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  1. #601
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Geebees Rat ist doch phantastisch. Wo steht, dass man gleich los rennen muss? Hoppserlaufen, Anfersen, Kniehebelaufen. So ne Art kleines Lauf-ABC zum Auflockern und du merkst gar nicht die unwilligen Beine.

    Gruss Tommi

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    FeldWaldWiese (30.06.2019)

  3. #602
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Wie übt man loslaufen?
    Ich habe bemerkt, dass ich mit zunehmenden Jahresringen beim Loslaufen auch zunehmend mehr Geduld benötige als früher, wo auch Tempoläufe schon mal direkt an der Haustür begannen.

    Es bekommt mir immer besser, mich auf den ersten ein bis zwei Kilometern sehr deutlich zurückzuhalten, also durchaus noch langsamer als das Dauerlauftempo. Dann allerdings streue ich gegen Ende des zweiten Kilometers auch gerne mal drei oder vier lockere Steigerungen ein, um dem Körper sanft klarzumachen, dass jetzt Schluss ist mit Dolce Vita. Insbesondere vor anschließender Tempoarbeit mache ich das sehr gerne. Den Erfolg dieser Maßnahme leite ich für mich daraus ab, dass ich bei diesen Steigerungen regelmäßig bei gefühlt gleicher Anstrengung von Mal zu Mal bessere Spitzenpaces erreiche, auch wenn ich es da natürlich nicht auf (fast) maximales Tempo anlege. Das ist für mich die Phase, wo der noch halbschlafende Body spürbar aus dem Quark kommt. Ein paar Übungen aus dem Lauf-ABC haben einen ähnlichen Effekt, allerdings kann ich mich dazu nur deutlich seltener aufraffen.

  4. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    FeldWaldWiese (01.07.2019)

  5. #603

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    Vielen Dank für die Tipps, wie ich mein Loslaufen eleganter gestalten kann. Um das Lauf-ABC habe ich bisher einen großen Bogen gemacht. Die Übungen sehen für mich Körperklaus bedrohlich aus . Ich werde mir nochmal ein paar Videos dazu ansehen. Gibt doch bestimmt eine ganz leichte Sache, mit der ich starten kann. Muss ja nicht das ganze Programm auf einmal sein .

    Heute habe ich einfach mal genauer hingefühlt, was sich denn eigentlich so unrund anfühlt. Das Problem scheinen nicht meine Beine zu sein, sondern Hüfte und Rücken. Bei den ersten Schritten klebt gefühlt noch der Bürostuhl am Hintern. Ich laufe in einer ganz seltsamen Haltung los und richte mich erst nach und nach auf. Nach dem ersten Kilometer bin ich schön aufrecht und habe die Kontrolle über die Körperteile.

    Heute kam auf dem ersten Kilometer zur Sonne und der Steigung auch noch Gegenwind dazu. Alle meine Feinde gleichzeitig . Und dagegen bin ich dann mit buckeliger Haltung angerannt. Ist ja klar, dass dabei nur 7:30 rauskommen .

    2. KM: im schattigen Wald, endlich aufgerichtet, 6:54

    3. KM: Hurra, bergab! Zwar wieder in der Sonne und mit ordentlich Wind, aber mit 6:22 macht es Spaß.

    4. KM: Schatten, aber bergauf. Die Beine melden, dass ihnen die Kraft ausgeht. Ich verspreche ihnen eine kleine Pause, wenn wir ganz oben sind, 7:04

    5. KM: Versprochen ist versprochen, außerdem habe ich Durst, also gibt es eine kurze Geh- und Trinkpause, 7:32

    6. KM: Die Lebensgeister sind zurück, es geht leicht bergab, 6:36

    7. KM: Raus aus dem Wald, erwischt mich gleich wieder strammer Wind von vorn und bremst mich aus, 7:13

    8. KM: Nur noch den letzten Hügel und dann einfach laufen lassen, 6:28. Das mache ich in letzter Zeit gern, am Schluss nochmal zu schauen, was noch möglich ist.

    Insgesamt 8,09 Kilometer, Dauer 55:26, 88 Höhenmeter, 25 Grad
    Pace 6:51, Puls 151

    Tierbegegnung: 1 Rotmilan

    Ich bin sehr zufrieden mit mir . Solange ich genug Wasser dabei habe, ist die Wärme inzwischen das kleinste Problem. Sobald ich zu Hause die Schuhe ausgezogen habe, ist der Puls schon wieder ganz ruhig und unaufgeregt.

  6. #604
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Um das Lauf-ABC habe ich bisher einen großen Bogen gemacht. Die Übungen sehen für mich Körperklaus bedrohlich aus . Ich werde mir nochmal ein paar Videos dazu ansehen. Gibt doch bestimmt eine ganz leichte Sache, mit der ich starten kann. Muss ja nicht das ganze Programm auf einmal sein .

    Heute habe ich einfach mal genauer hingefühlt, was sich denn eigentlich so unrund anfühlt. Das Problem scheinen nicht meine Beine zu sein, sondern Hüfte und Rücken.
    Um die Hüfte frei zu kriegen, könnte ich mir nach 1 bis 1,5 km aus dem Lauf-ABC sehr gut folgendes vorstellen (keine Angst vor dem ominösen Lauf-ABC, vorgeführt von irgendwelchen Eliteläufern - das kennst du alles schon aus dem Sportunterricht deiner Schulzeit ):
    • Hopserlauf zur Einstimmung
    • Knieheben
    • Anfersen
    • Seitschritte

    Außerdem: im Stand ein paar dynamische Mobilitätsübungen:
    • Beinpendeln (mit einer Hand am Baum abstützen, das gegenüberliegende Bein vor und zurück pendeln lassen)
    • Rumpfkreisen über der Hüfte (eiernde Körperachse)
    • Rumpfdrehen in der Körperachse (Arme ausgestreckt)
    • dto. vorgebeugt, Fingerspitzen berühren den jeweils anderen Fuß

    Zum Abschluss mal 3 Steigerungen probieren. Aus sehr langsamem Trab über 30 m beschleunigen auf angenehm schnelles Tempo (aber nicht verkrampft sprinten!). Dann nochmal 30m lang dieses Tempo halten und austrudeln. Richtschnur für das Tempo: Vielleicht so 5:00 bis 5:30/s bei deinen derzeitigen Paceangaben. Hauptsache es fühlt sich richtig flott, aber zugleich absolut locker an.

    Man kann dir hier nur Anregungen geben, in welche Richtung du mal denken und probieren könntest. Welche Übungen genau für dich notwendig, sinnvoll und effektiv sind, kannst du nur selbst herausfinden - Probieren geht über Studieren. Das Ganze dürfte sich ja auch noch tagesformabhängig gestalten.


    Wünsche viel Erfolg.

  7. #605
    Avatar von Durchbeißerin
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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    • Rumpfdrehen in der Körperachse (Arme ausgestreckt)
    • dto. vorgebeugt, Fingerspitzen berühren den jeweils anderen Fuß
    Bei verkürzten Hüftstreckern bzw. Schreibtischsteifheit ist man so in nullkommanix beim "Hexenschuss"... deshalb - entsprechend behutsam ausprobieren und Verkürzungen separat erst bearbeiten mit Dehungsübungen.

  8. #606

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    Heute habe ich versucht, ein paar der Anregungen umzusetzen. Bei 19 Grad, Sonnenschein und nur einem leichten Lüftchen sollte doch nichts schief gehen.

    Von Beginn an bekommt mein Körper die strikte Anweisung, sich ordentlich aufzurichten. In Gedanken höre ich meine Oma: „Kind, sitz gerade!“, und so ermahne ich mich, „Lauf gerade“. Klappt auch, und mit 7:12 trotz leichter Steigung bin ich schon ewig nicht mehr losgelaufen.

    2. KM: Ich starte mit etwas mulmigem Gefühl so etwas wie eine Steigerung. Die Beine sind dabei, aber mein Puls schnappt über . Mag der Körper gar nicht, ist wohl noch zu früh für den Weckruf. Es hat aber doch etwas genützt, denn es geht mit 6:45 weiter leicht bergauf.

    3. KM: Es wird immer besser. Ein rundes Gefühl stellt sich ein. Ich störe meinen Körper nicht mit Kommandos, laufe einfach mit 6:13.

    4. KM: Ging es bisher nur bergauf, ist hier endlich mal ein kurzer Abschnitt bergab dabei. Ich werde immer schneller, 6:07

    5. KM: Den kurzen Anstieg schaffe ich heute laufend, und weil ich so prima unterwegs bin, brauche ich, oben angekommen, gar keine Gehpause. Klar, ich bin etwas langsamer geworden, aber 6:41 sind immer noch großartig.

    6. KM: Hach, es geht leicht bergab. Soll ich? Klar, ich mache einfach, und so traue ich mich, drei Steigerungen zu laufen. Naja, jedenfalls das, was ich mir darunter vorstelle. Ich werde schneller, bis ich ein gutes Tempo gefunden habe, gucke, wo der nächste Holzstapel oder Busch oder irgendwas Auffälliges ist, halte bis dahin mein Tempo, werde langsam langsamer, laufe normal weiter und suche mir die nächsten Streckenpunkte, an denen es wieder rund geht.
    Diese drei Versuche haben mir 5:59 auf diesem Kilometer beschert.

    7. KM: Jetzt einfach nur zurück zum Auto. Beflügelt von dem tollen Erlebnis, endlich mal wieder durchzulaufen, werden es 6:29.

    Insgesamt 7,24 Kilometer, Dauer 47:12, 56 Höhenmeter
    Pace 6:31, Puls 151

    Tierbegegnung: 1 Eidechse 🦎

    Ich bin nicht nur heute seit einer gefühlten Ewigkeit endlich mal eine Strecke problemlos durchgelaufen, ich habe auch einen neuen Streckenrekord aufgestellt .

  9. #607
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Na super, den erwünschten Effekt hast du ja erzielt - wird natürlich zu einem guten Teil auch einfach daher rühren, dass du während der Hitzewelle nicht gekniffen, sondern dein Training bewundernswert durchgezogen hast. Jetzt, wo es kühler ist, erntest du die Früchte. Genieße sie!

    Mein Puls schnellt bei etwas längeren Sprints (30+100m) auch ziemlich in die Höhe, bei wirklich kurzen Intervallen (30+30m) aber nicht so sehr. Waren deine Steigerungen eventuell etwas zu lang? Und/oder zu schnell? Kannst dazwischen ruhig mal sehr gemütlich traben und dich an das Spitzentempo der Steigerungen langsam von Mal zu Mal herantasten. Und ja, 1000m vorher wären mir auch etwas zu kurz, aber das ist natürlich individuell und sicher auch temperaturabhängig. Probier einfach ein bisschen herum, was dir Spaß macht, was dir hilft und was passt. Ich denke, während KM 6 warst du da auf dem goldrichtigen Weg, auch wenn es da für's Warmlaufen schon etwas spät gewesen sein dürfte. Das schnelle Laufen muss sich einfach toll anfühlen und es hilft dir auch, deine Lauftechnik zu verbessern, ohne über Lauftechnik nachdenken zu müssen.


    P.S.: Eins noch: Dein KM 6 liest sich so, als wärst du die Steigerungen bergab gelaufen. Das ist nicht optimal, weil schnell UND bergab eben doch eine ziemlich (=unnötig) hohe Belastung für die Gelenke darstellt. Besser ist es, die Steigerungen im Flachen zu laufen. Wenn du noch mehr an deiner Laufkraft arbeiten willst, bei maximaler Schonung der Gelenke, dann sogar eher sanft bergauf sprinten und zurück traben um auszuruhen, aber das ist dann eindeutig schon weit jenseits einer leichten Aufwärmroutine. Macht aber trotzdem Spaß, weil die Sache immer schon zu Ende ist, bevor die Beine merken, wie sehr sie gerade verarscht wurden.
    Zuletzt überarbeitet von RunningPotatoe (03.07.2019 um 19:55 Uhr)

  10. #608

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    Mein erster Versuch auf KM 2 war bei einer ganz leichten Steigung, wahrscheinlich blieb mir deshalb die Puste weg. Nach ein paar schnelleren Schritten hat sich gar nichts mehr gut angefühlt. Ich war froh, dass ich trotzdem weiterlaufen konnte. Nach ein paar Minuten war ja dann auch alles wieder in Ordnung.
    Sobald es nur ein winziges Stück bergauf geht, merke ich sofort eine enorme Mehrbelastung in den Oberschenkeln. Mir fehlt einfach Kraft. Aber meine täglichen 100 Kniebeugen zeigen vielleicht irgendwann mal Wirkung.

    Auf KM 6 geht es nur ganz leicht bergab. Da es eine Strecke mit Wende ist, ist es KM 2, nur andersrum . Hier haben sich die schnelleren Abschnitte wirklich gut angefühlt. Ich habe aber keine Ahnung, wieviele Meter das alles nun genau war. Wenn 3 Steigerungen mit Trabpausen in einen Kilometer gepasst haben, können es wirklich nur kurze Stücke sein. Diesmal blieb der Puls völlig im Rahmen.

  11. #609

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    Was tun, wenn man morgens mit Migräne aufwacht? 2 Aspirin einwerfen, Kaffee trinken und Laufen gehen, sobald der Kopf sich einigermaßen frei anfühlt. Klingt verrückt, ist es wahrscheinlich auch, also mache ich genau das .

    Ich fahre zu meiner Flachstrecke, dem Radweg an der Weser und stelle mit Erschrecken fest, dass hier ein sehr ordentlicher Wind weht. Und dann auch noch aus der ganz falschen Richtung, ich werde ihn auf dem Rückweg direkt ins Gesicht bekommen. Na toll!

    Die erste halbe Stunde läuft prima. Ist ja auch kein Wunder, bei dem Rückenwind. Sogar den kurzen Weckruf für den Körper auf dem zweiten Kilometer kriege ich diesmal ohne Herzkasper hin. Kurz beschleunigen, wieder langsam werden, alles gut.

    Auf dem Rückweg wird es dann fies. Nicht nur der Wind ärgert mich, meine Beine wollen einfach nicht mehr. Hängen kraftlos rum und mögen nicht mehr weiter. Ich ringe um jeden Meter, nehme mir vor, bis zum nächsten Baum, dann noch ein paar Schritte weiter. Am Ende werden es doch drei Gehpausen, die mich heute ärgern. Wenigstens ist auch der letzte Rest der Kopfschmerzen verschwunden, als ich beim Auto ankomme.

    8,38 KM, Dauer 59:47,
    Sonne, 20 Grad
    Pace 7:08 (incl. Gehpausen), Puls 148

    Tierbegegnung: 2 Bremsen, die mich beide gestochen haben 🦟

  12. #610

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    14 Grad, dicke Wolken am Himmel, windig. So ein Wetter mag ich nicht. Es mir zu kalt, und mit meiner kurzen Hose und dem kurzärmeligen Shirt friere ich, sobald ich aus der Tür trete. Mein Gatte ist mal wieder dabei und muss sich mein Gejammer anhören. Wir laufen unsere Sonntagsrunde, einfach ein bisschen auf und ab ab Haustüre.

    Leider hat mich unterwegs das GPS verlassen, daher habe ich keine KM-Zeiten.
    Es dauert fast eine Viertelstunde, bis mir endlich warm wird. Und noch etwas länger, bis die Beine nicht mehr meckern. Ich habe mich gestern wieder mal im Garten ausgetobt, und fünf Stunden in der Hocke hinterlassen ihre Spuren.

    Aber irgendwann ist alles gut, und es fängt an, mir Spaß zu machen.

    Plötzlich bekommt mein Mann neben mir so seltsame Zuckungen. Er rudert mit dem Armen, schlägt um sich, schimpft wie ein Rohrspatz: eine Bremse umkreist ihn und will sich ihr Frühstück holen . Wir haben noch etwa einen Kilometer zu laufen, vor uns liegt der Hausberg. Der Gatte gibt Gas und versucht, vor der Bremse davonzulaufen. Mir bleibt der Mund offen stehen. Woher hat er denn diese Energie auf einmal? Ich versuche, ihm hinterher zu laufen. Meinen protestierenden Körper ignoriere ich, ich will ihn einfach nur wieder einholen. Bergauf schaffe ich es nicht, aber sobald es flach ist, komme ich wieder ran. Den Rest der Strecke machen wir ein kleines Wettrennen daraus .

    6,73 Kilometer, Dauer 46:28, 78 Höhenmeter
    Pace 6:54, Puls 146

    Diese Woche bin 30,44 KM gelaufen. Endlich habe ich die 30 KM mal geschafft .

    Die nächste Woche wird etwas abwechslungsreicher. Morgen normaler Lauf, Mittwoch werde ich Laufen am Berg üben. Dazu werde ich unseren Hausberg anrennen, langsam wieder runter, und dann wieder rauf. Mal sehen, wie oft ich das schaffe.
    Freitag haben wir uns die Strecke des geplanten 5 KM-Laufs als Test vorgenommen. Wie werden aber nur testen, ob wir überhaupt durchhalten, denn der Lauf hat ordentliche Steigungen, vor denen ich großen Respekt habe.

  13. #611

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    14 Grad, keine Sonne, und ich stehe schon wieder in meinen kurzen Sachen vor der Haustür. Montags ist meistens der Lauf für den Kopf. Ich habe heute wieder das Gefühl, aus dem Raum/Zeit-Kontinuum geworfen zu sein. Mit mir scheint alles in Ordnung zu sein, aber das Universum ist kaputt. Irgendwie so fühlt es sich an, als ich loslaufe.

    1. KM: Körper und Gedanken etwas sortieren und vor Kälte schlottern. Ich wünsche mir eine Jacke und überlege kurz, umzukehren und mir etwas Wärmeres anzuziehen. Zum Glück entscheide ich mich dagegen. 7:20

    2. KM: Nach ca. zehn Minuten schicke ich einen Weckruf in die Beine. Wirklich nur kurz, aber es wirkt. 6:34

    3. KM: Fühle mich super, mir ist inzwischen warm geworden. Es geht bergab mit 6:23.

    4. KM: Ein kurzer, fieser Anstieg, der heute mit 6:43 großartig gelingt. Na gut, oben angekommen bin ich ganz schön kaputt.

    5. KM: Dafür gibt es jetzt eine Gehpause, die aber viel kürzer ist als letzte Woche an dieser Stelle, 6:53.

    6. KM: Es geht wieder leicht bergab, das kann ich prima, 6:29.

    7. KM: Flache Strecke, aber ich bin noch gut unterwegs, 6:33.

    8. KM: Gleich geschafft, nur noch den Hausberg rauf, den Rest mit ganz viel guter Laune und schnellen Beinen mit 6:17.

    Insgesamt 8,09 Kilometer, Dauer 52:55, 88 Höhenmeter
    Pace 6:32, Puls 150

    Tierbegegnung: 1 Fuchs 🦊

    Was für ein schöner Lauf! Es ist schon lange her, dass ich mich auf dieser Strecke so gut gefühlt habe und dabei so schnell war.
    Langsam bekomme ich die Hoffnung, dass ich die Laufkrise überwinden kann.

  14. #612

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    Super!!
    Naechstes Mal.geht es bestimmt sogar ohne Gehpause

  15. #613
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  16. #614

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    Heute habe ich mich an meinem Hausberg versucht. Es ist eine Strecke von ca. 350 m Länge mit ca. 15 Höhenmetern. Da bin ich heute viermal hoch gerannt, Dauer jeweils ca. 2 Minuten. Genauere Daten habe ich nicht, runtastic ist bei solchen Spielereien überfordert.

    Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Ich bin zuerst langsam zum „Berg“ hingelaufen, dann den Berg rauf, umgedreht und ganz langsam wieder runter. Das erste Drittel bin ich runter gegangen, den Rest jeweils gelaufen.

    Ich hatte mir viermal vorgenommen. Als das geschafft war, hatte ich aber noch keine Lust, wieder nach Hause zu laufen. Also habe ich eine ganz langsame Schleife drangehängt.

    Insgesamt sind es 6,08 KM geworden.

    Bin mal gespannt. wie mein Körper die ungewohnte Belastung findet.

  17. #615
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    Nach ein paar Tagen hab ich hier mal wieder rein geschaut und ich freue mich über das, was ich hier lese

    Gruss Tommi

  18. #616

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    Muskelkater blieb zum Glück aus. Ich habe zwar gespürt, dass die Beine nach dem Bergrennen am Mittwoch müde waren, aber sonst fühlte sich alles gut an.

    Freitag kam mein Mann mit, es sollte die Flachstrecke an der Weser werden. Der Probelauf fiel aus, da sich ein Gewitter angekündigt hatte. Es war leicht schwül, wir hatten von Anfang an Probleme, es lief sehr zäh. Die Beine waren wieder in Ordnung, aber ich war müde und kraftlos. Nach einer halben Stunde bekam ich in der Schwüle kaum noch Luft. Ganz langsam kroch mich der Schwindel an, und darauf hatte ich nun gar keine Lust. Also habe ich abgebrochen. Mein Mann war mir dankbar, denn bei ihm lief es auch nicht gut.
    Wir machten uns auf den ca. 4 Kilometer langen Heimweg. Nach ein paar Minuten fing es ganz leicht an zu regnen. Das war einfach nur toll, wie jeder Tropfen den Körper kühlte. Nach einem Kilometer waren die Lebensgeister zurück und wir liefen den Rest recht flott zurück.
    Von diesem Lauf gibt es keine Aufzeichnung. 7 KM gelaufen, 1 KM gegangen.

    Heute ist nicht mein Tag. Ich bin durch und durch müde, und das merke ich sofort, als wir loslaufen. Ich schleppe einen äußerst unwilligen Körper durch die Gegend. Mit 14 Grad ist es viel zu kalt für mich, die Nase läuft, die Augen tränen, ich friere. Tränende Augen und laufende Nase habe ich beim Laufen das ganze Jahr. Nur bei Temperaturen über 25 Grad ist da Ruhe.
    Es soll nur die normale Hausrunde mit 5 KM werden, zu mehr kann ich mich nicht motivieren. Und schnell soll es bitte auch nicht sein. Eigentlich möchte ich gar nicht laufen, sondern mit einer Kuscheldecke aufs Sofa.
    Es wird dann auch die befürchtete Quälerei. Kein Schritt macht Spaß, jeder Meter ist harte Arbeit. Das sind Läufe, nach denen ich mich frage, warum ich mir das eigentlich antue.
    Das Gefühl der Erschöpfung geht auch danach nicht weg, als sich der Körper längst wieder beruhigt hat.

    5,17 KM, Dauer 34:47, 58 Höhenmeter
    Pace 6:43, Puls 150

  19. #617

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    Ich weiß jetzt wieder, warum ich mir das antue: weil es Spaß macht, weil es mir gut tut, weil ich es kann .

    Ich bin heute mit Gatten und dem üblichen Montags-Blues gestartet. Nach dem Desaster von gestern sind wir zur „Wald-hin-und-zurück“-Strecke gefahren. Einfach mal raus zu einer Strecke, auf der es in letzter Zeit gut lief.

    Und das war heute von Beginn an auch so. Wir liefen langsam, unterhielten uns fast die ganze Zeit, genossen die Stille. Der Körper war brav und folgsam, kein Mucken störte mich. Völlig problemlos liefen wir die Strecke durch.

    7,24 Kilometer, Dauer 50:37, 56 Höhenmeter
    Pace 6:59, Puls 142

  20. #618

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    Ich habe nach meinem letzten Eintrag einfach weiter gemacht, viermal die Woche laufen, wie es die Hitze und der Körper erlaubt haben. Gute Läufe wechselten sich mit nicht so guten ab, ein wirklicher Fortschritt war nicht zu erkennen.

    Die Laufveranstaltung am Wochenende mit dem 5 KM-Lauf war dann das zu erwartende Fiasko. Nach 500 Metern hatte ich schon keine Lust mehr, nach 2 Kilometern an einem Anstieg musste ich das erste Mal gehen, nach 3 Kilometern wollte ich aufhören. Mit letzter Kraft und nach weiteren Gehpausen kam ich fix und fertig im Ziel an.

    Ich habe jetzt die Reißleine gezogen und bin zum Arzt gegangen. Die andauernde Kraftlosigkeit kann ich nicht länger ignorieren. Morgen bekomme ich die Ergebnisse der Blutuntersuchung, vielleicht findet sich da eine Erklärung.

    So geht es jedenfalls nicht weiter, so ist Laufen eine Qual für mich.

  21. #619

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    Oje das hört sich nicht gut an. ich wünsche dir baldige Besserung, aber vielleicht war es nur die Hitze die dich ausgezerrt hat.

  22. #620
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Nach ein paar Tagen hab ich hier mal wieder rein geschaut und ich freue mich über das, was ich hier lese

    Gruss Tommi
    Ich hab mal wieder hier rein geschaut aber es gibt leider nix mehr zu lesen

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  23. #621

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Ich hab mal wieder hier rein geschaut aber es gibt leider nix mehr zu lesen

    Gruss Tommi
    So richtig viel passiert ist auch noch nicht. Aktuell bin ich beim Kardiologen in Behandlung, muss nächste Woche noch zum Streß-Echo, dann weiß ich hoffentlich, was los ist.

    Die Kraftlosigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Jahr. Ich laufe weiter, da bin ich stur. Aber es ist ein ewiges Auf und Ab. Klappt es an einem Tag super, halte ich mich beim nächsten Lauf wieder mit starkem Schwindel an einem Baum fest oder muss mich auf den Boden legen. Kommt urplötzlich von einem Schritt zum nächsten.

    Ich habe sogar mit diesen unterirdischen Voraussetzungen an einem weiteren 5 KM-Lauf teilgenommen. War schon lange abgemacht, dass Gatte und ich mitlaufen. Gattes kleine Schwester läuft seit Ostern und wollte unbedingt mit uns laufen.
    Da ich ja sowieso nicht schnell kann, habe ich mich ums Schwesterlein unterwegs gekümmert. Wir sind ganz langsam los und haben das Feld dann von hinten aufgerollt .
    Für mich war es toll, dass ich durchgehalten habe, fürs Schwesterlein war es grandios. Mit knallroter Birne und breitestem Grinsen ist sie in 32:14 neben mir ins Ziel gekommen. Wir hatten beide riesigen Spaß.

    Seitdem laufe ich stumpf viermal die Woche, wie ich gerade lustig bin. Die Termine stehen fest im Kalender, nur die Strecken suche ich spontan nach Wetter und Befinden aus. Mal läuft es, mal nicht. Mal mit Gatte, mal ohne.

    Ich laufe einfach viel zu gerne, um mich von meinem schwachen Körper ärgern zu lassen

  24. #622
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Hurra, hier ist ja doch noch Leben in der Bude!

    Das mit der Pumpe tut mir leid, hoffentlich hat dein Pumpenklempner noch ein paar gute Ideen in der Kitteltasche.

    Aber ich finde es toll, dass du hartnäckig versuchst, das Beste aus der Situation zu machen. Du hast Recht, das Laufen ist viel zu schön, um sich das - von was auch immer - vermiesen zu lassen. Und ja, wenn du deine Läufe zur Zeit nicht so sensationell findest, um hier täglich darüber zu berichten, dann lässt du das einfach, bist ja nicht der Sklave deines Tagebuchs. Hauptsache, dir geht es soweit gut und du kannst dem Laufen weiterhin etwas abgewinnen.

  25. #623
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Wie schön! Ein Lebenszeichen Vollumfänglich schließe ich mich der Kartoffel an. Gut, dass du dich von deinem Körper nicht unterkriegen lässt und ich wünsche dir toi toi toi für deine weitere Herzdiagnostik.

    Gruss Tommi

  26. #624

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    Belastungs-EKG und Stress-Echo haben noch keine eindeutigen Ergebnisse geliefert. Nächste Woche wird noch ein Herz-CT gemacht. Dabei fühle ich mich alles andere als Herzkrank. Aber gut, die Kardiologin kennt meinen Vater und meinen Bruder, die beide schon Herzinfarkte und Bypässe und Schrittmacher und sonst so ein Zeug hinter sich haben. Bei der familiären Belastung geht sie wohl auf Nummer sicher.
    Gleichzeitg wurde nochmal mein Blut gescheckt. Alles gut, ich dürfte gar nicht müde und schlapp sein.

    So langsam zahlt sich nebenbei auch meine Hartnäckigkeit beim Laufen aus. Schwindelattacken hat es schon länger nicht mehr gegeben, und Strecken bis 8 KM kann ich auch wieder durchlaufen. Ich bin da aber auch echt zäh und renne immer wieder die unsichtbaren Wände an, bis sie zerstört sind .
    Und ich schaffe es auch, nach jedem Lauf Positives zu finden, sei es tolles Wetter, gute Laune, ein schneller Abschnitt, der Spaß gemacht hat oder der kleine Umweg, den ich auch noch geschafft habe.

    Als zusätzliche Motivation habe ich mir dann eine Pulsuhr geschenkt . Bin ich die ganzen Jahre treu mit Runtastic durch die Gegend gezockelt, hat mich das Programm zuletzt nur noch genervt. Seit der Abschaltung des schönen Auswertungsprogramms hatte das für mich seinen Reiz verloren. Allerdings trainiere ich nicht für Olympia, da brauche ich keinen ultrateuren Computer am Handgelenk, mit dem ich die Flugbahn zum Mond berechnen könnte.
    Nach einem Nachmittag Stöbern und Vergleichen bei Amazon ist es die Polar M200 geworden. Seit Samstag hängt das Ding jetzt an meinem Handgelenk und überwacht jeden meiner Schritte .
    Ich bin ganz begeistert von diesem kleinen Stück Technik. Es macht genau, was ich will, nachdem ich mich durch alle Funktionen und Anzeigen und Möglichkeiten gewurschtelt habe. Gut, damit habe ich den kompletten Samstagnachmittag verbracht, aber jetzt ist alles so eingestellt, wie ich es brauche.

    Und natürlich habe ich mir auch gleich einen Trainingsplan vom Programm erstellen lassen. Seit meiner Einsteigerzeit bin ich ohne Plan gelaufen. Zeit für etwas Neues. Ich habe den 5 KM-Lauf in Bad Pyrmont im nächsten Juli als Ziel angegeben. Der Plan sieht jetzt erstmal wochenlang Grundlagentraining vor. Ich mache das jetzt mal mit, schaden kann es sicher nicht.

    Gestern habe ich angefangen. Mit Uhr und Gatte vor die Tür, Programm geladen und los. Es sah 11 Minuten einlaufen und dann vier Intervalle von je drei Minuten vor, danach 5 Minuten auslaufen. Las sich im Plan schon anstrengender als alles, was ich in den letzten Wochen gemacht habe. Dazu kommt, dass ich hier so gut wie keine Flachstrecken habe. Irgendein Hügel steht immer im Weg. Also Intervall mit Hügeln.

    Ging erstaunlich gut. Ich hatte keine Pace-, sondern Pulsvorgaben. Ich kenne meinen Körper ganz gut, also habe ich die Pulsbereiche vorher selber festgelegt. Hat gut geklappt, leicht fühlt sich leicht an und anstrengend auch.
    Durch leichtes Vibrieren am Handgelenk wurde ich von der Uhr durch den Lauf geschubst. Ist ganz anders, als von der Runtastic-Trulla unterwegs vollgequatscht zu werden.
    Es waren 40 anstrengende, aber machbare Minuten. Ich habe durchgehalten und mich hinterher wie eine Supersportlerin gefühlt .
    Ich habe dem Gatten angedroht, dass ich ihn nächstes Jahr beim Lauf gnadenlos abhängen werde . Er könnte ja mitmachen, er ist aber noch unentschlossen.

    Von Laufkrise ist bei mir also nicht mehr die Rede. Manchmal braucht es einfach nur ein neues Spielzeug

  27. #625
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Von Laufkrise ist bei mir also nicht mehr die Rede. Manchmal braucht es einfach nur ein neues Spielzeug
    Das sind doch tolle Nachrichten! Einfach stur dranbleiben, dann klappt's auch. Und wenn's gelegentlich mal ein Spielzeug braucht, um Abwechslung reinzubringen - warum denn nicht! Hauptsache, Spaß.

    Schön auch, dass du dir jetzt ein Fernziel gesetzt hast. Da brennt im Juli dann bestimmt der Asphalt!. Hehe, und der holde Göttergatte hat nur eine Wahl - entweder kneifen oder mitziehen. Ich wünsche euch letzteres.

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