+ Antworten
Seite 144 von 147 ErsteErste ... 4494134141142143144145146147 LetzteLetzte
Ergebnis 3.576 bis 3.600 von 3660
  1. #3576
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard

    Zitat Zitat von Jogging-Rookie Beitrag anzeigen
    Bei den Beinen war der Lernerfolg da, der (alte Stur-)Kopf braucht halt etwas länger... ...Packt das nächste Woche aber auch!
    Na dann schau'mer mal - einmal gegen die Wand rennen reicht dem tumben Quadratschädel normalerweise nicht. Aber ich probier's weiter. Auch dafür ist ein sturer Schädel ja schließlich gut.

    Zitat Zitat von Jogging-Rookie Beitrag anzeigen
    Und TOP, dass du dein Programm so konstant gut verträgst!!!
    Ja ich bin echt überrascht, aber es geht immer hin und her. Letzte Woche, also in der ersten Belastungswoche, lief immer so eine Grundmüdigkeit mit, welche diese Woche komplett verflogen ist. Jetzt nur nicht übermütig werden...

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dkf (19.11.2020)

  3. #3577
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard Sa 21.11.2020 – Long Run (hügelig, 13,8k)

    Nun ist er wohl da, der Winter - morgens -3°C, dichter Nebel und eine dicke Rauhreifschicht über allem. Da muss ich dann wohl doch endlich mal in der Klamottenkiste kramen. Zum Vorschein kommen – erstmals in diesem Herbst – die langen Tights und ein paar leichte Handschuhe (ähnlicher Stoff wie die Tights). Eine Mütze oder mehr als die dünnere meiner beiden Laufjacken über dem kurzen Shirt ist mir noch zu affig. Die Klamottenwahl soll sich als goldrichtig erweisen. Die unterschiedliche Dampferzeugung bei Auf- und Abstiegen kann ich ausschließlich mit dem Reißverschluss der Jacke und durch mehrfaches An- und Ausziehen der Handschuhe perfekt kompensieren.

    Beim Start immer noch -2°C. Immerhin kann man schon ahnen, wo die Sonne in etwa stehen müsste. Wenn sie denn stünde. Ich will heute die volle "Panoramarunde" machen. Da geht's erstmal aufwärts zur Hohen Straße und da hoffe ich schon auf mehr Sonne. Und in der Tat, nach 100m fällt mein Blick auf ein paar Häuser rechts oberhalb, die etwa 30 Hm höher liegen und sich schon in ersten goldenen Sonnenstrahlen wohlig räkeln. Das kann ja "heiter" werden, ausnahmsweise mal wörtlich gemeint!. Aber erstmal geht es links ab, etwas abwärts, also noch tiefer rein in die Suppe, bevor der lange Anstieg beginnt. Auf dem Weg dorthin rekapituliere ich schnell noch einmal meinen Plan für heute: Im Prinzip möglichst langsam und ruhig, aber an den wenigen größeren Anstiegen und den vielen kleinen Wellen will ich immer beherzt hochlaufen, mit ordentlichem Fußabdruck und zweifelsfreier Flugphase. Dafür mittendrin und bergab auch mal sehr langsames Traben, um eine Laktatschwemme gar nicht erst aufkommen zu lassen.

    Nach knapp 2km erreiche ich die Hohe Straße und werde belohnt mit strahlendem Sonnenschein und herrlichem Blick auf die umliegenden Täler, auf deren Grund die Ortschaften im Nebel freilich nur zu erahnen sind. Die nächsten zwei KM sind mir vertraut - 0,8km bis zum Abweig der "Kurzrunde" auf ihren Rückweg, weitere 1,4 km bis zum Abzweig der "verkürzten Panoramarunde". Und dann habe ich sie vor mir: weitere 2,5 km "Neuland" auf der Hohen Straße, nun der "Panoramarunde" zugerechnet, die ich zuletzt im März 2019 gelaufen war. Echt jetzt? In der Zwischenzeit soviel K*cke passiert, dass ich diese herrliche Strecke seit 20 Monaten nicht mehr unter die Beine nehmen konnte? Muss wohl so gewesen sein, wird aber ab jetzt wieder ganz anders! Das verspreche ich mir feierlich.

    Den Abschnitt auf der Hohen Straße genieße ich immer ganz besonders und heute erst recht - den herrlichen Ausblick, das Gefühl, über allen Niederungen des Lebens zu schweben (na gut, manchmal auch nur zu trampeln). Hier geht's zwar durchaus wellig zu, insgesamt aber stetig abwärts. Und ich bleibe bei meinem Plan - die eher kurzen Zwischenanstiege immer recht beherzt mit raumgreifenden Schritten auch noch über die Kuppe hinweg und dann 3 Gänge runterschalten und in gemütlichem Trab kurz ausruhen, bis wieder genug Luft vorhanden ist, zügig weiter abwärts zu laufen. Bei KM 6,5 zweigt meine heutige Tour links ab ins Kochertal. (Geradeaus warten noch zwei weitere Runden, die "Schnitzelrunde" und die "Neckarrunde", aber alles zu seiner Zeit.)

    Den etwas steileren Abstieg zum Kocher hinunter "fliegt es mich" frisch, aber entspannt im hohen 5er-Tempo hinunter - trügerischer Spaß, weil das Aufwachen auf dem flachen Talboden dann immer ziemlich abrupt erfolgt. Deshalb gönne ich mir hier für ein paar hundert Meter eine sehr langsame Trabphase, bevor ich bei KM 8 das Tempo vorübergehend auf ca. 7:20 anziehe. In Erwartung einiger weiterer Bodenwellen folgt ab KM 9 ein weiterer Bummel-Kilometer. Ab KM 10 wird's dann etwas zäh - die ersten Bodenwellen fliege ich zwar leichtfüßig hinauf, brauche für das Erholungstraben danach aber immer länger. So langsam spüre ich meine tapferen Beinchen, aber das war zu erwarten.

    Bei KM 12 baut er sich dann vor mir auf, der berüchtigte steile Talausstieg. Knapp 40 Hm auf 500m klingen ja nicht wirklich bedrohlich, aber richtig fies ist die Tatsache, dass schon gleich zu Beginn eine eher 15%ige Steigung einem den Zahn komplett zieht. Danach sieht man vor sich, wie die Steigung von Schritt zu Schritt nachlässt, die Kräfte sind da aber schon weg und es bleibt Quälerei buchstäblich bis zur sanften Kuppe mit 0% Steigung - man hat also über die gesamte Strecke von 500m das Gefühl, als wären es durchgehend 15% Steigung. Hinzu kommt, dass dieses Monster die hinterhältige Angewohnheit hat, immer auf dem vorletzten Kilometer einer bis dahin schon anstrengenden Tour überraschend aus dem Unterholz zu brechen und einem mit breitem Grinsen den Weg zu versperren. So auch heute. Auf den ersten, noch nicht ganz so steilen Metern kann ich meinem Vorhaben, beherzt mit Flugphase zu laufen, noch halbwegs treu bleiben, aber dann ist es schlagartig vorbei. Die knautschige Teigmasse, vormals noch "meine Beine" genannt, verweigert schlagartig ihren Dienst und fließt nur noch wie Lava träge voran. Immerhin aber die einzige Lava, die bergauf fließt. Ich kann eine Gehpause mit viel Willenskraft vermeiden, auch wenn die Paceanzeige zwischendrin mal eine "12" vor dem Doppelpunkt zeigt. Gut dass hier keine Spaziergänger unterwegs sind, die mich entspannt hätten überholen können.

    Irgendwann ist der Berg aber geschafft und zur Erholung geht's ein paar Meter abwärts, bevor die letzten - in diesem körperlichen Zustand immer als absolut fies empfundenen - Bodenwellen kommen. Aber oh Wunder, auf einmal geht sogar der Plan wieder auf - ich kann tatsächlich diese letzten Anstiege aufrecht und in Würde laufen.

    Zu Hause erwarten mich zwei "böse" Überraschungen - zum einen treffe ich erst direkt vor dem Mittagessen ein, so dass gerade noch Zeit zum Duschen bleibt, SAM aber komplett ausfallen muss, obwohl ich diese Übungen nie dringender gebraucht hätte als jetzt. Und zum anderen haben die Damen der Familie in der Zwischenzeit Pläne geschmiedet, welche meine geliebte Mittagsruhe - auch diese hätte ich heute doppelt dringend benötigt - im Ansatz zunichte machen. Ja, ja, sh*t happens.

    Insgesamt 13,8 km mit 170 Hm in 7:47 km Running Index RI = 42. Das Durchschnittstempo sieht bummeliger aus, als es sich tatsächlich anfühlte, da die stets recht beherzt gelaufenen Anstiege immer sofort durch gemütliche Trabpausen ausgeglichen wurden, um nicht im Laktat zu versinken. Am Schluss war es sogar so, dass die Anstiege eher schneller waren als die abschüssigen oder flachen Abschnitte. Strange enough, aber interessanter Trainingsreiz, den ich auch einen Tag später noch deutlich spüre…
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (22.11.2020 um 11:04 Uhr)

  4. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dkf (22.11.2020), Durchbeißerin (27.11.2020), FeldWaldWiese (22.11.2020)

  5. #3578
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard KW 47 (16.11. bis 22.11.2020) - 2. Belastungswoche

    Tag Lauftyp km Hm Pace Puls RI Details SAM plus Kommentar
    Mo Easy (hilly) 8,9 130 hier P2H OSt gemütlich
    Di Str
    Mi 4 x 400m Wiederholungen 7,3 65 5:20 hier P2H BKr immer noch zu schnell begonnen
    Do Easy 5,6 105 7:46 hier P2H OSt easy im positiven Sinne
    Fr Str
    Sa Long (hilly) 13,8 170 7:46 143 (82%) 42 hier anstrengender, aber viel besser als letzte Woche
    So P2H BKr von gestern nachgeholt
    Sum 34,6 470 Vorwoche


    Legende: siehe hier

    Wochenfazit
    Eine ziemlich vollgepackte Woche, aber gut überstanden.

    Ausblick (3. Belastungswoche)
    • Mo: mittellange, hügelige Runde als "mittleren Lauf".
    • Mi: die 400m-Wiederholungen noch einmal, nun aber gleichmäßiger und mit kürzeren Pausen
    • Do: erholsame Kurzrunde
    • Sa: Mal wieder flach und gemütlich, nun aber die 15 km attackieren!

  6. #3579
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard Mo 23.11.2020 - Easy (hilly, 9k)

    Die gegenüber den fast 14 km von vorgestern auf 9 km "abgekürzte Panoramarunde" steht auf dem Zettel. Wenn ersteres der lange, langsame Lauf gewesen sein soll, dann müsste das heute ja theoretisch etwas flotter, nämlich "mittel" gehen. Aber da ich meine Zweifel schon vorab habe, verwerfe ich dieses Vorhaben schon im Ansatz. Der Lange vom Samstag zog nämlich einige Nachwirkungen nach sich - schon nachmittags, aber erst recht tags darauf. Nichts Ernstes, nur in jedem Dorf ein kleiner Misthaufen - ordentliche Rundum-Belastung halt. Lustigerweise ließ das erst am Sonntag Abend nach, nachdem ich endlich mein verbummeltes Athletikprogramm vom Vortag (Beinkraft und danach SAM P2H) nachholte. Danach waren die vielen Kleinigkeiten verschwunden, aber die Beine natürlich flau wie Kinderknete.
    Hatte ich Schlaumeier doch tatsächlich den Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben!

    Heute dann gegen halb zehn los, 6°C, dicke Nebelsuppe mit Nieselregen - heißa, heute werde ich nicht überhitzen! Die ersten 4 km sind exakt identisch mit der großen Runde vom Samstag - also Raum für Vergleiche! Und ich laufe auch so, dass sich das subjektiv praktisch identisch anfühlt - bergauf mit etwas Druck und zwischendrin immer wieder Schleichtraben zum Erholen. Und was soll ich sagen, ich habe auf diesen ersten 4 km zwar, dem Gefühl entsprechend, auch exakt denselben Puls, bin im Tempo aber um frappierende 26 s/km langsamer als vorgestern. :rolleyes (Was ich aber erst zu Hause im Detail nachvollziehe.)

    Dann bergab die 2 km ins Kochertal sind anfangs etwas bräsig, unterwegs komme ich aber immer besser in ein verhaltenes Rollen. Der allerletzte supersteile Abstieg (20%, nasse Blätter auf Dreck und Steinen) bremst mich allerdings total aus - 9:17/km auf diesem kurzen 130m-Stückchen. Es ist da so rutschig, dass an zügiges Laufen nicht zu denken ist. Aber etwas ist in meinem Kopf heute anders. Während mir hier sonst immer regelrecht das Herz blutet ob der sinnlos vernichteten Höhenmeter, freue ich mich heute wie ein Schneekönig. Irgendwo muss mir dieser Abstieg ja mal ein paar Höhenmeter aufwärts verschafft haben und das ist gut so.
    Ja genau, die Rennkartoffel kriegt jetzt auch noch den Höhen(meter)koller!

    Ab Erreichen des Talbodens und damit der größeren Runde von vorgestern habe ich noch exakt 3,00 km mit 70 Hm bergauf (und viel weniger bergab) vor mir. Ab hier fühlt es sich - heute genauso wie vorgestern - ziemlich zäh an. Und trotzdem bin ich heute auch hier um 9s/km langsamer, trotz der 5 km kürzeren Gesamtdistanz. Und das, obwohl ich am hammerharten Talausstieg heute ein besseres Gefühl habe.

    Zu Hause dämmert mir die Ursache für all das - vielleicht noch ein paar Nachwirkungen vom Samstag, aber auf jeden Fall das Beinkrafttraining gestern Abend. Entsprechend sind meine Takeaways aus diesen beiden Läufen:
    #1: SAM gehört - wie vom Meister vorgesehen - wirklich direkt nach jedem Lauf gemacht, da wirkt es für die Regeneration kleine Wunder. Am nächsten Tag bringt es weniger.
    #2: niemals anstrengendes Krafttraining am Tag vor einem anstrengenden Lauf (obwohl, der heute war es ja nur halb). Deswegen habe ich ja so ein verrücktes Schema, dass ich ausgerechnet an den härtesten Lauftagen (Mi Tempo, Sa Lang) nicht nur SAM mache (strengt auch an) sondern auch noch zusätzliches Beinkrafttraining, um bis zum nächsten richtigen Lauf einen echten Ruhetag zu haben, an dem ich außer statischem Stretching ansonsten faul bin. Irgendwie war das heute dafür die (negative) Bestätigung - ist doch auch was wert.

  7. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    FeldWaldWiese (23.11.2020), Jogging-Rookie (24.11.2020)

  8. #3580
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard Rennkartöffelchens Anti-Streak

    Von Zeit zu Zeit schaue ich immer mal in den Streak-Running-Faden, stets mit mir kämpfend, ob ich mich da einklinken sollte oder nicht. Und immer komme ich zu demselben Schluss, nämlich dass das nichts für mich sei. Letztendlich halte ich für die Dosierung meiner Laufaktivität andere Kriterien für vorrangig, als zwanghaft jeden Tag laufen zu müssen, sei das Läufchen auch noch so bescheiden. Anscheinend soll da das Aufraffen schon die halbe Miete sein.

    Nun, beim reinen Laufen ist mein Problem eher das umgekehrte - ich muss mich eher zu Mäßigung und Regeneration zwingen als zum regelmäßigen Anziehen der Laufpuschen. Es kommt zwar gelegentlich vor, dass ich aus sozialer Rücksichtnahme einen Lauf auf den nächsten Tag verschiebe. Aber wenn, dann sei das auch so - dafür möchte ich mir nicht auch noch schlechtes Gewissen machen. Das passiert aber auch nur höchst selten, meist kriege ich das gut unter einen Hut. Wäre ja auch gelacht als Rentner.

    Obwohl das Thema Streak-Running für mich also abgehakt ist, kriege ich den Streak-Gedanken irgendwie trotzdem nicht aus meiner Birne, vermutlich weil ich einfach der geborene Kontroll-Freak bin.

    Wo es bei mir mit der Regelmäßigkeit aber immer wieder hakt, das ist das Drumherum, nämlich mein Athletiktraining - von dessen Notwendigleit ich mehr denn je überzeugt bin, auch weit jenseits der Lauferei. Zwar bin ich im Planen dieser Dinge der ungeschlagene Weltmeister, nur bei der Umsetzung gibt's schnell so manchen Durchhänger. Tatsächlich ist mein Athletik-Trainingsplan extrem vollgepackt - buchstäblich an jedem Tag der Woche steht einer oder mehrere der folgenden Aspekte an:
    • SAM-Übungen (vor und nach jedem Lauf)
    • Krafttraining (Beinkraft, Hüftstabilität, Oberkörperstabilität)
    • Stretching (statisches Dehnen) an lauffreien Tagen
    • Blackroll (eher stiefmütterlich behandelt, aber mittlerweile gibt es doch einige neuralgische Stellen, die ich proaktiver angehen sollte)

    In guten Wochen verbringe ich bis zu 5 oder 6 Stunden pro Woche mit "sowas". Wenn es mal viel weniger wird, fehlt mir was und ich ärgere mich darüber, weil meist nur Rumtrödeln (z.B. in zwielichtigen Foren wie diesem) bzw. schlechtes Zeitmanagement die Ursache ist.

    Genau hier möchte ich ansetzen, mit "Rennkartöffelchens Anti-Streak".

    Also: hier die simplen Regeln:
    1. jeden Tag mindestens 20 min. Athletiktraining, mehr natürlich gerne, wie beim Streak-Running ja auch
    2. SAM immer an jedem Lauftag, und zwar mindestens einen Teil direkt ums Laufen herum *)
    3. alle übrigen o.g. Aspekte mindestens einmal pro Woche **)
    4. kurze Erholungspausen mittendrin werden der Einfachheit halber mitgezählt, aber so kurz wie möglich gehalten.

    *) Vor dem Lauf mindestens die verschiedenen Legswings. Nachher unbedingt die Lunge Matrix und andere Übungen, die ich vernünftig nur mit Schuhen und/oder genügend Auslauf hinbekomme. Das sind bei mir allein schon 3+20 min., also 6 min. mehr als Jay Johnson für sein ganzes SAM-Programm veranschlagt.
    **) Mein Übungspaket "Hüftstabilität" hat viele Überschneidungen mit SAM, weswegen ich ersteres seit einigen Monaten weggelassen habe. Hier ist noch etwas Fine Tuning erforderlich, damit nicht wertvolle Übungen vollends unter den Tisch fallen.

    Wie man sieht, fehlen jegliche Vorgaben zur Laufleistung - deshalb eben "Anti-Streak".

    Da ich am letzten Samstag geschludert und rein gar nichts gemacht habe, beginnt mein Streak jetzt bei Null. Der fleißige Sonntag sei mal geschenkt - damit zähle ich ab jetzt einfach ganze erfüllte Wochen.

    Über das "Berichtswesen" muss ich noch nachdenken, damit das Format meiner Wochentabelle nicht gesprengt wird, aber ich denke daran, zum "Beleg" die täglich geturnten Minuten pro Kategorie aufzuführen (mache ich bisher schon in meinem persönlichen EXCEL-Tagebuch).

  9. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dkf (24.11.2020), Jogging-Rookie (24.11.2020)

  10. #3581
    Avatar von Jogging-Rookie
    Im Forum dabei seit
    02.08.2019
    Beiträge
    487
    'Gefällt mir' gegeben
    792
    'Gefällt mir' erhalten
    667

    Standard

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen


    In guten Wochen verbringe ich bis zu 5 oder 6 Stunden pro Woche mit "sowas".

    "sowas" geht ja meistens ein bisschen unter beim berichten/lesen.

  11. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Jogging-Rookie:

    dkf (24.11.2020), RunningPotatoe (24.11.2020)

  12. #3582
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard

    Kein Wunder, sind wir hier doch zu Gast bei Runner's World und nicht bei "Jumping Jacks Paradise".

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dkf (24.11.2020)

  14. #3583
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard An alle, die ihr GPS für genau halten...

    Hehe, heute hatte ich eine interessante Zufallsunterhaltung.

    Ich fuhr meine Frau zum Physio und da darf/will ich z.Zt. natürlich nicht mit rein. Also 20 min. Spazierengehen angesagt. Unterwegs sah ich, etwas entfernt, einen Vermessungsingenieur mit einem Gerät hantieren, welches mich an einen falschfarbenen Fliegenpilz erinnerte und ganz offensichtlich ein GPS-Empfänger war. Auf dem Rückweg kam ich direkt bei ihm vorbei und fragte ganz vorsichtig an, ob ich ihn mal kurz stören dürfe. Ich durfte, er war sogar sehr freundlich und redselig.

    Ich fragte ihn rundheraus, wie genau sein Gerät denn die Position messen würde. Er überlegte ganz kurz und sagte dann, sie würden mit 2 cm Toleranz horizontal rechnen; vertikal seien es 4 cm. Ich verriet ihm den Hintergrund meiner Fragerei - welchen ich den vielen GPS-Experten hier wohl nicht näher erläutern muss - und es entspann sich eine interessante Pseudo-Fachsimpelei und zwar zunächst um die Anzahl der erforderlich zu empfangenden Satelliten. Er fragte mich, wie viele Satelliten meine Laufuhr denn sehen müsse. Puuh, ertappt - auswendig wusste ich gerade nicht, was Polar da so treibt. Also Versuchsballon losgelassen: "Na, rein theoretisch sind ja wohl mindestens 4 erforderlich." Ich schien ins Schwarze getroffen zu haben, denn er meinte sofort, milde lächelnd: "Na ja, wir arbeiten im Schnitt mit 18 Satelliten." Was mich natürlich messerscharf schließen ließ, dass er dann wohl neben GPS auch GLONASS und GALILEO empfangen und alles parallel auswerten müsse. Wieder ein Treffer. Und darüber hinaus hätten sie in der Region noch zwei Referenzstationen (eine in Schwäbisch Hall und die zweite glaube ich in Heilbronn, deren Position exakt vermessen sei und deren Messfehler bei den Messungen im Feld korrigierend berücksichtigt würden. Für die Navis in Autos würden ähnliche Korrektursignale über den Rundfunk verbreitet und da würden dann ca. 5 m Genauigkeit erreicht.

    Zwischendrin bot ich mindestens 5 Mal an, ihn sofort in Ruhe zu lassen, wenn er dringend weiterarbeiten müsse, aber er wollte gar nicht mehr aufhören. Nach einem kurzen historischen Review von GPS (welches zu meinem Studienbeginn 1968 ja noch gar nicht erfunden war und in den ersten Jahren vor 2000 eine künstliche Verschlechterung für zivile Nutzungen hatte) und der barometrischen Zusatz-Höhenmessung in meiner Laufuhr (die wiederum er interessant fand) etc. konnte ich noch altklug aber erfolgreich die Relativitätstheorie einwerfen, ohne deren Erkenntnisse das ganze Zeugs ja bereits nach einer Stunde völlig unbrauchbar wäre, musste mich dann aber losreißen, weil die 20 min. Behandlung meiner Frau um waren.

    Mein Fazit: Sch**ss auf Polar und Garmin - ich will auch so'n Teil mit 2 cm Genauigkeit, auch wenn ich dafür beim Laufen 'nen Mörder-Fliegenpilz mitschleppen muss.

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dkf (24.11.2020)

  16. #3584
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard Mi 25.11.2020 - 6 x 400m Wiederholungen

    Mittwochs ist Renntag. Heute will ich nochmal die 400er Wiederholungen laufen, wenn's geht, bitte etwas gleichmäßiger. Um es vorwegzunehmen - es geht nicht. Das Wetter ist wieder ideal - zwischen 0°C beim Start und 3°C bei der Rückkehr, trocken, fast windstill. Ich trabe wieder zur Weiherrunde den Dorfügel hinab. Recht gemütlich, viel in mich hineinhorchend. Was ich da höre ist gemischt - eigentlich alles OK, aber ich höre die Beinchen nicht schreien "Lass uns endlich mal von der Leine!" Sie tun einfach nur, was verlangt wird, nicht weniger, aber leider auch nicht mehr. Unten angekommen, gehts 300m an der Straße entlang und dann querab in die Botanik, wieder minimal bergauf. Ich beschließe, den müden Laden mal etwas aufzumischen, dass mal 'n büschen Stimmung inne Bude kommt und laufe zwei Steigerungen. Die erste geht etwas lahm hoch bis 4:10/km in der Spitze, fühlt sich aber OK an. Im Sinne von "OK ist die kleine Schwester von schei**e". Dann nochmal und es geht gleich ab auf 3:48/km. Na also, geht doch. Da mein geplanter Startpunkt gleich erreicht ist, verzichte ich auf weitere Sperenzchen.

    Das erste 400er Intervall gerät gleich zum Schuss ins Knie. Ich schaue sofort auf die Uhr, um mich ggfs. einzubremsen, sehe aber Paces weit über 6:00. "Ruhig Brauner", denke ich, "genauso weiterlaufen, das ruckelt sich zurecht". Es fühlt sich auch sehr entspannt an. Bis die 200m in etwa erreicht sind. Auf einmal steht die Intervall-Pace auf 5:0x und es geht ein, zwei unscheinbare Höhenmeterchen aufwärts. Hatte ich Idiot doch glatt vergessen, dass am Startpunkt der GPS-Empfang etwas eingeschränkt war und mir das die miese Pace vorgetäuscht hat. Tatsächlich war ich mal wieder grandios zu schnell! Guter Rat ist teuer - ins Nirwana abbremsen, damit irgendein Gesamtzahlenwert rein auf dem Papier wieder passt? Nö. Ich laufe einfach so weiter, werde aber immer langsamer, weil die Puste verpufft ist.

    Das zweite Intervall gerät nicht besser. Ich laufe zwar tatsächlich etwas langsamer los, übersehe aber, dass es hier mit ca. 2% Steigung hochgeht. Für andere ist das gar nix, für mich aber schon spürbar. Zudem höre ich, dass hinter mir ein Traktor naht. Da mir zum Umdrehen (ich weiß ja nicht, was für mörderbreite Geräte der angeschnallt hat) schon wieder die Puste fehlt, gebe ich wohl unbewusst noch extra Gas, wohl in der Hoffnung, das Intervallende zu erreichen, bevor er mich schluckt. Ergebnis: ich erlebe das Ende des Intervalls nur noch mit ca. 6:30/km.

    Danach normalisiert sich die Sache etwas - ich kriege das Tempo besser in den Griff (vermutlich auch weil ich insgesamt etwas nachlasse) und werde gleichmäßiger. Zumindest im Rahmen der durch sanfte Steigungen und Gefälle verursachten Schwankungen. Insgesamt wurden es heute 6 Laufabschnitte:
    5:17 +1 Hm -5 Hm
    5:47 +7 Hm
    5:12 -4 Hm
    5:24 +2 Hm
    5:17 -8 Hm
    5:36 +4 Hm
    Durchschnitt: 5:26/km

    Die Trabpausen hatte ich übrigens auf 400m verkürzt, wobei aber die ersten Meter doch zur Gehpause geraten, einfach weil anfangs das Tempo gar nicht passte. Der Heimweg geht dann teilweise sogar recht zügig vonstatten, am Dorfhügel ist dann aber die Luft auch schon wieder raus.

    Vielleicht sollte ich mir für so etwas doch eine echte Flachstrecke suchen, auch wenn mich die Fahrerei dorthin mittlerweile nervt.

    Insgesamt 8,4 km mit 65 Hm, davon 6 x 400m in durchschnittlich 5:26/km. Insgesamt war's ganz OK - ja genau, die kleine Schwester von ihrwisstschonvonwas...


    P.S.: Mein "Anti-Streak" macht mir ja richtig Beine - in drei Tagen schon über 4 h Zusatztraining, dabei steht die heutige Beinkraft-Einheit noch aus. Hoffentlich hält dieser Schwung an.

  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    FeldWaldWiese (25.11.2020)

  18. #3585
    Avatar von Katz
    Im Forum dabei seit
    26.10.2017
    Beiträge
    3.527
    'Gefällt mir' gegeben
    98
    'Gefällt mir' erhalten
    387

    Standard

    Wenn du nicht immer an alles denkst, bist du kein glückliches Kartöffelchen, nicht wahr? Es ist doch immer wieder herzerfrischend, dein TB zu lesen!
    LG Katz

  19. #3586
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard

    Genau, bei solchen Einheiten kenne ich bei den Randbedingungen und Erbsenzählereien kein Pardon.

    Dabei habe ich heute noch nicht mal den extremen Wind berücksichtigt - 1 Beaufort Westwind = Rückenwind bei IV #2, Gegenwind bei #5, ansonsten neutral.
    Hat sicher mal locker eine halbe Sekunde pro KM ausgemacht.

  20. #3587
    Avatar von Katz
    Im Forum dabei seit
    26.10.2017
    Beiträge
    3.527
    'Gefällt mir' gegeben
    98
    'Gefällt mir' erhalten
    387

    Standard

    :-)

  21. #3588
    Avatar von Katz
    Im Forum dabei seit
    26.10.2017
    Beiträge
    3.527
    'Gefällt mir' gegeben
    98
    'Gefällt mir' erhalten
    387

    Standard

    Irgendwann komme ich dich mal auf deiner Flachstrecke besuchen - nur, um mal ein Bild zu deinen Erzählungen zu bekommen! Ich bring den Taschenrechner und das Geodreieck mit! Passt alles in den Läufergurt! Die denken einfach an alles!

  22. #3589
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard Do 26.11.2020 - Easy (hilly, 5,6 k)

    Am späteren Vormittag steht der Routine-Check beim Zahnklempner an, also muss ich mich sputen, meinen Lauf vorher noch reinzuquetschen. Die Kurzrunde sollte aber eigentlich immer gehen. Also bin ich schon kurz nach 8 Uhr auf der Piste, -2°C, leicht neblig, minimaler Ostwind.

    Die Beine sind anfangs noch bissi flau und so laufe ich den langen Berg heute etwas verhalten rauf. Bergab, auf dem Rückweg, fühlt sich das aber schon viel besser an und so ruhe ich mich da nicht groß aus. Noch frischweg die letzten Wellen genommen und schon bin ich nach einer knappen Dreiviertelstunde wieder zu Hause. SAM heute wieder super penibel geturnt (der Streak, der Streak!). Nur ein paar Übungen lasse ich weg, nämlich die, welche heute Nachmittag beim Oberkörperstabi-Training sowieso noch erweitert vorkommen werden (Planks & Co).

    Insgesamt 5,6 km mit 105 Hm in 7:47/km.

  23. #3590
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard Sa 28.11.2020 - Long Run (15k)

    Heute wieder der Lange, 1 km weiter als letzte Woche, dafür aber flach. Ich will eigentlich schon um 9:00 Uhr los, um vor dem Mittagessen nicht in Verdrückung zu geraten, aber dann sorgt eine dringende Besorgung doch wieder dafür, dass es fast 10:00 Uhr wird. Ich verhandle vorsorglich mit der Küche, dass es etwas später werden kann, damit ich nach dem Lauf zumindest den mir wichtigsten Teil der SAM-Übungen durchbringe. Es ist noch leicht neblig, aber doch schon deutlich aufgelockert. 0°C bei frischem Nordostwind, den ich aber auf Teilen des Hinwegs im Rücken habe. Meine Beine fühlen sich eigentlich gut an, sind aber erstmal nicht so richtig bei der Sache. Na ja, Ende der 3. Belastungswoche, da wollen wir mal nicht so pingelig sein.

    Ich brauche tatsächlich geschlagene 3 km, um wenigstens etwas in Schwung zu kommen, bleibe aber jedesmal sicher unter 7:30, was heute irgendwie mein unformuliertes Ziel zu sein scheint. Dann läuft's besser; später wird sich allerdings herausstellen, dass das überwiegend dem NO-Wind zu verdanken ist, der ab KM 2,5 leicht von hinten schiebt - so richtig wahrnehmen tue ich das hier aber noch nicht. Ich merke, dass ich etwas zu schnell bin und versuche langsamer zu laufen, d.h. effizienter (was eigentlich schneller wäre) und dabei gleichzeitig einen Gang zurückzuschalten. Das gelingt mir nur halbwegs - die insgesamt doch etwas unlustigen Beine verschieben die Schlurfgrenze, vor der ich heute ganz knapp davontraben will, leider ins etwas Schnellere. Langsamer als 7:20 fühlt sich einfach doof an.

    Kurz nach KM 5,0 habe ich wieder so ein "Tiererlebnis". Ich biege gerade um eine Kurve, da stehen 4 Gänse vor mir auf der Straße - ausgesprochen hübsche und stolz gewachsene Viecher, die aus einem der Schrebergärten hier ausgebrochen sein müssen. Da auf dieser Sackgasse auch gerne mal hirnlos gebrettert wird, mache ich mir etwas Sorgen um das liebe Vieh. Ein paar Meter weiter, in einem Wohnhaus in einer Seitenstraße, lehnt ein älterer Mann am Balkongeländer im ersten Stock und quatscht mit einem etwa Gleichaltrigen auf der Straße. Ersterer hätte eigentlich die Gänse auf der Straße direkt sehen müssen. Ich frage in die Runde, ob einem der Männer die Gänse gehören oder ob wenigstens der Besitzer bekannt sei. "Mmpflmamhuampfl" oder so ähnlich ist die Antwort des Balkonbewohners. Scheiß Corona-Masken, manchmal versteht man wirklich nur Bahnhof. Ich schiebe nach: "Für die vier Gänse da drüben auf der Straße, da finden sich in dieser Zeit sicher schnell Abnehmer." Jetzt verstehe ich ihn besser: "Ich rufe den gleich mal an." Damit betrachtet St. Gallus (habe extra gekuhgelt, welcher Schutzheilige für Gänse zuständig ist ) seine Mission als beendet und trabt weiter. Dann kommt bald diese blöde Baustelle mit eisernem Ersatzsteg über der Kocherböschung. Insgesamt bleibt dieser KM also unrund.

    Und nun beginnt Neuland, zumindest seit dem Wiedereinstieg. 6 km bis Oedheim und zurück hatte ich schon mal, aber heute geht's noch 1,5 km weiter Richtung Bad Friedrichshall, bis zur ehemaligen Eisenbahnbrücke über den Kocher. Da geht's etwas bergauf, aber ich kann mein Tempo halten. Bei 7,5 km Wende und den gleichen Stiefel etwas zügiger wieder zurück. Die Baustelle stört wieder etwas, so dass der 10. KM erstmals die 7:30 knapp reißt. Aber das ist nun eh' wurscht, denn genau ab hier greift der Nordostwind voll an, und zwar exakt von vorne. Ich merke sofort, dass es keine gute Idee wäre, das Tempo halten zu wollen, hat sich mein Puls doch inzwischen an die 85% HFmax herangeschlichen. Also versuche ich mit gleichem gefühlten Anstrengungslevel wie vorher weiterzulaufen und lande knapp unter 8 min/km. Das fühlt sich ganz gut an. An einer Stelle kann der Wind nicht voll angreifen und da bin ich sofort wieder bei 7:20/km. Also mache ich ja wohl alles richtig. Dann noch ein letzter KM gegen den Wind, bis der Weg bei KM 12,5 endlich aus demselben heraus-, dafür aber direktemang in den Maulwurfsanstieg hineindreht. Letzterer kommt mir im Vergleich mit dem Wind heute fast wie das kleinere Übel vor. Ich meistere diesen Anstieg ganz ordentlich, aber auch ordentlich schnaufend. Inzwischen bin ich nämlich ziemlich platt. Bergab geht's nochmal etwas zügiger, bevor ich den letzten KM gemütlich austrudeln lasse.


    Insgesamt 15,0 km mit 30 Hm in 7:27/km. Der Puls ist mit 146 bpm (knapp 83% HFmax) zwar ein wenig hoch, blieb aber die ganze Zeit weitgehend in diesem Rahmen.

    Ein schöner Abschluss der dreiwöchigen Belastungsphase. Mit 38 WKM bin ich schon wieder weiter als ich eigentlich wollte; aber jetzt genieße ich erstmal die kommende Entlastungswoche. Genug Zeit, mir zu überlegen, wie ich den kommenden Mesozyklus gestalten will. Der wird vermutlich etwas kürzer ausfallen, damit die maximale Belastung nicht ausgerechnet auf Weihnachten & Co fällt.
    Werden dann doch schließlich ganz andere Organe maximal belastet...

  24. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    dkf (29.11.2020), Jogging-Rookie (29.11.2020), Mutinho (28.11.2020)

  25. #3591
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard KW 48 (23.11. bis 29.11.2020) - 3. Belastungswoche

    Tag Lauftyp km Hm Pace Puls RI Details SAM2 plus Kommentar
    Mo Easy (hilly) 9,0 130 8:10 39 hier 56' OSt 64' etwas zäh
    Di Str 66'
    Mi 6 x 400m Wh 8,4 65 5:26 39 hier 61' BKr 65' immer noch ungleichmäßig
    Do Easy (hilly) 5,6 105 7:46 40 hier 50' OSt 21'
    Fr Str 77' incl. 15' Schwarzrolle
    Sa Long 15,0 30 7:27 146 (83%) 41 hier 23' gut bis KM 10, dann Gegenwind
    So Str 32'
    Sum 38,0 330 Vorwoche Streak: OK


    Legende: siehe hier

    Wochenfazit
    Wieder eine stramme Woche gut überstanden.

    Ausblick (Entlastungswoche)
    • Mo: erholsame Kurzrunde
    • Mi: mittellange, hügelige Runde (9k, 140 Hm) als "mittleren Lauf"
    • Fr: erholsame Kurzrunde

  26. #3592
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard Mo 30.11.2020 - Recovery (5,6k)

    Heute schaff ich's erst nachmittags auf die Piste. Zu den flauen Beinen gesellt sich daher auch noch ein voller Bauch. Und so schleppe ich mich über die Runde und bin einfach nur froh, dass es vorbei ist. Aber sonst war's ganz schön - keine Mücken und keine Radfahrer.

    Insgesamt 5,6 km mit 105 Hm in 8:07/km.

  27. #3593
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard

    Gestern noch ein Wetter zum In-der-Sonne-Liegen, heute früh 10 cm pappiger Schnee. Die einstündigen Räumaktion betrachte ich jetzt mal als verschärftes Rumpfstabi-Training. Turn-Streak gerettet.

  28. #3594
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard Do 03.12.2020 - 2 x 2000m Wiederholungen

    Mein Zeitplan ist diese Woche - und selbst heute noch - etwas durcheinander (Rentner halt), aber da ich in der Entlastungswoche eh' nur 3x laufen will, passt das schon. Eigentlich wollte ich heute einen mittleren Lauf machen, mit etwa 10 km und einem schnelleren Teil so um die 7:00/km. Dachte mir, dass ich mal wieder auf die Flachstrecke gehen und den schnelleren Teil in 2 x 2000m zerlegen könnte. Wegen eines Einkaufs komme ich erst kurz vor 12:00 Uhr los und handle daher mit der Küche vorsichtshalber mal aus, dass für mich das Mittagessen heute ausfällt. (Mit vollem Bauch nachmittags zu laufen vertrage ich irgendwie gar nicht mehr gut, das hat mir früher deutlich weniger ausgemacht.) 3°C, schwacher Südwind. Auf den schattigen Passagen der Strecke liegen tatsächlich noch einzelne Schneereste von vorgestern, aber zum Problem wird das heute nicht.

    Einlaufen 2,5 km, über den Maulwurfshügel rüber. Dann das erste Intervall - ich versuche mich extrem zurückzunehmen, bin aber trotzdem noch etwas zu schnell. Nach 500m hat sich die Sache bei 6:40/km eingepegelt und das fühlt sich soweit ganz easy an. Ein paar schüchterne Versuche, eher in Richtung 6:50 zu abzubremsen, unternehme ich noch. Das gelingt mir aber erst auf der zweiten Intervallhälfte, als es da mal leicht bergauf geht und zugleich der Weg gegen den nun doch spürbaren Wind dreht. So kommt es, dass der erste KM mit 6:36 etwas zügiger gerät und der zweite mit 6:44 (Puls fast konstant bei 157) etwas langsamer. Am Schluss fühlt sich das dann noch nicht mehr wie ein nur mittleres Dauerlauftempo an, sondern eher schon so, als wär's mein derzeitiges Schwellentempo.

    Als Trabpause dödele ich noch ca. 700m weiter, mit der Wende drin. Vor dem zweiten Intervall fordert die Blase vehement eine Stehpause. Allerdings fällt die etwas ausführlicher aus, da gerade etwas Publikumsverkehr herrscht und kein Busch weit und breit Deckung bietet.

    Das erste Intervall hatte sich - trotz der Anstrengung - richtig gut angefühlt, endlich mal wieder frei von der Leber weg gelaufen! Das will ich gleich noch mal haben, zumal ich nun anfangs den Wind im Rücken haben werde. Daher dauert es diesmal sogar noch etwas länger, bis ich mein Anfangstempo gebändigt habe, aber nach 200m ist alles im Griff. Mit der Windunterstützung geht der erste KM in 6:32 weg, der zweite (ohne Wind) immer noch in 6:40, insgesamt also 6:36. Der Puls geht ebenfalls bis 157 bpm rauf. Es ist wieder "angenehm hart", wie es eher bei einem ordentlichen Schwellenlauf der Fall sein soll.

    Für den Rückweg sind auch noch ein paar Körner übrig. Zwar geht's den Maulwurfhügel erstmal sehr gemütlich rauf, aber die letzten 2 km dann doch in aufrechten 7:20/km.

    Insgesamt 10,2 km mit 30 Hm in 7:25/km, davon 2 x 2000m in durchschnittlich 6:38/km.

  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    Jogging-Rookie (04.12.2020)

  30. #3595
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard Sa 05.12.2020 - Easy (hilly, 7 km)

    Es hat wieder geschneit - mit vielleicht 3 bis 5 cm gar nicht mal so viel, aber der Schnee ist ziemlich pappig und bleibt immer am Schneeschieber hängen. So gerät das morgenliche Schneeschippen wieder mal zum Krafttraining. Da sich anschließend der ganze Rücken ziemlich angegriffen anfühlt, verbuche ich das ohne Gewissensbisse wieder als "60 min. OSt".

    Als ich dann endlich loskomme, hat es immer noch nur 1°C und der Nebel verhindert ein weiteres Aufwärmen. Heute geht es auf die kurze Hügelrunde, verlängert um das Schweinsohr. Das ist eine gute Entscheidung, denn beim Aufstieg zur Hohen Straße höre ich alsbald am Knuspern und Knirschen der Schritte, dass der eigentlich schon etwas matschige Schnee wieder überfriert und mir so etwas Grip bietet. Aber wo immer eine Spur gefahren oder getreten ist, ist es sofort spiegelglatt. Zum Glück waren noch nicht viele Leute unterwegs, so dass ich überall ein Stückchen unberührten Schnees erwische.

    Ich lasse es ruhig angehen, ischa easy heute.

    Insgesamt 7,2 km mit 140 Hm.

  31. #3596
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard KW 49 (30.11. bis 06.12.2020) - Entlastungswoche

    Tag Lauftyp km Hm Pace Puls RI Details SAM plus Kommentar
    Mo Recovery (hilly) 5,6 105 8:07 hier 2H 20' ziemlich angefressen
    Di OSt 60' Schneeschippen
    Mi Str 20'
    Do 2 x 2k Wiederholungen 10,2 30 6:38 157 41 hier 2H 67' BKr 26' 6:35 = Schwellentempo?
    Fr Str 35'
    Sa Easy (hilly) 7,2 140 hier 2H 64' OSt 60' gemütlich.
    OSt = Schneeschippen
    So Str 56'
    BR 15'
    Sum 23,0 275 Vorwoche Streak: OK


    Legende: siehe hier

    Wochenfazit
    Die Entlastungswoche tat wieder sehr gut.

    Ausblick
    Beim kommenden Mesozklus (das sind bei mir normalerweise 3 Belastungswochen gefolgt von 1 Entlastungswoche) werde ich die Entlastungsphase um eine halbe Woche vorziehen, damit sie exakt auf die Feiertage (Heiligabend bis Silvester) fällt. In den verbleibenden 2,5 Belastungswochen will ich mal ein wenig an meiner Tempoausdauer schrauben, also längere Wiederholungen im Bereich meines derzeit vermuteten Schwellentempos. Die 2 x 2k diese Woche in 6:38/km waren sicher ein guter Start, wenngleich für den Beginn vielleicht etwas zu lang. Also werde ich am Mittwoch mal 4 bis 5 x 1000m @6:35 probieren. In den weiteren Belastungswochen dann die Intervalldauer steigern, nicht aber das Tempo.

    Die Long Runs will ich einstweilen nicht verlängern, zumindest nicht solange die nur so langsam gehen. Die Nachwirkungen des langsamen Schlurfens halten mir derzeit einfach zu lange an.

  32. #3597
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard Mo 07.12.2020 - Mittlerer Lauf (hügelig, 9k)

    Gestern Abend arbeitete ich noch ausführlich mein Stretching-Programm ab. Als Bonus dann noch 15' schwarzgerollt und -geballt. Währenddessen merkte ich nichts, aber irgendwas muss da passiert sein - als ich nach 2 Stunden wohlverdienter Sofaruhe ins Bett wollte, zwickte es in der linken Pobacke, in Fahrtrichtung links, direkt hinter/an dem Trochanter. Das ließ sich durch Einwärtsdrehen des linken Beins provozieren. Zwar weiß ich jetzt nicht, ob nun der Muskel, der für die Einwärtsrotation zuständig ist, beim Kontrahieren überlastet war, oder ob der Gegenspieler (der für die Außenrotation, also der Piriformis) die Streckung nicht verträgt. Aber eigentlich ist das auch wurscht - Aua ist Aua.

    Heute Morgen fühlte sich das nicht viel besser an und ich sah den geplanten mittleren Lauf schon entschwinden. Beim Mobilisieren mit SAM vor dem Start machen insbesondere die geraden Legswings des linken Beins leichte Probleme. Nicht schlimm, aber doch so, dass ich Vermeidungsbewegungen beim Laufen befürchtete. Aber die eiserne Kartoffelregel lautet nicht ohne Grund "Über einen eventuellen Abbruch wird erst nach Abschluss des vorsichtigen Einlaufens entscheiden."

    Entsprechend vorsichtig trudele ich dem Anstieg zur Hohen Straße entgegen. Eigentlich alles erstaunlich gut - ich spüre zwar, dass da irgendwas ist, aber nicht so, dass ich deshalb rumhumpeln müsste. Der Anstieg ist dann etwas flotter geplant und da spüre ich im Po überhaupt nichts mehr. Es geht sogar so flott, dass ich alle 200 bis 300m eine kurze Gehpause einlegen muss - wegen der fehlenden Puste, nicht wegen der Pobacke.

    Nach dem höchsten Punkt auf der Hohen Straße ab km 3,2 folgt der fast 3 km lange, eher sanfte Abstieg ins Kochertal. Den hatte ich heute mal etwas flotter geplant und so cruise ich da so um die 6:50/km runter. Da spüre ich die Pobacke wieder etwas deutlicher, aber es ist immer noch harmlos, nicht stärker als ganz zu Anfang. Den flachen 7. KM auf dem Talboden nutze ich, um mich zu sammeln und deutlich auszuruhen, denn ich merke, dass die Beine doch schon ziemlich platt sind. Deshalb schleiche ich auch den sehr steilen Talausstieg extrem langsam hoch, ebenso die restlichen paar Wellen bis nach Hause. Dabei bestätigt sich ein ums andere Mal erneut: bergauf rein gar nichts zu spüren, bergab jedoch ein wenig.

    Insgesamt 9,0 km mit 130 Hm.

    Vom SAM-Programm mache ich den Outdoor-Teil sofort nach der Rückkehr - keinerlei Probleme. Abends 10 min. meines Beinkraftprogramms zum intensiven Aufwärmen und Vorbelasten und dann das restliche SAM-Programm - auch alles o.k. Aktuell (am folgenden Morgen) merke ich fast nichts mehr, außer wenn ich beim Gehen das betroffenen Bein voll belaste und dabei eine scharfe Richtungsänderung vollführe, also eine kräftige Drehung um die Beinachse provoziere. Insgesamt aber viel besser als gestern Morgen. Daher also Entwarnung und schauen was am Mittwoch beim Tempotraining geht.

    Alles in allem also: viel Lärm um nichts.

  33. #3598
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
    Im Forum dabei seit
    14.11.2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    19.916
    'Gefällt mir' gegeben
    874
    'Gefällt mir' erhalten
    2.641

    Standard

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Alles in allem also: viel Lärm um nichts.
    Ja da bettelte wohl wieder ein Körperteil um Aufmerksamkeit. Hat er bekommen und er kriegt sich wieder ein. Gut so.

    Davon mal abgesehen, was ist eigentlich besser? Erst blackrollen und dann dehnen oder umgekehrt? Finde für beide Varianten laienhafte Begründungen. 1. Durch das Rollen sind die Muskeln und Faszien aufgelockert und besser dehnbereit. Und auch gleich noch ein wenig durchblutet/erwärmt. Für 2. Variante spricht, dass durchs Rollen möglicherweise Mikrorisse, ähnlich des Muskelkaters, verursacht werden, die durchs Dehnen dann verschlimmert werden können. Vielleicht rollt sich auch ein vorgedehnter Muskel besser und der Erfolg ist dadurch höher Dennoch tendiere ich, auch vom Gefühl her, für Ersteres. Beispielsweise, wenn ich mich dehne, und mich dann auf den Boden setze und den Hämstring mit der Rumpfbeuge dehne, dann gelingt das besser, wenn ich kurz vorher noch einmal mit dem Ball da rein gegangen bin. "Früher", als es noch ziemlich weh tat beim Dehnen, war der Schmerz geringer, wenn ich die Stellen vorher mit dem Ball bearbeitet hatte.

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  34. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    RunningPotatoe (08.12.2020)

  35. #3599
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
    Im Forum dabei seit
    21.10.2014
    Ort
    irgendwo im Ländle
    Beiträge
    7.727
    'Gefällt mir' gegeben
    861
    'Gefällt mir' erhalten
    1.173

    Standard

    Gute Frage, die ich mir noch nie gestellt habe, da ich bisher Rolle & Co instinktiv so lange meide, bis ich sie dringend brauche. Soll heißen, Dehnen (an lauffreien Tagen) ist der Standard und nur wenn ich danach merke, dass bestimmte Muskeln rumzicken, gehe ich anschließend mit der Rolle drüber oder dem Ball rein. Das fühlt sich nachher fast immer sehr gut an, so dass ich nie einen Anlass sah, die Reihenfolge umzudrehen.

    Da ich mir vorgenommen habe, die Schwarzrolle mehr prophylaktisch anzuwenden (ein wenig ist mir das schon gelungen und prompt hat sie viel von ihrem Schrecken verloren), sollte ich auch mal die andere Reihenfolge probieren. Oder ganz anders: Egal was zuerst kommt - vorher sorgfältiger aufwärmen? Da meine Lauftage mit SAM und Krafttraining voll sind, liegt das Dehnen immer auf den lauffreien Tagen. Da bin ich dann beim Aufwärmen gerne mal faul und begnüge mich beim Dehnen mit dem, was ich in dem Moment schmerzfrei erreichen kann.

    Doch, ich werde mal mit der Anordnung des Schwarzrollens im Wochenplan ein wenig herumspielen.

    Ach herrjeh, was haben wir alten Männer es doch schwer!

  36. #3600
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
    Im Forum dabei seit
    14.11.2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    19.916
    'Gefällt mir' gegeben
    874
    'Gefällt mir' erhalten
    2.641

    Standard

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Da bin ich dann beim Aufwärmen gerne mal faul und begnüge mich beim Dehnen mit dem, was ich in dem Moment schmerzfrei erreichen kann.
    Ganz genau so mache ich das auch. Bisher gab es keine Klagen vom Körper.

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Ach herrjeh, was haben wir alten Männer es doch schwer!
    Da sachste was!

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Sportmuffel will's noch einmal wissen
    Von wanderduene im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 13.10.2008, 13:06
  2. würd gern mal a paar sachen wissen...?
    Von Jelmoly im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 15.09.2008, 10:44
  3. würd gern mal n paar sachen wissen..?
    Von Jelmoly im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 15.09.2008, 09:51
  4. Möchte ich gerne mal wissen.....
    Von Mattes im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 110
    Letzter Beitrag: 08.08.2006, 13:41
  5. was ich schon immer mal wissen wollte
    Von pingufreundin im Forum Foren-Archiv
    Antworten: 38
    Letzter Beitrag: 21.05.2004, 21:13

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •