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  1. #1
    Avatar von alcano
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    Standard Der Sportbuch-Faden

    Hallo, mein Name ist alcano und ich bin Sportbuch-kauf-süchtig. Und da ich diesbezüglich sicher nicht der Einzige hier bin, möchte ich diesen Thread dazu nutzen, um über neue und alte Bücher zum Thema Sport (also nicht nur - aber natürlich auch - Laufbücher) zu diskutieren.

    Empfehlungen sind natürlich gern gesehen, von den meisten (zumindest Büchern zum Thema Laufen) werde ich ziemlich sicher zumindest schon mal gehört/gelesen haben.

    Um gleich mal anzufangen:

    Vor Kurzem sind zwei Bücher über Emil Zátopek erschienen, nämlich Today We Die a Little: The Rise and Fall of Emil Zátopek, Olympic Legend von Richard Askwith und Endurance: The Extraordinary Life and Times of Emil Zátopek von Rick Broadbent. Außerdem soll "soon" noch ein drittes erscheinen: QUICKSILVER – The Mercurial Emil Zátopek von Pat Butcher.

    Die Leseproben der ersten beiden habe ich mehr oder weniger gelesen, wobei mir Askwiths Schreibstil irgendwie besser gefällt (außerdem hat er auch schon zwei weiter Bücher übers Laufen veröffentlicht). Wirklich entscheiden für eines der Bücher werde ich mich allerdings voraussichtlich erst, wenn Butchers Buch erscheint, denn der hat unter anderem The Perfect Distance: Ovett and Coe: The Record Breaking Rivalry geschrieben, welches bei mir (noch) ungelesen im Bücherregal steht.


    Außerdem ist ebenfalls vor Kurzem das neue (?) Buch von Jens Voigt, Shut Up, Legs!: My Wild Ride On and Off the Bike - wohl nur auf Englisch - erschienen. Sein erstes Buch habe ich nicht gelesen, soll wohl aber sprachlich nicht unbedingt brillant sein. Von daher überlege ich mir, das Neue zu kaufen - es sei denn, das wäre einfach die englische Übersetzung (von den Kapiteln her schwer zu sagen, würde aber eher auf nein tippen)?


    Ansonsten erscheinen im Juni ein Buch von Scott Ludwig über die "Legenden des Ultramarathons", im Juli eine Biographie von Frank Shorter und im August die neue Auflage des Großen Buch vom Laufen.

  2. #2
    Avatar von Steffen42
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    Freut mich sehr, dass es diesen Faden jetzt gibt

    Ich liebe auch Bücher über Sport. Bin was das angeht ein Hamsterkäufer. Einige Bücher noch auf Halde. Manche werde ich vielleicht nie lesen davon.
    Erhoffe mir von dem Faden, neue Bücher zu entdecken. Das ist trotz aller Technik erstaunlicherweise gar nicht so einfach. Wenn ich dann mal etwas entdeckt habe, ist einen Eindruck zu bekommen, auch nicht immer leicht. Mal gibt es noch keine Leseprobe, Rezensionen gibt es im deutschsprachigen Raum kaum und auf die der amerikanischen Leser kann ich mich selten stützen.

    Von daher: klasse! Einfach mal hier reinrufen, wenn man was entdeckt hat. Reinrufen, wenn man was anfängt zu lesen oder bevor man es bestellt. Ja, bestelllt. Im Buchhandel gekauft habe ich glaube ich ein Buch. Zu mickrig ist bei allen Buchhandlungen das Angebot. 80% Fußballbiographien, Yoga und paar wenige Laufbücher. Aber ist halt ein Nischenthema, schon ok.

    Aktuell lese ich Fitzgerald: "How bad do you want it". Trotz mancher Längen sehr lesenswert. Hatte es zwischenzeitlich mal weggelegt und was anderes gelesen. Das liegt aber eher an meinem Buch-ADHS als an Fitzgerald.

    Los geht's !

  3. #3
    Avatar von Steffen42
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    Als Du das erste Mal über das neue Buch von Jens Voigt geschrieben hattest, dachte ich, dass das eine Übersetzung seines Buches von 2007 ist. Gerade nochmal geschaut, nein. Am 18.7 erscheint seine Autobiografie auch auf Deutsch.

  4. #4

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    Hallo alcano,
    freut mich auch, dass Du diesen Faden eröffnest hast. Ich werde mich hier gerne einbringen. Ich liebe Sportbiographien, bevorzuge aber Autobiographien. Denn ich mag die Gedanken und Gefühle, die Zweifel und den Kampf, die Höhen und Tiefen aus der eigenen Perspektive authentisch geschildert (eine Ausnahme ist das Buch „Perfect mile – Neal Bascomb“, wo der Autor ganze Arbeit geleistet hat und mit viel Recherche einen ähnlichen Effekt erzeugen konnte).

    Die Autobiographie von Shorter würde mich sehr interessieren. Sein Büchlein „Running for Peak Performance“ war doch enttäuschend.

    Kurz ein paar Empfehlungen von mir:
    Bill Rodgers “Marathon Man: My 26.2-Mile Journey from Unknown Grad Student to the Top of the Running World“
    Fand ich sehr gut. Schöne Rennberichte und Einblick ins Training.

    Die Biographien von Paula Radcliffe, Alberto Salazar und Mo Farah sind allesamt lesenwert.

    Zu Julian Goaters „The Art of Running Faster”
    Ich hab mir gedacht, dass Dir das Buch nicht gefällt. Es ist so herrlich unwissenschaftlich. Das Gegenteil von Magness. Aber ich halte es gerade deswegen für sehr erfrischend und ich werde es bis zum Marathon noch mal durchgehen. Vorher muss ich noch das wirklich hervorragende Buch von Charles Spedding zu Ende lesen. Das habe ich die Woche zum zweiten Mal gelesen und bin gerade kurz vor dem Ende.

    Aus der Triathlonwelt gibt es auch sehr gute Bücher. Chrissie Wellingtons Bio sowie Chris McCormack’s
    “I'm Here to Win: A World Champion's Advice for Peak Performance”.
    Letzeres ist schon etwas eigen, Macca ist eine polarisierende Persönlichkeit, aber interessant wenn man sich für Psychospielchen vor dem Wettkampf interessiert. In dem Zusammenhang ist das Buch "Mentales Training für Triathleten: und alle Ausdauersportler" auch sehr gut.

    Das waren jetzt nur ein paar Stichworte, bei Interesse kann ich gerne mehr Details beisteuern.
    Weitere Bücher, die ich als nächstes lesen will:
    Racing the rain von John Parker, ich war von “Once a Runner” begeistert.
    Evtl. Natascha Badmann und was immer ich hier noch für gute Anregungen bekomme….

  5. #5
    Avatar von Steffen42
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    Sehr schön. Die Wellington-Autobio habe ich auch gelesen. Sehr sympathisch.

    Racing the Rain habe ich vorher gesehen, da bin ich mal gespannt auf Dein Urteil.

    Aktuell liegt hier noch Culpeppers "Run like a Champion" im Regal. Hab ich mal angefangen, aber da wurde ich irgendwie abgelenkt. Mal kucken.

    Was interessant sein könnte - hatte ich beim Stöbern nach Voigts Buch vorgeschlagen bekommen - "Die Welt hat Pedale und Freunde, die sie treten: 58 Porträts". Kommt im September raus.

  6. #6

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    auch wenn die Bücher sicher kontrovers diskutiert werden können, gut zu lesen und motivierend sind sie allemal:

    - Dean Karnazes: The Ultra-Marathon Man (US-Pathos pur)
    - Christopher McDougall: Born to run (eigentlich mehr ein klasse Reisebericht als ein Laufbuch)
    - Scott Jurek: Eat & Run (wer's mag: zumindest sind die Rezepte wirklich lecker)

    nur noch geil:

    - Rafael Fuchsgruber: Running wild

  7. #7
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Ich liebe Sportbiographien, bevorzuge aber Autobiographien. Denn ich mag die Gedanken und Gefühle, die Zweifel und den Kampf, die Höhen und Tiefen aus der eigenen Perspektive authentisch geschildert (eine Ausnahme ist das Buch „Perfect mile – Neal Bascomb“, wo der Autor ganze Arbeit geleistet hat und mit viel Recherche einen ähnlichen Effekt erzeugen konnte).
    Kann ich nachvollziehen mit den Autobiographien, lese die auch gerne. Und ja, Perfect Mile ist richtig gut geschrieben.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Kurz ein paar Empfehlungen von mir:
    Bill Rodgers “Marathon Man: My 26.2-Mile Journey from Unknown Grad Student to the Top of the Running World“
    Fand ich sehr gut. Schöne Rennberichte und Einblick ins Training.

    Die Biographien von Paula Radcliffe, Alberto Salazar und Mo Farah sind allesamt lesenwert.
    Stehen abgesehen von Farah (besitze ich nicht) alle noch ungelesen im Regal (Rodgers werde ich ziemlich sicher als Erstes lesen).

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Zu Julian Goaters „The Art of Running Faster”
    Ich hab mir gedacht, dass Dir das Buch nicht gefällt. Es ist so herrlich unwissenschaftlich. Das Gegenteil von Magness. Aber ich halte es gerade deswegen für sehr erfrischend und ich werde es bis zum Marathon noch mal durchgehen. Vorher muss ich noch das wirklich hervorragende Buch von Charles Spedding zu Ende lesen. Das habe ich die Woche zum zweiten Mal gelesen und bin gerade kurz vor dem Ende.
    Spedding kommt auch einfach sympathisch rüber, finde ich (bei Salazar wird das sicherlich etwas anders aussehen, ich mag arrogante Personen gar nicht). Goater ist schon etwas her, war mir teilweise aber tatsächlich etwas zu "esoterisch". Da gefällt mir das von Steffen erwähnte Buch von Culpepper besser. Zeitgleich mit Goater habe ich auch noch Improve your Marathon and Half Marathon Running von David Chalfen (auch ein Brite), das gefiel mir besser. Kann man beide kaufen, wenn man sie günstig findet, muss man aber nicht.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Aus der Triathlonwelt gibt es auch sehr gute Bücher. Chrissie Wellingtons Bio sowie Chris McCormack’s
    “I'm Here to Win: A World Champion's Advice for Peak Performance”.
    Letzeres ist schon etwas eigen, Macca ist eine polarisierende Persönlichkeit, aber interessant wenn man sich für Psychospielchen vor dem Wettkampf interessiert. In dem Zusammenhang ist das Buch "Mentales Training für Triathleten: und alle Ausdauersportler" auch sehr gut.
    Habe ich von beiden bloß die Leseprobe, will ich früher oder später auch noch anschauen. Mentales Training klingt nicht uninteressant, ist mal notiert für eventuell später, danke.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Das waren jetzt nur ein paar Stichworte, bei Interesse kann ich gerne mehr Details beisteuern.
    Weitere Bücher, die ich als nächstes lesen will:
    Racing the rain von John Parker, ich war von “Once a Runner” begeistert.
    Evtl. Natascha Badmann und was immer ich hier noch für gute Anregungen bekomme….
    Once a Runner ist das nächste Buch, das ich beginnen werde, habe ich mal angefangen, dann jedoch nicht weit gelesen aus irgend einem Grund, dabei fand ichs wirklich gut.

    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Was interessant sein könnte - hatte ich beim Stöbern nach Voigts Buch vorgeschlagen bekommen - "Die Welt hat Pedale und Freunde, die sie treten: 58 Porträts". Kommt im September raus.
    Ist mal notiert, danke. Könnte durchaus auch sehr oberflächlich sein, ist immer schwierig zu sagen bei solchen Büchern, finde ich.

    Zitat Zitat von fiveten Beitrag anzeigen
    auch wenn die Bücher sicher kontrovers diskutiert werden können, gut zu lesen und motivierend sind sie allemal:

    - Dean Karnazes: The Ultra-Marathon Man (US-Pathos pur)
    - Christopher McDougall: Born to run (eigentlich mehr ein klasse Reisebericht als ein Laufbuch)
    - Scott Jurek: Eat & Run (wer's mag: zumindest sind die Rezepte wirklich lecker)

    nur noch geil:

    - Rafael Fuchsgruber: Running wild
    Karnazes und Jurek habe ich beide angefangen, aber aus unterschiedlichen Gründen (zu selbstverliebt bzw. etwas langweilig) noch nicht fertig gelesen, da hatte ich irgendwie immer andere Bücher, die mich mehr reizten. Werde ich aber auch noch nachholen, Eat & Run bin ich gerade gestern wieder darüber gestolpert, ich finde Jurek eigentlich total sympathisch. Fuchsgruber hmmm... Die Leseprobe hat mich alles andere als überzeugt.

    Bezüglich Biographien im Bereich Ultralaufen kann ich sonst noch Running and Stuff von James Adams empfehlen, das aus der Perspektive eines "normalen" Läufers geschrieben ist, der neu im Ultrabereich ist und sich dort sofort wohl fühlt (läuft dann unter anderem auch den Spartathlon).


    Hier mal noch meine aktuelle Leseliste (mein Buch-ADHS sagt "Hallo" zu deinem, Steffen ):
    - Ron Daws: Running Your Best (Von 1985, sehr günstig gekauft, auf jeden Fall lesenswert (falls mal wieder günstig auf Amazon), insbesondere wenn man sich für Lydiard interessiert.)
    - Joe Vigil: Run to the Top (Ziemlich technisch, daher im Gegensatz zu Daws - der weniger wissenschaftlich ist und auch viel anekdotisches berichtet- etwas anstrengend zu lesen. Braucht man nicht unbedingt.)
    - Garth Gilmour: Arthur Lydiard: Master Coach (Wenn man sich wirklich für Lydiard interessiert, muss man das eigentlich lesen. Allerdings nicht sonderlich packend geschrieben, deshalb lese ich da auch einfach immer mal wieder ein Kapitel.)
    - Kenny Moore: Bowerman and the Men of Oregon (Liest sich noch deutlich zäher als das Buch von Gimour, zumindest bis jetzt. Ist aber eigentlich sehr interessant - und sehr ausführlich/detailverliebt)
    - Adharanand Finn: The Way of the Runner (Ich fand schon Running with the Kenyans richtig gut, geht mir mit diesem Buch genauso: Wer mehr über das Laufen in Japan erfahren will, sollte hier auf jeden Fall zugreifen, insbesondere die Kindle-Version ist günstig.)
    - David Epstein: The Sports Gene (An diesem Buch lese ich schon über ein Jahr, obwohl ich es extrem interessant finde. Allerdings ist es auch etwas schwerere Kost als die meisten oben genannten, von daher fehlt mir meist die Muße, es zu lesen, da ich in meiner Freizeit zur Abwechslung meist lieber nicht zu wissenschaftliche Bücher lese.)

  8. #8

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    Ich merke, das wird ein schöner Austausch hier.
    Rodgers und Radcliffe sind für mich die besseren der Bios. Spedding ist wirklich ein sympathischer Mensch.
    Culpepper war ganz gut, aber irgendwas hat mir gefehlt. Das Buch lässt irgendiwe keine Begeisterung zurück.
    David Chalfen ist notiert. Ich mag die britischen Läufer irgendwie. Seb Coes Autobiographie habe ich auch gelesen zumindest den sportlichen Teil, war OK, aber irgendwie bin ich mit ihm auch nicht so warm geworden,
    Karnazes hat mir trotz Pathos gut gefallen.
    Jurek war OK, aber irgendwie das genaue Gegenteil von Karnazes, der macht mir eher einen depressiven Eindruck. Das hat das Lesegefühl etwas getrübt.

    Born to run finde ich ganz schlimm. Ich habs bis zum Ende durchgelesen, aber immer wieder nicht mehr gewusst, was echt und was Story ist. Diese völlig unreflektierte Lobhudelei auf die Tarahumara hatte schon fast Züge von Karl May und Winnetou. Wie wenn ein Kolonialist über seine Entdeckungen schreibt.

    Adharanand Finns Kenia Buch fand ich nett. Man merkt, dass er kein Profi ist, aber nette Unterhaltung. Das über Japan würde mich aber interessieren, darüber weiß ich noch viel zu wenig. Mich würde sowieso auch Biographien von Sportlern außerhalb des angelsächsichen Raums interessieren. Von den Portugiesen und Italienern zum Beispiel, aber da findet man wenig.

    Die weiteren Bücher sind notiert. Sind ja einige mir völlig unbekannte dabei. Das ist gut. Für Nachschub ist jetzt gesorgt.

  9. #9
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Culpepper war ganz gut, aber irgendwas hat mir gefehlt. Das Buch lässt irgendiwe keine Begeisterung zurück.
    So gings mir mit Mebs Buch, die beiden sind ja fast zeitgleich erschienen. Ich verstehe aber, was du meinst.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Born to run finde ich ganz schlimm. Ich habs bis zum Ende durchgelesen, aber immer wieder nicht mehr gewusst, was echt und was Story ist. Diese völlig unreflektierte Lobhudelei auf die Tarahumara hatte schon fast Züge von Karl May und Winnetou. Wie wenn ein Kolonialist über seine Entdeckungen schreibt.
    Ich fands gar nicht mal schlecht. Allerdings habe ich das Buch auch einfach als Unterhaltung gesehen, nicht mehr. Karl May habe ich als Kind verschlungen.

    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Adharanand Finns Kenia Buch fand ich nett. Man merkt, dass er kein Profi ist, aber nette Unterhaltung. Das über Japan würde mich aber interessieren, darüber weiß ich noch viel zu wenig. Mich würde sowieso auch Biographien von Sportlern außerhalb des angelsächsichen Raums interessieren. Von den Portugiesen und Italienern zum Beispiel, aber da findet man wenig.
    "Nett" ist aber nett beschrieben. Seine Bücher lesen sich sehr angenehm, finde ich. Tansers Buch More Fire geht mehr in die Tiefe, allerdings hat der wohl zu lange in Kenia gelebt, sein Schreibstil bzw. seine unablässigen Gedankensprünge sind schon eher gewöhnungsbedürftig, finde ich.
    Und da bin ich absolut bei dir, was Bücher über Sportler (Läufer/Triathleten) bzw. Trainingsphilosophien aus dem nicht-angelsächsischen Raum angeht. Habe da auch noch nichts entdeckt.

  10. #10
    Avatar von Steffen42
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    Welches Buch von Meb meinst Du? Das Fotobuch was zu 90% aus Dehnübungen besteht? Fand ich grottig.

  11. #11
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  12. #12
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von Steffen42 Beitrag anzeigen
    Welches Buch von Meb meinst Du? Das Fotobuch was zu 90% aus Dehnübungen besteht? Fand ich grottig.
    Das war es, glaube ich, ja. Soooo schlimm fand ich es nicht. Aber insgesamt schon eher enttäuschend.

    Zitat Zitat von bones Beitrag anzeigen
    Wie alles begann:
    Kannst du zu den Büchern etwas sagen, also hast du sie gelesen?

  13. #13
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Kannst du zu den Büchern etwas sagen, also hast du sie gelesen?
    Nur das von Bauch. Ist aber schon länger her. Damals bin ich durch die Spiridon auf diese "historischen" Läufer aufmerksam geworden. Hier gab es auch einen Thread zum Thema :
    http://forum.runnersworld.de/forum/f...anvorlage.html

    Es sind halt geschichtliche Betrachtungen ohne Trainingstipps.
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  14. #14
    Avatar von Estragon
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    Schön geschrieben fand ich die Zatopek-Biografie „Laufen“ von Jean Echenoz und für mich ist eine der besten Geschichten, die über das Laufen geschrieben wurde Siegfried Lenz‘ „Brot und Spiele“.
    Nimm die Sache ernst und dich selbst nicht so wichtig!

  15. #15
    crsieben
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    Sehr schönes Thema, allerdings wahrscheinlich auch eins, was mich um etliches Euros erleichtern wird. Das Buch über Zátopek von Askwith z.B. ist direkt mal auf der Leseliste gelandet.

    Zur Zeit warte ich auf "Correre secondo Orlando Pizzolato", laut italienischem Forum und einigen Rezensionen wohl die italienische Laufbibel und eines der ganz wenigen Laufbücher, zu denen es fast nur positive Stimmen gibt. Ich bin sehr gespannt, was Herr Pizzolato (als Sieger des New York Marathons und mit einer Bestzeit von 2:10:23 ja durchaus qualifiziert) da so schreibt und ob die enthusiatischen Kritiken berechtigt sind.

    Nachdem ich vieles Deutsches gelesen habe und manches Englisches, arbeite ich gerade die anderen Sprachen ab, in denen mein Leseverständnis einem Laufbuch gewachsen ist, immer auf der Suche nach neuen Ideen oder auch mal nur nach Bestätigung anderer Ideen.

  16. #16
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Sehr schönes Thema, allerdings wahrscheinlich auch eins, was mich um etliches Euros erleichtern wird.
    Die Befürchtung habe ich (leider) auch.

    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Nachdem ich vieles Deutsches gelesen habe und manches Englisches, arbeite ich gerade die anderen Sprachen ab, in denen mein Leseverständnis einem Laufbuch gewachsen ist, immer auf der Suche nach neuen Ideen oder auch mal nur nach Bestätigung anderer Ideen.
    Bei mir sieht es umgekehrt aus: habe fast nur Englisches, die deutschen Bücher überzeugen mich im Allgemeinen eher nicht. Ich wünschte, ich wäre mehr Sprachen mächtig.

  17. #17
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Die Befürchtung habe ich (leider) auch.
    Ich habe eher die Hoffnung, dass mir mancher Flop erspart bleibt und ich das Geld in bessere Bücher investieren kann. Nullsummenspiel.

  18. #18

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    Danke crsieben für den Tipp mit Pizzolato. Das kommt wie gerufen.
    Ich hab sogar seinen Newsletter abboniert, warum soll ich nicht mal sein Buch kaufen, zumal sein New York Sieg bei Hitze meine Motivation bei Hitzeläufen ist... Bei der Gelegenheit sind mir bei amazon.it gleich noch ein paar Autoren aufgefallen, wobei Italienisch mir schon schwer fällt...

    Mir geht es übrigens ähnlich wie euch, ja es kostet Geld, aber durch diesen Faden kann ich mir vielleicht manchen Reinfall sparen. Und das Preisleistungsverhältnis stimmt einfach. Wo bekomme ich stundenlangen Spaß für durchschnittlich 15 Euro?

  19. #19
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Und das Preisleistungsverhältnis stimmt einfach. Wo bekomme ich stundenlangen Spaß für durchschnittlich 15 Euro?
    Das sage ich mir auch jedesmal, wenn ich mir ein Buch kaufe. Und es stimmt ja auch wirklich. Meistens kosten die ja (teilweise deutlich) unter 10 Euro - ich kaufe eigentlich immer die Kindle-Version (ist einfach viel praktischer, auch wenn ich eigentlich "richtige" Bücher liebe) oder gebrauchte Bücher. Da sind dann sogar oftmals die 3 Euro Versandkosten das Teuerste am Buch.

    Mittlerweile habe ich aber auch ziemlich viel Übung darin, anhand der Leseproben abzuschätzen, ob mir ein Buch gefallen wird.

  20. #20

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    So ist es Alcano, seitdem ich die KINDLE App auf Smartphone und Tablet habe, wundert sich keiner mehr über die obskuren Päckchen aus USA und UK, die Wochen nach der Bestellung mit einem Haufen von Knallfolie verpackt, eintreffen :-)

  21. #21
    crsieben
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    Zitat Zitat von voxel
    ...wobei Italienisch mir schon schwer fällt... Wo bekomme ich stundenlangen Spaß für durchschnittlich 15 Euro?
    Für Schnellleser wie mich ist das Lesen in fremden Sprachen aus ein echter Kostenfaktor. Während ich ein deutsches Buch in wenigen Stunden durchgelesen habe, setze ich da bei Englisch einen Faktor 1,5, bei anderen Sprachen auch gerne mal Faktoren von 5 und mehr an. Das spart bares Geld, weil man viel länger was von den Büchern hat.

    Und man liest sich ja ein. Kleiner Zugewinn am Rande: Nach der Lektüre eines fremdsprachigen Laufbuchs ist man in Sachen Wortschatz topfit, wenn's dann mal im Ausland zu einem Wettkampf geht...

  22. #22
    Avatar von Steffen42
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    Wo bekomme ich stundenlangen Spaß für durchschnittlich 15 Euro?
    +1

    Bücher, die ich nicht als Nachschlagewerk behalte, verkaufe ich auch wieder. Da bekomme ich meist 30-50% des Kaufpreises auch wieder zurück.

  23. #23
    Avatar von alcano
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    Zitat Zitat von voxel Beitrag anzeigen
    So ist es Alcano, seitdem ich die KINDLE App auf Smartphone und Tablet habe, wundert sich keiner mehr über die obskuren Päckchen aus USA und UK, die Wochen nach der Bestellung mit einem Haufen von Knallfolie verpackt, eintreffen :-)
    Über den Royal Mail-Postsack habe ich mich (und auch der Herr am DHL-Schalter, der ca. 10 Minuten lang nach meinem "Paket" gesucht hat) allerdings doch ziemlich gewundert.

  24. #24
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    Zitat Zitat von alcano Beitrag anzeigen
    Bei mir sieht es umgekehrt aus: habe fast nur Englisches, die deutschen Bücher überzeugen mich im Allgemeinen eher nicht. Ich wünschte, ich wäre mehr Sprachen mächtig.
    Ein Grund warum du Born to Run ganz OK findest. Die deutsche Übersetzung ist ziemlich übel.

  25. #25
    Avatar von leviathan
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    Ich lass mal die Bücher von Daniels, Pfitzi, Hudson, Steffny außen vor. Die kennt wahrscheinlich eh jeder und jeweils ein Buch dieser Autoren gelesen zu haben, ist sicher nicht schädlich. Worüber man im Forum nicht allzu häufig stolpert, aber unbedingt empfehlenswert ist:

    Tim Noakes: The lore of running
    Arthur Lydiard: Running to the top & Running with Lydiard
    Julian Goater: The art of running
    Jan Olbrecht: The Science of Winning

    Sicher kontrovers zu betrachten, aber ebenfalls ein must read ist Running Science von Owen Anderson. Der Blickwinkel ist sicher interessant. Ganz nett zu lesen, weil es eine sehr seichte Zusammenfassung von Lydiard ist: Modern Training and Physiology for Middle and Long-Distance runners.

    Wer sich Lydiard sparen will, was nicht empfehlenswert ist, findet eine tolle Zusammenfassung und an die heutige Zeit angepasste Version von Keith Livingstone mit Healthy Intelligent Training. Die Pläne gibt es in einer gesonderten Version.

    Nicht vom Hocker gehauen haben mich u.a. The Science of Running von Magness, You only faster von McMillan. Das sind zwar gute Bücher, gaben aber zu den oben aufgeführten keine neuen Einblicke.

    Das war eine sehr kurze Zusammenfassung. Wen jemand von Euch evtl. eine Idee hat, ob es deutsche oder englische Literatur von Veronique Billat gibt, wäre ich sehr dankbar.

    Was ich ebenfalls händeringend suche ist von Jack Foster: Tale of the Ancient Marathoner. Das bekomme ich einfach nicht. Auch wenn jemand weiss, ob man das irgendwo im Netz findet - bitte her mit der Info

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