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  1. #26

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    Zitat Zitat von berodual_junkie Beitrag anzeigen
    Merkwürdigerweise verspüre ich, wenn ich davor ein Glas Wasser trinke, während dem Laufen immer reichlich Harndrang, sodass ich mich dreimal entleeren musste. Bin am überlegen, ob ich nicht am Wettkampftag gänzlich auf Frühstück und Flüssigkeit davor verzichte.
    Das liegt am Verstoffwechseln der Kohlehydrate, wie D-Bus vorher schon beschrieben hat. Du bist nüchtern losgelaufen und hattest neben deinem Körperfett nur das Muskel-und Leberglykogen zur Energiegewinnung zur Verfügung. Da ein Gramm gespeicherter Kohlehydrate beim Verstoffwechseln bis zu 3g Wasser freisetzt, musst du dies irgendwie loswerden.

  2. #27

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    Das ist ja ein sehr kontroverses Thema. Ich oute mich mal: Ich laufe die Lalas immer mit Gel. Vielleicht ist es ein psychologischer Effekt. Einen Nachteil für den Marathon kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen, denn dort bekommt man ja auch reichlich Kohlenhydrate zur Verfügung gestellt. Außerdem weiß ich dann, wie mein Körper auf das Zeug reagiert.
    Ich laufe aber immer, also auch die kurzen Läufe, auf nüchternem Magen. Alles andere führt bei mir zu mehr oder weniger großen Magenschmerzen.

    Ich laufe immer mit Trinkrucksack (1,5 Liter) und bis zu 4 Gels. Meistens nehme ich das Erste ab km 15, dann alle 5km. Ich nehme die Dinger mit Koffein. Da ich kein Kaffeetrinker bin.
    PB:
    10km 43:16 (42:51 Trainingslauf)
    HM 1:35:15
    M 3:26:33




    https://forum.runnersworld.de/forum/...Lauferlebnisse

  3. #28
    Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Einen Nachteil für den Marathon kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen, denn dort bekommt man ja auch reichlich Kohlenhydrate zur Verfügung gestellt.
    [...]
    Meistens nehme ich das Erste ab km 15, dann alle 5km
    So ein Gel-Pack hat um die 115kcal (Die Dextro Energy-60ml-Packs haben 113). Wieviel verbrennst Du auf die 5km? Garantiert mehr, bei mir ist es etwa Faktor 3-4.

    Also entweder extrem langsam werden oder dafür sorgen, dass der Körper trainiert ist, die vorhandenen Reserven zu nutzen.

    Das tust Du aber auch mit Gel - nur halt weniger, als wenn Du es weglässt.

    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra:
    67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)



  4. #29

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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    So ein Gel-Pack hat um die 115kcal (Die Dextro Energy-60ml-Packs haben 113). Wieviel verbrennst Du auf die 5km? Garantiert mehr, bei mir ist es etwa Faktor 3-4.

    Also entweder extrem langsam werden oder dafür sorgen, dass der Körper trainiert ist, die vorhandenen Reserven zu nutzen.

    Das tust Du aber auch mit Gel - nur halt weniger, als wenn Du es weglässt.
    Dem bin ich mir bewusst. Denn der Mann mit dem Hammer kam am Anfang auch trotz Gels bei 30km. Die Sache ist nur, da ich nichts Frühstücken kann, dreht mein Kreislauf total am Rad nach einiger Zeit wenn ich keinerlei Energie bekomme. Ich möchte einfach nicht riskieren irgendwann im Graben zu landen.
    Mir ist bewusst, dass eine reine Fettverbrennung über die Distanz optimal wäre. Aber da ich 35 km mit den 4 Gels gut durchstehe, denke ich auch das das beim WK klappen wird.
    PB:
    10km 43:16 (42:51 Trainingslauf)
    HM 1:35:15
    M 3:26:33




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  5. #30
    Avatar von ruca
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    Solange Du das weißt, passt es ja.

    Ich lache innerlich immernoch, dass mir einer beim HM bei KM 20 sein gerade geleertes Gelpack vor die Füße geworfen hat. Hoffentllich half es ihm wenigstens psychologisch....

    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
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  6. #31
    Avatar von leviathan
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    Ich bin laufe ebenfalls ohne Gels, Wasser, etc. Bei längeren Läufen von ca. 35km locker sollte das nach einer kurzen Anpassung (D-Bus hat das beschrieben) problemlos funktionieren. Bei härteren langen Läufen z.B. 15k EB in Richtung MRT sieht das ähnlich aus. Wenn die Temperaturen weit über 30 Grad liegen sollten, würde ich mir eine Strecke raussuchen, an der eine Quelle oder ähnliches verfügbar ist, um mal den Mund auszuspülen und ggf. etwas zu trinken. Das ist aber reine Gewohnheit und vielleicht auch Faulheit.

    Eine Aussage weiter oben wollte ich ungern so stehen lassen:

    Zitat Zitat von zimbo68 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammmen,
    ich habe in den letzten Wochen, in Vorbereitung auf den Bienwald-Marathon, 6 LaLa's (3 x 28 km / 3 x 33km, Schnitt ca. 5.30min/km) hinter mich gebracht. Die ersten beiden 33er ohne Getränke (und Gels), mehr aus naiver Faulheit (Getränk lag angewärmt im Auto, war aber zu faul die Schleife zu laufen), vor allem beim zweiten merkte ich in der letzten halben Stunde einen rapiden Anstieg der Herzfrequenz bei gleichzeitig beinaher proportionalem Abstieg der Laufgeschwindigkeit.
    Das war schon sehr interessant und sicherlich nicht gesund.
    Ob das ungesund ist, weiß ich nicht, glaube aber persönlich nicht daran. Der Körper wechselt einfach auf ein anderes Energiesystem und passt sich an. Ähnliches wird Dir passieren, wenn Du 200m sprintest und die letzten 50m furchtbar eingehst. Auch da ist einfach Schluss mit er Energiezufuhr wie sie bis dahin erfolgt ist. Ein guter 200m Sprinter wird aber das relevante System im Training so stressen, daß er sich in vernünftigen Zustand über die Ziellinie retten kann. Das ist wichtiger Bestandteil seines Trainings. Wenn Du 10 Klimmzüge machen willst und bröselst bei 8 weg, passiert etwas ähnliches.

    Jetzt geht es zwar beim Langstreckenlauf um andere Energiesysteme, aber doch um das gleiche Prinzip. Man versucht entweder das erste und seichte System so zu entwickeln, daß dort länger Energie gezogen werden kann oder man versucht den Übergang und die Nutzung eines anderen Systems zu erleichtern. Vielleicht ist das nicht immer schön, aber deswegen gleich ungesund? Das sind natürlich die Momente, in denen Laufen und Wellness nicht deckungsgleich sind

  7. #32
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Das ist ja ein sehr kontroverses Thema. Ich oute mich mal: Ich laufe die Lalas immer mit Gel. Vielleicht ist es ein psychologischer Effekt. Einen Nachteil für den Marathon kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen, denn dort bekommt man ja auch reichlich Kohlenhydrate zur Verfügung gestellt. Außerdem weiß ich dann, wie mein Körper auf das Zeug reagiert.
    Ich laufe aber immer, also auch die kurzen Läufe, auf nüchternem Magen. Alles andere führt bei mir zu mehr oder weniger großen Magenschmerzen.

    Ich laufe immer mit Trinkrucksack (1,5 Liter) und bis zu 4 Gels. Meistens nehme ich das Erste ab km 15, dann alle 5km. Ich nehme die Dinger mit Koffein. Da ich kein Kaffeetrinker bin.
    Das ist kein "kontroverses" Thema sondern ein Mythos. Auch wenn Du keine Vorteile darin erkennst, haben mehrere Studien gezeigt, dass nicht nur Laufen ohne Essen und Trinken sondern sogar nüchtern Läufe deutliche Vorteile gegenüber Nachladen bewirken.

    Sehr einfach ausgedrückt:
    Im Training den Körper auf Mangelzustand vorbereiten (auf Gels verzichten). Im Wettkampf dagegen alle notwendige Stoffe zur Verfügung stellen (Gels und Wasser zuführen)

    Natürlich sind lange Läufe mit Gels einfacher und leichter durchzustehen. Wir trainieren aber nicht dafür, dass unsere Trainingseinheiten leichter fallen, sondern dass wir den Wettkampf leichter überstehen.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  8. #33
    Dart Vader Avatar von Dartan
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    Zitat Zitat von ruca Beitrag anzeigen
    Ich lache innerlich immernoch, dass mir einer beim HM bei KM 20 sein gerade geleertes Gelpack vor die Füße geworfen hat. Hoffentllich half es ihm wenigstens psychologisch....
    Ach, ich habe sogar schon bei 10k Rennen Leute mit Trinkrucksack und Gel-Gürtel gesehen.

    (können die natürlich gerne machen, jeder wie er mag, finde ich aber doch immer wieder kurios)

  9. #34
    berodual_junkie
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    Weils grad dazu passt: Bin soeben von einem 35er reingekommen, ohne Wasser, ohne Gels, ohne irgendwas. Nur Schneeflocken, die Straße und ich.

  10. #35

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    Habe beim Bienwaldmarathon teilgenommen. Hatte drei Stunden vor Wettkampfbeginn ca 0,7 l Wasser getrunken und 2 Brötchen gegessen. Die Lalas hatte Achim Vorfeld nüchtern durchgezogen. Beim Wettkampf hatte ich Gels dabei, habe diese nicht gebraucht. Hatte bei km15 und bei km 30 jeweils ein kleines Ampullen Amminoliquid (0,1 l) zu mir genommen, brauchte ansonsten nix, keine Gels, kein Trinken. Und etliche eigentlich stärkere Läufer überholte ich bei den Getränkeständen. Beim Lauf hatte ich nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Werde künftig sowohl bei Wettkämpfen als auch bei Lalas 1 Gel als "Lebensversicherung" mitnehmen, es sei denn, es herrschen besondere Bedingungen wie Hitze etc

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