele liebe Grüße

  6. #6
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    "Lustig" kann ich den Gedanken nicht finden ... er zeugt aus meiner Sicht einfach von einer gewissen Naivität gepaart mit Großspurigkeit und einer Geisteshaltung von "Think big - wenn ich was mache, mach ich's gleich richtig!". Lass mich raten, du bist ein Mann?!

    Natürlich kann der Marathon in einem Jahr gelingen. Und es ist ja auch schön und motivierend, so ein Ziel zu haben. Aber im Moment weißt du nicht, ob dir Laufen Spaß machen wird und ob du es gesundheitlich, v.a. orthopädisch, verkraftest, die dafür notwendigen Trainingsumfänge zu absolvieren. Und wenn du dann noch nicht einen Meter gelaufen bist, weil dir angeblich die Ausrüstung fehlt, wirken deine Pläne schon etwas lächerlich.

    Vorschlag zum Einstieg: Lauf doch einfach mal. Und stell fest, auf welchem Fitnessniveau du dich bewegst. Dann wird man sehen, ob du einen Anfänger-Laufplan mit sehr vielen Gehpausen brauchst oder ob du gleich überwiegend oder komplett durchlaufen kannst. Also: Testen und Ergebnis hier posten. Dann lässt sich eher sagen, wie du deinen Laufeinstieg über den Winter aufbauen solltest

  7. #7
    Avatar von Biene77
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    Du willst eine motivierende Antwort mh die kann ich dir nicht zu 100% geben.

    Ich kann mich nur Frau Koboldin anschließen. Versuche erst mal zu laufen und langsam die Strecke/Zeit zu steigern.
    In 10/11 Monaten kannst du dann einen HM laufen vorausgesetzt deine Knie etc. spielen mit.
    Hinzu kommt
    dass jetzt die ungemütliche Jahreszeit anfängt und man sich eher dazu zwingen muss rauszugehen als im Frühjahr.

    So habe ich es jetzt gemacht: in 4 Monaten von 0 auf 10 dann die Läufe auf 4x die Woche ausgeweitet und jetzt im September bin ich meinen ersten HM gelaufen. Von einem Marathon träume ich auch aber erst 2017.
    Viele Grüße Biene




  8. #8
    Avatar von WinfriedK
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    Zitat Zitat von v0a42 Beitrag anzeigen
    Jetzt kommt ihr auf den lustigen Gedanken, nächsten Herbst einen Marathon mitzulaufen.
    Hier kommen öfter Leute auf lustige Gedanken. Meistens in Folge einer Wette.
    Leider erfährt man so gut wie nie, wie die Wette ausgegangen ist oder ob der Kandidat überhaupt angetreten ist...
    "If I had no sense of humor, I would long ago have committed suicide." (Gandhi)

  9. #9
    Avatar von Rauchzeichen
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    Zitat Zitat von v0a42 Beitrag anzeigen
    ....
    Die Videos vom SWR kostet 5 Euro, sind aber leider nur über iTunes verfügbar. Mal sehen, ob es die Doku auch für andere Plattformen gibt.
    ...
    Besorg dir die Videos, dann siehst du, dass es funktionieren kann, aber vor allem, was so alles kaputt gehen kann. Du kannst dir auch das Buch besorgen, da ist ein Trainingsplan drin.

    Einen Marathon irgendwie zu finishen ist übrigens keine große Leistung - aber das heißt nicht, dass es einfach ist.

    Erinnere dich an die Hitze in diesem Sommer - frage dich ehrlich, ob du bereit bist unter diesen Bedingungen 5 oder 6 Stunden pro Woche zu trainieren, wenn du das nicht hinkriegst, spar dir das Geld für die Anmeldung.

    Dann kannst du noch einen Test machen... wenn es demnächst wieder regnet und dunkel ist, also,so richtig fies und usselig - geh eine Stunde schnell spazieren. Das entspricht ungefähr dem Zeitaufwand, und den Wetterbedingungen, die im März beim Training auf dich warten.

  10. #10
    Avatar von Aubrey
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    Dazu gibt es ein Buch:

    0-42 Marathon: 7 Nichtläufer auf Ihrem Weg zum New York Marathon
    von Thomas Wessinghage und weiteren
    http://www.amazon.de/dp/3930723069
    Laufkalender 2014

    15.03.14 6h-Lauf Nürnberg
    12.04.14 Bleilochlauf 46 km
    26.04.14 Harzquerung 51 km
    17.05.14 Rennsteigsupermarathon 72,7 km
    13.06.14 Biel 100 km
    05.07.14 Thüringenultra 100 km ?
    23.08.14 Müritz-Lauf 75 km
    28.09.14 Berlin Marathon

  11. #11
    läuft Avatar von Gorrest Fump
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    Allerdings suche ich noch einem ungefähren Trainingsplan, der mir eine grobe Orientierung gibt. Leider finde ich im Internet nur Pläne für ambitionierte Läufer, die dann binnen ein paar Monate auf die Marathondistanz trainiert werden.
    Das wird schon seinen Grund haben.

    Finde erstmal raus ob dir das Ganze überhaupt Spaß macht, bevor du deine Gesundheit auf's Spiel setzt und mit biegen und brechen einen M laufen willst... Und in im Frühjahr, denn du musst jetzt auch im Winter laufen, darfst du deine Frage nochmal stellen.
    Der Blog >>> https://schnellebeine.wordpress.com

    Schmerz vergeht, Stolz bleibt!




    2016 beginnt verletzt *heul

  12. #12
    Back on track...
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    Zitat Zitat von v0a42 Beitrag anzeigen
    Leider finde ich im Internet nur Pläne für ambitionierte Läufer, die dann binnen ein paar Monate auf die Marathondistanz trainiert werden.
    Hast Du dich lustigerweise vor dem Computer sitzend auch gefragt, warum du nur solche Pläne findest? Wei man besser von einer soliden Basis aus sein Training für die 42km aufnimmt. Die "Von 0 auf 42 in einem Jahr"-Aktionen sind machbar, aber mit einem hohen Risiko von Kollateralschäden behaftet. Ich empfehle ein Studium des Forums "Gesundheit und Medizin".

    Fang' an zu laufen und wenn es dir Spaß macht, setz' dir die ersten Ziele. Aber nicht den Marathon im Herbst 2016. HM zu dem Termin wird schon happig. Wenn Du mal eine Stunde durchlaufen kannst, reden wir weiter. Dann kannst Du erahnen, worauf du dich einlässt. Ein Marathon dauert viermal so lange...!

    ***edit*** Gorrest Fump hatte den gleichen Gedanken, nur schneller.
    Denke nicht über die Lösung nach, sondern über das Problem. Die Lösung ergibt sich dann von selbst.

  13. #13
    Alles im Blick. Avatar von bones
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  14. #14
    MarcYa
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    hier, sie hat es in 6 Monaten auf eine Zeit unter 4h gebracht mit 4-5 mal Training die Woche.

    Barbara Meier über das Laufen und verrückte Crash-Diäten - SPIEGEL ONLINE

  15. #15
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    Zitat Zitat von MarcYa Beitrag anzeigen
    hier, sie hat es in 6 Monaten auf eine Zeit unter 4h gebracht mit 4-5 mal Training die Woche.

    Barbara Meier*über das*Laufen und verrückte Crash-Diäten - SPIEGEL ONLINE
    Welche Relevanz hat die Tatsache, dass eine einzelne junge, sehr schlanke Frau, die von Berufs wegen ein hohes Maß an Selbstdisziplin (auch im Ernährungsbereich) und körperlicher und psychischer Belastbarkeit besitzt, den Marathon nach kurzer Vorbereitungszeit gesund und recht fix bewältigt hat, für die Beurteilung der Marathonpläne einer übergewichtigen, sich fehlernährenden Couchpotatoe im mittleren Lebensalter?


  16. #16
    MarcYa
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    Zitat Zitat von kobold Beitrag anzeigen
    Welche Relevanz hat die Tatsache, dass eine einzelne junge, sehr schlanke Frau...
    Keine. Ich bitte meinen Beitrag zu entschuldigen.

  17. #17
    Simba1966
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    Zitat Zitat von v0a42 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    stellt euch mal vor, ihr seid untrainiert, sitzt den ganzen Tag vor dem Computer und ernährt euch eher suboptimal.

    Jetzt kommt ihr auf den lustigen Gedanken, nächsten Herbst einen Marathon mitzulaufen.

    Da man fast 40 Jahre alt ist, war man beim Arzt, der einem mitgeteilt hat, dass gesundheitlich soweit allesm passt. Kondition, Muskeln, Körperfett (ca. 10 kg Fett zu viel) & Co. passen jedoch nicht, was mir bereits bekannt ist.

    Jetzt fehlen noch die Laufschuhe sowie anderes Equipment und schon kann's losgehen.

    Allerdings suche ich noch einem ungefähren Trainingsplan, der mir eine grobe Orientierung gibt. Leider finde ich im Internet nur Pläne für ambitionierte Läufer, die dann binnen ein paar Monate auf die Marathondistanz trainiert werden.

    Kennt von euch jemand Laufpläne, die meinem Ziel entsprechen:

    Von 0 auf 42 in 11 Monate?

    Viele liebe Grüße
    1 Jahr reicht aus, einen Marathon bei ca. 40km pro Woche in vielleicht 4:30h zu schaffen, das Krafttraining zur Rumpfstabilisierung sollte nicht vernachlässigt werden.

    Nach 3 bis 5 Jahren kontinuierlichen und strukturierten Trainings kann man dann ein optimales Ergebnis einfahren.

    Hier schreibe ich aus Erfahrung.

    Viel Erfolg!

  18. #18
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Die vielen Negativkommentare kommen zum Teil auch daher, daß hier - in einem Läuferforum - Laufen in einem Wettkampf immer gleichgesetzt wird mit möglichst gut/schnell/Bestzeit laufen. Läßt man das einmal weg, dann finde ich die Idee zwar nicht lustig, aber auch nicht absurd. Denn 11 Monate sind eine lange Zeit, in der sich viel verändern kann. Aber folgende Punkte solltest Du berücksichtigen:

    1. Fange sofort an. Gehe nicht über LOS und schon gar nicht auf "Frei Parken", sondern besorge Dir einen Trainingsplan, der Dich in 3x/Woche auf 30 Minuten durchlaufen bringt; danach einen auf 60 Minuten.
    2. Sei Dir bewußt, daß Du außer den geplanten (also im Plan vorgesehenen) Pausen durchtrainierst, im Winter, im Frühjahr, im Sommer. Vor allem aber eben jetzt (zu Beginn) in Herbst und Winter. Deshalb:
    3. Zu Deiner Erstausrüstung sollte neben dem Paar (gute und passende) Schuhe auch eine Stirnlampe gehören und warme Funktionskleidung.
    4. Wenn Du es wirklich bis zu den 60 Minuten durchhältst, solltest Du dann auf 4x/Woche gehen. Spätestens dann
    5. solltest Du Dir ein zweites Paar Schuhe zum Wechseln und eine GPS-Uhr kaufen (es sei denn, Du läufst nur vermessene Strecken).
    6. Spätestens im März sollten Dir Strecken > 10 km keine Probleme bereiten. Du machst dann ein oder zwei WKs (10 km), um WK-Luft zu schnuppern. Parallel steigst Du in einen HM-Plan ein.
    7. Im Mai oder Juni kommt Dein erster HM als WK. Ausgehend von dessen Zeit bestimmst Du die Zielzeit für den Marathon und suchst Dir einen Plan dafür.
    8. Fast vergessen: Mit am wichtigsten ist eine Umstellung auf gesunde, aber ausreichende Ernährung. In Kombination mit dem Laufen purzeln Deine Pfunde, was Dir wieder das Laufen erleichtert. Das geht parallel von Anfang an.
    9. Wenn Du das alles durchhältst und das Glück hast, Dich dabei weder zu verletzen oder sonstwie zu überlasten noch durch eine längere Grippe o.ä. aus dem Plan geworfen zu werden, hast Du a) meine Hochachtung und b) die echte Chance, einen Marathon durchzustehen.

    Vielleicht - und da gehe ich mit meinen Vorrednern konform - entdeckst Du aber während der ersten Wochen/Monate den Spaß am Laufen, bleibst hier im Forum, informierst Dich mit Hilfe von Laufbüchern und siehst ein, daß es der bessere Weg wäre, sich mehr Zeit zu geben und erst einmal kleinere Ziele, dafür aber mit mehr Enthusiasmus anzugehen. Also zB. die Zeiten der 10-er im März bis zum Herbst deutlich zu verbessern. 2017 dann auf die HM-Distanz zu gehen und 2018 einen ersten Marathon-Versuch zu wagen. Deine Knochen würden das sicher besser finden und möglicherweise Dein Ego (wegen der besseren Ergebnisse) auch.
    Gruß vom NordicNeuling

  19. #19
    Avatar von Elderbush
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    Mir hat damals das 4-Stunden Programm von Ole Petersen in die Marathonschuhe geholfen.

    Und der Trainingsplan ist das eine ...

    ... Die Disziplin sich GENAU daran zu halten ist das weit schwierigere ;-)
    ... weiterlesen auf meinem Blog: http://www.laufpause.de/
    "Ein Hobby ist erst dann ein Hobby, wenn man es übertreibt ..."

  20. #20
    Ich weiss du hast Recht, aber meine Meinung gefällt mir besser. Avatar von Raffi
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    Zitat Zitat von v0a42 Beitrag anzeigen
    Danke für den Link,Sergej. Die anderen Fragen kann ich fast alle auch mit "Nein" beantworten.
    Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden ;)
    .............Mir ist gerade eine neue Idee gekommen:
    Haut es hin, wenn ich in einem Monat 5 km jogge, im übernächsten 10 km, in 5 Monaten Halbmarathon und mich dann auf den Marathon vorbereite? Alles mit den jeweiligen Trainingpänen.


    Viele liebe Grüße
    Klar 1 Monat 5k in 18min.,
    die 10k schaffst du locker in 34min.,
    der HM (nach 5 M.da bist du dann schon Halbprofi) sollte sub 1:05 weggehen,
    Beim Marathon bist du allerdings Vollprofi und solltest in Berlin die 2:03 pulverisieren.
    Oh Mann, mit fast 40 sollten die grauen Zellen schon etwas mehr hergeben.
    In fast jedem halbwegs brauchbaren Buch steht etwas von mehreren Jahren "REGELMÄßIGEM LAUFEN" bis zum ersten Marathon. Warum nur???
    Ach so, alles Gute auf deinem Trip der Selbstzerstörung.
    Gruß Raffi.
    PS.: Was bedeutet 10kg Fett zuviel? Auf nicht max. normal BMI) auf Idealgewich?t oder auf Läuferidealgewicht? oder?????
    Ich weiß, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben so wahnsinnig gute Ideen
    Ein bisschen TRI schadet nie.


  21. #21
    Plattfuß
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    Zitat Zitat von v0a42 Beitrag anzeigen
    Hallo, stellt euch mal vor, ihr seid untrainiert, sitzt den ganzen Tag vor dem Computer und ernährt euch eher suboptimal.

    ....Jetzt kommt ihr auf den lustigen Gedanken, nächsten Herbst einen Marathon mitzulaufen.

    Da man fast 40 Jahre alt ist...

    ...Körperfett (ca. 10 kg Fett zu viel) ...

    ...Jetzt fehlen noch die Laufschuhe sowie anderes Equipment und schon kann's losgehen.
    Na dann mal los.

    Tipps hast Du ja schon zur Genüge bekommen und daß eine gehörige Portion Skepsis angebracht ist, weißt Du auch.

    In Deinem Tagebuch lassen sich Deine Fortschritte ja gut verfolgen.

    Also fleißig laufen und fleißig posten und dann "schau´n wir mal.."

  22. #22
    Ja wo laufen sie denn? Avatar von gecko
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    Ich habe Dir heute Morgen in Deinem Tagebuch geantwortet, das Du eine Stunde nach diesem Faden hier eröffnet hast.
    Diesen hier habe ich eben erst entdeckt, daher ist es gerade irre witzig, dass sich meine dortige Prognose hier bereits zu 100% erfüllt hat

    Ich sags noch mal ohne Smilies und Ironie:
    Fange an zu Laufen, finde zunächst einmal heraus, ob Du Freude daran hast, lies Dich auch ins Thema ein, nimm Dir für nächstes Jahr zunächst einmal ein paar kleinere Wettkämpfe vor, lass Dir mehr Zeit für das große Ziel Marathon, Dein Körper wird sie brauchen, wenn Du das verletzungsfrei und mit Spaß absolvieren willst und überlege vor allem welchen von Deinen beiden Fäden Du weiterbetreiben möchtest, einer reicht doch, ich bin schon ganz verwirrt....

    Nochmal zur Erläuterung: Wenn Du wüsstest wie Viele hier schon solche Themen gestartet haben, von denen sich bereits nach wenigen Tagen nie wieder einer hat blicken lassen, würdest Du die gewisse Skepsis, die Dir gerade entgegen schlägt besser verstehen. Hier ist es immer gut, zumindest im Ansatz einen gewissen Durchhaltewillen und Ernst für das jeweilige Vorhaben zu zeigen und dafür braucht es nun mal etwas mehr als einen Eröffnungspost. Du wirst sehen, sobald Du das hier mit Leben und Fortschritten füllst, wird sich der Zuspruch der Anderen von ganz alleine einstellen!
    Tonic ohne Alkohol ist Ginlos...
    Mein Blog: GinFit.de
    Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Geckoanalysis Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil
    Ewige Bestenliste Saison 2016/2017 : 5km: 19:24 ---- 10km: 40:20 --- HM: 1:29:02 --- M: 3:25:52
    Ziele 2019: Zunehmend abnehmen...

  23. #23
    Avatar von nniillss
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    @TE: erstmal Glückwunsch zu Deinem Entschluss, mit dem Laufen anzufangen! Da bist Du schon mal auf einem guten Weg.

    Was Du noch nicht einschätzen kannst: es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen Wettkämpfen bis etwa 25 km und einem Marathon. Ersteres kann ein einigermaßen gesunder (d.h. auch: nicht völlig verfetteter) Mensch locker innerhalb eines Jahres anpeilen, ohne größere Gesundheitsschäden zu provozieren. Bei einem Marathon ist das anders. Suche hier im Forum z.B. mal nach "Fersenpest".

  24. #24

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    Auf die Gefahr hin die obigen Kommentare zu wiederholen.

    Mich wundert dass du erst fragst ob es machbar ist anstatt draussen die ersten Laufversuche zu unternehmen.
    Ob ein Marathon in 11 Monaten möglich ist kann ist jetzt einfach nicht absehbar.

    Hast du den Willen? Bist du belastbar? Verletzungsanfällig?

    Den angesprochenen Halbmarathon sehe ich dagegen eher unproblematisch. Je nach aktueller Verfassung auch in weniger als 5 Monaten.
    Ich habe ca. 10 Wochen nach meinem Laufeinstieg einen gewagt und diesen auch "gefinished".

    Lauf doch einfach mal los. Sieh wie weit du kommst.
    Wenn du schon in der Lage sein solltest 5KM zu Laufen: Wie schnell kannst du diese Laufen wenn du ALLES gibst?

    Viele Grüße,
    5 km: 20:54 | Aug 19 --- 7,33 km (Alsterrunde): 32:31 | Jul 17 --- 10 km: 43:19 | Sep 19 ---
    10Meilen / 16,1 km: 1:12:53 | Sep 19 --- 21,1 km: 1:37:22 | Apr 19 --- 25 km: 2:02:17 | Nov 18 --- 42,2 KM: 3:40:05 | Apr 19

  25. #25
    ...formerly known as LiveLoveRun Avatar von Gid
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    Ich möchte auch im Herbst 2016 meinen ersten Marathon laufen. Ich laufe regelmäßig seit 8 Jahren (unregelmäßig seit c.a. 11). Ich baue seit 3 Jahren meine Jahreskilometer auf und werde dieses Jahr bei c.a. 2000 km sein. Ich laufe momentan ~55 km/Woche. Über den Winter steigere ich langsam, so dass ich im Frühjahr bei 80 km/Woche bin und beginne dann mit dem spezifischen Marathon-Training. Mein BMI liegt bei ~22.

    Es wurde schon alles gesagt, aber trotzdem ...

    Natürlich kannst du in einem Jahr einen Marathon laufen. Wenn du ein vernünftiges Training machen willst, musst du direkt nachdem du deinen Anfangs-Plan beendet hast, beginnen deine Umfänge sachte zu steigern, immer mit einem erhöhten Verletzungsrisiko. Es ist wahrscheinlich, dass du in der Zeit bis zum Marathon eine oder mehrere Verletzungen durchstehen musst. Und wenn du Pech hast sind das langwierige Sachen die dich wieder von vorne anfangen lassen. Du hast ja keine Grundlage.

    Du solltest wirklich sofort anfangen deine Ernährung umzustellen. Sport steigert den Appetit, du wirst also eher mehr als weniger essen. Das musst du dir direkt bewusst machen und gegen steuern. Und nur dann purzeln die Pfunde wirklich. Ich habe in den ersten 3 Jahren meiner Laufkarriere 7 kg zugenommen.

    Fürs Laufen gibt es kein schlechtes Wetter, außer Gewitter und Glatteis, wobei ersteres dauert nicht länger als 30 min. und letzteres kann man mit Spikes bewältigen. Für Dunkelheit gibt es die genannte Stirnlampe. Krankheit und Verletzungen sind sonst die einzigen wirklichen Gründe nicht laufen zu gehen. Sonst gibt es keine Ausreden. Fange direkt an dir klare Tage zu definieren an den Sport gemacht wird. Am Anfang natürlich nur max. 3/Woche fürs Laufen und später sollten es besser 5 als 4 Tage sein. Und die gehst du ohne wenn und aber laufen. Man kann auch morgens vor der Arbeit laufen gehen. Wenn du in der Mittagspause gehen kannst, tu es! Im Frühjahr solltest du bei mind. 50 km/Woche sein, was natürlich total unvernünftig ist. Und versuche wirklich so viel Wettkampf-Erfahrung wie möglich zu sammeln. Erfahrung macht viel aus.

    Es wurde schon gesagt, dass jetzt nicht die beste Jahreszeit kommt um mit dem Laufen zu beginnen. Und wenn es mal vom Wetter her ein richtig mieser Tag ist, kannst du dich eigentlich bis Februar darauf verlassen, dass das öfters vorkommt bzw. das sogar noch miesere Tage kommen. Das Gute dabei ist, die Dusche hinterher ist fast () das beste Gefühl der Welt.

    Suche dir eine weitere Sportart, wie Fahrrad oder Schwimmen, die du auch regelmäßig betreibst. Der Einfluss aufs Laufen ist sehr positiv, du kannst zusätzlich Kondition aufbauen ohne den Laufapparat zu belasten und du kannst damit die Form in Verletzungspausen erhalten. Das Stabi-Training und Koordinationsübungen wie Lauf-ABC solltest du auch regelmäßig tun.

    Ist das jetzt übertrieben?

    Es würde mich freuen, wenn wir beide im nächsten Herbst bei einem Marathon (muss ja nicht der selbe sein) an den Start gehen.


    Gruß
    Gid

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