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  1. #3626
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von geebee Beitrag anzeigen
    Zu denen zähle ich mich auch und wünsche Dir Selbiges und viele weitere Kilometer.
    Danke, dir auch!

  2. #3627
    Avatar von heikchen007
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    Für eine realistische Momentanpace kann ich einen STRYD wärmstens empfehlen, ist GPS unabhängig. Ja, ist im Verhältnis ein sehr teures Gadget, aber mir seit 1,5 Jahren jeden Cent wert.

    Weihnachtliche Grüße aus Berlin...

  3. #3628
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Ja, ich kenne die Wunderdinge, die man sich über den STRYD erzählt. Aber wenn ich bedenke, welche unterschiedlichen Lauf- und Schlurfstile bei mir im Spiel sind, wenn ich ein bestimmtes Tempo laufe, dann habe ich meine Zweifel, ob das bei mir so funktioniert wie bei anderen.

    Aber nee, wenn ich einmal über extreme Ausreißer nörgele, nur damit genörgelt ist, dann heißt das nicht, dass ich da besonders großen Leidensdruck hätte. Ich nehme das halt zum Anlass mir vorzunehmen, mein Laufgefühl weiter zu entwickeln.

  4. #3629
    Avatar von heikchen007
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    Ist ja auch definitiv kein Muss, war nur so ein Gedanke... :-)
    5 km - 24:12 (08.09.2019 - Tierparklauf)
    10 km - 49:39 (06.10.2019 - Charity Walk & Run)
    HM - 1:55:10 (10.11.2019 - Teltowkanal Halbmarathon)

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von heikchen007:

    RunningPotatoe (25.12.2020)

  6. #3630
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Standard Fr 25.12.2020 – Easy (hügelig, 7 km)

    Das erste Weihnachtsdrittel ist geschafft, ein sehr schöner Heiliger Abend im engsten Familienkreis (i.w. Tochter mit Familie) liegt hinter uns und es war der schönste seit 20 Jahren. Ich schäme mich, es zu sagen, aber Corona hat ein Gutteil zu diesem Gelingen beigetragen. Im Vorfeld sind natürlich alle Weihnachts- und Vereinsfeiern sowie sonstigen „Muss-unbedingt-mitnehmen“- Termine ausgefallen, welche die Familie sonst immer buchstäblich bis zur letzten Minute total in Chaos und Hektik getrieben hatten. Gestern aber waren alle entspannt und zufrieden - kein Streiten, kein Nörgeln. Der sonst übliche Konsumrausch mit möglichst vielem, möglichst idiotischem, aber hippem Spielzeugschrott war erstmals komplett abwesend. Sonst musste der Schwiegersohn schon während der Bescherung immer mehrmals große Säcke mit Verpackungsmüll in den Keller tragen. Diesmal hatten die Kinder ihre Hauptgeschenke für ihre mittlerweile gefestigten Hobbies (Reiten und Kartfahren) schon vorab bekommen, so dass für jeden nur kleine Geschenke unterm Baum lagen, die alle mit viel Liebe verpackt und vielfach auch selbst geschaffen waren. Die Große, die ihre neue Wohnung im Dachgeschoss ja schon vor Monaten mit großer Begeisterung und mit bis dahin völlig unbekannter Ordnungsliebe in Beschlag genommen hatte, drängte darauf, ihre Geschenke gefälligst unter ihrem eigenen, sehr schön da zurückhaltend geschmückten Weihnachtsbaum übergeben zu können. Was sie dann auch stolz wie Bolle tat. Kurz gesagt - alles war drei Nummern (Ausnahme: das Essen nur eine Nummer) kleiner, herzlicher und authentischer und gerade deshalb auch drei Nummern schöner als sonst. Wenn wir doch wenigstens das aus dem ganzen Coronawahnsinn mitnehmen könnten!

    Heute Morgen will ich mir eigentlich – bis auf einen Kaffee – das Frühstück schenken, schneide also nur meiner Frau ihre übliche Scheibe Brot herunter. Aber sie druckst so merkwürdig herum – eigentlich hat auch sie keinen Hunger, zumal wir auf 12:30 Uhr das Mittagessen von einem örtlichen Restaurant bestellt haben. Also einigen wir uns – und teilen uns eine Scheibe Vollkornbrot mit Quark und etwas Marmelade als üppiges Weihnachtsfrühstück.

    Ach ja, dies ist ja eigentlich ein Läuferforum und passenderweise steht ja auch noch ein kleiner Weihnachtslauf an. Zum Beginn meiner vorgezogenen Entlastungswoche habe ich mir lediglich die kurze Hügelrunde von 5,6 km vorgenommen. Ich lasse die Uhr absichtlich zu Hause und trudele ganz gemächlich zur Hohen Straße hinauf. Unterwegs lasse ich den Gedanken an ein optional angetackertes Schweinsohr zu – Lust hätte ich schon, aber sein muss es auch nicht. Dann komme ich aber auf ganz andere Gedanken über Gott und die Welt und welche Glückspilze wir mit unserer Familie sind. Am entscheidenden Abzweig biegen meine Beine, während ich noch sinniere, völlig autonom auf das Schweinsohr ab. Na guuut, wenn die das selbst so entscheiden, dann wird das so schon seine Richtigkeit haben. Also trödele ich auch da erst steil abwärts und dann etwas flacher wieder aufwärts, bis ich wieder auf meine Kurzrunde treffe. Ganz unaufgeregt geht’s da zurück und ich treffe entspannt zu Hause ein.

    Insgesamt 7,1 km mit 140 Hm.

  7. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dkf (25.12.2020), Jogging-Rookie (26.12.2020)

  8. #3631
    Avatar von Katz
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    Freut mich, dass du ein schönes Weihnachten hattest. Ich glaube, das völlig entschleunigte Fest tut uns allen mal gut. Hoffentlich sitzen nicht viele ungewollt alleine daheim...

  9. #3632
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    Da haste Recht.:Nick:

  10. #3633
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    Zitat Zitat von heikchen007 Beitrag anzeigen
    Ist ja auch definitiv kein Muss, war nur so ein Gedanke... :-)
    Solche Gedanken liebe ich ... die setzen sich im Hinterkopf fest wie Ohrwürmer aus dem Radio und man kriegt sie nicht mehr raus.

    Ich werde in der Tat mal drüber nachdenken, sobald ich bei meiner Lauferei mal wieder ein Dauerlauftempo erreicht habe, welches würdig ist, überhaupt näher betrachtet zu werden. Im Moment bin ich eher froh, wenn ich es mal schaffe, die Uhr zu Hause zu lassen, um nur ja keine Spuren zu hinterlassen.

  11. #3634
    auch kleine Schritte bringen dich voran :o) Avatar von dkf
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    So'n Teilchen liegt nun zufällich ooch seit ein paar Wochen bei der, deren Namen... ,
    wartet zwar immer noch auf den ersten Einsatz aber das wird schon

    nur verraten se das bitte mal noch nicht den Anderen hier
    Ich will es, ich kann es, ich mach es und ich schaff es !!! Unstoppable
    (Train like a beast, win like a Lady :-) & try Everything


    Limerick der Woche...

    Ein Läufer, er war aus Singen,
    wollte vorm Lauf Seilchen springen.
    So hopste er „fleißich“,
    dabei brach er den Steiß sich…
    (weil die Füße im Seil sich verfingen)

    Die kompletten Limericks und weitere Ungereimtheiten finden sich hier (gut aufbewahrt beim Foot Soldier)

  12. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von dkf:

    Jogging-Rookie (26.12.2020), RunningPotatoe (26.12.2020)

  13. #3635
    Avatar von heikchen007
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Solche Gedanken liebe ich ... die setzen sich im Hinterkopf fest wie Ohrwürmer aus dem Radio und man kriegt sie nicht mehr raus.

    'Tschuldigung...

  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von heikchen007:

    RunningPotatoe (26.12.2020)

  15. #3636
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    Standard So 27.12.2020 – Medium Run (flach, 11 km)

    Da kürzlich die vorgezogene Entlastungswoche begonnen hat, wird heute der Lange deutlich verkürzt, von 15 auf 11 km flach. Gleichzeitig habe ich aber keine Lust, irgendwo knapp unter 8 min/km rumzudödeln. Ich denke, 7:20/km sollten ein ordentliches mittleres Tempo sein.

    Bis ich um 10:00 Uhr loskomme, hat sich das Thermometer von einigen Minusgraden bis gerade mal an den Gefrierpunkt herangerobbt. Der Himmel ist locker bewölkt und es weht ein frischer, erstaunlich kalt empfundener Südostwind. Ich laufe etwas flotter los als sonst und treffe mein Zieltempo gleich ziemlich genau. Den Maulwurfshügel nach zwei km geht es zügiger rauf als sonst und wieder unten geht es genauso flott, sogar noch flotter, weiter. Ich versuche etwas zu drosseln, ohne das gute Laufgefühl zu verlieren, was gar nicht so einfach ist. Gegen Ende des 4. KM dreht der Weg direkt gegen den Wind, aber vor Probleme stellt mich das nicht wirklich. Kurz vor der Wende bei KM 5,5 nehme ich etwas Gas raus und bringe auf etwa 400 m im Dödeltempo den Puls wieder etwas runter. Eine Gehpause will ich ums Verrecken vermeiden, weil gleich danach der Wind wieder einsetzen muss, diesmal als Rückenwind. Der schiebt tatsächlich etwas, aber das dauert nicht lange. Als der Weg wieder zurückdreht, habe ich den Wind schräg von vorn. Ich kann zwar mein Tempo halten, aber der Puls kratzt an der Decke. Kein Wunder, denn trotz Gegenwindes bin ich um einiges zu schnell.

    Folgerichtig werden meine Beine nun doch etwas müde, so dass ich den Maulwurfsanstieg nach 8,5 km nur extrem langsam hochschlurfe. Der vorletzte KM, anfangs leicht bergab, gerät dann viel schneller als die müden Beine sich anfühlen; deshalb nehme ich auf dem letzten KM das Gas endgültig raus und trudele gemütlich zum Parkplatz zurück.

    Insgesamt 11,0 km mit 30 Hm in 7:19/km. Der Puls drehte mit 148 bpm bzw. 84% HFmax etwas zu hoch, vor allem gegen Ende. RI = 41. Das Tempo 7:20/km war für einen mittleren Lauf sehr passend. Allerdings wären insgesamt 9 km auch genug gewesen, da man bei diesem Tempo nicht groß ein- oder auslaufen muss. Insgesamt war’s aber ein sehr schöner Lauf – herrlich, nach der Völlerei*) mal wieder ordentlich die Hufe zu schwingen.

    *) Na ja, ganz soooo üppig war die Völlerei nicht, weil wir es diesmal geschafft haben, trotz der leckeren und reichhaltigen Hauptmahlzeiten immer mindestens eine Mahlzeit pro Tag ganz ausfallen zu lassen und eine weitere sehr spartanisch zu gestalten. So kommt man auch ganz gut über die Feiertage, ohne etwas zu versäumen. Andere müssen da offenbar viel mehr mit schlechtem Gewissen zu kämpfen gehabt haben, denn so viele Jogger wie heute habe ich auf der Strecke wohl noch nie gesehen.

  16. #3637
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    Standard KW 52 (14.12. bis 20.12.2020) - 3. (kurze) Belastungswoche

    Tag Lauftyp km Hm Pace Puls RI Details SAM2 plus Kommentar
    Mo Medium, kurz 5,6 105 7:07 (82%) hier 15' flott übern Hügel
    Di Mob 32'
    Mi 6 x 1000m Wh 12,0 30 6:17 hier 23' längere Pausen benötigt
    Do Heiligabend
    Fr Easy 7,1 140 hier 1. Feiertag, gemütlich
    Sa 2. Feiertag
    So Medium (flach) 11,0 30 7:17 148 (84%) 41 hier etwas anstrengend
    Sum 35,7 305 Vorwoche Streak: ausgefallen


    Legende: siehe hier

    Wochenfazit
    Die letzte halbe Belastungswoche gut überstanden, Seit Do (Heiligabend) Entlastung über Weihnachten/Silvester begonnen.

    Nachdem mein Turnstreak sowieso schon gerissen war, habe ich diese Woche alles sausen lassen, nur in der ersten Wochenhälfte halbherzig ein paar Dinge getan, die mir bei der Regeneration halfen. Über Weihnachten war das wichtigste Sportgerät sowieso das Sofa.

    Ausblick (Rest Entlastung + halbe Woche Belastung)
    Bis Silvester noch geruhsam, nur einen leichten und einen mittleren Lauf am Tag vorher - möchte den Jahreswechsel ja schließlich wach erleben. Ab Neujahr geht's dann wieder los mit einem leichten Lauf am Freitag im Doppelpack mit einem langen, leicht hügeligen Lauf am Samstag. Und dann bin ich auch schon wieder drin in meinem gewohnten Wochenrhythmus.

    Für den nachfolgenden Mesozyklus ab KW 01/2021 will ich mal die schweren Tempoeinheiten etwas zurückdrehen (nur a bissi rennen zur Erhaltung) und die langen Läufe etwas verkürzen (von max. 15 km auf sagen wir 12 km). Dafür aber das Dauerlauftempo leicht anziehen, um etwas Abstand zur Schlurfgrenze zu gewinnen. Das langsame, haltungslose Rumgeschlurfe tut mir irgendwie nicht gut - die durchaus anstrengenden Tempoläufe mit zuletzt 12 km Gesamtdistanz habe ich nämlich besser vertragen als die quälend langsamen 15er. Die inzwischen erreichten 40 WKM sind mir für ein Basistraining ohne Ziel auch etwas zuviel. Lieber etwas mehr Qualität als schiere Quantität. Detail muss ich mir noch ausdenken.

  17. #3638
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    Standard Mo 28.12.2020 – Easy (5,6 km)

    Nachdem der letzte Lauf der letzten Woche wegen der Feiertage auf Sonntag verrutscht war, ergibt sich daraus mit dem heutigen leichten Lauf ein kleiner Doppelpack. Deshalb wähle ich meine Kurzrunde und lasse der Einfachheit halber auch gleich die Uhr zu Hause.

    Der Anstieg zur Hohen Straße fällt mir richtig schwer, denn die Beine sind heute flau wie selten und eigentlich nur als Ballast dabei. Da die Uhr fehlt, die es merken könnte, lege ich mehrere Gehpausen ein. Bergab geht es naturgemäß etwas leichter, aber nicht wirklich.

    Insgesamt 5,6 km mit 105 Hm. Die Nachwirkungen des gestrigen Mittleren Laufs habe ich offenbar doch unterschätzt. Klar, Polar fand die Belastung "extrem" und schätzte die Belastung auf 2 Tage und 7h. Aber egal - ich hab's überstanden und mit einem Ruhetag morgen sollte Mittwoch wieder alles Lot sein für einen weiteren Mittleren Lauf anstelle der üblichen Tempoeinheit.

  18. #3639
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    Standard Mi 30.12.2020 – Medium Run (flach, 10 km)

    Der letzte Lauf eines seltsamen Jahres. Vorher kurz überschlagen: 9 km würden reichen, um meine Ziele für diesen Monat (150 km) und das Jahr (850 km) zu schaffen. Allerdings habe ich mir zum Jahresabschluss einen flachen mittleren Lauf vorgenommen, heute mit 2 x 2k @7:00 und 1k Trabpause dazwischen sowie 2 x 2,5k gemütlicherem Ein- und Auslaufen. Macht nach Adam Riese sogar 10 km.

    Es hat 4°C, ist trocken und fast windstill. Ich habe heute zu der Uhr auch den Brustgurt dabei, kriege ihn auch recht schnell zum Laufen. Die Daten sind aber bis KM 0,4 und ab KM 6,2 kompletter Müll. So geht das nicht mehr weiter!

    Die ersten 2,5 km sollen gemütliches Einlaufen werden; sie geraten aber umgehend zu einem reichlich tollpatschigen Geschlurfe. Die Beine sind ziemlich müde, und das am Ende einer Entlastungswoche.

    Dann gebe ich dosiert Gas, um auf das Zieltempo 7:00/km für die ersten 2 km zu kommen. Das treffe ich recht bald. Irgendwo knapp unter 6:55 pendelt sich das ein, begleitet von einem deutlich besseren Laufgefühl als beim Einschlurfen, verbunden mit einer halbwegs normalen Atmung – es läuft eigentlich ganz ordentlich, 6:52/km. Die Trabpause ist mit 1 km recht großzügig geplant – und zwar absichtlich, um mich wieder richtig gut zu erholen. Aber tatsächlich tue ich mich da fast schwerer als beim schnelleren Intervall. Jämmerliche 8:37 stehen jedenfalls in keinem Verhältnis zu dem saublöden Gefühl in den Beinen. Habe gar keine Lust mehr auf einen zweiten schnelleren Abschnitt, aber watt mutt, datt mutt – notgedrungen gebe ich wieder Gas und tatsächlich läuft es wieder ordentlich und fühlt sich weit besser an als die Trabpause. Es werden wieder genau 6:52/km.

    Den Maulwurfshügel schlurfe ich dann unglaublich langsam hinauf. Danach will ich wieder zu einem halbwegs normalen Dauerlauftempo zurückzukehren, aber daraus wird nichts mehr. Bergab geht’s ja gerade noch, aber der Rest… Für die letzten beiden KM benötige ich schlappe 7:45/km. Au weia!

    Insgesamt 10,0 km mit 30 Hm in 7:37/km, davon 2 x 2 km in je 6:52/km.

  19. #3640
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    Standard Jahresfazit 2020

    Ein Jahr mit Licht und Schatten geht zu Ende. Das erste Halbjahr 2020 war eher schattig – Achillesseuche seit Mitte Januar. Totale Laufpause im Februar und März. Ein wenig probiert im April und Mai, erneute Pause im Juni und Juli – irgendwie dann auch ein Motivationsloch. Mitte August wieder aufgerafft zum regelmäßigen Training jeden 2. Tag, die Form war aber natürlich völlig zum Teufel, daher erstmal nur ziemlich viel Geschlurfe. Im September und Oktober erste schüchterne Tempoversuche – ein paar Steigerungen und erste Hügelsprints. Im November dann etwas mehr Dampf bei kurzen Intervallen von 200 bis 400m, im Dezember verlängert auf 1000m.

    Die 6 Monate Februar bis Juli waren mit insgesamt nur 155 km praktisch ein Totalausfall. Insgesamt kommt dieses Jahr auf 850 km – an sich lächerlich im Vergleich zu den Vorjahren, wo ich fast regelmäßig über 2.000 km lag. Aber darauf kommt es nicht an, das war vermutlich eh zu viel. Positiv ist, dass ich jetzt wieder bei 150 km pro Monat liege, ca. 40 km in drei Belastungswochen und ca. 25 km in der Entlastungswoche. Auch ist es mir gelungen, mich ein wenig an die vielen Hügel hier zu gewöhnen, insgesamt waren es in diesem Jahr 8.440 Hm. Den Mt. Everest also knapp verfehlt – Raum für ganz neue Ziele.

    Ich wünsche Euch einen Guten Rutsch ins Neue Jahr und viel Erfolg beim Erfüllen Eurer Vorsätze!

  20. #3641
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    Standard Jahresplanung 2021

    Irgendwelche Wettkämpfe, die meine Lauferei prägen könnten, sind nicht annähernd in Sicht. Und selbst wenn – ohne wirksamen Impfschutz würde ich mich in so ein Getümmel nicht stürzen. Da ich altersbedingt erst in der zweiten Impfwelle dran bin, wird es realistisch wohl Mitte des Jahres werden, bis ich die zweite Impfung habe und die auch voll zur Wirkung gekommen ist. Wettkämpfe also bestenfalls im Herbst 2021.

    Bis dahin heißt es einstweilen weitertrainieren nach der Devise:

    Ziellos, aber nicht planlos!


    Im ersten Quartal möchte ich folgende Baustellen anpacken:
    • Einen Großteil dessen abnehmen, was sich seit April wieder auf die Rippen geschlichen hat, nämlich 6 bis 7 kg. Und dabei nicht den Fehler wiederholen, hauptsächlich ungenutzte Laufmuskulatur abzubauen.
    • Mein Grundtempo aus der Schlurfkiste rausholen. Läufe langsamer als 7:20/km tun meinen Knien einfach nicht gut.
      o Dazu mehr “mittlere Läufe” im 7:20er Tempo.
      o Kann sein, dass ich zu diesem Zweck mein Wochenprogramm sogar wieder etwas reduzieren muss, von derzeit 40 WKM in den Belastungswochen auf sagen wir 35 WKM.
      o Auch die langen Läufe etwas reduzieren und dafür minimal schneller, z.B. auf 7:30/km.
    • Echte Tempoarbeit erstmal etwas zurückhaltend – allenfalls zur Erhaltung des derzeit Erreichten.
    • Mein Athletiktraining nachhaltig weiterführen. Da ist über Weihnachten etwas der Schlendrian eingekehrt, aber ganz hoffnungslos ist es noch nicht.

    Schau'mer mal ...

  21. #3642
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    Standard Fr - 01.01.2021 - Neujahrströdellauf (5,6 km)

    Mein Neujahrslauf hat ja schon Tradition. Ich liebe die Vorstellung, dass ich jetzt alle frische Luft der Welt für mich allein habe, während andere sich jetzt mit dickem Brummschädel nach allem sehnen, nur nicht nach frischer Luft. Heute merke ich aber schon beim Aufstehen, dass meine Gräten etwas eingerostet sind. Deshalb lasse ich heute die Uhr und alle damit irgend verknüpfbaren Vorsätze zu Hause, will einfach nur gemütlich über meine hügelige Kurzrunde trödeln und mich daran erfreuen, dass wieder ein neues Laufjahr vor mir liegt, das nicht sofort mit offensichtlichen Problemen startet.

    Zunächst fällt mal auf, dass eines völlig anders ist als sonst - die Straßen sind blitzsauber! Keine Raketenreste in den Gärten, auf der Straße keine Kartonbatterien, aus denen irgendwelche Ar***löcher ihr Systemfeuerwerk verballert haben, sie ansonsten aber achtlos liegen lassen, bis sie nach drei Tagen zu Matsch plattgefahren sind. Nur an einer Stelle liegen zwei Dutzend Patronenhülsen - Platzpatronen vermute ich, ansonsten wär's ja ein lausiger Schütze gewesen.

    Ich trippele gemütlich zur Hohen Straße hinauf - heilfroh, dass meine Laufuhr das nicht mit ansehen muss. Ich lasse Blicke und Gedanken übers Land schweifen. Unterwegs ein kurzer Neujahrsgruß, kurz vorm Dorfeingang noch einer. Diesmal beende ich sogar meinen Lauf, um auf den letzten 300m bis zur Gartenpforte ein wenig zu quatschen. Und trotzdem rechne ich heute insgesamt volle 5,6 km mit 105 Hm ab.

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dkf (04.01.2021)

  23. #3643
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    Das war doch ein nettes Läufchen zum Jahresbeginn!
    sportliche Ziele 2021: Halbmarathon in 2:10h

    Stuttgartlauf 27./28.06.2020 - virtuell / HM in 2:33h
    Reutlinger Altstadtlauf - virtuell / 10km in 01:07h

    Baden(halb)marathon 20.09.2020 / 2:39h
    Bonn(halb)marathon in Bräunlingen - virtuell - Lareia sei Dank 09.10.2020 / 2:39h

  24. #3644
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    Standard Sa 02.01.2021 – Long Run (12 km)

    Am Start meiner Flachstrecke ist es um 9:30 Uhr mit 0°C frisch, trocken und recht windarm. Zwar habe ich die Uhr dabei, nicht aber den Pulsgurt, der taugt wohl endgültig nur noch für den Müll. Meinen Langen, der im Flachen zuletzt bis auf 15 km gewachsen war, will ich ja wieder etwas stutzen (heute auf 12 km) und dafür aber minimal beschleunigen, um der Schlurferei zu entgehen. Also nehme ich mir 7:30 als Zieltempo vor. Das treffe ich von Beginn an ziemlich gut und werde dann, nach Überwinden des Maulwurfshügels, aber minimal schneller. Ich versuche zwar, etwas zu bremsen, aber langsamer als die 7:23/km, die sich auf dem Hinweg insgesamt einstellen, fühlt sich gar nicht gut an, also lasse ich das geschehen, zumal die Atmung einigermaßen zivilisiert bleibt.

    Auf dem Rückweg halte ich dieses Tempo zunächst weiter, aber bald zeigen die Beine dann doch erste Anzeichen von Müdigkeit. Und hier setzt, wie schon öfter beschrieben, mein „inverses Tempogefühl“ ein. Je schlechter sich die Beine anfühlen, desto mehr glaube ich, im Tempo nachzulassen. Da ich das aber nicht will, werde ich unmerklich immer schneller. Besonders deutlich wird das zwischen KM 8,5 und 9,5. Hier spüre ich tatsächlich, dass das bisschen Ostwind, welches die Wetter-App prognostizierte, mal direkt von vorne "blies". Nicht stark genug um mich auszubremsen – im Gegenteil, denn ausgerechnet hier lande ich bei 7:15/km.

    Nach erneutem Erklimmen des Maulwurfshügels sind die Beine wirklich flau, aber ich kann nicht anders, werde trotzdem immer schneller. Damit der Schritt nicht gar zu schwerfällig wird, werden die letzten beiden KM in 7:17 und 7:09 abgefackelt.

    Insgesamt 12,0 km mit 30 Hm in 7:20/km, davon hin in 7:23/km und zurück in 7:17/km. Tatsächlich war’s ein mittellanger, langsamer Lauf, dessen zweite Hälfte sich als moderat endbeschleunigt entpuppte. Dabei hatte ich alles Mögliche geplant, nur das nicht.

    So, die Feiertage, die mir den Wochenrhythmus durcheinander würfelten, sind nun vorbei, jetzt kommen endlich wieder Zucht und Ordnung in meine Lauferei.

  25. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dkf (04.01.2021)

  26. #3645
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Das war doch ein nettes Läufchen zum Jahresbeginn!
    Ja, finde ich auch. Muss tatsächlich mal wieder lernen, "zweckfrei" zu laufen.

  27. #3646
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    Standard KW 53 (28.12.2020 bis 03.01.2021) - Entlastungswoche

    Tag Lauftyp km Hm Pace Puls RI Details SAM2 plus Kommentar
    Mo Easy 5,6 105 hier 15' BKr 41'
    Di Mob 34'
    Mi Medium 10,0 30 6:52 hier 2 x 2k@6:52
    Do Silvester
    Fr Recovery 5,6 105 hier Neujahr
    Sa Long (flach) 12,0 30 7:20 hier leichte EB
    So
    Sum 33,2 270 Vorwoche Streak: pausiert


    Legende: siehe hier

    Wochenfazit
    Trotz 2. Hälfte der Entlastungswoche war's zähflüssig. Schau'mer mal...


    Ausblick (1. Belastungungswoche)
    Nächste Woche geht's wieder geordnet weiter. Umfänge etwas reduziert, DL-Tempo etwas anziehen, um aus dem Schlurfen rauszukommen.

  28. #3647
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    Standard Mo 04.01.2021 – Easy (hügelig, 6 km)

    Ein kurzer hügeliger, etwas flotterer Easy Run steht an. Meine übliche Kurzrunde wäre zwar passend, aber da gibt’s ja auch noch andere Touren, z.B. die Sportplatzrunde mit einem etwas gleichmäßigeren Anstieg auf den ersten 3 km. Die ganze Runde mit 9 km ist mir heute zu lang, also will ich nach 3 km einfach umkehren.

    Obwohl ich erst um 12:00 Uhr loskomme, ist es mit 1°C und stetigem Ostwind recht frisch, aber auf der heutigen Tour werde ich vom Wind nichts spüren. Nach einem kurzen Abstieg im Dorf beginnt nach 600m der 2,4 km lange Anstieg mit 95 Hm. Der Weg ist heute, wegen anhaltender Forstarbeiten, ziemlich matschig. Zwar nicht knöcheltief kaputtgefahren, aber auf dem festen Schotteruntergrund eine dünne, etwas rutschige Matschschicht. Ich laufe den Anstieg heute etwas flotter und nehme dafür ein paar distanz- und höhenmeterneutrale Gehpausen in Kauf. Die Pumpe rattert dabei ganz ordentlich.

    Oben angekommen, wende ich nach 3 km gleich wieder und gebe bergab ordentlich Gas. Da fühlt sich der leicht rutschige Untergrund nun recht angenehm an. Am steilsten Stück lasse ich es richtig fliegen, so dass auf der Uhr mal ganz kurz eine “4” vorne aufblitzt. Da dreht der Puls sogar noch höher als bergauf. Auf einem kurzen Flachstück kriegt der sich dann aber auch schnell wieder ein. Der kurze Schlussanstieg im Dorf geht dann wieder recht ordentlich.

    Insgesamt 6,0 km mit 110 Hm in 7:20/km, aber mit einigen (herausgestoppten) Gehpausen. Das etwas flottere Tempo tat mal wieder gut, wobei es wegen der Kürze der Einheit nicht allzu viele Körner gekostet haben sollte.

  29. #3648
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    Das war es dann wohl mit "zweckfrei", Hihi...

  30. #3649
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    Wieso? Man kann doch auch zweckfrei schnaufen?


  31. #3650
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    Standard Mi 06.01.2021 – 5 x 800m Wiederholungen (9,5k)

    Ich mag es ja kaum glauben, aber nach der etwas ruhigeren Zeit über die Feiertage habe ich auf einmal wieder Achilles – Himmel, Arsch und Zwirn, nochmal!

    Erstmals bemerkt habe ich das letzten Sonntag, also einem Ruhetag, in bequemer Lage auf dem Sofa. Beim Laufen danach (Montag, sogar zügig den Hügel rauf) war nichts zu spüren. Gestern aber (ebenfalls Ruhetag), war’s sehr deutlich – ein Ziehen direkt am Sehnenansatz an der linken Ferse. Auf der Treppe dann leicht zu provozieren oder beim Wadendehnen, wenn das Fußgelenk stark gebeugt wird. Heute morgen sogar beim Gehen, die berühmten ersten Schritte vom Bett zum Fenster. Eigentlich wäre heute wieder eine Tempoeinheit dran (5 x 800m in 6:20/km) – ausgerechnet! In mein Kopp haust ein Bienenschwarm. Bei ein paar angedeuteten Laufschritten den Flur entlang spüre ich nichts, rein gar nichts. Also nehme ich mir vor, es wenigstens zu probieren. Wenn schon keine Intervalle, dann wenigstens ein mittleres Tempo, um halbwegs sauber laufen zu können. Das Einlaufen auf der Flachstrecke klappt sehr gut, nichts zu spüren. Und da ist sogar eine kurze Passage dabei, wo ich das Zieltempo für die 800er fast erreiche – ganz aus Versehen. Immer noch nichts. Da beschließe ich, die Intervalle doch mal zu probieren, abbrechen kann ich ja jederzeit.

    Ich trödele noch über den Maulwurfshügel hinweg und starte bei KM 2,5. Natürlich wieder zu schnell, bin vom Beobachten der Sehne stark abgelenkt, aber nach 200m ist das im Griff. Aber die Folge ist natürlich, dass mir die 800m heute länger vorkommen, als zuletzt die 1000m. Egal, mit 6:19/km treffe ich das Zieltempo perfekt. Entsprechend der verkürzten Laufabschnitte gibt’s natürlich auch nur 400m Trabpause und ich habe mir für heute vorgenommen, bei diesen unter 10:00/km zu bleiben, inklusiver anfänglicher kurzer Gehpausen – was einer Pausendauer von etwa 80% der Laufdauer (5:04) bedeuten würde. Das klappt zunächst sehr gut, sogar 70% für die erste Pause sind voll ausreichend.

    Der zweite Laufabschnitt klappt noch besser, wieder 6:19/km, diesmal ohne großes Überschießen zu Beginn. Wieder 70% Pause.

    Das dritte Intervall gerät irgendwie etwas zäh. An einem minimalen Anstieglein bin ich unkonzentriert und verbummele kurz das Tempo. Gleichzeitig wird die Puste knapp, so dass ich am Ende nichts mehr zusetzen kann - 6:22. Hier muss ich die Pause verlängern auf 95%.

    Der vierte Abschnitt passt wieder (6:17), aber die Pumpe dröhnt. Die anschließende Trabpause führt den Hügel hinauf, Pausendauer daher sowieso egal, gerät mit 145% aber doch arg lang.

    Das letzte Laufintervall beginnt – bedingt dadurch, wie die einzelnen Intervalle heute auf der Strecke zu liegen kommen - anders als sonst direkt oben auf dem Gipfel des Hügelchens. Damit habe ich heute das gesamte Gefälle von 15 Hm auf den ersten 400m, was natürlich ein ziemlicher Beschiss ist. Da laufe ich einfach flott los (5:46/km auf den ersten 400m) und achte danach nicht mehr auf die gesamte Intervallpace, sondern nur darauf, dass ich die zweite Hälfte für sich genommen auch noch in Zielpace laufe. Mit 6:06/km für die zweite Hälfte, also 5:56/km gesamt, kann ich das wohl mit Fug und Recht behaupten.

    Auf dem Rückweg, wo sich alles noch erstaunlich gut anfühlt, spüre ich einmal ein kurzes Ziehen an der linken Ferse. Ich realisiere, dass ich da gerade ziemlich extrem auf der Ferse gelandet war. Ein paar Mal hin und her probiert mit bewusstem seitlichem Abknicken und als bestätigt gefunden: Es ist nicht der Zug an der Sehne, der einen Schmerz auslöst, sondern die Fersenlandung mit dem ziemlich gedämpften Kinvara. Das hatte ich beim letzten Achillesproblem am Fersenansatz auch schon mal herausgefunden. Daher: Nicht das zügige Laufen muss ich vermeiden, sondern die falsche Landung. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Trotzdem werde ich aber in naher Zukunft echte Sprints vorsichtshalber mal bleiben lassen.

    Insgesamt 9,5 km mit 30 Hm, davon 4 x 800m in durchschnittlich 6:19/km und 1 x 800m in 5:56/km (bergab). Mittlere Pausendauer kürzer als letztes Mal könnte aber gern noch etwas gleichmäßiger werden. RI=43

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    Jogging-Rookie (06.01.2021)

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