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  1. #1826
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Genau das hat mir dieses Mal nicht gereicht. Ich musste den ganzen Becher leer saufen, und so lange konnte ich die Luft nicht anhalten.

  2. #1827
    Avatar von Durchbeißerin
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    dann gehst du halt länger, bis das Becherchen leer ist - besser in Ruhe gesüffelt, als verschluckt oder was auch immer...

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Durchbeißerin:

    RunningPotatoe (21.05.2018)

  4. #1828
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Wie trainierst du das, mit Hefeweizen ?
    Muss ich mal probieren, wird dann als "Intervalle saufen" in meinem Logbuch auftauchen.

    Nee, im Ernst. Solange ich noch ganz gut drauf war (bis auf den Haigern und drüber weg), machte mir das Loslaufen nicht viel aus. Da bleibt also nur, die verlorene Zeit gegen den Effekt einer ordentlichen Hydrierung aufzurechnen. Und da mir das viel zitierte Wetter auf diesen ersten zwei Dritteln eigentlich gar nichts ausmachte, bin ich mir nicht so sicher, ob mein Ansatz so grundfalsch war. Und das letzte Drittel, als eh alles im Ar*** war, eignet sich sowieso weniger zur Analyse.

    Mein Problem bei den Trinkstellen ist, dass ich ziemlich kurzatmig ankomme und dann gleichzeitig trinken und tief schnaufen, das ist schon etwas schwierig. Sollte ich vorher Tempo rausnehmen ?
    Alsoooo, ich bezog das erst einmal eher auf den von Kampfschwein geäußertes Problem mit dem Verlust des Laufrhythmusses, durch das Bremsen, Gehen, Trinken und wieder Anlaufen. Ich hab das wohl eher unabsichtlich trainiert, dass ich nicht wenige meiner Läufe auf Bürgersteigen absolvierte und oft an roten Ampeln halten muss. Also jedes mal stehen bleiben und wieder anlaufen. War bei keinem meiner Wettkämpfe ein Problem für mich. Hinsetzen, wie ich es manchmal bei Ultras gemacht hab, kann aber auch bei mir schwierig werden. Ein Lauffreund hat ebenfalls starke Probleme, wiederanzulaufen und hoppelt daher an roten Ampeln auch immer auf der Stelle. Der schafft es allerdings bei Wettkämpfen auch, im Rennen zu trinken.

    Zitat Zitat von Durchbeißerin Beitrag anzeigen
    Ich überleg grad mal - irgendwie klappte das immer - Becherchen nehmen - ein paar Schrittchen gehen und süffeln - Restwasser über die Rübe - antraben - weiter.
    Genau so, wenn es geht, den Becher noch im rennen greifen und dabei etwas Tempo raus nehmen. Dann Schluck für Schluck zwei, drei Schritte gehen und immer wieder anlaufen. Das kann man über 100 Meter hinziehen, wenn es die Mitläufer zulassen.

    Zitat Zitat von Durchbeißerin Beitrag anzeigen
    dann gehst du halt länger, bis das Becherchen leer ist - besser in Ruhe gesüffelt, als verschluckt oder was auch immer...
    Ganz genau, ist das Trinkbedürfnis größer, dann darf man den Zeitverlust nicht beklagen, dann ist dieser Teil des Rennens und den eigenen Bedürfnissen und den Umweltbedingungen geschuldet.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  5. #1829
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Standard KW 20 (14.05. bis 20.05.2018) --- 2. Basiswoche

    Tag Lauftyp Hm km ges. min/km Athletik Details Kommentar
    Mo Easy hügelig 85 6,6 7:36
    Di
    Mi
    Do Easy flach 30 8,0 7:23
    Fr Easy hügelig 65 4,5 7:17
    Sa
    So Endurance 30 12,0+1,1k 6:55 (12k) hier je 3k in 7:08, 7:05, 6:52 und 6:42/km
    Sum: 210 Hm 32,2 k Vorwoche
    Legende: siehe hier

    Wochenfazit
    Es geht aufwärts, ein paar Körner sind schon wieder da. Der Endurance Run hat richtig Spaß gemacht.

    Ausblick: 3. Basiswoche (28 bis 30 WKM)
    Es widerstrebt mir irgendwie, die wichtigste Einheit der Woche (Endurance) ganz am Schluss der Laufwoche zu haben - wenn da was ins Rutschen kommt, hätte ich das gerne innerhalb derselben Woche ausgeglichen, ohne Auswirkungen auf die Folgewoche. (Ist ja eigentlich egal, aber mein Kopf hat das lieber so.) Deshalb stelle ich den zunächst von Pfitzinger (um 1 Tag vorverlegt) übernommenen Wochenablauf noch mal auf den Kopf, indem ich alles um 2 weitere Tage vorziehe. Wegen der kurzen leichten Läufe zwischen den anspruchsvolleren macht das erholungstechnisch keinen Unterschied.

    Deshalb ist meine neue Wochenstruktur die folgende:

    * Mo: General Aerobic + Speed (=leichter Lauf mit ein paar Steigerungen, 8 bis 13 km) im wöchentlichen Wechsel mit TDL an der Laktatschwelle. Das ganze aber erst ab Wo 4, vorher ebenfalls nur GenAer.

    * Di: General Aerobic (leichter Lauf 5 bis 10 km)

    * Do: Endurance (12 bis 18 km)

    * Sa: General Aerobic (6 bis 11km)

    Die Tempoeinheit am Mo und den Endurance Run am Do werde ich b.a.w. flach gehen, die beiden Leichten am Di + Sa dann in die Hügel, aber ohne Anstrengung. Kann sein, dass ich in den letzten Wochen auch mal die eine oder andere Tempoeinheit oder den Endurance Run in die Hügel verlege.

  6. #1830
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    Hehe, ihr bringt mich tatsächlich soweit, dass ich über meine Trinkpausen beim HM eine Analysetabelle anfertigen muss.


    Hier ist sie:

    bei KM VP gegangen in sec Trinkmenge
    5,2 HN-Sontheim 30 m 18 s wenig
    8,2 Flein Zentrum 60 m 41 s viel
    10,3 Haigern Gipfel 100 m 68 s viel
    15,6 Horkheim Zentrum 30 m 17 s weiß nicht mehr
    18,2 vor Böckingen 90 m 62 s weiß nicht mehr
    SUMME 310 m 206 s = 11:05/km

    Also, gegangen bin ich schon, teilweise auch länger. Aber der Tipp, im Gehen auch immer wieder mal zu laufen, während man die Atmung wieder unter Kontrolle zu bringen versucht, ist gut.

    Zitat Zitat von dicke_Wade
    Ganz genau, ist das Trinkbedürfnis größer, dann darf man den Zeitverlust nicht beklagen, dann ist dieser Teil des Rennens und den eigenen Bedürfnissen und den Umweltbedingungen geschuldet.
    Genauso habe ich das oben gemeint. Ungeachtet des Verbesserungspotenzials - hätte ich beim Trinken und Abkühlen gehudelt, um ein paar Sekunden zu schinden, wäre ich sicher schon früher eingebrochen und hätte weiter Zeit verloren statt welche zu gewinnen. Auf jeden Fall hatte ich so wenigstens ungetrübten Spaß auf den ersten zwei Dritteln.
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (21.05.2018 um 14:44 Uhr) Grund: Wasserstelle bei KM 18 hinzugefügt

  7. #1831

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    Ich schnappe mir immer die Becher und fülle diese in meine Flasche, die ich immer mit mir rumschleppe. Jaaa, ich bin immer die einzige Läuferin mit Flasche in der Hand...

  8. #1832
    Analogue native Avatar von geebee
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    Ich bin ja der Meinung, dass man ein Repertoire draufhaben soll:
    > Trinken im Gehen, die Gehschritte zur Erholen nutzen, in Ruhe trinken
    > Trinken im Laufen ohne Zeitverzug und vor allem ohne aus dem Rhythmus zu kommen, mir hat das speziell beim Marathon sehr geholfen. Wie oben angedeutet kann man das üben.

    Solchermaßen ausgestattet kann man dann von Fall zu Fall entscheiden, wie man sich an der Verpflegungsstation verhält. "Verpflegungsstation" heißt dann aber nicht mehr automatisch "Zeitverlust".

    Gee

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von geebee:

    RunningPotatoe (21.05.2018)

  10. #1833
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    Standard Mo, 21.05.2018 --- Easy 6k (flach)

    Tagsüber war es ziemlich warm; abends um 19:00 immer noch mollige 24°C, aber angenehm trockene Luft, schwacher Wind mit 2 Bft.

    Der gestrige Endurance Run hat doch irgendwie ganz schön reingepfiffen, bin beim Einlaufen erstmal völlig steif und ungelenk. Trotzdem will ich heute 7:10/km ruhig und gleichmäßig durchziehen. Und das gelingt auch ziemlich gut, fühlt sich aber nicht so toll an, wenn auch mit minimaler Tendenz zur Besserung zum Ende hin.


    Insgesamt 6,0 km mit 30 Hm, @7:04 mit Puls 141/180 = 78,3 % - etwas zu hoch, aber das schiebe ich mal auf Wetter und Vorbelastung. Viel langsamer möchte ich in dieser Trainingsperiode nämlich nicht laufen.

  11. #1834
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    Standard Di, 22.05.2018 --- Easy 6k (hügelig)

    Will eigentlich gleich früh los, weil für den Nachmittag Gewitter angesagt sind, schaffe es aber erst nach 11:00 Uhr. Sonnig, 23°C, angenehmer Wind, von dem ich aber im Wald, wenn ich ihn am Berg am dringendsten brauche, nichts mehr spüren werde. Morgens war meine untere Gesäßmuskulatur seltsam verspannt; ein einstündiger zügiger Spaziergang mit unserem "Leihdackel", der sich während der Pfingstferien mal wieder die Ehre gibt, konnte das aber gut beheben. Heute will ich den Anstieg hinter dem Sportplatz nehmen, zum einen weil er der steilste auf den kurzen Strecken der Umgebung ist, zum anderen aber weil er - äußerst angenehm ! - in einem kühlen Laubwald liegt. Beim gestrigen Spaziergang dort, mit Frau und Dackel, war mir das wieder aufgefallen, wie angenehm Laubwald mit frischem Grün bei hohen Temperaturen doch ist.

    Zum Lauf selbst gibt's wenig zu sagen - bergauf strengt's nun mal an, und wenn man bergab das Tempo anzieht, strengt's ebenfalls an. Jedenfalls, als ich nach 5 km aus dem Wald wieder auf die Straße ins Dorf stoße, trifft mich der klimatische Unterschied wie eine Keule. Weniger die direkte Sonneneinstrahlung von oben als vielmehr das Abstrahlen des aufgeheizten Asphalts machen mir umgehend zu schaffen. Zum Glück ist's aber nur noch ein knapper Kilometer bis an den Herd.


    Insgesamt 6,0 km mit 100 Hm, @7:25 über alles mit Puls 136/180 = 75,6 %. Ganz ordentlich für diesen Berg. Nach dem auf Sonntag verschobenen Endurance Run der letzten Woche war das jetzt der dritte Lauftag in Folge. Schön das das endlich vorbei ist.
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (22.05.2018 um 13:51 Uhr)

  12. #1835

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    Deine Beiträge sind immer wieder zu schön, um wahr zu sein! Mir geht es, derzeit ganz in deiner Nähe, genauso wie dir - es ist bewölkt, sieht nach Gewitter aus, das trägt nicht zur Motivation bei. So hänge ich ein wenig rum, jage meine lieben Geier (hier kreisen Bussarde und Rotmilane - meine Lieblings-Fotomotive) und dümple in den Tag hinein.
    Du schreibst "schön, dass das vorbei ist" - wer zwingt doch denn?? Ja, ich weiß schon... Mich hat nach +/- 70 Wochen-km jetzt auch der Ehrgeiz gepackt, aber heute will ich einfach nur hier sitzen...

  13. #1836
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    So hänge ich ein wenig rum, jage meine lieben Geier (hier kreisen Bussarde und Rotmilane - meine Lieblings-Fotomotive).
    Echt jetzt ? Kann man da mal was sehen ?

    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Du schreibst "schön, dass das vorbei ist" - wer zwingt doch denn??
    War etwas anders gemeint, als du es jetzt aufgefasst hast, aber klar - das war auch missverständlich formuliert. Was ich eigentlich meinte ist folgendes.

    Ich hatte mich ja entschieden, nach dem HM einen Basistrainingsplan zum Grundlagenaufbau zu befolgen und mir dazu den Plan von Pfitzinger rausgesucht. Die erste Woche musste ich modifizieren, um nach dem HM genügend Erholung zu haben. Die zweite Woche geriet mir aus Gründen, die das wirkliche Leben zu verantworten hat, ins Rutschen. Der Endurance Run rutschte von Samstag auf Sonntag, der eigentlich frei sein sollte. Klar, ich hätte nun Montag frei machen können, um doch wieder einen Ruhetag zu haben. Und dann wäre das eingetreten, was ich weiter oben schon ablehnte - ich mag es nicht, wenn kleinere Verschiebungen in einer Woche Auswirkungen auf die Folgewoche haben. Irgendwann rutscht dann mal ein langer Lauf vom Wochenende auf den Montag o.ä. und dann werden all meine schönen Wochenstatistiken sinnlos. Wie gesagt, ist albern, aber ich will es halt geordnet haben. Deshalb hatte ich jetzt den Wochenbeginn (zwei kurze, leichte Läufe, die eigentlich auf einen freien Sonntag hätten folgen sollen) nach dem doch etwas hart geratenen Sonntag einfach durchgezogen. Ist ja nicht so, dass ich das gar nicht vertragen würde, aber bin ich eben "froh, dass es vorbei ist", wobei "es" mehr das Rumgeschiebe meint, als den heutigen Lauf an sich. Ab heute geht nun alles wieder seinen geregelten Gang. Host mi ?

    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    aber heute will ich einfach nur hier sitzen...
    Haaach, mein Lieblings-Sketch von Loriot !

  14. #1837

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    Ja, du hast recht. Wenn man Dinge bzw. Läufe immer rum- oder vor sich her schiebt, dann verlieren diese evtl. auch ihren Sinn. Hin und wieder muss man sich entscheiden, ob man sie dann ausfallen lässt oder schiebt... Im Urlaub sehr ich das nicht so eng... Da bewege ich mich eh mehr als sonst. Aber nachdem heute ein Pausentag war, möchte ich morgen schon wieder in Wallung kommen... Irgendetwas kratzt im Hals... Erkältung im Anflug???

  15. #1838
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    Standard Do, 24.05.2018 --- Endurance Run 12k (flach)

    Wollte eigentlich früh los und den Endurance Run von letzter Woche exakt kopieren, aber es kam anders. Morgens Gewitter und viel Regen, also erstmal anderes erledigt. Um halb elf komme ich los und fahre zu meiner Flachstrecke.

    Nominal nach Planzeiten müsste alles um 10s schneller gehen als letzte Woche, denn ich nehme mir heute ein 7:10er Anfangstempo vor, mit wieder 10s Bescheunigung alle 3 km. Allerdings nehme ich mir heute auch vor, mal nicht auf jedem einzelnen KM dem Plan ständig um 10s +/- voraus zu eilen. Damit sollte alles so bleiben wie letztes Mal.

    Das GPS spinnt viel in diesen Wochen, und so verlegt es heute meinen Startpunkt zur Abwechslung mal 60 m zurück und lobt mich anfangs überschwänglich für meine 5:30er Pace. Ich rieche den Braten und laufe nach Gefühl. Und das trügt mich total, wie eigentlich immer. Als ich gegen Ende des ersten Kilometers merke, dass ich auch korrigiert zu schnell sein werde, bummele ich mal ordentlich und laufe bei KM 1 in (korrigierten) 7:02 ein. Danach treffe ich die 7:10 dann aber recht gut.

    Auf den ersten 2 KM ist die Strecke weitgehend schattig und da die Straße noch naß ist, fühlt es sich rundum angenehm kühl an. Das ändert sich ab KM 2 schlagartig - die Sone brennt und die Luft kommt mir elend schwül vor. (Im Nachhinein wundere ich mich, dass es anfangs nur 20°C bei 80 % r.F. gewesen sein soll - mir kam es vor wie Waschküche.)

    Die zweiten 3 km fangen blöd an - ich verpenne doch tatsächlich, dass KM 4 nun in 7:00 weggehen soll. Statt dessen trödele ich noch extra rum, um die 7:10 nur möglichst knapp zu unterbieten. die sich ergebenden 7:09 hätten perfekt gepasst, wenn, ja wenn nur das Ziel gestimmt hätte. Ich sortiere mal kurz meinen Laufstil und prompt geht es von selbst etwas zügiger. 6:58 für KM 5. Auf KM 6 achte ich nur darauf, auf der ersten Hälfte die 7:00 zu halten (passt). Danach, wieder minimalst bergab, Anstrengung konstant halten und schon landet der ganze KM bei 6:53. Viel Getue um nichts, am Ende gehen KM 4 bis 6 insgesamt mit exakt 7:00 über den Tresen.

    Allerdings habe ich längst geschnallt, dass das heute nicht gut ausgehen wird. Ich bin doch schon recht gut am Schnaufen und ein Puls von 157 auf KM 6 illustriert das auch mit Zahlen. Ich überlege, wie ich aus der Nummer mit Anstand rauskomme und entscheide mich dafür, noch die KM 7 bis 9 im Plantempo 6:50 durchzuziehen, egal wie. Das gelingt mir mit 6:48/km sogar ausnehmend gut, wenn auch um den Preis, dass sich das gegen Ende eher wie ein TDL anfühlt. Puls 159 / 180 = 88,3% für jeden einzelnen der drei KM sind denn auch der Beleg. Bei 9,0 km bin ich platt und lege eine Gehpause ein. Den 10. Kilometer trödele ich vor mich hin, mit einer weiteren kurzen Gehpause am steilsten Stück des Maulwurfsanstiegs. Danach raffe ich mich dann allerdings wieder dazu auf, halbwegs vernünftig zu laufen. KM 11, anfangs leicht bergab, hilft mir mit 7:08 wieder halbwegs auf die Beine, die dann - immer schön im kühlen Schatten - sogar nochmal richtig aufleben und den letzten KM in 6:41 hinter sich bringen. Das Austraben knicke ich, habe schon genug getrödelt für meinen Geschmack.


    KM Plan-Pace Ist-Pace HF/180 bpm
    1-3 7:10 7:06 74,4 %
    4-6 7:00 7:00 82,2 %
    7-9 6:50 6:48 86,7 %
    10-12 6:40 --- ---

    Insgesamt 12,0 km mit 30 Hm, davon die ersten 9,0 km @6:56/km, mit Puls 147/180 = 81,6 %. Letztes Mal hatte ich auf denselben ersten 9 km 7:03/km bei 139 / 180 = 77,2. Die +4,4% HFmax waren heute deutlich zu spüren - für das als schwül empfundene Wetter war ich einfach zu schnell unterwegs.

  16. #1839
    Avatar von Kampfschwein406
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Hallo Kampfschwein,

    danke für deine Eindrücke vom Trolli - interessant, das so zu vergleichen. Bei mir war das Gedränge natürlich besonders groß, da ich im zweiten Block so rein gar nichts verloren habe.


    Wie lief's denn diesmal bei dir ?
    Angesichts des Wetters sehr gut. Habe im Mohikaner-Thread ein bisschen darüber geschrieben.
    Seither bin ich allerdings krank...

  17. #1840

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    Schon seit Anfang Mai bist du krank??? Uiuiui... Gute Besserung! Ja, die Erkältungswelle ist noch nicht durch...

  18. #1841
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Standard Sa, 26.05.2018 --- Easy 7k (hügelig)

    Heute ist Hitze angesagt und ich beschließe, dann aus der Not auch gleich eine Tugend zu machen: ein Hügellauf in der prallen Sonne soll es werden. Als ich um 18:00 starte, sind es noch 29°C bei trockenem Nordostwind.

    Ich laufe direkt von zu Hause weg, den Anfang meiner Panoramarunde. Und mache gleich (höhenmäßig betrachtet) einen Umweg, weil ich oben auf dem ersten Hügel hinterm Dorf einen Traktor ausmache, in welchem ich den Landwirt vermute, den ich heute sowieso noch sprechen wollte. Oben angekommen stellt sich heraus: er ist es nicht. Dumm gelaufen, 20 zusätzliche Hm "vertan". Die geht es erstmal wieder runter und gleich darauf folgt, immer steiler werdend, der letzte Anstieg zur Hohen Straße. Ich lasse es immer langsamer werden, das letzte Stück ist aber auch sausteil - viel steiler als der parallele Weg, den ich sonst immer nehme. Selbst beim Gassigehen mit dem Leihdackel komme ich hier immer schwer ins Schnaufen. Für diese ersten 1,8 km brauche ich tatsächlich 9:06/km, aber heute ist das o.k.; heute darf alles, aber nichts muss. Oben fällt mir erstmals auf, dass der leichte bis frische Wind wegen der trockenen Luft doch sehr angenehm ist, d.h. er wäre es, wenn ich ihn nicht ab sofort von hinten hätte, so dass es mit der Kühlwirkung nicht weit her ist. Andererseits habe ich auch etwas Glück. Die Sonne steht inzwischen so tief, dass ein paar Büsche neben dem Weg immer wieder mal Schatten spenden.

    Oben am Kriegerdenkmal sitzen zwei ältere Damen auf der Bank unter der Linde, mit zwei Hunden. Einer kommt neugierig auf mich zu, lässt sich aber willig zurückrufen. Nur 250m weiter wende ich so, dass ich genau meine geplanten 7 km zusammen bekommen werde. Also komme ich gleich wieder an der Linde vorbei. Diesmal schießt der Naseweis wie ein Blitz und laut kläffend auf mich los. Und ich ? Bin dem Viechle einfach nur unendlich dankbar. Gibt es mir doch Gelegenheit, hier im herrlichen Schatten der Linde anzuhalten und zu verschnaufen. Ich muss ihm ja unbedingt zeigen, dass ich keine Angst habe, vor dem Teufel nicht und vor ihm gleich gar nicht. Tatsächlich ist er wohl einfach ziemlich verunsichert, dass der, den er vermeintlich gerade erst in die Flucht schlug, nun kackfrech zurückkommt. Ich komme mit den Damen ins Plaudern über ... Leihhunde, denn es stellt sich schnell heraus, dass die beiden auch der jeweiligen Tochter gehören. Ich lasse es ohne schlechtes Gewissen zu, fast 10 min. zu verklönen. Es ist aber auch zu herrlich hier oben im Schatten, nun endlich den angenehmen Wind spürend und genießend.

    Dann reiße ich mich los und trabe gemütlich zurück. Auch bergab ohne Ehrgeiz, einfach nur auf gute Haltung bedacht, in schmunzelerregenden 7:32/km, den herrlichen Wind weiter auskostend.

    Insgesamt 7,1 km mit 101 Hm, @8:02/km (ohne die Schnackpause) mit einem Puls von erstaunlichen 133/180 = 73,8 %, und zwar ganz gleichmäßig, 133 rauf und 132 runter. Allein die unterschiedlichen Paces haben das gerichtet. Ein hübsches, gemütliches Läufchen, garniert mit der Extraportion Stolz, vor der Hitze nicht gekniffen, es aber trotzdem nicht übertrieben zu haben.

  19. #1842
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    Tag Lauftyp Hm km ges. min/km Athletik Details Kommentar
    Mo Easy flach 30 6,0 7:03 hier
    Di Easy hügelig 100 6,0 7:25 hier
    Mi
    Do Endurance 30 12,0 6:54 (9k) hier
    Fr
    Sa Easy hügelig 100 7,1 8:02 hier
    So
    Sum: 260 Hm 31,1 k Vorwoche
    Legende: siehe hier

    Wochenfazit
    Ziemlich warm und teilweise schwül. Da das im Sommer öfter vorkommen soll, war's ganz recht, mich mal langsam wieder dran zu gewöhnen. Ansonsten alles gut.

    Ausblick: 4. Basiswoche (33 WKM)
    Der absolute Wahnsinn: ab Montag darf ich endlich wieder mal so richtig Tempo kloppen - ganze 6 Steigerungen alle 2 Wochen! Ich glaube, an dem Ende des Plans werde ich demnächst mal etwas herumschrauben ...

  20. #1843

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    Das war ja eine gemütliche Woche - muss auch mal sein, oder? Genieße es. Ich auch.

  21. #1844
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    Schon die dritte gemütliche Woche, die nächste wird ähnlich. Dann gibt's alle zwei Wochen 'nen kürzeren TDL, bei langsam steigenden WKM.

    Aber das Zurückstecken muss tatsächlich auch mal sein. In der zweiten Woche nach dem HM ging's zwar schon wieder aufwärts, aber ich hatte doch immer noch minimale Zipperlein, immer nur kurz und dann wieder verschwunden, bei jedem Lauf etwas anderes. Alles weit unterhalb der "Berichtsschwelle". Dieses Woche war das alles weitgehend weg. Also doch ein Zeichen, dass ich ausführliche Ruhe einfach mal brauch(t)e. Und damit meine ich weniger das Trolli-Event an sich als vielmehr das anstrengende Training vorher.

    Ich will tatsächlich die weitere ruhige Zeit mal dazu nutzen, möglichst wenig vor der Hitze des Tages zu fliehen. Dann einfach langsamer machen, so wie gestern.

  22. #1845

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    Ja, ich sollte auch mal in die Hitze raus, um mich daran zu gewöhnen. Stuttgart ist ja auch immer so ein heißer Lauf... Puh...

  23. #1846

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    Das ist ja gut, dass du eine Erkenntnis aus den letzten Monaten gewinnen könntest. Dein kleiner Einbruch vor dem Trolli hatte offensichtlich Gründe, welche du nächstes Jahr berücksichtigen kannst. Ich bin bisher auch immer ähnliche Wochen-km gelaufen - bringt aber relativ wenig Effekt und man läuft sich auch mal platt und merkt das zu spät... Für den Trolli werden wir das berücksichtigen.
    Ob der Czynnempere noch auf der Strecke ist??

  24. #1847
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    Ist halt immer doof, wenn man am Ende seiner Kräfte noch zu viel Trainingsplan vor sich hat. Oder zu viel Rennen. Oder zu viel was auch immer …

  25. #1848
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    Standard Mo, 28.05.2018 --- Easy mit bisschen Pfiff (flach)

    Heute ist die erste "Tempo"einheit von Pfitzingers Basisplan dran - sagenhafte 6 Steigerungen stehen auf dem Zettel. Irgendwie habe ich aber wachsende Probleme, meine Füße so still zu halten. Deshalb will ich mir heute mal ein "Bonus-Track" genehmigen in Form von 4 x 600m Intervallen in verlangsamtem TDL-Tempo. Ich entscheide mich für 6:20/km, was ich vor ein paar Wochen noch über 3 x 3k locker unterboten hatte. Will mich heute nicht quälen, nur mal ein bisschen die Handbremse lösen, die ich mir seit drei Wochen verordnet habe. Allerdings sollen die Trabpausen heute mal ihrem Namen alle Ehre machen, also Gehen verboten.

    Morgens schon wieder strahlender Sonnenschein, soll heiß werden. Aber wenn ich schon außer der Reihe mal etwas Tempo mache, dann muss das nicht auch noch in einer Hitzeschlacht ausarten. Also nach dem Frühstück Blitzrunde mit dem Leihdackel und die Zeitung links liegen gelassen. (Für die Jüngeren hier zum Verständnis: "Zeitung", das war im vorigen Jahrtausend ein weit verbreitetes riesiges Read-only-Display aus Papier, welches ziemlich instabil war und vor allem nur einmal beschrieben werden konnte, um dann nach dem Lesen weggeworfen zu werden. Das gab's nicht, wie heute die Handies, jährlich neu, sondern die Verträge war so gestrickt, dass man ein neues Exemplar sogar täglich bekam. WhatsDepp oder Fakebook unterstützte diese Hardwareplattform zwar nicht, aber seltsamerweise hat das damals niemanden gestört.)

    Bin bereits kurz nach halb neun auf meiner Flachstrecke und die Sonne knallt schon ganz schön. Zwar hat es zunächst nur 21°C, aber es ist irgendwie schwül (75% r.F.). Das Einlaufen geht ungewohnt leicht von der "Hand" und nach 2,5 km liegt der Maulwurfshügel komplett hinter mir. Es kann losgehen.

    Natürlich gerät das erste Intervall mit 6:04 zu schnell, da ich keine Lust verspüre, die viel zu flotten ersten 150m mit anschließender Bummelei auszugleichen. Als Pause trabe ich 400m ohne Tempovorgabe, nur durchgängiges Traben soll halt es sein. Danach klappt's besser mit 6:17, 6:13 und 6:14. Die Sonne macht mir schon zu schaffen, aber 600m sind ja nun keine Distanz, wo man bei diesem gemütlichen Tempo groß beißen müsste. Die Trabpausen sind wirklich reines Traben, wenn auch mit 7:40, 7:56 und 7:56 erwartet langsam. Es geht mir hier aber nicht ums Pausentempo, sondern darum, die mittlerweile unschöne Angewohnheit, in den Pausen ausführlichst spazieren zu gehen, mal zu durchbrechen. Bei dem moderaten Lauftempo heute war das jedenfalls kein Problem.

    Klugerweise fällt der Rückanstieg zum Maulwurfshügel in eine Trabpause (es geht doch nichts über gute Planung) und danach folgt das eigentliche Tempotraining des Plans - ich hänge jetzt noch die 6 Steigerungen dran. Fühlt sich gut an, wenn man richtig warm ist, wobei ich darauf achte, nicht zu überziehen.

    Insgesamt 8,7 km mit 30 Hm, @7:32 mit Puls 141/180 = 78,3 %. Inklusive Kaffee-Entsorgungspause zu Beginn - bin schlicht zu faul, die rauszurechnen.

  26. #1849
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    Ich kann nur bewundern, daß Du Dein Training auch bei dieser Witterung so durchziehst. Und Dein Leihdackel ist der Härteste, mit den kurzen Beinen.
    Ich bin dankbar, daß ich aktuell im Erholungsmodus bin und erst am Donnerstag wieder laufen werde und dann nur kurz. Bei uns wechseln sich brütende Hitze und Gewitterstimmung ab, nur abkühlen tut sich durch die Gewitter nichts.
    Meine Spieler tun mir leid, die haben morgen Abend ein Nachholspiel, aller Voraussicht bei Treibhauswetter.
    Vogel 🐦 fliegt
    Fisch 🐠 schwimmt
    Mensch läuft

    https://www.strava.com/athletes/19137562

  27. #1850
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    Standard Di, 29.05.2018 --- Easy 8k (hügelig mit Barfuß)

    Morgens gehe ich als erstes mit dem Kampfdackel rauf bis zur Hohen Straße und sehe, dass dort der lehmbedeckte Schotterweg völlig glattgefahren und ausgetrocknet ist. Ich denke mir "Da müsste man doch herrlich barfuß laufen können, viel besser als auf dem Schotter."

    Baaaarfuß ? Da war doch was … ?

    Das letzte Mal richtig barfuß gelaufen bin ich im vorletzten Jahr, letztes Jahr machte mir ja, rechtzeitig vor Beginn der Barfußsaison, Freund Achilles einen dicken Strich durch die Rechnung. Aber das trifft sich gut, meine heutige Tour soll sowieso, wie am letzten Dienstag, durch den Wald den steilen Berg rauf und zurück führen - vorbei am Sportplatz mit seinem grünen Rasen. Ich bin wie elektrisiert und freue mich wie Bolle. Kann's gar nicht abwarten, diesen blöden Berg endlich hinter mich zu bringen. Was diesen Teil betrifft - das Wetter schmeckt mir heute gar nicht. 22°C, aber 80% relative Feuchte. Der Anstieg fällt mir schwer, die Paceanzeige habe ich schon lange angewidert weggeklickt. Aber irgendwie schaffe ich es doch mit geordneter Atmung. Die Überraschung kommt zu Hause. Ich will dann doch sehen, wie Schei**e der gesamte Aufstieg von 2,3 km gelaufen ist und siehe da - mit 8:07/km bin ich da auf die Sekunde genau so schnell wie vor einer Woche. Einzig die Pumpe geht heute um läppische 3 Schläge schneller. Aber egal, beide Male ging es ja nicht um Rekorde (wovon man bei 8:07 auf 3,5% Steigung wohl auch kaum reden kann), sondern es waren leichte Läufe.

    Dann kommt endlich der Sportplatz, d.h. es ist ein reiner Fußballplatz, dessen Herzstück eine ziemlich große Rasenfläche mit satten 550m Umfang bildet. Die vordere größere Hälfte ist der Hauptplatz, der heute Morgen anscheinend frisch gewässert wurde, denn er ist noch feucht, herrlich weich und am Rand gibt's sogar noch ein paar Pfützen. Der hintere Teil ist wenig genutzt und heute ziemlich trocken. Trotzdem lässt es sich auch dort wunderbar laufen.

    Ich drehe eine erste verhaltene 7:20er Runde, etwas zögerlich meinen Schritt suchend und den Untergrund testend. Die zweite Runde spicke ich mit 5 Steigerungen - heißa, das macht Laune, da geht die Post richtig ab !!! Die Spitzenpace steigert sich von Mal zu Mal etwas von anfangs 4:31 auf 4:02/km beim letzten Mal. Zum Abschluss noch eine mittelschnelle Runde um die 6:30. Das muss reichen für den Anfang - 1,65 km barfuß. Neuenstadt, zehn Uhr dreißig und die Frisu... äh, die Sehne hält.

    Der letzte KM nach Hause ist eine mentale Qual. Das Gefühl beim Zwängen der bloßen Füße in schweißtriefende Socken und sofaförmige Schuhe kann wohl nur ein Münchener Fußballgrande und Wurstfabrikant nachvollziehen, der mal vorübergehend vom schönen Tegernsee nach Landsberg am Lech umziehen musste. Knast für die Füße war das - Höchststrafe !

    Insgesamt 7,7 km mit 100 Hm.

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