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  1. #1
    Alderamin
    Gast

    Standard Running Reloaded - Jetzt erst recht

    Hallo Laufsportfreunde,

    wie ich hier bei meinem hiesigen Einstand kundtat, stand gestern mein erster Wettkampf an, 10 km Stadtlauf bei uns durch den Heimatort, 6 Runden durch die Fußgängerzone. Gesetztes Ziel für mich (51, BMI 27, noch ca. 8 kg vom Normalgewicht entfernt) war, die Strecke unter einer Stunde zu schaffen und nicht gerade letzter in meiner Altersklasse zu werden.

    Optimist, der ich bin, hatte ich nach Steffnys 6-wöchigen "unter 55 Minuten" Trainingsplan trainiert, bin allerdings erst mit der zweiten Woche eingestiegen, da ich erst vor fünf Wochen die Möglichkeit ins Auge gefasst hatte, bei dem Lauf mitzumachen, den hatte ich mir an Weihnachten noch nicht zugetraut und sowieso für langweilig und unangenehm befunden (6 Runden durch die triste Innenstadt bei voraussichtlich usseligem Wetter im Februar und nicht vorhandener Pace waren nicht so der Motivator), hab's aber zum Glück dann doch getan. Kann ja nicht schaden, mal so was mit zu machen und seinen persönlichen Stand ermitteln zu lassen. Vor allem war das Motivation, mal am Tempo zu arbeiten. 6:45 maximale Pace waren nicht so der Bringer.

    Ich muss gestehen, dass ich den Trainingsplan nicht besonders streng befolgt habe. Die Samstagsläufe ließ ich weg, weil meine Frau schon wenig glücklich über die Lauf-Sonntage war, wo ich danach zu platt war, um noch irgendwelche Ausflüge mit ihr zu machen, und einmal die Woche war ich schwimmen statt laufen, blieben also zwei Lauftermine die Woche, einmal schnell, einmal lang, einmal abends nach der Arbeit im Dunklen, mit Stirnlampe, einmal Sonntag Mittag im Hellen. Die letzten beiden Wochen wollte ich das Schwimmen dann auslassen und je dreimal laufen, aber in der vorletzten Woche merkte ich eine drohende Erkältung und strich einen Lauftermin. Die Erkältung konnte ich weitgehend abwenden, ein leichter Schnupfen mit trockener Nase blieb, den hab' ich sogar jetzt noch, aber er behinderte mich nicht spürbar.

    Am Anfang des Trainings schaffte ich es noch nicht, die Trainingsvorgaben (6 km mit 5:55/km, 5x 1km in 5:24) einzuhalten, insbesondere weil meine doofe GPS-Uhr mich bei der Pace belog und entweder viel zu viel oder viel zu wenig anzeigte und bei den Intervallen ein, zwei Minuten brauchte, um auf irgendein Tempo zu konvergieren. Am Ende waren die Intervalle dann nur 5:40. Die ersten 6 km TDL waren noch bei 6:08. In der vorletzten Woche schaffte ich dann aber 6 km mit 5:54, am Ende aber ziemlich platt und froh, dass es vorbei war.

    Am vergangenen Sonntag machte ich dann eine kleine Generalprobe, statt des langen Laufs holte ich den wegen der Erkältung ausgefallen TDL nach, statt 6 km programmierte ich mir 7 in die Uhr, und lief dann nach Pulsanzeige das Tempo, das ich glaubte, länger halten zu können (ca. 90% HF max). Ich hielt es dann auch und hatte sogar noch Luft, zwei Kilometer dran zu hängen. Am Ende hatte ich mit der Einlaufstrecke 11,5 km, wovon ich die ersten in 1:01:16 geschafft hatte (6:08/km Pace). Es schien also möglich, im Wettkampf die Stunde zu unterbieten. Am Dienstag gab's dann nochmal 8 Intervalle zu 400 m mit 2:04 Zielzeit (5:10/km), und die schaffte ich in 1:59 bis 2:07, die meisten davon im unteren Bereich, war also im Plan. Donnerstag noch ein leichter Lauf von 6,3 km in 6:24er Pace und das Rennen konnte kommen.

    Ich hatte mir überlegt, wie ich am besten mit der ungenauen Uhr die Geschwindigkeit kontrolliere (eine Zeit pro Runde gibt's, glaube ich, bei der TomTom nicht) und mir dann eine Methode überlegt, mit der ich schon beim Schwimmen die Bahnen zähle: ich programmiere mir die geplante Rundenzeit, und dann vibriert die Uhr am Ende der Runde. Wenn sie vor der vollendeten Rundenstrecke vibriert, bin ich zu langsam, vibriert sie danach, habe ich Vorsprung. Da der Lauf mit einem Prolog von 350 m vor der eigentlichen Runde von 1,63 km startete, nahm ich das Intervallprogramm, das ich ja schon vom Training kannte, programmierte mir als Einlaufzeit die Zeit, die ich bei 6:00 Pace für 350 m brauchen sollte (2:05), für die Intervallzeit ungefähr die Hälfte der Runde (4:55), bis zu einer markanten Kreuzung, wo ich abbiegen musste, und den Rest der Rundenzeit als Erholungszeit (4:40, in Summe also 9:35 und damit etwa 5:53er Pace, die Stunde sollte nicht an Ungenauigkeit meiner Messungen mit Google Earth scheitern). Die ich natürlich nicht zum Ausruhen zu nutzen gedachte, sondern als zusätzlichen Kontrollpunkt, der auf Höhe des Ziels lag.

    Ein halbe Stunde vor dem Start war dort noch nicht viel los, der 5 km Lauf ging gerade zu Ende. Ein bisschen warm gelaufen (es war sonnig, aber schneidender Ostwind bei 5°C, man fröstelte schnell ohne Jacke) und mit den Schwiegereltern und meiner Frau geschnackt, die zur Verstärkung dabei waren. Irgendwie hatte ich mit mehr Brimborium gerechnet, da war irgendwie gar nix, was nach Start aussah. Wir waren noch fast die ersten am Start, nach und nach füllte es sich aber. Nachher kam dann dann ein Mini-Van mit mutmaßlich dem Organisationskomitee, und die stellten dann rechts und links der Straße eine Fahne auf. Hab' mich relativ weit hinten im Feld einsortiert, um den anderen nicht zu sehr im Weg rum zu stehen, deswegen sah ich nicht so genau, was vorne abging, aber mittlerweile war es ziemlich voll, rund 395 Läufer waren gemeldet. Das ganze zog sich ziemlich, ich bekam kalte Finger und fror trotz Windbreaker-Jacke ein wenig, wann ging's denn endlich los? Die GPS-Uhr wartete im Pausestatus mit gefundenen Satelliten und zeigte mir auf diese Weise keine Uhrzeit mehr an, aber ich hörte, wie jemand sagte, wir seien schon 4 Minuten über die Zeit - man musste eine Hautpstraße sperren, die der Prolog kreuzte, bevor es in die Fußgängerzone ging, die Polizei musste wohl erst Freigabe melden.

    Dann endlich der erlösende Startschuss und alle wetzten los. Wobei mir dei Vorderleute dann doch etwas im Weg standen. Ich schlängelte mich da irgendwie durch, aber ohne viel Tempo zu machen, man soll ja keinesfalls zu schnell loslaufen. Da die Zeit schon durch den Vibrationsalarm der Uhr kontrolliert wurde und die Momentan-Pace erfahrungsgemäß nichts taugte, stellte ich die Uhr auf Pulsanzeige und - oh Schreck - da stand mein HF-max von 173, ich hatte noch nie einen höheren Wert in der Anzeige, obwohl ich mich doch gerade keineswegs verausgabte. Ich nahm ein klein wenig Tempo raus, und als ich am Ziel vorbei kam, summte die Uhr erst 15, 20 Meter hinter dem geplanten Punkt, ich war also voll im Soll.

    Das Feld verteilte sich nun ein wenig und ich konnte so laufen, wie ich wollte. Am ersten Zwischenpunkt hatte ich schon ungefähr 40-50 Meter Vorsprung, mein Plan ging prima auf. Ich bekam genug Luft, blieb mit dem Puls knapp unter 160, das konnte ich länger halten, etwaige Tempoverschärfung wollte ich mir für die zweite Hälfte aufsparen.

    Die Streckenposten spendeten höflichen Applaus (die armen Jungs und Mädels mussten das eine volle Stunde lang tun, Respekt!), ansonsten hielt sich der Publikumsjubel in Grenzen, nur der eine oder andere Verein bejubelte seine Läufer. Ich hatte natürlich auch mein Team kurz vor dem Zielbereich, die mich aufmunterten und die Runden mitzählten. Meine größte Angst war, mich zu verzählen und zu früh oder zu spät in die Zielgerade auszuscheren, aber ich konnte Gesamtstrecke und Gesamtzeit in der kleinen Anzeige oben auf der Uhr lesen, was mir sonst mit der Gleitsichtbrille nicht bei allen Beleuchtungsverhältnissen gelingt.

    Nach 1,5 Runden ein Trillerpfiff und der Ruf "Rechts laufen!". Ein Fahrrad fuhr voraus und dahinter kam der spätere Gesamtsieger angeflogen, ich wurde bereits überrundet. Der Junge Mann Jahrgang 1997 (meinereiner: 1964) finishte später in 31 Minuten, die beste Dame in 37 Minuten. Zu den nächsten Runden gibt's nicht viel zu erzählen, ich lief halt so vor mich hin und bekam gut Luft, hilet den Puls um 160 herum.

    Ruca schrieb hier neulich, dass man bei km 7 ungefähr kurz vor'm Aufgeben sein müsste, aber da war ich relativ locker unterwegs und dachte mir, da ist noch Luft nach oben. Ich hab' den Puls dann auch mal die 160 überschreiten lassen, das musste ich aber schon deshalb, um das Tempo beizuhalten. Schön war, dass ich ab und zu auch mal jemand überholen konnte, in Runde 5 auch den Besenmann, der auf dem Fahrrad hinter dem Ende des Feldes herfuhr, um die Liegengebliebenen aufzufegen . Ein kleiner Zwischenspurt vorbei an einer Familie, die nebeneinander lief, ging dann aber ziemlich auf die Pumpe, die hatten mich nachher wieder passiert, aber eine halbe Runde später hatte ich mich berappelt und sie endgültig überholt.

    In der letzten Runde holte ich dann nochmal alles raus, schnappte nach Luft wie ein Goldfisch im Trockenen, und legte sogar noch einen Endspurt rein, als ich in den Zielbereich einlief. Ich stoppte die Uhr da, wo ich die Ziellinie wähnte, aber danach erst kam so eine schwarze Matte links, wo man den Transponder vorbeiführen musste, da war ich schon im Auslaufen. Außerdem hatte ich die Uhr erst beim Überschreiten der Startlinie gestartet, während die offizielle Zeitmessung wohl mit dem Startschuss gestartet worden war. Jedenfalls zeigte die Uhr am Ende 10,25 gelaufene Kilometer an (die Strecke war aber DLV-vermessen, die wird schon gestimmt haben) und 58:02 Minuten. Auf jeden Fall sollte ich unter einer Stunde geblieben sein.

    Da ich mir keine Illusionen bzgl. der 1,5 h später stattfindenden Siegerehrungen machte, fuhren wir heim zum Duschen und Ausruhen. Ich schaute dann ins Netz, wo schon bald die Ergebnisliste erschien. Offizielle Zeit war 58:14, damit war ich 299. von 342 Teilnehmern, 239. von 258 bei den Herren und 30. von 33 in meiner Altersklasse M50. Alle Ziele erreicht, aber auch ziemlich geerdet, das ist jetzt keine Zeit zum Prahlen, und auf den Videos, die meine Frau mit dem Handy gemacht hatte, sah ich auch reichlich unelegant aus, ein alter schlurfender Sack unter vielen jungen Leuten, die einen echten Laufstil hatten, da muss ich noch dran arbeiten und vor allem noch Abspecken. Aber dabei gewesen, nicht letzter geworden und durch das Training, das ich ohne den Lauf bestimmt nicht so durchgezogen hätte, eine Geschwindigkeitssteigerung auf 5:49/km erreicht, das ist schon mal was anderes als die 7 Minuten vom Anfang des Jahres. Ich hab' sogar ein paar jüngere überholt, ein paar M40 und 35, sogar einen M30. Wäre ich nur die 5 km gelaufen, dann hätte ich mit meiner 5km-Zwischenzeit aus dem 10-km-Lauf sogar den 221. von 491 Plätzen gemacht, für die 10 km hatten sich offenbar deutlich weniger Anfänger, Bierlaunen- und Gelegenheitsläufer angemeldet (eigentlich war der 5 km-Lauf mit 600 Teilnehmern ausgebucht, schwach, dass 109 offenbar gar nicht angetreten waren).

    Im Juni gibt's wieder einen 10-km-Lauf bei uns, und zwar über meine Hausstrecke am Fluss entlang, da wären dann 55 Minuten zu unterbieten. Und die momentane Pace würde ich gerne auf HM-Strecke ausdehnen, HM unter 2h. Im Moment (17,7 km in 2:04:04) noch illusorisch, aber das Jahr ist ja noch lang und ich fange ja eben erst an. Und im September vielleicht 15 km in Köln, wo 6000 Läufer am Start sind. Mal gucken.

    So, ab morgen wird das Wetter voraussichtlich usselig, einige hier werden Challenge-Punkte im Schneeregen sammeln, aber ich geh' zweimal lecker Schwimmen und erhole mich schön.

  2. #2
    crsieben
    Gast

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    Herzlichen Glückwunsch zum ersten Wettkampf und zur guten Premieren-Zeit.

    Das Phänomen, dass man beim 5er mit vergleichsweise dürftigen Leistungen viel weiter nach vorne kommt als mit durchaus ordentlichen Leistungen beim 10er, das ist wohl überall zu beobachten. Da es fast immer beides gibt, wählen (verständlicherweise) die meisten Anfänger die 5 und (eher unverständlicherweise) auch die meisten ambitionierten Läufer die 10. Letzteres find ich merkwürdig, denn auch die 5 sind eine vollwertige Wettkampfdistanz, es ist ja nicht so, dass "länger laufen" irgendwie mehr wert ist, nur weil's länger ist.

    Ganz allgemein würde ich davon abraten, im Wettkampf mit Pulsuhr zu laufen. Aber gut, ich rate ja auch schon davon ab, im Training mit Pulsuhr zu laufen, deshalb wirst du meine Aussage diesbezüglich einordnen können.

  3. #3
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Alderamin Beitrag anzeigen
    H
    Ruca schrieb hier neulich, dass man bei km 7 ungefähr kurz vor'm Aufgeben sein müsste
    Öhhh.... nein, habe ich nicht...

    Dir ganz herzlichen Glückwunsch. Jetzt lösche bloß nicht die Videos, sondern freue Dich darüber, wenn es im Juni oder September anders aussieht. Von mir kenne ich keine Videos (abgesehen von ca. 0,5s auf Youtube, bei denen ich durchs Bild husche) aber was man auf den Fotos für einen Unterschied sieht, ist großartig. Weniger Bauch, bessere Haltung. Wäre schade, wenn man den Vergleich nicht hätte.

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
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  4. #4
    Alderamin
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    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Herzlichen Glückwunsch zum ersten Wettkampf und zur guten Premieren-Zeit.
    Danke !

    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Ganz allgemein würde ich davon abraten, im Wettkampf mit Pulsuhr zu laufen. Aber gut, ich rate ja auch schon davon ab, im Training mit Pulsuhr zu laufen, deshalb wirst du meine Aussage diesbezüglich einordnen können.
    Der Puls war eine Orientierung für meinen allerersten Wettkampf, die Uhr misst den meist ziemlich gut, und wenn ich da 164 lese, dann weiß ich, dass mir kurz danach die Luft ausgehen wird, und so konnte ich ein gleichmäßiges, für mich hohes Tempo halten. Einmal fiel der Puls allerdings plötzlich in den Keller, offenbar eine Fehlmessung, da stellte ich die Uhr auf Pace-Anzeige um und war kurz danach außer Puste, weil mir die Orientierung plötzlich fehlte. Zum Glück war das nur ein paar hundert Meter lang, dann stimmte die Pulsanzeige wieder. Jedenfalls hat der Vibrationsalarm alle halbe Runde mir sehr geholfen. Und unterwegs konnte ich sogar einer Dame, die mich danach fragte, die zurückgelegte Strecke nennen .

    Beim Training nutze ich den Puls weniger als früher, ich hab' jetzt allmählich meine Erfahrungen gesammelt, was "langsam", "locker" und "schnell" ist, dazu hat sie mir anfangs geholfen. Die Uhr geht natürlich trotzdem mit zur Messung der Strecke und Zeit und zur nachträglichen Auswertung.

  5. #5
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Dir ganz herzlichen Glückwunsch. Jetzt lösche bloß nicht die Videos, sondern freue Dich darüber, wenn es im Juni oder September anders aussieht. Von mir kenne ich keine Videos (abgesehen von ca. 0,5s auf Youtube, bei denen ich durchs Bild husche) aber was man auf den Fotos für einen Unterschied sieht, ist großartig. Weniger Bauch, bessere Haltung. Wäre schade, wenn man den Vergleich nicht hätte.
    +1
    Auf gefühlt 99.9% alle Laufphotos sehe ich total behämmert aus und kann nur staunen, wie so eine Laufhaltung überhaupt anatomisch möglich ist.

    Aber trotzdem sind die Photos eine super Erinnerung und es ist wirklich interessant zu beobachten, wie sich die Haltung mit der Zeit verändert.

  6. #6
    Alderamin
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Öhhh.... nein, habe ich nicht...
    Vielleicht war's auch jemand anders, der sagte, bei km 7 fühlte man sich, als wenn am liebsten aufgeben möchte (bin jetzt zu faul, die Stelle zu suchen, war als Antwort auf irgendjemand anderen, der einen 10K-WK gelaufen war).

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Dir ganz herzlichen Glückwunsch.
    Danke! Die Videos behalte ich natürlich.

  7. #7
    crsieben
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    Ich gestehe ja, mir wirklich immer, wenn so ein Fotoservice da ist, ein Foto die paar Euro wert sein zu lassen. Da ist mittlerweile eine eindrucksvolle Sammlung entstanden, die ich mir gerne ab und zu anschaue. Und ich zeig die auch rum, ich bin da wenigstens im selben Maße uneitel wie beifallheischend.

  8. #8

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    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Das Phänomen, dass man beim 5er mit vergleichsweise dürftigen Leistungen viel weiter nach vorne kommt als mit durchaus ordentlichen Leistungen beim 10er, das ist wohl überall zu beobachten. Da es fast immer beides gibt, wählen (verständlicherweise) die meisten Anfänger die 5 und (eher unverständlicherweise) auch die meisten ambitionierten Läufer die 10. Letzteres find ich merkwürdig, denn auch die 5 sind eine vollwertige Wettkampfdistanz, es ist ja nicht so, dass "länger laufen" irgendwie mehr wert ist, nur weil's länger ist.
    Kann ich für meinen ersten WK Lauf auch bestätigen. Da war ich als Debütant mit meinen knapp unter 24 min auf Platz 2 von 96 ;-) Allerdings gab es auch etwa 150 von 800 10km Läufern, deren Halbzeit besser war als meine.
    Angefangen: 17.9.2015, PB 5km: 19:06 (8.1.2017), 10 km: 39:39 (05.02.2017), HM: 1:26:54 (07.10.2018), M: 3:27:35 (30.4.2017) https://runalyze.com/shared/Jde/

  9. #9
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Dartan Beitrag anzeigen
    +1
    Auf gefühlt 99.9% alle Laufphotos sehe ich total behämmert aus und kann nur staunen, wie so eine Laufhaltung überhaupt anatomisch möglich ist.
    Diesbezüglich lohnt es sich tatsächlich, sich mal bei einem HM an den Streckenrand zu stellen und zuzuschauen, was da wie vorbeikommt.

    Gruppe 1: "Kenianer", die so entspannt und leichtfüßig laufen, als würden sie gerade einen lockeren 300m-Lauf machen, dabei aber verdammt schnell sind.

    Gruppe 2: die ersten Europäer, die mit hochrotem Kopf immernoch verdammt schnell diesen auf den Fersen sind, dazwischen die Kenianerinnen (siehe oben).

    Gruppe 3: nächste Gruppe der Männer, schon gar nicht mehr mit hochrotem Kopf, dazwischen die schnellsten Frauen mit hochrotem Kopf.

    Gruppe 4: Der "Gemsischtwarenladen". Aber hier ist es sehr spannend zu beobachten, mit wie komischen Laufstilen manche es ins Ziel schaffen

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  10. #10
    kein Benutzertitel Avatar von KlausiHH
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Diesbezüglich lohnt es sich tatsächlich, sich mal bei einem HM an den Streckenrand zu stellen und zuzuschauen, was da wie vorbeikommt.
    Gruppe 1: "Kenianer", die so entspannt und leichtfüßig laufen, als würden sie gerade einen lockeren 300m-Lauf machen, dabei aber verdammt schnell sind.
    Genau und man sieht es wirklich nur in live richtig, kommt im TV überhaupt nicht rüber. Unfassbar, auch bei einem Marathon noch.



  11. #11
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von KlausiHH Beitrag anzeigen
    Genau und man sieht es wirklich nur in live richtig, kommt im TV überhaupt nicht rüber. Unfassbar, auch bei einem Marathon noch.
    Jup, hier in Würzburg findet ein extrem schneller 10er statt (Residenzlauf, letztes Jahr mit 27:47 schnellste in D gelaufene Zeit überhaupt), und was die da vorne für ein Tempo laufen, dass kann man sich echt nicht vorstellen bis man das mal live gesehen hat.

  12. #12
    Back on track...
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    Hallo,


    auch von mir einen Glückwunsch und denk' daran, den ersten Wettkampf läuft man nur einmal im Leben. Schön, dass er gelungen ist. Mit zunehmender Erfahrung wirst Du bei Rennen auch nur noch auf Pace und nicht mehr auf den Puls achten. Die Idee mit dem Rundenalarm ist naheliegend und bei den meisten Läufen sind dafür Kilometerschilder aufgestellt.
    Was die Paceanzeige der Uhr angeht habe ich inzwischen auf "Durchschnittspace diese Runde" umgestellt. Eine Runde ist auf 1km eingestellt und man bekommt je nach Strecke und Empfang nach 100-200m in jeder neuen Runde eine stabile, zuverlässige Anzeige. Zusätzlich lasse ich mir die Durchschnittspace ab Start anzeigen. Probier's aus.
    Denke nicht über die Lösung nach, sondern über das Problem. Die Lösung ergibt sich dann von selbst.

  13. #13
    Alderamin
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Diesbezüglich lohnt es sich tatsächlich, sich mal bei einem HM an den Streckenrand zu stellen und zuzuschauen, was da wie vorbeikommt.

    Gruppe 1: "Kenianer", die so entspannt und leichtfüßig laufen, als würden sie gerade einen lockeren 300m-Lauf machen, dabei aber verdammt schnell sind.

    Gruppe 2: die ersten Europäer, die mit hochrotem Kopf immernoch verdammt schnell diesen auf den Fersen sind, dazwischen die Kenianerinnen (siehe oben).
    Kenianer gab's keine bei uns (die letzten Jahre hatte immerhin ein Marokkaner(?) namens Mohammed Ali den Lauf gewonnen, der fehlte dieses Jahr anscheinend), aber den hochroten Kopf beim Erstplatzierten kann ich bestätigen. Der hatte auch keine typische Läuferfigur, sondern war sehr gedrungen und sah eher nach Muckibude aus, ein kleines Kraftpaket mit T-shirt und kurzer Hose, aber er machte unglaublich raumgreifende Schritte, das Fahrrad vor ihm war flott unterwegs. Das war mal eine ganz andere Liga. Und auch noch Jugend unter 20. Falls er hier mitlesen sollte, Hut ab, schwer beeindruckt.

    Hab noch vergessen, oben zu erwähnen, wie einsam die letzte Runde war, auf Höhe Ziel am Markt waren vor mir auf weiter Flur kaum noch Läufer zu sehen, man kam sich schon etwas verloren vor, aber ich hab' noch zwei, drei Leute zum Überholen finden können und nach meinem Zieleinlauf sollen auch noch Leute in ihre letzte Runde abgebogen sein, wie es aus meiner Unterstützergruppe verlautete.

    Was mich übrigens beim 5k-Lauf wundert, da sind in der Ergebnisliste als letzte drei Leute mit Zeiten von über 1h30 gelistet, obwohl angeblich nach 45 Minuten die Zeitnahme beendet sein sollte und man selbst bei gemütlichem Spaziertempo kaum mehr als 1h10 für 5 km benötigen dürfte. Wie ist sowas zu erklären? Die betreffenden waren keinesfalls W90, sondern M50, M und M U23. Die hätten dann eigentlich beim 45 Minuten später angesetzten 10 km-Lauf noch auf der Strecke sein müssen. Kann die Zeitmessung so daneben sein? Falschen Transponder bekommen und im 10k-Lauf gefinisht, aber als 5k gewertet worden? Oder gar im falschen Rennen mitgelaufen?

  14. #14
    Alderamin
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    Zitat Zitat von Leiderkeinkenianer Beitrag anzeigen
    Hallo,
    auch von mir einen Glückwunsch und denk' daran, den ersten Wettkampf läuft man nur einmal im Leben. Schön, dass er gelungen ist. Mit zunehmender Erfahrung wirst Du bei Rennen auch nur noch auf Pace und nicht mehr auf den Puls achten. Die Idee mit dem Rundenalarm ist naheliegend und bei den meisten Läufen sind dafür Kilometerschilder aufgestellt.
    Danke, hier gab's nur ein Schild, 1 km vor dem Ziel.

    Zitat Zitat von Leiderkeinkenianer Beitrag anzeigen
    Was die Paceanzeige der Uhr angeht habe ich inzwischen auf "Durchschnittspace diese Runde" umgestellt. Eine Runde ist auf 1km eingestellt und man bekommt je nach Strecke und Empfang nach 100-200m in jeder neuen Runde eine stabile, zuverlässige Anzeige. Zusätzlich lasse ich mir die Durchschnittspace ab Start anzeigen. Probier's aus.
    Nach so einer Messung hatte ich gesucht, aber ich glaube, die TomTom Multisport kann keine Rundenzeit anzeigen (?), sie zeigt nur die Gesamtzeit bzw. die Pace-Durchschnitt über die gesamte Strecke, oder eben die Momentan-Pace. Ich träume ja von einer Fenix 3 HR, auch so für den Alltag, so ein cooles Teil... nächstes Jahr...

  15. #15
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von Alderamin Beitrag anzeigen
    Nach so einer Messung hatte ich gesucht, aber ich glaube, die TomTom Multisport kann keine Rundenzeit anzeigen (?), sie zeigt nur die Gesamtzeit bzw. die Pace-Durchschnitt über die gesamte Strecke, oder eben die Momentan-Pace.
    Da ich so eine TomTom Laufuhr noch nie live gesehen habe, alle angaben ohne Gewähr, aber etwas google ergibt folgendes:

    Scheinbar kann man in irgendeinen Menu namens "Training" einen "Rundenmodus" auswählen, was dann aber andere "Spielereien" wie Intervalle ausschließt. Irgendwo kann man dann wohl einstellen, ob die Runden automatisch nach Distanz oder nach Zeit oder manuell ausgelöst werden. In diesem Modus sollte dann auch ein entsprechendes "Runden Pace" Datenfeld auswählbar sein.

    Warum TomTom Runden nur als Extramodus anbietet und nicht wie der Rest der Welt als Grundfunktion parallel zum Rest, wird wohl für immer deren Geheimnis bleiben...

  16. #16
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Alderamin Beitrag anzeigen
    Was mich übrigens beim 5k-Lauf wundert, da sind in der Ergebnisliste als letzte drei Leute mit Zeiten von über 1h30 gelistet, obwohl angeblich nach 45 Minuten die Zeitnahme beendet sein sollte und man selbst bei gemütlichem Spaziertempo kaum mehr als 1h10 für 5 km benötigen dürfte.
    Tja, jetzt habe ich mal in die Ergebnisliste gelinst. Beim 5km-Lauf ist davon nur noch einer übrig und zwar mit 1:38. Dafür gibt es bei 10km gleich drei Disqualifikationen.

    Bei den 5km gibt es eine simple Erklärung: Die Zeitnahme war eben doch nicht aus (man brauchte sie ja für den Lauf danach, sowas bekommen die Systeme problemlos getrennt) und der Typ ist aus irgendeinem Grund nicht über den Zielstrich gelaufen (z.B. einfach nicht ins Ziel abgebogen und dann nachdem er seine km voll hatte einfach aufgehört), irgendwann hat er es dann doch gemerkt und ist dann doch noch mal rübergelaufen. Und bei der Zeit: Wenn er selbst nicht meckert, warum sollte man ihn streichen?

    Die 10km-Disqualifiaktionen dürften sehr einfach erklärbar sein: Bevor alle Runden voll waren durchs Ziel.

    Bei meinem ersten 10km-Volkslauf hatte ich auch jemanden zeitweise neben mir, der mich dann überholte... und was fiel mir dann auf: Ich sah keine Transponder an seinen Schuhen... (Papierstreifen, jeder Schuh einer - korrekte und aktuelle Startnummer hatte er aber...). Ok, dachte ich, evtl. übersehen. Nö, nachgeprüft... auf den Fotos ist er drauf, seine Startnummer fehlt aber in den Ergebnislisten komplett...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 72,3km in 7:28h (12/19), 110km in 24h (6/19)


  17. #17
    Avatar von U_d_o
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    Hallo Alderamin,

    herzlichen Glückwunsch zu deinem guten Wettkampfergebnis. Du bist mit gutem Grund stolz auf dich

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

  18. #18
    Alderamin
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    Danke für die Erläuterung. Stimmt, nur noch einer mit komischer Zeit. Es wurden die Läufer zusätzlich auch noch handgestoppt, vielleicht werden diese Zeiten gerade manuell nachgetragen.

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Die 10km-Disqualifiaktionen dürften sehr einfach erklärbar sein: Bevor alle Runden voll waren durchs Ziel.
    Ich dachte, die hätten das 1:15 Zeitlimit des 10-km-Laufs nicht geschafft. Verzählt haben kann natürlich auch möglich sein, so mancher ließ sich unterwegs von seinem Partner die Runden zurufen. Irgendeine Uhr zu tragen kann dann doch von Vorteil sein.

    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Bei meinem ersten 10km-Volkslauf hatte ich auch jemanden zeitweise neben mir, der mich dann überholte... und was fiel mir dann auf: Ich sah keine Transponder an seinen Schuhen... (Papierstreifen, jeder Schuh einer - korrekte und aktuelle Startnummer hatte er aber...). Ok, dachte ich, evtl. übersehen. Nö, nachgeprüft... auf den Fotos ist er drauf, seine Startnummer fehlt aber in den Ergebnislisten komplett...
    Muss ein beschissenes Gefühl sein, sich abgerackert zu haben und dann nicht gelistet zu sein. DSQ ist aber auch blöde, aus welchem Grund auch immer. Oder DNF (did not finish?). Hab den Moment, glaube ich, gesehen, wo die eine Läuferin einfach aufhörte und zur Seite vom Track ging, vermutlich war ihr nicht gut. Ein Streckenposten war gleich bei der Ärmsten.

    Der Sieger war übrigens ein Austauschschüler aus Alaska, wie ich eben las. Weil er aber für einen Dürener Verein lief, wurde er sogar Stadtmeister (dazu muss man entweder Anwohner des Kreises oder Mitglied in einem dort ansässigen Verein sein). Ich find's übrigens toll, dass für die Stadtmeisterschaft eine altersbereinigte Zeit zu Grunde gelegt wird. So haben auch ältere Läuferinnen und Läufer eine Chance, Stadtmeister zu werden. Der zweite war immerhin M55. Respekt. Ich bin da mit Platz 73 von 93 bei den Männern noch knapp im dritten Viertel der Liste. Ich schätze mal, die gelisteten 0:00:56 der weiblichen Erstplatzierten werden sicher auch noch korrigiert werden.
    Zuletzt überarbeitet von Alderamin (29.02.2016 um 17:56 Uhr) Grund: Tippfeh

  19. #19
    Alderamin
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    @Udo

    Danke, ein Lob vom alten Hasen tut doppelt gut.

  20. #20

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    Erstmal Glückwunsch zum ersten gelungenen Lauf!
    Ich war auch am Start, allerdings für drei Runden und konnte das Phänomen, dass man beim 5er vergleichsweise langsam sein kann und trotzdem relativ weit vorne sein kann am eigenen Leib erleben. Obwohl ich mit 21:43 eine Sekunde an meiner Bestzeit vorbeischrammte bin ich in der MU18 Dritter von 76() geworden. Leider sagt das wohl kaum was über meine Leistung aus, sondern eher über den Rest der Teilnehmer, aber ich nehme es einfach mal als netten Lauf mit.

  21. #21
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Hallo Alderamin,

    herzlichen Glückwunsch zum ersten WK und den geknackten 60 min. !

    Ich kann das besonders wertschätzen, habe ich dieses Ziel schließlich erst noch vor mir.

    Zitat Zitat von Alderamin Beitrag anzeigen
    sah ich auch reichlich unelegant aus, ein alter schlurfender Sack unter vielen jungen Leuten, die einen echten Laufstil hatten, da muss ich noch dran arbeiten
    Schau dir das Video ruhig einmal die Woche an - das erinnert dich dran, regelmäßiges Krafttraining und Lauf-ABC nicht zu vernachlässigen.

  22. #22
    Alderamin
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    Zitat Zitat von -NK- Beitrag anzeigen
    Leider sagt das wohl kaum was über meine Leistung aus, sondern eher über den Rest der Teilnehmer, aber ich nehme es einfach mal als netten Lauf mit.
    Auch Glückwunsch , ist doch cool.

    Ich glaube, beim 5 km Lauf waren viele Mitarbeiter von Firmen, insbesondere von Sportläden und -studios zwangsverpflichtet / gut überredet worden, da mit zu machen. Der GFC hatte auch ein Laufseminar für Anfänger veranstaltet, ich hatte anfangs überlegt, da mitzumachen (irgendwann hatte ich auch mal eine Teilnehmerzahl gelesen, weiß nicht mehr genau, wie hoch, aber ich erinnere mich daran, dass es überraschend viele waren). Vielleicht sind die meisten von denen auch nur auf 5 km angetreten.

  23. #23
    Alderamin
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Hallo Alderamin,

    herzlichen Glückwunsch zum ersten WK und den geknackten 60 min. !

    Ich kann das besonders wertschätzen, habe ich dieses Ziel schließlich erst noch vor mir.
    Danke! Und ich habe keine Sorgen, dass Du das nicht schaffst.

    Und am Laufstil werde ich arbeiten. Ich sitze zu viel am Schreibtisch, das verkürzt die Muskeln vorne am Beinansatz und zieht den Oberkörper beim aufrechten Stehen/Gehen/Laufen unwillkürlich nach vorne.

  24. #24
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Der erste Wettkampf und alles hat geklappt. Was will mam mehr? Herzlichen Glückwunsch!

    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Letzteres find ich merkwürdig, denn auch die 5 sind eine vollwertige Wettkampfdistanz, es ist ja nicht so, dass "länger laufen" irgendwie mehr wert ist, nur weil's länger ist.
    Sind schon vollwertig, wenn man sowas mag Ich persönlich finde 5 Km im Vergleich zu 10 km körperlich einfach nur grausam. Bin paar mal in Berlin die 5 x 5 km Staffel mitgelaufen und habe es gehasst. Lieber 50 km am Limit als 5

    Gruss Tommi


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    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  25. #25
    crsieben
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    Bei mir ist meine 5-km-Bestzeit ja auch aus gutem Grund fast drei Jahre alt.

    Dieses Jahr stell ich mich mal wieder. Mir war aufgefallen, dass mittlerweile meine 10-km-Bestzeit deutlich schneller ist als 2 x meine 5-km-Bestzeit und möchte das Bild wieder geraderücken. Also kehr ich alter Nostalgiker an den Ort meines ersten Wettkampfs zurück.

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