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  1. #26
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Querfeldein65 Beitrag anzeigen
    Klar nervt das, aber es bringt auch was, Erkenntnis. Und der Frust ist weg. Dann klappts mit dem Abnehmen.
    Und es reicht ja erstmal für eine Woche zu protokollieren. Dann merkt man sich die Leckerlis und die Standardsachen und gut ist.
    Ich brauche das auch noch als Motivationshilfe. Ist einfach gut zu sehen, wenn am Ende das Tage noch ein paar Kalorien übrig sind Seit drei Wochen protokolliere ich erst einmal nicht mehr und ich merke, dass es mir schon etwas schwerer fällt, maß zu halten. Allerdings schaffe ich es weiterhin, auf Zucker in den Getränken und aufs alkoholhaltige Bier zu verzichten Schon ein Fortschritt. Yeah!

    Gruss Tommi


    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  2. #27
    Montag ist Schontag! Avatar von Laufschlaffi
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    I
    Ich halte das von dem Süßstoff, der Heißhunger verursachen soll, eh für ein Märchen. Das passiert möglicherweise den Dicken, die eh immer Hunger haben Wenn denen dann zum gewohnten Getränk der halbe Kilo Zucker fehlt, dann fehlt in der Tat etwas


    Und dann gibts noch Leute wie mich, die haben schwere Knochen und sind Druesenkrank.
    .. bis der Arsch im Sarge liegt!

  3. #28
    Querfeldein65
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Ich brauche das auch noch als Motivationshilfe. Ist einfach gut zu sehen, wenn am Ende das Tage noch ein paar Kalorien übrig sind Seit drei Wochen protokolliere ich erst einmal nicht mehr und ich merke, dass es mir schon etwas schwerer fällt, maß zu halten. Allerdings schaffe ich es weiterhin, auf Zucker in den Getränken und aufs alkoholhaltige Bier zu verzichten Schon ein Fortschritt. Yeah!

    Gruss Tommi
    Bestens, weiter so!

    Wenn ich mich wieder mal ans Aufschreiben machen muss, dann verdrehe ich erstmal innerlich die Augen, aber wenn ich dann am PC sitze und die Daten eingebe, beruhigt mich das irgendwie. Das mache ich dann zwei, drei Tage und dann weiß Kopf und Bauch wieder wie's geht.

    Dieses Baustein-Prinzip (oder Punkte?) von Weight Watcher's ist gar nicht so verkehrt, wenn man's nicht so mit Zahlen hat.

  4. #29
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Phycone Beitrag anzeigen
    Ja LETZTLICH nicht, aber langkettige Kohlenhydrate sind Energielieferanten, die Kalorien bei Spaltung verbrauchen und deren Energie konstanter in den Blutzucker übergeht. Von daher besteht da schon ein großer Unterschied.
    Brezeln! Sind fast so schlimm wie Traubenzucker.
    Gruß vom NordicNeuling

  5. #30
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Laufschlaffi_II Beitrag anzeigen


    Und dann gibts noch Leute wie mich, die haben schwere Knochen und sind Druesenkrank.
    Schwere Knochen gibt es nicht; Krankheiten leider schon.
    Gruß vom NordicNeuling

  6. #31
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von Querfeldein65 Beitrag anzeigen
    Bei Steffny liegen die wöchentlichen Kilometerumfänge um die 50 km.
    Hä?

    Ich gehe 'mal davon aus, daß Du Herbert meinst. Der hat in seinem "Großen Laufbuch" alleine 11 Pläne mit Zielzeiten von 5:40 bis 2:29 und steigert sich je nach Zielzeit bis hin zu >150 km.
    Gruß vom NordicNeuling

  7. #32

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    so, danke für Eure Meinungen und Tipps bisher. Jetzt will ich mal den gestrigen Tag protokolieren:

    Frühstück 6 Uhr:
    2 Scheiben Dinkelbrot (selbst gebacken) mit dünn Butte und dünn Honig 1 Tasse Kaffee mit Milch

    Mittag 13 Uhr:
    Gulasch mit Spätzle und Karotten-Erbsen Gemüse. Dazu Wasser

    Abend 20 Uhr:
    Salat mit Feta. Joghurtdressing.

    Getrunken habe ich über den Tag 3 Liter Wasser. Alkohol trinke ich gar keinen.

    Gestern Abend noch Dauerlauf. 10 Kilometer 53 Minuten

  8. #33
    Avatar von meissner
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    Steffi5388,

    warum genau willst Du 5 kg abnehmen? Nach dem was Du schreibst, bist Du topfit und im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung sehr sportlich unterwegs. Willst Du schneller werden und erhoffst Dir da einen Impuls durch weniger Gewicht?
    Ich meine nur: Nicht so besessen vom Gewicht sein.

    Wenn ICH wählen könnte zwischen paar Kilo höheres Gewicht und 10 min fixer auf dem Halbmarathon, oder leichter und langsamer (=unfitter), dann würde ich das Gewicht nehmen...

  9. #34
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von steffi5388 Beitrag anzeigen
    Abend 20 Uhr:
    Salat mit Feta. Joghurtdressing.
    Beim Feta und beim Joghurtdressing müsstest Du die Nährwertangaben auf der Packung finden und je nach Menge kann das eine total unterschätzte Kalorienbombe sein, obwohl man ja "nur" einen Salat gegessen hat.

    Aber nach viel sieht das in der Tat nicht aus. Mittag war eine normale Portion oder gab es einen extrem angehäuften Teller und/oder Nachschlag?

    Ansonsten frag ich mich ebenfalls die ganze Zeit nach dem "Warum"...

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  10. #35

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    ja, ich erhoffe mir dadurch tatsächlich etwas mehr Geschwindigkeit. Da ich nach dem Marathon auch wieder in den Triathlon einsteigen will sind ein paar kilo weniger auf dem Rad nicht von Nachteil...

    Auf die Angaben beim Dressing etc. achte ich bereits

  11. #36
    crsieben
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    Das, was du da für gestern dokumentierst, das weicht aber schon sehr von dem im Eingangsbeitrag ab.

    Gulasch mit Spätzle und Erbsen-Möhren-Gemüse sind nicht gerade das, was ich als "etwas Leichtes" bezeichnen würde. Je nach Menge ist das ziemlich üppig. Ebenso kann, wie bereits erwähnt, Feta UND Joghurtdressing einen Salat in Sachen Kalorien zur Pizza machen.

    Aber ich finde auch, dass es um Leistungsfähigkeit geht und nicht ums Gewicht. Dank vieler Laufkilometer und Stabilitätstraining entstehen nun auch mal (schwere!) Muskeln, und die werden noch mehr, wenn's dann doch wieder Triathlon sein soll. Nicht jedem ist darüber hinaus die Veranlagung zur klassichen Läufer-/Läuferinnen-Figur gegeben.

  12. #37
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von steffi5388 Beitrag anzeigen
    Auf die Angaben beim Dressing etc. achte ich bereits
    Und warum teilst Du sie uns dann nicht mit sondern lässt uns im Nebel stochern?

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  13. #38
    crsieben
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    Und warum teilst Du sie uns dann nicht mit sondern lässt uns im Nebel stochern?
    Zwei Packungen Feta und dazu eine Flasche Dressing wären EINE mögliche Erklärung...

  14. #39
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    Ich habe nicht das Gefühl zu Hungern oder das mir etwas fehlt.
    Um Abzunehmen muss man aber schon deutlich unter seinen Bedarf gehen.
    Der Körper hat die Tendenz, sein Gewicht konstant zu halten.
    Ich habe das mal überschlagen.
    Wenn bei dir stoffwechselmäßig alles normal ist, hast du einen Bedarf von ca. 2600 kcal.
    Geh doch mal 2 Wochen auf unter 2000 und guck, was passiert.
    Da darf man auch schon mal Hungergefühle entwickeln.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
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  15. #40
    Avatar von Ayslynn
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    Das klingt wirklich so, als ob du nicht sooo sehr viel essen würdest. Aber wenn du nicht abnimmst müsstest du ziemlich genau auf deinem Bedarf sein. Ich versuche deinen Tag mal mit kcal-Zahlen zu hinterlegen, wobei ich natürlich nur raten kann.

    2 Scheiben Dinkelbrot ca. 130g = 282kcal
    ca 2 Teelöffel Butter (Kerrygold) = 120kcal
    30g Honig (Durchschnitt) = 92 kcal
    1 Tasse Kaffee (ohne die Milch) = 4 kcal
    20 ml Milch für den Kaffee (annahme 1,5% Fett) = 10kcal

    Frühstück: 508kcal

    120g Schinken-Gulasch vom Schwein (nur das Fleisch, ohne Soße) = 144kcal
    150ml Maggi Soße zu Gulasch (hab nichts besseres gefunden) = 66kcal
    80g Spätzle (ungekocht) = 284kcal
    100g Erbsen mit Möhrchen (Bonduelle und extra nicht die Rahmvariante) = 48kcal

    Mittag: 542

    300g Blattsalat (denke mal das ist deine Salatgrundlage) = 42 kcal
    65 g Joghurtdressing fettreduziert = 52kcal
    120g Feta = 328kcal

    Abendessen = 422kcal

    Gesamt: 1472kcal

    Wenn du also tatsächlich nichts zwischendurch zu dir genommen hast und ähnlich kleine Portionen nimmst wie ich, müsstest du unter deinem Bedarf sein. Allerdings nehme ich wirklich recht kleine Portionen.
    Allein dein Mittagessen sähe von den Portionen bei meinem Lebensgefährten eher so aus:

    300g Schinken-Gulasch vom Schwein (nur das Fleisch, ohne Soße) = 360kcal
    220ml Maggi Soße zu Gulasch (hab nichts besseres gefunden) = 97kcal
    140g Spätzle (ungekocht) = 497kcal
    150g Erbsen mit Möhrchen (Bonduelle und extra nicht die Rahmvariante) = 72kcal

    Mittag: 1026kcal

    Die Wahrheit wird vermutlich irgendwo dazwischen liegen. Vermutlich eher bei meinem Lebensgefährten, da du dein Gewicht ja hältst.

    Was ich dir damit aufzeigen möchte ist, dass dir niemand sagen kann, wie deine kcal-Aufnahme im Verhältnis zu deinem Gesamtbedarf steht, solange du die einzelnen Zutaten nicht abwiegst und vor allem auch genau benennst. Allein schon bei dem Gemüse kann das einen großen Unterschied machen, ob ich nur die Dose aufwärme (wie hier in der Rechnung angenommen) oder da ein bisschen Butter mit in den Topf kommt oder ob ich gleich die Rahmvariante nehme.

    Nach meiner Kristallkugel unterschätzt du die kcal deines Mittagessens und deines Frühstücks und könntest, wenn du das wirklich willst, hier etwas einsparen. Zum Beispiel in dem du Frühlingsquark statt Honig nimmst. 30g Frühlingsquark "aktiv" = 23kcal. Ob du das wirklich willst und der Eingriff in deine Ernährung dir das wert ist kannst nur du für dich selbst entscheiden.

    Egal welche Entscheidung du für dich triffst, ich wünsche dir alles Gute und das es die für dich richtige Entscheidung sein wird.

    Liebe Grüße,
    Ays
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten.

  16. #41
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    Tja, ich vermute inzwischen es sind viele gar nicht bedachte "Kleinigkeiten":

    Hat das selbst gebackene Dinkelbrot evtl. ein paar Kalorien mehr als ein industrielles (in denen ist gerne viel Luft, die nix kostet...) und ist die Scheibe dicker?

    Mittagessen nicht so "leicht" wie gedacht? Größere Portion als gedacht? Evtl. die Spätzle mit Öl gekocht/angerichtet? Beim Gemüse eine Sauce dabei? Irgendein Fertigkram mitverarbeitet, der überraschende Mengen Zucker und Stärke enthält?

    Und den Salat hatten wir ja schon angsprochen. Evtl. da noch ein paaar Nüsse, Croutons, Hähnchenstreifen, Käsestreifen, Eier o.Ä. drin?

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  17. #42
    Avatar von McAwesome
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Um Abzunehmen muss man aber schon deutlich unter seinen Bedarf gehen.
    Du hast da ein Wort vergessen: Um Muskeln abzunehmen, muss man aber schon deutlich unter seinen Bedarf gehen Ohne mich allzu sehr auszukennen: Man hört und liest doch immer, dass ein dezentes Kaloriendefizit (max. 25% unterhalb des täglichen Bedarfs) besser ist, als sich runterzuhungern. Weil Jojo-Effekt aufgrund von Muskulaturverlust und damit sinkendem Grundumsatz und weiß der Teufel noch alles. Andererseits wären bei deiner Überschlagsrechnung die 600kcal Defizit ja sogar innerhalb dieser 25%.

  18. #43
    Avatar von FreddyT
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    Hallo Steiffe,

    die Frage, warum überhaupt abnehmen, kannst wohl nur Du für Dich selbst beantworten. Und ob die Zeit der intensiven Marathonvorbereitung der optimale Zeitpunkt ist, musst Du auch selbst entscheiden.

    Da Dein Gewicht zur Zeit stabil ist, ist Deine Energiebilanz ausgeglichen. Wenn Du abnehmen willst, musst Du weniger Energie zu Dir nehmen. Und da müsstest Du meiner Meinung nach die Energie der Nahrung genauer erfassen.

    Feta hat um die 260 kcal je 100 g, und da macht es schon einen Unterschied, ob man 50, 100 oder 150 g mit dem Salat isst. Dressing kann man in Mini-Portionen von 10 ml auf dem Salat verteilen, aber auch einen großzügigen Schwung nehmen, der ein Mehrfaches beträgt. Brotscheiben können dünn oder dick oder groß oder klein sein. Ich z.B. liebe dicke Brote und zwei Scheiben bei mir reichen mancher Kleinfamilie.

    Ich empfehle daher, für einige Tage die Nahrung noch genauer zu erfassen und mit einer präzisen Waage auszuwiegen. Brotscheiben muss man ja nicht jeden Tag wiegen, sondern einmal ein übliches Brot, sozusagen das Referenzbrot - vielleicht einmal ohne, dann mit dünn Butter. Und dann noch einmal mit Honig. Wenn Du selbst backst, kannst Du den Energiegehalt des Brotes je Gramm auch leicht bestimmen.

    Das Mittagessen ist schwerer zu erfassen. Aber die Beilagen wie eine Portion Nudeln, Reis oder Kartoffeln kann man ganz gut wiegen, Gemüse auch. Bei Gerichten wie Gulasch muss man sich leider sehr viel Mühe geben, notfalls mit einen kleinen Sicherheitszuschlag die eine oder andere Zutat schätzen.

    Ohne solche genauen Angaben kann man die Kalorienmenge nur grob erfassen und das nützt wahrscheinlich nicht viel.

  19. #44
    Avatar von Ayslynn
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    Ich habe das mal überschlagen.
    Wenn bei dir stoffwechselmäßig alles normal ist, hast du einen Bedarf von ca. 2600 kcal.
    Ich komme da gerade mal auf 1970 Leistungsumsatz. (diaethelfer.com)
    Warum?
    Gewicht 70kg
    Größe 170
    Alter 28
    weiblich
    Der Mittelwert des Grundumsatzes sind dann 1481 kcal / 24 h

    Dazu hat sie nichts zu ihrem Job geschrieben, also gehe ich mal von einem Bürojob aus.
    Macht dann 8 Stunden Schlafen. Für den ganzen Sport gebe ich ihr gerne 2 Stunden körperlich anstrengende berufliche Tätigkeit (Bergleute, Landwirte, Waldarbeiter, Hochleistungssportler) am Tag. Und dann bleiben noch die 14:00 Stunden Alltag. Bei einem Bürojob entspricht das "fast ausschließlich sitzend, wenig Freizeitaktivitäten".

    Wenn sie einen aktiveren Job hat, z.B. Verkäuferin, also eigentlich den ganzen Tag auf den Beinen ist, komme ich trotzdem nur auf einen Gesamtbedarf von 2310kcal.

    Bei ersterem würde ich auf 1600kcal / Tag gehen zum abnehmen, bei letzterem auf 1900kcal / Tag.
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten.

  20. #45
    Avatar von FreddyT
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    Ich bin ein Freund des Vereinfachens. Wenn die Energiebilanz jetzt ausgeglichen ist, muss man "nur" weniger zu sich nehmen und da ist es egal, wie hoch der Grundumsatz rechnerisch oder tatsächlich ist.

    Von Interesse ist dann nur die Frage, wie viel weniger es sein sollte, um effektiv abzunehmen. Wer nur 100 kcal am Tag weniger zu sich nehmen will, schafft sich das Problem, dass es sehr schwer ist, so exakt zu messen. Schon aus diesem Grund sollte die angestrebte Differenz Energieverbrauch/Energiebedarf größer sein.

    Wer weniger isst, braucht allerdings auch weniger Energie, weil er weniger Verdauungsarbeit leisten muss. In der Regel braucht man 20-30 Prozent der Energie, die in der Nahrung enthalten ist, für deren Verwertung. Esse ich also z.B. 200 kcal am Tag weniger, sinkt mein Umsatz um ca. 50 kcal. Ich spare in der Bilanz daher nur 150 kcal ein. Um überhaupt ein wenig Dynamik in das Abnehmen zu bringen, würde ich als Energiedifferenz daher mindestens 400 kcal anstreben. Dann habe ich rechnerisch die Chance, etwas mehr als ein Kilo im Monat zu verlieren (400 kcal x 0,75 x 30 Tage).

  21. #46
    Deichfesttreter Avatar von blende8
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    @ Ayslynn
    Du hast die 80 km Laufen vergessen (70 x 80 x 0,9 / 7 = 720 kcal)
    Was du ausgerechnet hast, ist der Umsatz eines Büroarbeiters.

    @ McAwesome
    Ich denke, wir sind uns da schon einig.
    Ein wenig Muskelmasse baut man auch ab, immer.
    Auch wenn man Sport treibt.
    Das muss aber auch so sein.
    Ein Dicker hat ja, absolut gesehen, mehr Muskeln als ein Dünner.
    Mit "deutlich" meine ich eben z.B. 600 kcal und nicht 100 - 200. Man muss das schon spüren.

    Homo cursor, M50, Bestzeitenjäger 2011-15 (19:11, 39:22, 61:45, 1:29), seitdem Spaßläufer
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  22. #47
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    Zitat Zitat von steffi5388 Beitrag anzeigen
    Da ich nach dem Marathon auch wieder in den Triathlon einsteigen will sind ein paar kilo weniger auf dem Rad nicht von Nachteil...
    Bergab sind ein paar Kilo da aber von Vorteil


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  23. #48
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von FreddyT Beitrag anzeigen
    Ich bin ein Freund des Vereinfachens. Wenn die Energiebilanz jetzt ausgeglichen ist, muss man "nur" weniger zu sich nehmen und da ist es egal, wie hoch der Grundumsatz rechnerisch oder tatsächlich ist.
    Ebens, das ist ein prima Ansatz. Dazu genau protokollieren und die kleinen "Ausreißer" sind entdeckt. Ich persönlich hab es beim Abspecken eher mit der Energiebilanz der Woche gehalten. Da gab es schon mal Tage, da hatte ich deutlich mehr als 1000 kcal Defizit, an anderen wiederum ein Plus. Über 14 Wochen aber eine durchschnittliche, wöchentliche negative Kalorienbilanz von 2835 kcal. Und das brachte mir fast 0,5 Kilo Gewichtsverlust pro Woche (Wochemmittel) ein.

    Gruss Tommi


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  24. #49
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Nein. Aber er unterdrückt im ersten Schritt den Hunger, der dann später um so doller zuschlägt.
    Zitat Zitat von steffi5388 Beitrag anzeigen
    kan ich so nicht bestätigen
    Diese "urban Legend" wurde doch schon widerlegt - auch ich hab danach keine Heißhungerattacken. Im Gegenteil, wenn ich nachmittags Lust auf was Süßes verspür greif ich alternativ nicht mehr zur Schoko sondern trink eine kleine Dose Light oder Zero und kann mich so beherrschen nicht über die Süßigkeitenlade herzufallen.

  25. #50
    Avatar von Ayslynn
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    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    @ Ayslynn
    Du hast die 80 km Laufen vergessen (70 x 80 x 0,9 / 7 = 720 kcal)
    Was du ausgerechnet hast, ist der Umsatz eines Büroarbeiters.
    Nein, das Laufen habe ich nicht vergessen.
    Ich habe es ihr sogar mit 2 Stunden täglich angerechnet. Die Einzelprotokollierung von Aktivitäten mag ich nicht, aus mehreren Gründen. Unter anderem ist dies ein sehr grob geschätzter Wert, der nicht besser passt als die Berechnung der maximalen Herzfrequenz. Also in den meisten Fällen nicht. Zudem ist dieser Wert ein Bruttowert. Du müsstest also den in der Laufzeit verbrauchten Grundumsatz davon abziehen. Hinzu kommt, dass der Körper sich an die Belastung anpasst. Das heißt, bei gleichbleibender Belastung also weniger verbraucht, da er die Anforderung effizienter erbringen kann. Auch das ist in dieser Formel nicht berücksichtigt.
    Entsprechend denke ich das eine Anrechnung von 2 Stunden täglich als "Hochleistungssportler" ähnlich genau sind.

    Zudem habe ich 2 Leistungsumsätze errechnet, was ich aber auch geschrieben habe.
    1970 kcal bei einem Bürojob.
    2310 kcal bei einem aktiveren Job wie z.B. Kellner oder Verkäufer.

    Ohne das Training wäre auch der Bedarf bei einem Bürojob noch ein ganzes Stück niedriger.

    Bei der Berechnung wird häufig der Fehler gemacht, zu dem Grundumsatz einen Leistungsumsatz mit hohem Aktivitätslevel zu berechnen und den Sport dort nochmals hinzu zu addieren. Das ist allerdings leider dann schon in der Leistungsumsatzberechnung mit enthalten.

    Liebe Grüße,
    Ays
    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten.

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