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  1. #26
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    neuundfrisch,
    überlege dir Beschäftigungen für deine plötzlich freie Zeit. Ich hatte nach meinem Rauchstopp das Gefühl, dass der Tag mind. 6 Stunden mehr hat.
    Ich war ja nicht mehr mit Rauchen beschäftigt, also was tun?
    Bin rauchfrei seit 7 Jahren, von jetzt auf gleich
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  2. #27
    Weck' den Kenianer in dir! Avatar von Yin
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    Zitat Zitat von berodual_junkie Beitrag anzeigen
    Bin jetzt seit genau 5 Jahren rauchfrei, Erinnerungen verblassen, aber ganz verschwinden...nein. Da sind die lauen Sommerabende in gemütlicher Gastgartenatmosphäre, die gemütlichen Kartenrunden von früher oder die hitzigen Eisstockpartien in frostiger Kälte; genau zu diesen Anlässen hab ich mir immer eine angezündet...ja...und ein Gehirn vergisst sowas nie! Sobald ich mich wieder mit den gleichen Leuten in den gleichen Situationen wiederfinde, kommt irgendwie ein unterdrücktes Verlangen hoch. Dann lasse ich mir durch den Kopf gehen, wie es (war) wäre, mir eine Zigarette anzuheizen. Komischerweise kommen dann Gefühle hoch, die ich meist nach dem Zigarettenkonsum hatte: Kopfweh, Übelkeit, Schwindel, Kurzatmigkeit, grausiger Geschmack im Mund, Müdigkeit. Dann hat sich das Ganze auch schon wieder erledigt.. Das Mehr an Lebensqualität durch Nicht-Rauchen...einfach unbezahlbar!
    Also in der Kneipe sitzen, Bierchen trinken und Karten spielen (bevorzugt eine gesellige Runde Doppelkopf) mit guten Freunden wäre tatsächlich auch für mich ein Härtefall, das muss ich zugeben. Da gehörten für mich früher auch immer 2 Schachteln (nur für den Abend!!) dazu.
    Leider/zum Glück ergibt sich das Kartenspielen bei mir nicht mehr, da die damalige Runde mittlerweile überall in der Welt verteilt wohnt.

    Aber wenn ich an der Supermarktkasse sehe, dass mittlerweile für die Schachtel 5,50€ verlangt werden, bräuchte ich heute wohl 'nen Nebenjob, nur um die Raucherei im Monat zu finanzieren.
    "Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren." (Karl Lagerfeld)

  3. #28
    Back on track...
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    Moin,

    mit Belohnungen das Belohnungszentrum zu bescheissen, ist nicht unbedingt zielführend. Zumindest nicht mit den Instant-Belohnungen, die "anstatt" gereicht werden. Der grundsätzliche Mechanismus (hab' was geleistet, kriege etwas dafür) verändert sich dadurch nicht und man bleibt anfällig für Kippen. Man muss lernen, ohne kurzfristige Belohnung auszukommen.

    Ich denke, eher die langfristige Perspektive bzw. der Gewinn an Lebensqualität muss im Vordergrund stehen:

    Mehr Geld übrig*, kein Gestank, keine vor der Tür vergeudete Zeit, keine Gedanken an "hab' ich noch Kippen, wo kann ich qualmen, gehe ich lieber jetzt, kann ich so verqualmt gleich wieder unter die Leute...?" Freiheit halt!

    Last but not least, mehr Gesundheit, noch mehr Gesundheit und anhaltende Gesundheit. Vor allem letzteres. Ich bin genetisch mit einem guten Immunsystem gesegnet und hatte mich immer für gesund und halbwegs fit gehalten. Natürlich erwischt mich auch die Erkältungswelle, die Magenprobleme kommen bestimmt vom vielen Stress und der Feier letztens etc... Und Husten muss man ja sowieso immer mal ein bisschen.

    Nachdem ich vor 4 Jahren mit dem Qualmen aufgehört habe wurde offensichtlich, wie gut mein Immunsystem wirklich ist. In 4 Jahren zwei leichte Erkältungen (1-2 Tage belegte Stimme und Nase nicht ganz frei) und in den letzten 2 Jahren keine Fehltage. (Davor wg. Rücken, wurde durch das Laufen besser). Magen arbeitet wie er soll unauffällig vor sich hin... Als ich vor zwei oder drei Jahren plötzlich etwas Husten musste, war ich total erschreckt. Mir ist dann erst aufgefallen, dass ich mich bestimmt ein Jahr lang nicht mal mehr geräuspert habe.

    Also, ziehe deine Motivation aus diesen Punkten. Der Satz meines Kollegen gilt: "Ich kann nicht 30 Jahre Rauchen und glauben, das bei mir alles gut geht."

    Viel Erfolg!

    * Hau' nicht täglich einen gesparten Fünfer ins Sparschwein, sondern wöchen- oder monatlich. Keine Instant-Belohnungen!
    Denke nicht über die Lösung nach, sondern über das Problem. Die Lösung ergibt sich dann von selbst.

  4. #29
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    Zitat Zitat von Leiderkeinkenianer Beitrag anzeigen
    Freiheit halt!
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  5. #30
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Ich erzähle dir mal, wie ich es geschafft habe.

    Ich rauchte am Ende bis zu drei Schachteln am Tag. Nicht eine Zigarette davon hat "geschmeckt", es war teilweise ekelhaft aber es musste sein. Kurz und knapp: ich war schwer süchtig. Es gab allerdings bis zu dem Punkt, als es akut wurde, keinen Grund, der mich wirklich davon überzeugen konnte, aufzuhören. Was war akut? Ich hatte finanzielle Probleme, das Konto war weit im Minus und die Zigaretten waren der letzte Faktor, wo ich noch Einsparpotential hatte. Aus heutiger Sicht ein wunderbares Motiv.

    Wie hab ich es angestellt? Ich setzte mir einen festen Termin, das war der Donnerstag. Ich hatte ein langes Wochenende vor mir. Ich kaufte mir zwei Flaschen Wein, noch eine Schachtel Zigaretten und besoff mich und ging erst ins Bett, als die letzte Zigarette aufgeraucht war. Ich achtete vorher genau darauf, dass nicht noch irgendwo was rumliegt. Ich hatte damals überall im der Wohnung Reserve- oder auch Notfallschachteln Ja mit der letzten Zigarette ging ich dann ins Bett. Der Freitag war grausam. Einmal vom Alk und natürlich vom Entzug. Aber ich ging nicht aus dem Haus, um mir was zu kaufen. Am Samstag dann die erste ultimative Hürde: Einkaufen! Und ich blieb stark Um nicht kiloweise Schoggi zu futtern, kaufte ich mir Möhren. Das lenkte ab. Am Montag wieder auf Arbeit die zweite Hürde! Ich sagte den Kollegen, dass ich es versuchen würde, "bietet mir bitte keine Zigaretten an!" Ansonsten machte ich keinen großen Aufstand darum. Funktionierte Dritte Hürde ein paar Wochen später: Grillparty beim Kollegen Ich sagte zu Beginn, dass sie bitte auf mich aufpassen sollen, wenn ich besoffen bin und mir lieber eins auf die Fresse hauen sollen, falls ich um Zigaretten betteln sollte. Nun, das mussten sie nicht tun, obwohl ich doch ganz gut getrunken hatte. Hinterher war ich stolz auf mich und "hatte es geschafft". Die finanziellen Probleme waren natürlich eine äußerst gute Motivation, durchzuhalten. Ich hatte ein* Mantra: Tommi, du kannst dir das nicht mehr leisten! Später kam die Lauferei hinzu und bot eine weitere Motivation.

    So, und nun noch ein wichtiger Hinweis: Du wirst immer ein ehemaliger Raucher sein, eine einzige Zigaretten kann alles zunichte machen. Vergiss das nie!

    Alles Gute und viel Erfolg

    Gruss Tommi

  6. #31
    Avatar von SheeRah
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    ich schreibe jetzt nicht viel sondern nur : mach es einfach - hör auf zu rauchen und zwar direkt und nicht stückchenweise oder mit Hilfsmittel.
    Spring ins kalte Wasser - wage den sofortigen Nikotinentzug alles andere regelt sich von selbst. Achte nur darauf das du nicht soviel nebenbei isst
    Wir mögen dir alle viele Tipps und Tricks geben können und diesen Thread seitenweise füllen aber letztendlich kannst nur du für dich entscheiden was du machen möchtest.
    Je mehr du nämlich liest und nachdenkst desto länger dauert das Aufhören und das bedeutet das sich die Gedanken weiter zu rauchen wieder mehr und mehr ausbreiten. Man wundert sich eigentlich welche absurden Gründe man immer findet die das Rauchen rechtfertigen.

    Sport als Ausgleich und um auf andere Gedanken zu kommen ist immer gut. Ich hatte mir zum Rauchstopp ein Mountainbike gekauft und hatte dann damit einen Ausgleich zum Rauchen gefunden - Laufen war damals nicht mein Ding und mit einer Raucherlunge kann das Laufen anfangs zum Alptraum werden und demotivieren

    ich drück dir die Daumen das du deinen Weg aus der Nikotinsucht findest

  7. #32
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    Zitat Zitat von SheeRah Beitrag anzeigen
    Je mehr du nämlich liest und nachdenkst desto länger dauert das Aufhören und das bedeutet das sich die Gedanken weiter zu rauchen wieder mehr und mehr ausbreiten. Man wundert sich eigentlich welche absurden Gründe man immer findet die das Rauchen rechtfertigen.
    Das ist auch meine Erfahrung! Ich war jahrelang großer Fan der Webseite SmokeFreeProject , heute sehe ich das etwas differenzierter. Man kann einfach nicht loslassen, wenn man sich immer und immer wieder mit der Thematik auseinander setzt. Das bewirkt den rosa Elefanten, an den man nicht denken soll! Es ist zwar gut, sich im Vorwege klar zu werden, was man will. Aber sobald der Entschluß steht, läßt man einfach los. So geht es meiner Meinung nach am einfachsten und schmerzlosesten. Entstehende "Löcher" sollte man nicht versuchen mit neuen Angewohnheiten und Ersatzbefriedigungen zu füllen, sondern ihnen einfach ausweichen. Besonders gerne wird die Lücke mit Essen jeglicher Art gefüllt - was wiederum zu Frust führen kann, da der nicht mehr rauchende Organismus ca 200-300kcal weniger am Tag benötigt. Ich würde nicht die eine neue Ersatzbefriedigung suchen, sondern die gewonnene Zeit einfach anders sinnvoll nutzen. Sport ist ein guter Gedanke, aber eben wie besprochen, könnte das auch Zeit mit den Kindern sein. Vielleicht auch ein neues Hobby - das vielleicht auch die Kinder begeistert? Sollte auf Arbeit das Rauchen auch einen zeitlichen Stellenwert gehabt haben, ist da jetzt Zeit für neue, schon länger liegen gebliebene Projekte.
    Steif
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  8. #33

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    Mahlzeit miteinander!
    In Kürze sind 24 Stunden geschafft, für mich schon recht ordentlich!

    Gibt schon eine Menge Höhen und Tiefen, aber ich fühl mich gut!
    Zum Beispiel, seit gestern Nachmittag/Abend - Magen- Darmbeschwerden...
    Beim Spaziergang überlege ich, so nach dem Motto Teufelchen und Engelchen, wie doch das Rauchen zu mir gehört und das ich ohne das Rauchen nicht mehr der bin, wie zuvor... Natürlich totaler Quatsch, sagte auch direkt das Engelchen.
    Aber die Gedanken sind erstmal so, da muss man wohl durch. Ich erwische mich auch immer wieder, wie ich einen Bruchteil der Sekunde denke, ach was soll das? Wem bringt das was? Und so weiter. Schaffe es aber schnell wieder klare Gedanken zu bekommen.

    Inzwischen ist ja hier eine ganz ordentliche Diskussionsrunde entstanden.
    Finde ich gut.

  9. #34
    Avatar von Ayslynn
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    24 Stunden sind doch schon was

    Und was die Gedanken an geht: "Denk an blaue Elefanten!" (Warum? Dann denkst du nicht über anderen Quatsch nach... )

    Als kleine Hilfe wenn du in so Gedanken fest hängst, spiele "Gedankenflickflacks". Ein Beispiel dafür: Sage das ABC rückwärts auf und finde zu jedem Buchstaben einen weiblichen Vornamen. Klingt bisschen komisch, aber es hilft solge Gedankenkreisläufe zu durchbrechen.

    Weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße,
    Ays
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten.

  10. #35
    Querfeldein65
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    Zitat Zitat von neuundfrisch Beitrag anzeigen
    In Kürze sind 24 Stunden geschafft,
    Herzlichen Glückwunsch. Na, bei den vielen Beiträgen kommt man ja auch nicht zum Rauchen

    Ich hatte auf meinem Desktop einen Rauchfrei-Zähler, einen Elch, der hat die rauchfreien Tage gezählt, das fand ich gut.

    Für Darmprobs gibts Hausmittelchen, wenn "nix geht", Leinsaat oder getrocknete Pflaumen.

    Weiter so

  11. #36
    Avatar von SheeRah
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    ich fand Magnesiumtabletten (die zum kauen) und Zitrusfrüchte sehr hilfreich.

    Ich habe mal sehr viel später gelesen das Magnesium den gleichen Botenstoff Dopamin freisetzt und deswegen bei der Entwöhnung sehr hilfreich sein kann. Vitamin C wohl auch.

  12. #37
    crsieben
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    Herzlichen Glückwunsch zu den ersten rauchfreien 24 Stunden.

    Dass du ohne das Rauchen nicht mehr derselbe bist wie mit dem Rauchen, ist wahr. Du bist ohne das Rauchen ein starker, unanhängiger, selbstbestimmer Mensch, der seinen Kindern das Gefühl gibt, dass er alles tut, um so lange wie möglich bei ihnen zu bleiben. Mit Rauchen bist du ein schwacher, abhängiger, fremdbestimmter Mensch, dem es nicht allzu wichtig ist, ob er seine Kinder groß werden und selbst Kinder bekommen sehen will. Das ist schon ein Unterschied.

    Mach dich übrigens in der nächsten Zeit darauf gefasst, dass manche versuchen werden, dich schwach zu machen. Dem kannst du widerstehen, wenn du es als das erkennst, was es ist: Der verzweifelte Versuch, sich einen Komplizen zu sichern, der verzweifelte Wunsch, wenn man schon selbst schwach ist, so doch in dieser Schwäche nicht allein zu sein und schon gar nicht die Stärke eines anderen ertragen zu müssen.

  13. #38
    * läuft * Avatar von Rheinostfriese
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    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Aufhören...
    mach dir klar: Den schwierigsten Teil hast du schon geschafft! Zumindest körperlich, denn das Nikotin ist nach einem Tag komplett abgebaut.

    Ich habe jetzt ernsthaft gerade überlegen müssen, wie lange ich "rauchfrei" bin, da ich inzwischen nicht mehr darüber nachdenke --- es sind 5 Jahre und 3 Monate. Damals hatte ich mir eine Bronchitis eingehandelt und lag krank im Bett. Aus Langeweile habe ich das Buch "Endlich Nichtraucher" aus dem Regal gezogen, es an einem Tag durchgelesen, danach nochmal die gleichen Inhalte per YouToube - Videos über mich ergehen lassen, also die komplette Gehirnwäsche.
    Mir hat das sehr geholfen. Eigentlich gab es nicht viel neues, was man noch nicht gewusst hätte. Aber es so komprimiert vor Augen geführt zu bekommen, wie unsinnig das Rauchen ist, hat dennoch geholfen.
    Meine Tochter (inzwischen 9) erzählt mir heute noch, dass sie froh ist dass ich nicht mehr rauche, weil ich ja damals davon krank geworden sei. Etwas vereinfacht dargestellt, aber dennoch rührend.
    Rückfälle hat es übrigens keine gegeben, und nach wenigen Tagen auch keinerlei "Verlangen" mehr, obwohl ich weiter mit den Kollegen zur Raucherpause raus gegangen bin.

    Ich wünsche dir, dass du es schaffst!

  14. #39
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    UND? Sind es mehr als fast 24 Stunden geworden?

    Wenn Du jetzt lügst, belügst Du Dich nur selbst! Den meisten hier ist es letztendlich wurscht ob es da draussen irgendwo einen Raucher mehr oder weniger gibt! Ein Schweigen verrät Dich leider genauso!

    Sollte es nicht geklappt haben, warst Du einfach noch nicht so weit, dann nimm Dein Scheitern her um daraus zu lernen! Irgendwann (vielleicht nach dem 01.01.2017?) klappt es dann!
    Steif
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  15. #40
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Hallo Neuundfrisch,

    meine eigenen Erfahrungen zum Thema Rauchstopp werden dir nicht weiterhelfen. Vor genau einem halben Jahrhundert, mit 16 Jahren (als alle Kumpels noch qualmten wie die Ne*er), beschloss ich, dass das Rauchen Kinderkram sei und tat das allen kund. In Wahrheit hatte ich den Lungenzug nie geschafft, musste dabei ständig husten. Und das wäre erst uncool gekommen ... Dabei ist es geblieben, ich kann hier also eigentlich gar nicht mitreden.

    Eines würde mich aber interessieren - was ist mit deiner Frau ? Raucht sie oder raucht sie nicht ? Oder hört sie gleichzeitig mit dir auf ? Denn das stelle ich mir tödlich vor, wenn die Versuchung weiterhin in jeder Ecke der eigenen Wohnung lauert.

    Die Reaktion deiner Tochter finde ich großartig (so beschämend klug können nur Kinder sein). Mach dir klar, dass es jetzt in deiner Hand liegt, entweder ihr Held zu werden oder ein erbärmlicher Schlappschwanz. Und wenn die Versuchung trotzdem naht, überlege dir schon mal vorher, wie du in Zukunft deine Tochter dann noch davon überzeugen willst, etwas Unvernünftiges zu lassen und statt dessen etwas Vernünftiges zu tun, wenn Du selbst der überzeugendste Gegenentwurf dazu bist.

    So, genug gequasselt über den blauen Dunst. Was ist jetzt eigentlich mit deinen läuferischen Ambitionen ? Das interessiert hier eigentlich viel mehr.

  16. #41
    Avatar von WinfriedK
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    Sieht so aus, als ob die Norwegenreise verschoben wurde.
    "If I had no sense of humor, I would long ago have committed suicide." (Gandhi)

  17. #42
    not fast & not furious Avatar von Steif
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    Zitat Zitat von WinfriedK Beitrag anzeigen
    Sieht so aus, als ob die Norwegenreise verschoben wurde.
    Gut so! Nach Norwegen sollte man eh nur als gefestigter Nichtraucher! Ein Rückfall im 3-wöchigen Jahresurlaub kann dort echt teuer werden - das mußte ich schon Mitte der 90er schmerzlich feststellen. Heute sind die da irgendwo bei 12-15€ je Schachtel, wenn ich mich nicht komplett irre?
    Steif
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  18. #43
    crsieben
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    Ja, Norwegen: Nichtraucher sollte man da sein, Nichttrinker erst recht. Am allerbesten wäre es, man würde auch gar nichts essen, dann kommt man ganz günstig davon...

    Was den Themenersteller angeht: Mir scheint, dass er es nicht geschafft hat. Vielleicht findet er den Mut für einen neuen Anlauf und mag uns dann wieder davon berichten. Ein Scheitern wäre schade, eine Schande wäre es nicht.

  19. #44
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Schade; vor allem für die Tochter.
    Gruß vom NordicNeuling

  20. #45

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    Zitat Zitat von Jep Beitrag anzeigen
    - Du wirst es nie geschafft haben. Das Verlangen wird geringer, aber es wird immer wieder da sein. Es hört nie auf, das ist kein Projekt, das ist eine Lebensumstellung, ergo:
    Stimmt bei mir zum Beispiel überhaupt nicht. Ich bin seit über 6 Jahren Nichtraucher (ok, das ist jetzt noch nicht sehr lange her) und habe absolut nie das Verlangen zu Rauchen. N I E
    Habe vorher über 15 Jahre lang geraucht und davon mehrere Jahre mit 1-2 Schachteln am Tag. Am Wochenende auch gerne mehr.

    Habe in den 15 Jahren auch einige rauchfreie Monate(Jahre) gehabt und habe trotzdem wieder angefangen - weil ich eben Verlangen danach hatte!
    Seit ich vor 6 Jahren das berühmte Buch gelesen habe (ist bestimmt immer noch die Nummer eins unter den Rauch-Aufhör-Büchern) habe ich genau 0 Verlangen auf Zigaretten. Das war innerhalb von weniger als einem Monat nach dem Aufhören.

    Und ich habe auch nicht mit einer Ersatz-Sucht weitergemacht. Gut, wahrscheinlich habe ich mehr gegessen, denn ich habe ordentlich zugenommen.
    Das liegt aber auch daran, dass man wenn man nicht mehr raucht verdammt viel Zeit für andere Dinge hat und das Rauchen außerdem das Hungergefühl unterdrückt.

    Nochmal zur Wiederholung: Aufhören ohne Reue und ohne Verlangen geht auf jeden Fall. Es ist nach meiner Meinung nach der einzige Weg zum Nichtrauchen.
    So lange du denkst, du müsstest auf was Verzichten, wenn du nicht mehr rauchst, dann wird das soviel Disziplin kosten nicht zu rauchen, dass es fast unmöglich wird das Dauerhaft fast unmöglich durchzuhalten.

    Das Rauchen bringt einfach genau nichts außer Nachteile. Es gibt keinen Rausch, keine Entspannung, kein Wohlgefühl. Rauchen ist einfach nur schxxxx.

    Trotz einigen schwierigen Lebenssituationen hatte ich nicht einmal auch nur den Gedanken eine Zugarette zu rauchen. Auch alkoholisiert nicht.
    Für mich war (das letzte) Aufhören mit dem Rauchen so einfach wie sich die Schnürsenkel zu binden.

    Als Tipp kann ich dir folgendes sagen:
    1. Du musst Aufhören wollen, d.h. dir muss bewusst sein, dass das Rauchen nur eins ist: scheixxx
    2. Höre lieber in einer Zeit auf, in der du nicht maximalen Stress hast. In den ersten 7 Tage brauchst du schon etwas Disziplin.
    3. Habe keine Angst davor - wenn du die richtige Einstellung hast, ist es wirklich kinderleicht!

    VG und ich bin mir sicher du bist bald Nichtraucher
    Christian

    PB: HM: 1:27:40(04/2017; mit Dixie)
    M: 2:58:58 (4/2017)
    5k: 19:45 (02/2015) Training
    10k: 40:36 (06/2015)
    Aktuell: 10k: 54:50

  21. #46

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    Zitat Zitat von neuundfrisch Beitrag anzeigen
    Mahlzeit miteinander!
    In Kürze sind 24 Stunden geschafft, für mich schon recht ordentlich!

    Gibt schon eine Menge Höhen und Tiefen, aber ich fühl mich gut!
    Zum Beispiel, seit gestern Nachmittag/Abend - Magen- Darmbeschwerden...
    Beim Spaziergang überlege ich, so nach dem Motto Teufelchen und Engelchen, wie doch das Rauchen zu mir gehört und das ich ohne das Rauchen nicht mehr der bin, wie zuvor... Natürlich totaler Quatsch, sagte auch direkt das Engelchen.
    Aber die Gedanken sind erstmal so, da muss man wohl durch. Ich erwische mich auch immer wieder, wie ich einen Bruchteil der Sekunde denke, ach was soll das? Wem bringt das was? Und so weiter. Schaffe es aber schnell wieder klare Gedanken zu bekommen.

    Inzwischen ist ja hier eine ganz ordentliche Diskussionsrunde entstanden.
    Finde ich gut.
    Habe deinen Beitrag erst jetzt gelesen.
    Also ich befürchte mit der Einstellung wird das gaaaaaaaanz sicher nix.
    Wenn du wirklich dem Rauchen eine Bedeutung für deine Persönlichkeit zu misst, musst du erst an dir arbeiten, bevor du daran denkst mit dem Rauchen aufzuhören.
    Just my two cents...

    PB: HM: 1:27:40(04/2017; mit Dixie)
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  22. #47
    Avatar von SheeRah
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen

    Eines würde mich aber interessieren - was ist mit deiner Frau ? Raucht sie oder raucht sie nicht ? Oder hört sie gleichzeitig mit dir auf ? Denn das stelle ich mir tödlich vor, wenn die Versuchung weiterhin in jeder Ecke der eigenen Wohnung lauert.
    Es ist unwahrscheinlich schwer aber mit viel Disziplin machbar. Mein Mann war (und ist immer noch) starker Raucher und somit lagen immer Zigaretten in der Wohnung. Selbst meine zuletzt angefangene Schachtel lag Ewigkeiten rum - die hatte ich dann weggeschmissen als ich mir auch sicher war erst einmal Nichtraucher zu bleiben Ich muss aber dabei sagen das bei uns in der Wohnung nie geraucht wurde sondern nur auf dem Balkon und ich deswegen sehr lange den Balkon gemieden hatte weil er immer für mich mit dem Rauchen zusammenhing und ich wohl am ehesten dort rückfällig geworden wäre als anderswo. Mittlerweile hat sich das aber zu 99 % gelegt.

    Ich musste mir von meinem Göttergatten auch oft genug anhören ich wäre zickig und ich sollte eine rauchen damit ich nicht so uncool sei - aber auch dieses Gerede hörte schnell auf - ist ja eh nur der Neid der Besitzlosen.

  23. #48
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von SheeRah Beitrag anzeigen
    Ich musste mir von meinem Göttergatten auch oft genug anhören ich wäre zickig und ich sollte eine rauchen damit ich nicht so uncool sei.

  24. #49
    pausiert Avatar von Jep
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    Zitat Zitat von Dude77
    Seit ich vor 6 Jahren das berühmte Buch gelesen habe (ist bestimmt immer noch die Nummer eins unter den Rauch-Aufhör-Büchern) habe ich genau 0 Verlangen auf Zigaretten. Das war innerhalb von weniger als einem Monat nach dem Aufhören.
    Habe keine Angst davor - wenn du die richtige Einstellung hast, ist es wirklich kinderleicht!
    Klar, ist völlig easy. Einfach ein Buch lesen und gut is. Deswegen schafft es auch jeder so leicht. Und weil's so kinderleich ist nach einem Monat das Verlangen weg ist, gibt's so gut wie keine wenig Rückfälle, schon gar nicht nach Jahren.


    Und ich habe auch nicht mit einer Ersatz-Sucht weitergemacht. Gut, wahrscheinlich habe ich mehr gegessen, denn ich habe ordentlich zugenommen.


    Also ich befürchte mit der Einstellung wird das gaaaaaaaanz sicher nix.
    Wenn du wirklich dem Rauchen eine Bedeutung für deine Persönlichkeit zu misst, musst du erst an dir arbeiten, bevor du daran denkst mit dem Rauchen aufzuhören.
    Ach so... ja dann ist klar. Denk dran:

    wenn du die richtige Einstellung hast, ist es wirklich kinderleicht!



    SCNR
    Start: 08/2015. 10 km: 46:59,8 min (03/2016) HM: 1:44:40 (06/2016)

  25. #50
    Querfeldein65
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    @ Jep
    So verkehrt ist das nicht, was Dude schreibt, es muss im Kopf halt Klick machen, nur welcher Weg der richtige ist, muss er heraus finden.

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