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  1. #2951
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    Standard Pushup Update (Stand KW 10/2019)

    Hier mal wieder der aktuelle Stand an der Liegestützfront. Die Wochenbilanz kann ich vorzeitig ziehen, da das Wochenziel von 800 PUs geplanterweise schon heute erreicht wurde und ich daher am Sonntag mit den PUs mal pausieren kann.

    Es geht langsam, aber angenehm kontinuierlich voran - immer weniger Sätze für gleich viel oder mehr PUs.

    Ich habe noch eine weitere Spalte hinzugefügt, die angibt, welches die maximale Anzahl von PUs in einem Satz war, also direkt hintereinander weg. Diese maximale Anzahl schaffe ich in der ersten Woche ihres Erreichens höchstens zwei- oder dreimal, meist früh morgens im ausgeruhten Zustand.


    Woche PUs Soll PUs Ist Sätze Ø PUs/Satz maxPUs/Satz Kommentar
    KW 04/2019 104 13 8,0 9 nur echte PUs gezählt
    KW 05 166 18 9,2 10 nur echte PUs gezählt
    KW 06 327 37 8,8 11 nur echte PUs gezählt
    KW 07 700 704 71 9,9 13 ab hier nur noch echte PUs gemacht
    KW 08 700 703 64 11,0 14
    KW 09 800 806 63 12,8 15
    KW 10 800 813 59 13,8 16

  2. #2952
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    Standard So, 10.03.2019 --- GA hilly (8k total)

    Saublödes Hobby, diese Lauferei, also echt. Zumindest bei Wetter wie dem heutigen. Schon gestern abend kam die Unwetterwarnung rein, Sturmböen bis 100 km/h. Dem hätte ich zwar entkommen können, wenn ich gleich um 8:00 Uhr in die Puschen gekommen wäre, aber just da hat es geschüttet wie aus Eimern. Und in dem Maße, in dem für den Vormittag das kontinuierliche Nachlassen dieses Regens vorhergesagt wurde, sollte der Wind dann zunehmen. Belzebub, du feige Sau, komm raus, wir gehen Teufel austreiben! Aber der Belzebub bleibt in Deckung und ich auf dem warmen Sofa.

    Obwohl ich heute alle Ausreden der Welt zur Verfügung hätte, werde ich im Laufe des Tages immer unruhiger. Morgen soll es auch nicht viel besser werden, Dienstag dagegen schon. Also wäre es schon angebracht, mich heute noch aufzuraffen, damit ich übermorgen wieder fit bin. Abends schläft der Wind ja meistens etwas ein. Meistens - heute leidet er jedenfalls unter Einschlafstörungen. Als ich mich um 18:00 Uhr endlich aufraffe, zeigt die nächst gelegene Wetterstation mit Windmessung (Öhringen, 20 km östlich von hier) 7 Bft und Böen bis 91 km/h. Gut, dem Öhringer Wind glaube ich nie so ganz, denn das liegt ungeschützt auf einer Hochfläche. Sowas gibt's auf meinen Touren allenfalls bei der Panoramarunde, oben auf der Hohen Straße - aber die muss ja nicht ausgerechnet heute sein. Stattdessen wähle ich die Dorfrunde, die wenigstens etwas windgeschützt im Tal verläuft. Dafür pisst es alsbald wieder zunehmend ...

    Zu all der Freude bin ich heute etwas angeschlagen. Heute mittag gaben wir uns mal zur Abwechslung eine Riesenschüssel Salat mit einem Paar Würstchen und davon hatte ich schon nachmittags ziemliche Blähungen. Obendrauf Muskelkater ausgerechnet in der Leistengegend, von den vielen Situps, die ich gestern nach längerer Abstinenz erstmalig wieder machte - zwar mit neuer Bestzahl am Stück, aber jetzt halt verkatert. All dies macht mir gegen Ende dann doch derart zu schaffen, dass ich auf dem Schlussanstieg doch tatsächlich zwei Gehpausen einlegen muss.

    War da sonst noch was ? Ach ja, gelaufen bin ich ja auch noch. Aber des isch g'schwind g'schwätzt. Die hügelige Dorfrunde trödele ich ambitionslos umher und ich belasse es bei 7,9 km - es reizt mich nicht mal, den gebrauchten letzten Kilometer noch voll zu machen.


    Insgesamt 7,9 km mit 144 Hm in 8:30/km mit 138/180 = 76,7% HFmax.

    Die Hüfte gibt fast durchgehend Ruhe. Bergauf sowieso, da dort eine schonende Mittelfußlandung per se fast unvermeidlich ist. Und bergab auch, weil ich da wirklich langsam runter trabte ohne zu meinen, irgendwelche Sekunden gutmachen zu müssen.


    Klingt das jetzt alles nur negativ ? Das täuscht - das saugeile Gefühl, mich aufgerafft und dabei in die erstaunt aufgerissenen Augen der Frau Rennkartoffel geblickt zu haben ist unbeschreiblich !

  3. #2953
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    Standard KW 10 (04.03. bis 10.03.2019) --- Erholungsphase

    Tag Lauftyp km ges. Hm min/km Details Athletik PUs (echt) Kommentar
    Mo Mob 101
    Di Mob 175
    Mi GA 12,0 30 8:20 hier BKr, Mob 156 ziemlich lahm
    Do Mob 97
    Fr GA 8,0 30 7:33 hier HSt 137 besser
    Sa OSt, Mob 147
    So GA 7,9 144 8:30 hier --- PUs geplant pausiert
    Sum: 27,9 k 204 Hm 813 (13,8/S.) Vorwoche
    Legende: siehe hier
    aktueller Plan: ---

    Wochenfazit
    Wieder gut kürzer getreten, das bescheidene Wetter schützte doch zuverlässig vor Übertreibungen. Beim Athletiktraining endlch wieder richtig Tritt gefasst. Der äußeren Hüfte geht's besser; sie ist aber noch nicht 100%ig fit.

    Ausblick:
    Weiterhin entspannt joggen.

  4. #2954
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    Standard Di, 12.03.2019 --- GA (12k total)

    Das Wetter hat sich - vorübergehend - etwas beruhigt. Trocken, 12°C und ein SW-Wind von "nur" 3 Bft, man wird ja bescheiden. Eine gute Gelegenheit, mal wieder etwas länger unterwegs zu sein. 12 km gemütliches Rumgehoppel sind daher angesagt.

    Genau so setze ich das in die Tat um. Zunächst. Die ersten 9 km recht gleichmäßig in 7:20 und 138/180 = 76,7% HFmax. Geht besser als befürchtet. Aber dann platzt mir der Kragen, ich bin das elende Rumgeschlurfe leid, will einmal wieder etwas Gas geben. Mir kommt die Idee, so etwas wie einen Tempowechsellauf einzubauen - 1 km schneller, 1 km langsamer im Wechsel. Allerdings habe ich nur noch 3 km vor mir und der folgende, der 10. KM enthält den blöden Maulwurfshügel. Also beginne ich die TW-Sequenz mit "langsam" und ruhe mich hier mit 9:11/km gründlich aus. Auf dem 11. KM lasse ich die Hunde von der Leine und lande prompt bei 6:07 und einer etwas pfeifenden Lunge. Der 12. KM ist mit 8:38 dann wieder zum Runterkommen. Nett war's allemal, nur hätte die Idee dazu gern etwas früher kommen können.


    Insgesamt 12,0 km mit 30 Hm in 7:30/km mit 138/180 = 76,7% HFmax.

  5. #2955
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    Standard Do, 14.03.2019 --- Wiederholungen 4 x 1k (9k total)

    Die vorgestern geborene Idee mit dem Tempowechsellauf hält mich eindeutig in ihren Klauen. Heute will ich sie von Anfang an umsetzen. Leider hat sich das Wetter wieder deutlich verschlechtert - der SW-Wind verstärkt von 3 auf 4 Bft, dazu 9°C bei durchgehendem Landregen. Egal, denn wie schreibe ich anderen immer so feinfühlig ins Stammbuch ? "Wer sich noch übers Wetter ärgern kann, der läuft eindeutig zu langam." Na denn!

    Ich will heute nur moderate 9 km machen, beginnend mit einem langsamen Einlauf-KM, gefolgt von 4 mal (1k schnell und 1k langsam). Vor allem "schnell" ist ja relativ und bei meiner derzeit ziemlich volatilen Form doch sehr weit dehnbar. Ich denke an +/- 6:30/km oder so. Wenn's der Wind verbläst, dann halt auch langsamer. Schwellentempo muss heute nicht gleich wieder sein, nur mal raus aus dem Schlurf! Deshalb kommen mir nur 1000m zum Einlaufen auch nicht sonderlich abenteuerlich vor.

    Ich starte mit gemütlichen 7:50 wie meistens in letzter Zeit. Nach 500m sind meine Füße nass und kalt. Wer sich über das Wetter ... also denn mal los! Ich gebe moderat Gummi und bin - trotz der im Vorhinein deutlich gemanageten Erwartung doch ziemlich enttäuscht über eine Intervallpace, die sich so um die 6:40 herum entwickelt, gerade auch, weil sich das doch eigentlich recht flott anfühlt. Bin ich wirklich schon sooo grottenschlecht geworden? Und wenn ja, ist mein Tempogefühl also noch schlechter geworden als sonst? Die große Lichtung nach 500m bringt die Erleuchtung - grottenschlecht war bis jetzt nur der GPS-Empfang, denn plötzlich springt die Pace für die ganze erste Intervallhälfte auf 6:15. Schon besser. Vergessen sind alle Vorsätze zur Mäßigung, jetzt gebe ich mal ordentlich Gas, will wissen, was geht. Auch wenn es jetzt noch 300m sanft bergauf geht, ist dieser KM schon nach 6:03 zu Ende. Hoppla!

    Der nächste KM ist wieder zum Ausruhen und ich lasse mir sehr viel Zeit, zumal es gleich mit dem steilsten Stück meines Maulwurfshügels losgeht. Einzig weil es gleich darauf wieder bergab geht, werden daraus "nur" 8:21. Vor dem zweiten schnellen Abschnitt auf KM 4 habe ich schon die ganze Zeit Schiss. Erst ein paar hundert Meter Wind schräg von vorn, dann 200m Windschatten, aber dann dreht der Weg für die letzten 400m voll in den Gegenwind. Bis dahin liege ich bei für mich derzeit fast unglaublichen 5:50/km. Direkt gegen den Wind und leider auch noch minimal bergauf werde ich dann wohl fürchterlich abkacken. Denke ich. Tue ich aber nicht, höchstens etwas nachgeben. Es werden 5:55 für den ganzen Kilometer.

    Der 5. KM ist wieder zum Ausruhen, was ich mit 9:45 auch weidlich ausnutze. Ich habe so viel Spaß daran, endlich mal wieder schnell zu laufen, dass es mir diese eigentlich schon als verkackt anzusehenden "Trab"pausen einfach wert ist. Nach 4,5 km wende ich und werde nun angenehm geschoben. Entsprechend groß ist die Freude auf den dritten schnellen KM 6, den ich prompt in 5:45 abhake. Dann wieder ein Bummel-KM incl. Maulwurfsanstieg.

    Dann noch einmal ordentlich Gas geben. KM 8 geht sehr gleichmäßig in 5:47 weg, mit wenig Wind (und wenn, dann eher schräg von vorn).

    Jetzt nur noch ganz gemütlich (in 9:21) austrudeln, das habe ich mir heute verdient. Bei den Trabpausen hatte ich übrigens - trotz des jämmerlich langsamen Tempos - immer darauf geachtet, die Füße sauber anzuheben und deshalb auch ordentlich auf dem Mittelfuß zu landen. Ging erstaunlich gut, aber entsprechend spüre ich nun - ganz am Ende - auch etwas meine Beine.


    Insgesamt 9,0 km mit 30 Hm in 7:38/km. Davon 4 x 1 km schnell, im Schnitt in 5:53/km. Interessant ist, dass meine Beine heute durchgängig so frisch waren, dass ich das Tempo auf den jeweils zweiten 500m der vier Intervalle nicht nur halbwegs halten, sondern sogar noch minimal unterbieten konnte. Die Pumpe war da natürlich etwas heftiger am Schöpfen - während der letzten drei Intervalle lag der Puls im Mittel bei moderaten 88,3 % HFmax, wovon aber die jeweils zweiten Hälften mit 91,3 % doch ordentlich zu Buche schlugen. Schwellentempo geht aber eindeutig anders, bei Intervalldauern von 1500 oder gar 2000 m hätte die Sache wohl trauriger ausgesehen. Von einer Stunde in dem Tempo ganz zu schweigen.

    Abends noch eine Stunde Hüftstabi - geht inzwischen auch viel besser als je zuvor. Dass die Beinchens heute so prima mitgemacht haben, schiebe ich auf das inzwischen doch wieder erfreulich regelmäßig etablierte Athletiktraining. Auch auf der Mobilitätsseite und bei den Liegestützen geht's voran.

    Es klingt verrückt, aber der heutige Lauf hat mir wieder etwas Zuversicht gebracht, dass doch noch ein Rest von Laufvermögen vorhanden sein könnte und dass es mit etwas Glück vielleicht sogar mit dem Trolli noch klappen könnte. Ich könnte z.B. diese und nächste Woche noch weiterhin kürzer treten, allenfalls mit einem oder zwei wieder etwas längeren Läufen zwecks der Ausdauer. Dann hätte ich noch 6 Wochen bis zum Trolli. Da würde dann gerade einer von den Steffny-Plänen reinpassen, auf die ich ob ihrer Kürze immer so herab geschaut habe - z.B. der 2:10er Plan, extrapoliert auf eine etwas realistischere Zielzeit von 2:20 flach, oder so.

    Ohgottogott, ich plane ja schon wieder ... jetzt nur nicht übermütig werden!

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    Czynnempere (18.03.2019)

  7. #2956
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    Standard Sa, 16.03.2019 --- GA (11k)

    Für heute hatte ich mir einen Langen vorgenommen, irgendwas so um die 15 km sollten es eigentlich werden. Aber uneigentlich kommt es doch mal wieder anders. Der Kocher führt wieder Hochwasser - mit 305 cm am Pegel Stein a.K. allerdings nicht ganz so hoch wie vor 2 Monaten, als bei 365 cm sogar die Zufahrtsstraße zur Kocherbrücke fast überflutet war. Ich bin mir also sicher, dass es heute bequem passt. Trotzdem frage ich auf meiner Flachstrecke die ersten Passanten, die mir entgegen kommen, nach dem Wegzustand. Mist. An der mir bekannten tiefsten Stelle des Weges - ausgerechnet da, wo es wegen enger Bebauung keine direkte Umgehungsmöglichkeit gibt - steht mindestens ein halber Meter Wasser. Der Mann zeigt mir ein gerade geschossenes Foto, bei dem ein Traktor dort zwar nicht absäuft, aber doch einen halben Meter tief durchs Wasser pflügt.

    Jetzt bin ich aber doch neugierig und will die Stelle mal sehen, um in Zukunft besser einschätzen zu können, bei welchem Pegelstand (den ich ja daheim bequem im Internet abrufen kann) ich da gerade noch durchkomme. Nach 1,5 km erreiche ich die Stelle, da gibt es heute in der Tat kein Durchkommen. Ich merke mir, bis wo genau das Wasser heute steht (Notiz an mich: bei Pegel 307 cm exakt bis da, wo die betonierte Grundstücksauffahrt den runden Pfeiler berührt.) Damit ist klar, dass es hier ab Pegelstand 250 cm schon nasse Füße geben dürfte.

    Für einen mir schon bekannten Umweg hätte ich jetzt 600m zurücklaufen und eine lange Treppe erklimmen müssen. Jetzt aber, wo ich hier stehe und dumm aus der Wäsche gucke, entdecke ich auf dem offenen Nachbargrundstück einen Pfad, der steil den Berg hinauf führt, hinauf zur ehemaligen Bahnstrecke. Und tatsächlich endet der mal nicht im Nirwana, sondern führt hinten raus übers Feld. Bevor ich mich auf bekannter Straße wieder abwärts auf meine alte Laufstrecke stürzen will, verwickle ich ein weiteres Paar mit Hund in ein Gespräch darüber, ob die Strecke im weiteren Verlauf bis Oedheim wohl passierbar sei. Ist sie, aber ich könne doch auch gleich von hier oben quer rüberlaufen - eine Gegend, die ich wohl grob im Kopf habe, in die ich aber bisher tatsächlich noch keinen Fuß gesetzt hatte. Ich lasse mir versichern, dass die dortige Wegbeschaffenheit meinen Vorstellungen entspricht und beschließe, nun, wo die geplante Tour eh schon im Eimer ist, genau dieses unbekannte Terrain mal näher auszukundschaften.

    Ich trabe also über den Höhenrücken, stemme mich gegen den Wind, der hier oben noch kräftiger bläst als im Tal, und biege nach 2 km rechts ab, wieder hinunter ins Tal, wo ich erwartungsgemäß auf meine alte "Flachstrecke", bei deren KM 5,3 treffe. Ich mache die 6 km bis zur Talbrücke Oedheim noch voll, bestaune dort am Wehr die Urgewalt des Hochwassers und kehre um. Für die geplanten 15 km wird mir die Zeit heute dann doch zu knapp, habe zu lange rumgetrödelt. Stattdessen laufe ich wieder rauf in meine unbekanntes Gelände und zu einem Wäldchen, wo mir auf dem Hinweg ein schöner "Laufpfad" aufgefallen war. Der umrundet das gesamte Wäldchen auf 3,2 km Länge, wie ich bei einem weiteren Schwätzchen mit einem Spaziergänger erfahren hatte. Eine wunderbare Abwechslung! Sonst habe ich nur Asphalt- oder Schotterwege, letztere meist sehr schräg seitlich abfallend, oft knöcheltief verdreckt von Traktoren oder noch tiefer aufgeweicht von schweren Waldmaschinen. Hier habe ich einen schön eingeebneten Waldweg, durchgängig mit feinen Holzschnitzeln belegt, mit sanften Unebenheiten, die Abwechslung für die Füße bieten, aber keine halsbrecherischen Anforderungen an die Aufmerksamkeit stellen. Hier war ich bestimmt nicht zum letzten Mal. Bald erreiche ich Degmarn und die besagte steile Treppe ins Kochertal, schleiche sie hinunter (weil sie mir heute merkwürdig glitschig erscheint) und habe dann noch den wieder bestens bekannten Schlußkilometer meiner alten Flachstrecke vor mir.

    Weitere Details des heutigen Laufs erspare ich mir und dem geneigten Leser - die vielen Schwätzchen und Orientierungpausen nehmen den Zahlen jede Aussagekraft.


    Insgesamt 11,0 km mit ca. 100 Hm in 8:12/km, trotz herausgestoppter Pausen. Die sorgten natürlich auch für einen ungewöhnlich niedrigen Puls von 129/180 = 71,7 % HFmax. War schön, mal wieder was Neues zu entdecken, sollte ich öfter machen.

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    Czynnempere (18.03.2019)

  9. #2957
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    Standard Sa, 16.03.2019 --- Die Barfußsaison ist eröffnet!

    Der gestern entdeckte Laufpfad hat's mir angetan. Da heute nur ein bisschen Recovery ansteht, fahre ich direkt nach Degmarn zum Sportplatz, um von dort den Teil des Pfades abzulaufen, den ich gestern ausgelassen hatte. Nach ein paar hundert Metern unterbreche ich allerdings und biege ab zu meiner Flachstrecke, um dort den gestern noch überschwemmten Teil zu überprüfen. Heute, beim Pegelstand von nur noch 235 cm, ist die Stelle, die gestern um mindestens 40 cm überflutet war, wieder ganz frei.

    Also wieder rauf zum Laufpfad, nun auf dem Stück, dass ich von gestern schon kenne. Wirklich herrlich federnder Waldboden. Was die Tauglichkeit fürs Barfußlaufen angeht, waren mir inzwischen einige Zweifel gekommen. Auf einem Schnitzelpfad hatte ich barfuß schon mal sehr schlechte Erfahrungen gemacht, aber hier war das Zeugs gar nicht mehr frisch, sondern halb vermodert und teilweise mit Laub überdeckt. Während ich so überlege, macht es ganz laut Was bin ich doch nur für ein Idiot! Wie will ich die Eignung fürs Barfußlaufen jemals herausfinden durch bloßes Grübeln, Spekulieren und Zweifeln? Probieren geht über Studieren! Wie jetzt, mitten im Winter? Ja, was denn sonst - es sind 11°C, der Waldboden isoliert sicher gut. An der nächsten Bank am Weg setze ich mich, reiße die Schuhe runter und los geht's.

    Ein wenig ungewohnt nach wohl anderthalb Jahren Barfußabstinenz, aber trotzdem sofort wieder ein geiles Gefühl! Die Hackschnitzel quälen die Sohlen eigentlich nur an zwei kurzen Stellen, wo sie offenbar erst in jüngerer Zeit frich aufgeschüttet worden waren. Ansonsten ist's der reinste Genuss. Gut 2 km nach der "Entblößung" bin ich wieder am Sportplatz und ich finde, es reicht für den ersten Barfußlauf. Nächstes Mal mache ich die ganze 3km-Runde voll. Jetzt aber schnüre ich nochmal die Laufschuhe und gehe ein zweites Mal auf die Runde, wobei ich dieses Mal aber an zwei Stellen auf Forstwegen abkürze, um auch die kennenzulernen. Auch hier könnte man barfuß laufen. Hier in diesem kleinen Wäldchen kann ich also in aller Seelenruhe ganz ohne Schuhwerk auf die Piste gehen und auch jederzeit abkürzen, wenn es nötig ist. Nirgendwo bin ich weiter als 1 km vom Ausgangspunkt entfernt.

    Hey, hier wird man mich noch öfter sehen!


    Insgesamt 7,3 km mit 78 Hm in 7:54/km (Orientierungspausen herausgestoppt), davon 2,1 km barfuß. Puls 139/180 = 77,2 % HFmax. Die Fußsohlen kribbeln noch eine ganze Weile hinterher.

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    Czynnempere (18.03.2019)

  11. #2958
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    Standard KW 11 (11.03. bis 17.03.2019) --- Erholungsphase

    Tag Lauftyp km ges. Hm min/km Details Athletik Pushups Kommentar
    Mo Mob 145
    Di GA 12,0 30 7:30 hier BKr, Mob 140
    Mi Mob 148
    Do W 4 x 1k 9,0 30 5:53 hier HSt 146 macht Laune
    Fr Mob 156
    Sa GA 11,0 100 8:12 hier 60
    So Recovery + Barfuß 7,3 78 7:54 hier OSt 48 2,1k barfuß
    Sum: 39,3 k 238 Hm 843 (14,8/S.) Vorwoche
    Legende: siehe hier
    aktueller Plan: ---

    Wochenfazit
    Eine weitere ruhige Woche.

    Ausblick:
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  12. #2959
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    Standard Di, 19.03.2019 --- GA mit HMRT? (12k total)

    Heute soll mal wieder moderates Tempo steigen, ich denke da an 6:40/km, was vor 2 Jahren noch ein ganz gemütlicher Lauf gewesen wäre, nun aber schon als moderater (?) Tempolauf durchgehen muss. Ich hoffe darauf, das mit einem 85%igen Puls hinzubekommen. Weil's auf meiner Flachstrecke zwischen den beiden Straßen so gut passt: 2,5k Einlaufen, 7k Tempo und 2,5k Auslaufen. 7k mit 85% Puls ist "zufällig" auch der Tempolauf in der ersten Woche von Steffnys HM-Plan. Welch ein Zufall aber auch ...

    Das Einlaufen gestaltet sich mit 7:59/km seeeehr gemütlich, wohl auch weil sich die Beine heute anfühlen wie Gummi. Wo kommt das jetzt her ? Die Läufe am Wochenende waren gekürzt und gemütlich, das letzte Krafttraining für die Beine liegt doch auch schon 5 Tage zurück?

    Trotzdem drücke ich nach 2,5 km leicht auf die Tube und treffe das Zieltempo ziemlich bald recht genau. (Man erinnere sich: das ist bei mir eigentlich immer ein schlechtes Zeichen.) Auf den ersten 2,5 km geht's sehr gleichmäßig in 6:36/km voran, allerdings ist auch der Puls ziemlich bald bei 85%. Das an sich ist zwar überhaupt kein Problem; trotzdem lasse ich den 6. KM bis zur Wende mit 6:53 etwas langsamer angehen, weil ich die 7k ja mit einem endlichen Puls durchhalten will. Die ersten 3,5 km insgesamt in 6:41/km mit 147/180 = 81,7% HFmax.

    Danach, auf dem Rückweg, läuft es zunehmend leichter: 6:40, 6:26, 6:26 und die letzten schnellen 500m in 6:13/km - irgendwie kann ich es einfach nicht lassen, mit dem Ziel vor Augen noch mal schneller zu werden, auch wenn der Puls dabei von 90 auf 92 % HFmax hochgeht. Die zweiten 3,5 km in 6:27/km mit 157/180 = 87,2%.

    Das Auslaufen geht mit insgesamt 7:38/km anfangs etwas schwerfällig, da es sofort den Maulwurfshügel raufgeht. Danach kriegen sich die Beinchen aber langsam wieder ein.


    Insgesamt 12,0 km mit 30 Hm in 7:21/km. Davon 7 km in 6:35/km mit 152/180 = 84,4% HFmax.

    Ab Anfang nächster Woche will ich ja mal den 6wöchigen HM-Plan von Steffny versuchen, wobei ich seine langsamste Zielzeit von 2:10 h noch deutlich verlängern muss. Da muss ich, auf Basis des heutigen Ergebnisses, noch ein wenig herumtüfteln, werde in den nächsten Tagen berichten, wie ich seinen Plan zu modifizieren gedenke. Vorderhand scheint es nach dem heutigen Ergebnis aber nicht völlig ausgeschlossen, Anfang Mai beim Trolli die 2:30 h anzugreifen. Werde die nächsten Wochen einfach schauen, wie's läuft.

  13. #2960
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Steffny bietet auch "nur ankommen" mit Zielzeit 2:30H - habe den TP hier vorliegen
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

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    RunningPotatoe (20.03.2019)

  15. #2961
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    Klar, der liegt auch gerade vor mir. Allerdings ist er mir zu langweilig - immer nur rumschlurfen.

    Habe gerade ein wenig rumgerechnet und mit meinen aktuellen Lauf"leistungen" verglichen - ich denke, es wird auf den 2:10er Plan hinauslaufen, den ich in Richtung 2:20 (flach) extrapoliere. Und das dann einfach mal ausprobieren. Jetzt gibt es eh nur zwei Möglichkeiten - entweder es läuft wieder besser und ich komme aus meinem Loch mal wieder raus oder ich schmiere endgültig ab und das war's dann für dieses Frühjahr. Ich bin eindeutig für ersteres.

  16. #2962
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Musst du da wirklich dran schrauben? Beim laufen der jeweiligen Einheit kannst du doch nach Tagesform etwas variieren.
    Ich habe für mich längst akzeptiert, dass mein Körper, je Arbeitsbelastung und Schicht, tägl. anders reagiert. Mal ist der Plan zu hart und mal zu leicht. So what!
    Aber ich bin ein anderer Typus als du. Allerdings wolltest du doch gelassener werden?
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

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  17. #2963
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    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    Musst du da wirklich dran schrauben? Beim laufen der jeweiligen Einheit kannst du doch nach Tagesform etwas variieren.
    Das Basteln an Plänen bewertet sich bei mir nicht in Kategorien von "muss", sondern von "darf" - macht mir einfach Spaß, selbst wenn ich das selten umsetzen kann.. Zumal ich mir einbilde, beim Beschäftigen mit einem Plan auch ein wenig mehr von seinen Hintergründen zu verstehen, als wenn ich ihn nur stur abhake.

    Tatsächlich habe ich von Steffny inzwischen 3 verschedene HM-Pläne zur Auswahl. Neben den beiden oben genannten konnte ich inzwischen auch einen Blick auf seinen 2:29er Plan aus "Optimales Lauftraining" werfen. Der fängt in der 1. Woche etwas sanfter an, indem der Tempolauf da nur 5 km (@ 6:54) beträgt - die 7 km kommen erst in Woche 2. Ansonsten unterscheidet er sich vom 2:10er vor allem dadurch, dass er keinen 10k Testlauf in der 4. Woche hat. Entsprechend sind die übrigen Wochen dann natürlich etwas anders arrangiert.

    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    Allerdings wolltest du doch gelassener werden?
    In der Tat wollte ich das und der beste Weg dorthin scheint mir zu sein, den Plan von vornherein so zu entschärfen, dass er halbwegs auf meine derzeitige Form passt. Natürlich könnte ich mit dem 2:10er Plan beginnen. Den Tempolauf (7k in 6:25 bei 85% HFmax) habe ich ja diese Woche fast geschafft, wenn auch 10s/km langsamer und mit höherem Puls. Die 3 x 1000m der 2.Woche in 5:55 habe ich tempomäßig auch schon voll erfüllt, statt 400m Trabpause aber 1000m Schnarchpause. Und so würde das weitergehen - ich würde ständig alles reinhauen, es aber jedes Mal nicht ganz schaffen. Bestenfalls wäre ich dann nur frustriert, schlimmstenfalls aber …

    Im Moment ist der langsamer gerechnete 2:10er Plan immer noch mein Favorit, aber ein paar Tage habe ich ja noch zum Grübeln …

  18. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    d'Oma joggt (20.03.2019)

  19. #2964
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Standard Update HM-Plan für den Trolli 2019

    Töröööö ... hier der letzte Versuch, den Trolli doch noch zu retten - der modifizierte 6-Wochen-Plan "HM in 2:10" von Steffny (aus "Das große Laufbuch").

    Gestern absolvierte ich ja eine Art Testlauf, 12 km mit 7k schnell in 6:35/km. Die Distanz entspricht dem Tempolauf in Steffnys erster Planwoche. Allerdings sollte der mit nur 85% HFmax gelaufen werden, diesen Wert erreichte ich bereits zwischen 2,5 und 3,5 km, bei inzwischen gedrosseltem Tempo von knapp 7:00/km. Ich versteige mich mal zu der Spekulation, dass ich mit gleichmäßigen 6:50/km von Anfang bis Ende die 85% erst später erreicht hätte und auch nicht so weit (90 bis 92%) darüber hinaus geschossen wäre. Gelegenheit, das zu verifizieren, habe ich dann ja Anfang nächster Woche. Steffny lässt übrigens - anders als andere Autoren wie Pfitzinger oder Daniels - seinen "Tempolauf" nicht im Schwellentempo laufen, denn das müsste bei seinem 2:10er Plan ja praktisch identisch sein mit dem 10k Renntempo, für das er ja 59:00/10km bzw. 5:54/km als Eingangsvoraussetzung für den Planeinstieg nennt.

    Wenn denn also meine obigen 6:50 den 6:25 in Steffnys 2:10er HM-Plan entspechen, dann wäre das um 6,5% langsamer. Diesen Faktor generell angewendet, rechnen sich Steffnys Zeiten und Paces für mich wie folgt um:

    Lauftyp Pulsziel Steffnys Plan mein Plan (+6,5%)
    10k Zielzeit 90 % 59:00 62:49
    10k Renntempo 90 % 5:54 6:16
    HM-Zielzeit (flach) 87 % 2:10:00 2:18:26
    HM Renntempo 87 % 6:10 6:34
    TDL Pace 85 % 6:25 6:49
    DL Pace 75 % 6:55 7:21
    R Pace 70 % 7:20 7:48


    Soweit die Zahlenspielereien. Dazu müssen natürlich noch das Höhenprofil des Trolli und der GPS-Fehler berücksichtigt werden und da könnte das mit dem sub 2:30er Ziel rein rechnerisch vielleicht sogar klappen. Allerdings kommt mir derzeit ein HM-Tempo von 6:34 (flach) völlig illusorisch vor. Aber wann weiß man schon Genaueres ? Richtig, "When the rubber hits the road." Ich werde einfach mal nach dem +6,5%-Plan trainieren und schauen, wie sich das anlässt.

    Ein weiterer Test wird der lange Lauf dieser Woche werden. 14 bis 16 km bei 7:40 bis 7:45/km sollten es schon sein, wobei es da vor allem darauf ankommt, dass die Hüfte hält. Bisher wird das langsam besser, aber bei einem langen Lauf an der Schlurfgrenze bin ich noch nicht restlos überzeugt.

  20. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    Bewapo (20.03.2019), Catch-22 (20.03.2019), d'Oma joggt (20.03.2019)

  21. #2965
    Avatar von Bewapo
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    ...sieht doch gut aus und schön das Du wieder Blut geleckt hast. Das wird schon schief gehen! Ich hatte mir auch schon mal meinen eigenen HM Plan nach Steffny zusammengestellt (HM Sub 01:54). Hat bestens geklappt

  22. #2966
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    Danke für den Zuspruch, Bewapo. Ja, Probieren geht über Studieren, wir werden sehen ...

  23. #2967
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    Standard Mi, 21.03.2019 --- GA hilly (9k)

    Heute schaffe ich es mal, relativ früh - kurz vor 9:00 Uhr - in die Strümpfe zu kommen, weil einiges für die Eröffnung der Gartensaison angesagt ist. Wann, wenn nicht in dieser herrlichen Woche? Mit 8 °C ist es zunächst noch recht frisch, auch wenn mir die Sonne auf der "kurzen Panoramarunde" schon bald den Buckel wärmt.

    "Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick ..." Nö, nach Doktor Faust, der Tragödie erster Teil, ist mir heute eher nicht - meine Lauferei war in den letzten Wochen schon Tragödie genug. Wie wär's mit Mörike ? "Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte ..." Schon besser, zumal der olle Eduard fast ein Neuenstädter war, wirkte er doch im Teilort Cleversulzbach 9 Jahre lang als Pfarrer. Würde ich mich hier, am Aufstieg zur Hohen Straße, mal umdrehen, könnte ich in 8 km Entfernung den Ort seines Schaffens erblicken. Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben, mehr als die zitierte Zeile bringe ich auswendig sowieso nicht mehr zusammen und so lasse ich meine Gedanken alsbald lieber anderweitig schweifen.

    Den Aufstieg zur Hohen Straße lasse ich betont ruhig angehen und habe oben den leichten Ostwind von 2 Bft erstmal von hinten. Der Weg ist endlich wieder trocken und so kann ich die herrliche Aussicht - links das Kochertal, rechts das Jagsttal und geradeaus der Neckar, über dem weithin sichtbar Bad Wimpfen thront - in vollen Zügen genießen. Hat schon seinen Grund, dass ich dieses herrliche Fleckchen Erde meine "Panoramarunde" taufte. Viel zu bald kommt der Abzweig links ab ins Kochertal, wo ich heute ganz gemütlich runter rolle. Unten spüre ich kaum, dass der Wind jetzt von vorne kommt - gebrochen durch Hecken und Talhänge und zu schwach ist er heute sowieso.

    Schon bald stehe ich vor meinem ganz persönlichen Kotzhügel, dem steilen Ausstieg aus dem Kochertal, mit 40 Hm auf wenigen hundert Metern Strecke. Auch da trotte ich nur moderat hoch, aber erstaunlicherweise gar nicht so langsam wie sonst immer wieder mal. Mir kommt der "echte" Kotzhügel in den Sinn, der Aufstieg zum Haigern beim Trolli. Der ist natürlich ein anderes Kaliber. Und so bin ich einen Moment lang versucht, oben umzudrehen und den Hügel noch ein zweites Mal hochzulaufen. Aber dann verwerfe ich diese Idee - habe ich doch versprochen, bald wieder zurück zu sein, damit noch was übrig ist vom Vormittag. Die letzten Wellen gehen kurzweilig weg, so dass ich am letzten, lang gezogenen Anstieg sogar noch ein wenig zulegen kann.

    Insgesamt 9,2 km mit 130 Hm in 7:36/km mit recht gleichmäßigen 145/180 = 80,6% HFmax. Ein herrliches Läufchen.

  24. #2968
    Avatar von Durchbeißerin
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    Alles im Lot aufm Boot... hoffentlich nur Frühjahrsmüdigkeit an der Tastatur

  25. #2969
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    Letzteres sowieso und allemal - gibt halt doch so einiges zu tun in Garten und Haushalt, wenn der Winterschlaf verfliegt …

    Darüber hinaus hatte ich eine Woche Totalausfall, was mir den sauberen Beginn des 6Wo-Plans von Steffny geknickt hat - die ersten beiden Einheiten fielen ersatzlos aus und damit auch der 7k (Fast-)Tempolauf. Seit Donnerstag letzter Woche bin ich aber wieder am Ball, den (Fast-)Langen von 14 km habe ich erfolgreich absolviert. Heute waren dann 3x1000m im 10kRT dran. Lief gut, ich werde aber noch separat berichten.

    Also alles im Griff auf dem sinkenden Schiff!

  26. #2970
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    Standard Di, 02.04.2019 --- Intervalle 4x1k (10k)

    Heute ist mal wieder traumhaftes Laufwetter - 16°C, Sonne und, wie ich anfangs fälschlicherweise annehme, fast windstill. Steffny's 3 x 1000m im 10kRT sind dran, mit je 400m Trabpause. Da ich seinen 2:10er HM-Plan um 6,5% verlangsamt habe, wären eigentlich 6:16/km angesagt. Das kommt mir dann doch etwas unterambitioniert vor und so lege ich mich mal auf 6:10 bis 6:12 fest - heute mit Fokus darauf, nicht alles rauszuhauen, damit die Trabpausen endlich mal ihren Namen verdienen.

    Gegen 11:00 fahre ich zu meiner Flachstrecke. Obwohl ich meiner Verdauung vorher alle Zeit der Welt gab, fühlt sich mein Bauch aufgebläht an. Für einen Gang in die Büsche bin ich zwar gerüstet, aber als die Abzweigung dafür kommt, spüre ich, dass das keinen Sinn macht. Also weiter. Dieses blöde Bauchgefühl sorgt aber dafür, dass ich so unglaublich unlustig bin, dass ich bereits beim langsamen Eintraben 3 kurze Gehpausen einlegen muss, ohne zu wissen warum eigentlich. Das einzige was ich weiß ist, dass ich heute trotz bester Bedingungen und Abwesenheit von richtigen Problemen überhaupt keinen Bock habe zum Laufen. Perfekte Ausgangssituation für ein Intervalltraining, oder ?

    Als es nach 2,5 km richtig losgehen soll, habe ich denn auch so gar nicht das Gefühl, mich richtig eingelaufen zu haben. Aber es ist warm, Verletzungen drohen nicht. Also Schluss mit dem Mimimi, los jetzt! Es gelingt mir heute von Beginn an, das Tempo zu drosseln, bin bereits nach 30m im Korridor. Am Ende des Intervalls stehen 6:09 auf der Uhr, davon die letzten 300m in 6:08/km. Punktlandung. Heute zwinge ich mich, die 400m Trabpause fortlaufend zu beginnen, keine Verschnaufpause davor. Das geht zunächst ganz ordentlich, aber als ich gerade wieder Gas geben will, haut mir das Betriebssystem eine Pipipause rein. Egal, Hauptsache nach dem Tempoteil erstmal weiter getrabt. Horst heult vor Wut.

    Das zweite Intervall geht auch recht locker und gleichmäßig vom Fuß, sogar in 6:07 (6:07). Der Puls ist nun auf Nenndrehzahl, aber die Luft ist gut ausreichend. Dann wieder unverzügliche Trabpause, in deren Mitte die Wende fällt, bin hier bei gut 5,1 km meiner Flachstrecke.

    Beim dritten Intervall - nun also in Gegenrichtung, merke ich, dass mir doch ein unerwartet frischer Wind entgegen weht. Den hatte ich bisher überhaupt nicht wahrgenommen, schon gar nicht als Schiebehilfe. Gut, hier ist er noch nicht so stark, da eher nur schräg von vorn. Trotzdem gebe ich unbewusst zu viel Gas, so dass ich mich nach ein paar hundert Metern bremsen muss, da ich deutlich unter 6:00/km unterwegs bin. Ich lasse es trudeln, genieße den kräftigen, da kühlenden Gegenwind, schweife mit den Gedanken kurz ab ... und "erwache" bei einer Momentanpace knapp unter 7:00/km, Intervallschnit 6:20 nach 350m. Himmelarschundzwirn! Jetzt muss ich mich sputen, gebe ordentlich Gas (auch noch leicht bergauf) und stemme mich gegen den Wind. Puh, 6:07 nach Hause gerettet, die letzten 300m in 5:59/km. Aber die Pumpe geht jetzt doch ordentlich.

    Laut Steffny wäre ich jetzt eigentlich fertig, aber da ich vor gut zwei Wochen auch schon 4 x 1000m und die auch noch deutlich schneller gelaufen war, lege ich auch heute noch ein viertes Intervall drauf. Außer auf dem letzten halben KM fühlte ich mich nämlich noch nicht besonders gefordert. Dumm nur dass ich auf diesem vierten und letzten schnellen KM den Wind nun voll von vorne habe und dass es diesem ausgerechnet jetzt einfällt, nun seinerseits mal richtig Gas zu geben. Also halte ich dagegen - zu verlieren habe ich nichts, da das Soll ja bereits erfüllt ist. Und es geht erstaunlich gut, 5:57 übers Intervall (5:55 auf den letzten 300m). Nachdem sich der Puls zum Schluß bis auf 92% HFmax raufgejubelt hat, muss ich nun doch mal kurz durchschnaufen. Denn es folgt ja gleich der Maulwurfshügel, den ich gemütlich hochtrabe (aber nicht schleiche). Auf den letzten 2 km spüre ich dann doch, dass die Beinchen heute mal wieder gefordert waren.

    Insgesamt 10,3 km mit 30 Hm. 4 x 1000m in durchschnittlich 6:05/km. Erfreulich war, dass ich bei den Intervallen nicht nachließ, weder innerhalb derselben noch in ihrer Abfolge. Mag der Hopfen inzwischen auch ziemlich verloren sein, das Malz ist es definitiv noch nicht.

    Die Zwangspause scheint mir gut verdaut, für den Rest der Woche geht's ja erstmal ruhig weiter. Allerdings will ich schon jetzt einen Tag einsparen, da mir die geplanten 3x2k im HMRT am nächsten Dienstag so gar nicht in den Kram passen, die möchte ich möglichst schon am Montag abhaken. Steffnys Wochenplan, generell um einen Tag vorgezogen, passt mir sowieso besser in den Alltag - lange Läufe muss der gemeine Rentner nicht zwingend am Sonntag haben.

  27. #2971
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    Standard KW 12 (18.03. bis 24.03.2019) --- Erholungsphase

    Ist zwar alles schon Schnee von vorgestern, aber watt mutt, datt mutt.


    Tag Lauftyp km ges. Hm min/km Details Athletik Pushups Kommentar
    Mo Mob 156
    Di 7k HMRT 12,0 30 6:35 hier BKr 145
    Mi 142
    Do GA (hilly) 9,2 130 7:36 hier 149
    Fr Aus die Maus - Infekt
    Sa
    So
    Sum: 21,2 k 160 Hm 592 (15,6/S.) Vorwoche
    Legende: siehe hier
    aktueller Plan: ---

    Wochenfazit
    Die Woche ließ sich gut an, bis mich am Freitag ein Infekt dahin raffte.

    Ausblick:
    Hoffentlich bald wieder auf die Beine kommen.

  28. #2972
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    Standard KW 13 (25.03. bis 31.03.2019) --- Steffny HM-Plan (Woche 1)

    Tag Lauftyp km ges. Hm min/km Details Athletik Pushups Kommentar
    Mo
    Di
    Mi
    Do 33 müüüühsam!
    Fr GA (+Barfuß) 11,0 70 61 3,2 km barfuß
    Sa 63
    So LaLa (hilly) 14,0 170 7:54 50
    Sum: 25,0 k 240 Hm 207 (15,9/S.) Vorwoche
    Legende: siehe hier
    aktueller Plan: Steffny HM in 2:10+6,5% (6 Wo)

    Wochenfazit
    Nach einer Woche Pause der Wiedereinstieg - ging ganz OK. Die erste Steffny-Woche ist nun leider futsch, zumindest die erste Hälfte. Seinen merkwürdigen TDL (deutlich langsamer als Schwellentempo) habe ich zwar verpasst, aber den hatte ich anderthalb Wochen vorher ja schon übererfüllt.

    Zumindest die zweite Hälfte der ersten Planwoche konnte ich aber gut erfüllen.

    Ausblick:
    Da der Wiedereinstieg gut verlief, hoffe ich nun einfach mal, dass ich in der zweiten Planwoche sofort auf Ballhöhe bin und bleibe.
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (02.04.2019 um 22:50 Uhr)

  29. #2973
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    Standard Mi, 03.04.2019 --- GA hilly (9k)

    Eigentlich, laut Plan, hätte ich heute ja frei. Aber wegen eines Terminkonflikts am kommenden Dienstag ziehe ich bereits den Rest dieser Woche schon um einen Tag vor. Und so habe ich statt Pause heute ruhige 9 km auf dem Zettel. Da ich keine Lust habe, schon wieder zur Flachstrecke zu fahren, wird's die "kleine Panoramarunde".

    Boah, die Beine sind von Beginn an ziemlich müde. Also schließe ich einen Kompromiss: Um wegen der Müdigkeit nicht völlig im Spazierschlurfen zu versinken, laufe ich bergauf einigermaßen zügig (wenn auch nicht schnell). Zum Ausgleich gönne ich mir nach den drei Anstiegen auf den ersten 3 km jeweils eine kurze Pulsberuhigungspause, die ich sowieso mehrfach für andere Zwecke benötige, wie etwa PP oder Verstauen meiner Jacke. Letztere hatte ich idiotischerweise angezogen, weil mich die 12°C beeindruckten. Als aber die Sonne rauskommt, ist's gleich viel zu warm.

    Bergab laufe ich ebenfalls sehr gemütlich, um die angefasste Beinmuskulatur nicht noch mehr zu quälen.

    Insgesamt 9,0 km mit 130 Hm in 7:47/km mit etwas zu hohen, aber recht gleichmäßigen 144/180 = 80,0% HFmax. Bin froh, dass es vorbei ist.

  30. #2974

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    Standard

    Hallo Christoph,

    hier hat sich ja echt was getan!
    1.) Steffny statt Pfitzinger
    2.) der Trolli ist wieder auf dem to - do - Zettel?

    Liebe Grüße
    Katz
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

    Trolli 17.05.2020
    Stuttgartlauf 28.06.2020
    Baden(halb)marathon 20.09.2020
    Schwarzwald(halb)marathon 11.10.2020

  31. #2975
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    Standard

    Na ja, auf das was sich in den letzten Monaten bei mir getan hat, hätte ich auch großherzig verzichten können - zeigte doch alles eher in die falsche Richtung ...

    Der Steffny-Plan ist nun der letzte verzweifelte Versuch, den Trolli zu retten. Es gelingt zwar, mir immer wieder einzelne Schlüsseleinheiten halbwegs schön zu reden, aber insgesamt habe ich gegenüber dem letzten Jahr keine Fort- sondern nur Rückschritte zu verzeichnen. Von meiner Bestform vor zwei Jahren ganz zu schweigen.

    Ich trainiere jetzt einfach mal auf den Trolli zu und trage dabei zur Motivation auch immer wieder mal mein knall-orangenes Funktionsshirt vom Trolli 2018. Ob ich aber am 05.05. dann wirklich starte, weiß ich echt noch nicht. Das entscheide ich kurzfristig - angemeldet bin ich jedenfalls immer noch nicht. Die Meldefrist läuft am 14.04. aus. Danach wird's nur teuer und gibt kein Shirt mehr.

    Entscheidend wird sein, wie sich die langen Läufe in den nächsten Wochen gestalten. Derzeit (und das seit 6 Wochen) stehe ich bei lächerlichen 14 km. Dummerweise kommt der Herr Steffny bei den langen Läufen - insbesondere in seinen langsameren Plänen - ausgesprochen sparsam daher. Diese Woche 16km, nächste Woche 18 und das war's dann schon fast (nochmal 16 km eine Woche vor dem Rennen). Zumindest die kommenden beiden Langen werde ich wohl etwas pimpen müssen, auf vielleicht 17 und 20 km, um mich halbwegs wohl in meiner Haut fühlen zu können. Das wird sicher ein Knackpunkt. Und dann ein 10k (Trainngs-)Testlauf bei X minus zwei Wochen - da muss sich dann zeigen, wo der Frosch die Haare hat ...

    Wenn sich abzeichnet, dass ich 21 km halbwegs aufrecht durchlaufen kann und dabei wenigstens 16 bis 18 km Spaß habe, bin ich zufrieden, auch wenn ich die sub 2:30 ziemlich sicher knicken kann. Wenn es aber weiterhin ein würdeloses Gewürge bleibt, lasse ich es bleiben.

    Ähmmmm ... Katz ... was läuft eigentlich bei dir ? In deinem Tagebuch ist ja auch mächtig Ruhe eingekehrt. Ich hoffe doch, ausschließlich schreibtechnisch, oder ?

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