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  1. #26
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    Hoffentlich kommt nie eine Ampel...

    Viel Erfolg noch, Du findest schon deinen Weg.
    Denke nicht über die Lösung nach, sondern über das Problem. Die Lösung ergibt sich dann von selbst.

  2. #27
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Jetzt muss ich das unbedingt mit den 200 m richtig stellen, denn so war das von mir nicht gemeint. Mein Mann hat wohl recht, ich muss nicht soviel sabbeln und die Leute schwindelig quatschen, sondern zum Punkt kommen.
    Och ja, das macht es doch aber auch interessant. Ich bin ja auch nicht gerade ein Meister darin, mich kurz zu fassen

    Wurde ja schon viel gutes gepostet hier und ich kann da doch etwas kürzer treten mit der Kritzelei: Weiter machen. Nach einem Lauf, vor allem einer Steigerung der Distanz ist es nicht schlimm, mal völlig ausgepowert zu sein. Klar, du magst das noch nicht, aber auch das wird von mal zu mal weniger schlimm. Auch daran gewöhnt sich dein Körper, keine Sorge. Dass du die letzten paar hundert Meter für die Nachbarn noch ein tolles Schaulaufen hinbekommst, zeigt, dass du noch Reserven hast. Dein Kopf ist es, der dich da ärgern will. Geht mir immer mal wieder auch so, obwohl ich schon viele Jahre laufe.

    Was deine Schwindelei beim "Lastwechsel" angeht, auch das wird sich geben. Natürlich achtest du derzeit noch sehr intensiv darauf, erwartest es regelrecht und dann ist das wie die selbsterfüllende Prophezeiung. Also weniger abrupte Belastungswechsel machen und ansonsten weiterhin viel Spaß beim Laufen haben.

    Da du deine Depression erwähntest und wie du sie auch durchs Laufen in den Griff bekommen hast, hab ich einen Tipp für dich. Eine Forine hat erst kürzlich ein Tagebuch hier angefangen und sie schreibt sehr offen über ihre Erkrankung und wie sie damit lebt und läuft. Vielleicht schaust du bei ihr mal rein: http://forum.runnersworld.de/forum/t...ressionen.html

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. #28
    Alderamin
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Dass der Schwindel auf einen Blutdruckabfall zurückzuführen ist, macht absolut Sinn. Mir wird auch oft schwindelig, wenn ich nach langem Sitzen aufstehe, lange stehen muss oder morgens nach dem Aufstehen.
    Deswegen der Tipp, vorher was zu trinken. Und generell viel zu trinken. Wenn ich nach einem Lauf etwas dehydriert bin, sehe ich auch Sternchen beim Aufstehen.

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Wenn der Schwindel beim Laufen in Phasen geringerer Belastung auftritt, bedeutet das ja für mich, dass Gehpausen geradezu Gift sind und den Blutdruckabfall provozieren. Also würden Pläne, die Streckenlänge durch erneutes Laufen/Gehen zu verlängern, nicht gut funktionieren.
    Man kann auch einfach in den Pausen langsamer laufen (was jedoch etwas anstrengender ist). Nicht die Pausen sind wichtig, sondern die Belastungen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Du gleich in Ohnmacht fällst, wenn Du das Tempo drosselst. Und wenn, dann drossele halt nicht auf einen Schlag, sondern laufe locker aus. Bei der Belastung musst Du auch nicht bis zur Atemnot beschleunigen, nur halt deutlich schneller werden.

    Zitat Zitat von Leiderkeinkenianer Beitrag anzeigen
    Hoffentlich kommt nie eine Ampel...
    Man kann nicht nur sehr langsam laufen - man kann sogar auf der Stelle laufen... Hab' ich durchaus an Ampeln, die lange Rotphasen haben, schon gemacht, weil die Beine ansonsten beim Neustart etwas bleiern waren.

  4. #29
    Avatar von FreddyT
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen

    Dass der Schwindel auf einen Blutdruckabfall zurückzuführen ist, macht absolut Sinn. Mir wird auch oft schwindelig, wenn ich nach langem Sitzen aufstehe, lange stehen muss oder morgens nach dem Aufstehen. Anfang des Jahres, als ich einen Magen-Darm-Infekt hatte, bin ich sogar morgens beim Zähneputzen ohnmächtig geworden. Ich wachte mit der Zahnbürste in der Hand auf den Fliesen wieder auf.
    Gewisse Schwankungen im Blutdruck sind normal. Ich bin kein Mediziner. Wer aber schon einmal ohnmächtig wurde, sollte meiner Meinung nach die Ursache für das Symptom "plötzlicher Blutdruckabfall" klären, bevor er einfach so durch Wald und Wiese alleine weiter läuft. Einige mögliche Ursachen wurden hier schon genannt. Es kann ein Flüssigkeitsmangel sein, es kann mangelndes Training sein, es gibt auch andere Ursachen, angefangen von Stress, Depressionen, Medikamentennebenwirkungen, Herzschwäche, Klappenproblemen, Gefässverengungen usw. usf sein. Nicht alles kann der Arzt bei einem Ruhe-EKG einfach so feststellen. Mein Rat ist, hier eine Abklärung zu versuchen, und wenigstens nicht alleine zu laufen.
    ______________________________________

    Es ist nicht entscheidend, woher man kommt, sondern wohin man geht.

  5. #30

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    Zitat Zitat von FreddyT Beitrag anzeigen
    Gewisse Schwankungen im Blutdruck sind normal. Ich bin kein Mediziner. Wer aber schon einmal ohnmächtig wurde, sollte meiner Meinung nach die Ursache für das Symptom "plötzlicher Blutdruckabfall" klären, bevor er einfach so durch Wald und Wiese alleine weiter läuft. Einige mögliche Ursachen wurden hier schon genannt. Es kann ein Flüssigkeitsmangel sein, es kann mangelndes Training sein, es gibt auch andere Ursachen, angefangen von Stress, Depressionen, Medikamentennebenwirkungen, Herzschwäche, Klappenproblemen, Gefässverengungen usw. usf sein. Nicht alles kann der Arzt bei einem Ruhe-EKG einfach so feststellen. Mein Rat ist, hier eine Abklärung zu versuchen, und wenigstens nicht alleine zu laufen.
    Ich bin noch nie beim Laufen ohnmächtig geworden.

    Meine bisherigen Ohnmachten wurden immer sofort ärztlich abgeklärt und hatten recht harmlose Gründe. Einmal war es, wie ich schon schrieb, als ich durch einen heftigen Magen-Darm-Infekt geschwächt war und mir nach dem Aufstehen im Bad der Blutdruck wegsackte und dann vor einigen Jahren, als ich mir böse die Finger in der Türe geklemmt hatte und dann vom Schmerz überwältigt wurde.

    Da ich meinem Arzt nächste Woche aber ohnehin weger einer Impfung einen Termin abstatte, werde ich die Schwindelei nochmal ansprechen. Ich vertraue ihm sehr, da er seit über zwanzig Jahren meine Familie betreut und auch meine Risikofaktoren kennt. Da mein Vater große Herzprobleme hat, nehme ich mein Herzchen sehr ernst.

    Dein Rat, nicht allein zu laufen, ist wirklich lieb. Mein Mann läuft ab und zu mal mit (allerdings bin ich ihm zu schnell ). Aber ob ich mich nun an einen Baum oder an ihn klammere, macht keinen so großen Unterschied. Nach kurzer Zeit geht es mir ja wieder gut und ich konnte bisher immer problemlos auf eigenen Beinen nach Hause laufen.

    Flüssigkeitsmangel als Ursache schließe ich aus, denn ich trinke sehr viel Wasser und bevor ich loslaufe, gibt es immer noch ein großes Glas. Allerdings sind gerade wieder Sportartikel beim Kaffeeröster im Angebot, und an einer pinken Trinkflasche konnte das kleine Mädchen in mir nicht vorbei .

  6. #31
    Logger Jogger Avatar von nosborn711
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    Beim Laufen ohnmächtig werden.
    Das ist mir jetzt auch noch nie passiert, aber ich habe wieder Startschwierigkeiten nachdem ich das Joggen aufgenommen haben.
    Bin auch gerade wieder dabei meine Ernährung umzustellen, um es vielleicht auf diese Art und Weise zu beschleunigen.

    Könnt ihr da gewisse Ernährungsweise empfehlen?

  7. #32
    Bewegungsfreude pur! Avatar von barefooter
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    Zitat Zitat von nosborn711 Beitrag anzeigen
    ...Könnt ihr da gewisse Ernährungsweise empfehlen?
    ...fragt jemand, der vor wenigen Minuten an anderer Stelle einen Link auf eine Seite mit seltsamen Ernährungstipps gesetzt hat.
    Grüße von der Baltischen See! Laufen/Wandern barfuß erleben - Zu Fuß - am besten barfuß - hält die Seele Schritt.
    Je länger die Strecke, desto unbedeutender die Zeit, da allein die Streckenbewältigung zur eigenen Leistung wird.


  8. #33

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    Zitat Zitat von nosborn711 Beitrag anzeigen
    Beim Laufen ohnmächtig werden.
    Das ist mir jetzt auch noch nie passiert, aber ich habe wieder Startschwierigkeiten nachdem ich das Joggen aufgenommen haben.
    Bin auch gerade wieder dabei meine Ernährung umzustellen, um es vielleicht auf diese Art und Weise zu beschleunigen.

    Könnt ihr da gewisse Ernährungsweise empfehlen?
    Ich will ja nicht unhöflich sein, aber wo ist bei deinem Geschreibsel der Bezug zu meinem Thema?

    Aber ich habe eine kleine Anregung für deine Ernährungsumstellung und Fortschritte für die Bewegung:
    stelle deine Kaffeemaschine ins Bad, deinen Kühlschrank in den Keller, deinen Vorratsschrank auf den Balkon, deinen Herd in die Garage und dein Geschirr auf den Dachboden.
    Jetzt sollte deine komplette Ernährung umgestellt sein und du bekommst bei jeder Mahlzeit ausreichend Bewegung .

  9. #34
    Avatar von HighK
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Ich will ja nicht unhöflich sein, aber wo ist bei deinem Geschreibsel der Bezug zu meinem Thema?

    Aber ich habe eine kleine Anregung für deine Ernährungsumstellung und Fortschritte für die Bewegung:
    stelle deine Kaffeemaschine ins Bad, deinen Kühlschrank in den Keller, deinen Vorratsschrank auf den Balkon, deinen Herd in die Garage und dein Geschirr auf den Dachboden.
    Jetzt sollte deine komplette Ernährung umgestellt sein und du bekommst bei jeder Mahlzeit ausreichend Bewegung .
    Danke für den ultimativen Ernährungsumstellungs-Tipp und herzlich willkommen im Forum, FeldWaldWiese.
    Always remember that you are absolutely unique -- just like everyone else. (Margaret Mead)

  10. #35

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    Heute hatte ich mir eigentlich wieder die 5 km vorgenommen. Die Bedingungen waren für mich super, ich hatte gute Laune, Sonne schien, 22 Grad, ganz leichter Wind dazu, der perfekte Start ins Wochenende.

    Normalerweise fragt mich mein Körper auf dem ersten Kilometer immer, ob diese Rennerei jetzt mein Ernst ist und ich wirklich erwarte, dass er mir für den Unfug Energie bereitstellen soll. Zugegeben, der erste Kilometer ab Haustür ist auch ein echter Motivationstest. Es geht sofort ganz leicht bergauf und ich habe immer! Gegenwind.
    Heute war Ruhe, noch nicht mal ein zartes Gemaule, kein "boah ey, wollen wir nicht lieber morgen?". Vom ersten Schritt an war die Welt in Ordnung.

    Also habe ich spontan beschlossen, im Wald noch eine kleine Extraschleife einzubauen. Dabei habe ich mir auch gleich noch eine weitere, nette Steigung eingefangen.
    Ich wohne mitten im Weserbergland, und auf meiner Strecke gibt es gefühlt hinter jeder Kurve einen neuen "Berg".
    Ich bin heute jedenfalls dauernd auf und ab gelaufen.
    Von Schwindel war weit und breit keine Spur. Damit ist auch bewiesen, dass ich problemlos mit leerem Magen laufen kann. Denn seit dem Frühstück um 8.00 Uhr hatte ich bis zum Laufen um 13.30 Uhr nichts mehr gegessen.

    Am letzten Anstieg musste ich dann eine kleine Gehpause einlegen, denn mein Herzchen fing an zu protestieren. Ich laufe ja mit Pulsmesser, gucke aber während des Laufens nicht drauf. Da bin ich stur, ich lasse mir nicht von einem Gerät erzählen, wie ich mich zu fühlen habe. Mein eigenes Gefühl sprach sich aber deutlich und bestimmt für strammes Bergaufgehen aus.

    Runtastic sagt, dass ich heute 5,58 km in 44.31 min. gelaufen bin, was einer Pace (incl. Gehpause) von 7:58 min/km entspricht. Kollege Pulsmesser meldet dazu einen Durchschnittspuls von 161 und einen Spitzenwert von 175.

    Und am allerbesten ist: ich fühle mich rundum gut, nichts tut weh, nichts ziept, ich bin geradezu tiefenentspannt.

    Ich glaube, ohne den Zuspruch, den ich hier bekomme habe, hätte ich mich bestimmt nicht getraut, einfach mal ein (für mich) großes Stück weiter zu laufen.

    Danke!

  11. #36
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Normalerweise fragt mich mein Körper auf dem ersten Kilometer immer, ob diese Rennerei jetzt mein Ernst ist und ich wirklich erwarte, dass er mir für den Unfug Energie bereitstellen soll.


    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Von Schwindel war weit und breit keine Spur. Damit ist auch bewiesen, dass ich problemlos mit leerem Magen laufen kann. Denn seit dem Frühstück um 8.00 Uhr hatte ich bis zum Laufen um 13.30 Uhr nichts mehr gegessen.
    Womöglich bist du davon geheilt? Nä im Ernst, weiter beobachten und genießen, wenn alles fein bleibt

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Ich laufe ja mit Pulsmesser, gucke aber während des Laufens nicht drauf. Da bin ich stur, ich lasse mir nicht von einem Gerät erzählen, wie ich mich zu fühlen habe.
    Vorbildlich! Genau so hab ich es Jahrelang gemacht, bis mein Brustgurt kaputt ging.

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Und am allerbesten ist: ich fühle mich rundum gut, nichts tut weh, nichts ziept, ich bin geradezu tiefenentspannt.
    Perfekt!

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  12. #37
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Klasse ! Es gibt einfach so Tage, an denen auch der abgebrühteste innere Schweinehund leise winselnd aufstecken muss.

    Weiter so.

  13. #38
    Ich lerne laufen... Avatar von Caia
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Klasse ! Es gibt einfach so Tage, an denen auch der abgebrühteste innere Schweinehund leise winselnd aufstecken muss.

    Weiter so.
    +1
    Mein Lauftagebuch: Im dritten Anlauf zum Halbmarathon

    5 km Trainingsbestzeit 30:43 (08.07.2016)
    10 km Trainingsbestzeit 1:06:06 (13.09.2017)

    Wettkampf 17.4.16: 5 km in 32:36
    24.6.16: 10 km in 1:10:46

    84,6 kg (09/2015) ... 74,8 kg(aktuell)

  14. #39
    Avatar von Nindscha
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    Liebe FeldWaldWiese,

    das ist doch ein super Ergebnis gewesen am Freitag!

    Zum Thema Schwindel kann ich nichts sagen, aber zum Thema "Weiter Laufen" habe ich auch so meine Erfahrungen... Ich persönlich habe ganz oft eine Hemmschwelle im Kopf. Nicht nur beim Thema "Weiter laufen", sondern z. B. auch beim Thema "Durchlaufen". Bei meinem Laufstart im Januar 2015 bin ich immer die gleiche Runde gelaufen, 3,3 km. Und ich wusste ganz genau, wo ich eine Gehpause "brauche" - und habe die dann auch immer gemacht. Nach ein paar Wochen ist mir dann mal bewusst geworden, dass nicht mein Körper die Pausen brauchte, sondern mein Kopf. Also bin ich die Runde einfach mal andersrum gelaufen - und schon konnte ich sie durchlaufen. Denn in der gegenrichtung hatte ich irgendwie keine Pausen abgespeichert...

    Ähnlich ging es mir, als ich das erste Mal eine Stunde gelaufen bin. Da habe ich mich von meiner Schwester ablenken lassen, bin eine ganz neue Strecke gelaufen und schon klappte es. Vorher war ich sicher, dass ich MINDESTENS 3x Gehen muss...

    Meine persönlichen Erfolgserlebnisse (Weiter, schneller,...) hatte ich eigentlich immer, wenn ich die gewohnte Strecke verlassen habe und einfach mal was ganz anderes gelaufen bin. Ich denke, dass deshalb auch dein Freitagslauf so gut war - du bist einfach mal wo anders langgelaufen und hast so neue Reize gesetzt für Kopf und Körper. Deshalb würde ich dir raten, deine Laufrunden immer mal zu variieren und neue Strecken zu entdecken. Dazu immer mal ein paar Sprints einlegen und dann wirst du sicher wieder Fortschritte machen.

  15. #40

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    Montags ist Lauftag. Das brauche ich ganz dringend für meinen Kopf, denn Montag ist nicht mein Tag. Nach dem Wochenende wieder zur Arbeit fahren ist jede Woche meine persönliche Vertreibung aus dem Paradies. Der Arbeitstag fühlt sich an, als ob ich auf einem Pulverfass sitze mit extrem kurzer Zündschnur. Auf der Autofahrt nach Hause lasse ich dann verbal das wilde Tier in mir von der Kette, an die es den ganzen Tag gelegt wurde. Jeder Fussgänger, Radfahrer, Autofahrer oder sonstwie am Verkehr Beteiligte bekommt sein Fett weg. Ich kann ewig lange fluchen, ohne mich zu widerholen .

    Um den ganzen Mist endgültig loszuwerden, muss ich laufen.
    Heute war das nicht ganz einfach, denn Beine und Rücken hatten noch Restbeschwerden von zwei Tagen strammer Gartenarbeit und die schwüle Luft ohne einen Windhauch war richtig eklig. Aber der bange Blick aufs Wetterradar und die Unwetterwarnung für den Landkreis duldete keinen Aufschub.

    Auf dem ersten Kilometer habe ich mir Gegenwind gewünscht. Oder Seitenwind. Oder Rückenwind. Egal woher, nur irgend ein Lüftchen, bitte. Kurz nach diesem ersten Kilometer im freien Feld kommt dann endlich der kühle Wald. Um möglichst lange im Wald zu laufen, nahm ich die Abzweigung zur 5-Kilometer-Strecke.
    Ich machte mir keinerlei Gedanken über das Laufen, dazu war ich noch zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Außerdem lenkte mich das Radio gut ab.
    Ich höre immer Radio, wenn ich laufe. Die Mischung aus Nachrichten, ganz unterschiedlicher Musik, den Moderatoren und den Freeses (ja, ich höre NDR2) finde ich zum Laufen ideal. Und ab und zu macht mir schnellere Musik auch mal Beine .

    Die Kombination aus Gartenarbeit und Schwüle machte sich bemerkbar, sobald ich den kühlen Wald wieder verlassen hatte. Also bin ich zweimal ein paar Schritte gegangen. Anzeichen von Schwindel gab es ganz kurz am Ende der zweiten Bergabphase. Ich bin dann kurz schneller geworden und konnte den Schwindel damit beenden. Das werde ich morgen mit meinem Arzt besprechen. Bin gespannt, was ihm dazu einfällt.

    Zu Hause angekommen ging es mir super. Der Montags-Blues war wie weggeblasen. Runtastic sagt, dass ich 5,07 Kilometer in 40.50 min. mit einer Pace von 8:03 (incl. Gehpausen) gelaufen bin.

    Mein Mann wollte mich heute allerdings nicht auf die Strecke lassen und hat mit der Stil-Polizei gedroht. Er fand mein neongelbes Laufshirt zu einer kurzen Hose mit Tarnaufdruck und pinken Socken mehr als grenzwertig .
    Aber im Büro muss ich immer ordenlich angezogen sein, da genieße ich es sehr, beim Laufen auch mal komplett schräg auszusehen .

  16. #41

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    Ich bin mir nicht so sicher, wie ich jetzt mit den weiteren Berichten von meiner Lauferei weitermachen soll. Meine ursprünglichen Fragen wurden ja sehr ausführlich beantwortet, jetzt geht es eigentlich nur noch darum, wie ich die Ratschläge umsetze. Das würde dann eher den Charakter eines Tagebuches haben.
    Gibt es dazu hier im Forum feste Regeln? Am liebsten würde ich hier weiter schreiben. Ich möchte dabei aber nicht nur über die technischen Daten berichten. Wie eingangs geschrieben, bin ich ja durch meine Depression überhaupt erst zum Laufen gekommen, und daher sind mir die Gefühle vor, während und nach dem Lauf genauso wichtig. Außerdem ist ein Tagebuch mehr eine private Sache, ich würde mich aber über Austausch, Kritik und Anregungen sehr freuen.

    Also mache ich erstmal hier weiter.

    Auch Ärzte werden mal krank, und so musste mein Termin von gestern auf Freitag verschoben werden. Ich bin daher heute wieder mit dem Risiko des unbehandelten, eventuellen Schwindels gelaufen. Heute war strömender Regen ohne Wind auf der Strecke, und ich habe es geliebt .
    Meine supergute Laune verlangte nach Geschwindigkeit, also baute ich in den Flachstücken und den sanften Berabstücken schnellere Abschnitte ein.
    Der schnellste Kilometer war Kilometer 3 mit einer Pace von 6:49. Wie habe ich das denn gemacht?

    Ich habe mich die ganze Zeit sensationell gefühlt. Der Regen prasselte auf mich herab, der Wald roch so gut, ich war schnell und leicht und frei, ich hätte vor Glück schreien können. Bei dem Wetter hatte ich den Wald ganz allein für mich, keine Menschenseele weit und breit. Nur ein Reh war zu sehen, das bei meinem Anblick entsetzt ins Unterholz flüchtete.

    Schwindel? Nö, keine Spur. Ich konnte ohne Gehpause durchlaufen.

    Es sind insgesamt 4,57 km in 34.43 min. geworden, Durchschnittspace 7:35.
    Durchnittliche Herzfrequenz 159, Spitzenwert 170.

    Empfinden nach Lauf und Dusche: extreme Zufriedenheit, breitestes Grinsen, angenehme Wärme überall, pure Entspannung.

    Ich glaube, ich bin ein Läufer .

  17. #42
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Ich bin mir nicht so sicher, wie ich jetzt mit den weiteren Berichten von meiner Lauferei weitermachen soll. Meine ursprünglichen Fragen wurden ja sehr ausführlich beantwortet, jetzt geht es eigentlich nur noch darum, wie ich die Ratschläge umsetze. Das würde dann eher den Charakter eines Tagebuches haben.
    Gibt es dazu hier im Forum feste Regeln? Am liebsten würde ich hier weiter schreiben. Ich möchte dabei aber nicht nur über die technischen Daten berichten.
    Für deinen Zweck am besten geeignet scheint mir der Bereich "Tagebücher und Blogs rund ums Laufen". Feste Regeln gibt's da m.W. nicht (zumindest beachte ich keine außer den allgemeinen Forenregeln ). Der hiesige Anfängerbereich könnte irgendwann unpassend werden, wenn du dich läuferisch soweit entwickelt hast, dass du auch bei größtem Understatement nicht mehr als Anfänger durchgehst. Kannst auch Tim bitten, diesen Faden zu den Tagebüchern zu verschieben, um den Anfang im Kontext zu behalten. Aber niemand (außer Tim) kann dir verbieten, bis in alle Ewigkeiten in der Anfänger-Sandkiste zu spielen.

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Der schnellste Kilometer war Kilometer 3 mit einer Pace von 6:49. Wie habe ich das denn gemacht?

    Ich habe mich die ganze Zeit sensationell gefühlt. Der Regen prasselte auf mich herab, der Wald roch so gut, ich war schnell und leicht und frei, ich hätte vor Glück schreien können. Bei dem Wetter hatte ich den Wald ganz allein für mich, keine Menschenseele weit und breit. Nur ein Reh war zu sehen, das bei meinem Anblick entsetzt ins Unterholz flüchtete.

    [...]

    Empfinden nach Lauf und Dusche: extreme Zufriedenheit, breitestes Grinsen, angenehme Wärme überall, pure Entspannung.
    So, so, aus Versehen richtig Spaß gehabt ? Das geht aber mal gar nicht, das kann die Pulspolizei ja nun überhaupt nicht durchgehen lassen.

    Gewöhn dich aber schon mal dran, denn mit zunehmendem Trainingseffekt kann das durchaus öfter passieren. Und wenn's mal Schei**e läuft, erinnere dich an diesen Moment zurück - das hilft.

  18. #43

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    Heute Mittag hatte ich meinen Arzttermin und habe jetzt wieder ordnungsgemäßen Tetanus-Schutz. Der beste Ehemann von allen lag mir damit ja schon lange in den Ohren. Was da passieren kann, wenn ich mich bei der Rennerei im Wald mal auf die Klappe lege und dann werde ich ganz schlimm krank und womöglich sterbe ich dann.... Jaja, und dann fällt meine Arbeitsleistung im Haushalt weg.... Aber recht hat, und es war auch nur ein kleiner Piek.

    Mein Arzt hatte mich seit Januar nicht mehr gesehen, die Praxis war leer, also hatten wir viel Zeit für ein ausgiebiges Schwätzchen. Er hat mich im letzten Jahr durch meine Depression begleitet und mir damals das Laufen ans Herz gelegt. Ich berichtete ganz stolz, dass ich immer noch mit Begeisterung dabei bin.

    Dann habe ich ihm von dem Schwindel erzählt, wann er auftritt, dass ich mich ganz schnell davon erhole und was ich dagegen machen kann. Er meinte, dass es sich eigentlich nur um den hier bereits vermuteten Blutdruckabfall bei geringerer Belastung handeln kann. Dafür spricht auch, dass ich mich nach ein paar Schritten wieder normal bewegen kann. Meine diversen Ruhe- und Belastungs-EKGs, die er in den letzten Jahren bei mir gemacht hat, haben nie andere Auffälligkeiten gezeigt. Aber um ganz sicher zu gehen, werden wir übernächste Woche ein Belastungs-EKG machen. Er meinte aber, dass man auf den Rad-Dings, auf den ich dann stampeln muss, eine Belastung beim Laufen nur unzureichend nachstellen kann. Aber er will mal sehen, was er machen kann und speziell meinen Blutdruck dabei genau unter due Lupe nehmen.

    Und da wir schon so nett am Plaudern waren, habe ich erzählt, was mein Pulsmesser beim Laufen für Werte ausspuckt. Ist es denn normal für eine Frau meines Alters, mit einem Durchnittspuls von 160 fröhlich durch die Gegend zu laufen und sind Werte bis zu 175 an Anstiegen in Ordnung? Coole Antwort: wenn ich dabei reden kann, die Atmung ruhig ist und ich mich wohl fühle, ist alles bestens. Viel wichtiger als die Zahlen ist das Pulsverhalten nach der Belastung. Je schneller ich wieder zur Ruhe komme, um so fitter bin ich. Das will er sich dann beim EKG auch ansehen.

    Ich bekam auch das OK, heute noch trotz frischer Impfung zu laufen. Und das habe dann auch hochmotiviert gemacht. Es ist soooo warm hier, kein Wind weht. Ich stöhne jetzt schon, wie soll das erst im Sommer werden? Ich war mein Leben lang eine Frostbeule, selbst bei 25 Grad im Schatten hatte ich noch kalte Füße, aber davon kann ich nur noch träumen. Seit ich vor zwei Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe und seit einem Jahr laufe, ist mir durchgängig warm. Schlimmer noch, ich schwitze .
    Bei der kleinsten Anstrengung im Alltag, in warmen Räumen, selbst beim Essen bricht mir ungefragt der Schweiß aus.
    War ich früher gerne in der Sonne und konnte es mir nie warm genug sein, muss ich jetzt darauf achten, möglichst kühl zu bleiben.

    Meine Laufklamotten habe ich daher um ein neues, ärmelloses Shirt vom Kaffeeröster erweitert. Das Ding hat zusätzlich am Rücken ein großes Loch im Schulterbereich. Das hat vorhin gute Dinste getan. Die nächste Steigerung wäre, nur mit Shorts und BH zu laufen. Mein Mann meint, den Rehen im Wald wäre das wohl egal, aber dafür fühle mich doch noch zu plauzös. Sollte ich es irgenwann mal wieder hinterkriegen, unter 60 Kilo zu kommen, wäre das aber doch eine Alternative. Aber so langsam, wie ich abnehme, ist dann wahrscheinlich schon wieder Herbst.

    Ich bin vorhin also los und ganz mutig auf meine "lange" Strecke von 5,57 km abgebogen. Ich wollte einfach nur gemütlich mit einem guten Gefühl unterwegs sein. Zweimal wurde mir einfach so fies warm, dass ich kleine Gehpausen gemacht habe. Das waren Streckenabschnitte in der prallen Sonne, dazu noch Anstiege. Nein, das kann diese alte Frau noch nicht.
    Schwindel? Nö, keine Spur. Wenn nicht heute bei der Hitze, wann denn dann? Was war denn die letzten Wochen anders, als es mich immer wieder umgehauen hat? Muss ich wohl nicht verstehen, was mein Körper mit mir macht.

    Es wurden 44:28 min, Pace 7:58 incl. Gehpausen
    Herzfrequenz durchschnittlich 159, max. 170

    Damit bin ich bei den Wetter mehr als zufrieden.

    Ich glaube, mein Faden wäre wohl wirklich besser bei den Tagebüchern aufgehoben. Wie mache ich das denn, wenn ich den verschieben lassen möchte? Ich bin in so technischen Dingen immer etwas hilflos.

  19. #44
    crsieben
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese
    Das Ding hat zusätzlich am Rücken ein großes Loch im Schulterbereich.
    Das haben sie alle. Da soll der Kopf durch.

    Ernsthaft: Stark, wie du das machst, ganz stark. Da stimmt alles, die Einstellung, der läuferische Ansatz, alles. Den richtigen Arzt scheinst du dir auch noch ausgesucht zu haben.

    Hab keine Angst vor dem Sommer. Dein Körper gewöhnt sich daran, dass es heiß ist. Klar, über 30 Grad sind noch mal was anderes, aber heiße Frühlingstage, womöglich noch mit hoher Luftfeuchtigkeit, sind immer die schlimmsten. Und jedes Jahr denke ich: "Wie soll das erst im Sommer werden?" Es geht immer irgendwie.

    Ich glaube, zum Verschieben des Themas in den Tagebuchbereich musst du den Moderator Tim anschreiben, das kannst du gar nicht selbst verschieben. Schreib ihm mal, einen begeisterten Leser (und manchmal auch knallharten Schreiber) hättest du.

  20. #45
    Avatar von Vögelchen
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    Ich kann das auch nur unterschreiben, dass du gut vorankommst!


    Und nebenbei: Wenn crsieben nichts auszusetzen findet, darfst du das als großes Kompliment betrachten

  21. #46
    Back on track...
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    Zitat Zitat von Vögelchen Beitrag anzeigen
    Und nebenbei: Wenn crsieben nichts auszusetzen findet, darfst du das als großes Kompliment betrachten
    Der andere Begriff dafür lautet: Ritterschlag

    Viel Erfolg noch!
    Denke nicht über die Lösung nach, sondern über das Problem. Die Lösung ergibt sich dann von selbst.

  22. #47
    Ich lerne laufen... Avatar von Caia
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    Ich unterschreib das vom CR7 mal alles so. Meist sind wir ja einer Meinung, zumindest, wenn es nicht grad um Yoga geht!

    Und dazu: plauzös Made my day!
    Mein Lauftagebuch: Im dritten Anlauf zum Halbmarathon

    5 km Trainingsbestzeit 30:43 (08.07.2016)
    10 km Trainingsbestzeit 1:06:06 (13.09.2017)

    Wettkampf 17.4.16: 5 km in 32:36
    24.6.16: 10 km in 1:10:46

    84,6 kg (09/2015) ... 74,8 kg(aktuell)

  23. #48
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Ich glaube, zum Verschieben des Themas in den Tagebuchbereich musst du den Moderator Tim anschreiben, das kannst du gar nicht selbst verschieben. Schreib ihm mal, einen begeisterten Leser (und manchmal auch knallharten Schreiber) hättest du.
    Mindestens zwei.

    Und Tim kann dabei auch gleich den Titel ändern.

  24. #49
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Nein, das kann diese alte Frau noch nicht.
    So mögen wir das, da verzeihen wir sogar die Vokabel "alt".

  25. #50

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    Vielen lieben Dank euch allen .

    Ich habe Tim angeschrieben und den Umzugswagen bestellt. Darin ist für alle Platz. Wenn ich dann bei den Tagebüchern bin, möchte ich ja nicht allein sein.

    Hier den Ritterschlag zu bekommen für meine Lauferei macht mich ganz verlegen . Es ist toll, dass nicht nur knallharte Leistungen zählen, sondern dass auch meine Bemühungen, mich im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten zu bewegen, so viele nette Leser finden.

    Durch die Depression habe ich gelernt, dass es mir sehr gut tut, den Druck aus den Dingen, die ich tue, herauszunehmen. Es sollte immer alles perfekt sein, im Job sowieso, zu Hause kein Staubkorn, der Garten stets unkrautfrei und, und, und... Selbstgemachter Horror.

    Das Laufen bin ich dann ganz anders angegangen. Es sollte mir gut tun, aber nie zwanghaft werden. Den 30-Minuten-in12-Wochen-Plan habe ich zwar genau befolgt, aber danach war es nie Pflicht, sondern mehr Spiel. Ich habe nie gedacht, ich MUSS heute laufen, sondern immer, ich DARF heute laufen.

    Und wenn es mal nicht so gut ist, weil ich zuviel Gegenwind habe, zuwenig geschlafen habe oder der tägliche Wahnsinn doch zuviel war, war ich wenigstens draußen und habe mich bewegt. Ist doch egal, wie schnell ich dabei war oder wie viele Gehpausen ich mache. Zurück an der Haustür bleibt das gute Gefühl, dass ich meine kleine Auszeit vom Alltag hatte.

    Phase 1 der Lauferei war, überhaupt erstmal anzufangen. Das war die Zeit des Plans, die war nach 12 Woxhen vorbei.
    Phase 2 war dann, das zu genießen, was ich plötzlich konnte. Einfach nach Lust und Laune diese halbe Stunde mehrmals in der Woche zu laufen. Ich war so stolz, als ich fast mühelos auch im Winter durchgelaufen bin. Das hätte ich nie von mir geglaubt, aber 0 Grad sind gar nicht sooo kalt, wenn man richtig angezogen ist. Es war der erste Winter meines Lebens ohne Erkältung.

    Jetzt ist Phase 3, wo sich langsam in mir der Wunsch regte, mehr aus der Sache zu machen. Also vielleicht ein klitzekleines Stückchen länger zu laufen und vielleicht dazu auch noch etwas schneller. Ich schrieb ja schon von dem Turm im Wald, zu dem ich so gern mal laufen würde.

    In zwei Wochen habe ich Urlaub, und da habe ich einen Plan: mein Mann wird mich morgens ca. 7 Kilometer weit weg absetzen und ich werde nach Hause laufen, wo er dann mit dem Frühstück auf mich wartet. Die Strecke wird überwiegend flach, bzw. ganz leicht abschüssig sein. So weit bin ich noch nie gelaufen. Ich freue mich sehr auf dieses Experiment .

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