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  1. #3176
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Training nach Pfitzinger?!!!??? Ich will auch!! :-)
    Na ja, klingt jetzt exquisiter als es ist. Der Plan beruht ja i.w. auf lockerem Laufen 4x die Woche. Die langen Läufe sind harmlos, von anfangs 10 km in 10 Wochen auf nur 14 km gesteigert. Allerdings als Endurance Run, also mit leichter Endbeschleunigung. Nach seinen Pulsvorgaben müsste ich allerdings noch wesentlich langsamer als 9:00/km "laufen".


    Tempo nur einmal die Woche, und das doch sehr moderat (wöchentlich abwechselnd nur 16 bis 20 min. TDL oder 6x100m Sprints).

    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Liest Frau Kartoffel eigentlich manchmal heimlich dein Tagebuch?
    Wenn sie's heimlich tut, weiß ich das ja gerade nicht. Aber da ich ihr erst zeigen müsste, wie das geht, bin ich mir doch ziemlich sicher, dass nicht. Im übrigen habe ich das Prinzip, so zu schreiben, dass sie (und auch jeder andere aus der Familie, den ich hier erwähne) jederzeit mitlesen könnte. Denn es nervt mich, ehrlich gesagt etwas, wie manche (sehr wenige) hier in diesem Forum gelegentlich über ihre besseren Hälften ablästern. Sowas geht für mich mal gar nicht.

    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Immer wieder schön! Wahrscheinlich hat sie dich hechelnder Weise kommen sehen und stellte sich dann wohlwollend nichtswissend, als du ihr lustig pfeifend weiß gemacht hast, eben einen 3:05-Schlußsprint hingelegt zu haben... :-)
    Mit 3:05 den Idiotenhügel rauf - hach, wär das schön …

    Nee, im Ernst - meine Frau gönnt mir die Lauferei von Herzen, weil sie merkt, dass es mir gut tut. Und weil sie gerade erfahren durfte, wie ich drauf bin, wenn ich mal 3 Monate Sportpause habe. Wobei sie - wie jeder andere Nichtläufer auch - natürlich ihre Verständnisprobleme hat, wie bekloppt man sein muss, um auch noch Spaß daran zu haben, sich so auszupowern, dass die Gefahr besteht, sich auf die eigene Zunge zu treten. Diesen Aspekt spiele ich in der Tat eher etwas herunter, als dass ich ihn aufbauschen würde.

  2. #3177

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    Ich glaube, meine Bräunlinger Gastgeber haben es auch nach dem 5. SM noch nicht ganz durchdrungen, warum der Katz das alles eigentlich so viel Spaß macht. Aber sie sind immer wieder mit vollem Einsatz dabei, fahren an der Strecke entlang, kochen zwischendurch einen Siegereintopf für mich, setzen mich in die warme Badewanne,...
    Ach, herrlich! Meine bessere Hälfte ist auch oft dabei, fiebert dem Startschuss entgegen und ich frage mich immer, was so ein Zuschauer wohl 2,5 Stunden lang macht, bis die Herzdame eeeendlich ins Ziel schlurft.
    Das muss grooooße Liiiiebe sein, so viel ist sicher!

  3. #3178
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    Standard Mi, 23.10.2019 --- Leichter Lauf in den Hügeln (5 km)

    So, nun bin ich also wieder voll auf Pfitzinger, wenn auch nur auf seinem einfachsten Basisplan. Das Erste, was mir auffällt ist, wie gemütlich der Plan losgeht (klar, er muss ja erst mal Leute auf unterschiedlichem Stand abholen). Diese Woche nur noch Rumlatschen in der Komfortzone, heute 5 km "general aerobic". Zur Erinnerung: So nennt Pfitzinger seine leichten Läufe im Bereich 70 bis 81% HFmax.

    Ich wähle heute mal die andere Richtung, nämlich den Beginn meiner "Panoramarunde". Da geht's gleich nach 1 km um 50 Hm am Stück rauf, wenn auch minimal flacher als auf meiner Sportplatzrunde. Heute verkneife ich mir jegliche Tempoambitionen, laufe allein nach Gefühl und schaue nur hin und wieder mal auf den Puls, dass der nicht durch die Decke geht. Tut er aber nicht - alles fühlt sich leicht und flockig an; der schöne Lauf von vorgestern war also doch keine Eintagsfliege. Klar, auf dem steileren 2. KM geht die Pumpe dann doch etwas, aber kaum über 82% HFmax. Der Rückweg ist dann trotz frischen Gegenwinds nur noch ein Kinderspiel. Ich kann es mir gerade noch verkneifen, da in alter Manier wieder runterzubrettern.

    Insgesamt 5,0 km mit 73 Hm in 7:43/km mit 79% HFmax, wegen der Hügel geht das völlig in Ordnung. So entspannt geht Lauftraining? Ganz was Neues ...

  4. #3179

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    So muss sich das anfühlen! Gaaanz entspannt...

  5. #3180
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    Standard Fr, 25.10.2019 --- Leichter Lauf mit ABC + ST (6 km)

    Ein intensiver Wiedereinstieg ins Athletiktraining hat mir diese Woche einen Ganzkörper-Muskelkater beschert - es zwickt buchstäblich überall, aber erträglich. Also muss die Vorbelastung wohl recht ausgeglichen gewesen sein. Deshalb bin ich zunächst unentschlossen, ob ich meinen Plan, einmal in der Woche das Lauf-ABC zu üben, nach mindestens einem halben Jahr Pause ausgerechnet heute erstmals wieder in die Tat umsetzen soll. Bin ziemlich steif und malad und könnte mein Plansoll von läppischen 5 km auch auf ganz schlankem Fuß mit einem schläfrigen Wellness-Trab abfrühstücken. Als ich den Dorfhügel runter bin und nach 1,5 km die Stelle erreiche, wo ich das ABC normalerweise beginne, entscheide ich mich urplötzlich doch dafür - habe das ABC schon zu oft verschoben und heute soll's halt mal sein. Braaaaav, ganz braaaav! Allerdings starte ich heute mal ziemlich sanft mit nur 30s Übungsdauer und trotzdem 60s Trabpause.

    Boaaaah, bin ich steif und ungelenk geworden! Gut, dass mich heute keiner sieht. Aber gegen Ende fängt es doch an, Spaß zu machen. Die folgenden 6 Steigerungsläufe sind stilistisch auch nicht gerade die Offenbarung. Nach dem letzten Durchgang frage ich mich, warum ich eigentlich wie blöd schnaufen muss. Des Rätsels Lösung: ich bin blöd, denn ich bin die Steigerungen volle Kanne gesprintet (zwischen 3:33 und 3:52 in der Spitze). Da ich noch etwas Flachstrecke vor mir habe, hänge ich noch 3 langsamere ST dran mit dem Ziel nur bis um die 5:00/km. Der erste gelingt gut; dann bin ich unkonzentriert und werde doch wieder schneller und leider unrunder ... .

    Der Schluss-KM den Dorfhügel rauf gestaltet sich äußerst mühsam - bin einfach platt wie 'ne Flunder.


    Insgesamt 6,0 km mit 50 Hm in 9:32/km (incl. ABC und vieler kleiner Pausen) bei 74% HFmax. Schön ist was anderes, aber es fühlt sich trotzdem gut an, mich auch an dieser Front mal wieder überwunden zu haben.

  6. #3181

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    Aller Anfang ist schwer... Dran bleiben heißt die Devise! Dabist du ja ganz schön geflitzt zwischendurch!
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

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  7. #3182
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    Da sachste watt, von wegen dem Anfang. Aber grad macht mir's auch richtig Spaß, da fällt's dann auch wieder leicht. Das ist halt der Vorteil eines Wiedereinsteigers gegenüber dem Neueinsteiger - letzterer kann sich nicht vorstellen, wie das jemals besser werden soll. Ersterer weiß wie's geht und dass das mit Geduld ganz von selbst wieder werden wird.

  8. #3183

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    Naja, Geduld war ja nie meine Stärke...
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

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  9. #3184
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    Noch ein Vorteil gegenüber dem Neueinsteiger, wer mal ne Zwangspause hatte ist häufig voll auf Entzug und hoch motiviert und freut sich, dass er überhaupt wieder laufen kann und darf

    Viel Spaß weiterhin.

  10. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von jazzpaula:

    RunningPotatoe (26.10.2019)

  11. #3185
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    Standard Sa, 26.10.2019 --- Long Run (10 km)

    Ein ausführliche Stretching-Einheit gestern abend hat den Ganzkörper-Muskelkater deutlich abgemildert. Gleich früh um 8:00 Uhr fertig gemacht, damit das Laufen für heute schon mal aus der Bahn ist. In alter Gewohnheit unten kurz, oben mit leichter Jacke. Welch ein Schock, als es dann beim Aussteigen an der Flachstrecke nur 5°C sind im Nebel. Auf dem ersten KM ist mir richtig frisch, auf dem zweiten o.k. und auf den übrigen bin ich dann doch ideal gekleidet.

    Ich will heute mal Tempo und Puls gedrosselt halten und finde ziemlich bald knapp unter 8:00/km mein Tempo. Der Puls dödelt fast konstant um 78% HFmax herum, während ich gleichzeitig das Gefühl habe, noch halbwegs kontrolliert zu laufen. Nur mein Schatten, der neben mir her läuft, spricht eine andere Sprache ... So bleibt das bis KM 7,5. Dort beginnt der Maulwurfshügel, an dem ich mein bis dahin sehr zurückhaltendes Tempo einfach mal konstant durchziehe. Auf den letzten beiden KM lasse ich es dann etwas freier laufen, aber immer noch zurückhaltender als letzte Woche.


    Insgesamt 10,0 km mit 30 Hm in 7:45/km bei 78,3% HFmax. Ein schöner kontrollierter Lauf. Zwar spüre ich auf den letzten 3 KM die Vorbelastung durch das Krafttraining dieser Woche; das gestaltet sich aber gefühlt nicht halb so belastend wie letzte Woche. Also alles gut.

    Anschließend schnell unter die Dusche und auf zu unserer letzten diesjährigen Gemüsetour - die Saison ist halt zu Ende, obwohl die Auswahl durchaus noch ansprechend ist. Gleich neben unserem Gemüsebauern gibt's dann auch noch einen versteckt gelegenen Besen - für mich der beste weit und breit.*) Und der hat gerade offen. Also zur besten Rentnerstunde um 11:00 dort eingekehrt und geschlemmt - gut, ehrlich, freundlich und für wirklich schmales Geld. Da kostet ein Viertele besten Qualitätsweins 2,80 €, kaum mehr als die gleiche Menge wertlosen und lieblos industriell zusammengekippten Cola-Gesöffs. Klar, wie die Wahl ausfällt, oder? Herz, was willst du mehr!

    *) Die Verständnislosen, fernab der Weinbaugebiete Beheimateten kugeln jetzt einfach mal nach "Besenwirtschaft" (im Badischen: "Straußenwirtschaft").

  12. #3186

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    Moment mal, Kartöffelchen! Bei uns heißt das doch auch "Besen"! Ich habe im Großraum Karlsruhe bis Pforzheim und Bretten noch niemanden von einer Straußen -Wirtschaft reden hören... Aber meine bessere Hälfte sagt gerade, es gäbe wohl Ecken, da heißt es auch Straußenwirtschaft... Aber wo die sind??? Keine Ahnung. Jedenfalls sind das urgemütliche Veranstaltungen mit zu vielen Leuten auf zu wenig Raum, die alle eine mords Gaudí haben. Das Essen ist lecker und immer gut bürgerlich! An der Strecke des Bottwartalmarathons gibt es auch einen Besen - immer knackevoll von 11:00 bis open Ende! Wehe, wenn sie losgelassen, die ollen Haudegen...
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

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  13. #3187
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    Standard KW 43 (21.10. bis 27.10.2019) --- Pfitzinger Basisplan 48 km (Woche 1)

    Tag Lauftyp km ges. Hm min/km Details Athletik Kommentar
    Mo Fahrtspiel Hügel 8,2 114 8:10 hier alles wieder gut
    Di OSt
    Mi GA (hilly) 5,0 73 7:42 hier BKr, Mob
    Do HSt
    Fr GA 6,0 50 9:32 hier Mob ABC, Muskelkater v. Krafttraining
    Sa Long Run 10,0 30 7:45 hier Mob etwas EB
    So
    Sum: 29,2 k 267 Hm Vorwoche
    Legende: siehe hier

    aktueller Plan: Pfitzinger: "Base Training up to 48 km"

    Wochenfazit
    Die erste Planwoche von Pfitzingers Basisplan "up to 48 km" verlief unspektakulär, fühlte mich stellenweise zumindest läuferisch sogar leicht unterfordert. Aber das macht auch mal Spaß - Laufen nur auf der drittletzten Rille. Dies schaffte aber auch willkommene Luft für meinie andere Baustelle. Denn nach geglücktem Laufeinstieg folgte diese Woche nun endlich auch der etwas verspätete Wiedereinstieg ins Athletiktraining. Dabei hatte ich den Ehrgeiz, mein gesamtes Arsenal an Übungen in dieser Woche einmal durchzuturnen. Zum einen, um zu testen, ob irgendeine der Übungen mir noch Schwierigkeiten bereitet (nein, alles gut). Zum anderen aber einfach, um alle verstaubten Ecken und Winkel erstmalig wieder zu aktivieren, was auch gelang. Ergebnis: Muskelkater überall. Soll von den Jungs keiner mehr sagen, er hätte nicht gewusst, was von ihm erwartet wird. Einzig die Schultern geben Ruhe, denen fehlt anscheinend noch 'ne stramme Übung. Bis Sonntag war aber alles fast schon wieder im Lot.

    Ausblick:
    Planwoche 2 bleibt nahezu identisch harmlos. Speziell im Athletikbereich will ich aber weiterhin möglichst schnell wieder auf Nenndrehzahl kommen; daher im Zweifel sogar eher mal eine Laufeinheit kompromittieren als das Krafttraining.

  14. #3188
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Moment mal, Kartöffelchen! Bei uns heißt das doch auch "Besen"! Ich habe im Großraum Karlsruhe bis Pforzheim und Bretten noch niemanden von einer Straußen -Wirtschaft reden hören... Aber meine bessere Hälfte sagt gerade, es gäbe wohl Ecken, da heißt es auch Straußenwirtschaft... Aber wo die sind??? Keine Ahnung.
    Asche auf mein Haupt - hätte lieber selbst mal ordentlich googeln sollen. Den Begriff "Strauß(en)wirtschaft" gibt's wohl eher im Rheinland und Rheinhessen. Aber egal, urig geht's da sicher auch zu.

    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Jedenfalls sind das urgemütliche Veranstaltungen mit zu vielen Leuten auf zu wenig Raum, die alle eine mords Gaudí haben. Das Essen ist lecker und immer gut bürgerlich!
    Früher, als da auch noch der Rauch so dicht war wie bei einem mittleren Waldbrand, habe ich mich gegen jeden Besenbesuch mit Händen und Füßen gesträubt. Wir waren dann eine ganze Weile nicht mehr dort. Jetzt ist wenigstens die Luft erträglich, wenngleich der Lärm … na ja. Aber da wo wir gestern waren, merkten wir beim Rausgehen, dass es dort in einigen Nischen und Nebenräumchen deutlich ruhiger gewesen wäre, als in dem Hauptraum, in dem wir saßen. Um 11:00 stürmen halt die Rentner das Lokal, und da herrschen dann nun mal ein paar dB mehr, wenn die Empfängerempfindlichkeit schleichend nachlässt. Ganz ruhig wär's dann draußen gewesen, wo ein paar Unentwegte in der mittlerweile herrlichen Sonne saßen. Aber das wird im November dann wohl eher die Ausnahme bleiben.

  15. #3189

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    Was ist eigentlich aus deiner Knieproblematik geworden?
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  16. #3190
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    Wie schon fast täglich gemeldet - immer besser geworden und dann ganz verschwunden. War wohl einfach eine Überlastung beim Wiedereinstieg.

  17. #3191

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    Spitze! Das freut mich, dass du keine Probleme mehr damit hast
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  18. #3192
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    Standard Mo, 28.10.2019 --- Hügellauf (9 km)

    Montag ist immer noch Hügeltag. Ich bin es aber leid, immer nur den steilen Sportplatzanstieg hochzurennen und dann mehr oder weniger gleich wieder umzudrehen, nur weil der Trainingsplan mit seinen läppischen 6 km nicht mehr hergibt. Heute pfeife ich drauf, vorsätzlich und in voller Tatabsicht - ich will die Sportplatzrunde mit ihren 9 km mal voll zu Ende laufen, wie in alten Zeiten. Der Vorteil ist nämlich, dass dem steileren Anstieg von 84 Hm auf nur 2,3 km ein deutlich flacherer Abstieg - 103 Hm auf fast 4 km - gegenübersteht. Da kann ich auch bergab mal etwas am Tempo arbeiten, ohne mir gleich was kaputt zu machen.

    Sonniges Herbstwetter mit frischem Ostwind, der im Wald aber nicht weiter stört. Frische 8°C, kurze Hose plus leichte Jacke sind immer noch angemessen. Den langen Anstieg ab dem Ortsausgang nehme ich heute nicht in ausgeprägten Intervallen, sondern kontrollierter mit etwas gleichmäßigerem Tempo. Tendenz aber immer noch: etwas mehr Gas auf den drei steileren Abschnitten, etwas gemütlicheres, aber nicht allzu bummeliges Traben auf den beiden flacheren Passagen dazwischen. Insgesamt fühlt sich das super an, sehr kontrolliert und trotzdem frischweg. Oben ist dann eine Pippipause fällig, die ich gerne hinnehme und gründlich auskoste. Dann ca. 800 m flach auf dem Plateau und schon geht's wieder abwärts.

    Vor mir liegen 4 km Abstieg. Ich will heute mal moderat Gas geben und dabei einen kontrollierten Laufstil finden, ohne zu viel Ferseneinsatz, aber eben doch sehr zügig. Auf der etwas steileren ersten Hälfte (2,0 km mit -65 Hm auf etwas weicherem Boden) halte ich mich mit 6:15/km noch etwas zurück, achte aber darauf, eher weit hinten abzudrücken (Hüftstreckung!) statt zu weit vorne zu landen. Es fühlt sich klasse an, die Vorfüße fangen deutlich mehr Energie auf als die Fersen. Der Puls bleibt moderat und erreicht erst gegen Ende die 87% HFmax. Als ich dann nach diesen 2 km den Asphalt erreiche, geht es in einem kurzen flachen Intermezzo zwar unvermindert flott weiter, aber ich merke, dass die Schritte nun doch an Leichtigkeit verlieren. Deshalb entschließe ich mich, hier ein Pause einzulegen, damit die Beine nochmal richtig frisch auf die zweite Hälfte gehen können. Kontrolliertes Laufen ist mir heute wichtiger als kopfloses Geballere.

    Die kurze Gehpause tut mir gut und alsbald geht es auf den zweiten 1,7 km des Abstiegs - nun mit flacheren -33 Hm, aber angenehmem Asphalt - noch zügiger weiter. Obwohl die Strecke hnten raus immer flacher wird, werde ich immer schneller - von anfangs um die 6:00/km bis unter 5:40/km. Das fühlt sich noch besser an, aber jetzt sind die Beine endgültig flau. Ich gönne ihnen eine dritte Gehpause und eine kurze Trabpause von 300m bis zum Dorfhügel, um den Puls von nun doch erreichten 92% HFmax herunterzuholen. Den Idiotenhügel geht es dann nur noch entsprechend langsam hoch, wobei die Beine mehr bremsen als die Pumpe. Aber was soll's - das Plansoll des Herrn. Pfitzinger habe ich sowieso längst übertroffen.

    Insgesamt 9,0 km mit 120 Hm in 7:25/km (ohne 3 kurze Geh- und Stehpausen). Die ersten 8 km fühlten sich super gut an und machten richtig Laune, nur auf dem letzten KM waren die Beine dann rechtschaffen müde und das war ihnen dann auch vergönnt.

  19. #3193

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    Ein schönes Fahrtspiel, oder?
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  20. #3194
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    Ja, es war als Fahrtspiel zwar etwas eingeschänkt (geringe Intensitätsunterschiede), aber ich wollte mich nicht gleich schon am Anstieg so plattmachen, dass ich beim langen Abstieg keine Körner mehr habe. Die Rechnung ging voll auf - ich konnte bergab bis zum Schluss dosiert Gas geben.

  21. #3195

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    Sehr schön!
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  22. #3196
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    Standard Mi, 30.10.2019 --- Leichter Lauf in den Hügeln (6 km)

    Vorgestern noch lamentiert, wie öde es sei, nur den Anstieg am Sportplatz vorbei rauf und wieder runter zu rennen - und heute genau das genauso gemacht. Wollte natürlich nicht schon wieder 3 km über Plan abliefern. Diesmal aber langsam rauf und auch einigermaßen verhalten wieder runter, damit's mal wirklich ein ruhiger Lauf bleibt. Entsprechend wenig gibt's zu berichten.

    Insgesamt 6,1 km mit 73 Hm in 7:35/km mit trotzdem 78% HFmax.

  23. #3197
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    Standard Do, 31.10.2019 --- Leichter Lauf mit ABC + ST (6 km)

    Auch dieser Lauf wird unspektakulär werden: Dorfhügel runter, Lauf-ABC, 6 Steigerungen, Hügel rauf und fertig. Und genauso kommt's dann auch. Das Lauf-ABC spule ich pflichtschuldigst ab, ich bin noch steif und irgendwie heute auch kurzatmig. Da trifft es sich gut, dass ich die Steigerungen heute etwas weniger wild gestalten will. Wenigstens das gelingt mir. 6 Steigerungen bis in den mittleren 4:xx/km-Bereich fühlen sich leidlich gut an. Bei zweien blitzt sogar die 3 vorne auf, aber da ging es leicht bergab mit gefühlt eisigem Rückenwind (tatsächlich waren es harmlose 7°C mit 3 Bft Ostwind, aber auf nackten Beinen). Muss wohl doch langsam mal die langen Tights rauskramen …:rolleyes

    Insgesamt 6,0 km mit 50 Hm in sagenhaften 9:32/km (incl. ABC und vieler kleiner Pausen). Puls hatte ich heute keinen, da vermutlich die Brustgurtbatterie platt war. Passt schon, fühlte ich mich doch heute eh' wie ein Zombie mit 0 bpm Puls.

  24. #3198
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    Standard Sa, 02.11.2019 --- Endurance Run (11+1 km)

    Da ich nun ganz offiziell den Basisplan von Pfitzinger befolge, kann der lange langsame Lauf ja nicht mehr banal "LaLa" oder "Long Run" genannt werden, sondern kriegt ab sofort das reißerische Label "Endurance Run" verpasst. Klingt doch gleich ganz anders und ich spüre sofort, wie ich vor Endurance nur so strotze.


    Abseits solcher Wortklaubereien - Pfitzingers Endurance Run wird ja schon etwas anders gelaufen, als die üblichen 70- bis 75%-Schlurfereien anderer Autoren, nämlich langsam steigernd von nominell 74 bis auf 84% HFmax. Deshalb nehme ich mir für heute vor, auf meiner Flachstrecke mit 8:15/km mal extrem langsam zu beginnen und dann pro km -5s nachzulegen. Das gelingt mir auf den ersten zwei KM gleich mal gar nicht - alles über 8:00/km fühlt sich einfach nur bescheuert an und so werden es 8:03 und 8:02. Der 3. KM mit nur noch dem halben Anstieg, aber dem ganzen, z.T. angenehm flachen Abstieg vom Maulwurfshügel trifft die hier geplanten 8:05 aber schon fast auf den Punkt: 8:01. Ich weiß, diese Zahlenspielereien auf solch einem grottigen Niveau müssen mehr als lächerlich anmuten, aber ich darf das natürlich - als die anerkannte Renn- und Analysekartoffel.


    Immerhin ist damit aber ein erstes Ziel erreicht, nämlich am Anfang mal den Ball betont flach zu halten - 66, 74 und 75% HFmax auf den ersten 3 km, trotz Hügelchen, sind der Beleg. Ich fühle mich o.k., aber nicht riesig. Irgendwie ist heute alles etwas müde und das langsame Tempo trägt auch nicht gerade dazu bei, mich aufzuwecken. Trotzdem ich ziehe meinen Tempoplan stur durch, immer genau -5s bis -1s unterm "Soll". Der Puls steigt nur allmählich und gleichmäßig, wenn auch etwas zu steil für meine Erwartungen. Auf KM 8 sind 82,8% HFmax erreicht und auch KM 9, wo heute der Maulwurfshügel liegt, bleibt mit 84,4% noch gerade so im Rahmen. Auf KM 10 mit seinem anfänglichen sanften Gefälle wollte ich eigentlich etwas ausruhen. Das gelingt mir aber überhaupt nicht, der Puls bleibt festgenagelt knapp unter 85%. Jetzt merke ich, dass die anfangs sanfte Müdigkeit überall sich in richtig flaue Beine ausgewachsen hat. Auf dem letzten, flachen KM 11 muss ich tatsächlich ordentlich kämpfen, um die bescheidene Zielpace von 7:25 zu halten. Das gelingt mir nur noch mit einem Mini-Schlussspurt - inakzeptable 87% sind die Quittung. Und weil der Puls am Schluss noch mal so hochschnalzte, hänge ich spontan noch einen seeeeehr langsamen Aus"lauf"kilometer dran - 10:38 , aber der Puls ist wieder auf 75%.

    Es war kein toller, aber ein tapferer Brot- und Butterlauf. Plan penibel erfüllt, aber ansonsten kein Highlight.


    Insgesamt 12,0 km mit 30 Hm, davon die ersten 11 km in 7:44/km bei 79,4% HFmax. Eigentlich doch ein schöner kontrollierter Lauf, fast exakt nach Plan. Das eigentlich Positive folgt aber erst am Nachmittag. Während die letzten längeren Läufe doch immer irgendwelche Unpässlichkeiten hinterlassen hatten, bleibt heute rundum alles super - keinerlei Nachwirkungen, auch am nächsten Tag nicht. Also muss ich mich erneut korrigieren - dann war's ja doch sogar ein richtig guter Lauf.

  25. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    FeldWaldWiese (04.11.2019)

  26. #3199

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    Da ich ja jetzt auch ein Planläufer bin, lese ich noch aufmerksamer bei dir mit.

    Langsam länger Laufen und sich danach gut fühlen ist ein super Anfang .

  27. #3200
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    Na, dann weiterhin herzlich willkommen hier!

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