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  1. #26
    knorki
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    Habe mir jetzt Laufschuhe besorgt wo bequem meine Einlagen+Gelkissen für die Ferse reinpassen. Mal schauen ob das was bringt, mehr Dämpfung ist dann kaum möglich

  2. #27
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Habe mir jetzt Laufschuhe besorgt wo bequem meine Einlagen+Gelkissen für die Ferse reinpassen. Mal schauen ob das was bringt, mehr Dämpfung ist dann kaum möglich
    Meine Einlagen wurden speziell für die Laufschuhe angefertigt. Nach wenigen Versuchen habe ich sie entsorgt. Profitiert haben nur ein Arzt - der diese Bezeichnung nicht verdient - und der Laden...

    ...habe bereits viele Patienten erfolgreich mit dieser Reizung behandelt...
    Dies solltest Du mal etwas kritisch hinterfragen. Die Selbstheilungsquote liegt bei 80%. Da es ca. 6 - 18 Monate dauert, ist sicher vor allem Geduld und Willensstärke notwendig, nicht zu früh wieder ins Training einzusteigen. Man kann es ja auch so interpretieren, dass 20% durch Unvernunft die Heilung verhindern...
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  3. #28
    knorki
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    Ich muss da widersprechen.

    Seit ich die Einlagen + Gelkissen in den neuen Schuhen beim Laufen trage, ist es wesentlich besser. Spüre die Sehne nicht, die Ferse auch nicht (nur bei Druck auf die Stelle, aber nicht beim Laufen an sich. Der Druckschmerz war aber auch nach zwei monatiger Laufpause da.

    Bis 13km easy, 6km TDL und 4x1000 IV habe ich bisher getestet und noch keine Probleme aufgetreten.

    Hoffe ja das die stoßwellentherapie den Druckschmerz noch beseitigen kann, dann bin ich happy.

    Zumindest kann ich erstmal wieder schmerzfrei laufen mit halbwegs solider Intensität und etwas Umfang (Umfang scheint noch eher das Problem als Intensität)

  4. #29
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Als ihr nach der Laufpause wieder angefangen habt, habt ihr da auf extra weichen Untergrund geachtet?
    Meistens laufe ich morgens vor der Arbeit direkt ab Haustür im Dorf oder auf geteerten Feldwegen, das reicht mir nicht, extra irgendwo hin zu gehen und dann auf einer Rindenschrotbahn ein paar Kilometerchen laufen.
    Gruß RS

  5. #30

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    Zitat Zitat von Rennschnecke 156 Beitrag anzeigen
    Als ihr nach der Laufpause wieder angefangen habt, habt ihr da auf extra weichen Untergrund geachtet?
    Nein.

    Der Untergrund ist, m. E., nach Abklingen der Beschwerden nicht entscheidend. Eher ist es eine behutsame Steigerung der Wochen-Km und -Zeit, der Intensität, also Sprints, etc. und der anfängliche Verzicht auf Lauf-ABC.

  6. #31
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Rennschnecke 156 Beitrag anzeigen
    Als ihr nach der Laufpause wieder angefangen habt, habt ihr da auf extra weichen Untergrund geachtet?
    Ja. Ich habe längere Abschnitte auf Strasse oder Fußweg gemieden. Und auch Steigungen.
    "Ich habe es immer geliebt, zu laufen. Es war etwas was man einfach so machen konnte. Du konntest in jede Richtung laufen, schnell oder langsam, gegen den Wind ankämpfen wenn du wolltest, neue Umgebungen kennenlernen mit der Kraft deiner Füße und dem Mut deiner Lungen." (Jesse Owens)

    Wichtiger Hinweis: https://joachim-zelter.de/wp-content...0/07/PDF.9.pdf

  7. #32
    I am the eye in the sky Avatar von M.Skywalker
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    Als ihr nach der Laufpause wieder angefangen habt, habt ihr da auf extra weichen Untergrund geachtet?
    Eine Pause war nicht notwendig, Reduktion auf 1/3 bei moderatem Tempo und Crosstraining ist mir besser bekommen als Nichtstun. Einzig auffällig war vorab ein recht einseitiges Training. Zwar reduzierter Umfang aber immer wieder die 10 km als TDL und häufige Versuche einer neuen PB... Asphalt habe ich dann konsequent gemieden und bin öfters auf sandigen Motocross Strecken gelaufen. Anschließend waren es Trails und Berge. Dabei ist es geblieben. Die Probleme bin ich dauerhaft los geworden. Durch Profil und Untergrund gibt es keine eintönigen Bewegungsabläufe, was ich diesbezüglich als Vorteil empfinde.
    Keep smiling, be optimistic, do something good...

  8. #33
    Avatar von Rennschnecke 156
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    Danke für die Rückmeldungen.
    Inzwischen bin ich wieder bei ca. 6/7 km, aufgebaut sehr langsam mit minimalen Steigerungen über 1,5/2/4 km...usw........
    Ich habe 2 Wochen komplette Laufpause gehabt, allerdings bedingt durch einen sehr schmerzhaften Zeh am anderen Fuß, da bin ich nachts in einem dunklen Hotelzimmer an einem Stuhlbein hängengeblieben. Gebrochen war er nicht, aber sehr dick angeschwollen, der ganze Vorderfuß war beeinträchtigt, ich konnte über 1 Woche nicht richtig abrollen und spüre den Zeh heute noch manchmal.
    Diese paar Kilometerchen morgens bin ich auf Asphalt in meinem Wohngebiet ums Haus gelaufen, da sind keine Steigungen und ich hätte gleich aufhören können, wenn ich Schmerzen bekomme. Allerdings spüre ich beim Laufen fast nichts, kommt dann eher im Laufe des Tages während der Arbeit. Zuhause habe Schuhe, die die Ferse entlasten, da bin ich ohne Schmerzgefühl unterwegs, während der Arbeit kann ich diese aber nicht anziehen. Da experimentiere ich mit verschiedenen Sohlen, z.B. Gelsohlen oder ganz dünnen Polstern - beim Lidl gabs mal eine Socke mit eingearbeitetem Fersenpolster, aber das Ding bleibt nicht an der Stelle, wo es sitzen soll, an meinem Fuß dreht sich das und das Polster sitzt nachher oben am Spann - , aber bis ich heimkomme, spüre ich die rechte Ferse wieder.
    Zuhause geht dann wieder.
    Die 10 km in Lübeck schaffe ich auch nach der Laufpause, ich war ja im Marathontraining Anfang September schon bei 27 km. Ich werde einfach mit den anderen mittraben, egal wie langsam es dann wird, möchte nicht nur als Zuschauer 1000 km durch Deutschland fahren.
    Übungen und Gymnastik mache ich natürlich weiterhin, massiere meinen Fuß, lege abends den Fuß hoch und mache Umschläge ....usw.
    Im November/Dezember laufe ich arbeitsbedingt sowieso weniger, wenn ich dann am Wochenende Zeit habe, gehe ich auf die Rindenschrotbahn oder in den Wald.
    So, wie es jetzt aussieht, komme ich mit einem blauen Auge davon und hoffe, daß ich mir Ende Dezember wieder Gedanken machen kann, wie ich mein nächstes Laufjahr plane.
    Aus privaten Gründen werde ich 2020 wahrscheinlich keinen Marathon ins Auge fassen. Ich werde trainieren wie ich es einrichten kann und wenn es dann gut läuft, mache ich spontan irgendwo hier in der Nähe mit, wenns nicht klappt, dann halt nicht. Einen Halbmarathon schaffe ich mit meinem üblichen Laufpensum immer, da brauche ich nicht extra drauf trainieren, wenn die Zeit dann schlechter wird, ist mir das egal.

    Gruß RS

  9. #34
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von M.Skywalker Beitrag anzeigen
    Durch Profil und Untergrund gibt es keine eintönigen Bewegungsabläufe, was ich diesbezüglich als Vorteil empfinde.
    Gibt kaum was, was Überlastungsverletzungen durch Eintönigkeit besser vorbeugt

    Gruss Tommi

  10. #35

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    Ich grabe das Thema auch mal hervor, ist zum Glück nicht sooo alt. ;)

    Da mein zuletzt behandelnder Doc nicht erreichbar ist und nicht antwortet, vielleicht habt Ihr Leidensgenossen eine Antwort darauf:

    Ich habe bereits mehrfach gehört, dass man mit dem Laufbeginn warten soll, bis der Fuß schmerzfrei ist und dann noch 2 (4) Wochen dran hängen, ggf. in der Lage sein soll, 10 km Spazieren gehen zu können ohne Nachwirkungen.
    Ich stoße mich an dem Begriff schmerzfrei. Ist damit auch der Anlaufschmerz gemeint? Wenn ja, werde ich wohl noch sehr geduldig sein müssen.
    Aktuell ist es sehr indifferenziert bei mir. Vor 3 Wochen bin ich ganztägig noch auf einer Veranstaltung herum gelaufen (ca. 12 Stunden, 11000 Schritte, 10 km) ohne Nachwirkungen, letzte Woche zwackte es jedoch nach 2,5 km Waldspaziergang schon.
    Vorgestern war ich nach einer Stunde Kurs im Fitnessstudio zum Antesten für 5 min auf dem Laufband bei langsamem Tempo, was die Ferse relativ zeitnah missbilligte. Ein Coldpack beseitigte die Beschwerden zügig und am nächsten Morgen war von einem Anlaufschmerz so gut wie nichts zu spüren. Ich bin hochgradig verwirrt und verunsichert.

    Am besten bekommt mir Schwimmen, Radfahren geht auch, aber ich bilde mir nach Fahrten über 20 km manchmal einen Hauch einer Andeutung ein.

    Also, wie ist Euere Einschätzung?

  11. #36

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    Hi,

    ich kann Dir aus eigener leidvoller Erfahrung nur raten so lange zu warten, bis du schmerzfrei bist. Ich habe bei leichtem Schmerz immer wieder angefangen zu laufen - auch dann wieder längere Strecken. Meine Unvernunft hat mir am Ende leider mein über alles geliebtes Hobby gekostet. Ich habe seitdem permanent einen leichten Schmerz im rechten Fuß. Ab 10 km Wandern wird der Schmerz wieder stärker. Zum Glück ist das aber noch halbwegs möglich. Schmerzen bei längeren Radtouren kenne ich auch.

    Alles Gute!

  12. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von grischan:

    badera (23.06.2022)

  13. #37

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    Also sollte kein Anlaufschmerz mehr spürbar sein, auch abends sollte die Ferse still sein? Puh... Aber der Mist begleitet mich auch "erst" ein 3/4 Jahr.
    Welch Glück, dass das Wetter gerade gut ist und das Radfahren so langsam Spaß macht.

  14. #38

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    Zitat Zitat von badera Beitrag anzeigen
    Also sollte kein Anlaufschmerz mehr spürbar sein, auch abends sollte die Ferse still sein? Puh... Aber der Mist begleitet mich auch "erst" ein 3/4 Jahr.
    Welch Glück, dass das Wetter gerade gut ist und das Radfahren so langsam Spaß macht.
    Ja, besser ist das. Die Alternative wäre, die Schmerzen werden schlimmer und chronisch wie bei mir. Ich ärgere mich heute, dass ich nicht auf manche hier im Forum gehört habe und immer weiter gelaufen bin.

  15. #39
    Brian
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    Zitat Zitat von badera Beitrag anzeigen
    Ich habe bereits mehrfach gehört, dass man mit dem Laufbeginn warten soll, bis der Fuß schmerzfrei ist und dann noch 2 (4) Wochen dran hängen, ggf. in der Lage sein soll, 10 km Spazieren gehen zu können ohne Nachwirkungen.
    Ich habe komplett andere Erfahrungen gemacht und einiges dazu geschrieben.

    https://forum.runnersworld.de/forum/...-laufen/page36

    8 Wochen habe ich mit Lauftraining pausiert, nach 6 Wochen mit Aquatraining angefangen. Als die Schmerzen erträglich wurden, bin ich auf Anraten meines Hausarztes (ein Triathlet) wieder ins Lauftraining eingestiegen.

    Jetzt, über 4 Monate nach Ausbruch der Verletzung, trainiere ich wieder voll und habe keine Beschwerden mehr.

    Mein Rezept: Dehnen, dehnen, dehnen! Deine Plantarsehne gibt Dir Rückeldung, wie viel und wie intensiv Du trainieren kannst.

  16. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Brian:

    badera (24.06.2022)

  17. #40
    Brian
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    Zitat Zitat von Brian Beitrag anzeigen
    Ich habe komplett andere Erfahrungen gemacht
    Nachtrag: Seit über 10 Jahren trainiere ich leistungsorientiert und habe das Thema Athletik- und Krafttraining nie vernachlässigt. Meine Beine, auch die Waden, sind gut trainiert. Das dürfte ein Grund gewesen sein, warum meine Plantarsehnenentzündung innerhalb von nur 4 Monaten komplett abgeklungen ist.

    Mir ist bekannt, dass eine Plantarfasziitis sehr langwierig sein und auch chronisch werden kann.

  18. #41

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    Zitat Zitat von Brian Beitrag anzeigen
    Ich habe komplett andere Erfahrungen gemacht und einiges dazu geschrieben.

    https://forum.runnersworld.de/forum/...-laufen/page36

    8 Wochen habe ich mit Lauftraining pausiert, nach 6 Wochen mit Aquatraining angefangen. Als die Schmerzen erträglich wurden, bin ich auf Anraten meines Hausarztes (ein Triathlet) wieder ins Lauftraining eingestiegen.

    Jetzt, über 4 Monate nach Ausbruch der Verletzung, trainiere ich wieder voll und habe keine Beschwerden mehr.

    Mein Rezept: Dehnen, dehnen, dehnen! Deine Plantarsehne gibt Dir Rückeldung, wie viel und wie intensiv Du trainieren kannst.
    Ja, die Vorgehensweise, die Dein Hausarzt empfohlen hat, ist eben diejenige, von der ich auch immer wieder höre. Weil nach kompletter Pause das Risiko einer Verletzung steigen und man nicht so viel Form verlieren soll. Ob durch die Durchblutungsförderung die Heiliung gefördert wird, weiß ich nicht.

    Die Frage ist und bleibt natürlich:
    Ignoriere ich die Beschwerden und starte mit moderatem Lauftraining 2-3x pro Woche z.B. mit einer 6er Pace und nur diskreten 2 km und nehme in Kauf, dass sich nach dem Lauf leichte Beschwerden einstellen, die am nächsten Morgen wieder weg sind, oder warte ich noch ab, wie lange und worauf warten?

    Aktueller Zustand ist, dass der Fersensporn durch Stoßwellentherapie weg sein soll und ich sowohl morgens und abends sehr leichte Anlaufbeschwerden habe als auch nach dem Lauf ebenfalls mehr oder weniger, aber nie mehr als 2-3/10. Während des Laufens merke ich absolut nichts.
    Deshalb auch interessant, Du schreibst oben "als die Schmerzen erträglich wurden" - das sind sie bei mir längst.
    Und ich sollte dringend einen Igelball auftreiben. Tut es eigentlich auch eine Faszienkugel?

  19. #42
    Brian
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    Mir hat es mal jemand folgendermaßen erklärt: Durch eine Laufpause baue sich die Fußmuskulatur ab, das schaffe nach einer längeren Pause etwas Linderung, die Ursache, muskuläre Dysbalancen und Muskelverkürzungen im Fuß würden nicht beseitigt. Dehnen hülfe. So ähnlich drückt sich auch Dr. Matthias Marquardt aus. Ich habe jetzt keine Lust, die Quelle rauszusuchen, Du findest sie in meinem Faden.

  20. #43

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    Ja, in der Richtung meinte ich das auch.
    Würdest Du an meiner Stelle vorsichtig starten oder nicht, ggf. abwarten, bis auch der Anlaufschmerz weg ist?
    Ich vermute, Du würdest starten und nur dann ab- oder unterbrechen, wenn sich eine Verschlimmerung zeigen sollte, richtig?

  21. #44
    Brian
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    Wenn Du am nächsten Tag starke Schmerzen haben solltest, war es zuviel.

  22. #45

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    Das ist klar.
    Mein Doc meinte, dass binnen 24-48 Stunden die Beschwerden nicht größer sein sollten als ohne Belastung. Das ist jedoch definitiv der Fall. Allerdings nicht unbedingt stärker als die Anlaufbeschwerden. Meine letzten Laufversuche habe ich abgebrochen, als es leicht an der Ferse zwackte - wohl wissend, dass das Zwacken verschwinden würde, wenn ich weiter liefe.

  23. #46
    Brian
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    Zitat Zitat von badera Beitrag anzeigen
    Meine letzten Laufversuche habe ich abgebrochen, als es leicht an der Ferse zwackte - wohl wissend, dass das Zwacken verschwinden würde, wenn ich weiter liefe.
    Dann würde ich weiterlaufen, aber: 3×täglich Dehnen von Plantarsehne, Achillessehne und Waden. Wie das geht, steht in meinem Faden.

    Nun weiß ich nicht, ob es einen Unterschied macht, ob man austrainierter Sportler oder der typische Gelegenheitsjogger ist. Eine trainierte Wadenmuskulatur ist bestimmt von Vorteil! 😉
    Zuletzt überarbeitet von Brian (24.06.2022 um 16:32 Uhr)

  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Brian:

    badera (27.06.2022)

  25. #47
    Brian
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    Die Empfehlung, bei einer Plantarfasziitis bis zur völligen Schmerzfreiheit zu pausieren, sowie noch 4 Wochen Pause zu addieren, ist offensichtlich Unsinn.

    "Ist das quälende Stechen erst einmal da, ist keine absolute Sportkarenz notwendig. Schneider rät zur Reduktion und kritischen Selbstbeobachtung: „Testen Sie, was geht. Schwimmen funktioniert fast immer, auch Radfahren kann funktionieren, muss aber nicht. Eine klare Regel: Was am nächsten Morgen zu einer Verschlechterung geführt hat, scheidet in dieser Dosierung aus.“ Ist Sport grundsätzlich wieder möglich, sollte das Pensum sorgsam und geduldig gesteigert werden."
    https://www.zeitschrift-sportmedizin...igert%20werden.

  26. #48
    Avatar von petracalifornia
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    Ich habe die Fersenseuche seit Januar 2022. Gestern bin ich das erste Mal wieder leicht gejoggt . 3 km. Immerhin etwas. Die Schmerzen am Ende und heute Morgen waren definitiv da und auch etwas stärker sind aber 1 Stunde nach Aufstehen verschwunden. In den letzten 6 Monaten hab ich soviel Dinge probiert, eigentlich alles, was das Internet hergibt. Was mir geholfen hat ist der typische Achilles Sehnen Stretch, aber diesen 2(Zwei!) Minuten halten. Also um vieles Länger als normalerweise durchgeführt. Vielleicht gehts mir deshalb besser, vielleicht braucht es auch einfach seine 6-12 Montate. Wer weiss das schon.
    Viel Glück Allen!

  27. #49
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von petracalifornia Beitrag anzeigen
    Was mir geholfen hat ist der typische Achilles Sehnen Stretch, aber diesen 2(Zwei!) Minuten halten. Also um vieles Länger als normalerweise durchgeführt.
    Ist auch meine Erfahrung, wenn es allgemein ums Dehnen geht. Ich halte mindestens 30 Sekunden, manchmal auch mehr.

    Gruss Tommi




    Mein Tagebuch: https://forum.runnersworld.de/forum/...er-dicken-Wade

    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  28. #50
    Brian
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    Zitat Zitat von petracalifornia Beitrag anzeigen
    Ich habe die Fersenseuche seit Januar 2022. Gestern bin ich das erste Mal wieder leicht gejoggt . 3 km. Immerhin etwas. Die Schmerzen am Ende und heute Morgen waren definitiv da und auch etwas stärker sind aber 1 Stunde nach Aufstehen verschwunden. In den letzten 6 Monaten hab ich soviel Dinge probiert
    Das könnte Dir Linderung verschaffen, führe die Übung 3×täglich aus, nach spätestens 4 Monaten könnte die Plantarsehnenentzündung komplett Ruhe geben, so war es jedenfalls bei mir. Ich konnte jedenfalls knapp 8 Wochen nach Beginn der Plantarfasziitis wieder allmählich ins Lauftraining einsteigen.

    Dehnung (der beteiligten Strukturen) heißt das Zauberwort! Also Wade, Achillessehne, Plantarsehne.

    Auf die Treppenübung, die in diesem Zusammenhang genannt werden sollte, möchte ich nicht näher eingehen. Sie dürfte allgemein bekannt sein.

    Zur Dehnung der Plantarsehne:

    Name:  IMG-20220402-WA0000_copy_1080x1920.jpeg
Hits: 62
Größe:  900,9 KB

    Igelwalze und Holzkugel (Golfball ginge auch) legt man auf einen ebenen Untergrund in der Anordnung wie auf dem Photo. Nun stellt man den Fuß drauf in der Art, dass die Ferse und die einwärts gekrümmten Zehen den Boden berühren, die Knie müssen komplett durchgestreckt sein. Der letzte Punkt ist wichtig, sonst wird die Sehne nicht optimal gedehnt. Man bleibt 20 bis 30sek stehen und rollt beide Gegenstände ein Stück weiter und bearbeitet den nächsten Abschnitt der Fußsohle/Plantarsehne. Es reicht aus, wenn Walze und Holzkugel an 3 Punkten der Fußsohle angesetzt werden. Dabei müssen, wie ich schon schrieb, Ferse und Zehenspitzen den Boden berühren, das Ganze dreimal täglich. Man sollte beide Füße bearbeiten, denn beim Dehnen handelt es sich auch um eine Pflegemaßnahme der Fußsohlen.
    https://www.doktor-marquardt.de/plantarfaszie/
    Zuletzt überarbeitet von Brian (27.06.2022 um 10:50 Uhr)

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