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  1. #1
    Avatar von Whippet0412
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    Reden Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch

    Dann will ich mich auch mal an einem Lauf- Tagebuch versuchen, auch wenn es im Vergleich zu vielen anderen hier wahrscheinlich eher unspannend zugehen wird.

    Ich bin halt einfach noch kompletter Anfänger und beginne erst mir eine gewisse Routine zu erlaufen und mich dann stückchenweise zu steigern. Andererseits hat jeder irgendwann mal angefangen und ich freu mich drauf zu sehen, wohin die Reise in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren gehen wird.

    Ab nächster Woche werde ich dann mal mit dem Trainingsplan von Steffny beginnen: 9 mal 2 Minuten laufen. Nachdem ich die letzten Trainingseinheiten irgendwie nur gefühlt, was Tempo und Länge anbelangt, "rumexperimentiert" habe, freue ich mich nun auf die feste Struktur und hoffe, dass ich dann auch die entsprechenden Erfolge verbuchen kann.

    Für diese Woche juckt es in den Beinen wieder weiter zu machen, aber da ich gestern noch einen kleinen Unfall hatte, bin ich für diese Woche komplett aus dem Verkehr gezogen worden. Umso mehr Zeit die kommende Woche zu planen, das "große Laufbuch" zu lesen und mich mit nervigen Freunden auseinanderzusetzen. O- Ton einer Freundin: "Warum läufst du denn? Du brauchst doch gar nicht abnehmen."
    Jaja, als würde es nur diesen einen Grund geben, um seinen Körper in Bewegung zu setzen.

    So, lange Rede- kurzer Sinn: Ab nächster Woche wird es hoffentlich Neues zu berichten geben. Ich freu mich drauf!
    „Es wechselt Pein und Lust. Genieße, wenn du kannst, und leide, wenn du musst.“

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Whippet0412:

    Kathrine143 (22.06.2018)

  3. #2
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Huch … bin ich hier etwa der Erste ? Super, wollte schon immer mal auf dem Podium ganz oben stehen.

    Schön, dass du uns an deinen Erfahrungen regelmäßig teilhaben lassen willst. Ich werde hier gerne mitlesen.

    Na, denn hau rein !


    P.S.: Und gute Besserung nach dem Unfall, was immer es war ...

  4. #3
    Avatar von Whippet0412
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    Gratuliere zum ersten Platz!


    Freue mich, wenn du regelmäßig hier vorbei schaust. Bin über jede Form der Unterstützung dankbar- sei es durch Fachwissen, Halbwissen, Motivation oder auch einfach mal ein "Hallo" :-D

    Ach, Unfall war ne blöde Sache- da fährt man einmal mit Taxi und dann gibt es einen Unfall. Jemand ist uns schräg hinten reingefahren und dementsprechend hab ich nun die große Freude ein paar Hämatome mein eigen nennen zu dürfen- die Ärzte haben auch etwas von Rippen- und Lendenwirbelprellung gesagt, allerdings habe ich keinerlei Probleme/Schmerzen und es ist nur ein wenig bläulich. Also hoffentlich wirklich nichts Wildes. Glück im Unglück...
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  5. #4
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    Rippenprellung ohne Schmerzen … Klingt nach Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ärztlicherseits.

    Da gerade an anderer Stelle munter mit dir diskutiert wird, dachte ich, es kann nicht schaden, diesen anderen Faden mal hier zu verlinken:

    Anfänger- Fragen und Angst etwas "falsch" zu machen

    Dein Entschluss, mit abwechselndem Laufen und Gehen neu zu starten, ist sicher gut. Wenn du jedoch schon 5 km sehr langsam geschafft hast, frage ich mich ob der Einstieg ganz vorne für dich der richtige ist, zumal du ja nicht ganz unsportlich bist. Sicher, 5 km langsamst zu schleichen ist m.E. grundfalsch, auch wenn du das anderswo so gelesen hast. Du solltest immer mit einem Tempo unterwegs sein, welches sich rund anfühlt und dich idealerweise für ein paar Millisekunden mit beiden Beinen abheben lässt. Da etwa fängt Laufen an.

    Ich finde, du könntest gerne mal in deinem Plan "schnuppern" und probeweise mal zwei, drei Wochen vorspringen um zu schauen, wie du mit etwas längeren Laufintervallen auskommst. Wenn sich das immer noch easy anfühlt, mach da weiter. Wenn nicht, geh zurück auf "Los". Wenn es dir aber Spaß macht, den für dich vermutlich zu leichten Einstieg akribisch abzuarbeiten, nur um in deinem Kopf einen Kontrapunkt zu deinen früheren, übereilten Laufeinstiegen zu setzen, dann ist das auch o.k.. Tu' einfach, was dir Spaß macht, das ist am Ende doch die Hauptsache.

  6. #5
    Avatar von Friemel
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    Dann bin ich mal die Zweite,

    habe noch kein Tagebuch von Anfang an mitverfolgt, mal sehen ob es hier klappt.

    Durch Deinen Husky bist Du ja schon einiges an Fußwegen gewöhnt,das wird schon klappen.

    Erst mal wünsche ich Dir, dass die Nachwehen des Unfalls schnell verschwinden.

    Gruß Friemel
    Läuft bei mir...zwar rückwärts und bergab - aber es läuft

  7. #6
    Avatar von Whippet0412
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    Hi Christoph,

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Rippenprellung ohne Schmerzen … Klingt nach Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ärztlicherseits.
    Ich merke es schon etwas beim Atmen und manche Bewegungen sind etwas "unbequem" und ungelenkiger als sonst, aber alles in allem würde ich mich max. auf eine gaanz kleine Prellung einlassen. Der Bluterguss war wohl der ausschlaggebende Punkt zu sagen, dass es sich um eine Prellung handelt. Nun gut, sollte es irgendwann mal um Schadensansprüche etc. gehen, dann steht sowas zumindest in meiner Akte. Wobei ich einfach nur froh bin, dass nichts schlimmes passiert ist und außer ein paar blauen Flecken und einer kleiner Schürfwunde ist alles heil geblieben.



    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Da gerade an anderer Stelle munter mit dir diskutiert wird, dachte ich, es kann nicht schaden, diesen anderen Faden mal hier zu verlinken:

    Anfänger- Fragen und Angst etwas "falsch" zu machen
    Danke fürs Verlinken hier. Bin bisher noch gar nicht auf die Idee gekommen, aber es ist sicherlich ne gute Sache und so muss ich nicht andauernd neu ausholen, falls mich mal wieder meine "ich bin zu unfähig" Phase habe. :-D



    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Dein Entschluss, mit abwechselndem Laufen und Gehen neu zu starten, ist sicher gut. Wenn du jedoch schon 5 km sehr langsam geschafft hast, frage ich mich ob der Einstieg ganz vorne für dich der richtige ist, zumal du ja nicht ganz unsportlich bist. Sicher, 5 km langsamst zu schleichen ist m.E. grundfalsch, auch wenn du das anderswo so gelesen hast. Du solltest immer mit einem Tempo unterwegs sein, welches sich rund anfühlt und dich idealerweise für ein paar Millisekunden mit beiden Beinen abheben lässt. Da etwa fängt Laufen an.
    Ich werde einfach mal ausprobieren, was sich gut anfühlt. Ich beginne mit Woche 1 und wenn ich nach dem ersten Lauf merke, dass es sich noch sehr locker anfühlt und ich mich kaum gefordert fühle, dann werde ich mit Woche 2 weiter machen. Allerdings kommt bei mir halt wirklich dazu, dass ich die ersten zwei Wochen wirklich extrem langsam gelaufen bin. Quasi mehr ne Mischung aus Power Walking und Joggen. Ich hatte zwar ne Flugphase, aber die war eher minimal und dadurch bedingt hab ich nicht den Eindruck, dass ich- im Gegensatz zu meinem etwas höheren Tempo- wirklich einen kraftvollen Abdruck hatte sondern beinahe anfange zu schleifen. Von daher- mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und ich will auch nicht, dass mir irgendwann die Muskeln, Sehnen etc. einen Strich durch die Rechnung machen.

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Ich finde, du könntest gerne mal in deinem Plan "schnuppern" und probeweise mal zwei, drei Wochen vorspringen um zu schauen, wie du mit etwas längeren Laufintervallen auskommst. Wenn sich das immer noch easy anfühlt, mach da weiter. Wenn nicht, geh zurück auf "Los". Wenn es dir aber Spaß macht, den für dich vermutlich zu leichten Einstieg akribisch abzuarbeiten, nur um in deinem Kopf einen Kontrapunkt zu deinen früheren, übereilten Laufeinstiegen zu setzen, dann ist das auch o.k.. Tu' einfach, was dir Spaß macht, das ist am Ende doch die Hauptsache.

    Genau das ist mein Plan. Mir geht es halt wirklich primär darum Spaß am Laufen zu haben, die Fortschritte zu genießen und bald eben einfach mal längere Strecken laufen zu können ohne mir irgendwelche Gedanken drum zu machen, ob nun das Tempo stimmt, die Lauftechnik, die Herzfrequenz etc. sondern einfach nur laufen- und es genießen zu können, dass man sich manchmal auch ein bisschen quälen darf. Von daher bin ich wirklich gespannt, wie es so weiter geht. Ich will keine Rekorde aufstellen und ich hab auch nur einen kleinen Startwunsch fürs nächste Jahr- aber bis dahin kann noch so viel passieren. We´ll see...
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  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Whippet0412:

    RunningPotatoe (30.05.2018)

  9. #7
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    Zitat Zitat von Friemel Beitrag anzeigen
    Dann bin ich mal die Zweite,

    habe noch kein Tagebuch von Anfang an mitverfolgt, mal sehen ob es hier klappt.

    Durch Deinen Husky bist Du ja schon einiges an Fußwegen gewöhnt,das wird schon klappen.

    Erst mal wünsche ich Dir, dass die Nachwehen des Unfalls schnell verschwinden.

    Gruß Friemel
    Hey Friemel,

    vielen lieben Dank und Gratulation zum zweiten Platz! So einfach kann es gehen, sich die Silbermedaille unter den Nagel zu reißen.

    Ich hoffe mal, dass mein Tagebuch nicht irgendwann zu langweilig wird, sodass man es gar nicht mehr mitverfolgen möchte oder dabei einschläft bzw. im schlimmsten Fall Staub wischen muss.

    Ja, mein Husky Mädchen hat was die Ausdauer beim Spazierengehen anbelangt schon einen ordentlichen Grundstock gelegt. Blöd, dass sich das scheinbar so gar nicht positiv aufs Laufen auswirkt.

    Und vielen Dank für die Genesungswünsche- sind zum Glück ja nur ein paar blaue Flecken. Da ist man als Pseudo- Ballerina und Reiterin andere Sachen gewöhnt.

    Hab einen schönen (Sommer-) Tag
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  10. #8
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    Wochenende und ich hätte so viele Möglichkeiten meine Laufrunden einzubauen, aber ich muss wohl realistisch sein- die Rippen sind doch etwas schlimmer als ich anfangs erwartet habe und somit wird das Wochenende wohl sportfrei bleiben. Nächster anvisierter Lauftermin ist somit der Montag. Hoffentlich...
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  11. #9

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    Hallo!

    Lese hier auch mal mit.

  12. #10
    Avatar von Whippet0412
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    Kennt ihr diese Momente, wo ihr am Liebsten eure Laufschuhe in die Ecke pfeffern möchtet und euch fragt, warum man überhaupt anfangen wollte? Für mich ist heute so ein Tag und ich versuche mich gerade zu motivieren dieses Lauftraining einfach ad acta zu legen und mich auf Mittwoch zu freuen.

    Keine Ahnung, was nun genau los war. Irgendwie bin ich nicht richtig "reingekommen". Hab mein Tempo nicht so wirklich gefunden. Mal war ich gefühlt zu schnell, dann wieder zu langsam- es fühlte sich einfach alles holperig an, wenig flüssig. Es ist jetzt nicht so, dass ich meine 9 x2 Minuten total "vergeigt" hätte, aber es fehlte im Vergleich zu ein paar Laufrunden davor irgendwie das richtige Gefühl. Knapp 3,7km bei 18 Minuten laufen und 8 Minuten gehen sind ... keine Ahnung. Ich will es auch gar nicht bewerten.
    Es fühlt sich gut an, dass ich losgelaufen bin und es durchgezogen habe. Allerdings mag vielleicht auch viel an der Rippenprellung liegen, die ich teils doch ziemlich gemerkt habe. Auf der anderen Seite- es ist nur eine Prellung und trotz der Schmerzen kann da nichts Weiter passieren. Warum also noch ne Woche aussetzen?! Atmen muss ich ja eh, da macht das auch keinen so großen Unterschied, ob ich nun ein paar Mal mehr in der Minute atme.

    Hinzu kommt noch, dass ich heute ein Date mit Brennnesseln hatte- natürlich nicht gewollt. Meine Kniekehlen sind gerade nicht begeistert. Es kann also nur besser werden... *hmpf*

    Mal sehen, wie es nun am Mittwoch läuft. Vielleicht komm ich da eher wieder in meinen Rhythmus. Ich finde es momentan noch unheimlich schwer "mein" ideales Tempo zu finden, bei dem ich mich gut fühle und zugleich aber auch nicht das Gefühl habe, als bräuchte ich an der nächsten Ecke ein Sauerstoffzelt oder in einen Walk- Jogging- Schritt zu verfallen.

    Jaja, die lieben Anfängerprobleme, aber irgendwann werde ich die "Kinderkrankheiten" hoffentlich auch bekämpft haben und einfach laufen können, ohne den Kopf noch zusätzlich durch zig Fragen zum Laufen zu belasten.

    Ich wünsch euch eine schöne Woche


    PS: Hallo run.the.world76- und herzlich Willkommen!
    Zuletzt überarbeitet von Whippet0412 (04.06.2018 um 11:15 Uhr)
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  13. #11

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    Hallo!

    Solche Tage kenne ich, nehme sie aber nicht ernst. Dann laufe ich eben langsamer und versuche so meine km zu machen. Irgendwie klappt es dann doch immer. Man braucht manchmal länger um seinen „Flow“ zu finden.
    Dafür gibt es dann wieder Tage, an denen du schneller als geplant/erwartet und vielleicht auch weiter unterwegs bist.
    So gleicht sich alles aus!

    Einzig und alleine verschenkte Tage nerven mich. Wenn ich durch irgendwas überhaupt nicht zum Laufen komme, obwohl es für diesen Tag geplant ist.

  14. #12
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    ...dann sage ich auch mal „Hallo“. Tempofinden und auch noch halten ist auch für mich nicht einfach, insbesondere bei Intervallen. Oft überpace ich, was sich dann hinten rächt. Insofern für mich ein „ganz normales“ Problem, von welchem du dich nicht runterziehen lassen solltest. Mit der Zeit wird es besser. Und wenn dich das zu sehr einschränkt, dann lass die Intervalle erst einmal weg und laufe statt dessen Fahrtspiel, das Ganze ist etwas einfacher und einsteigerfreundlicher.
    LG Heiko

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    „Die erste halbe Stunde laufe ich für meinen Körper, die zweite halbe Stunde für die Seele.“ (George Sheehan)

  15. #13
    Avatar von klnonni
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    Hallo Whippet,
    finde ein öffentliches Lauftagebuch als Motivationsstütze eigentlich ganz prima.
    Wenn man weiss, da lesen viele mit und erwarten von einem, dass man durchhält, dann will man es denen ja auch zeigen.
    Ich habe mich damals gleich am ersten Tag zu einem 10 km Strassenlauf angemeldet und jedem es erzählt.
    Dadurch gab es auch kein zurück mehr für mich.


    Zitat Zitat von Whippet0412 Beitrag anzeigen
    Kennt ihr diese Momente, wo ihr am Liebsten eure Laufschuhe in die Ecke pfeffern möchtet und euch fragt, warum man überhaupt anfangen wollte? Für mich ist heute so ein Tag und ich versuche mich gerade zu motivieren dieses Lauftraining einfach ad acta zu legen und mich auf Mittwoch zu freuen.

    Keine Ahnung, was nun genau los war. Irgendwie bin ich nicht richtig "reingekommen".
    Solche Tage kennt bestimmt jeder, mir ist es einmal direkt vor einem Wettkampf so ergangen.
    Letzter Trainingstag vor dem geplanten WK und ich kam einfach nicht in die Gänge.
    Mein Puls war in Relation zu meiner Pace viel zu hoch, und meine Pace wiederum zu meiner gefühlten Anstrengung viel zu niedrig.
    Aber ich konnte bei besten Willen nicht schneller Laufen und habe das Training einfach nach halber Strecke abgebrochen.
    Mich graute es vor dem Wettkampf und ich hoffte diesen wenigstens durch laufen zu können - so schlecht fühlte ich mich.

    Drei Tage später beim Wettkampf erlief ich trotz denkbar schlechtester Wetterverhältnisse eine neue persönliche Bestzeit.

    Du siehst also, solche Formtiefs gibt es manchmal und oft kann man auch gar nicht eine Ursache dafür benennen.
    Einfach weiter machen im Trainingsplan, meist läuft es in den nächsten Tagen wieder besser.

    Wichtig ist, an solchen Tagen nichts erzwingen zu wollen, manchmal legt sich das Formtief auch wieder nach dem warm werden.

    Also einfach auf das nächste Formhoch warten, bin sicher es kommt bestimmt in kürze

  16. #14
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Whippet0412 Beitrag anzeigen
    Kennt ihr diese Momente, wo ihr am Liebsten eure Laufschuhe in die Ecke pfeffern möchtet und euch fragt, warum man überhaupt anfangen wollte?
    Ja.

    Zitat Zitat von Whippet0412 Beitrag anzeigen
    Knapp 3,7km bei 18 Minuten laufen und 8 Minuten gehen sind ... keine Ahnung. Ich will es auch gar nicht bewerten.
    Must du ja auch nicht bewerten, lass einfach die Fakten sprechen: 3,7 km in 26 min. sind im Durchschnitt 7:02/km. Das allein wäre schon ein brauchbares Dauerlauftempo. Du bist aber vermutlich schneller gelaufen als gegangen, also gelaufen deutlich unter 7:00. Wo ist das Problem ?

    Bei uns ist es heute übrigens wieder einigermaßen heiß. Macht ja auch was aus.

    Zitat Zitat von Whippet0412 Beitrag anzeigen
    Es fühlt sich gut an, dass ich losgelaufen bin und es durchgezogen habe. Allerdings mag vielleicht auch viel an der Rippenprellung liegen, die ich teils doch ziemlich gemerkt habe. Auf der anderen Seite- es ist nur eine Prellung und trotz der Schmerzen kann da nichts Weiter passieren. Warum also noch ne Woche aussetzen?! Atmen muss ich ja eh, da macht das auch keinen so großen Unterschied, ob ich nun ein paar Mal mehr in der Minute atme.
    Wenn's beim Laufen nicht wehtut, ist doch alles gut. Es kann aber auch sein, dass du in Erwartung schmerzender Rippen unrund läufst, Stichwort "Schonhaltung". Das geht vorbei.

    Zitat Zitat von Whippet0412 Beitrag anzeigen
    Hinzu kommt noch, dass ich heute ein Date mit Brennnesseln hatte- natürlich nicht gewollt. Meine Kniekehlen sind gerade nicht begeistert. Es kann also nur besser werden... *hmpf*
    Augen auf bei der Streckenwahl …

    Zitat Zitat von Whippet0412 Beitrag anzeigen
    Mal sehen, wie es nun am Mittwoch läuft. Vielleicht komm ich da eher wieder in meinen Rhythmus. Ich finde es momentan noch unheimlich schwer "mein" ideales Tempo zu finden, bei dem ich mich gut fühle und zugleich aber auch nicht das Gefühl habe, als bräuchte ich an der nächsten Ecke ein Sauerstoffzelt oder in einen Walk- Jogging- Schritt zu verfallen.
    Auch das findet sich mit der Zeit ebenso wie die Erfahrung, dass es so Scheißtage einfach gibt und dass das Läuferleben dann nicht gleich zu Ende ist.

    Zitat Zitat von Whippet0412 Beitrag anzeigen
    Jaja, die lieben Anfängerprobleme, aber irgendwann werde ich die "Kinderkrankheiten" hoffentlich auch bekämpft haben und einfach laufen können, ohne den Kopf noch zusätzlich durch zig Fragen zum Laufen zu belasten.
    Genau darin liegt auch einer der vielen Nutzen eines öffentlichen Lauftagebuchs. Da findet sich immer jemand, dem es auch schon so gegangen ist und bei dem das dann auch wieder vorbei gegangen ist. Und sollte die Ursache für das Unwohlsein doch mal in deinem Trainingsgebaren zu suchen sein, finden sich auch welche die das ansprechen. Die einen einfühlsam, die anderen mit dem Holzhammer, aber alle (fast) immer wohlmeinend. Wie in 'nem richtigen, lebhaften Forum halt.

  17. #15
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von Whippet0412 Beitrag anzeigen
    Kennt ihr diese Momente, wo ihr am Liebsten eure Laufschuhe in die Ecke pfeffern möchtet und euch fragt, warum man überhaupt anfangen wollte?
    Nein.

  18. #16
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Kennt ihr diese Momente, wo ihr am Liebsten eure Laufschuhe in die Ecke pfeffern möchtet und euch fragt, warum man überhaupt anfangen wollte?
    ...ja...“Unlusttage“ kommen und gehen. Da hilft nur Augen zu und durch. Wichtig ist meines Erachtens die Strecken zu variieren, nicht jeden Tag die gleiche (irgendwann langweilige) Runde. Bei „Null-Bock-Stimmung“ kann auch mal der Kopfhörer mit motivierender Musik helfen. Vermeiden sollte man tatsächlich ein paar Woche aus Unlust zu pausieren, da der Wiedereinstieg um so schwerer ist.
    LG Heiko

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  19. #17
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    Zitat Zitat von Whippet0412 Beitrag anzeigen
    Kennt ihr diese Momente, wo ihr am Liebsten eure Laufschuhe in die Ecke pfeffern möchtet und euch fragt, warum man überhaupt anfangen wollte?
    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Ja.
    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Nein.

    Na dann sollten doch alle Klarheiten restlos beseitigt sein.


  20. #18
    Avatar von Friemel
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    Du siehst anhand der Reaktionen, dass Du nicht alleine dastehst mit solchen Tagen. Mein Favorit ist der 2. Lauf nach krankheitsbedingten o.ä. Pausen. Der erste Lauf ist dann erstaunlich gut und der Zweite geht voll in die Böcks...

    Toll, dass Du heute das erste Mal seit Deinem Unfall laufen warst.

    Das wird schon werden!
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  21. #19
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Na dann sollten doch alle Klarheiten restlos beseitigt sein.

    ...setze noch einen drauf...wenn mich am frühen Sonntagmorgen jemand fragen würde, ob ich Lust zum Laufen habe, dann würde ich ihm vielleicht die Schuhe an den Kopf werfen, statt sie anzuziehen
    LG Heiko

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  22. #20
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    Warte mal bis du Rentner bist, dann ist es dir wurscht, ob dich einer am Samstag oder am Mittwoch fragt.

  23. #21
    der Weg ist das Ziel Avatar von heiko1211
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen


    Warte mal bis du Rentner bist, dann ist es dir wurscht, ob dich einer am Samstag oder am Mittwoch fragt.
    ...noch knapp 13 Jahre
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  24. #22
    Avatar von klnonni
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    Ich hatte Whippet0412 Problem eher so verstanden, dass ihr der heutige Trainingstag keinen Spass gemacht hat
    und nicht, dass sie generell eine Unlust gehabt hätte...

    Solche Tage wo es im Training mal nicht so läuft wie man es erwartet hätte, kennt ihr doch bestimmt auch.

  25. #23
    Avatar von Friemel
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    Ich glaube, das haben die Beiden auch so verstanden.

    Sie haben nur gerade Spaß. Lass sie ruhig spielen
    Läuft bei mir...zwar rückwärts und bergab - aber es läuft

  26. #24
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Eben. Der läuft nicht - der will nur spielen.

  27. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    klnonni (04.06.2018)

  28. #25
    Avatar von Whippet0412
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    Zitat Zitat von run.the.world76 Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Solche Tage kenne ich, nehme sie aber nicht ernst. Dann laufe ich eben langsamer und versuche so meine km zu machen. Irgendwie klappt es dann doch immer. Man braucht manchmal länger um seinen „Flow“ zu finden.
    Dafür gibt es dann wieder Tage, an denen du schneller als geplant/erwartet und vielleicht auch weiter unterwegs bist.
    So gleicht sich alles aus!
    Ich hoffe einfach auch auf die nächste Laufeinheit und schlechter kann es eigentlich nicht werden.

    Zitat Zitat von run.the.world76 Beitrag anzeigen
    Einzig und alleine verschenkte Tage nerven mich. Wenn ich durch irgendwas überhaupt nicht zum Laufen komme, obwohl es für diesen Tag geplant ist.
    Im Endeffekt ist es genau das, was ich momentan auch gerade versuche mir klar zu machen- Hauptsache ich bin gelaufen und selbst wenn es nicht ansatzweise so war, wie ich es mir erhofft habe, ist es immer noch besser als gar nicht losgelaufen zu sein. Also geht es nun positiv an die nächste Runde übermorgen. Danke für die Aufmunterung.

    Zitat Zitat von heiko1211
    ...dann sage ich auch mal „Hallo“. Tempofinden und auch noch halten ist auch für mich nicht einfach, insbesondere bei Intervallen. Oft überpace ich, was sich dann hinten rächt. Insofern für mich ein „ganz normales“ Problem, von welchem du dich nicht runterziehen lassen solltest. Mit der Zeit wird es besser. Und wenn dich das zu sehr einschränkt, dann lass die Intervalle erst einmal weg und laufe statt dessen Fahrtspiel, das Ganze ist etwas einfacher und einsteigerfreundlicher.
    Für mich als blutiger Anfänger ist alles noch total fremd und "wackelig" Jede kleine Abweichung von der bisherigen Norm lässt mich hinterfragen, ob das nun der richtige Weg ist usw. Momentan versuche ich mich halt an dem Laufplan von Steffny und schau mal, wie ich damit klar komme. Hab einfach noch nicht so das ideale Training für mich gefunden. Was das Fahrtspiel anbelangt- ich versuche momentan schon sehr drauf zu hören, was mein Körper zu sagen hat und die klassischen Parameter wie Herzfrequenz etc. sind eh erst einmal komplett ins Abseits gestoßen worden. Beruhigend aber zu lesen, dass ich mit meinen Problemen nicht alleine bin und da ich gewillt bin es durchzuziehen, bis es besser wird.... Und irgendwann wird es ja wohl hoffentlich zwangsweise mal besser.

    Zitat Zitat von klnonni
    Ich finde ein öffentliches Lauftagebuch als Motivationsstütze eigentlich ganz prima.
    Wenn man weiss, da lesen viele mit und erwarten von einem, dass man durchhält, dann will man es denen ja auch zeigen.
    Ich habe mich damals gleich am ersten Tag zu einem 10 km Strassenlauf angemeldet und jedem es erzählt.
    Dadurch gab es auch kein zurück mehr für mich.
    Huhu klnonni,

    schön von dir zu lesen. 10km Straßenlauf? Klingt nach einer spannenden Angelegenheit. Wie viel Zeit lag denn zwischen der Anmeldung und dem Lauf? Ich befürchte bei mir, dass ich mich bei sowas zu sehr unter Druck setze und dabei aus den Augen verliere, dass ich Spaß haben möchte. Leider gehöre ich zu jenen, die das dann knallhart durchziehen wollen ohne Rücksicht auf Verluste und das geht dann eben manchmal auch mit dem Raubbau am eigenen Körper einher. Aber ich hab mir auch ein Ziel vorgenommen- wenn auch ein verhältnismäßig Kleines. Ich möchte in beinah genau einem Jahr am Jedermann- Triathlon in SPO mitmachen. Je nach Trainingsstand vielleicht sogar die Olympische Strecke, aber das ist eben noch ein ziemliches Wunschziel und eher für ein paar Jahre später angedacht. Aber träumen darf man ja mal...

    Zitat Zitat von klnonni
    Drei Tage später beim Wettkampf erlief ich trotz denkbar schlechtester Wetterverhältnisse eine neue persönliche Bestzeit.

    Du siehst also, solche Formtiefs gibt es manchmal und oft kann man auch gar nicht eine Ursache dafür benennen.
    Einfach weiter machen im Trainingsplan, meist läuft es in den nächsten Tagen wieder besser.
    Wie cool. Manchmal ist es schon erstaunlich, was man alles so erreichen kann und ich lass mir dadurch glücklicherweise auch nicht die Laune verderben (zumindest nicht dauerhaft) Es ist halt "nur" ein schlechter Tag gewesen- nicht mehr und nicht weniger. Sorgen kann ich mir dann machen, wenn ich die nächsten Wochen weiterhin dieses komische Gefühl beim Laufen habe. Aber nun warte ich mal den Mittwoch ab.

    Zitat Zitat von RunningPotatoe
    Must du ja auch nicht bewerten, lass einfach die Fakten sprechen: 3,7 km in 26 min. sind im Durchschnitt 7:02/km. Das allein wäre schon ein brauchbares Dauerlauftempo. Du bist aber vermutlich schneller gelaufen als gegangen, also gelaufen deutlich unter 7:00. Wo ist das Problem ?

    Bei uns ist es heute übrigens wieder einigermaßen heiß. Macht ja auch was aus.
    Hi Christoph,

    der kleine Zahlenfreak in mir sieht auch kein wirkliches Problem. Ich geb es ja zu, dass ich ab und an in anderen Trainingstagebüchern mitlese und da auch mal Zeiten aufschnappe. Dagegen bin ich ne Weinbergschnecke mit Hochhaus auf dem Rücken. Andererseits- ich fang ja auch erst an und muss mir erst mühsam alles erlaufen. Dadurch ist wohl ne Vergleichbarkeit auch nicht gegeben. Also in der Hinsicht alles gut.

    Zitat Zitat von RunningPotatoe
    Augen auf bei der Streckenwahl …
    Sag das dem Regen. Die Brennnesseln waren beim letzten Mal definitiv noch nicht da. Woher soll ich denn wissen, dass sie nun nach meinem Leib und Leben trachten.

    Zitat Zitat von RunningPotatoe
    Genau darin liegt auch einer der vielen Nutzen eines öffentlichen Lauftagebuchs. Da findet sich immer jemand, dem es auch schon so gegangen ist und bei dem das dann auch wieder vorbei gegangen ist. Und sollte die Ursache für das Unwohlsein doch mal in deinem Trainingsgebaren zu suchen sein, finden sich auch welche die das ansprechen. Die einen einfühlsam, die anderen mit dem Holzhammer, aber alle (fast) immer wohlmeinend. Wie in 'nem richtigen, lebhaften Forum halt.
    Genau davon profitiere ich gerade sehr. Alleine die kleinen unterhaltsamen Einlagen hier bei mir im Tagebuch machen es gerade schon wieder erträglicher. Die Gewissheit zu haben, dass man nicht alleine ist und ich von eurem Wissen profitieren kann.
    Was den Forenton anbelangt: Ist halt wie im richtigen Leben. Der Ton macht die Musik. Andererseits ist es beim geschriebenen Wort natürlich noch etwas schwieriger. Dennoch bin ich für Anregungen- egal in welcher Art und solange sie Hand und Fuß haben- immer dankbar und eben auch mal für ein bisschen "Tender loving care".

    Zitat Zitat von JoelH
    Nein.
    Lucky you, wenn du noch nie den Wunsch verspürt hast.

    Zitat Zitat von heiko1211
    ...ja...“Unlusttage“ kommen und gehen. Da hilft nur Augen zu und durch. Wichtig ist meines Erachtens die Strecken zu variieren, nicht jeden Tag die gleiche (irgendwann langweilige) Runde. Bei „Null-Bock-Stimmung“ kann auch mal der Kopfhörer mit motivierender Musik helfen. Vermeiden sollte man tatsächlich ein paar Woche aus Unlust zu pausieren, da der Wiedereinstieg um so schwerer ist.
    Willkommen in meinem Lauftagebuch. Strecken variieren mach ich zum Glück jedes Mal. Finde diese Monotonie ziemlich anstrengend, wenn man wirklich jeden Strauch und jeden Baum, jeden Kantstein etc. schon im Schlaf kennt. Daher versuche ich bei den drei bis vier Mal in der Woche auch wirklich dahingehend zu kompensieren, dass ich einfach mal in verschiedene Richtungen laufe. Allerdings ist es für mich teils noch ne Herausforderung die richtige Streckenlänge einzuschätzen. Entweder ich bin dann plötzlich zu weit weg oder ich lauf dann doch gefühlt noch zwei Mal im Kreis, weil mir noch ein bisschen was fehlt.
    Musik ist ebenfalls mein Begleiter und was den Wiedereinstieg beginnt- ich hab mir selber eine bestimmte Zeit X gegeben, in der ich es einfach nun durchziehe ohne irgendwelche Ausflüchte. Ok, die Rippenprellung war nun ein Grund für eine Woche aussetzen, aber ansonsten zählt nichts mehr. Einfach laufen und dann kann ich nach meinen fest angesetzen Wochen noch immer überlegen bzw. überdenken, ob ich die Laufschuhe an den Nagel hängen möchte. Wobei ich inständig hoffe, dass ich bis dahin so weit bin, dass das eigentlich nicht mal mehr eine Entscheidung ist, die ich bewusst treffen muss.

    Zitat Zitat von Friemel
    Du siehst anhand der Reaktionen, dass Du nicht alleine dastehst mit solchen Tagen. Mein Favorit ist der 2. Lauf nach krankheitsbedingten o.ä. Pausen. Der erste Lauf ist dann erstaunlich gut und der Zweite geht voll in die Böcks...

    Toll, dass Du heute das erste Mal seit Deinem Unfall laufen warst.

    Das wird schon werden!
    Ich hoffe, dass es bei mir andersrum ist- der erste Lauf war blöd und der Zweite wird nun besser. Aber einfach mal positiv an die Sache heran gehen. Augen zu und durch und beim nächsten Mal neu bewerten.

    Und schön, dass du wieder reingeschaut hast- was den Sport nach dem Unfall anbelangt. Ich hab es heute einfach gewollt, weil ich zu sehr Angst davor habe, dass der innere Schweinehund gewinnt, je größer der zeitliche Abstand bzw. Pause ist. Daher ab in die Laufschuhe und morgen geh ich auch ganz normal schon wieder zum Balletttraining. Wer rastet, der rostet... oder so ähnlich.
    „Es wechselt Pein und Lust. Genieße, wenn du kannst, und leide, wenn du musst.“

  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Whippet0412:

    klnonni (06.06.2018)

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