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  1. #1
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Standard Sehr geringe Variation der Pace beim Laufen

    Hiho ,

    Insbesondere durch einen Halbmarathon gestern, bei dem ich doch klar unter meinen Erwartungen geblieben bin (1:39:46 anstelle angestrebten "klar unter 1:37"), grüble ich aktuell ein wenig über mein Training.

    Da ich aus beruflichen Gründen aktuell beim besten Willen nicht in der Lage bin, nach einem festen Trainingsplan zu laufen, trainiere ich letztendlich rein nach Lust & Laune und Gefühl. Aber immerhin komme ich dabei im Schnitt auf gut 50 Wochenkilometer und versuche eigentlich auch, immer mal wieder die wichtigsten Elemente unterzubringen (LaLas, Intervalle etc.)

    Aber um so mehr ich meine Trainingsläufe betrachte, um so mehr habe ich das Gefühl, das mein Körper einfach "nicht ganz normal" ist:

    Zum einen bemerke ich dies bei meinem Puls. Schon beim gemütlichen Traben geht der auf >75%HFmax, fast mein komplettes Training läuft im Pulsbereich zwischen 82% und 88% ab und über 92% komme ich nur kurzzeitig bei extremen Belastungsspitzen. Mein "Belastungs-Fenster" ist also irgendwie deutlich enger als bei den meisten anderen Läufern. Weiterhin steigt mein Puls bei langen Läufen bei gleichbleibenden Tempo mit der Zeit so gut wie gar nicht an.

    Auch mein Pace-Spektrum kommt mir deutlich enger als bei den meisten anderen Leuten vor:

    Pace
    Beschreibung
    Stand
    >5:30 eigentlich nie (auf ebener Strecke bei normalen Bedingungen)
    5:00 - 5:20 entspanntes "Joggen"
    4:56 MRT Oktober 2015
    ~4:50 etwas forderndes, aber gut verträgliches LaLa Tempo (bis 30km) aktuell
    4:44 HMRT an eher schlechten Tagen aktuell
    4:36 HMRT an guten Tagen Juni 2015
    4:29 10k Renntempo Juni 2015
    4:19 schnellste jemals gelaufene 5k (kein WK, dafür abschüssig) Dezember 2015
    3:48 1000m auf Bahn November 2015


    Gerade das ich relativ entspannt 30km mit 4:50/km laufen kann, aber mein HMRT gerade mal 10-15s langsamer ist, ist doch regelrecht absurd, oder? Und sobald ich dann unter 4:30 laufen will, geht das so gut wie gar nicht mehr, unter 4:00 ist dann gefühlt sprinten.

    Ich bin irgendwie total unschlüssig darüber, was mir das ganze sagen soll? Was für Trainingsschwerpunkte würdet ihr an meiner Stelle setzten? Ausdauer und eine gewisse Tempohärte scheinen ja durchaus vorhanden zu sein. Also voll auf Grundschnelligkeit hin trainieren? Mehr kurze Intervalle z.B. ?

    Oder würde es Sinn machen, doch öfters auch mal deutlich langsamer zu laufen? Nur solange ich keine orthopädischen Probleme bekomme, wüsste ich nicht was mir ein künstliches Herunterbremsen bringen soll?

    Oder liege ich mit meinen Verdacht, dass ich "nicht ganz normal Ticke" daneben und bei den meisten anderen ist das Pace-Spektrum auch nicht so viel anders? Gibt es eventuell noch andere hier mit dem selben "Problem" hier?

    Viele "unschlüssige" Grüße,
    Matthias

  2. #2
    crsieben
    Gast

    Standard

    >5:30 eigentlich nie (auf ebener Strecke bei normalen Bedingungen)
    5:00 - 5:20 entspanntes "Joggen"
    4:56 MRT Oktober 2015
    ~4:50 etwas forderndes, aber gut verträgliches LaLa Tempo (bis 30km) aktuell
    4:44 HMRT an eher schlechten Tagen aktuell
    4:36 HMRT an guten Tagen Juni 2015
    4:29 10k Renntempo Juni 2015
    4:19 schnellste jemals gelaufene 5k (kein WK, dafür abschüssig) Dezember 2015

    Wirklich weiterhelfen kann ich dir nicht. Ich kann nur deine Vermutung bestätigen, dass deine "Bandbreite" an Paces eher schmal ist.

    Ich stelle mal meine (ungefähren) Werte daneben. Allerdings hab ich nicht für alles einen Vergleichsswert.

    Vergleichbar ist unser Ziel: Ich würde dieses Jahr gerne den Halbmarathon unter 1:37:30 laufen, aktuelle Bestzeit ist 1:41:54.

    Ich laufe:

    - 1000er-Intervalle in < 4:15, den letzten (d.h. achten) in ~ 4:00, wenn ich wirklich alles raushaue.
    - 3000er-Intervalle in <13:45 (entspricht 4:35), den letzten (d.h. vierten) in ~ 13:00, den dann am Limit.
    - 5000 m auf der Bahn in 22:30 (entspricht 4:30), das dann verhältnismäßig "locker".
    - 10 km auf der Straße im Wettkampf in 43:57 (entspricht 4:24).
    - Tempodauerläufe in unter 4:45er-Pace, oder Crescendo-Läufe von 5:15 auf 4:15 mit demselben Schnitt (Strecke: 12,5 km)
    - lange Läufe (= alles über 20) in 5:30 aufwärts, gerne auch mal in Richtung der 6:00.

    Was es dir bringen könnte, die langen Läufe langsamer zu laufen? Du wärest erholter.

    Für mich liest sich dein Training als zu hart für das Ziel, vielleicht hast du dir die Speicher vorm Wettkampf leergelaufen?

    Dein Zielpace für den Halbmarathon wäre 4:36. Meines Erachtens musst du diese in 3.000er-Intervallen drauf haben, nicht aber im Tempodauerlauf. Und für die langen Läufe käme ich auf eine Pace von 5:30 bis 5:45, wobei Überdistanzläufe ohne Verlust des Trainingseffekts (aber eben mit weniger langfristiger, schleichender Verausgabung) durchaus auch langsamer sein dürften.

    Ich werd dich, dein Training, deine Wettkämpfe (wenn's dir recht ist) weiter verfolgen. Das ist ja genau der Bereich, der mich auch interessiert.

  3. #3

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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Da ich aus beruflichen Gründen aktuell beim besten Willen nicht in der Lage bin, nach einem festen Trainingsplan zu laufen, trainiere ich letztendlich rein nach Lust & Laune und Gefühl. Aber immerhin komme ich dabei im Schnitt auf gut 50 Wochenkilometer und versuche eigentlich auch, immer mal wieder die wichtigsten Elemente unterzubringen (LaLas, Intervalle etc.)
    Wie läufst du denn die Intervalle?

    Die Bandbreite ist tatsächlich ziemlich eng. Eine Minute Unterschied zw. 5k-Tempo und joggen ist nicht besonders viel.
    Bei mir lag voriges Jahr beim 10k-Training das Spektrum zw. 5:10 bis 5:30 für die lockeren Läufe und 4:00 für die 1000m Intervalle.

  4. #4
    Avatar von meissner
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    Ich bewege mich gerade in ähnlichen Maßstäben; Deine Geschwindigkeiten sind sehr interessant.
    30k in ca. 04:50 min/km finde ich - gerade im Vergleich zu Deinem angegebenen Intervalltempo - schon ziemlich krass. Das ist eine fordernde Einheit.
    Empfehlen würde ich Dir, am Laufstil zu arbeiten. Lauf-ABC ist nervig, aber wenn Du das sauber machst (1x/Woche, mind. 6 verschiedene Übungen, je 3x ungefähr 60-80m) dann bringt das was. Außerdem würde ich in die Jogging-Läufe regelmäßige Steigerungen einbauen. Ziel wäre es, allmählich die Schrittlänge zu vergrößern; da die Kondition ja gut ist (30k in weit unter 2 1/2 h!!) sollte das dazu führen, dass Du Tempo um die 04:20 min/km so halbwegs locker laufen kannst. Vielleicht mal anfangen mit ca. 500m und bewusstem extra Kniehub, so dass Du ein Gefühl für das Tempo hast; das dann ausbauen. Im Vergleich zu den berichteten 03:48 min/km für 1000m sollte das gut funktionieren.

    Dann ist irgendwann auch mal eine Strecke von durchgehend 5-6k in dem Tempo drin, vielleicht als Tempowechsellauf...
    Und ja, Einheiten im streng regenerativen Tempo von ca. 05:20 min/km sind notwendig: sie bilden das Fundament für die fordernden Einheiten. Nur wenn das breit genug ist, kannst Du ausreichend schnelle Sachen ausprobieren (und übernimmst Dich nicht dabei).

    Ich bin sehr gespannt, von Deinen Erfahrungen weiter zu lesen. Bitte berichten, wenn es soweit ist!

  5. #5
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zunächst einmal schon mal Danke für Antworten!

    Zitat Zitat von miniwadl Beitrag anzeigen
    Wie läufst du denn die Intervalle?
    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Ich laufe:
    - 1000er-Intervalle in < 4:15, den letzten (d.h. achten) in ~ 4:00, wenn ich wirklich alles raushaue.
    - 3000er-Intervalle in <13:45 (entspricht 4:35), den letzten (d.h. vierten) in ~ 13:00, den dann am Limit.
    Soweit sind meine Zeiten da sogar noch halbwegs ähnlich:
    • 8x500 (Bahn) laufe ich so mit 2:00 - 2:05
    • 6x1000 (Laufband) mit 14 km/h (4:17), an guten Tagen dann die letzten 2-3 mit 14.5 (4:08)
    • 3x3000 (Laufband) mit 13 km/h (4:37)


    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    - 5000 m auf der Bahn in 22:30 (entspricht 4:30), das dann verhältnismäßig "locker".
    - 10 km auf der Straße im Wettkampf in 43:57 (entspricht 4:24).
    - Tempodauerläufe in unter 4:45er-Pace, oder Crescendo-Läufe von 5:15 auf 4:15 mit demselben Schnitt (Strecke: 12,5 km)
    - lange Läufe (= alles über 20) in 5:30 aufwärts, gerne auch mal in Richtung der 6:00.
    Da werden dann die Unterschiede größer:
    • 5000m bin ich nie wirklich auf Zeit gelaufen. Ich denke mal 22:30 dürfte ich schon schaffen, aber bestimmt nicht "locker"
    • 10k liegt der Rekord bei 44:47, und wenn ich ganz,ganz ehrlich bin, vermute ich dass die Strecke beim dem WK 100-200m zu kurz war
    • TDLs kommen im Schnitt ganz gut hin. Wobei ich auch sagen muss, dass ein Großteil meiner Laufstrecken etwas hüglig sind (so im Bereich 100HM pro 10km) und die Pace pro km daher durchaus stärker variiert.
    • Die langen LaLas wie gesagt teils mit 4.50. Ok, manchmal auch etwas "langsamer" mit vielleicht 5:00, aber das wird am Ende auch nicht mehr den großen Unterschied machen.


    Wenn ich mich so durch meine Trainingshistorie klicke, fällt mir aber doch eines auf:

    Irgendwie habe ich in den letzten Monaten/Wochen doch deutlich weniger explizites Tempotraining gemacht, als ich gedacht hätte. In der Zeit vor meiner HM-Bestzeit waren da irgendwie doch deutlich mehr Einheiten. Anschließend kam dann das Marathon-Training und ich habe im Zweifelsfall doch oft eher einen weiteren "normalen" Lauf anstelle eines Intervalltrainings gemacht, nur um irgendwie Wochenkilometer hoch zu bekommen...

    Offensichtlich hat da die Grundschnelligkeit doch mehr drunter gelitten, als ich gedacht wird. Und schon irgendwie krass, dass mir das bisher kaum aufgefallen ist. Das sind dann wohl die Tücken vom Ohne-Traingsplan-Laufen...

    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Was es dir bringen könnte, die langen Läufe langsamer zu laufen? Du wärest erholter.

    Für mich liest sich dein Training als zu hart für das Ziel, vielleicht hast du dir die Speicher vorm Wettkampf leergelaufen?
    Prinzipiell hast du sicher nicht unrecht. Obwohl man sagen muss, dass ich jetzt gerade in der Woche vorm aktuellen HM aus zeittechnischen Gründen eh nur sehr wenig gelaufen bin, Freitag & Samstag gar nicht. Ob da der über-schnelle 30er 7 Tage zuvor wirklich noch den großen Einfluss hatte?

    Das kuriose ist ja, dass ich die ~4:50 bei den LaLas gar nicht gezielt laufe, sondern das Tempo einfach rauskommt, wenn ich ohne auf Pace oder Puls zu achten "entspannt" los laufe. Und ich halte das grobe Tempo auch bis zum Ende, also kein massiver Einbruch kurz vor Ende. Und rein vom Körpergefühl her habe ich den Eindruck, dass ich spätestens 2 Tage später keinerlei Nachwirkungen vom Lauf mehr habe. Aber gut, das Gefühl kann natürlich täuschen. Vermutlich sollte ich mich mal wirklich konsequent abbremsen und die LaLas zumindest ein wenig langsamer laufen...

    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Ich werd dich, dein Training, deine Wettkämpfe (wenn's dir recht ist) weiter verfolgen. Das ist ja genau der Bereich, der mich auch interessiert.
    Solange du jetzt nicht erwartest, dass ich hier jetzt ein genaues Tagebuch führe, klar, gerne. Zumindest von meinen Wettkämpfen werde ich hier sicherlich in irgendwelchen Threads berichten.


    ==> Ich nehme zumindest schon mal mit, das ich definitiv wieder mehr Tempotraining machen muss. Da meine Ausdauer offensichtlich aktuell eh ausreichend vorhanden ist, darf dafür durchaus auch mal ein längere Lauf für "drauf gehen". Außerdem sollte ich versuchen, meine LaLas zumindest ein wenig vernünftiger anzugehen, da es gut möglich ist, dass die mich eben doch mehr belasten als mir bewusst ist und ich einfach unbewusst in einen dauererschöpften Zustand rein geraten bin.

  6. #6
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von meissner Beitrag anzeigen
    I
    Empfehlen würde ich Dir, am Laufstil zu arbeiten. Lauf-ABC ist nervig, aber wenn Du das sauber machst (1x/Woche, mind. 6 verschiedene Übungen, je 3x ungefähr 60-80m) dann bringt das was. Außerdem würde ich in die Jogging-Läufe regelmäßige Steigerungen einbauen. Ziel wäre es, allmählich die Schrittlänge zu vergrößern; da die Kondition ja gut ist (30k in weit unter 2 1/2 h!!) sollte das dazu führen, dass Du Tempo um die 04:20 min/km so halbwegs locker laufen kannst. Vielleicht mal anfangen mit ca. 500m und bewusstem extra Kniehub, so dass Du ein Gefühl für das Tempo hast; das dann ausbauen. Im Vergleich zu den berichteten 03:48 min/km für 1000m sollte das gut funktionieren.
    Arbeiten an der Lauftechnik ist zugegeben auch etwas, das ich in letzter Zeit sehr vernachlässigt habe.

    Obwohl ich auch da "anders ticke" als die meisten anderen:

    Bei mir ist wohl weniger die Schrittlänge das Problem, sonder die Schrittfrequenz. Den HM gestern bin ich z.B. mit einer Schrittfrequenz von 160 gelaufen (=> Schrittlänge: 1.34m), was wohl für einen "ernsthaft" am Limit gelaufen Lauf extrem niedrig ist. Ob es jetzt Sinn machen würde, meine Schrittfrequenz mit Gewalt zu erhöhen, bezweifle ich. Aber ich denke mal, dass diese Schrittfrequenz eher am unteren Limit durchaus ein Indikator sein könnte, dass meine Lauftechnik nicht ideal ist.

  7. #7
    Ambitionierter Spaßläufer Avatar von Alcx
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    Ich würde noch (falls möglich) öfters Läufe im hügeligen Gelände, "Bergläufe", Bergsprints und auf den kürzeren Distanzen auch den längeren Schritt in die Runde werfen, hat mir vom Tempo her viel gebracht. Wohne zwar im hügeligen Gelände, aber einen Trainingslauf mit Pace 4:50 bei Läufen über 22 km habe ich bis zum heutigen Tag "noch nicht geschafft", grad mal nachgeschaut. Vielleicht ist dieses bei dir dann doch "etwas" zu schnell für einen LaLaLa .

  8. #8
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Bei mir ist wohl weniger die Schrittlänge das Problem, sonder die Schrittfrequenz. Den HM gestern bin ich z.B. mit einer Schrittfrequenz von 160 gelaufen (=> Schrittlänge: 1.34m), was wohl für einen "ernsthaft" am Limit gelaufen Lauf extrem niedrig ist.
    Wie kommst du darauf? Vergleiche das doch mal mit den Profis, die meinetwegen im 3er Schnitt bei einer 180 Frequenz laufen.
    3 min/km -> pro Minute 333,33 Meter.
    180 Schritte pro Minute, also 333,33 m / 180 = 1,85 m pro Schritt.

    D.h., du läufst mit 160/180 = 89% der Frequenz und 1,34/1,85 = 72% der Schrittlänge eines solchen Profis.

    Davon abgesehen: du läufst einfach zu oft in dem dir gefallenden Tempobereich. Passiert oft bei ungeplantem Vorgehen. Mehr Polarisieren würde helfen.
    "If you want to become a better runner, you have to run more often. It is that easy." - Tom Fleming

  9. #9
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Alcx Beitrag anzeigen
    Ich würde noch (falls möglich) öfters Läufe im hügeligen Gelände, "Bergläufe", Bergsprints und auf den kürzeren Distanzen auch den längeren Schritt in die Runde werfen, hat mir vom Tempo her viel gebracht.
    Statt der der Luschendistanz HM hätte der TE mal lieber in dieser Jahreszeit einen netten Crosslauf mitmachen sollen. Da ist Wettkampfhärte und Kraftausdauer gefragt.

    Und die Intervalle auf dem Laufband. Da tut mir die Läuferseele weh
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  10. #10

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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    Oder würde es Sinn machen, doch öfters auch mal deutlich langsamer zu laufen?
    jep, zumindest würde ich es mal eine zeitlang versuchen

    Nur solange ich keine orthopädischen Probleme bekomme, wüsste ich nicht was mir ein künstliches Herunterbremsen bringen soll?
    auch Langsamlaufen kann einen Reiz für den Körper darstellen. Stichwort: Fettstoffwechsel

    Ansonsten ist dein "Problem" jammern auf hohen Niveau - aber ich bin der Meinung, dass aufgrund des engen Pace-Fensters dein Körper einfach wenig Reize, auf die er noch verbessernd reagieren kann, erfährt.
    Also - die langen langsamer und bei den IV-Einheiten eine Schippe drauf

  11. #11
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Wie kommst du darauf? Vergleiche das doch mal mit den Profis, die meinetwegen im 3er Schnitt bei einer 180 Frequenz laufen.
    3 min/km -> pro Minute 333,33 Meter.
    180 Schritte pro Minute, also 333,33 m / 180 = 1,85 m pro Schritt.

    D.h., du läufst mit 160/180 = 89% der Frequenz und 1,34/1,85 = 72% der Schrittlänge eines solchen Profis.
    Hm, so gesehen macht das durchaus Sinn. Man liest halt oft, das man eine Frequenz von so 170-180 anstreben sollte und ich habe durchaus den Eindruck, dass die meisten Leute hier im Forum auch eher mit ~170 unterwegs sind. Aber gut, das war jetzt auch eher eine Randbemerkung, wirklich gestört hat mich der Wert eigentlich nie und ich habe jetzt auch nie ernsthaft probiert, ihn zu erhöhen.

    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Davon abgesehen: du läufst einfach zu oft in dem dir gefallenden Tempobereich. Passiert oft bei ungeplantem Vorgehen. Mehr Polarisieren würde helfen.
    Ich befürchte, das trifft den Kern des Problems mehr als mir lieb ist. Also:

    Nicht immer nur Laufänfängern zum abwechslungsreichen Training raten, sondern auch selbst mal entsprechend umsetzten...

  12. #12

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    45 min auf 10 km ist zu langsam für "klar unter 1:37h". Deine 1:39h passen zu den 45 min/10km.

    4:50min/km ist viel zu schnell. Zum Vergleich: Greif will für 3h-Marathon ca. 5:00 min/km für einen DL. Mit so einem hohem DL-Tempo läufst du im Mittelgas-Bereich und es bringt dich nicht weiter. Dafür macht es dich müse und somit zu müde für die harten Sachen. Der Vorteil ist, dass wer 4:50 min/km über 30 km kann, der sollte auch längere TDL über 4:25-4:30 min/km können. Musst dich halt mal im Training richtig quälen über 12-15 km. Wenn das ein paar mal gemacht hast, dann klappt auch die <1:37h.

  13. #13
    Ambitionierter Spaßläufer Avatar von Alcx
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Und die Intervalle auf dem Laufband.
    Als bekennender Winterhasser (Minustemperaturen, Eis, Schnee) könnte ich mir dieses sogar vorstellen.
    Aber da ich eh nicht die Möglichkeit dazu habe, oder mit dem Auto irgendwo hin fahren müsste, stellt sich mir die Frage nicht. Vielleicht soll es dann so sein ... die "Bergläufe" im Schneetreiben bei 0 Grad, abends im Dunklem, waren jedenfalls herrlich .

  14. #14
    Avatar von Avanti-
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    Hallo Dartan,

    wenn Du 50 WKM läufst, gehe ich davon aus, das Du "nur" 3 mal die Woche läufst.

    Alle Trainingsplänen für einen HM in Deiner Wunschzeit haben aber mind. 4 Trainingstage und auch Wochenumfänge in der Spitze von 70-80km.
    Hinzu kommt, dass Du mit einem Trainingsplan Deine Form für den Wettkampftag formst (wenn er denn dann aufgeht).

    Ich habe von Mai bis November letzten Jahres auch nur noch 3 mal die Woche mit ca. 45 km trainiert und kaum Fortschritte erzielen können. Bei mir ist es auch so, dass ich eher der ausdauernde Läufer bin. Soll heißen, dass es mir auch einfacher fällt lange Läufe zu schnell zu laufen und mir die kurzen schnellen Sachen schwerer fallen. Das liegt aber auch daran, dass ich nach kurzen schnellen Intervallen (z.B. 9-10x400mtr. 90 sek.) länger regenerieren muss und ich auch deutlich meine Beine spüre.


    Im Moment trainiere ich nach Plan auf einen HM sub 1:35 (letzter HM 1:38) und laufe 5 mal die Woche ca. 70-80km.

    Im April kann ich Dir sagen, ob es funktioniert hat.


    Avanti

  15. #15
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Im Moment trainiere ich nach Plan auf einen HM sub 1:35 (letzter HM 1:38) und laufe 5 mal die Woche ca. 70-80km.
    Da wäre mir der Aufwand für den Ertrag zu gering.
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  16. #16
    Avatar von Avanti-
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Da wäre mir der Aufwand für den Ertrag zu gering.
    Welche Zeit wäre bei Dir für den Trainingsaufwand angemessen?

    Avanti

  17. #17
    sub-4 Avatar von D-Bus
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    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Da wäre mir der Aufwand für den Ertrag zu gering.
    Mehr Laufen -> mehr Spaß -> bessere Zeiten -> mehr Gönnen ohne zu verfetten. Win-win-win.
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  18. #18

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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Welche Zeit wäre bei Dir für den Trainingsaufwand angemessen?

    Avanti
    Das hängt ja auch von deinem Gewicht und Alter ab.

  19. #19
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Welche Zeit wäre bei Dir für den Trainingsaufwand angemessen?

    Avanti
    Zitat Zitat von sbm80 Beitrag anzeigen
    Das hängt ja auch von deinem Gewicht und Alter ab.
    Wo er Recht hat, hat er Recht


    Bei mir war der HM immer eher eine Strecke, die ich gelegentlich mal gelaufen bin. Im Training bin ich als längste Strecke max. 18-19KM gelaufen, allerdings eher im hügeligen Gelände und als Crescendo. Darum bin ich nicht auf große Kilometerumfänge gekommen und trotzden ein paar Minuten unter 1:30 Std. geblieben. Mir waren kürzere Wettkampfdistanzen immer lieber.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  20. #20
    Avatar von Avanti-
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    Zitat Zitat von sbm80 Beitrag anzeigen
    Das hängt ja auch von deinem Gewicht und Alter ab.
    Und auch davon, wie lange man schon läuft.

    Da ich erst 15 Monate, in AK m45 und mit einem BMI von 24,7 laufe, will ich mich nicht beschweren. Aber klar, es gibt Leute, die laufen mit 25wkm einen HM in 1:35. Bei mir ist das irgendwie nicht der Fall. Muss wohl am falschen Training oder so liegen


    Avanti

  21. #21
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Mehr Laufen -> mehr Spaß -> bessere Zeiten -> mehr Gönnen ohne zu verfetten. Win-win-win.
    Diese viele Lauferei ist doch stinklangweilig. Ich habe mich immer beeilt, weil ich noch etwas besseres vorhatte.
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  22. #22
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Und auch davon, wie lange man schon läuft.

    Da ich erst 15 Monate, in AK m45 und mit einem BMI von 24,7 laufe, will ich mich nicht beschweren.
    Dann paßt das schon
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  23. #23

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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Und auch davon, wie lange man schon läuft.

    Da ich erst 15 Monate, in AK m45 und mit einem BMI von 24,7 laufe, will ich mich nicht beschweren. Aber klar, es gibt Leute, die laufen mit 25wkm einen HM in 1:35. Bei mir ist das irgendwie nicht der Fall. Muss wohl am falschen Training oder so liegen


    Avanti
    Dein Gewicht ist auch recht hoch für einen Läufer. Komm da mal Richtung 20 und dann fällt sogar die 1:30 AK45 ist sicher kein Problem.

    M.E. ist das Problem zwischen so 1:38-1:40 und 1:30-1:32, dass man die Pace für 1:30 einfach ganz anders wahrnimmt. Da denkt man beim ersten Versuch, dass das nie und nimmer gut gehen kann. V.a. wenn man halt zuvor aus der Region 1:38-1:40 kam. Es ist m.E. eine Kopfsache. So wie er hier eben 30km zügig laufen kann, aber es sinnvoller wäre im Training mal jede Woche 15 km zu ballern. Auch das ist am Anfang Kopfsache. Wenn man aber die Fortschritte sieht, dann zieht man die 15 km einfach durch.

  24. #24
    Avatar von Avanti-
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    Zitat Zitat von sbm80 Beitrag anzeigen
    Dein Gewicht ist auch recht hoch für einen Läufer. Komm da mal Richtung 20 und dann fällt sogar die 1:30 AK45 ist sicher kein Problem.

    M.E. ist das Problem zwischen so 1:38-1:40 und 1:30-1:32, dass man die Pace für 1:30 einfach ganz anders wahrnimmt. Da denkt man beim ersten Versuch, dass das nie und nimmer gut gehen kann. V.a. wenn man halt zuvor aus der Region 1:38-1:40 kam. Es ist m.E. eine Kopfsache. So wie er hier eben 30km zügig laufen kann, aber es sinnvoller wäre im Training mal jede Woche 15 km zu ballern. Auch das ist am Anfang Kopfsache. Wenn man aber die Fortschritte sieht, dann zieht man die 15 km einfach durch.
    Bei mir geht einfach nichts mehr an Gewicht runter, obwohl ich schon etwas die Kalorien reduziert habe. Bin jetzt in 2016 500km gelaufen und habe in der Zeit nur ca. 700gr runter. Da müsste sich eigentlich etwas mehr bewegen

    BMI Richtung 20. Ich werde bereits jetzt schon ständig angesprochen, das ich so mager aussehen würde

    Mal schauen, was sich in der heißen Phase des Trainings noch so ergibt

    Avanti

  25. #25
    Ambitionierter Spaßläufer Avatar von Alcx
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    Zitat Zitat von Avanti- Beitrag anzeigen
    Bei mir geht einfach nichts mehr an Gewicht runter, obwohl ich schon etwas die Kalorien reduziert habe.
    "etwas" ist dann wohl zu wenig .

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