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  1. #76
    Gardasee - wo das Training am schönsten ist Avatar von NordicNeuling
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    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Ja, ich finde, das Buch von Jack Daniels ("Die Laufformel") leistet da ganz gute Dienste.
    Findest Du? Ich finde ihn (2.Auflage) sehr chaotisch, fast wie Greif. Für mich erst verständlich, wenn man schon Ahnung hat. Dann sind seine Prinzipien allerdings super, um daraus selber Pläne zu basteln.

    Auch Hottenrott (war zumindest früher als pdf im Netz) ist sehr gut, um Trainingsprinzipien zu erkennen. Und dann natürlich die Seite von UDO.
    Gruß vom NordicNeuling

  2. #77
    crsieben
    Gast

    Standard

    Ich hab die dritte Auflage gelesen, die Originalausgabe. Mit der bin ich gut zurechtgekommen, hatte aber auch Vorkenntnisse. Schwierig, sich in jemanden ohne Vorkenntnisse hineinzuversetzen.

  3. #78
    Avatar von Rauchzeichen
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    Ich habe den Daniels nicht gelesen, aber ist der für den Bereich in dem sich Frau Flott bewegt, nicht schon zu umständlich?

    Wenn sie einem Trainingsplan mit "langen Läufen" über 50 Minuten bei 8:30er Pace hat, liegt die Wettkampfgeschwindigkeit doch sicher auch nicht im extrem ambitionierten Bereich.

    Da reicht imho folgendes:
    Nimm dir irgendeinen pacegesteuerten Trainingsplan und orientier dich grob an Pace und Länge der Einheiten - 1x lang und locker, 1x schnell, ein- oder zweimal so mittel. Alle 3 o. 4 Wochen einen Gang rausnehmen und fertig ist der Trainingsplan. Mehr isses doch nicht.

    Wobei ich die Geschwindigkeiten von den langen Läufen So anpassen würde, dass es sich locker anfühlt.

    Einen Trainingsplan mit Laufeinheiten in 8:30min/km würde ich nicht für voll nehmen. Da hat wohl einer einfach Werte von niedrigeren Zielgeschwindigkeiten hochgerechnet. Für die schnellen und mittleren Elemente wird die Pace passen, aber für langsame Einheiten kommt so eine Quälerei zustande.

    Selbst wenn mir so eine Einheit im Wettkampf ein paar Minuten besseres Ergebnis bringen sollten - was ich bezweifele - das wäre mir das stundenlange Rumgestolpere im Training einfach nicht wert.

  4. #79
    Alderamin
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    @Rauchzeichen

    Da ich gerade für einen Zehner trainiere und morgen der erste Lange ansteht: wäre es da nicht auch sinnvoll, im einfachen Wohlfühltempo zu laufen (das bei mir eher bei 85% HFmax liegt) als bei einem Schlurftempo mit niedrigerem Puls? Welches eher für Marathonis nützlich wäre? Einbremsen oder einfach laufen? Bin geneigt, letzteres zu tun. Nur nicht krampfhaft versuchen, irgendein Anfangstempo zu halten. Der Unterschied zum lockeren mittellangen Lauf wäre dann allerdings nur die Strecke.

  5. #80
    angenehm hart@90% Hf(max) Avatar von runningdodo
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    Zitat Zitat von Alderamin Beitrag anzeigen
    [...]wäre es da nicht auch sinnvoll, im einfachen Wohlfühltempo zu laufen (das bei mir eher
    bei 85% HFmax liegt) als bei einem Schlurftempo mit niedrigerem Puls?
    Solche Aussagen lassen mich immer daran zweifeln, dass die HF(max) korrekt bestimmt wurde. 85% Hf(max) ist die typische Wettkampfherzfrequenz für einen 3h Marathonläufer.

    Und lange MRT-Läufe von 1h und mehr im Training sind mit die anstrengendsten und zehrendesten Einheiten überhaupt.

    Wenn das "Wohlfühltempo" genannt wird, stimmt etwas ganz gehörig nicht und wenn das so ist, ist die Herzfrequenz als Trainingssteuerungsparameter ziemlich nutzlos.

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  6. #81
    Alderamin
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    Zitat Zitat von runningdodo Beitrag anzeigen
    Solche Aussagen lassen mich immer daran zweifeln, dass die HF(max) korrekt bestimmt wurde. 85% Hf(max) ist die typische Wettkampfherzfrequenz für einen 3h Marathonläufer.
    Das mag durchaus sein. Ich hab' letztes Jahr Steigerungsläufe gemacht (dreimal 2 Minuten mit ansteigendem Tempo, zuletzt alles was ging - ging dann aber nur eine knappe Minute lang) und kam auf 173 (51 Jahre alt), die ich auch nie bei Sprints überschritt (171 hatte ich mal erreicht). Beim langsamen Laufen komme ich auf 140-145, bei Wohlfühltempo auf ca 150-157 und wenn ich Tempo mache auf 160-165. 164 ist das, was ich so eben noch über ein paar Kilometer halten kann, anaerobe Schwelle, schätze ich. Vielleicht liegt HFmax auch bei 180. Vielleicht war die Pulsmessung für HFmax zu kurz oder zu ungenau.

    Wenn das "Wohlfühltempo" genannt wird, stimmt etwas ganz gehörig nicht und wenn das so ist, ist die Herzfrequenz als Trainingssteuerungsparameter ziemlich nutzlos.
    Was soll ich denn da ungefähr ansetzen als HFmax-Wert?

  7. #82
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Zitat Zitat von D-Bus Beitrag anzeigen
    Marquardt ist m. E. einfach nur schlecht.

    Steffny muss zu einem passen.
    Zitat Zitat von crsieben Beitrag anzeigen
    Ja, ich finde, das Buch von Jack Daniels ("Die Laufformel") leistet da ganz gute Dienste.
    Wie bewertet ihr denn in diesem Zusammenhang den LäuferCoach von RW ? Soll ja auch auf JD basieren. Gut finde ich da die diversen Einstellmöglichkeiten.

    Habe den LäuferCoach mal 7 Wochen lang für mein Ziel 10k in Sub 60 eingesetzt - war mir dann aber zu lasch bzw. wartete mit ziemlich langweiligem Tempo für die leichten Läufe auf. Wobei ja meine anschließenden Selbstversuche, den Plan komplett freihändig zu stricken, ihren Tauglichkeitsbeweis noch schuldig sind.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der LäuferCoach für jemanden, der erstmalig etwas strukturierter trainieren möchte, ohne gleich die allerletzte Sekunde aus sich rauszuquetschen, so schlecht nicht sein muss. Grobe Anpassungen kann man über die Einstellungen machen (muss man halt mal mit rumspielen). Notfalls dann noch Finetuning für einzelne Einheiten, wo's immer noch nicht passt.

  8. #83
    angenehm hart@90% Hf(max) Avatar von runningdodo
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    Zitat Zitat von Alderamin Beitrag anzeigen
    Was soll ich denn da ungefähr ansetzen als HFmax-Wert?
    Das wird Dir aus der Distanz sicherlich niemand seriös sagen können.

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Wie bewertet ihr denn in diesem Zusammenhang den LäuferCoach von RW ? Soll ja auch auf JD basieren. Gut finde ich da die diversen Einstellmöglichkeiten.
    JD-basiert, wieso das?

    Was mir daran absolut nicht gefällt, ist die starre, immer gleiche Pace-Vorgabe für den normalen ruhigen DL. Es ist schlecht, sich immer das gleiche Tempo aufzuzwingen und Daniels hat da sowohl für jede VDOT einen ziemlich breiten Bereich dafür angegeben wie auch stets betont, dass sich der ruhige DL, die "E-Pace" eben easy anfühlen muss.

    Aus meiner Sicht ist das sehr wichtig, je mehr Kilometer man macht, je mehr Trainingseinheiten/Woche, desto wichtiger, denn bei den Nicht-Qualitätseinheiten muss ich mich ja auch von den Qualitätseinheiten erholen.

    Wichtiger als die (im LäuferCoach recht flotte) Pace sind dann einfach die Trainingskilometer. Und wenn man, weil das harte Tempotraining von gestern noch nachhängt eben eine Stunde gemütlich läuft und statt 4:45 eben auch mal 5:30 min/km läuft, ist das oft viel besser als sich zu zwingen.

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  9. #84
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    Zitat Zitat von runningdodo Beitrag anzeigen
    JD-basiert, wieso das?
    Hatte ich so in Erinnerung, weil ich das mal in den Erklärungen zum LäuferCoach gelesen hatte. Wenn man da allerdings genau nachschaut, liest es sich doch eher wachsweich und jeder darf sich aussuchen, wieviel JD noch drinsteckt.

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