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  1. #3076

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    Ach so! Tolles Schatzi, oder? :-)

  2. #3077
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von d'Oma joggt Beitrag anzeigen
    Ne, die wird er in gehfähiger Zeit mitgebracht haben ins Krankenhaus oder Schatzi hat es gebracht
    Jo die erste Buddel (1,5 Liter) hatte ich gleich mit dabei. Die zweite Buddel brachte Schatzi dann mit.

    Im Prinzip bin ich ja bei Jazzpaula. Man muss die Schwestern und Pfleger nicht mit jedem Pillepalle belästigen, den man auch selbst geregelt bekommt. Ha! Letztes Jahr bin ich sogar das erste mal alleine aufs Klo, obwohl ich das ohne Schwestern gar nicht durfte. Ging ja auch gut Dies Jahr war es viel einfacher, da ich die Krückstöcke gleich mit dabei hatte. Letztes Jahr hüpfte ich auf einem Bein

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. #3078
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Ach so! Tolles Schatzi, oder? :-)
    Extrem tolles Schatzi!


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    RunningPotatoe (13.08.2019)

  5. #3079
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Man sollte es ja nicht für möglich halten. Gelaufen wird hier derzeit zwar nicht (s.u.), aber deshalb faul auf dem Sofa abhängen geht eindeutig gar nicht.

    Ich bin gerade dabei, mein gesamtes Krafttrainingsprogramm vorsichtig durchzuturnen. Nach 3 Sitzungen habe ich nun 19 von 39 Übungen durch, bisher auf Beinkraft und Hüftstabilität konzentriert. Ja, ich mach's sehr langsam, aber tatsächlich das volle Programm, wenn auch teilweise mit etwas mehr Pausen, weil ich ja nun doch schon fast 2 Monate nichts mehr gemacht habe. Es geht erstaunlich gut, wenn auch mit etwas Muskelkater. Sogar die Übungen mit der 2,5 kg Gewichtsmanschette an jedem Fuß gehen gut. Von den 19 Übungen bisher gibt es nur genau 2, die mir gar nicht guttun, weil sie die Darmschlingen in die Bruchpforten drücken und das möchte ich um jeden Preis vermeiden. Dabei handelt es sich um den "Seithampelmann", also in Seitlage auf den unteren Unterarm stützen, Körper gestreckt halten und mit dem oberen Arm + Bein verschiedene Bewegungen vollführen. Davon gibt es zwei Variationen, die mir aber beide überhaupt nicht schmecken. (Allerdings bringen sie mich auch im fitten Zustand schon an den Rand des Wahnsinns.) Also diese beiden Übungen nach kurzem Ausprobieren ersatzlos gestrichen. Wenn's weiter nichts ist.

    Jetzt stehen noch weitere 20 Kraftübungen aus, mit Schwerpunkt Oberkörper. Aber nicht ausschließlich, denn allein 6 Varianten von Planking gehen ja genauso auch auf die Hüftmuskulatur, trainieren bekanntlich ja fast alles.

    Ob ich vor der OP nochmal ins Laufen einsteige, weiß ich nicht - vermutlich eher nicht. Zum Aufwärmen vor dem Krafttraining laufe ich immer 7 min. barfuß auf Steinboden, mit sehr wenig Vortrieb, aber mit ausgeprägter Vorfußlandung. Dabei habe ich das Gefühl, dass auch das die Bruchpforten eher be- als entlastet. Kann mir nicht vorstellen, dass das draußen schonender wäre.

    Aber egal - ihr glaubt ja gar nicht, wie dankbar ich bin, dass ich mich überhaupt ungestraft bewegen kann! Krafttraining, zu dem ich mich sonst immer zwi … ähm … überreden muss, mache ich nun freiwillig und demütig. Horst staunt nur noch Bauklötze. Wuff, miau, heul …


    P.S.: Ein positiver Nebeneffekt der Turnerei zum jetzigen Zeitpunkt ist, dass ich schon jetzt Erfahrungen mache, wie die verschiedenen Übungen auf die Brüche wirken. Es gibt tatsächlich einige, die sich positiv auswirken, am erstaunlichsten z.B. die "Schulterwaage" (heißt die so?): auf dem Rücken liegen, ein Bein anwinkeln, so dass der gestreckte Körper nur auf diesem Bein und den Schulterblättern ruht. Das andere Bein bleibt gestreckt und passiv (aber mit 2,5 kg beschwert). Und dann hoch die Massen, 80x auf jedem Bein. Wenn zu Beginn die Bruchsäcke noch gefüllt sind, ist dass nach wenigen Hüben komplett verschwunden. Mit solchen positiv wirkenden Übungen kann ich dann nach der OP (nach freier Fahrt vom Doc natürlich) vorrangig beginnen und die kritischeren eher hintenan stellen.
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (13.08.2019 um 20:21 Uhr)

  6. #3080

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    Du bist nicht kleinzukriegen, oder? Sei vorsichtig, wenn du turnst...

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Katz:

    RunningPotatoe (13.08.2019)

  8. #3081
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    Nö, der kann nicht anders Und ich finde das gut so


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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    RunningPotatoe (13.08.2019)

  10. #3082
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Sei vorsichtig, wenn du turnst...
    Dass mir das am Herzen liegt, hatte ich ja gerade versucht zu verdeutlichen. Deshalb auch erstmal Laufpause.

  11. #3083

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    Spitze, Christoph! Das wird schon werden!

  12. #3084
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    Standard Do, 29.08.2019 --- Neues aus dem Schlachthaus

    So, was wie ein endloses Gewürge anhub, ging am Ende dann doch ziemlich schnell. Nachdem mich der erste Chirurg mit der doppelten Leisten-OP auf den 18.11. vertrösten wollte, hatte ich am Dienstag der vorigen Woche den Termin für die nochmalige Erstuntersuchung in der Diakonieklinik Stuttgart. Bei der abschließenden Terminfestlegung ein wenig aufs Tempo gedrückt und schon läuft's: "Können Sie am 29.?" Ich hatte optimistisch mit Ende September gerechnet, fragte aber vorsichtshalber nochmal nach: "Wie jetzt, August oder September?" "Na, 29.August". Und ob ich konnte!

    Vorstationäre Aufnahme schon zwei Tage später. Dort die nächste positive Überraschung: "Ah, Sie haben ihren OP-Termin am nächsten Donnerstag - das trifft sich gut, Donnerstags haben wir immer den OP-Roboter in unserer Abteilung. (Die Rede ist vom robot-gestützten OP-System "DaVinci".) Sind Sie damit einverstanden, dann operiert Sie die Chefärztin."

    Die Frage trifft mich erstmal unvermittelt, so dass ich mich ins unverbindliche Blödeln flüchte: "Kein Poblem, wenn ich vorher mal dem Softwareentwickler auf den Zahn fühlen kann, ob er sorgfältig gearbeitet hat. Nicht, dass die Kiste am Ende unter Windows läuft und mich mal eben kurz und klein schneidet, bevor sie mit Blauschirm stehen bleibt." Natürlich wird mir ausführlich erklärt, dass der Computer eigenmächtig gar nichts macht, während die Chefin sich gähnend in die Cafeteria absetzt, sondern dass er lediglich durch die Operateurin geführt wird und dabei aber folgende wesentliche Vorteile bietet:
    • Darstellung meines Innenlebens nicht wie sonst üblich in 2D, sondern auf 3D-Brille, dadurch viel bessere Treffsicherheit.
    • Bequeme Arbeitshaltung des Operateurs (2 Stunden gebeugt über den Patienten kann verdammt lang werden und Fehler provozieren)
    • Unvermeidliche Zitterbewegungen der Operateurshände werden komplett eliminiert.
    • dadurch geringere Verletzungsgefahren für Nerven und Blutgefäße
    • Geringerer sonstiger "Flurschaden", also weniger Schmerzen danach.

    Vorteile ohne Nachteile ? Gibt's im Leben doch eigentlich nicht. Also bohre ich nach, kann dem willigen Aufklärer aber keine solchen aus der Nase ziehen. Damit steht fest - ich bin einfach nur ein Glückspilz, also sofort den Termin festgenagelt. Weiterer Glückstreffer: ich bin der erste auf der Liste, gleich morgens um 8:00 Uhr. Muss dafür zwar - nach 1h Anfahrt - früh um 6:30 einrücken. Aber das ist mir nur recht. Ein schläfriger Patient kann sich schließlich kaum selbst verrückt machen.

    Natürlich bin ich 20 min. früher da, weil ich Stuttgart ohne Stau auf der A81 oder der B10 noch nie erlebt habe - außer eben heute. Zunächst hatte ich ja befürchtet, dass ich während der bevorstehenden Warterei im Schlachtkittel auf der Liege dann doch endlich mal so richtig nervös werden würde (wie gesagt, meine erste OP überhaupt). Aber es klappt nicht mit dem Nervöswerden. Im Gegenteil, ich kämpfe eher gegen das Einschlafen ganz ohne Narkose. Mir wird klar, dass er längst wirkt, der Diak-Virus. Diese Klinik hat sich nämlich zum Ziel gesetzt, das Wohl des Patienten an die erste Stelle zu setzen, wie jede Klinik ja wohl auch in ihrer Hochglanzbroschüre. Aber das Abartige hier ist, sie setzen genau das auch wirklich konsequent um! Jeder einzelne, vom Pförtner bis zur Chefärztin, von der Erstuntersuchung bis zum Entlassungsgespräch. Ausnahmslos nur freundliche, bemühte kompetente Mitarbeiter. Fast schon gruselig in diesen Zeiten der Servicewüsten gerade auch im Medizinsektor. Rundum informiert und vertrauensvoll liege ich auf meiner Bahre und harre mehr neugierig als nervös der Dinge, die da kommen sollen.

    Nachdem sich dann auch noch sage und schreibe zwei Oberärzte und die operierende Chefärztin gut gelaunt vorgestellt haben, lasse ich mich ganz entspannt zur OP-Schleuse kutschieren, wo ein junger, ebenfalls gut gelaunter Narkoseassistent sich meiner bemächtigt. Mein einleitender "Rüffel", dass ich mir statt seiner kommenden Chemiecocktails doch lieber einen anständigen Schnaps gewünscht hätte, belustigt ihn so sehr, dass wir nur noch über alternative, höchst kreative Narkoseverfahren rumalbern und ich den Traum spezifiziere, mit dem ich gefälligst einschlafen will. Maske drüber, Drogenschleuse geflutet und weg bin ich, von jetzt auf gleich.

    Ich wache auf, weil drei bis vier Grünlinge dicht um mich verteilt Betrieb machen und dann ganz schnell weg sind. Offensichtlich haben die mich gerade von der OP-Liege ins Stationsbett gehievt. Innerhalb von Sekunden bin ich hellwach und realisiere, dass alles schon vorbei sein muss. Der lustige Einschläferer von vorher huscht vorbei und fragt verschmitzt "Na, hat mein Schnaps gewirkt?" Die nette Aufwachschwester erklärt mir, dass ich noch eine Weile liegen soll und dann auf Station gefahren werde. So kommt es denn auch, dass ich um 11:00 Uhr putzmunter auf der nagelneuen Station liege. Kurze MMS mit Siegerfoto vom Blähbauch an die Lieben geschickt. Kurz darauf erster Klogang mit Begleitung - geht gut, ich spüre fast nichts, nur die rechte Schulter schmerzt etwas.

    Der Nachmittag verfliegt schnell, bisschen lesen, paar SMSenhin und her, ein Telefonat mit der Holden. Dazu Visiten ohne Ende - Oberärztin, Chefärztin, und noch eine Ärztin. Obwohl ich heute seit der Narkose keine Schmerzmittel mehr bekommen habe, lassen die läppischen Schmerzchen im OP-Bereich schnell nach, nur die Schmerzen im Rücken und vor allem an der Schulter werden stärker und stärker. Aber das hatte man mir vorher schon ausführlich erklärt, dass das eine Nebenwirkung des Auftreibens des Bauches mittels CO2 sein wird, um sich Arbeitsraum zu schaffen.

    Die Nacht ist unruhig und gegen Morgen wächst sich die Schulter zum Folterinstrument aus. Auf die Idee, die für solche Notfälle bereitgestellte Novalgin einzuwerfen, komme ich nicht. Als ich um 6:00 Uhr aufstehe, bin ich fix und fertig und habe große Zweifel, ob ich heute vormittag wirklich entlassen werden will. Inzwischen ist der sanfte Rüffel des Pflegers prompt erfolgt, wegen der verschmähten Novalgin. Die nehme ich nun und schwupp geht es aufwärts.

    Es war vorher klar, dass ich evtl. nach einer, spätestens 2 Nächten entlassen werde. Da mich die Tochter wegen Chaos im Büro am Freitag erst mittags holen kann, habe ich es also gar nicht eilig, schnell wegzukommen. Lasse allen den Vortritt, beim abschließenden Ultraschall bin ich der buchstäblich der Allerletzte. Der ultraschallende Doc eröffnet mir, dass er bei der OP dabei war und dass alles super gelaufen sei. Zeigt mir die eingpflanzeten Netze und sagt mir auf den Kopf zu, dass ich 160 ml Flüssigkeit in der Blase hätte. Klar, einer der beiden Morgenkaffees - aber wo ist der andere abgeblieben ?

    Abschlussgespräch, Verhaltensregeln, Papiere einsammeln. Entlassbrief und Laborwerte bekomme ich unaufgefordert, nur nach dem OP-Bericht muss ich dreimal nachhaken, bis ihn mir jemand ausdruckt. Ist wohl nicht üblich, dass Patienten nachfragen, aber bei den vielen KH-Aufenthalten meiner Frau habe ich mir angewöhnt, da immer drauf zu dringen, bin zu einer echten Datenkrake mutiert.

    Jetzt muss ich nur noch eine halbe Stunde totschlagen, genehmige mir einen ordentlichen Cappucino im Casino und schon rollt der familieneigene Limo-Service vor. Die anschließende Logistik ist etwas kompliziert (wie immer in dieser Chaos-Familie), da außerhalb meines eigenen engen Universums auch noch alles andere, was überhaupt passieren kann, genau heute auch passieren musste. U.a. für Frau Rennkartoffel ein Notfalltermin beim Zahnarzt. Bis wir dann endlich zu Hause abgeliefert sind, ist es früher Abend. Wir genießen die jähe Ruhe, aber eigentlich bin ich immer noch topfit.

    Heute waren wir schon auf unserer samstäglichen "Gurkenrunde" über die Bauernhöfe, frisches Gemüse, freilaufende Eier und gutes Brot eingekauft, um die grässliche Krankenhaus"verpflegung" vergessen zu machen und vor allem die Darmperistaltik fit zu halten. Aber jetzt ist erstmal Chillen angesagt.

    Nun habe ich vier Wochen Sportverbot (die vorsichtigste der durchaus widersprüchlichen Aussagen, die ich aus diversen Nasen ziehen konnte) und bin gewillt, die auch ganz sauber einzuhalten. Dann ist eine Nachuntersuchung fällig und da wird man weiter sehen.
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (31.08.2019 um 12:00 Uhr)

  13. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    Bashman (01.09.2019), d'Oma joggt (31.08.2019)

  14. #3085
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    Auf einer Bahre hast du garantiert nicht gelegen - die ist für deine letzte Fahrt vorgesehen.
    Du hast auf einer Trage gelegen - darauf lege ich Wert.
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  15. #3086
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Wenn's deine Berufsehre rettet …

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    d'Oma joggt (31.08.2019)

  17. #3087

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    Schön, dass alles gut gelaufen ist! Ein Hoch auf Da Vinci!
    Wann ist die andere Seite dran?
    Dann erholen dich mal gut und mach langsam!

  18. #3088
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Das waren bereits beide Seiten, in einem Aufwasch erledigt. Macht ja auch Sinn, da die beiden Netze leicht überlappend eingebracht werden. Nur das mit dem angeblichen Nabelbruch war wohl eine Ente. Aber wenn da was gewesen wäre, hätte man das auch gleich noch mitgemacht, weil die eine (dickste) Einstichstelle sowieso der Bauchnabel war.

    Heute Nacht habe ich richtig gut durchgepennt. Seitenlage kein Problem mehr, auch dank meines eigenen, guten Bettchens. Ja, das "mach langsam" ist jetzt tatsächlich mein größtes Problem, bin ständig auf der Suche nach Bäumen, die ich ausreißen könnte. Da ich jetzt aber kein Schmerzmittel mehr nehme, habe ich eine gute direkte Rückmeldung, wenn ich mal zu einer falschen (oder zu viel) Bewegung ansetzen sollte. Im RW Forum gelernt.

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    d'Oma joggt (01.09.2019)

  20. #3089
    Avatar von jazzpaula
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    Hey das freut mich jetzt aber richtig, dass Du schon alles hinter Dir hast!!!

    Super, dass auch Du so einen positiven Eindruck vom Diakonie Klinikum hast. Ich gehe wenn es sich irgendwie planen lässt jedenfalls nirgends anders hin. ;)

    Gute und schnelle Erholung.

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    RunningPotatoe (01.09.2019)

  22. #3090
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    Ich hatte, nachdem ich mich längst fürs Diak entschieden hatte, noch mit einer Bekannten gesprochen, die selbst im Medizinbetrieb tätig ist und an der ärztlichen Zunft noch nie ein gutes Haar lassen konnte. Sie war in den letzten Jahren auch mehrfach dort und voll des Lobes. Irgendwas müssen die also richtig machen. Und ja, Geld verdienen muss sicher auch diese Klinik, aber das kann man offenbar auch und gerade mit Qualität und guter Patientenzufriedenheit.

  23. #3091
    Avatar von jazzpaula
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    Meiner Meinung nach gibt es dort einfach auch eine Wertschätzung gegenüber allen die rein kommen und ich weiß von einer früheren Bekannten, dass es im Arbeitsklima dort ähnlich ist. Man nimmt den Menschen ernst, was schon mal ein wichtiger Baustein ist, wenn sich ein doch meist "verunsicherter Patient" in die Hände einer Klinik begibt.

    Dazu kommt dann eine wirklich qualitativ gute ärztliche und nichtärztliche Versorgung.

    Das ist übrigens dort schon viele Jahre so, meine Mutter war dort Anfang der 90-er in onkologischer Behandlung. Leider ist sie dort auch verstorben, was aber natürlich absolut nichts mit der Behandlung zu tun hatte sondern mit dem A....loch Krebs, aber auch damals wurde sie und wir als Angehörige sehr empathisch und gut versorgt.

  24. #3092
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Na das freut mich aber, dass du auf einmal so schnell einen Termin bekommen hast und noch dazu ein so feines Krankenhaus erwischt hast. Wünsche dir nun beste Genesung und schicke dir eine Prise Geduld toi toi toi

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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    RunningPotatoe (01.09.2019)

  26. #3093
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    @Paula: Ich habe auch immer interessiert darauf geachtet, wie Ärzte und Pfleger auch miteinander umgingen - niemals Hektik, immer ruhig. Eine Anekdote habe ich sogar selbst ausgelöst, ohne es zu wollen. Bei der ersten Visite der Oberärztin fragte diese, ob ich schon mein Mittagessen bekommen hätte. Ich verneinte und markierte, erkennbar theatralisch gespielt, den sterbenden Schwan: "Hungäääääärrr!" Die an der Visite teilnehmende Stationsschwester zuckte etwas zusammen. Bei der nachfolgenden Chefvisite fragte die Chefärztin dieselbe Stationsschwester ganz ruhig und mit sanfter Stimme: "Also, der Patient hat ja noch nichts zu essen bekommen, oder? Das sollte er aber. Wer früh um 8:00 Uhr operiert wird, sollte schon ein Mittagessen bekommen." Ganz ruhig und sachlich, ohne Schärfe, Herablassung oder anklagenden Ton. 10 min. später hatte ich mein lauwarmes "Mittag"essen. Ich wollte, ich hätte meine Klappe gehalten, denn letzteres war es wirklich nicht wert, dafür eine liebe Schwester in die Bredouille zu bringen.

    Noch 'ne Anekdote: Ich hatte Abends zunächst einen Zimmernachbarn, den es etwas ärger erwischt hatte als mich und der auch spät Abends noch Betreuung brauchte. Mir war gegen 21:30 danach, mal etwas Schlaf zu versuchen und lag mit geschlossenen Augen da. Da kam eine Schwester zum Nachbarn rein für irgendeine Handreichung und sprach bemüht leise mit ihm. Ich schlug die Augen auf und sagte: "Sie können ruhig normal sprechen, ich schlafe noch nicht." Worauf sie ganz normal, nämlich deutlich lauter mit ihm weiter sprach. Der Nachbar wurde dann doch wieder auf die Beobachtungsstation geschoben, weil man dort einen kritisch gewordenen Parameter besser Überwachen könne. Ich hatte dann ab Mitternacht das Zimmer ganz für mich allein und wurde die ganze Nacht über auch nicht gestört. Auch auf dem Flur wurde nur gedämpft gesprochen. Morgens gegen 6:30 Uhr, als ich schon erkennbar wach auf meinem Handy rumtippte, klopfte ein Pfleger ganz schüchtern an, steckte nur den Kopf durch die Tür, fragte leise "Ist alles o.k. bei Ihnen?" und verschwand nach meinem "Ja, danke." wieder ebenso schnell wie rücksichtsvoll. Da hatten mir die vielen Erzählungen meiner Frau über lärmende Nachwachen, Dauerpalaver auf den Fluren, Gerummse und Türenknallen etc. doch ganz andere Erwartungen geweckt.


    So jetzt höre ich aber auf mit der Lobhudelei. Sonst denkt der gute Tim am Ende noch, ich werde von der Klinik dafür bezahlt, dass ich hier rumspamme.

  27. #3094
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    @Tommi: Danke für die guten Wünsche. Ja, die Geduld ist tatsächlich vorhanden, obwohl ich nun schon seit fast 2 Monaten keinen Schritt mehr gelaufen bin. Da ich sowieso komplett wieder bei Null anfange, ist es mir auch wurscht, ob bei exakt Null oder bei minus fünf. Im Protokoll deines letzten Wiedereinstiegs werde ich jedenfalls noch ganz viel nachlesen und lernen!


    Ich merke auch erst jetzt, dass sich in den letzten Wochen an meinem Fahrgestell Dinge erholt haben, an die ich mich schon irgendwie gewöhnt hatte. Vor allem meine Schnapphüfte (wohl doch der tensor fasciae latae?) ist deutlich besser geworden, sowie auch ein permanentes "Hintergrundgrollen" des Piriformis. Das alles ist jetzt fast weg. Ein weiterer Monat Ruhe und dann erstmal nur sanfte Bewegung wird auch denen sicher sehr gut tun.

    Bis ich dann wieder ganz langsam anfangen kann zu laufen, hoffentlich in vier Wochen, muss ich auch mal ein wenig in mich gehen und mir die Frage beantworten, was das Laufen für mich bedeuten soll, wie und auf welchem Level ich es fortführen will und ob mein Schweinehund Horst wirklich auf ewig nur die alte Drecksau bleiben muss, die es mit aller Macht zu bekämpfen gilt. Oder ob er mir nicht doch manchmal auch etwas Konstruktives mitteilen wollte.

  28. #3095
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    @Paula:

    So jetzt höre ich aber auf mit der Lobhudelei. Sonst denkt der gute Tim am Ende noch, ich werde von der Klinik dafür bezahlt, dass ich hier rumspamme.
    Oder wir wären am Ende noch ne verschworene dort arbeitende Werbegemeinschaft


    Freu Dich auf die ersten Laufschritte, wie auch immer die aussehen werden und toi toi toi für die Wundheilung.

  29. #3096
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Häh? Wass'n für Wunden?


    Name:  20190901_192318_01.jpg
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    Erholen muss sich eigentlich nur noch der immer noch aufgeblähte Bauch. (Auch das habe ich natürlich akribisch hinterfragt - ich wurde mit 12 mmHg aufgepumpt, also um die 16 mbar bzw. 16 hPa.)


    Das Michelin-Männchen ist ein Schlappschwanz gegen mich!

  30. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    jazzpaula (01.09.2019)

  31. #3097
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    Kommt mir bekannt vor, ich war auch schon so aufgegast worden ....Pass auf da fühlte dich später absolut "erschlankt" wenn die Luft raus ist.

  32. #3098
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Dann wird mein neuer Blog heißen: "Die Rennkartoffel lässt Dampf ab."

    Pffffffffffffft.

  33. #3099
    Avatar von jazzpaula
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    Klingt gut 🤣

  34. #3100
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Aaaaahhhhhhh Wenn mich noch einmal jemand auf meine Plauze anspricht, sag ich einfach, ich wurde gestern aufgepumpt

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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