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  1. #26
    Coxarthrose Avatar von tt-bazille
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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Keiner würde auf die Idee kommen und sagen das der Läufer 2 bei 45 Min. einkommt. Das ist nicht intuitiv. Wäre aber nach 2) die korrekte Antwort.
    Doch, ich bin auf diese Idee gekommen bzw. habe ich bisher immer so gerechnet, weil es mir am Logischsten schien.

    5km (2019): 18:21 || 10km (2019): 37:16 || HM (2019): 01:22:06 || M (2019): 02:51:35

  2. #27
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Zitat Zitat von tt-bazille Beitrag anzeigen
    Doch, ich bin auf diese Idee gekommen bzw. habe ich bisher immer so gerechnet, weil es mir am Logischsten schien.
    Ausnahmen bestätigen die Regel

    Aber schon interessant. Ich stell mir gerade das Gespräch nach dem Lauf vor.

    Du so: Ich war 50% schneller als der Joel
    Ich so: Ich war nur 25% langsamer als Bazille
    die dritte Person so: Ich geh 100% ein Bier trinken.

    Über mich

  3. #28

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    Zitat Zitat von JoelH Beitrag anzeigen
    Kommt auf die Pause an, aber so schnell erscheint mir das gar nicht.

    Du musst ja z.B. auch davon ausgehen, dass der Hobbyläufer gar keine so gute 1500m Zeit hat, er ist ja üblicherweise Langstreckenspezi.

    Ich bin die Strecke z.B. noch nie gelaufen, auch nicht im Training. Also würde ich hochrechnen, meine 3000m PB ist 11:21, meine 800m PB 2:36. Wenn ich jetzt für 1500m ~5:30 Min. (eher konservativ, aber durchaus realistisch) ansetze, dann ist das eine Pace von 3:40. Dann müsste ich die 1000er in 3:52 Pace laufen, das ist nicht mal so schnell.

    Allerdings ist mir das mit den 95% noch etwas unklar wie man die berechnet. Ich bin wie folgt vorgegangen 95% von 1500m sind 1425m und die in 5:30 laufen ergeben 3:52 Pace (= 3:40 Pace bei 100%)
    Für einen reinen Langstrecken-Hobbyläufer passt das Training von Pöhlitz nicht. Etwas MD-affin und -erfahren sollte man bei den Berechnungsgrundlagen schon sein.
    Bei einer 11:21/3000m = @3:47 kannst du ca. 20s/km für das 1500m abziehen = @3:26

    3:26 (=206 Sek) / 0,95 = 217 Sek = @3:37

    TP gibt er mit 2´-3´.

    Für dich wäre das also 6x1000m@3:37 mit 400m TP.
    Diese Einheiten werden natürlich entsprechend vorbereitet und werden nciht mal eben so aus der kalten Hose heraus gelaufen.
    Dennoch ist das schon wirklich ambitioniert. Du läufst 6x1000m im 3000m RT MINUS 10s/km. Das ist zügig.

  4. #29
    Jäger der verlorenen Geschwindigkeit Avatar von JoelH
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    Danke für die Blumen, aber so schnell bin ich (wohl) nicht. Vor allem nicht im Moment.

    Auf der anderen Seite, mit etwas Vorarbeit erscheint es mir nicht unmöglich. Sehr hart, aber irgendwie könnte ich dem ganzen sogar Spass abgewinnen. Immerhin ist die Bahn zum quälen da.
    Über mich

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von JoelH:

    RunSim (09.01.2020)

  6. #30

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    5:30/1500m lief ein Vereinskollege (M50), der sonst LD läuft. Auf LD läuft er z.B. 12:40/3000m. Ich denke, dass du dein 1500m RT nicht richtig abschätzst.
    Ohne es gelaufen zu sein, ist das aber auch eh graue Theorie.

    Wahrscheinlich aber auch eine Frage, ob man überhaupt im Bereich 1500m trainiert und dadurch sicherlich eine Frage der Perspektive.
    1500m RT ist halt wirklich zügig und auf letzter Rille gelaufen können sich nur die wenigen Leute vorstellen, dieses Tempo durchzuhalten. Beim WK funktioniert es dann aber meist doch.

    Bei mir schaut die Welt z.B. so aus, bei 2:55 Pace/1500m muss ich die 1000er IVs in 3:04 laufen. Das erscheint mir abwegig, daher auch die Zweifel

  7. #31
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Ja vollkommen richtig. Das ist mir bei seinem aktuellen Beitrag auf seiner Seite auch aufgefallen. Für uns ambitionierte Hobbyläufer ist das stellenweise viel zu viel, was er so schreibt.
    Z.B. 6x1000m in 95% vom 1500m RT.... Wer das schafft, der läuft auch die von ihm vorgeschlagenen DL-Progressionen ;-)
    Ich weiß nicht, was für euch da als "nicht machbar" oder "zu viel" ist.
    2QTE? Bei uns sind 3-4 QTE standard. Und so trainieren wir schon seit Jahren... dafür selten über 70km (ich bin da eine Ausnahme gewesen mit 100+ aber auch da immer mit 3 QTE)
    Auch die Einheit... reine VO2max... 6x1000 in 95% machen wir schon immer (OK... nur 93%)
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  8. #32
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich aber auch eine Frage, ob man überhaupt im Bereich 1500m trainiert und dadurch sicherlich eine Frage der Perspektive.
    1500m RT ist halt wirklich zügig und auf letzter Rille gelaufen können sich nur die wenigen Leute vorstellen, dieses Tempo durchzuhalten. Beim WK funktioniert es dann aber meist doch.

    Bei mir schaut die Welt z.B. so aus, bei 2:55 Pace/1500m muss ich die 1000er IVs in 3:04 laufen. Das erscheint mir abwegig, daher auch die Zweifel
    1500m ist das härteste Rennen überhaupt, aber wer das beherrscht, der ist auf LD nicht zu schlagen.
    1000er in 3:04 bin ich (5x) das letzte mal für 4:20 gerannt... und so abwegig finde ich es nicht... Danach kamen 4x1000 in 3:00 und 3x1000 in 2:56... alles machbar, wann man so was vorbereitet.
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  9. #33

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    1500m ist das härteste Rennen überhaupt, aber wer das beherrscht, der ist auf LD nicht zu schlagen.
    1000er in 3:04 bin ich (5x) das letzte mal für 4:20 gerannt... und so abwegig finde ich es nicht... Danach kamen 4x1000 in 3:00 und 3x1000 in 2:56... alles machbar, wann man so was vorbereitet.
    Da ich dieses Jahr auch mal mit einem 1500m WK liebäugle ... Wie lange waren die Pausen (und TP, GP oder SP?) bei den obigen Einheiten? Bei mir sollte es zwar "nur" möglichst weit unter 5:00 gehen, aber wenn ich sowas plane würde ich zumindest eine 4-wöchige Vorbereitung machen wollen ...

  10. #34

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    1500m ist das härteste Rennen überhaupt, aber wer das beherrscht, der ist auf LD nicht zu schlagen.
    1000er in 3:04 bin ich (5x) das letzte mal für 4:20 gerannt... und so abwegig finde ich es nicht... Danach kamen 4x1000 in 3:00 und 3x1000 in 2:56... alles machbar, wann man so was vorbereitet.
    Boah, da kann ich wie so oft nur staunen...

  11. #35
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Da ich dieses Jahr auch mal mit einem 1500m WK liebäugle ... Wie lange waren die Pausen (und TP, GP oder SP?) bei den obigen Einheiten? Bei mir sollte es zwar "nur" möglichst weit unter 5:00 gehen, aber wenn ich sowas plane würde ich zumindest eine 4-wöchige Vorbereitung machen wollen ...
    Hier ist die Serie, die ich immer noch anwende.

    6x1000, 03:04, 3
    5x1000, 03:00, 4
    4x1000, 02:56, 5
    3x1000, 02:52, 8
    2x1000, 02:48, 10

    ... für 4:06 - 4:08. Immer GP.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  12. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Rajazy (14.01.2020), RunSim (10.01.2020)

  13. #36

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Hier ist die Serie, die ich immer noch anwende.

    6x1000, 03:04, 3
    5x1000, 03:00, 4
    4x1000, 02:56, 5
    3x1000, 02:52, 8
    2x1000, 02:48, 10

    ... für 4:06 - 4:08. Immer GP.
    Das wäre dann für mich eher 3:36 / 3:32 / 3:28 / 3:24 / 3:20 ... Puuuh ... sportlich aber nicht total utopisch ... Bin neulich 5x1000 mit 400m in <2:30 TP in 3:39 gelaufen ...

    @Rolli: Ich nehme an die Progression wöchentlich? Was wäre dann eine zweite QTE die dazu passt?

  14. #37
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    @Rolli: Ich nehme an die Progression wöchentlich? Was wäre dann eine zweite QTE die dazu passt?
    Ja- Progression wöchentlich.
    2te QTE ist Sprint- oder Langsprint. zB. 6x150 mit 3'GP. Zusätzlich kurze TDL (2-4km)
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  15. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Rajazy (14.01.2020), RunSim (10.01.2020)

  16. #38

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ja- Progression wöchentlich.
    2te QTE ist Sprint- oder Langsprint. zB. 6x150 mit 3'GP. Zusätzlich kurze TDL (2-4km)
    Oh, das ist ein feines Programm

    Wenn man solche Einheiten bislang noch nicht gemacht hat, sollte man aber ein bisschen aufpassen.
    WsA + SA + kurzer TDL in einer Woche werden ihre Wirkung zeigen, sind aber schon ne Hausnummer und sollten mMn entsprechend vorbereitet werden.
    Vorab ein paar Wochen Grundlage und Gewöhnung an solche Belastungsformen halte ich für sinnvoll.
    Solltest du wissen, dass du orthopädisch gut belastbar bist, kannst du es natürlich auch so versuchen.

  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunSim:

    Bantonio (04.03.2020)

  18. #39
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Oh, das ist ein feines Programm

    Wenn man solche Einheiten bislang noch nicht gemacht hat, sollte man aber ein bisschen aufpassen.
    WsA + SA + kurzer TDL in einer Woche werden ihre Wirkung zeigen, sind aber schon ne Hausnummer und sollten mMn entsprechend vorbereitet werden.
    Vorab ein paar Wochen Grundlage und Gewöhnung an solche Belastungsformen halte ich für sinnvoll.
    Solltest du wissen, dass du orthopädisch gut belastbar bist, kannst du es natürlich auch so versuchen.
    Gerade nicht.
    Das Programm würde ich von der Schnelligkeitseite empfehlen, nicht von der klassischen Grundlage mit (relativ) langen, langsamen DL. Auf diese Weise kann man sich ganz schnell und gut das Grundtempo bis 5000m Wettkämpfe erarbeiten und mit 20-25km Umfang locker sub18 laufen. Die kurzen TDL erfordern kaum Regenerationszeit und die Sprints, nach einer kurzen Gewöhnungsphase, auch nicht. Problematisch sind wirklich nur die lange VO2 Intervalle.

    Unsere Gruppe macht kaum klassische Grundlage und ich bin immer weniger davon überzeugt, dass es für unsere Zwecke Vorteile bringt. Ich habe es auch nie verstanden, wie man 6 Monate, mit LDL immer nur langsam laufen soll und Angst hat, mit 1x extensiven QTE, die ganze "Grundlage" zerstören soll.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Rajazy (14.01.2020)

  20. #40

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    Ah okay verstehe, danke für die Erklärung! :-)

  21. #41

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ja- Progression wöchentlich.
    2te QTE ist Sprint- oder Langsprint. zB. 6x150 mit 3'GP. Zusätzlich kurze TDL (2-4km)
    Der Sprint dann wirklich alles was geht?

    Grundsätzlich kann das ein gutes Sommerprogramm für mich sein. Da komme ich meist eher auf 30 bis km die Woche weil ich ein bis zwei mal auf dem Rennrad sitze. Das versuche ich seit zwei Jahren dann immer für meine Schnelligkeit zu nutzen. Mit wirklich überraschenden Ergebnissen, nämlich dass ich trotz relativ geringer Umfänge auf 3000m und 5000m für mich sehr gute Ergebnisse erzielen konnte. Ich glaube da liegt noch mehr Potenzial und deswegen wollte ich dieses Jahr da noch mehr probieren. Und gerade den Sprint und den TDL (ggf. als 2x 2km) kann ich auch ganz gut auf dem Heimweg von der Arbeit laufen. Von demher bin ich angefixt :-)

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    Rajazy (14.01.2020)

  23. #42
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Der Sprint dann wirklich alles was geht?
    Sprint ist nicht "Laufen was geht". Sprinter üben das lockere sprinten über Jahre.

    Klassische Sprinter Vmax wird immer 30m fliegend genannt. Trotzdem effektiver sind zB. 30-30-30 als TWL wobei nicht die Vmax geübt wird, sondern das lockere, sehr schnelle Laufen (zweite 30m). Erst dann werden die Bewegungsabläufe im Kleingehirn überschrieben.
    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." AE.
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  24. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    DoktorAlbern (15.01.2020)

  25. #43

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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Der Sprint dann wirklich alles was geht?
    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Sprint ist nicht "Laufen was geht". Sprinter üben das lockere sprinten über Jahre.
    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Trotzdem effektiver sind zB. 30-30-30 als TWL wobei nicht die Vmax geübt wird, sondern das lockere, sehr schnelle Laufen (zweite 30m). Erst dann werden die Bewegungsabläufe im Kleingehirn überschrieben.
    Ohne Rollis Antwort gelesen zu haben, hätte ich dir, Doktor, für den Start auch zu 30er TWLs geraten. Wenn du einem "Sprintanfänger" sagst, er soll 150m zügig laufen, dann läuft er die ersten 70m viel zu schnell und die letzten 80m dann verkrampft. Das schult nicht das, was SA-Training für den Bereich Lauf schulen soll, nämlich das lockere, schnelle Laufen.
    Bei TWLs achtet man meiner Erfahrung nach weniger auf absolute Zahlen sondern mehr auf die schnellen, lockeren Abschnitte.

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunSim:

    DoktorAlbern (15.01.2020)

  27. #44
    MikeStar
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    Für das Herantasten an das Sprinten könnte auch am Anfang ein zweistufiger STL gewählt werden. Z.B. 25m STL aus dem lockeren Trab auf schnelles gewohntes Tempo steigern, z.B 800m-RT, 25-50m Tempo halten, dann nochmal 25m steigern zum schnellstmöglichen Tempo bei dem noch sauber gelaufen wird und nochmal 25-50m Tempo halten.
    Es geht bei der Einheit erstmal nicht primär darum Vmax gezielt anzusprechen, sondern für "sprintunerfahrene" Läufer die Möglichkeit zu nutzen sich aus bekanntem Tempo heraus an Sprinttempo anzunähern.
    Zur Analyse könnte der Trainer den letzten Abschnitt wiederholt messen und den Laufstil dabei beobachten und sehen ab welchem Tempo es unsauber ("unlocker") wird. Nach einigen Wiederholungen (z.B. 10 Wdh. verteilt auf 2-3 Trainingseinheiten) dürfte sich das Tempogefühl dann eingependelt haben.

  28. #45

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    Auf jeden Fall Danke für das Feedback. Ich komme vom Fussball bin also schon ein paar Mal in meinem Leben "All-Out" gesprintet, aber natürlich selten viel mehr als 30m.
    Deswegen habe ich auch gefragt, weil 150m für "All-Out" halt schon sehr lang sind und die Verkrampftheit vorprogrammiert ist. Das mit dem TWL hört sich gut an. Auf jeden Fall ist mir jetzt klar was der Zweck der Übung ist und insofern kann ich das dann auch gut in mein Trainingsprogramm einbauen. Bis (theoretische) 800m Pace bin ich in letzter Zeit öfter gelaufen, also versuche ich dann erstmal zu üben nochmal etwas schneller zu laufen ohne dabei zu verkrampfen.

  29. #46

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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Das mit dem TWL hört sich gut an. Auf jeden Fall ist mir jetzt klar was der Zweck der Übung ist und insofern kann ich das dann auch gut in mein Trainingsprogramm einbauen.
    TWLs sind wirklich gut

    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    Bis (theoretische) 800m Pace bin ich in letzter Zeit öfter gelaufen, also versuche ich dann erstmal zu üben nochmal etwas schneller zu laufen ohne dabei zu verkrampfen.
    Ich würde 30er TWL-Programme vorschalten (90m - 150m), 4 Wochen, je 1 x wöchentlich. Lange Geh/Stehpausen.

    Im Anschluss wäre folgendes 6 Wochen-SA-Programm denkbar (selber schon ausprobiert, sollte machbar sein):
    - 100% Renntempo ist 800m RT
    - Pausen: je 3´Geh/Stehpause
    - Training: 1 x wöchentlich

    7 x 150m (105% RT)
    6 x 200m (105% RT)
    5 x 150m (110% RT)
    4 x 200m (110% RT)
    4 x 150m (115% RT)
    3 x 200m (115% RT)

    Damit kriegt man in sechs bzw. zehn Wochen eigentlich schon etwas bewegt.
    Leider: die Wochenkilometer leiden unter einem solchen Training. Das bringt bei vielen Pippi in die Augen

  30. #47

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    So ... gestern gab es die ersten TWL-Sprints wie von dir vorgeschlagen. War echt ein krasses Erlebnis. Zu Hause hatte ich verspannte Ellenbogen und heute sind die Beine schon merklich schwer und das von 4x150m und 2x 90m im 30/30 Wechsel ...

    Musste die Dinger auf der Straße laufen und habe gelernt: Ein genialer Architekt hat die Straßenlaternen genau im Abstand von 30m geplant

  31. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    Rajazy (04.03.2020), RunSim (04.03.2020)

  32. #48

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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    So ... gestern gab es die ersten TWL-Sprints wie von dir vorgeschlagen. War echt ein krasses Erlebnis. Zu Hause hatte ich verspannte Ellenbogen und heute sind die Beine schon merklich schwer und das von 4x150m und 2x 90m im 30/30 Wechsel ...

    Musste die Dinger auf der Straße laufen und habe gelernt: Ein genialer Architekt hat die Straßenlaternen genau im Abstand von 30m geplant
    Der Architekt war sicher ein überzeugter TWLer

    Ja, ist am Anfang etwas ungewohnt, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass sich das wirklich nach ein paar Einheiten legt.
    Gute Erinnerung übrigens von dir. 150er TWLs habe ich jetzt auch auf meine to-do-Liste gelegt, hatte ich schon fast vergessen

    TWLs machen aber Spaß, oder?
    Wie lange willst du sowas jetzt wöchentlich laufen?

  33. #49

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    Wie immer beim ersten Mal war es etwas komisch und muss sich erst eingrooven. Folgende Erkenntnisse:

    1. Koordinativ ist das echt krass ungewohnt. Teilweise hat es sich angefühlt als würden sich meine Beine gleich verknoten. Mein Garmin hat bis zu 230 SPM aufgezeichnet. Im Schnitt für die 150m meist so um die 210SPM.

    2. Die Pausen sind echt bitter. Also 3 Min hab ich meistens nicht ganz durchgehalten. Ich bin einfach wieder die Strecke zum Start zurück gegangen und hab dann noch ein paar Mal gut durchgeschnauft. Aber da rattert es die ganze Zeit ... Ich könnte doch jetzt auch ein paar km machen

    3. Schnell laufen macht mir schon Spaß

    4. TWL ist für den Einstieg gut, weil ich dann die schnellen Teile auch wirklich ich schnell laufe. Sonst würde ich da anfangen nachzudenken und mir die Kraft einteilen.

    5. 150m können ganz schön lang sein.

    Ich werde das evtl. noch ausführlicher bei Sub40 posten ... Der Plan ist Ende März noch einen offiziell vermessenen 10er zu laufen um die gute Grundlage zu nutzen. Aber in dem Block bis dahin möchte ich schon die ersten MD-Elemente einbauen (TWL + 1000er mit längerer Pause). Am 6.Mai ist ein 1500m WK den ich mal anpeile für die Sub5, also würde dann der April im Zeichen des MD-Trainings stehen. Und dann wollte ich in den nächsten Monaten den ein oder anderen 1500m bis 5km WK laufen und da so ein etwas gemischtes Training bis in den August machen und ein paar ordentliche Zeiten laufen. Dann kommt vmtl. der Sommerurlaub und dann .... gibt es vielleicht eine Überraschung

  34. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von DoktorAlbern:

    Rajazy (04.03.2020), Rolli (16.04.2020), RunSim (04.03.2020)

  35. #50

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    Ganz kurzes Update ...

    Hab mittlerweile 4 "SuperSpeed"-Trainings absolviert und das ist wirklich hochsensibel. Teilweise habe ich danach einen solchen Muskelkater gehabt, dass ich zwei bis drei Tage gebraucht habe um mich davon zu erholen. Beim zweiten habe ich einen besonders drastischen Fehler gemacht, nach Einlaufen und Lauf-ABC mache ich immer noch ein paar plyometrische Sprünge. Da habe ich aber "aus Versehen" zu viele gemacht und hatte noch WK-Schuhe mit extrem wenig Dämpfung und 4mm Sprengung an. Da hat es mir dermaßen die Waden weggebretzelt ... das war echt Wahnsinn.

    Am Sonntag beim vierten Versuch ging es jetzt das erste Mal ganz gut und ich war auch danach nicht musklär zu schlimm gestresst.

    Eine Frage habe ich noch: Normal versuche ich immer 2km Einlaufen - Lauf-Abc/Sprünge - 1km Einlaufen - 6x 150m TWL - 4km Auslaufen.

    Passt das so? Also auch gerade das "relativ lange" Auslaufen. Ich bin einfach doch eher Langdistanzler und will dann auch ein paar km auf die Uhr bekommen ;-)

    Bei den 1000er mit GP experimentiere ich noch. Nachdem im Mai vmtl ja eh weiter keien Wks stattfinden :-( Ich hab ein Mal 5x1000 mit 3'GP probiert. Die GP muss ich aber noch üben, das fällt mir so schwer nicht doch in ein Traben zu verfallen. Dann gab es noch einen Versuch mit 5x 800m mit langer langsamer TP. Ich taste mich also ran. Wenn ein WK absehbar ist werde ich aber in Rollis vorgeschlagenes Schema wechseln. Wenn keine Wks kommen sollten, dann habe ich mir schon ein paar Strava-Segmente rausgesucht von 600m bis 1600m auf denen ich angreifen will von Juni bis August.

    Grundsätzlich fahre ich gerade eher einen 10 Tage-Zyklus, der enthält:

    1. VO2-Intervalle (z. B. 5x 1000m mit langer langsamer Pause)
    2. 150m TWL Sprints
    3. "Harte" Daniels R-Pace (Hart bedeutet 1 bis 2 sek schneller pro 200m und vom Umfang mindestens 3000m. Gestern sehr hart: 2x 200m / 400m / 2x 600m / 2x 400m / 4x 200m; aber auch mal 700m bergan sehr schnell und danach noch 200er/400er in R-Pace).
    4. 2x 2km TDL (ca. in Daniels T-Pace)
    5. Lange Radfahrt (75km bis 135km bisher jedes Wochenende, also nicht im 10-Tage Rhythmus)

    Also die 4 "Q-Einheiten" wechsle ich duch (da komme ich dann alle 10 bis 12 Tage an der gleichen Stelle raus). Ein Mal pro Woche die lange Radfahrt. Und dann so viele Füllkilometer wie Cororna hergibt. Bei den Füllkilometern habe ich "leider" meistens meinen Sohn im Jogger dabei. Oft habe ich eh schon sehr schwere Beine und dann noch der Jogger. Wenn dann etwas Wind ist kann einem die Lust fast vergehen.

    Überhaupt eine der Haupterkenntnisse ist, dass meine DLs wegen schwerer Beine gerade ziemlich langsam und eklig sind. Ich hoffe das gibt sich jetzt dann langsam und ich gewöhne mich muskulär besser an das hohe Tempo ...

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