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  1. #1
    Schlaucht so rum... Avatar von maccall
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    Standard Warum habt ihr damals mit dem Laufen angefangen?

    Bestimmt gibt es bei vielen Läufern mehrere Gründe, warum sie letzlich damit angefangen haben. Mich würde es interessieren wie es bei euch so war.
    Mir geht es z.B. so, daß wenn mich jemand small-talk-mäßig fragt, wie ich denn jetzt auf die Idee gekommen sei jetzt mit dem Laufen an zu fangen, antworte ich natürlich oberflächlich, „weil es schön ist ein bissle fitter zu sein“.



    Das ist natürlich ein Grund, aber bei weitem nicht alles. Je länger ich darüber nachdenke und ehrlich zu mir selber bin, um so mehr Gründe fallen mir dazu ein, die mich einst vor ca 14 Monaten, nach 40 bequemen Jahren im Alter von 53 dazu gebracht haben erstmals mit Turnschuhen die Strasse lang zu laufen.
    Also lass ich hier mal die Hosen runter. Wieviele Anteile am Ganzen jeder der Gründe hat ist mir selbst nicht ganz klar. Ist vielleicht auch nicht so wichtig. Hier meine Liste:
    Fitness
    Sicher, ich war ein schlaffer Sack, und die geringste Anstrengung brachte mich ins Schwitzen. Ging ich mal 1 oder 2 km zu Fuß, war das bereits ein Grund zum Prahlen. Mehr und mehr begann ich darüber nach zu denken, daß ich etwas tun sollte um etwas mehr Energie zu bekommen.
    Ablenkung von der Sauferei
    Da ich mich gerade von der Angewohnheit verabschiedet hatte, abends so 3,4,5 oder 6 Bier zu schlabbern brauchte ich eine Beschäftigung oder eine Ablenkung, bzw einen Grund es nicht zu tun.
    Vorbild in der Nachbarschaft
    Ein Nachbar (über 20 Jahre älter als ich) der jeden morgen seine Runde um den Häuserblock läuft. Gegen den hätte ich sicher damals keine Chance gehabt. Das gab mir zu denken. Vielleicht sollte ich ihm mal meinen Dank aussprechen.
    Vorbild für die Kinder sein
    Der Gedanke, daß ich für die Kinder der Alte sein sollte, der eh nur noch abbaut, gefiel mir nicht. Ich wollte, daß meine Kinder Interesse am Sport haben. Und was liegt näher, als es ihnen vor zu leben?
    Therapie
    Probleme im Privatleben, die mir oft den Schlaf raubten. Früher wäre ich dem Schlafproblem evtl. mit Bier begegnet – diesmal entschloss ich mich zu Laufen. Für mich ein wunderbares Mittel um den Kopf von negativen Gedanken frei zu machen.
    Forrest Gump
    Klingt verrückt, aber es ist so. Ich hab den alten Film erst vor 2 Jahren gesehen, und die Geschichte mit dem Laufen hat mich nicht losgelassen. Auch das mag ein Fünkchen geholfen zu haben.
    8k Volkslauf in meinem Dorf
    Meine ersten Laufversuche lagen gerade 3 Wochen zurück, als ein 8k in meinem Dorf stattfand (an dem ich natürlich noch nicht teilnehmen konnte, aber ich schaute mir das Spektakel mal an). Ich war beeindruckt und neidisch gleichzeitig und es erwachte in mir der Traum im nächsten Jahr teilnehmen zu wollen. (Hat inzwischen auch geklappt, 10k )



    Das wars, denke ich. Vielleicht schreibt ihr mir eure Gründe und evtl. kann ich mich in dem einen oder anderen auch noch erkennen, wer weiß...
    Laufen unter Palmen

    "You gotta keep on keepin´on." (Joe Dirt)


  2. #2
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Mit zwei Kumpels beschlossen, etwas für die Fitness zu tun und nicht in jungen Jahren schon völlig abzuschlaffen. Laufen erschien uns die einfachste, natürlichste und spontan umsetzbarste Sportart zu sein. Also verabredet für den übernächsten Tag und los. So einfach ging das früher.

  3. #3

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    als ich 5 war ist mein Vater (er lief Marathon) 1 Mal pro Woche zum Lauftreff gegangen. Wenn ich mitkam bekam ich ein Eis. Dann bin ich auch unter der Woche mit ihm gelaufen. Mit 7 mein erster Wettkampf: 10 KM in 56:58. Jetzt bin ich 45 und laufe mit mehrjährigen Unterbrechnungen immer noch......

  4. #4
    Schlaucht so rum... Avatar von maccall
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    Zitat Zitat von Hauptmieter Beitrag anzeigen
    Wenn ich mitkam bekam ich ein Eis.
    Ist das geil!
    Laufen unter Palmen

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  5. #5
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Nach vielen Jahren des fast konsequenten No-Sports (ein paar mal inner Muggibude angemeldet und nach zwei, drei Monaten keine Lust mehr gehabt) habich mit dem Rauchen aufgehört. Nach ein paar Wochen hatte ich große Angst, dick zu werden. Vorher hatte ich keinerlei Gewichtsprobleme. Also alte Turnschuhe aus dem Schrank geholt, alte Jogginghose angezogen und Baumwoll-Shirt drüber und los bin ich. Glücklicherweise hat es gleich Spaß gemacht und auch die nächsten Wochen gab es nur sehr wenige Läufe, die mir nicht so gefielen. Und das alles ohne Pulsuhr

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  6. #6
    Avatar von Herzi83
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    Ich habe 2012 von heute auf morgen mit dem Rauchen aufgehört und stellte nach einigen Wichen fest, dass ich 7 KG zugenommen hatte. Ich wollte also etwas machen und begann zu Laufen. Weil ich von Haus aus ein ehrgeiziger Typ bin, wollte ich bald an Wettkämpfen teilnehmen.
    Letztes Jahr lief ich meinen ersten HM und werde nächstes Jahr in Hannover meinen ersten "Ganzen" laufen.

  7. #7
    Avatar von Leissprecher
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    Hallo

    Nach einem All Inclusive Urlaub in einem 5 Sterne Hotel auf Rhodos platzten alle 3 Knöpfe an der Seite meiner Arbeitshose weg. Ich hatte in 2 Wochen etwas zugenommen (weiss nicht mehr wieviel). Damals (2008) zeigte die Waage 89 + KG an, heute 78 + KG.
    ICH FÜHLE MICH JETZT SAU WOHL.

    Gruss Stefan

  8. #8
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Ich WOLLTE es können - also musste ich es lernen
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  9. #9
    Mir scheint das Licht aus dem Allerwertesten Avatar von caramba
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    Ich ziehe gerne kurze Hosen an. Nur beim Laufen sehen sie bei mir vernünftig aus.

    Aber wenn ich wirklich ganz ehrlich zu mir selber bin: Meine Nachbarn hören immer so eine grausame deutsche Gejaulerei. Da muss ich immer laufen.
    Success is knowing that you did your best to become the best that you are capable of becoming (John Wooden)

  10. #10

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    die beine wollen es einfach so

  11. #11
    Analogue native Avatar von geebee
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    Hallo maccall,

    ich bin in jungen Jahren bei einer mehrwöchigen Rucksackwanderung in Skandinavien relativ schnell an meine körperlichen Grenzen gestoßen. Ab diesem Punkt war es nur noch eine unendliche Quälerei. Ich habe mir damals bei jedem Schritt geschworen, dass mir das nicht noch einmal passiert und ich - wenn ich es je wieder nach Hause schaffe - mit dem Ausdauersport anfange.

    Gee

  12. #12

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    Ich weiß es nicht wirklich. Schon als Schüler hat mich "Marathon" fasziniert. Damals habe ich mich aber eigentlich nur als Fußballer verstanden. Selber gelaufen bin ich nur im Rahmen des Konditionstrainings für den Fußball. Als Student habe ich den (aktiven) Sport aus den Augen verloren. Später hielt ich meine tägliche Fahrradfahrt von 5 km zur Arbeit und zurück für Sport. Als ich meine Töchter wöchentlich abends vom Sport abgeholt habe, hat mich das erstmals dazu animiert, wieder selber aktiv zu werden. So habe ich mit Inline-Hockey und Speed-Inlinern angefangen. Letzteres hat den Nachteil, daß es sehr wetterabhängig ist und das Training in der Stadt auch nur sehr begrenzt möglich ist. Bei meinen Inliner-Trainingsrunden bin ich immer wieder auf Läufer getroffen und habe mich dadurch an meine frühere Faszination erinnert. Eines Tages habe ich einfach angefangen, eine neun-km-Runde zu laufen. Es kam mir sehr fordernd vor. Nach ein paar Wochen habe ich mich aber trotzdem für den nächsten Hamburg-Marathon neun Monate später angemeldet. Ohne diese Anmeldung hätte ich vermutlich spätestens irgedwann im langen und saukalten Winter das Laufen eingestellt. Dank der Anmeldung habe ich aber durchgehalten. Erst nachdem ich diesen ersten Marathon mit 45 Jahren absolviert hatte, habe ich mich entschieden, beim Laufen zu bleiben und inzwischen sind es 12 Marathons geworden.

    Das Laufen hat bei mir zu Gewichtsverlust geführt und ohne zu Laufen würde ich vermutlich heute noch rauchen. Meine Fitnes ist deutlich besser geworden, ich fühler mich viel wohler und trinke wesentlich weniger Alkohol. Wenn ich ehrlich bin, war das alles aber kein Grund für mich, mit dem Laufen zu beginnen. Ich nehme es jetzt nur gerne als Nebeneffekt mit. Die direkte Anmeldung zum Marathon war natürlich Wahnsinn. Würde ich keinem empfehlen, war für mich im Nachhinein gesehen aber trotzdem richtig.

  13. #13
    Nein, ich jogge nicht! Avatar von Rumlaeufer
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    Hallo,

    als ich im Februar 2004 zu meinem derzeitigen Arbeitgeber in Löningen gewechstelt bin, war ich noch überwiegend mit dem Rennrad unterwegs. Dabei bin ich jedoch keine Rennen gefahren, sondern sehr gerne RTF-Touren und auch Rad-Marathons, insgesamt 6.-8.000 km p.a.. Ende Februar 2004 bin dann auch erstmals mit dem Rennrad die knapp 36 km zur Arbeit gefahren. Ein Kollege, Marathonläufer der "alten Schule", sprach mich darauf an: "Wenn Du Ende Februar von Rieste mit dem Rennrad nach Löningen fährst, kannst Du hier im Juni auch beim Hasetal Marathon mitlaufen!" Ok, ein Marathon sollte es zum Einstieg nicht gleich sein, aber zum ersten Halbmarathon im Juni 2004 ließ ich mich überreden.

    Diese Premiere wurde in 2:07:56 h zwar eine rechte Quälerei, denn auf ein richtiges Lauftraining hatte ich in der Annahme, meine gute Kondition allein würde schon reichen, verzichtet. So war ich weiterhin mit dem Rennrad unterwegs, und ein Jahr später folgte der zweite Halbmarathon, bei dem ich mich auf 2:01:14 h verbessert habe. Insgesamt noch nix dolles, aber im Herbst 2005 wurde ich 42 und überlegte mir, dass ich doch eigentlich auch mal 42 km laufen könnte. Also meldete ich mich zum Marathon an, absolvierte am 23.04.2006 in Hamburg meinen ersten Marathon in 4:21:32 h und war - auch wenn es weh getan hat - von der Stimmung total begeistert. Nach diesem tollen Erlebnis wurde ich jedoch nicht sofort zum begeisterten Marathonläufer, denn die Touren mit dem Rennrad machten einfach noch zu viel Spaß.

    Das änderte sich jedoch Ende Mai 2006, als ich bei einer Trainingsfahrt heftig "abgeflogen" bin, und mir den rechten Ellenbogen, ein paar Rippen und die linke Hand brach. Dank Helm habe ich mir dabei zum Glück "nur" eine Gehirnerschütterung eingefangen, und die Knochen sind nach einigen OPs wieder heil, aber ich war insgesamt ein paar Monate außer Gefecht gesetzt. Im Herbst habe ich dann wieder ganz langsam angefangen zu joggen, das Rennrad blieb jedoch stehen, und es wurde langsam besser. Im April 2007 folgte in Hamburg der zweite Marathon in 3:58:29 h, und nun war ich endgültig mit dem Marathonvirus infiziert.

    Entsprechend bin ich seither endgültig zum Läufer geworden, die erreichten Zeiten haben sich deutlich verbessert, und sitze nur noch ab und zu auf dem Rennrad.
    Tschüss, sportliche Grüße aus dem Bergischen Land

    Eckhard

    "Radsport ist Mannschaftssport, 60 km/h und 30 cm Abstand zum Vordermann" (Robert Bartko)

    Auch 2014 und danach wird weitergelaufen!

  14. #14
    Ich weiss du hast Recht, aber meine Meinung gefällt mir besser. Avatar von Raffi
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    Zitat Zitat von caramba Beitrag anzeigen
    Ich ziehe gerne kurze Hosen an. Nur beim Laufen sehen sie bei mir vernünftig aus.

    Aber wenn ich wirklich ganz ehrlich zu mir selber bin: Meine Nachbarn hören immer so eine grausame deutsche Gejaulerei. Da muss ich immer laufen.
    Die EINZIGEN KURZEN HOSEN die ich anziehe sind UNTERHOSEN, BADEHOSEN und LAUFHOSEN. Kein Scheiß.

    Ich habe (vom Schulsport abgesehen) zu laufen angefangen weil ich die Kondition fürs Motocross brauchte. Danach etliche Jahre nichts. Gewicht ging nach oben und jetzt lauf ich eben wieder.
    Ich weiß, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben so wahnsinnig gute Ideen
    Ein bisschen TRI schadet nie.


  15. #15
    Avatar von Roardrunner
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    Hi,

    diagnose cholesterin bei etwas über 300,Sport oder tabletten,habe mich fürs erste entschieden
    Jetzt nach gut 9 monate laufen alles top und im grünen bereich.

    Es läuft alles bestens und alles ohne Pläne

    liebe Grüße.

    Miguel

  16. #16
    Back on track...
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    Ich habe wegen dem Wetter angefangen:
    Nach einer Saison mit dem Fahrrad wurde es mir im Winter auf dem Radl zu kalt. Ausserdem ist sportliches Fahradfahren im Dunkeln saugefährlich.
    Dann bin ich beim Laufen geblieben, weil es mir zu anstrengend war, jedesmal das Fahrrad aus dem Keller zu holen.
    Denke nicht über die Lösung nach, sondern über das Problem. Die Lösung ergibt sich dann von selbst.

  17. #17
    Gold wert :-) Avatar von Lilly*
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    ich hatte gar keinen Bock zu laufen. Wär mir nie in den Sinn gekommen. Raucherin, jeder Meter mit dem Auto. Saß mit einer übergewichtigen Freundin in der Eisdiele (2009), am Rande des Enschede-Marathons. Sie wieder am meckern über ihre Figur: "Man müsste doch mal.. man sollte doch..:" Ich: "Du brauchst ein Ziel!" Sie: "Marathon! Von 0 auf 42 in 1 Jahr!"
    Ich hab ihr an dem Tag in die Hand versprochen, dass ich mitmache. Bin also am Tag drauf in einen Laufladen, hab mir Laufschuhe gekauft und losgelegt. Nach 6 Wochen das erste Mal 10km geschafft: Nach 3-4 Monaten die erste HM-Distanz.
    Marathon bin ich mittlerweile gelaufen, aber erst 2015 statt 2010. Hat also noch 5 Jahre gedauert. Immerhin bin ich dabei geblieben und Zusage ist Zusage!
    Dass sie nur 1x mitkam zum laufen, danach nie wieder und mittlerweile gute 15kg mehr wiegt als damals brauche ich nicht erwähnen, oder?

  18. #18

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    Hab meinem Schwager bei einem 10Km-Lauf zugeschaut und dachte mir, dass will ich auch mal können. Da die Waage zu dieser Zeit auch deutlich zuviel (108 Kg) gezeigt hat, war der Anfang wirklich schwer. War dann auch einige Male laufen und hab mir dann aber einen Muskelfaserriss (nicht beim Laufen) zugezogen. Also musste ich wieder einige Zeit pausieren, aber 2 Jahre später bin ich die 10 Km dann gerannt und inzwischen peile ich meinen ersten HM an. 16 Kg Gewicht sind inzwischen weggelaufen und bis zum HM sollen noch 5-6 Kg folgen.
    Schweiß fließt wenn Muskeln weinen

  19. #19
    Ich weiss du hast Recht, aber meine Meinung gefällt mir besser. Avatar von Raffi
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    Zitat Zitat von Lilly* Beitrag anzeigen
    ich hatte gar keinen Bock zu laufen. Wär mir nie in den Sinn gekommen. Raucherin, jeder Meter mit dem Auto. Saß mit einer übergewichtigen Freundin in der Eisdiele (2009), am Rande des Enschede-Marathons. Sie wieder am meckern über ihre Figur: "Man müsste doch mal.. man sollte doch..:" Ich: "Du brauchst ein Ziel!" Sie: "Marathon! Von 0 auf 42 in 1 Jahr!"
    Ich hab ihr an dem Tag in die Hand versprochen, dass ich mitmache. Bin also am Tag drauf in einen Laufladen, hab mir Laufschuhe gekauft und losgelegt. Nach 6 Wochen das erste Mal 10km geschafft: Nach 3-4 Monaten die erste HM-Distanz.
    Marathon bin ich mittlerweile gelaufen, aber erst 2015 statt 2010. Hat also noch 5 Jahre gedauert. Immerhin bin ich dabei geblieben und Zusage ist Zusage!
    Dass sie nur 1x mitkam zum laufen, danach nie wieder und mittlerweile gute 15kg mehr wiegt als damals brauche ich nicht erwähnen, oder?
    War sicherlich die bessere Idee.
    Für deine Freundin hab ich hier noch etwas Sahne
    Ich weiß, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben so wahnsinnig gute Ideen
    Ein bisschen TRI schadet nie.


  20. #20

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    ...mit 20 war ich sportlich, optimistisch und wollte die Welt erobern. Mit 35 war ich
    sehr pummelig, frustriert und die Welt war mir egal. Dann hab ich zum Glück mit
    dem Laufen angefangen und das hat mich wieder zu dem gemacht was ich mit
    20 war. Nur mit etwas mehr Falten und dem Wissen das die Welt nicht wichtig
    für mich ist...
    ....höre nie auf anzufangen und fange nie an aufzuhören....

  21. #21
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Regelmäßig zu laufen habe ich vor gut zwei Jahren in USA angefangen, weil ich mich nicht getraut hatte, meine NW-Stöcke mit in den Flieger zu nehmen, aber nicht auf den Sport verzichten wollte. Walken ohne Stöcke fand ich langweilig; also bin ich gelaufen. Seitdem mache ich beides, also Laufen und NW.

    Bei der Einreise in Philadelphia war ich übrigens heilfroh über meinen Entschluß: Was die für ein Theater um jeden Kleinkram machen: Die hätten meine Stöcke sicher zu Waffen erklärt!
    Gruß vom NordicNeuling

  22. #22
    Avatar von AndreasLauf
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    Bei mir ging es am 1.1.2003 los .. nein keine Silvesterwette ... Ich spielte damals noch aktiv Fußball und das Training wurde immer Laufintensiver. Als Fußballer war mir laufen ohne Ball ein Greul, aber was sollte ich kilometerweit ins Training zum Laufen fahren, wenn ich von Zuhause aus einfach im Wald loslaufen konnte. Also habe ich es ausprobiert, erst eine Halbzeit, dann ein ganzes Spiel, dann mit Verlängerung. Ja so habe ich meine Laufeinheiten damals gezählt :-)
    Nebenbei spielte auch eine Rolle, dass ich mich ertappte, dass ich wenn ich mehrer Stockwerke raufgelaufen bin außer Atem war. Das war ungewöhlich, ich machte doch "Sport", halt Fußball und im Winter manchmal Eishockey. Irgendwas musste ich dann wohl für meine Ausdauer tun, wollte ich nicht so enden wie viele meiner Kollegen die Sport und Fußball nur vom TV her kennen.
    Also lief ich neben dem Fußballtraining noch meine Einheiten, abwechselnd mit dem Mountainbike ... Irgendwann ist Fußball dann entfallen, das Laufen und auch das Biken ist geblieben. Für meine Kinder wollte ich auch ein Vorbild sein. Sie haben meine Wochenend-Fußball-Karriere mitbekommen, mein Umstieg aufs Laufen, und haben dann selbst einen Weg in die Leichtahtletik gefunden und es bis zu deutschen Meisterschaften geschafft. In unserer Familie gab/gibt es es immer noch einen hohen Anteil Sport und darauf, dass wir das alle jetzt mit unterschiedlichen Zielen aber gleicher Leidenschaft betreiben bin ich mittlerweile stolz.
    Heute bin ich dankbar, dass ich 3-4 Mal die Woche laufen kann, dazu 1-2 Mal aufs MTB zu steigen und in der Arbeit zusätzliche Fitness-Angebote nutzen darf und im Grund Top-Gesund bin. Wenn ich die Kleinigkeiten die damals zu dem Laufbeginn geführt haben rückwirkend betrachte, war es am 1.1.2003 eine goldrichtige Entscheidung für men Leben :-)
    DANKBAR!
    Andreas

  23. #23
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Es war wohl 1980, im zarten Alter von 30 Jahren, als ich mit einer Freundin wettete, wer während des Urlaubs am wenigsten zunimmt. Ich bin dann in den 3 Wochen immer wieder mal am Strand gejoggt (was für ein Scheiß-Idee, am Strand das Joggen zu beginnen !). Und als nach dem Urlaub meine Waage Bedrohliches zeigte, bin ich am Tag des abendlichen offiziellen Preiswiegens ziemlich lange durch den Wald gehechelt (ich glaube 2 Stunden, oder so). War total dehydriert und habe so den Contest gewonnen - man muss auch mal Schwein sein können. Ach so - der Wetteinsatz ? Sie musste mich zum Essen einladen und ich erinnere mich, dass sie sich darüber schwarz geärgert hatte ...

    Irgendwie hatte ich durch diese Schwachsinnsaktion Blut geleckt am Laufen und blieb bei der Stange. Rannte jeden Tag durch den Wald wie die gesengte Sau, wollte jeden Tag ein paar Sekunden besser sein als am Tag vorher. Das ging ein paar erstaunliche Monate erstaunlich gut, bis die Physis dann zuschlug - Sehnenentzündung am Schienbein.

    Später kam als Motiv der Stressabbau hinzu. Und irgendwann noch später merkte ich dann, dass es das Laufen an sich war, das mich faszinierte - einfach abschalten und die Seele baumeln lassen.

    Jetzt, nachdem ich vor 14 Monaten nach neunjähriger Pause mit 65 J. wieder einstieg, ging es mir primär um die Gesundheit und darum, es den vielfachen gleichaltrigen Jammerlappen ("Ach ja, über 60 geht es einfach bergab, da kannst fei nix machen") zu zeigen und einfach doch was zu machen. Ist aber nun ziemlich mühsam, vor allem solange die Demenz es noch nicht ganz schafft, die Erinnerung an die früher besseren Leistungen gnädig zu eintrüben.

  24. #24
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von NordicNeuling Beitrag anzeigen
    Walken ohne Stöcke fand ich langweilig
    Ja, muss grauenhaft sein, wenn das gewohnte und liebgewonnene Geräusch der schleifenden Stöckchen plötzlich fehlt.

  25. #25

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    Meine damals beste Freundin war an einem Glioblastom erkrankt. Sie wusste, wie sehr ich Laufen hasste und wie schwer es mir fiel, wenn ich mich auf dem Laufband fürs Fitnesstraining warmlaufen sollte. Sie wünschte sich von mir, dass ich fortan um jeden Kilometer kämpfen sollte, wie sie jeden Tag um ihr Leben und ihre Lebensqualität kämpfte. Mittels Webcam und Online-Tagebüchern haben wir unsere Challenge dokumentiert und uns ausgetauscht. Meinen ersten Halbmarathon bin ich für sie gelaufen. Meinen ersten Marathon hat sie leider nicht mehr erlebt. Seit jener Zeit gehört Laufen zu meinem Leben und bedeutet für mich auch gleichzeitig Leben und eine gewisse Lebensqualität. Beim Laufen fühle ich mich richtig lebendig und einen extrinsischen Stimulus brauche ich schon lange nicht mehr, um auf die Strecke zu gehen.

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