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  1. #651
    Gold wert :-) Avatar von Lilly*
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    Übrigens.. ich habe ja zu Beginn mitgelesen, dann war ich zwischendurch nicht im Forum, hab stückchenweise was nachgelesen, kriege es jetzt aber nicht mehr richtig zusammen. Wann hast du eigentlich mit der Pulsmessung angefangen? Und warum?

  2. #652

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    Ich hatte schon eine ausführliche Antwort geschrieben, aber die ist beim Abschicken im Datennirwana verschwunden. Ich versuche es nochmal mit der Antwort.

    Ich habe kurz nach dem Laufbeginn angefangen, mit einem ganz einfachen Pulsmesser zu laufen. Ich wollte dem immer wieder auftauchenden Schwindel unterwegs auf die Spur kommen. Ein Zusammenhang hat sich nie ergeben, aber der Pulsmesser blieb. Ich sah interessiert auf die Werte und zeichnete sie auch auf, aber das war es auch schon. Als Vorgabe zum Laufen habe ich den Puls nie verwendet.

    Das änderte sich vor ein paar Wochen, als mein alter Pulsmesser den stillen Batterietod starb. Mit meinen Bordmitteln war ein Batteriewechsel nicht möglich, das Gerät wollte an den Hersteller geschickt werden. Ich schickte es in den Hausmüll.
    Gleichzeitig nervte mich runtastic, womit ich bisher die Läufe aufgezeichnet hatte. Es musste also eine neue Laufuhr her, und ich wurde bei der Firma Polar mit der M200 fündig.

    Nun bietet Polar auch Laufprogramme an, und beim Stöbern in meinem frisch angelegten Kundenkonto habe ich meine Daten spaßeshalber eingegeben. Ich wollte ein paar Läufe nach Pulsvorgabe ausprobieren. Das hat mich so begeistert, dass ich jetzt schon 5 Wochen damit unterwegs bin.

    Bevor die Frage nach dem Maximalpuls kommt: Ich habe mir den Puls bei meinen wenigen Wettkämpfen angesehen, den Durchschnitt der anstrengendsten Abschnitte als 90% angesetzt und damit die Pulsbereiche errechnen lassen. Hoffentlich war das nicht zu unwissenschaftlich .

    Mein Fazit nach den ersten 5 Wochen: ich bin tatsächlich in der Lage, unterschiedliches Tempo zu laufen. Klar, alles immer noch sehr langsam, aber ich bin nicht mehr stumpf auf allen Strecken im selben Tempo unterwegs.

    Mal sehen, wohin mich diese für mich ganz neue Art des Laufens bringt.

  3. #653
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Ich liege immer genau 1 Schlag über dem vorgegebenen Puls. Ich beschließe, dass mit mir alles in Ordnung ist, daher muss die Vorgabe falsch sein . Zu Hause korrigiere ich die Pulsbereiche um genau diesen einen Schlag und schwupps, war der Lauf perfekt .
    Korrekt gemacht

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Ich hatte schon eine ausführliche Antwort geschrieben, aber die ist beim Abschicken im Datennirwana verschwunden. Ich versuche es nochmal mit der Antwort.
    Mal wieder mein Tipp für die Zukunft: Vor dem Abschicken des Textes, vor allem, wenn er lang ist, Strg+a (markiert den ganzen Text) drücken und danach Strg+c (kopiert alles in die Zwischenablage). Das sind zwei Sekunden, die viele Minuten retten können. Das ist mir ins Blut übergegangen und mache ich immer.

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Mein Fazit nach den ersten 5 Wochen: ich bin tatsächlich in der Lage, unterschiedliches Tempo zu laufen. Klar, alles immer noch sehr langsam, aber ich bin nicht mehr stumpf auf allen Strecken im selben Tempo unterwegs.
    So gesehen hat sich der neue Pulsmesser doch voll gelohnt

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  4. #654
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Ich liege immer genau 1 Schlag über dem vorgegebenen Puls. Ich beschließe, dass mit mir alles in Ordnung ist, daher muss die Vorgabe falsch sein . Zu Hause korrigiere ich die Pulsbereiche um genau diesen einen Schlag und schwupps, war der Lauf perfekt .

    Hmmm, dabei hielt ich doch immer mich für den unschlagbaren Forums-Erbsenzähler … … Man lernt doch nie aus.


    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Ein wirklich schöner Lauf.
    Dem Himmel sei Dank, denn das ist es ja, was am Ende wirklich zählt.

  5. #655
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von Lilly* Beitrag anzeigen
    Wann hast du eigentlich mit der Pulsmessung angefangen? Und warum?
    War es nicht Loriot, der dies bereits erschöpfend beantwortete: "Ein Leben ohne Pulsmesser ist möglich, aber sinnlos."

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Ich wollte ein paar Läufe nach Pulsvorgabe ausprobieren. Das hat mich so begeistert, dass ich jetzt schon 5 Wochen damit unterwegs bin.
    Ich glaube, du machst das ganz richtig - weil es dich begeistert, passt es auch für dich. Und ich habe nicht den Eindruck, dass du dich zum Affen machen lässt von diesem Gadget.

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Bevor die Frage nach dem Maximalpuls kommt: Ich habe mir den Puls bei meinen wenigen Wettkämpfen angesehen, den Durchschnitt der anstrengendsten Abschnitte als 90% angesetzt und damit die Pulsbereiche errechnen lassen. Hoffentlich war das nicht zu unwissenschaftlich .
    Das mag vielleicht unwissenschaftlich gewesen sein, aber eines ist es auf jeden Fall - vernünftig, plausibel und 10.000 mal besser als die blöde Formel. Diesen Ansatz kannst du zukünftig prima verfeinern - vielleicht gibt's mal Laufabschnitte mit noch höherem Puls und mit der Zeit lernst du, auch mal weiter an die Grenze zu gehen und so deinen Abstand von derselben immer besser einzuschätzen. So wirst du deinem HFmax gedanklich immer näher kommen.

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Mein Fazit nach den ersten 5 Wochen: ich bin tatsächlich in der Lage, unterschiedliches Tempo zu laufen. Klar, alles immer noch sehr langsam, aber ich bin nicht mehr stumpf auf allen Strecken im selben Tempo unterwegs.
    Spaß an der Abwechslung - darum geht's doch eigentlich!

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Mal sehen, wohin mich diese für mich ganz neue Art des Laufens bringt.
    Weit, noch sehr weit.

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    FeldWaldWiese (29.11.2019)

  7. #656

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    Plan: 30 Minuten locker laufen

    -3 Grad, die Sonne kämpft sich durch den Nebel, es ist absolut windstill. Für mich zu kalt, aber sonst präsentiert sich die Landschaft mit glitzerndem Raureif in der Sonne wunderschön zum Laufen. Wie immer am Sonntag, starten Gatte und ich nach einem knappen Frühstück.

    Der Körper fühlt sich vom Start weg gut an. Heute soll es unsere normale hügelige Waldrunde werden. Ich werfe ab und zu einen Blick auf die Uhr, die mich heute weitgehend in Ruhe lässt mit ihren Kommandos. Das Einlaufen bis zum Wald in 7:51 ist angemessen trödelig.
    Dann sollen 15 Minuten lockeres Laufen folgen. Mit dem Auf und Ab der Strecke an dieser Stelle werden es 7:02. Fühlt sich heute nicht ganz so locker an, irgendwas strengt mich an. Mittlerweile kommt die Sonne immer kräftiger durch den letzten Nebel, und obwohl meine Brille jetzt abdunkelt, nehme ich die Sonne als Störfaktor wahr.

    Fünf Minuten Auslaufen folgen. Ich werde langsamer, der Puls geht ordentlich runter, alles bestens. Dann laufen wir um eine Kurve und haben die tief stehende Sonne direkt von vorn. Jetzt dreht mein Körper durch. Zuerst geht der Puls wieder hoch, dann wird mir flau im Magen. Ich starre auf den Weg vor mir, nur nicht in die Sonne gucken. Die halbe Stunde Plan sind vorbei, es geht nur noch den Hausberg hoch. Nach ein paar Schritten muss ich in den Wald flüchten und mir einen dicken Baum suchen. Plötzlicher Durchfall! Das darf doch heute alles nicht wahr sein!
    Hier breche ich die Aufzeichnung für heute ab.

    Zurück auf dem Weg kickt mich dann der Schwindel um. Ich lege mich hin, Gatte hält meine Beine hoch, damit ich wieder Blut ins Hirn bekomme. Nach ein paar Sekunden ist der Spuk vorbei. Ich gehe den Berg hinauf. Oben angekommen wird mir kalt, also laufen wir die ca. 800 m langsam nach Hause. Das klappt wieder ganz gut.

    4,24 Kilometer, Dauer 31:32
    Pace 7:24, Puls 146

    Ich bin etwas irritiert, was ich von diesem körperlichen Aussetzer heute halten soll. In den letzten Wochen bin ich von meinem Hausarzt und dem Kardiologen durch alle Untersuchungen geschickt worden, die man so machen kann. Ich bin auf dem Papier kerngesund. Und doch trifft mich ein Lauf wie heute immer wieder ohne Warnung.

  8. #657

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    Plan: 12 Minuten Aufwärmen, 4x 4 Minuten schnell, 3 Minuten langsam, 5 Minuten Auslaufen = 45 Minuten

    Nach dem Desaster von gestern ist heute wieder das Gerenne dran. Mir ist zwar etwas mulmig, aber mein Körper meldet den ganzen Tag keine besonderen Vorkommnisse, selbst der übliche Montags-Blues auf der Arbeit fiel aus. Scheint wohl wieder alles in Ordnung zu sein.

    Gleich nach Feierabend machen Gatte und ich uns mit Stirnlampe und Leuchtweste bewaffnet auf den Rundkurs zum Nachbardorf, unsere „Intervallstrecke“. Wetter ist unproblematisch, mit 4 Grad ohne Wind geradezu nett.

    Das Einlaufen zieht sich ganz schön, die 12 Minuten kommen mir elend lang vor. Mit 7:15 sind wir gut unterwegs, mein Puls kommt allerdings gar nicht in Gang.
    Der erste schnelle Abschnitt beginnt, der Anstieg leider auch. Nicht viel, aber durchgehend auf dem ganzen Stück. Zu den 6:29 muss ich mich ganz schön zwingen.
    Die Pause danach tut gut, die 6:44 kommen mir wirklich langsam vor.

    Zweiter schneller Anschnitt, die Strecke ist flach. Der Gatte gibt Gas, der hat es heute aber eilig! Ich habe keine Luft, um mit ihm zu sprechen, aber genug Ehrgeiz, um mitzuhalten. 5:44 ist wirklich „wahnsinnige Geschwindigkeit“. Und es kommt noch besser: ich brauche danach keine Gehpause!
    Der langsame Abschnitt wird mit 7:39 auch wirklich langsamer gelaufen.

    Beim nächsten Intervall geht es wieder sanft bergauf, mit 6:32 und viel Geschnaufe und innerlichem Gefluche, reden kann ich nicht mehr.
    Das mache ich dann in der Pause wieder, abermals laufend und ohne Gehpause in 7:07.

    Das letzte Intervall ist wieder im flachen Teil, und mit 5:50 kann ich nochmal richtig schnell.

    Danach geht es nur noch langsam nach Hause. Am steilsten Stück genehmige ich mir eine Gehpause von ein paar Schritten.

    6,78 Kilometer, Dauer 46:29 Minuten
    Pace 6:51, Puls 147

    Wow, das war toll! Ich mache einen Haken an den verkorksten Lauf von gestern und freue mich über das, was ich gerade gemacht habe.
    Zu Hause bin ich tiefenentspannt und gar nicht sonderlich kaputt.
    Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, alles im Griff zu haben.

  9. #658
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    Sehr schön!

    Wenn man einen blöden Tag/Lauf hatte, startet man beim nächsten Lauf immer so ein bisschen skeptisch und gedämpft. Aber beim Laufen ist das Motto ja wirklich "neuer Tag, neues Glück". Der nächste Lauf kann wirklich wunderbar werden, da zieht man jedes Mal ein völlig neues Los.

  10. #659

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    Mittwoch
    Den ganzen Tag gibt es kleine und große Ärgernisse, und meine Zündschnur wird immer kürzer. Mit ordentlich Wut im Bauch laufe ich los. Der Plan sieht 30 Minuten lockeres Laufen vor. Richtig locker fühlt es sich nicht an. Die miesen Gedanken verschwinden unterwegs auch nicht. Seit langer Zeit kann ich den Ärger nicht auf der Strecke lassen, sondern nehme einen Teil wieder mit nach Hause.

    5,10 Kilometer, Dauer 36:03 Minuten
    Pace 7:03, Puls 147

    Heute
    Plan: langer Lauf, 60 Minuten

    Meine Lieblingseinheit zum Abschluss der Arbeitswoche. Das Wetter ist ekelhaft, 2 Grad nasskalt, Wind von überall, dicke Wolken am Himmel, aus denen es jederzeit schütten kann.
    Als ich von der Arbeit nach Hause komme, gehe ich davon aus, dass ich heute alleine laufen muss. Das ist kein Wetter für den Gatten. Aber als ich mich umziehe, packt er sich kommentarlos ebenfalls in die Laufklamotten. Schön, dass ich nicht alleine in das fiese Wetter muss.

    Die Flachstrecke auf dem Radweg laufen wir. Der Anfang mit Gegenwind und kalten Beinen ist eine sehr zähe Angelegenheit. Ich komme so gar nicht in Gang, und 7:57 ist so langsam, wie es sich anfühlt.
    Der zweite KM ist immer noch mit Gegenwind, aber mit 7:39 schon etwas runder.
    Ab KM 3 laufen wir wie Roboter. Es fühlt sich alles gut an, ich schaffe es sogar, die eiskalten Oberschenkel zu ignorieren. Wir reden nicht viel, was mir Zeit lässt, meine Gedanken arbeiten zu lassen. Was mir am Mittwoch nicht gelungen ist, geht heute spielend leicht. Der ganze angewachsene Mist der Woche bleibt KM für KM hinter mir zurück. Mit jedem Schritt werde ich innerlich leichter.

    KM 3 - 7:26
    KM 4 - 7:34
    KM 5 - 7:26
    KM 6 - 7:33
    KM 7 - 7:35
    KM 8 - 7:35

    Mein Puls bleibt konstant da, wo er laut Plan sein soll.

    Gesamt 8,36 Kilometer, Dauer 1:03:23 (über 2 Minuten schneller als letzten Freitag!)
    Pace 7:35, Puls 136

    Das Polar-Programm erzählt mir, dass dies mein bester Lauf seit Start des Programms war .

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    RunningPotatoe (07.12.2019)

  12. #660
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Ja, Polar ist ein echt guter Motivator. Wenn ein Lauf sich mal so richtig unterirdisch, grottig und besch*ssen anfühlt, wird man mit dem highest Running Index ever belohnt. Und sowieso ist immer alles "excellent", weil der Maßstab dafür ja nicht andere vergleichbare Läufer sind, sondern offenbar die typische amerikanische Burgervernichtungsmaschine.


    Aber es war tatsächlich ein guter Lauf für dich, weil du den Schweinehund überwinden und den Kopf freikriegen konntest.

    Das mit den kalten Oberschenkeln kann ich "leider" gar nicht nachfühlen, ich friere eher an Hals und oberem Brustbereich, aber niemals an den Beinen. Kannst du da nicht mit einer dickeren Hose nachhelfen? Gut, bei Regen nicht unbedingt ideal, aber sonst ...

  13. #661

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    Die Firma schafft es wirklich, dass man total motiviert dabei bleibt. Bei mir wirkt es jedenfalls . Wenn ich mir nach dem Lauf die Auswertung ansehe, fühle ich mich immer wie ein großes Lauftalent .
    Aber unabhängig von der Auswertung habe ich wirklich das Gefühl, dass dieses Programm mich aus meinem Lauftief rausholt. Ich spüre die Veränderungen bei der Ausdauer. Zwar nur ganz langsam, aber das kenne ich ja von meinem Körper. Das braucht alles seine Zeit.

    Die kalten Beine sind ein echtes Problem. Es sind die vorderen Oberschenkel, die mein Kreislauf wohl einfach bei der Versorgung vergisst. Alles wird irgendwann warm, selbst die Handschuhe ziehe ich aus und reiße mir die Kapuze vom Kopf. Die Beine bleiben Eisklumpen. Das macht das Laufen nicht gerade einfach.
    Zur Zeit bin ich mit einer Thermo-Hose unterwegs, das hilft aber nur bedingt. Wenn es so richtig in die Minusgrade geht oder sehr windig ist, zerre ich meine Geheimwaffe aus dem Schrank: eine alte Jogginghose aus Baumwolle, innen angeraut . Die ziehe ich dann über die Laufhose. Die Optik ist der Knaller, Karl Lagerfeld hatte wohl diesen Anblick im Sinn, als er seinen berühmten Satz mit der verlorenen Kontrolle über das Leben sagte.
    Mir egal, erlaubt ist, was warm hält .

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    RunningPotatoe (07.12.2019)

  15. #662
    01.10.2025 Avatar von d'Oma joggt
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    versuche es doch mal mit einer (Ski)Langlaufhose/ Windstopperhose. Ich kenne dein Problem an den vorderen Oberschenkeln
    12.05.2007 / 12.05.2012 / 09.04.2013 / 27.05.2017
    ...an Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
    An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
    In dieser Nacht der Nächte, die uns soviel verspricht
    Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
    (Toten Hosen)
    ________________________________________ __

    BIG 25 Berlin 2015 HM 2:14:xx

  16. #663
    Avatar von Durchbeißerin
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    Ich hab mir mal im Discounter eine wattierte Bermuda gegönnt - sieht aus, wie die von Odlo - Preis unter 20 Euronen. Das Teil möchte ich nicht mehr missen im Winter - einfach über die Tights gezogen und ich hab keine Eisbeine mehr...

    über die Waden zieh ich zusätzlich Stulpen - selber gemacht aus kaputten Ski-Kniestrümpfen (hatten Löcher und sind so noch in Gebrauch)

    Vorteil an den Shorts ist, dass man zwar aussieht wie eine kleine Pistenmumie, aber voll beweglich ist

  17. #664

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    Vielen Dank für die Tipps, wie ich meine Eisbeine besser durch den Winter bekomme. Gut zu wissen, dass ich nicht allein mit dem Problem bin. Dann werde ich mich mal auf Einkaufstour begeben .

    Plan heute: 30 Minuten lockeres Laufen

    Nach meinem Aussetzer vom letzten Sonntag höre ich heute sehr genau in mich hinein. Ich möchte schneller reagieren, wenn ich irgendwelche Anzeichen von Unwohlsein spüre.

    Das Wetter macht die Streckenauswahl schwierig. Dunkelgrauer Himmel mit starkem Wind aus allen Richtungen, dazu immer wieder Regen in allen Variationen. Unsere Hausrunde kommt nicht in Frage, da würden wir knöcheltief im Morast versinken. Wir entscheiden uns für eine überwiegend asphaltierte Strecke im nächsten, größeren Ort. Immerhin ist es mit 7 Grad nicht mehr so eisig.

    Beim Loslaufen ist alles gut, aber beim kurzen Anstieg am Ende des ersten KM merke ich, dass sich alles leicht anstrengend anfühlt. Mein Mann bestätigt mein Empfinden, auch er findet es heute schwieriger als Freitag.
    Der zweite KM läuft sich großartig, leicht bergab mit Rückenwind . So mag ich Laufen.
    Ab KM 2,5 ist der Spaß dann vorbei. Ab jetzt gibt es fast nur noch Gegenwind. Der Puls rast davon, obwohl ich gefühlt kaum vorwärts komme. Lockeres Laufen ist das auf gar keinen Fall, nach vier KM ist der Motor bei 165 Schlägen. Ich gehe ein paar Schritte. Die Pause tut mir sehr gut, den Rest kann ich problemlos zu Ende laufen.

    Ich bin froh, als die halbe Stunde rum ist. Immerhin gab es keinen Schwindel oder sonstige körperliche Beschwerden. Aber es war das Anstrengendste, was ich diese Woche gelaufen bin.

    5,00 KM, Dauer 35:56 Minuten
    Pace 7:11, Puls 150

    Die nächste Woche ist komplett identisch mit dieser Woche.

  18. #665

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    Montag
    Plan: 12 Min. Aufwärmen, 4x 4 Min. schnell, 3 Min. langsam, 5 Min. Auslaufen = 45 Minuten

    2 Grad und Nieselregen am Nachmittag, es ist schon sehr eklig draußen. Egal, es ist Montag, am Montag wird gerannt.
    Beim Aufwärmen merke ich schon, dass das eine sehr anstrengende Geschichte wird. Die Beine sind nicht so richtig fit, irgendwie fühle ich mich schwerfällig und müde.

    Der erste, schnelle Abschnitt geht leicht bergauf, und mit 6:18 bin ich am Ende der Fahnenstange. Boah, ist das gemein heute! Ich sehe dauernd auf die Uhr, aber 4 Minuten sind eine Ewigkeit. Na toll, und das war erst das erste Intervall.
    In den 3 langsamen Minuten geht es leicht bergab, und ich komme ganz gut wieder zu Atem. Der nächste, schnelle Abschnitt ist auf flacher Strecke, und 5:46 fühlen sich richtig schnell an. Ich habe unterwegs sogar noch Zeit, unserem Nachbarn zuzuwinken . In der Pause laufe ich ganz langsam, aber immerhin laufe ich.
    Abschnitt 3 ist brutal, es geht wieder leicht bergauf. Mehr als 6:30 kann ich nicht. Mein Kopf will. Ich motiviere mich innerlich mit allem, was mir einfällt, aber es reicht nur, die vier Minuten durchzuhalten. Wenigstens etwas.
    Am Beginn des langsamen Abschnittes muss ich ein paar Schritte gehen. Nach 30 Sekunden ist Kollege Puls wieder in normalen Regionen und ich trabe wieder los. Der vierte und letzte Abschnitt ist wieder im flachen Teil. Mein Gatte läuft immer einen Schritt vor mir, und das Rennpferd in mir versucht, auf gleicher Höhe zu bleiben. Auf die 5:50 in diesem Abschnitt nach den bisherigen Anstrengungen bin ich ganz schön stolz.

    Mit dem Ende des letzten Intervalls ändert sich der Nieselregen zu einem ordentlichen Schauer, in dem sogar Schneeflocken im Licht der Stirnlampe tanzen. Eigentlich soll ich jetzt ganz langsam auslaufen, aber ich will nur noch nach Hause und raus aus dem Schietwetter.

    Insgesamt 6,78 Kilometer, Dauer 46:33 Minuten
    Pace 6:53, Puls 152

    Es hat sich sehr anstrengend angefühlt, und ich habe den Rest des Tages mit großer Müdigkeit zu kämpfen, die auch heute noch anhält. Dieses Gerenne macht ja Spaß, aber da ist noch viel Luft nach oben.

  19. #666

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    Plan: 30 Minuten locker laufen

    Es regnet ohne Ende, es ist mit 2 Grad saukalt, es ist windig, es wird gar nicht richtig hell.
    Ich sage mir, wenigstens kein Glatteis oder Gewitter, also Laufwetter . Zusätzlich zu der üblichen Schicht Klamotten setze ich mir ein Stirnband mit Schaumstoffschirm auf, das ich mal beim Kaffeeröster erstanden habe. Das Ding ist bei Regen wirklich gut, da es mir das Wasser komplett aus dem Gesicht raushält.

    Das Plopp-Plopp der Regentropfen auf meiner Kapuze begleitet mich die ganze Zeit. Meine Füße kleben im Schlamm. Der Feldweg zum Wald ist ein Meer aus Pfützen, es sieht aus wie die Nordsee bei Ebbe. Im Wald ist es etwas besser, die Waldwege sind noch gut zu laufen.
    Kein Lebewesen lässt sich heute auf der Runde blicken. Ich bin froh, dass ich ohne Hörbuch unterwegs bin. Ich höre gerade „Tagebuch der Apokalypse“, und eine Zombiegeschichte im dunklen Wald würde meine Phantasie zum Durchdrehen bringen.

    Das Laufen heute ist nicht so locker, wie ich es mir gewünscht habe. Schon den ersten kleinen Anstieg finde ich anstrengend, und dieses Gefühl bleibt die ganze Zeit. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich die Hände zu Fäusten balle. Das mache ich unbewusst, wenn es anstrengend wird. Bei Steigungen helfen mir die Fäustchen immer, eine gewisse Körperspannung zu halten. Auf gerader Strecke sind sie ein Zeichen, dass ich mal langsamer machen sollte.

    5,16 Kilometer, Dauer 37:04 Minuten
    Pace 7:10, Puls 150

    Ein Vergnügen war das heute wahrlich nicht, eher so eine Art Arbeitslauf. Abgespult und abgehakt.

  20. #667

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    Plan: langer Lauf, 1 Stunde

    Ich will nicht immer über das Wetter jammern, aber ich friere von September bis Mai durchgehend. Jeder Moment außerhalb geheizter Räume ist nur mit Unmengen von dicken Klamotten möglich. Mir ist so kalt! Und deswegen feiere ich mich zur Zeit bei jedem Lauf. Heute war es mit 1 Grad und leichtem Wind einfach nur kalt. Mein Körper kennt da keine Abstufungen, -10 Grad fühlen sich nicht anders an.

    Ich steige also sehr unglücklich aus dem warmen Auto und soll eine Stunde laufen. Zum Glück ist der beste Ehemann von allen mit dabei, der mir Mut macht. Den brauche ich heute auch ganz dringend. Die ersten Schritte gehen gar nicht, es ist mehr hüpfen und hopsen, hat mit Laufen nicht viel zu tun. Es dauert ewig, bis ich in so etwas wie einen Laufrhythmus finde. Dafür geht es mit dem Puls zügig nach oben. Muss wohl eine Reaktion meines Körpers auf die Kälte sein, am Tempo kann es nicht liegen.
    Auf den ersten Kilometern kommt der Wind von vorn. Das macht mich echt mürbe. Ich trotte wortlos neben meinem Mann her. Meine Körperhaltung gleicht einer Schildkröte, ich versuche, mich in mir selbst zu verkriechen, um der Kälte so wenig Raum wie möglich zu geben. Ein Bild des Jammers.

    Nach der Hälfte der Strecke wird es besser. Wir umrunden einen kleinen Kiesteich und machen uns auf den Rückweg. Endlich kommt der Wind von hinten und ärgert mich nicht mehr. Sofort wird meine Laune besser, jetzt kann ich endlich das Laufen genießen. Nach einiger Zeit wird mir sogar warm genug, um die Handschuhe auszuziehen.

    8,34 Kilometer, Dauer 1:04:43
    Pace 7:41, Puls 138

    Ich freue mich, dass der Puls die ganze Zeit im vorgegebenen Rahmen geblieben ist, obwohl das Heizen des Körpers heute eine ordentliche, zusätzliche Belastung war.

  21. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von FeldWaldWiese:

    dicke_Wade (16.12.2019), RunningPotatoe (13.12.2019)

  22. #668
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    Wie immer - bewundernswert durchgebissen und über den Krampf noch zu einer Art Spaß gefunden.

    Mir ging's heute nicht viel besser (Bericht folgt noch in meinem TB).

  23. #669
    Avatar von Catch-22
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    Das Wetter hätte ich auch genommen! Hier gab es nur Dauerregen und Windstärke 8 bei den selben Temperaturen... aber es gibt ja bekanntlich kein falsches Wetter ... nein, nein, nein, nicht hauen!

  24. #670

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    Laufen in dieser Jahreszeit ist nichts für Feiglinge, und dazu gehören wir bestimmt nicht .

    Plan: 30 Minuten locker laufen

    Liest sich einfach, ist aber heute nicht einfach umzusetzen.
    Hurra, mit 6 Grad ist die extreme Klapperkälte vorbei, dazu scheint die Sonne. Läuferherz, was willst du mehr. Wenn, ja wenn der Wind nicht wäre...
    Die ganze Nacht hat es heftig ums Haus gestürmt, und die letzten Ausläufer sind auch noch heute zu spüren. Ich habe keine Ahnung von Windgeschwindigkeiten, aber es ist wirklich noch sehr stürmisch.

    Gatte und ich laufen unsere Sonntagsrunde im Nachbarort. Egal, in welche Richtung wir die Runde laufen werden, auf dem Rückweg wird es Gegenwind geben.
    Das Aufwärmen geht etwas zäh. Ich merke noch den Lauf von Freitag in den Beinen. Der Wind kommt von der Seite und wird durch ein paar Bäume gebremst. Der erste KM in 7:46 ist daher auch ein zaghaftes Rantasten an die Bewegung.
    Auf dem 2. KM haben wir ordentlichen Rückenwind. Hui, das macht mir Spaß . 6:38 ohne Anstrengung ist der Traum vom Fliegen.
    Der dritte KM fängt mit Rückenwind an, dann Seitenwind, und am Ende kommt noch eine kleine, gemeine Steigung dazu. 6:57 insgesamt, Puls steigt.
    Der vierte KM ist im freien Feld, leicht ansteigend, mit Wind direkt von vorn. Ich bin nach ein paar Schritten fix und fertig. Wenn ich abspringe, scheine ich hinter dem Absprungpunkt zu landen. Es geht gefühlt mehr rückwärts als vorwärts. Wo ist eigentlich mein Mann? Der trabt unbeirrt weiter davon, und ich trete auf der Stelle. Mit allem, was ich habe, stemme ich mich gegen den Sturm, auch ein paar Gehschritte sind dabei. Dieser Abschnitt fordert heute wirklich alles von mir! 8:13 kommt dabei heraus.
    Auf dem letzten KM erreichen wir den Ort und bekommen von den Häusern etwas Windschutz. Außerdem geht es ein kurzes Stück bergab. Ich gebe Gas, um den enteilten Gatten wieder einzuholen. Gelingt mir auch, und mit 7:04 war es auch erträglich.

    5,00 KM, Dauer 36:33 Minuten
    Pace 7:19, Puls 148

    Leider erkennt das Programm nicht, welche Leistung ich da gegen den Orkan abgeliefert habe und erzählt mir, dass ich mich verschlechtert habe . So ein Blödsinn, das war die beste Leistung der Woche. Ich weiß das, und nur das ist wichtig.

    Allen Mitlesern einen schönen 3. Advent.

  25. #671
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Hihi, ich kann schon wieder drüber lachen, da ich dasselbe Problem schon gestern hatte.

  26. #672

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    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Hihi, ich kann schon wieder drüber lachen, da ich dasselbe Problem schon gestern hatte.
    Ja, hab ich bei dir gelesen . Ich hätte nur nie im Leben einen Meter weiter laufen können heute.

    Frisch geduscht auf dem Sofa ist alles wieder in Ordnung, da ärgere ich mich nur ganz leicht über die paar Schritte, die ich gegangen bin. Ich bin wohl doch zu weich für diese Lauferei .

    Inzwischen bin ich 7 Wochen nach Plan gelaufen, die meisten Einheiten mit meinem Mann. Und er macht enorme Fortschritte, tänzelt federleicht neben mir her und erzählt mir, wie toll unf fit er sich fühlt. Alter Freund, so war das aber nicht gedacht, es ist mein Plan! Meine Fortschritte sind gefühlt minimal. Ich bleibe trotzdem dran.

    Nächste Woche ist Entlastung, da werden das Intervall und der lange Lauf gekürzt.

    Habe ich eigentlich mal aufgeschrieben, was das Ziel der Quälerei ist? Ich möchte in 2020 auf 5 KM unter 30 Minuten laufen. Daran arbeite ich mich schon so lange ab, diesmal wird es klappen.

  27. #673
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Ich will nicht immer über das Wetter jammern, aber ich friere von September bis Mai durchgehend. Jeder Moment außerhalb geheizter Räume ist nur mit Unmengen von dicken Klamotten möglich. Mir ist so kalt! Und deswegen feiere ich mich zur Zeit bei jedem Lauf. Heute war es mit 1 Grad und leichtem Wind einfach nur kalt. Mein Körper kennt da keine Abstufungen, -10 Grad fühlen sich nicht anders an.
    Meine Frau und du, ihr könntet euch die Hand geben. Ist ganz gut, zu lesen, dass mein Schatzi nicht die einzige ist, der es so geht. Ich finde das manchmal schier unglaublich, wie schnell sie auskühlt, obwohl sie gaaaanz dick eingepackt ist.

    Umsomehr auch meinen Respekt, dass du dich bei solchen körperlichen Befindlichkeiten rausquälst und dein Programm durchziehst und dabei auch noch Freude findest. Wer so laufverrückt wie ich ist, hat da manchmal leicht reden

    Zitat Zitat von FeldWaldWiese Beitrag anzeigen
    Inzwischen bin ich 7 Wochen nach Plan gelaufen, die meisten Einheiten mit meinem Mann. Und er macht enorme Fortschritte, tänzelt federleicht neben mir her und erzählt mir, wie toll unf fit er sich fühlt. Alter Freund, so war das aber nicht gedacht, es ist mein Plan! Meine Fortschritte sind gefühlt minimal. Ich bleibe trotzdem dran.
    Wir Männer erzählen auch ganz gerne viel den Tag lang und reden manches schön

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  28. #674

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    Diese Woche sollte eine Entlastungswoche sein, und sie war dringend nötig. Körperlich ging es mit mir bergab, ich war müde, reizbar, unruhig, lustlos. Das wirkt sich bei mir sofort auf die Stimmung aus, und ich sah schon die Dämonen fies grinsend näher kommen. Zusätzlich zu weniger Laufen habe ich alle anderen körperlichen Aktivitäten gestrichen. Kein abendliches Geturne auf der Matte, ich habe mir ausgedehnte Einheiten auf dem Sofa verordnet. Und das war gut so.

    Montag, Plan: 2 Intervalle von 4 Minuten, mit Ein- und Auslaufen insgesamt 30 Minuten

    Das tat gleich zum Wochenbeginn gut, nur zweimal kurz rennen und den Rest langsam durch die Gegend traben. Die schnellen Abschnitte waren mit 6:16 bergauf und 5:41 flach gut zu laufen.
    Insgesamt 4,53 Kilometer, Dauer 31:09 Minuten
    Pace 6:53, Puls 146

    Mittwoch, Plan: 30 Minuten locker laufen

    Schon beim Loslaufen merke ich, dass ich nicht gut drauf bin. Ich werde also meine übliche Waldrunde nur verkürzt laufen. Eine gute Entscheidung, so bleibt mir eine Steigung erspart. Auf dem 3. KM gebe ich etwas Gas und freue mich über 6:08.
    War aber zuviel für mich, wie ich auf dem Weg nach Hause merke. Der Schwindel packt mich kurz vor Ende. Ich schaffe die Runde noch, bekomme aber den Schlüssel nicht in die Haustür. Vor der Tür muss ich mich ein paar Augenblicke hinlegen, um wieder Blut ins Hirn zu bekommen.
    Insgesamt 4,21 Kilometer, Dauer 30:13 Minuten
    Pace 7:08, Puls 142

    Freitag, Plan: langer Lauf, 55 Minuten

    Nach dem körperlichen Desaster von Mittwoch gehe ich mit mulmigen Gefühl auf die Strecke. Mein Mann ist mit dabei, was mir sehr gut tut. Von Beginn an merke ich, dass es besser läuft. Ich bleibe im vorgegebenen Pulsbereich und fühle mich wohl dabei. Erstaunlicherweise bin ich schneller als sonst. Und da es so gut läuft, verkürzen wir die Runde nicht, sondern laufen den üblichen Kurs.
    Insgesamt 8,42 Kilometer, Dauer 1:01:55
    Pace 7:19, Puls 140

    Sonntag, Plan: 30 Minuten locker laufen

    Wir laufen die Strecke vom letzten Sonntag, auf der uns der Sturm so schrecklich zugesetzt hat. Die ersten Schritte sind furchtbar, mit Laufen hat das nichts zu tun. Es wird aber schnell besser, auch die Steigung auf KM 3 habe ich gut im Griff.
    Insgesamt 5,00 Kilometer, Dauer 36:30 Minuten
    Pace 7:19, Puls 145

    Ich bin mal gespannt, was das Programm zu meckern hat. Es sind wieder vier Wochen rum, und damit erfolgt eine automatische Anpassung. Beim letzten Mal gab es einfach vier Wochen nochmal den gleichen Plan wie vorher.

  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von FeldWaldWiese:

    RunningPotatoe (22.12.2019)

  30. #675
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Oh, oooh, das mit dem Schwindel hört sich ungut an. Noch gar kein Fortschritt bei der Ursachenforschung?

    Jetzt genieße mal die Weihnachtstage, Plan hin oder her, und im Neuen Jahr sieht's wieder ganz anders aus! Ich wünsche dir schöne, geruhsame Feiertage:

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