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  1. #51

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    Ich bin stolz auf mich! 35km ohne Gehpausen mit 3km EB unter 5min/km. Das Durchbeissen letztes Wochenende hat sich gelohnt.
    Dazu eine nette Tempoeinheit am Donnerstag mit 15km im Schnitt mit 4:50min/km.

    Ich bin allerdings etwas geschockt hinsichtlich Greifs Paces für die nächste Woche. Im Plan steht eine Zielzeit beim LL von ca 3:15h. D.h. EB beim Langen unter 4:40min/km. Das erscheint mir zu ambitioniert. Die Tempoeinheiten sind auch so gut wie nicht machbar. Klar versuchen werde ich es. Aber allzu optimistisch bin ich nicht.

  2. #52

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    So, noch 40 Tage bis zum Berlin Marathon. Noch 4 Trainingswochen. Noch 4 Lange Läufe.
    Nach einem kurzen Telefonat, stellte sich heraus, dass meine im Plan verankerte Zielzeit bei 3:07h liegen sollte. Das ist natürlich völlig utopisch. Also wurde sie nun angepasst auf eine 3:22h. Das wäre das höchste der Gefühle. Ich bin mit einer 3:30h zufrieden. Aber die Zeiten für die Tempoläufe kann ich nun besser laufen. Vorher war das so gut wie nicht möglich.

    Letzte Woche standen auf dem Programm:
    Montag: Regeneration 90min
    Dienstag: 4x4km mit 500m TP. Das war eine der härtesten Einheiten, die ich je gelaufen bin. Am Ende ging mir der Saft aus. Vermutlich, weil ich zu schnell angegangen bin. 4:11, 4:21, 4:24, 4:32. (Ziel war 4:29min/km)
    Mittwoch: Pause
    Donnerstag: Tempowechsellauf 17x400m/200m. Ziel waren Paces von 4:15min/km. Die habe ich ganz gut halten können. Am Ende wurden die 200m Abschnitte gefühlt immer kürzer, obwohl ich immer langsamer wurde. Die geforderten 49:30min auf 10km habe ich aber um eine Minute unterboten.
    Freitag & Samstag: Pause (für Samstagsläufe fehlt mir aktuell die Zeit)
    Sonntag: Langer Lauf 35km mit 6km EB. Ich habe die EB zu früh bei km 27 angezogen, weil ich mich gut fühlte. Leider konnte ich das Tempo nicht durchziehen. Insgesamt war die Durchschnittspace bei 5:22min/km. Die 6km EB waren mit 5:02, 4:54, 4:49, 4:54, 4:46, 5:00, was ich anhand meines Zieles (3:30h) in Ordnung finde. Die letzten 2km waren quasi Auslaufen unter Qualen.

    Fazit der Woche: Klassenziel erreicht!

    Diese Woche ging es los mit 90min Regeneration am Montag, welche sehr hart waren. Es tat einfach alles weh. Ab der Hälfte wurde es besser, aber Spaß hat es nicht gemacht.
    Den 18km musste ich um einen Tag, auf Mittwoch, verschieben. Ziel war eine Pace zwischen 4:44min/km und 4:31min/km. Geschafft habe ich ihn mit einer 4:40 im Schnitt. Während die ersten 10km sehr schnell waren, waren die letzten 8km umso härter und ich musste um jede Sekunde kämpfen. Am Ende habe ich es geschafft kein km über 5min zu laufen.

    Das scheint etwas zu sein, woran ich arbeiten muss: Tempokontrolle. Ich starte oft zu schnell bei den Tempoeinheiten und gehe dann hinten ein.
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
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  3. #53
    ehemals "undläuftundläuft" Avatar von Schlaks
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    Du hast ja auch noch ein bisschen Zeit... Viel Erfolg beim Training!

    Viele Grüße,
    Stephan

  4. #54

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    Nachdem 10km Formtest, den ich mit "überragend" abgeschlossen habe (43:45min), hatte ich ziemliche Beschwerden (Knie und Wade).
    Ich hab mir jetzt ein paar trainingsfreie Tage verordnet um mich nicht abzuschießen. Den LaLa am Sonntag habe ich schon ausfallen lassen. Ich werde außerdem wohl eine Tempoeinheit diese Woche streichen und dann mit dem LaLa kommendes WE wieder voll einsteigen.
    Nachdem die Form offensichtlich da ist, denke ich nicht dass mich das allzu sehr zurück wirft.
    PB:
    10km 42:49
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  5. #55

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    Zur Zeit läuft es nicht besonders.
    Nach dem ausgefallenen LaLa mit 9km EB, habe ich am Mittwoch einen harten Tempolauf mit insgesamt 22km geschafft. Danach musste ich aber wieder 3 Tage pausieren. Den für Samstag geplanten LaLa mit 12km EB habe ich abgebrochen. Das war einfach nicht mein Tag (zu heiß noch in den Abendstunden, Waden- und Kopfschmerzen von Anfang an).
    Diese Woche steht am Sonntag der Test-HM an und somit eine etwas ruhigere Woche. Zudem habe ich ein paar Physiotermine. Ich hoffe er biegt und knetet mir die Schmerzen aus den Beinen, so dass ich in 2 Wochen zumindest den letzten planmäßigen LaLa noch laufen kann.
    Das Wetter macht mir echt zu schaffen. Wird Zeit dass der Sommer sich endgültig verabschiedet. Ich habe schon überlegt ob ich die beiden kurzen Intervalltrainings vor dem HM ins Fitnessstudio auf das Laufband verlege. Hat vielleicht aufgrund des Untergrundes auch ein bisschen schonendere Wirkung, als auf der Straße.
    PB:
    10km 42:49
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  6. #56

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    So der HM Test verlief...naja...gerade noch akzeptabel würde ich sagen. 1:39h bei relativ hügeliger Strecke (220HM hoch und wieder runter). Dazu relativ schwüles Wetter. Weniger die HM an sich, sondern viel mehr das ständige Auf/Ab/Gerade/Auf/Ab/Gerade war sehr anstrengen. Man kam den ganzen Lauf über nie in einen Rhythmus.
    Ich denke aufgrund der Höhenmeter und der nicht gerade optimalen Bedingungen, bin ich im Soll was das Ziel 3:30h angeht (zumal Berlin ja extrem flach ist).
    Die Beine fühlten sich gut an. Hüfte und Rücken zwicken etwas. Die letzte harte Trainingswoche wird jetzt durchgezogen und dann möglichst gut regeneriert vor Berlin.
    Diese Woche stehen als Tempoeinheit 4x4km Intervall mit HM-Tempo an. Dazu am WE 35km mit 15km EB. Das wird ein Spaß! Es soll 26-28 Grad warm werden am Wochenende. Das heißt: Früh los und durchbeißen.
    PB:
    10km 42:49
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  7. #57

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    So das Training nähert sich dem Ende. Noch einmal 3x3km Intervall steht Morgen auf dem Plan, danach lockeres Tapering.

    Die 15km EB waren nicht drin am Samstag. Am Ende wurde es mir einfach zu warm. 8km habe ich geschafft. Die 35km dennoch durchgezogen.
    Dafür Gestern den 17km Testlauf mit einer 4:44min/km Pace. Das war ordentlich.

    Ich habe aber Zweifel was mein Ziel 3:30h angeht. Vor allem weil ich die geforderte EB nicht geschafft habe, fürchte ich dass es ab km 30 wieder nicht möglich sein wird nur annähernd 5:00min/km zu laufen. P.G. meinte zwar ich kann 3:22h locker laufen, aber das halte ich für sehr optimistisch. Ich habe in den letzten 8 Wochen 5 Lange Läufe über 35km gemacht. Die längste EB war am Samstag mit 8km.
    Meine Hoffnung liegt im Wetter und in dem im Rennen zur Verfügung stehenden Gelnachbrenner. Wenn es 10-15 Grad hat, könnte was gehen. Bei >20 Grad wird es nahezu unmöglich mit der 3:30h denke ich.
    Ich hoffe der Sommer verabschiedet sich jetzt endgültig. Genug ist genug!
    PB:
    10km 42:49
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  8. #58
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    Meine Prognose: die 3:30 schaffst Du auf jeden, solange es unter 30°C bleibt. 8 km EB ist prima, das passt, der 17er in 4:44 auch, vor allem bei dem Wetter! War der auf profilierter Strecke?
    10k 41:18 (2019), HM 1:32:09 (2017), M 3:20:12 (2017)

  9. #59

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    Danke für den positiven Zuspruch!

    Leicht profiliert ja. So 100Hm auf der Strecke verteilt. Aber keine längeren Anstiege. Da war es aber nicht mehr ganz so heiß. Bin um 19 Uhr los. Nach einer Stunde war es richtig angenehm.

    Ich bin ein einziges Mal bei 30 Grad gelaufen und hab nach 7km entnervt abgebrochen. Alles über 20 Grad wird zur Qual wenn ich länger als 2 Stunden unterwegs bin. Die Prognosen sagen ja so um die 20 Grad. Das ginge gerade noch so.

    Beim letzten Langen habe ich mir nach 2 Stunden eine Flasche Wasser drüber gekippt. Leider hat die Wirkung nicht so lange angehalten wie erhofft. Nach 10 Minuten hab ich mich wieder gefühlt wie ein Heizstrahler.
    PB:
    10km 42:49
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  10. #60
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    Immer schön an den Verpflegungsstellen Wasser über die Birne, das hilft.
    Meine Frau läuft immer mit nasser Kappe, vielleicht wäre das auch eine Option, wenn Du so ein Heizstrahler bist.
    Auf jeden Fall würde ich keine Sekunde dran zweifeln, daß Du die 3:30 schaffst. Dein Körper kann das, nur Dein Hirn könnte Dich noch verarschen. Hau rein!
    10k 41:18 (2019), HM 1:32:09 (2017), M 3:20:12 (2017)

  11. #61

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    3:26h!!!
    Ich hatte noch nie ein Runnershigh. Das weiß ich weil ich heute eines zwischen km 30 und 38 hatte. Geil!
    Später mehr...

  12. #62

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    So, nun also mein ausführlicher Bericht zum Berlin Marathon.

    Vorgeschichte:
    Der Hamburg Marathon ging ja in die Binsen, wie man so schön sagt. Die Gründe hierfür habe ich ausgemacht in:
    - Geleinnahme bei Langen Läufen
    - zu schnelles Angehen
    - zu wenig lange Tempodauerläufe
    Diese drei Fehler wollte ich in keinem Fall wiederholen. Das Training mit Greif war hart, sehr hart sogar. Die zwei Tempoeinheiten pro Woche haben ihren Tribut gekostet. Die EBs bei den Langen Läufen konnte ich nicht in dem Umfang durchziehen. 4 Wochen vor dem BM sammelten sich allerlei Beschwerden an. Angefangen von den klassischen Shin Splints über Hüftbeschwerden, Stechen in Knie und Knöchel und schließlich einer Blockade in der LWS 2 Tage vor dem Lauf. Der letzte Taperinglauf am Donnerstag tat richtig, richtig weh und ich sah ehrlich schwarz für Berlin. Am Freitag Früh hatte ich dann noch einem Termin beim Physio, der die Wade bearbeitet hat und die Blockade im Rücken versucht hat zu lösen. Er verordnete mir viel Wärme (bis ca. 8 Stunden vor dem Lauf) und leichte Bewegung (Frühstückslauf). 4 Stunden Anfahrt nach Berlin war natürlich eher suboptimal für die LWS.
    Der Frühstückslauf war sowas von zäh, selbst bei 7min/km, dass ich dunkelschwarz gesehen habe. Das Knie tat den ganzen Tag höllisch weh. Der Rücken war nicht viel besser geworden. So weit, so schlecht.

    Der Plan:
    Was ich in keinem Fall tun wollte, war meinen Körper zu zerstören und bleibende Schäden zu riskieren. Also wie nun diese Geschichte angehen?
    Punkt 1: Auf keinen Fall zu schnell - also Pulsuhr so eingestellt, dass bei Unterschreiten der 4:45min/km ein Alarm kommt
    Punkt 2: Locker Laufen so lange es geht. Wenn ich vor der Halbmarathonmarke mich schon quälen muss, wird das zu 99% nichts. - Keine Pacekontrolle nach unten. Wenn es langsamer wird um locker zu bleiben, dann ist das so. Ende.
    Punkt 3. Gels bei km 20,25,30 und 35
    Punkt 4: Trinken an JEDER Station
    Zielzeit: Die 3:30h hielt ich für relativ unrealistisch aufgrund meiner Beschwerden. Ich wollte durchkommen mit einer PB. Also wenn möglich unter 3:45h.


    Der Tag:

    Im Gegensatz zu Hamburg konnte ich recht gut schlafen. Ich bin früh aufgewacht und habe in meinen Körper gehört und hörte: Nichts. Keine Knieschmerzen, keine Rückenschmerzen. Alles ok. "Immerhin" dachte ich. Ich war dann ca. 1h vor dem Start im Block. Da war es noch recht leer. Da ich im ersten Block der 2. Welle stand, rechnete ich mir aus, dass ich dort von Vorne recht wenig Hindernisse im Weg haben sollte und somit Kraft sparen kann. So kam es dann auch. Der Abstand zum Block vor uns war so groß, dass man eigentlich nie ins Stocken kam. 50 Meter gelaufen, Alarm am Handgelenk - Also etwas rausgenommen - wieder im grünen Bereich. Und weiter.

    Die ersten 10 km gingen wie im Flug vorbei. Es war so angenehm zu Laufen. Keine Beschwerden, einfach wunderbar. Ich glaube, das war der erste Lauf seit 2 Monaten, wo mir nichts weh tat. Aber 10km sind bei einem Marathon nur der erste Schritt. Das harte Ende kommt mit Sicherheit. Die ersten 5km gingen mit 24:06min weg. Die zweiten 10km mit 23:55min. Ab und zu gab der Freund am Handgelenk Alarm - also wieder etwas rausnehmen. Alles bestens. Meine erste psychologische Zielmarke war ja den Halbmarathon im lockeren Zustand zu absolvieren. Also habe ich die nächsten 11km immer mehr in mich hineingehört, ob denn da was zwickt. Aber nichts. Ich hatte nen schönen Rhythmus, dafür ist die Strecke in Berlin, mit ihren langen Geraden, ideal.

    Die km 10-15 gingen konstant mit 24:12min weg. Also hatte ich bei km 15 schon ca. 2:30min Puffer auf mein ursprüngliches Ziel von 3:30h (das ich ja eigentlich als unrealistisch eingeschätzt habe). So langsam keimte etwas Hoffnung auf, dass ich vielleicht doch besser in Form bin, als ich das selbst von mir geglaubt habe. Aber Vorsicht. Erstmal den HM schaffen.

    Bei km 20 sah der Plan das erste Gel vor. Und schon war es passiert: Getränkestand verpasst! Ich war auf Höhe der letzten Wasserbecher, als ich diese bemerkte. So ein Mist. Ich wusste es gibt alle 3km Wasser. Zu Glück war es noch nicht so heiß zu dieser Zeit. Also habe ich den "Gel-Plan" modifiziert und um 3km nach hinten verschoben. Wird schon gut gehen. Was noch hinzu kam, dass meine Hüfte sich so langsam ankündigte. Was mir eigentlich klar war, denn 20km war der Zeitpunkt, zu dem das bei den Langen Läufen auch immer passiert ist. Es war noch nicht dramatisch, aber zumindest im Hinterkopf. Der 5km Spilt war 23:50min. Halbmarthondurchgangszeit: 1:41:12h. Mal abgesehen von der Hüfte fühlte sich alles immernoch sehr locker an. Ich hatte 2-3 Mitläufer, die eigentlich immer um mich herum waren und die ähnliche Geschwindkeit gelaufen sind (unter anderem ein großes Erdinger-Weizenbier :-)). Das hat sicherlich geholfen.

    So, nach dem Halbmarathon war die nächste gedankliche Marke bei 30 km. Es begann das Kilometer abwärtszählen. Noch 7 - alles locker, noch 6, noch 5, noch 4, noch 3, alles locker. Es wurde zwar langsam wärmer, aber die Stimmung an der Strecke wurde auch von km zu km besser. Also weiter. Ich wusste vom Training: 30km ist der Punkt an dem es IMMER schwer wurde. Und der kam näher. "Irgendwann bin ich fällig.", das war mir klar. 20-25km in 24:02min, 25-30km in 24:18min. Schön konstant. Wunderbar. Der Rhythmus ist weiter da und trägt mich.

    km 30 ist passiert. Die Hüfte zwickt nicht mehr! Weg! Einfach so. Ich denke kurz daran einen Zahn zuzulegen. Um mich sofort gedanklich zu ohrfeigen: "Die ganze Zeit denkst du, ob du es überhaupt schaffst und jetzt willst du Gas geben? Du liegst über 5 Minuten vor deiner absoluten Traumzeit. Jetzt lauf weiter und denk nicht mehr an so einen Sch....!!!" Gesagt getan. So um die 30km gab es dann einen schönen übersichtlichen Abschnitt, der sehr lange leicht bergab ging. Und es kam: Das Runnershigh. Der Umstand, dass fast nichts weh tat, dass ich so schnell unterwegs war und das Ziel mit so großen Schritten näher kam, hat mich zu einem unglaublichen Hochgefühl gebracht. Bei km 35 wusste ich, die 3:30h sind fällig. 5km-Split: 24:36 min
    Langsam kündigten sich die Oberschenkel an. Ganz ehrlich: War mir sowas von egal. Ich hatte in meinem ganzen Leben während des Laufens noch keinen Krampf und ich war mir 100% sicher, dass das hier auch nicht passiert. So what? Schmerzen in den Oberschenkeln? Da war ich in den letzten 2 Tagen 10mal Schlimmeres gewohnt.Weiter! Noch 7 km. 35 Minuten bis zum Ziel. Am Kuhdamm auf der Fastlane spielen sie:
    "I am the bonfire. You make me stronger, you make me light up." Oh yeah! Nichts wird verhindern, dass ich die 3:30h schaffe.

    Bei km 38 wird es schwer. Man läuft in der Sonne, es wird warm. Getränkestand: 2 Becher Wasser (einer rein, einer drüber). Letztes Gel rein (wahrscheinlich mehr für den Kopf als für die Beine). Weiter. Die Beine tun jetzt weh. Egal. 4 km ist nichtmal eine kurze Trainingsrunde. Ich liege 5 Minuten vor den 3:30h. Ich nehme etwas raus um wieder lockerer zu werden. Klappt. Die Pace pendelt sich bei 5:30min/km ein. Vollkommen grüner Bereich. So laufe ich das Heim. km 40. Getränkestand: 2 Becher Wasser (beide rein). 5km Split 25:48min

    Die letzten 2,2 km sind nur noch Glück. Als ich das Schild "Unter den Linden" sehe schießen mir kurz Tränen in die Augen. Die ganzen harten Trainingswochen, die Schmerzen. An all das denke ich zurück und weiß: "Es hat sich gelohnt". Locker mit einem Lächeln gehts durchs Brandenburger Tor und ins Ziel. Geschafft! Blick auf die Uhr 3:26:33. 3:30 Minuten unter meiner absoluten Traumzeit. Fast 20 Minuten schneller als in Hamburg. Ein Lauf, der sich vom ersten Moment so gut, so "richtig" angefühlt hat. Kein Mann mit dem Hammer, keine Berliner Mauer. Rhythmus und konstante lockere Pace laufen, das war der Schlüssel.

    Danach
    Vor dem Lauf sagte ich mir, dass ich Berlin nicht nochmal laufen werde. Nicht wegen des Laufes an sich, sondern wegen des Termins. Die Vorbereitung im heißen Sommer ist nichts für mich. Jetzt im Nachhinein sage ich mir: Berlin ist ein wunderbarer Lauf. Ich werde wiederkommen. Das Publikum war toll. Die Bands an der Strecke ausnahmslos spitzenklasse. Die Organisation, ein Traum (wenn ich etwas verbessern würde dann evtl ein bessere Ankündigung der Getränkestände, die tauchen immer irgendwie aus dem Nichts auf für mein Gefühl. Gerade bei den breiten Straßen, kann man das schonmal übersehen).
    Jetzt werden erstmal 4 Wochen die Schuhe in den Schrank geräumt bis ich mir sicher bin, dass alle Wehwehchen wirklich weg sind.
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
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  13. #63

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    So, der Muskelkater liegt in den letzten Zügen.
    Heute Abend werde ich mal im Fitnessstudio ein bisschen Krafttraining machen und den ein oder anderen Kilometer auf dem Fahrrad.
    Ich bin noch etwas am zweifeln wie ich die nächsten 1-2 Monate angehen soll.
    Die Lust steht mir danach einfach mal wieder ohne Plan drauflos zu laufen. So wie es mir gerade passt.
    Die nächsten großen Wettkämpfe sind schon geplant:
    Im Mai der Weltkulturerbelauf in Bamberg. Ein wunderschöner Halbmarathon mit knackigen Steigungen. Auch wenn der Lauf nicht prädestiniert ist für Bestzeiten, möchte ich die 1:35h knacken. Mit ausreichend langer Vorbereitung sollte das möglich sein. Das wäre vermutlich ein Platz unter den ersten 200. Bei rund 2500 Läufern nicht so schlecht.
    Hier das Höhenprofil: Sparkassen-Lauf

    Und dann im Herbst wieder ein Marathon. Wenn ich für Berlin gezogen werde dort ansonsten ggf. Frankfurt oder etwas im Ausland.

    Vielleicht gleich ein paar Fragen zum HM-Training (ich hab noch nie mit Plan für HM trainiert). Ich habe vor im normalen Greiftrainingsplan für Marathon zu bleiben. Die Langen Läufe beim Halbmarathon sind ja Überdistanzläufe mit ca. 25km. Ist es hier auch so, dass diese möglichst langsam gelaufen werden? So langsam wie die 35km-Läufe? Oder kann man hier schonmal Gummi geben? Die Steigungen im Höhenprofil möchte ich dadurch etwas abbilden, dass ich einmal pro Woche Bergsprints mache und möglichst am Ende jedes TDLs oder LaLa eine knackige Steigung einbaue.
    PB:
    10km 42:49
    HM 1:35:15
    M 3:17:30




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  14. #64

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    So, ich melde mich zurück.
    Nach dem Berlin Marathon war erst die Motivation im Keller und dann kam noch die Gesundheit dazu.
    Den Winter über habe ich es nicht geschafft mal zwei Wochen am Stück gesund zu bleiben. Jetzt seit 4 Wochen geht es wieder aufwärts, die Motivation ist auch wieder da. Allerdings auch ein paar Kilos zu viel.

    Nächstes Ziel ist der BM 2017, für den ich ja gezogen wurde. Allerdings bin ich mir nicht sicher nach welchem Plan ich trainieren soll. Greif hat mir zu sehr zugesetzt, auch wenn ich mein Ziel erreicht habe. Jack Daniels finde ich interessant, habe aber Angst, dass ich den Marathon mangels langem Lauf nicht schaffe. Bei 30% des Wochenumfangs bräuchte ich mindestens 100km Wochen. Das sehe ich nicht.

    Gibt es also Tipps wie ich die Sache angehen kann? Zeitziel habe ich kein Wirkliches. Die 3:26h werden wohl nicht erreichbar sein. Aber unter 4h will ich in jedem Fall bleiben. Aktuell laufe ich alle Läufe im Schnitt mit 0:30min/km langsamer als vor einem halben Jahr. Ich hoffe, dass die Form irgendwie halbwegs zurück kommt.
    PB:
    10km 42:49
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  15. #65
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Bei deinen Voraussetzungen brauchst du doch keinen genauen Trainingsplan. Wie die Vorbereitung aufgebaut ist, das weißt du, machst alles etwas abgespeckt, genügend lange Läufe, jede Woche ein Tempotraining und dann sollten sub4 doch locker drin sein. Der Vorteil, keinen Plan zu haben ist der, dass du flexibler bist.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  16. #66

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    Danke. Ich will evtl. ein bisschen mehr alternative Ausdauergeschichten einbinden. Schwimmen, Radfahren, etc.
    Zuindes am Anfang um das Gewicht wieder auf Kampfgewicht zu bringen.
    PB:
    10km 42:49
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  17. #67

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    So, Gestern zum ersten Mal seit Jahren aktiv Schwimmen gewesen. Das Erste was ich festgestellt habe war, dass meine Brille wohl die Zeit nicht überstanden hat. Alle 2-3 Bahnen war sie undicht. Das Zweite war, dass ich ziemliche Probleme mit dem Atmen habe.
    Beim Atmen mit 2er oder 4er Zug geht es halbwegs. Allerdings nur nach rechts. Nach links bekomme ich zwar Luft, aber ich habe keinen Rhytmus. Wenn ich einen 2er Rhytmus habe, läuft es ganz automatisch. Bei einem 3er vergesse ich jedesmal das Ausatmen und bin nur am Japsen. Naja, war ja auch das erste Mal, wird vielleicht noch.
    Die Zeit war mir eigentlich egal. Am Ende waren es 1,4km mit Pausen, davon rund 500m Kraul mit Pausen nach je 100m.

    Ziel für die nächsten Wochen ist, möglichst viel abwechslungsreichen Sport zu machen und langsam die Wochenkilometer beim Laufen zu steigern. Heute Abend wird aber erstmal wieder gelaufen. Ich weiß noch nicht ob ich schon eine Tempoeinheit machen soll, oder erstmal etwas Grundlagen. Vermutlich zweites...
    PB:
    10km 42:49
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    M 3:17:30




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  18. #68
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Beim Atmen mit 2er oder 4er Zug geht es halbwegs. Allerdings nur nach rechts.
    Und? Die meisten Schwimmer haben ihre "Lieblingsseite" zum Atmen, ich atme auch nur nach rechts. Für einen 3er-Zug sehe ich keinen Grund.

    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra:
    67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)



  19. #69
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Und? Die meisten Schwimmer haben ihre "Lieblingsseite" zum Atmen, ich atme auch nur nach rechts. Für einen 3er-Zug sehe ich keinen Grund.
    ja das stimmt, eine Lieblingsseite hat wohl jeder, aber es gibt mehrere Gründe für einen 3er Zug

    zB. für eine gewisse Geschwindigkeit und damit Belastung kann ein 3er Zug der bessere Atem-Rhythmus sein
    und die Schwimmtechnik sollte beidseits trainiert werden Verbesserungen der schwachen Seite haben auch Anpassungen auf der Lieblingsseite zur Folge
    Disziplin bedeutet, dass man Dinge tut, die keinen Spaß machen.
    Für alles, was man gerne tut, braucht man keine Disziplin!
    Lilli Palmer

  20. #70

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    Ich merke schon, dass ich bei einem 3er oder 4erZug ruhiger im Wasser liege als beim 2er Zug. Allerdings nur bis zum Luftholen. Da geht das Gejapse los. Weil ich immer das Ausatmen vergesse bzw nicht richtig zeitlich hinbekomme. Mal ist es zu früh, dann zu spät. Richtig wohl vom Atmen fühle ich mich nur beim 2er Zug bislang.
    PB:
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  21. #71
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Gemach gemach, das bekommst du mit der Zeit schon hin. Ich gehe jetzt seit etwa einem halben Jahr einmal die Woche schwimmen und ich brauch immer noch eine Pause nach 100 Metern und eine größere Pause nach 10 Bahnen. Nicht, dass mich das groß ärgert, gibt immer was zum guggen in den kurzen Pausen. Ähm, also ich schau dann bei der Schwimmausbildung zu (DLRG, Rettungsschwimmerausbildung und Anfängerkurse). Am liebsten atme ich auch im 4er Rhythmus, aber wenn die Luft knapper wird, muss ich auf 3er "umstellen", ungern aber 2er ist mir zu nervig. Allerdings ein richtiger Schwimmer wird aus mir dennoch nie werden, dazu ist mir das Kachelzählen zu ätzend.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  22. #72

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    So, erste Woche ist rum. Ich habe es geschafft fast jeden Tag Sport zu machen:

    Dienstag: 12,7km lockerer DL mit 5:57min/km, 180HM
    Mittwoch: 1,4km Schwimmen
    Donnerstag: Fitnessstudion mit 8,4km auf dem Laufband, Stabitraining, und 5km Ergometer zum Warmmachen
    Freitag: 1h Squash
    Samstag: 11,7km Laufen mit 5:52min/km, 120HM. Eigentlich hatte ich mir mindestens 20km vorgenommen. Aber irgendwie war ich von der relativ harten Woche platt
    Sonntag: Fitnessstudio mit 45 Minuten Elipse, 15 Minuten Ergometer, 10 Minuten Laufband zum Auslaufen und Stabitraining
    Montag: 15,3km sehr lockerer DL mit 5:48min/km 270Hm --> Es geht wieder aufwärts! Olé olé!

    Macht in Summe fast 50km. Nicht schlecht für die erste Woche. Die alten Knochen fühlen sich sehr gut an. Ich denke die Abwechslung tut mir sehr gut. Leider hat sich gewichtsmäßig noch nichts getan. Weiterhin fehlen mir 8kg zu meinem Gewicht vor 8 Monaten. Ich zähle zwar Kalorien und habe ein Defizit diese Woche von knapp 5000kcal. Aber in kg macht sich das noch nicht bemerkbar.

    Heute steht wieder Schwimmen an, Mittwoch mal eine wohlverdiente Pause, Donnerstag ein erstes Tempotraining 6x1km, Freitag wohl wieder Squash, Samstag müssen die 20km fallen (eher 25km).
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  23. #73

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    Puh, die 6x1 wollte ich mit 4:10min/km und 500m Regeneration laufen.
    Die ersten 3 Durchgänge waren sogar etwas schneller, der Erste sogar unter 4min. Aber bei 4. bin ich dann eingegangen. Der 5. und 6. waren nur noch 500m Abschnitte.
    Fazit: Die Tempohärte ist im Eimer. Naja, war ja eigentlich zu erwarten nach dem Winter ohne ein einziges Tempotraining.
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  24. #74

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    So, voller Scham bin ich nun nach über einem Jahr wieder zurück.
    Es hat einfach keinen Spaß gemacht. Ich hatte nur noch Schmerzen. Hüfte, Knie, Rücken. Das Drama hat schon zur Vorbereitung vor 2 Jahren auf Berlin begonnen und wurde nicht wirklich besser.
    Und wie es dann so ist. Man kuriert sich aus und merkt, dass das Faulsein auch ganz nett ist. ""Wo habe ich nur die ganze Zeit für das Training hergenommen?"
    Nunja. Bis eines schönen Tages, die Waage sich beachtlich Richtung 90 geneigt hat. Das war wie ein Tritt in den A...: So kann es nicht weitergehen!
    Inzwischen laufe ich wieder 6 Wochen regelmäßig 3-4 mal pro Woche. Anfangs mit nicht erwähnenswerten Umfängen, wo ich selbst diese nicht am stück geschafft habe. Inzwischen bin ich bei lockeren 15km am Stück mit 5:30min/km undrn 50km/Woche angekommen. Tempoeinheiten habe ich keine gemacht, weil ich etwas Angst habe, dass ich die alten Probleme wieder bekomme.
    Das Pensum konserviere ich jetzt erstmal.

    Aber wie das so ist, hat einen die Sucht schnell wieder im Griff. Der erste 10km ist schon eingeplant und nächstes Jahr stehen zwei schwere HM an. Vielleicht reitet mich der Teufel in 4-8 Wochen und ich melde mich für Berlin 2019 an. Von den 89kg, sind 6 inzwischen auch schon wieder "dahingeschmolzen". Man fühlt sich jedenfalls deutlich besser beim Blick in den Spiegel. Die 80 will ich dieses Jahr noch von unten sehen!

    Mein Plan ist es aber mir keine Zielzeit zu setzen, sondern je nach Lust und Laune Tempoeinheiten einzustreuen wenn ich mich gut fühle. Auf keinen Fall will ich solche Einheiten (und auch keine anderen Läufe) machen, wenn die Knochen schon beim Loslaufen weh tun. Die Lektion habe ich gelernt.
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  25. #75

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    Ich war schon wieder faul.
    Aber nicht beim Laufen, sondern beim Schreiben. Über 6 Monate nicht gemeldet. Ich schäme mich.

    Die 89kg sind Geschichte und kommen hoffentlich nie wieder. Die 80 sehe ich inzwischen von untern, auch wenn mich eine Grippe (eine echte) etwas gebremst hat.

    Inzwischen zeigt mein VO2max wieder die Werte von vor 2 Jahren an. Ein seltsames Gefühl. Damals fühlte ich mich voll im Saft und hab trainiert wie ein Irrer. Heute laufe ich nicht nach Plan, nur wie ich Lust habe. Maximal eine Tempoeinheit pro Woche (nicht wie bei Greif zwei).

    Vorletzte Woche habe ich zum ersten Mal wieder eine 70km Woche hingelegt mit einem 30km LL. In Kürze stehen zwei bergige Halbmarathons an. Die Bestzeit wird da ganz sicher nicht fallen. Aber vom Gefühl her könnte ich zur Zeit eine 1:35 auf flacher Strecke laufen.
    Im Training bin ich die 10km in 45:30min gelaufen. Mein alter Greif-Plan sagt dazu: "Top-Form!" Und das bei einer 3:18h Marathon Zielzeit.
    Die Vorfreude auf Berlin ist wieder da. Auch wenn der Sommer hart wird, um wieder die Langen Läufe abzuspulen.
    Eigentlich hätte ich jetzt richtig Lust auf irgendeinen flachen 10er oder HM am Wochenende, um mal die PBs anzugreifen. Aber leider ist bei mir in der Nähe gar nichts.
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