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  1. #3326

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    Ich drücke dir ganz fest die Daumen! Hoffen wir das Beste, bevor die Realität uns einholt! Klingt blöd, aber es gibt nicht umsonst diverse halbgare Sprüche zum Thema Schicksal und Hoffnung... Man darf eben nie den Mut verlieren, muss immer das Beste daraus machen und niemals aufgeben. Ich hoffe, alles wird sich zum Guten wenden! Du hast deinen Körper nicht umsonst jahrelang auf Trabb gehalten!
    LG Katz

  2. #3327
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    Danke euch beiden für euren Zuspruch. Viel machen kann man da anscheinend eh nicht. Der Mitralklappe kann man wohl in bestimmten Fällen minimalinvasiv einen Clip verpassen, der sie in Form bringt. Für eine größere OP (Brustbein aufstemmen etc.) geht's mir noch viel zu gut. Wenn ein 70jähriger beklagt, bei seinem HM-Training nicht mehr ganz so leistungsfähig zu sein, dann muss man das wohl als Jammern auf ziemlich hohem Niveau einordnen. Solange ich mein altes Prinzip "Bis 4 Stockwerke kenne ich keinen Fahrstuhl" noch im Trabeschritt durchziehen kann, ist doch alles gut. Weiter Sport treiben und beweglich bleiben will ich auf jeden Fall und dagegen scheint auch wenig zu sprechen. Und wenn da bei der Intensität hier und da Abstriche fällig werden sollten, dann ist das auch o.k.

    Jetzt warten wir erstmal ab, was überhaupt herauskommt.

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    d'Oma joggt (11.01.2020)

  4. #3328
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    Standard Sa, 11.01.2020 --- Recovery (5k total)

    Gestern kam ich zu nix, da gleich nach dem Frühstück ein Schwung Rolladenmotoren kam, die ich sofort einbauen wollte, weil die alten keinen mehr hoch kriegen. Und da nix zusammenpasste, war der Tag weg, bevor ich nach den Laufschuhen greifen konnte.

    Heute morgen mosert meine Achillessehne leicht, obwohl gestern abend auf der Treppe alles gut war. Also ist klar, dass ich heute nur ganz fluffig rumhoppeln werde. Vorsichtshalber wähle ich die etwas härter gedämpften Mizuno Wave Shadow, weil ich bei meinen Achilles-Eskapaden nie ganz sicher bin, ob zu starke Zugbelastung (Sprint, Berge - könnte vorgestern bei den Intervallen zutreffend gewesen sein) oder seitliches Abknicken (zu weiche Fersendämpfung) die Ursache ist.

    Etwas steif geht es los, aber ganz gemütlich. Ich achte drauf, dem erwarteten leichten Schmerz nicht auszuweichen, lande gefühlt sehr gut auf dem Mittelfuß (sogar eher vorn als hinten) und genieße den kühlen Morgen (4°C, trocken, windstill). Nach 1 oder 2 km gibt die Sehne zwar Ruhe, ich entscheide mich aber trotzdem dafür, nach 2,5 km umzudrehen, um frisch zu sein für den morgen anstehenden langen Lauf.

    Insgesamt 5,16 km mit 45 Hm in 7:18/km, mit einem Puls von 137 bpm = 76 % HFmax. Ganz o.k., denn so langsam wie sonstige Recovery Läufe (insbesondere, wenn sie zwingend notwendig sind) war's gar nicht. Den Schlussanstieg nehme ich nicht viel langsamer als das Durchschnittstempo. Auch mal nett, total frisch vom Training heimzukommen.

  5. #3329
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    [...] kann ich mir mit meinem Ingenieurshirn und dem simplen Modell einer Pumpe mit undichten Ventilen eigentlich ziemlich schlüssig und präzise erklären. Selbst meinen neuerdings vorbildlichen Blutdruck - wenn die Druckpumpe im Eimer ist, kann sie auch keinen schädlichen Überdruck mehr erzeugen. [...]
    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    [...] Der Mitralklappe kann man wohl in bestimmten Fällen minimalinvasiv einen Clip verpassen, der sie in Form bringt. Für eine größere OP (Brustbein aufstemmen etc.) geht's mir noch viel zu gut. [...]
    Hallo Herr Doktor,

    wie schrieb der Kollege so schön in einem anderen Thread

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ich denke, irgendwo sind die Grenzen der Selbstdiagnostik erreicht. [...]
    Das hier sollte jetzt wirklich bis zum Untersuchungstermin die Devise sein:

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    [...] Jetzt warten wir erstmal ab, was überhaupt herauskommt. [...]
    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass Du genauso "erlöst" wirst wie ich letztes Jahr.

    Gee

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von geebee:

    RunningPotatoe (12.01.2020)

  7. #3330
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    Standard So, 12.01.2020 --- Long Run (17 km total)

    Seit Wochen ist die Einleitung hier dieselbe: wieder mal ideale Bedingungen. Heute mit 1°C zwar etwas kühler, aber trotzdem sehr angenehm. Vor allem aber wieder absolut windstill. Mit dem anstehenden Langen Lauf bin ich ein wenig im Unfrieden. Da ist einerseits der stets viel zu hohe Puls und andererseits die linke Achillessehne, die ich heute früh noch ganz leicht spüre. Also fange ich mal gaaanz entspannt an. Ohne allzu feste Pläne, immer bereit zu reagieren, falls es nötig ist.

    Ich trabe also ganz gemütlich los, achte heute absichtlich fast nie auf die Pace, sondern nur auf den Puls - vor allem aber auf mein Gefühl. Die ersten 100m sind völlig für die Katz (Katz, du Arme! Immer landet aller Müll bei dir. ). Weil ich noch gar nicht fertig angezogen bin und erst Mütze, Handschuhe und Reißverschluss der Jacke richten muss. Ziehen wir das mal großzügig ab, dann geht der Rest des ersten KM mit 7:39/km eigentlich ganz normal weg. Nur der Puls bleibt mit 68% HFmax erstmal erstaunlich tief im Keller. Was ist denn heute los? Der einzige Unterschied zu sonst, den ich feststellen kann, ist dass meine Beine wunderbar ausgeruht sind. Die Sehne muckelt auf dem ersten KM ein wenig, aber nur sehr harmlos und sehr schnell nachlassend.

    Der 2. KM bleibt ähnlich ruhig, da ich es am Maulwurfshügel ebenfalls ruhig angehen lasse. 7:35/km bei 72% HFmax sind ebenfalls wieder erstaunlich. Da ich überhaupt kein Paceziel habe, achte ich einfach nur auf mein Laufgefühl. Minimales Tempo bei gerade noch schlurffreiem Laufen. "Schlurffrei" definiere ich so, dass der landende Fuß nicht in der Vorwärtsbewegung aufsetzen darf, sondern (relativ zum Boden betrachtet) mindestens in Ruhe, besser noch in der beginnenden Rückwärtsbewegung aufsetzt. Das ist für mich einfach zu überprüfen, da ich das sehr direkt spüre und auch höre. Mit diesem gewünschten Bewegungsablauf untrennbar verbunden ist ein leicht überhöhtes Anheben der Fersen, so dass heute auch tatsächlich kein Schlurfgeräusch zu hören ist. Bis auf die eine Ausnahme, auf die ich gleich noch zu sprechen komme. KM 3 in 7:14, Puls 73%. Es ist erstaunlich - obwohl ich heute stur auf gemütlich mache, bin ich auf den ersten drei KM um 8s/km schneller unterwegs als letzte Woche, der Puls bleibt aber 11 Schläge, also 6% HFmax niedriger als bem Endurance vor einer Woche. Diese Schere geht auf den nächsten drei KM noch weiter auseinander. Das Tempo ist bei beiden Läufen fast auf die Sekunde identisch (7:29/km heute vs. 7:28), aber der Puls ist sogar 16 Schläge niedriger (133 heute zu tempolaufverdächtigen 149 letzte Woche).

    Längst berausche ich mich an dem sensationell niedrigen Puls - das fühlt sich ja wirklich entspannt und unangestrengt an, während das Fahrwerk glatt und geräuschlos vor sich hinschnurrt. A propos Geräusch: Während KM 4 kommt mir ein Pärchen mittleren Alters entgegengehoppelt. Als erstes fällt mir auf, dass sie unentwegt quasselt wie ein Hörbuch, während er das Plaudertempo eher so versteht, dass einer (=sie) redet und der andere (er) zuhört. Es hat auch tatsächlich den Anschein, dass sie sich mit ihrem Lauf sehr viel leichter tut als er. Kaum sind sie vorbei, ertönt das Hörbuch immer noch hinter mir und wird auch gar nicht leiser, sondern langsam wieder lauter. Sie haben etwa 50m hinter mir gewendet und schließen nun ganz langsam wieder auf. Und da höre ich es ganz eindringlich: "Schlirfz, schlirfz". Ich muss grinsen und biete mir selbst jede Wette an, dass er es ist, der dieses markante Geräusch produziert. Aber ich höre mich nicht dagegen setzen. Kann mich nur gerade noch davon abhalten, mein eigenes Tempo unmerklich anzuziehen. Heute wird nicht gerannt. Es reicht, dass ich gerade vorher eine Gruppe Reiter überholen (! ) musste. Irgendwann ziehen die beiden langsam an mir vorbei und ich bekomme eine Lektion Lauftechnik kostenlos und in 3D geliefert. Sie läuft wirklich elegant und entspannt (ist von dem Lauf offensichtlich überhaupt nicht gefordert) mit geradezu anmutiger und trotzdem entspannter Körperstabilität und keinem einzigen unnützen Schlenker in Beinen, Armen und Rumpf. Bei ihm hingegen ist der ganze Körper in Bewegung, aber überwiegend kontraproduktiv. Der Oberkörper wiegt hin und her, die Arme pendeln das ebenso quer zur Laufrichtig aus, statt den Gegenpol zur Bewegung der Beine zu bilden. Und die Fußsohlen gleiten im Landeanflug in einem Winkel von etwa 5° zum Erdboden vorwärts/abwärts, bis zu eben jenem charakteristischen Landegeräusch "schlirfz, schlirfz". Ich vergleiche: dort "schlirfz, schlirfz", bei mir "tapp, tapp". Ganz ohne Geräusch geht's bei mir auch nicht, aber da ist wenigstens nicht dieses kraftraubende Bremsen beim Landen. Allerdings habe ich es auch gerade sehr einfach - ich werde ja nicht gerade ununterbrochen von einem Hörbuch zugetextet, sondern kann meine Lauftechnik ganz ungestört überprüfen. Ich bin sehr zufrieden mit mir und der Welt und lasse die beiden wohlwollend ziehen.

    Es geht weiter ganz entspannt zu, die Beine tun, was von ihnen erwartet wird und der Puls denkt gar nicht daran, anzusteigen. So kommt es, dass ich am letztmaligen Wendepunkt 7,5 km (den ich da schon heimlich herbeigesehnt hatte) heute noch so gut drauf bin, dass ich einfach weiterlaufe. 8 km hin und zurück hatte ich in diesem Herbst hier auch schon mal, heute entscheide ich mich daher für 8,5 km, was die Querung einer weiteren Straße gerade noch vermeidet. 17 km insgesamt klingt gut und fühlt sich bis jetzt auch so an. Weitere Vergleiche mit dem Endurance vor einer Woche verbieten sich jetzt aber, weil ich da mittlerweile doch schon ein ganzes Stück schneller unterwegs war.

    Irgendwann nach 11 km fällt mir auf, dass die Beine nun etwas weniger rund laufen und ich beschließe, ab 12 km dann doch das Tempo minimal anzuziehen, d.h. eigentlich nur 7:30 einhalten. Komischerweise gelingt mir das überhaupt nicht. Doch, KM 13 geht tatsächlich mal in 7:32 weg, aber das war's dann auch schon. Danach bin ich gleich wieder bei 7:50. Den Maulwurfshügel auf KM 15 verpenne ich mit 8:09 total, weil ich mit den Gedanken ganz woanders bin. Dafür bleibt da der Puls fast schon konstant.

    Auf den letzten zwei KM komme ich gar nicht mehr in Schwung, aber der Puls ist schon wieder runter auf 75%. Die Beine sind nun zwar müde, aber nicht so platt wie zuletzt immer.

    Insgesamt 17,06 km mit 40 Hm in 7:41/km, mit einem Puls von 133 = 73,9 % HFmax. Bei der Atmung hatte ich heute fast bis zum Schluss durchgängig Reserven (fast immer 3+3). Die größte Überraschung folgt dann zu Hause. Während Polar meinen Running Index derzeit im Mittel auf bescheidene 43 taxiert (46 waren das zuletzt erreichte Maximum), geht der heutige Bummellauf gleich mit RI=48 weg, dem niedrigen Puls sei Dank. Mir wär's zwar lieber, mal einen knackigen Tempolauf mit RI=48 oder höher hinzukriegen, aber so ist es eigentlich auch ganz nett. Ich muss tatsächlich mal drüber nachdenken, ob ich in meiner derzeitigen Verfassung die langen Läufe über 15 km nicht doch wie üblich als klassische langsame Dauerläufe durchführe, solange ich sie einigermaßen schlurffrei, so wie heute, hinkriege. Und die etwas schnelleren Läufe (wie Pfitzingers Endurance Run) in der Distanz zunächst beschränken, auf sagen wir 10 bis 12 km, mit oder ohne Hügel.

    Ach ja - war da noch was? Nö, mit der Achillessehne jedenfalls nicht, auch nicht nachmittags.

    KM Pace Soll Ist Puls Puls % Bemerkungen
    1 --- 7:39 122 68%
    2 --- 7:35 129 72%
    3 --- 7:14 132 73% MW-Hügel bergab
    4 --- 7:23 133 74%
    5 --- 7:24 133 74%
    6 --- 7:39 133 74%
    7 --- 7:50 132 73%
    8 --- 7:57 132 73%
    9 --- 7:51 131 73%
    10 --- 7:22 133 74% minimal bergab
    11 --- 7:40 133 74%
    12 --- 7:47 134 74%
    13 --- 7:32 137 76%
    14 --- 7:50 136 76%
    15 --- 8:09 137 76% MW-Hügel verpennt
    16 --- 8:01 135 75%
    17 --- 7:56 139 77%
    7:41 133 73,9%
    HFmax: 180
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (12.01.2020 um 18:19 Uhr)

  8. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dicke_Wade (14.01.2020), Kralle (12.01.2020)

  9. #3331

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    Deine ausführlichen Berichte sind echt toll zu lesen. Vielen Dank für die schöne Unterhaltung!

  10. #3332
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    Danke. Ich freue mich, wenn's wen interessiert, was der olle Opa in der Einöde so treibt.

    Ja, "Einöde" passt - auch heute wurde nach KM 6 und 11 wieder das quirlige Städtchen "Oedheim" passiert. *gääähn*

    Heute sind mir aber mindestens 10 Läufer begegnet, also 8 bis 9 mehr als sonst. Geht die Saison etwa wieder los?

  11. #3333
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    Standard Der Herzklappen-Blues - wird Opa jetzt ein Steak😊 Runner?

    Heute war endlich der Termin beim Pumpenklempner. Nach ausführlichem Anamnesegespräch folgten Echokardiografie und (Ruhe-)EKG. Ergebnis: leichte Mitralklappeninsuffizienz (wie vorbekannt, nicht verschlechtert) und neuerdings eine leichtgradige Aortenstenose. Beide sind nicht behandlungsbedürftig, aber in Bezug auf meinen Ausdauersport erging die etwas unspezifische Mahnung, die Belastung nach Dauer und Intensität zu reduzieren, also lieber häufiger kürzer laufen, siehe Überschrift.

    Ich versuchte noch, dem Doc ein paar konkretere Vorgaben zu entlocken, aber er wich aus. Sehr klug von ihm, denn hätte er sich darauf eingelassen, hätte ich ihn garantiert mit so Zeugs wie meiner Hochpulserstory oder meiner Schlurfgrenze vollgelabert. So sagte er nur: "Was wollen Sie hören? Sie sind doch Ingenieur. Stellen Sie sich vor, Sie hätten das Herz konstruiert und stellten nun fest, dass es stärker schlagen muss als projektiert, weil ein Ventilquerschnitt verengt ist. Könnten Sie dann exakt vorhersagen, bei welcher Überlastung die finale Materialermüdung eintritt und bei welcher nicht?" Und etwas später: "Man kann die nachlassende Leistungsfähigkeit auch als ein Warnzeichen ansehen, statt immer nur noch härter dagegen an zu trainieren."

    Irgendwie ist es dieser letzte Satz, der am nachhaltigsten hängengeblieben ist. Vielleicht sollte ich doch mal aus meinem läuferischen Hamsterrad heraustreten und ein wenig darüber nachdenken, worum es mir eigentlich geht und wohin meine Lauferei mich in den nächsten, sagen wir, 10 Jahren führen soll. Und da seit gestern meine Achillessehne wieder stärker rumzickt, habe ich eigentlich ab sofort die perfekte Gelegenheit, etwas Zurückhaltung wenigstens mal auszuprobieren und zu schauen, wie sie mir bekommt.

    Unterm Strich bin ich sehr erleichtert - es ist (noch) nichts wirklich Ernsthaftes. Und mal innezuhalten und nachzudenken ist zwar erstmal lästig bis störend; aber da das nun auch nicht völlig überraschend kommt, ist es mir als Denkanstoß willkommen. Wenn nicht jetzt, wann dann?

  12. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    d'Oma joggt (16.01.2020), Kaffeekamel (19.01.2020), Kralle (15.01.2020)

  13. #3334
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    [...] Unterm Strich bin ich sehr erleichtert - es ist (noch) nichts wirklich Ernsthaftes. [...]
    Hallo Christoph,

    das freut mich sehr. Wenn ich all diesen Pumpen-Tech-Talk richtig verstehe, plädiert der Arzt wohl vor allem auf niedrigere Drehzahlen. Das ist natürlich eine Aufgabe, dies umzusetzen und weiterhin Spaß am Laufen zu haben. Ich wünsche Dir da ein gutes Händchen (Weniger Hügel? Weniger Sprints? Kürzere Distanzen? Längere Distanzen bei niedrigerem Puls?), am Ende musst Du wohl Deinem Gefühl vertrauen, welche Art von Belastung für Dich gut bzw. am verschleißfreisten ist. Auf jeden Fall ist dies eine sehr individuelle Fragestellung, vielleicht hilft ja die Auswertung des in vielen Jahren angesammelten Zahlenmaterials.

    Gee

  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von geebee:

    RunningPotatoe (16.01.2020)

  15. #3335
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    Danke, Gee.

    Ja, es ist eine sehr individuelle, subjektive Fragestellung. Wie riskant ist das Leben sowieso schon, wieviel riskanter will ich es noch machen (bzw. "darf" - bin ja nicht allein auf der Welt.)? Oder will ich mich lieber totschonen? Interessant, dass nicht mal meine Frau jetzt versucht, mir das Laufen auszureden. Ich soll es halt "altersgemäßer" gestalten.

    Klar ist jedenfalls, dass da noch sehr viel Laufspaß existiert auch unterhalb meiner bisher üblichen 2.000 Jahres-KM. So viel bin ich früher nicht, zumindest nicht über mehrere Jahre hinweg, gelaufen und hatte trotzdem riesig viel Spaß daran.

    Jetzt bin ich erstmal ganz seltsam entspannt und lasse einfach mal den Eingebungen ihren Lauf.

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    Mutinho (16.01.2020)

  17. #3336

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    Ach, Kartöffelchen... Das mit deinem Herz tut mir wirklich sehr leid! Aber letzten Endes gehen die Gesundheit und ein langes Leben vor die neue PB, oder?
    Kürzer und weniger intensiv? Also wirst du keinen HM mehr laufen? Nur noch 10km? Ich würde es mal einfach rollen lassen und abwarten, was dein Gefühl dir sagt. Es reicht sicher auch, eine entschärfte Pfitzinger-Version zu latschen - alles für die Katz?? Ja, vielen Dank! Es muss ja einen Grund geben, warum hier bei mir so viel Kruscht rumliegt...
    Was meint deine Frau denn mit "altersgerecht"? Ich kenne außer dir keinen Menschen in der Altersriege, der 2.000 km runterspult...
    Die meisten in deinem Alter machen eher weniger Sport als du...
    Du wirst schon die richtige Dosis austarieren, dessen bin ich mir sicher...

    Alles Gute weiterhin!
    Deine Katz
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

    Trolli 17.05.2020
    Stuttgartlauf 28.06.2020
    Baden(halb)marathon 20.09.2020
    Schwarzwald(halb)marathon 11.10.2020

  18. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Katz:

    Kralle (15.01.2020), RunningPotatoe (16.01.2020)

  19. #3337

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    Ich wünsche dir alles Gute und dass es nicht schlimmer wird.

  20. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Kralle:

    RunningPotatoe (16.01.2020)

  21. #3338
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Ich hab ja keine Ahnung von Herzdingen, auch nicht von dem Organ Aber dass es nichts Ernstes ist, find ich durchaus ne gute Nachricht. Und wenn du ab nun etwas ruhiger läufst, dann wirst du das auch sicherlich packen. Wenn sogar so ein bekloppter wie ich, läuferisch ruhiger treten kann, dann wirst auch du auf dem angepassten Niveau viel Freude am Laufen haben. Und genau, die Alternative "nichts tun" ist keine Alternative

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    RunningPotatoe (16.01.2020)

  23. #3339

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    Ich kenne keinen, der mit fast 70 überhaupt noch joggt und habe grossen Respekt davor, was Du läuferisch reisst. Ob das nun 1.000 oder 2.000 Jahres-km sind. Ich wünsche Dir (auch aus egoistischen Motiven), dass mein Laufmentor nicht ganz aus dem Hamsterrad Laufen aussteigt, sondern noch lange gesund bleibt, weiter laufen und hier Tipps geben kann.

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Mutinho:

    RunningPotatoe (16.01.2020)

  25. #3340
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    Vielen Dank euch allen!

    Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, bin ich immer noch nur erleichtert. Natürlich erleichtert, weil nichts akut Schlimmes ist. Aber komischerweise auch irgendwie erleichtert, dass "es" nun vorbei ist, wobei noch etwas verschwommen bleibt, was genau "es" eigentlich ist. "Es", das ist wohl das Hamsterrad, meine ganz persönliche Art, wie ich das Laufen bisher gesehen und praktiziert habe. Immer schneller, immer weiter (wobei das ja schon lange nicht mehr funktioniert). Jetzt bin ich gezwungen, daraus auszusteigen, etwas daran zu ändern. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr mischt sich unter den anfänglichen Frust eben auch eine gewisse Erleichterung, so ein Hauch von Chance und Aufbruch, von neuer Perspektive.

    Jetzt muss ich das alles aber erstmal in Ruhe sacken lassen, bevor sich Klarheit einstellen kann, was und wie im Detail ich nun weiter machen will. Aber ich mache definitiv weiter - jetzt erst recht!

    @Katz: Der Herr Pfitzinger ist abgehakt, definitiv erledigt. Seine Pläne waren ja auch vorher schon zu intensiv für mich, rein muskulär. Musste ständig die "Rentnerkarte" ziehen und seine Empfehlungen zu verlängerten Erholungszeiten für ältere Läufer in den Plan einbauen, was ihn doch ziemlich verunstaltet hat. Auch ist seine Art, lange Läufe grundsätzlich steigernd zu absolvieren (Endurance Run) nun wohl das Gegenteil von dem, was angeraten erscheint. Weil mein Puls, selbst bei langsamstem Beginn am Ende immer am Poller war, wie bei einem knackigen Tempolauf. Und selbst beim eigentlich einfachen Basisplan, den ich seit einem Vierteljahr befolge, musste ich Erholungswochen einlegen. Also, der Herr Pfitzinger hat seine Schuldigkeit getan, der Herr Pfitzinger kann gehen. Es hat Spaß gemacht, aber das ist nun vorbei - alles hat seine Zeit.

    Völlig abgehakt habe ich bereits irgendwelche Wettkampf-Ambitionen. Hatte ich, wenn ich ehrlich bin, sehr weitgehend auch schon vor dem gestrigen Ergebnis. Weil mir schon klar war, dass mein Leistungsverfall über das normale Altersbedingte hinaus geht. Nun weiß ich halt, warum. Man erinnere sich beispielsweise, dass ich beim letzten Versuch, die 10k/sub 60 zu knacken, im Herbst 2018 in St. Leon-Rot nur 50m vor dem Ziel aus den Latschen gekippt war. "Bisschen Kreislauf halt" war die verharmlosende Vermutung, mit der ich mich damals beruhigte. "Engstelle im Kreislauf durch verkalkte Aortenklappe" wäre wohl die treffendere Erklärung gewesen.

    Überhaupt, irgendwelchen fertig vorgegebenen Plänen zu folgen, darin sehe ich vorerst keinen rechten Sinn mehr für mich. Ich muss erstmal ausloten, auf welchem niedrigeren Level ich mich nun sinnvoll einpegeln kann und woran ich vielleicht ganz neuen Spaß entdecken könnte. Ganz sicher müsste ich an jedem fertigen Plan irgendwo Abstriche machen. Bei einem HM-Plan natürlich in den Distanzen und bei einem 5k-Plan definitiv in der Tempoarbeit. Also, warum sollte ich mich mit einem Plan frustrieren, von dem klar ist, dass ich ihn von Anfang an nur untererfüllen kann? Ich bin weiß Gott kein Experte in den Trainingswissenschaften, aber so viel traue ich mir noch zu, dass ich mir den für mich geeigneten Plan am besten selbst zusammenstellen kann. Als einzigen Grund, einem vorgegebenen Plan zu folgen, könnte ich mir derzeit eine Situation vorstellen, in der ich - mangels Motivation - Gefahr liefe, jede Struktur und Nachhaltigkeit überhaupt zu verlieren. Aber davon bin ich zum Glück weit entfernt.

    Nö, ich mache jetzt mal keine großspurigen Ankündigungen von wegen "Dies mache ich ab sofort so und jenes in Zukunft nicht mehr". Ich werde, sobald meine Achillessehne das wieder zulässt, vor allem mal vieles ausprobieren und einfach schauen, was mir gefällt und mich motiviert. Und dann wird sich daraus das entwickeln, was mir guttut und was mir Spaß macht.

    Was aber definitiv weitergehen wird, ist das Ringen um Mobilität und Kraft. Und natürlich um ein geringes Gewicht. Mit 68 kg auf 170 cm bin ich beileibe noch kein Hungerhaken. Aber wenn mein Herz damit zu kämpfen hat, dieses Gewicht in X Minuten über Y Kilometer zu schleppen, dann sollte es allemal hilfreich sein, dabei 5 oder 6 kg weniger schleppen zu müssen. So viel Reserven zeigt mein Badezimmerspiegel allemal. Und dann sind da ja auch noch ein paar andere Baustellen (Gicht, Cholesterin) ernährungstechnisch noch konsequenter anzupacken.

    Nein, ich gebe jetzt nicht klein bei - es geht gerade erst richtig los. Nur eben etwas anders als bisher!

    P.S.: Als ich heute früh meine Frau zu einem Arzttermin fuhr, dudelte im Radio ein bescheuerter Schlager (ist nicht so mein Genre), mit einem absolut geilen Refrain:

    Sei froh, dass du noch dabei bist!
    Bin beides - noch dabei und froh darüber.
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (16.01.2020 um 13:09 Uhr)

  26. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    d'Oma joggt (16.01.2020), dicke_Wade (16.01.2020), FeldWaldWiese (16.01.2020), Mutinho (16.01.2020), todmirror (16.01.2020)

  27. #3341
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Einfach nur aus Lust am Laufen zu laufen - gefällt mir persönlich (für mich) sehr gut.
    Dabei nebenher Wettkämpfe laufen, von denen ich mir Freude erwarte, Freude nicht an Zeitzielen, sondern an freudigem Staunen was mein Körper kann (nachdem ich ihn zu viele Jahre böse vernachlässigt habe)
    Freude hat mir mein Marathon gebracht, obwohl er so langsam und anstrengend war und er mir jetzt arge Fußschmerzen bereitet - ich bereue nicht eine Schritt.
    Ich liebe einfach nur das laufen

    Wäre dies auch für dich eine Option? Einfach das Laufen können zu genießen?
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  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von d'Oma joggt:

    dicke_Wade (16.01.2020)

  29. #3342
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Ja genau, Oma, in diese grobe Richtung denke ich jetzt - ausloten, was das Laufen mir an Freude bieten kann, und zwar abseits von Zahlen und Zeiten. Habe mir schon überlegt, auf meiner Laufuhr alle Anzeigen mit Paceangaben zu löschen und nur Distanz und Puls übrig zu lassen. (Ja, Puls muss jetzt leider sein.) Was immer ich sonst noch wissen möchte (und das ist nach wie vor viel), kann ich auch hinterher nachschauen.

    Allerdings - ob der Kardiologe wirklich gemeint hat, statt eines möglichst schnellen HM solle ich nun einen langsamen Marathon anpeilen? Hörte sich nicht ganz so an.

    Da ich es gewöhnt bin, vor Wettkämpfen zumindest mal die bloße Distanz vorab im Training gelaufen zu sein, weil ich mich dann besser fühle, ist das "nur ankommen, egal wie" für mich kein besonders reizvolles Ziel mehr - ist es doch bereits erfüllt, bevor der Startschuss gefallen ist. Es kann aber gut sein, dass ich zum Aufstieg in die M75 (also in 4 Jahren) dann doch noch mal Lust bekomme, genau das zu machen: nochmal einen HM auf Ankommen zu laufen. Im Moment aber weise ich Wettkämpfe mal weit von mir, um aus der Denke rauszukommen. Sobald ich einen WK angepeilt habe, trainiere ich ja doch wieder wie blöd, das ominöse Hamsterrad also.

    Also: (fast) alles darf, nichts muss.

    Und wer mich kennt: nichts ändert sich bei mir so oft und schnell, wie meine angeblich in Stein gemeißelten Pläne.

  30. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    d'Oma joggt (16.01.2020)

  31. #3343

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    Aus dem, was du schreibst, lese ich zwischen den Zeilen ganz viel Erleichterung. Natürlich Erleichterung, dass die Pumpe nicht so schlimm kaputt ist, wie du befürchtet hast (allerherzlichsten Glückwunsch dazu!). Aber auch eine Erleichterung, dass jetzt der Druck weg ist, es dir und dem Plan bei jedem Lauf zeigen zu müssen.

    Einfach mal die Gerüche und Geräusche der Natur bei jedem Schritt genießen, dankbar zu sein für deinen Körper, der dir so viel mehr erlaubt als anderen Burschen in deiner Altersklasse, das soll dir in Zukunft ganz viel Zufriedenheit geben.
    Die Jagd nach Bestzeiten hatte ihren Platz und ihre Berechtigung in der Vergangenheit, die Zukunft sollte dem Genuss und dem Spaß gehören.

  32. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von FeldWaldWiese:

    RunningPotatoe (16.01.2020)

  33. #3344
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Es kann aber gut sein, dass ich zum Aufstieg in die M75 (also in 4 Jahren) dann doch noch mal Lust bekomme, genau das zu machen: nochmal einen HM auf Ankommen zu laufen. Im Moment aber weise ich Wettkämpfe mal weit von mir, um aus der Denke rauszukommen. Sobald ich einen WK angepeilt habe, trainiere ich ja doch wieder wie blöd, das ominöse Hamsterrad also.
    Vergiss einfach mal den Begriff Wettkampf, such dir dann, wenn es an der Zeit ist, einen schönen Lauf und nimm ihn, wie soviele andere auch: als Event. Wenn es ein Stadtlauf ist. Oder als schönen Landschaftslauf mit Gleichgesinnten. Und schon läufst du nicht auf Ankommen, sondern der Weg, und der Genuss unterwegs, ist das Ziel. Was gloobste denn, was ich die nächsten "Wettkämpfe" machen werde? Wenn ich Jungspund das kann, dann du doch erst recht

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  34. #3345
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Vergiss einfach mal den Begriff Wettkampf, such dir dann, wenn es an der Zeit ist, einen schönen Lauf und nimm ihn, wie soviele andere auch: als Event.
    OK, mit der Formulierung kann ich das mal so stehen lassen.

  35. #3346
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    @FWW: Hätt'ste das nicht eher schreiben können? Dann hätte ich mir mein endloses Gelaber sparen können. Du bringst es nämlich perfekt auf den Punkt.

  36. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    FeldWaldWiese (16.01.2020)

  37. #3347

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    So ein Plan und ein Ziel können auch ordentlich frustrierend sein... Ich stelle es mir toll vor, so ganz vogelfrei zu laufen - einfach nach Lust und Laune und nicht, wie es Herrn von und zu Pfitzinger gerade in den Kram passt...

  38. #3348
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Ich stelle es mir toll vor, so ganz vogelfrei zu laufen - einfach nach Lust und Laune und nicht, wie es Herrn von und zu Pfitzinger gerade in den Kram passt...
    Was hält dich davon ab!
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  39. #3349

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    Gute Frage! Es war spitze, 2018 mit dem Kartöffelchen den Pfitzinger in Angriff zu nehmen! Wow, ich hatte ewig an der 2:20 rumgedoktert und plötzlich lief ich ausgerechnet in Bräunlingen 2:10! Es hat selbst mit meiner verstümmelten Variante des Planes echt was gebracht und ich war motiviert und fit wie ein Turnschuh! Aber manchmal war mir das auch einfach zu viel, nach langen Tagen im Job noch 16km zu laufen...
    Aber hey... Wir haben die 2:10 geknackt und es war wunderbar, den Christoph in Bräunlingen kennenzulernen!

  40. #3350
    Analogue native Avatar von geebee
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    [...] und zwar abseits von Zahlen [...]
    Spaß, Genuss, Blümchen, Vögelchen. Und alles ohne Zahlen.

    Im Leewe nit. Nie und nimmer.

    Ich behaupte mal frech, dass Dich nur glücklich machen wird, was messbar ist, in einer Tabelle dargestellt und ausgewertet werden kann, mach' Dir nix vor .

    Ich an Deiner Stelle würde mich brennend dafür interessieren, ob es Studien darüber gibt, welche Art von Belastung für die Funktionstrübung Deines Herzens optimal ist. Vielleicht gibt es Programme, an denen Du teilnehmen kannst, vielleicht gibt es doch den einen oder anderen Weißkittel, den so eine Fragestellung interessiert ...

    Bin echt gespannt, wie es hier weiter geht (und würde das Fehlen Deiner Berichte sehr vermissen). Denk auch mal dran, dass ich es hier noch bis 2036 aushalten muss .

    Gee

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