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  1. #2126
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Aber ich fühle mich zu wohl in meiner Haut als das ich dafür Entbehrungen hinnehmen würde. Ich bin nun mal gern glücklich. Wenig essen und viel trainieren macht unleidlich.
    Wunderbar! Jetzt hab ich mal die beste Begründung gefunden, die auch auf mich zutrifft

    Gruss Tommi

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    Catch-22 (05.02.2021)

  3. #2127

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    Ahhh ... da hab ich wirklich die Büchse der Pandorra geöffnet ;-)

    Vor dem Wochendene wird es leider nix mehr. Muss heute mal ausnahmsweise wirklich was arbeiten ... nru noch kurz zwei Sachen.

    Was ist eigentlich aus der Geschichte mit Alcano geworden? Ihr habt das dann irgendwann einfach wieder aufgegeben?

    Und ich höre ja zur Zeit ganz viel den Magness und Marcus Podcast. Und eine Sache die sie immer wieder betonen ist "Build up is harder than maintain". Was aber auch bedeutet, dass man schon auch auf "Maintain" achten soll. Also ist es definitv sinnvoll und wichtig auch wenn man an den Schwächen arbeitet die Sträken nicht komplett zu vergessen. Also den Plan jetzt nicht komplett über den Haufen zu werfen ... Ich denke dein Beispiel zeigt das auch wieder eindrucksvoll.

  4. #2128
    Avatar von Catch-22
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    Soso... die Büchse der Pandora...

    Hat alles keine Eile, lass dir Zeit.

    Das mit Alcano war von Anfang an zeitlich begrenzt, war also nur bis Herbst/Winter ausgelegt. Ich fand es relativ interessant, habe daraus für mich auch einiges Gutes mitgenommen, auch oder gerade weil die Leistung sich dabei nicht wirklich entwickelt hat. Ich muss da aber auch sagen, dass ich mich auch bei Alcano gemeldet hatte um ihm einer Herausforderung zu sein.
    Es ist nicht unbedingt einfach mich zu trainieren. Es war schon sehr interessant zu sehen, wie jemand anderes, jemand neutrales, vorbehaltsloser versucht mich zu trainieren und dabei in ähnliche/die selben Probleme erlebt wie ich sie schon hatte. Was eben auch zeigt, dass ich wohl mit meinen Einschätzungen und meinem Training nicht ganz so falsch liege. Ich habe aber auch davon ab neue Impulse mit genommen. Es war schon viel Gutes im gemeinsamen Training dabei, die Dosis war nur ungeeignet für mich.
    Das ganze war mehr ein Testlauf für Alcano, quasi trainieren trainieren. Ich hoffe, es hat ihm was gebracht, auch wenn es vielleicht nicht ganz so lief wie von ihm erhofft. Aus schweren Fällen lernt man mehr als von einfachen. Einfach kann schließlich jeder.

    In den Podcast höre ich manchmal auch hineine. Ich stimme dem jedoch nicht immer zu. Build Up ist natürlich schwer, wenn man den Weg nicht kennt. Wenn man aber mal raus hat, was bei einem funktioniert, dann ist es einfach und man kann immer wieder und wieder neu aufbauen. Daher ist es auch nicht tragisch, dass meine Form letztes Jahr in den Keller gerauscht ist. Ich weiß doch, wie ich da wieder rauskomme und bin ich zwischen wieder auf dem besten Weg. Build Up braucht jedoch immer seine Zeit. Zeit würde ich aber nicht mit schwer gleichsetzen.
    Ich bin auch der Ansicht, dass eine dauerhaftes Maintain nicht geht bzw. der Leistung nicht förderlich ist. Man muss die Form auch mal runter gehen lassen können, damit sie mit dann mit Elan neue Höhen erklimmen kann. Ein ständiges Maintain führt zur Mittelmäßigkeit und Stagnation.

  5. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Dirk_H (06.02.2021), dkf (05.02.2021), Jogging-Rookie (05.02.2021)

  6. #2129
    Avatar von Catch-22
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    Donnerstag - 5,02 km @6:03/km + 2,41 km Lauf ABC und Auslaufen
    Das Wetter war perfekt für kurz/kurz. Fast windstill, blauer Himmel und Sonne, die noch sehr erträglich ist. Mein Mann sagt dazu "die Sonne ist kaputt" für mich ist sie so jedoch genau richtig. Die Beine haben sich nicht gut angefühlt, relativ erschöpft, sie wollten aber trotzdem flott laufen. Bei den Bedingungen konnte ich es ihnen nicht ausreden, so wurde der Lauf deutlich zu flott. Das ist zwar nicht gut für die folgende Q Einheit, aber aktuell auch nicht tragisch.
    Vor dem Lauf ABC habe ich auch nicht gekniffen, danach hatten die Beine aber wirklich genug. Yoga daher gestrichen.

    Freitag - 8,36 km @5:59/km progressiv
    Für heut hatte ich einen progressiven Lauf geplant. 15'-15'-10'-5' schneller werdend. Belastung Pi mal Daumen steady - MRT - HMRT - 10kRT. Ich hab es jedoch wieder verworfen, da wir den Langen auf morgen vorziehen werden. Gestern war schon zu hart, morgen wird hart, da muss heute keine Q Einheit sein, dacht ich mir und wollte es sein lasse. Ich bin dann los, lief dann aber wieder direkt zu schnell los. Die ersten 15' gingen natürlich in steady (6:22/km), spontan entschied ich für die nächsten 15' das Tempo anzuziehen, diese gingen dann mit 5:43/km. Natürlich habe ich danach weiter gesteigert, 10'@5:30/km folgten. Da waren die Beine schon sehr durch, der sture Kopf wollte aber auch die nächsten 5' das Tempo hoch halten, das wurde mir dann aber doch zu brenzlig. Muskulatur war gar nicht mehr gut, kontrolliert Laufen ist was anderes, nach 2:25min@5:23/km brach ich es ab War aber gut so. Der Rest auslaufen. Kraftraining werde ich auf morgen verschieben.

  7. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Dirk_H (06.02.2021), dkf (05.02.2021), Jogging-Rookie (05.02.2021)

  8. #2130
    Avatar von Jogging-Rookie
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    da wir den Langen auf morgen vorziehen werden.
    Du hast bei der Planung sicher auch schon auf dem Schirm, dass der Wetterdienst uns von Samstag Nachmittag bis in den Montag hinein übles voraussagt?
    Progressiv habe ich heute auch gemacht!!! Gerade schon Bericht erstattet.
    LG


    ähäm... und ja, ihr zwei, gerne weiter fachsimpeln, lese gerne mit.

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    Catch-22 (05.02.2021)

  10. #2131
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    Idee

    Super! Bist du deutlich schlauer gelaufen als ich. Ich war bei 2 u. 3 gut 10s/km zu flott für die Tagesform unterwegs, was mir dann hintenraus gefehlt hat. Ganz sein lassen wäre sogar schlauer gewesen. Morgen dann aber ganz gemütlich den Berg hoch.

    Nein, das Wetter war nicht der Grund. Hier bei uns wird es auch nicht so schlimm wie andernorts. Mein Mann hat heute Geburtstag. Wir wollen daher Sonntag bisschen was unternehmen, soweit eben aktuell möglich, sind daher etwas verplant.
    Zuletzt überarbeitet von Catch-22 (05.02.2021 um 22:23 Uhr)

  11. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    dkf (05.02.2021), Jogging-Rookie (06.02.2021)

  12. #2132
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    Beste Wünsche unbekannterweise.

    Na, dann lauft mal ganz gemütlich einen Berg hoch.

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Jogging-Rookie:

    Catch-22 (06.02.2021)

  14. #2133
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    Dankeschön, hab ich ausgerichtet

    Aber natürlich geht gemütlich Berg hoch. Nach 10h Schlaf klappt das sogar wunderbar mit 67% HF Schnitt für 16,86 km @7:11/km mit 162hm Genug Körner für 50' Krafttraining hatte ich auch noch
    Erstaunlich wie frisch sich die Beine anfühlen können, wenn man nach der Q Einheit das Krafttraining weglässt

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    dkf (06.02.2021)

  16. #2134
    auch kleine Schritte bringen dich voran :o) Avatar von dkf
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    Klingt nach einem guten, wirklich gemütlichen langen Lauf & überhaut einem guten Tag aus sportlicher Sicht

    Na und auch von mir noch nachträglich & für morgen einen schönen, und vllt. auch gemütlichen "Feiertag"
    Ich will es, ich kann es, ich mach es und ich schaff es !!! Unstoppable
    (Train like a beast, win like a Lady :-) & try Everything


    Limerick der Woche...

    Ein Läufer aus … (ich verrat‘ nicht den Ort ;o)
    liebte über die Maßen den Ausdauersport!!!
    Und während er lief,
    seine Frau rief…
    beim Nachbarn kurz an „ER ist wieder fort“

    Die kompletten Limericks und weitere Ungereimtheiten finden sich hier (gut aufbewahrt beim Foot Soldier)

  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dkf:

    Catch-22 (07.02.2021)

  18. #2135
    Avatar von Catch-22
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    Sonntag - 5,01 km @7:26/km
    Nach dem der Lange gestern gelaufen wurde, gab es heute morgen nur eine kleine 5km Runde mit anschließendem Lauf ABC. Wetter war gut sogar relativ warm. Wind war auch nicht arg zu spüren als ich los lief. Ich war trotzdem sehr verhalten unterwegs, die Muskel waren sehr matt vom Krafttraining, vor allem um die Hüfte herum. Lamgsames anlaufen passte also gut, auf den Federn wollte ich jedoch eine schippe drauflegen. Kaum dort angekommen, merkte ich dann auch den sehr kalten Ostwind, erst seitlich, dann als Gegenwind. Ich machte keinerlei anstallten das Tempo anzuziehen. Beim Anschließenden Lauf ABC gab es auch nur das nötigste ohne Stride outs. Morgen steht schließlich die selbe Einheit an.

    KW05/2021
    Mo: 5,01 km @6:45/km + 2,16 km Lauf ABC und Auslaufen, 50' Yoga
    Di: 8,71 km @6:27/km inkl. 15 x 1 ' on/off, 45' Kraft
    Mi: 15,00 km @7:20/km inkl. 162hm
    Do: 5,02 km @6:03/km + 2,41 km Lauf ABC und Auslaufen
    Fr: 8,36 km @5:59/km progressiv
    Sa: 16,86 km @7:11/km inkl. 162hm, 50' Kraft
    So: 5,00 km @7:26/km + 1,68 km Lauf ABC und Auslaufen

    WKM: 70,23 km
    Fazit: Das war eine typische PMS Woche. Mir geht es in der Zeit im Vergleich zu anderen Frauen zwar sehr gut, aber der Leistung tut es nie sonderlich gut. Vor allem jedoch regeneriere ich in den Wochen schlecht bzw. kann dann auch nicht immer vernünftig einschätzen, wie viel mir verträglich ist und dann wird hier und da nachjustiert. Meist muss das Ergänzungstraining die fehlende Regeneration abpuffern und kommt dann zu kurz, so auch diese Woche. Die Q Einheiten waren jedoch ordentlich. Dienstag lief trotz sehr windigen Verhältnissen top. Am Freitag wollte ich die Q Einheit eigentlich sein lassen, da Donnerstag schon zu flott unterwegs und der Lange auf Samstag verschoben wurde, die Beine wollten jedoch schneller, so lief ich sie spontan, jedoch ohne Einlaufen und mit manuellem Abdrücken. Kilometer hab ich eher am unteren Ende gehalten, so war auch von der Seite etwas Entspannung gegeben.
    Zuletzt überarbeitet von Catch-22 (07.02.2021 um 21:58 Uhr)

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    Dirk_H (07.02.2021), dkf (08.02.2021), Jogging-Rookie (08.02.2021)

  20. #2136
    Avatar von Catch-22
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    KW06/2021
    Montag - 8,51 km @6:20/km
    Während es bei allen anderen geschneit hat, sitze ich hier immer noch auf dem Trockenen, kein Schnee Kalt ist es trotzdem, wenn auch nicht so kalt wie anderenorts. Mir war es für Lauf ABC zu kalt, auch für Strides, daher gab es einen nicht ganz so langsamen 8,5km Lauf mit Fäustlingen und Mütze, aber nur Shirt unter der Winterlaufjacke und nur eine kurze warme Sportunterhose unter der Tight. Popöchen war schön warm, aber den Beinen zu kalt. Wind wehte zwar nur leicht, dafür von Nordost, als Rückenwind sehr unangenehm in die Hamstrings wehend. Morgen wird die Thermolaufhose aus dem Schrank geholt. Ein Langärmliges Shirt darf auch unter der Jacke sein.
    65' Yoga gab es in der warmen Stube.

    Eigentlich hatte ich für diese Woche als Q Einheiten 15 x 30" @1,5-3KRT und 6(-8) x 4'@5KRT geplant. Für die aktuellen Temperaturen ist mir das jedoch nichts, werde daher anders Laufen, Q bis max LT Pace, wenn überhaupt, und nach Tagesform und Wetter entscheiden. Wird diese Woche vermutlich KM lastig werden, da KM sammeln mir bei den Temperaturen besonders leicht fällt. Machen wir also das beste draus. Ich hoffe zwar noch, dass es über Nacht schneit, so viel Glück werde ich vermutlich nicht haben.

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Dirk_H (09.02.2021)

  22. #2137
    Avatar von Catch-22
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    Dienstag - 14,32 km @6:23/km
    Heute ist es nochmal einen Tacken kälter als gestern. Vor dem Loslaufen hatte ich mir ein TWL mit LT/Steady auf die Uhr programmiert. Habe sie dann auch gestartet, jedoch beim Warmlaufen entschieden, dass ich es sein lassen werde. Stattdessen gemütlich so lang die Beine bock haben. Bin dann auch spontan anders gelaufen. Es hieß also sich treiben lassen, Wetter, Luft und Temperaturen genießen. Hier bei uns herrscht mehr eine trockene Kälte, kein Schnee. Man meint gelegentlich kleine Flocken zu sehen, das sind jedoch keine Flocken sondern die Luftfeuchtigkeit, die gefriert und zu Boden sinkt. Ich lauf sehr gern bei solchen Bedingungen. Zwar ist es mir für schnell zu kalt, auf Schwitzen hab ich auch keine Lust, jedoch pendelt sich mein Wohlfühltempo ein ganzes Stück höher ein an sonst. Heute ergab es 6:23/km jedoch inkl. kurze Stopps bei Straßenquerungen u. co. Zum Stoppen der Uhr bin ich mit Fäustlingen zu grob motorisch.
    Das war ein toller Lauf. Ich bin vermutlich die ganze Zeit mit einem breiten Grinsen unterwegs gewesen. Ein bekannter Läufer kam mir entgegen, ich grüßte ihn mit einer so wahnsinnig fröhlichen Stimme, dass es mich erstaunte und ihm sofort ein großes Lächeln ins Gesicht zauberte. Es sind dann 14,32 km zusammen gekommen, wobei ich gern länger gelaufen wäre, es wurde jedoch schon dunkel und ich hatte kein Licht bei mir.
    Das Krafttraining hab ich heute ausgelassen, da ich morgen gern ähnlich unterwegs wäre, da stören matte Beine. Ob es morgen hüglig sein muss, weiß ich auch noch nicht. Tendenz im Moment geht eher in Richtung flach dafür mit ähnlichem Tempo wie heute.

  23. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Dirk_H (09.02.2021), dkf (10.02.2021), DoktorAlbern (10.02.2021)

  24. #2138
    Avatar von Dirk_H
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    Unseren Schnee willst du nicht. Ich probier morgen mal mein Glück mit "Laufen", aber so richtig vielversprechend sehe ich das nicht.

  25. #2139
    >> Megacmrunner << Avatar von Fred128
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    Wir in Köln sind auch unterhalb der Schneegrenze, also etwas zu südlich.

    Und "Schneeflocken" durch gefrierende Luftfeuchtigkeit gab's heute auch ab und an, bei Sonnenschein und ohne dafür verantwortliche Wolken ist das schon ein bisschen strange.

  26. #2140
    Avatar von Jogging-Rookie
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Machen wir also das beste draus. Ich hoffe zwar noch, dass es über Nacht schneit, so viel Glück werde ich vermutlich nicht haben.
    Kannst du deinen Mann nicht zu einem Ausflug überreden? Die nächste Schnee-Landschaft dürfte doch nicht weit sein... Ich kann verstehen, dass du dir Schnee wünscht. Hat man den regelmäßig, geht er vermutlich auf den Keks. Bei uns ist er allerdings auch absolute Rarität und nach der ersten Überforderung (Schnee schippen? Auto fahren? ) muss die weiße Pracht jetzt einfach mal genossen werden.

  27. #2141
    Avatar von Catch-22
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    Mein Mann mag den Schnee mal so gar nicht. Überreden könnt ich ihn vermutlich schon, so wichtig dafür bei der Kälte durch die Gegend zu fahren ist es mir jedoch auch nicht. Ne, auf Straßen und Bahnhöfen dürfen gerne andere festsitzen, da ist mir die warme Bude schon lieber.
    Laufen im Schnee würde bei so einem Ausflug auch nicht gehen, danach in verschwitzen Klamotten unterwegs sein muss ich auch nicht haben. Außerdem ist Schnee meist nur an den ersten Tagen schön, wenn er noch frisch und pulvrig ist. Mit jedem auftauen und wieder gefrieren wird er jedoch uninteressanter bis zum Ärgernis.

    Wie du siehst, würde so ein Vorhaben an der Vernunft scheitern.
    Aber wie gesagt, so wichtig ist es nun auch wieder nicht, euch gönne ich den Schnee. Ich nutze die Gegebenheiten jetzt einfach um ein flotteres Grundtempo zu etablieren. Ist doch auch nett und macht Spaß. Evtl. verzichte ich heute sogar auf meinen Hügel und laufe stattdessen wieder eine Runde wie gestern

  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Jogging-Rookie (11.02.2021)

  29. #2142
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    Unseren Schnee willst du nicht. Ich probier morgen mal mein Glück mit "Laufen", aber so richtig vielversprechend sehe ich das nicht.
    Hey... nur weil du bei dem Wetter in meinem Tempo unterwegs bist, ist das schon lange kein "nicht laufen"!

  30. #2143
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von Fred128 Beitrag anzeigen
    Und "Schneeflocken" durch gefrierende Luftfeuchtigkeit gab's heute auch ab und an, bei Sonnenschein und ohne dafür verantwortliche Wolken ist das schon ein bisschen strange.
    Genauso war es hier bei uns auch. Ich musste nur aufpassen, dass die aktuelle Situation die Wahrnehmung nicht mies redet. Dank Corona kam immer wieder der Gedanke "sichtbar gewordene Aerosole" auf

  31. #2144
    auch kleine Schritte bringen dich voran :o) Avatar von dkf
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    einen ähnlichen Gedanken hatte ich neulich, als ich auf einem etwas schmaleren Fußweg ein paar Meter einer Parfüm-Duftwolke eines Mädels hertrippeln musste "riechbare Aerosole..."
    Ich will es, ich kann es, ich mach es und ich schaff es !!! Unstoppable
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    Limerick der Woche...

    Ein Läufer aus … (ich verrat‘ nicht den Ort ;o)
    liebte über die Maßen den Ausdauersport!!!
    Und während er lief,
    seine Frau rief…
    beim Nachbarn kurz an „ER ist wieder fort“

    Die kompletten Limericks und weitere Ungereimtheiten finden sich hier (gut aufbewahrt beim Foot Soldier)

  32. #2145

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    So jetzt Teil 2:


    1. Was ist denn dein Ziel für 15x 30‘‘ und 15x 1‘? Also was möchtest du damit erreichen?
    Und was machst du in den Pausen? Die Pausengestaltung ist gerade bei so ganz kurzen Sachen wirklich elementar für das Tempo das man in den schnellen Abschnitten laufen kann. Ich würde auch tendenziell die Pausen nicht länger machen sondern diese entspannter gestalten. Bei Daniels wird als Hausnummer Faktor 2 bis 3 (in Zeit) für die kurzen Sachen angegeben. Da bist du ja deutlich drüber. Insofern würde ich die Pause auch definitv nicht in der Dauer verlängern. Wenn du Abschnitte als „Surges“ aus dem normalen Dauerlauf raus läufst passt die Pause ganz gut. Allerdings wäre dann die Einheit vom Ziel recht nahe (zu nahe?) an der 1‘ on/off Geschichte.
    Bei den 15x 30‘‘ finde ich die Wiederholungsanzahl tendenziell schon recht hoch je nachdem welches Ziel du verfolgst.
    2. Grundsätzlich bin ich mittlerweile ein absoluter Fan von „schnell laufen“. Nur wer im Training schnell läuft wird auch schneller. Und von dem her würde ich mich an deiner Stelle da auch nicht bremsen. Eher die Wiederholungen runter fahren, gerade wenn du es mit der Orthopädie hast und die Dosis sanft halten. Aber aus koordinativen, neuronalen Aspekten halte ich das für sehr wertvoll. Und ich bin ein großer Fan des Konzepts der „Geschwindigkeitsreserve“.



    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Ich sehe das Problem weniger bei den Umfängen und den Langen sondern mehr im Gesamtkonzept des Trainings der meisten Läufer.
    Nehmen wir einen Elite Marathoni. Dieser läuft meist 2 Marathons im Jahr, vielleicht noch ein/zwei Aufbau WK pro Saison, Fokus liegt aber auf dem Marathon und das Training wird so gestaltet, dass er dann zum Marathon in Topform ist. Tag 1 nach dem einen Marathon ist auch Tag 1 der Vorbereitung für den nächsten Marathon.
    Und nun nimm den gewöhnlichen Volksläufer. Dieser meint ab Frühjahr 1-2 WK/Monat laufen zu können und eine 8-12 wöchige Vorbereitung für einen Marathon genügt, natürlich läuft man auch während der Vorbereitung weiter WK. Klar, kann man das machen, macht ja auch Spaß.
    Die meisten werde so ihre Unterdistanzzeiten jedoch nur mäßig auf Marathon umsetzen können. Marathon ist eben Langstrecke, das gilt auch für die Vorbereitung. Kontinuität und Konstanz ist deutlich wichtiger als die Zahl und Länge der Lang, die man abspulen kann. Auch Umfang hilft nur begrenzt, wenn es an Kontinuität fehlt.
    Hier setzt jeder für sich seine Prioritäten. Mein Training ist meist Marathon ausgerichtet, d.h. bei mir dann aber auch nicht nur Hochform zum Marathon sondern auch ziemlichen Formtief zwischen den Marathons. Das muss man mental auch verkraften können, genauso gehört dann auch das hinnehmen von mäßigen Zeiten auf den Unterdistanzen dazu.
    Genau das was du schreibst meinte ich auch. Nur weil ich in der unmittlebaren Vorbereitung 6 bis 8-mal 30+km laufe kann ich noch nicht meine Unterdistanz umsetzen. Auch wenn ich ganz toll die langen Läufe die im Plan standen gemacht habe.


    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht behaupt in absoluter Peak Form meine Marathons gelaufen zu sein. Den Peak habe ich leider immer um ein paar Wochen verpasst. Bei einer Punktlandung wäre die Marathonzeit noch besser gewesen. Auch beim Lauf selbst lief nicht alles reibungslos. Durchgangszeit bei HM war 01:57:32, also schneller als PB (HM PB war zu dem Zeitpunkt auch ein paar Sekunden langsamer als die aktuelle ) Kurz vor KM30 musste ich leider aufs Örtchen, dadurch Anschluss an meine Gruppe verloren, habe dadurch einiges an Zeit liegen lassen. In der Gruppe laufen fällt mir deutlich einfacher. So bei 38-39km war dann ein Tief, danach ging es wieder etwas flotter. Ich hab zwar später einige aus der Gruppe von vor der P-Pause einkassiert, aber Zeit liegen gelassen hab ich trotzdem.
    Was die Sache ja nicht besser macht ;-) Ich hoffe du siehst aber ein, dass du sowohl bei HM als auch 10km ganz viel nicht abgerufenes Potenzial hast ;-) Meine oben zitierte Kollegin erzählte mir im vollem Ernst, dass 5km nicht ihre Distanz wäre und sie deswegen vollkommen unmöglich eine höhere Pace als in einem 10er Laufen könnte.
    Es wäre eigentlich mal interessant zu wissen was du da drauf hast. Ich glaube das wäre per se ein Erkenntnisgewinn auf dem man Aufbauen könnte.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Klar spielt auch der Kopf mit. Aber wenn die Form passt, ist er ein geringeres Problem. Siehe HM Durchgangszeit beim Marathon, ich laufe nicht unbedingt defensiv. Offensivität braucht jedoch Selbstvertrauen, dass in einem Formtief nicht unbedingt gegeben ist.
    Man kann aber auch nicht alles dem Kopf anlasten. Ein Hauptproblem ist auch die Laufökonomie. Ich bin bisher mit hoher Schrittfrequenz und dafür geringer Schrittlänge gelaufen, das ist auf den langen Strecken ökonomischer, aber bei Kurzen Mist. Siehe dafür auch den Beitrag von dkf, die auch auf Marathon besser ist als auf Unterdistanzen, auch sie läuft mit einer hohen Frequenz und kürzeren Schritten.
    Das ist meine größte Baustelle. Hier erziele ich aktuell gute Fortschritte. Was dann bei WK herauskommt werden wir bei Zeiten sehen.
    Hast du zur Schrittfrequenz Zahlen? Also woran machst du die "zu hohe" Frequenz fest? Das ist gerade bei deiner Körpergröße (ja, ich weiß die ist theoretisch egal, aber ganz dann doch nicht) schon beachtlich.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    o in etwa habe ich es auch im Hinterkopf, jedoch ohne Fahrrad und mit Laufen. Ich laufe auch im Sommer viel, das ist nicht das Problem. Im Sommer ist halt meine Regnerationsfähigkeit grottig, was nicht gerade dienlich für einen Formaufbau ist.
    Da gibt es aber schon auch Raum für Kreativität. Ein Beispiel: Ich bin letztes Jahr im Sommer Pendelintervalle gelaufen und hab mir an beiden Enden in den Schatten eine Flasche mit Eiswasser gestellt. Bin dann 4 knackige Intervalle mit GP im Schatten und Eiswasser gelaufen und danach schnell unter die kalte Dusche. Das hat ganz gut funktioniert. Ich denke da kann man auch ein wenig experimentieren. Grundsätzlich würde ich sagen ist in der Hitze auch kürzer und ggf. dafür öfter besser.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    3-5km schwankt doch mein Gewicht immer zwischen den Peaks. Ich sag es mal so, weniger Gewicht ist natürlich nett. Aber ich fühle mich zu wohl in meiner Haut als das ich dafür Entbehrungen hinnehmen würde. Ich bin nun mal gern glücklich. Wenig essen und viel trainieren macht unleidlich.
    Auch an der Stelle ist die Frage ob es kreative Lösungen gibt. Ich bin komplett bei dir, ich habe auch überhaupt keine Lust mich als Hobbyläufer bei der Ernährung irgendwie groß zu geißeln. Das Leben muss auch Spaß machen. In der ganz unmittelbaren Vorbereitung sieht das mal ein paar Wochen anders aus, aber auch da nicht komplett ohne Sünden.
    Die Frage ist halt ob man einen Hebel findet was zu machen ohne dass man ein Gefühl von Verzicht hat bzw. es irgendwie stresst. Bei moir persönlich war es das Thema "Intervallfasten" das mich da nach vorne gebracht hat. Meine Frau hat das angeschleppt und ich hab mal ein paar Tage mitgemacht. Was für mich jetzt ein totaler Win-Win-Win ist, dass ich jetzt morgens (ich lass das frühstück unter der Woche weg) keinen Stress mehr habe. Vorher habe ich mir neben dem Kinder fertig machen immer schnell ein Müsli reingeschoben und das war mehr Last als Lust. Zweiter Win ist, dass ich jetzt bei den anderen Mahlzeiten mit gutem Gewissen mehr reinhauen kann, weil wenn ich esse dann richtig. Und 2 bis 3kg Gewicht hat es gebracht, was zwar nicht der Plan war aber ich natürlich gerne mitnehme.
    Das nur als Beispiel und nicht dass es das richtige für dich ist. Aber ich lerne immer wieder an unterschiedlichen Stellen, dass man mit einer gewissen Kreativität und Experimentierfreude erstaunliche gute Lösungen findet.


    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Gute aerobe Ausdauer ist weniger, bzw. nicht nur, eine Stärke sondern mehr eine Grundbedingung. Ich brauche sie, ohne regeneriere ich deutlich schlechter und kann dann Q Einheiten nicht mehr wirklich verdauen.
    An der Ausdauer kürzen führt sehr schnell in eine Abwärtsspirale. So wirklich als Läufer mich weiterentwickelt habe ich auch erst nach dem ich die KM hochgeschraubt habe.
    Wenn du nun die Ausdauer nicht als Stärke sondern Grundbedingung betrachtest, dann hat mein aktuelles Training einiges an Struktur. Spezifizierung auf 5/10K wird dann stattfinden, wenn es sinnvoll ist, sprich ein WK ansteht. Ich arbeite jetzt an den Grundlagen und Baustellen, die mich langfristig schneller machen. Wenn das passt, ist spezifisches Training das Topping. Damit muss ich aber nicht jetzt schon anfangen, reicht 6-8 Wochen vor dem WK.
    Grundsätzlich würde ich das alles unterschreiben. Die Frage ist halt immer die Dosis. Ich finde wenn man an den Schwächen arbeitet sollten das (gerade am Anfang) keine Monstereinheiten sein die einen zu sehr stressen und das restliche Training komplett über den Haufen werfen. Im Zweifel mit kleinen Sachen anfangen und schauen wie man es verdaut und dann steigern. Wenn dich die Sachen so krass aus der Bahn werfen, dann sicher nicht nur wegen der Vernachlässigung der Ausdauer (weiß jetzt nicht wie krass du da vorgegangen bist), sondern dann war es wiohl auch einfach irgendwie zu hart.

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    Catch-22 (11.02.2021)

  34. #2146

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Soso... die Büchse der Pandora...

    In den Podcast höre ich manchmal auch hineine. Ich stimme dem jedoch nicht immer zu. Build Up ist natürlich schwer, wenn man den Weg nicht kennt. Wenn man aber mal raus hat, was bei einem funktioniert, dann ist es einfach und man kann immer wieder und wieder neu aufbauen. Daher ist es auch nicht tragisch, dass meine Form letztes Jahr in den Keller gerauscht ist. Ich weiß doch, wie ich da wieder rauskomme und bin ich zwischen wieder auf dem besten Weg. Build Up braucht jedoch immer seine Zeit. Zeit würde ich aber nicht mit schwer gleichsetzen.
    Ich bin auch der Ansicht, dass eine dauerhaftes Maintain nicht geht bzw. der Leistung nicht förderlich ist. Man muss die Form auch mal runter gehen lassen können, damit sie mit dann mit Elan neue Höhen erklimmen kann. Ein ständiges Maintain führt zur Mittelmäßigkeit und Stagnation.
    Dazu noch ...

    Das sehe ich etwas anders buw. habe ich anders verstanden. Gerade wenn man einen neuen "Skill" erarbeitet dauert das einfach ein paar Wochen. Hat man das einmal erreicht kann man das viel leichter erhalten und auch reproduzieren und zwar auch unabhängig davon ob man den Weg jetzt kennt.

    Ich merke das bei ganz vielen Kraftübungen und Gymnastikgeschichten. Da gibt es Sachen die konnte ich am Anfang gar nicht. Dann brauchst du 6 Wochen mit 2 bis 3 mal pro Woche um ein gewisses Level zu erreichen. Wenn du das mal hast reicht 1x alle ein bis zwei Wochen um das Niveau dauerhaft zu halten. Und selbst wenn ich eine Übung mal 4 Wochen gar nicht mache reichen mir 2 Wochen refresh und ich bin quasi wieder auf dem alten Niveau. Und das sehe ich auch bei einigen laufspezifischeren Sachen sehr ähnlich. Also auch hier geht es nicht um ein "Maintain" des gesamten Peaks, sondern um die Erhaltung gewisser Skills (Aerobe Ausdauer, Speed, ...). Wenn du mal vernünftig schnell laufen kannst, dann verlernst du das nicht mehr so schnell bzw. kannst das recht einfach reaktivieren. Natürlich alles in gewissen Grenzen. Ich habe nach meiner Fussballkariere Speed auch jetzt fast 10 Jahre komplett schleifen lassen, da tue ich mich gerade jetzt schon schwer. Aber immer noch leichter als jemand der nie einen "Schnelligkeitssport" ausgeübt hat. Aber der Zahn der Zeit hat auch bei mir mittlerweile etwas Hunger ;-)

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    Catch-22 (11.02.2021)

  36. #2147

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Donnerstag - 5,02 km @6:03/km + 2,41 km Lauf ABC und Auslaufen
    Das Wetter war perfekt für kurz/kurz. Fast windstill, blauer Himmel und Sonne, die noch sehr erträglich ist. Mein Mann sagt dazu "die Sonne ist kaputt" für mich ist sie so jedoch genau richtig. Die Beine haben sich nicht gut angefühlt, relativ erschöpft, sie wollten aber trotzdem flott laufen. Bei den Bedingungen konnte ich es ihnen nicht ausreden, so wurde der Lauf deutlich zu flott. Das ist zwar nicht gut für die folgende Q Einheit, aber aktuell auch nicht tragisch.
    Vor dem Lauf ABC habe ich auch nicht gekniffen, danach hatten die Beine aber wirklich genug. Yoga daher gestrichen.

    Freitag - 8,36 km @5:59/km progressiv
    Für heut hatte ich einen progressiven Lauf geplant. 15'-15'-10'-5' schneller werdend. Belastung Pi mal Daumen steady - MRT - HMRT - 10kRT. Ich hab es jedoch wieder verworfen, da wir den Langen auf morgen vorziehen werden. Gestern war schon zu hart, morgen wird hart, da muss heute keine Q Einheit sein, dacht ich mir und wollte es sein lasse. Ich bin dann los, lief dann aber wieder direkt zu schnell los. Die ersten 15' gingen natürlich in steady (6:22/km), spontan entschied ich für die nächsten 15' das Tempo anzuziehen, diese gingen dann mit 5:43/km. Natürlich habe ich danach weiter gesteigert, 10'@5:30/km folgten. Da waren die Beine schon sehr durch, der sture Kopf wollte aber auch die nächsten 5' das Tempo hoch halten, das wurde mir dann aber doch zu brenzlig. Muskulatur war gar nicht mehr gut, kontrolliert Laufen ist was anderes, nach 2:25min@5:23/km brach ich es ab War aber gut so. Der Rest auslaufen. Kraftraining werde ich auf morgen verschieben.
    Ganz ehrlich: Finde ich gar nicht schlecht was du gemacht hast. Gerade auch mit dem langen Lauf noch hinten drauf. Sowas ähnliches habe ich letzte Woche auch gemacht an 3 Tagen in Serie: Q-Einheit eingerahmt von zwei "Halben" Q-Einheiten. Wichtig ist nur, dass man danach ordentlich auf die Regeneration achtet und (wie du es gemacht hast) das Krafttraining entsprechend dosiert.

    So eine Aktion kann man alle paar Wochen schon bringen, gerade wenn keine Wettkämpfe anstehen. Und der Dauerlauf in 6:03, das kann man bei deinem Niveau schon machen. Wie du schreibst bist du sonst ja oft (auch wenn man Hm berücksichtigt) am unteren Ende der Spanne unterwegs.

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    Catch-22 (11.02.2021)

  38. #2148
    >> Megacmrunner << Avatar von Fred128
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Genauso war es hier bei uns auch. Ich musste nur aufpassen, dass die aktuelle Situation die Wahrnehmung nicht mies redet. Dank Corona kam immer wieder der Gedanke "sichtbar gewordene Aerosole" auf
    Jetzt wo du es sagst, Viren sind ja quasi Keime und können daher als Kondensationskeime diene und dann bildet sich eine Schneeflocke darum. Und ja, die waren schon auffallend rund und hatten so kleine Spikes an der Oberfläche zum Festhalten ...

    Zitat Zitat von dkf Beitrag anzeigen
    einen ähnlichen Gedanken hatte ich neulich, als ich auf einem etwas schmaleren Fußweg ein paar Meter einer Parfüm-Duftwolke eines Mädels hertrippeln musste "riechbare Aerosole..."
    Früher hat man sich als Läufer vielleicht über die Aerodynamik Gedanken gemacht, heute über der Aerosoldynamik.
    2021: G1-Grüngürtel ... geplant: noch nix

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    Catch-22 (11.02.2021)

  40. #2149
    Avatar von Catch-22
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    Zitat Zitat von DoktorAlbern Beitrag anzeigen
    1. Was ist denn dein Ziel für 15x 30‘‘ und 15x 1‘? Also was möchtest du damit erreichen?
    ...
    Für mich sind die beiden Einheiten schon deutlich unterschiedlich, wenn auch ähnlich.
    Die 15 x 30" laufe ich in 1,5-3KRT, die 15 x 1' on/off in 5-10KRT. In Pace ausgedrückt macht es einen Unterschied von ca 30s/km. Im Schnitt laufe ich erster mit ca 4:35/km, letztere 5:05/km
    Die 1' on/off Einheit ist eine typische McMillan Einheit, zielt auf Vo2Max ab und ist mir deutlich verträglicher als Intervalle, ist etwas sanfter und dadurch öfter laufbar und kontrollierbarer.
    Die 15 x 30" dagegen zielen mehr auf die Schnelligkeit, daher in den Pausen auch mehr Erholung. Fokus liegt also mehr auf den schnellen Abschnitten und vor allem sauberen Laufen.

    2. Grundsätzlich bin ich mittlerweile ein absoluter Fan von „schnell laufen“. Nur wer im Training schnell läuft wird auch schneller. Und von dem her würde ich mich an deiner Stelle da auch nicht bremsen. Eher die Wiederholungen runter fahren, gerade wenn du es mit der Orthopädie hast und die Dosis sanft halten. Aber aus koordinativen, neuronalen Aspekten halte ich das für sehr wertvoll. Und ich bin ein großer Fan des Konzepts der „Geschwindigkeitsreserve“.
    Das sehe ich anders. Wenn man falsch/schlecht läuft, macht man das, je nach dem wo das Problem liegt, auch beim schnellen Laufen und zementiert es damit. Ich könnte bei den 15 x 30" auch schneller laufen, falle dann aber in meinen alten, schlechten Schritt, was dann auch wieder negativen Einfluss auf die langsameren Tempi hat.
    Ich weiß, die deine Ansicht ist jene die meist gepredigt wird, sie trifft aber nicht immer zu. Schlechte Lauftechnik hat auch nicht immer was mit dem Lauftempo zu tun sondern oft viel mehr mit den muskulären Verhältnissen. Erst wenn man die verbessert hat, kann man auch die Lauftechnik verbessern, aber auch das ist einen Lernprozess und sitzt nicht von jetzt auf gleich beim schnellen Laufen nur weil die Muskulatur besser ist.

    Ich bin mir nicht immer sicher, wie sehr hier gewünscht ist über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu schreiben. Ich versuch es ja gelegentlich anzudeuten/einfließen zu lassen. Weiß aber auch, dass die meisten Mitleser Herren sind und vielleicht gar nicht daran interessiert sind oder es gar störend finden. Bei den Damen bin ich mir auch nicht sicher, in wie fern sie es interessant finden oder ihnen lieber wäre, ich klammerte es aus, weil es für sie zu Intimsphäre zählt. Ich persönlich finde es sehr schade, dass z.B. der weibliche Zyklus meist ein Tabuthema ist. Bei mir hat es jedoch einen relativ großen Einfluss auf das Training und damit auch auf die Trainingsgestaltung.
    Grob skizziert kann frau in der ersten Zyklushälfte relativ normal trainieren, in der zweite muss jedoch mehr auf Regeneration geachtet werden. Vor allem die ganz schnellen Sachen gehören mehr in die erste Zyklushälfte und werden in der zweite schwer verdaulich. Das hat mit dem schwankenden Hormonhaushalt zu tun. Hinzukommt das auch der Blutdruck innerhalb eines Zyklus nicht stabil ist und sich ändert. Ich neige vor dem Eisprung zu niedrigem Blutdruck, die Tage danach zu einem erhöhten, darunter leidet die Leistungsfähigkeit in der Mitte des Zyklus. Nun rechnet man allgemein mit einem 28 Tage Zyklus. Bei mir sind es 22 Tage, +/- 2 manchmal auch mehr. Vereinfacht können wir mit drei Wochen rechnen, d.h. ich habe oberflächlich betrachtet eine gute Trainingswochen, dann eine eher mäßige und zum Schluss eine schlechte Trainingswochen. Ich kann also nicht Woche für Woche trainieren sondern muss in 3 Wochen Blöcken denken und auch analysieren und auch eigentlich ihr, die mein Training beobachten und verflogen wollt.
    Davon ist auch abhängig wie ich meine Q Einheiten auswähle, z.B. sind Einheit unter/um die LT mir deutlich verdaulicher als die ganz schnellen Sachen, so wirklich gehen die nur in der ersten Woche, daher laufe ich auch sehr selten Intervalle, die 1' on/off Geschichte ist mir jedoch gut verdaulich und erfüllt den selben Zweck.
    Das ist auch der Grund, warum Pläne von der Stange bei mir nicht funktionieren und auch warum ich lieber nach Gefühl laufe als nach Pace laufe. Das war für mich eine richtige Befreiung.

    Was die Sache ja nicht besser macht ;-) Ich hoffe du siehst aber ein, dass du sowohl bei HM als auch 10km ganz viel nicht abgerufenes Potenzial hast ;-) Meine oben zitierte Kollegin erzählte mir im vollem Ernst, dass 5km nicht ihre Distanz wäre und sie deswegen vollkommen unmöglich eine höhere Pace als in einem 10er Laufen könnte.
    Es wäre eigentlich mal interessant zu wissen was du da drauf hast. Ich glaube das wäre per se ein Erkenntnisgewinn auf dem man Aufbauen könnte.
    Hat doch keiner behauptet, dass ich kein Potenzial mehr hätte. Ich betrachte mich schließlich als "Läufer in der Entwicklung"

    Wenn deine Kollegin das behauptet, wird es schon stimmen. Empfehle ihr mal sich einen besseren Sport BH zu suchen
    Das mag jetzt lustig klingen, hat aber durchaus einen ernsten Hintergrund (was nicht heißt, dass es bei ihr wirklich der Grund sein muss). Auch das Thema Sport-BH greife ich hier nicht grundlos immer wieder auf, mir geht es dabei auch nicht um kokettieren. Tatsächlich ist es so, dass die meisten Damen leider zu wenig wert auf den Sport BH legen, dieser muss jedoch gerade beim Laufen höchst arbeit verrichten.
    Wenn du mal im Sommer Läuferinnen beobachtest, wird dir schnell auffallen, dass viele (ich tippe mal jede 3., wenn nicht gar 2.) mit dem Oberkörper rotiert. Je größer die Oberweite umso mehr, sieht man aber auch schon bei kleiner Oberweite. Der Grund liegt meist in einem schlechten Sport BH. Der Oberkörper versucht die Schwingungen auszugleichen, so vergeudet man jedoch Kraft und Energie, macht sie negativ beim Tempo bemerkbar. Darüber hinaus passen viele Frauen ihr Tempo auch den Bewegungen der Brust an, sprich je mehr sich die Brust bewegt umso langsamer laufen die meisten Frauen instinktiv. Wenn diese Frauen behaupten, dass es ihnen nicht möglich ist schneller zu laufen, dann stimmt es schon, der begrenzende Faktor sind aber nicht die Beine und der Körper sondern nur ein falsches Kleidungsstück.
    Auch auf der langen Distanz ist es wichtig den Sport BH schlau zu wählen. Viel Sport BH haben ein Ringerrücken, das schaut unter einem Singlet besser aus, suggeriert auch besseren Halt. Dieser Halt ist jedoch teuer erkauft, merkt man dann in der 2. Hälfte eine Marathons. Normalerweise hält das Unterbrustband das Gewicht der Brust und gibt es an die Rückenmuskulatur, dem Latissimus, weiter. Für den vermeintlich besseren halt geben jene mit einem Ringerrücken das Gewicht, das beim Laufen ein vielfaches ist, an Schulter und Nackenmuskeln weiter, diese sind jedoch nicht so stark wie der Latissimus und ermüden schneller. Wenn Nacken- und Schultermuskeln überfordert sind, spannt man automatisch die Brustmuskeln an um das Gewicht besser zu verteilen/zu halten, wodurch dann aber die ganze Laufform leidet. Mit hochgezogenen Schultern und gerundetem Rücken lässt sich auch schlechter Atmen. Kostet alles Zeit in der 2. Hälfte des Marathon, da kann Frau noch so gut den Trainingsplan verfolgt habe und muss sich dann trotzdem von einem Moppelchen wie mir überholen lassen

    Hast du zur Schrittfrequenz Zahlen? Also woran machst du die "zu hohe" Frequenz fest? Das ist gerade bei deiner Körpergröße (ja, ich weiß die ist theoretisch egal, aber ganz dann doch nicht) schon beachtlich.
    Den Marathon bin ich mit 182 Schritten/Minute gelaufen bei einer Körpergröße von 180cm.


    Da gibt es aber schon auch Raum für Kreativität. Ein Beispiel: Ich bin letztes Jahr im Sommer Pendelintervalle gelaufen und hab mir an beiden Enden in den Schatten eine Flasche mit Eiswasser gestellt. Bin dann 4 knackige Intervalle mit GP im Schatten und Eiswasser gelaufen und danach schnell unter die kalte Dusche. Das hat ganz gut funktioniert. Ich denke da kann man auch ein wenig experimentieren. Grundsätzlich würde ich sagen ist in der Hitze auch kürzer und ggf. dafür öfter besser.
    Wer sagt, dass ich so etwas nicht mache? Du willst gar nicht wissen, wie oft ich mich im Sommer in die Erft setze. Bei langen Läufen z.B. friere ich vor dem Loslaufen die Trinkblase mit Wasser ein und habe dann meine Klimaanlage auf dem Rücken. Nur hilft das alles direkt beim/nachdem laufen, ändert aber nichts daran, dass ich allgemein sehr schlecht im Sommer regeneriere, was nicht nur mit der Intensität des Trainings zusammenhängt sondern mehr mit dem allgemein Zustand im Sommer. Erwähnte ich schon, dass Frauen in der 2 Zyklushälfte Hitze deutlich schlechter vertragen?


    Auch an der Stelle ist die Frage ob es kreative Lösungen gibt. Ich bin komplett bei dir, ich habe auch überhaupt keine Lust mich als Hobbyläufer bei der Ernährung irgendwie groß zu geißeln. Das Leben muss auch Spaß machen. In der ganz unmittelbaren Vorbereitung sieht das mal ein paar Wochen anders aus, aber auch da nicht komplett ohne Sünden.
    Die Frage ist halt ob man einen Hebel findet was zu machen ohne dass man ein Gefühl von Verzicht hat bzw. es irgendwie stresst. Bei moir persönlich war es das Thema "Intervallfasten" das mich da nach vorne gebracht hat. Meine Frau hat das angeschleppt und ich hab mal ein paar Tage mitgemacht. Was für mich jetzt ein totaler Win-Win-Win ist, dass ich jetzt morgens (ich lass das frühstück unter der Woche weg) keinen Stress mehr habe. Vorher habe ich mir neben dem Kinder fertig machen immer schnell ein Müsli reingeschoben und das war mehr Last als Lust. Zweiter Win ist, dass ich jetzt bei den anderen Mahlzeiten mit gutem Gewissen mehr reinhauen kann, weil wenn ich esse dann richtig. Und 2 bis 3kg Gewicht hat es gebracht, was zwar nicht der Plan war aber ich natürlich gerne mitnehme.
    Das nur als Beispiel und nicht dass es das richtige für dich ist. Aber ich lerne immer wieder an unterschiedlichen Stellen, dass man mit einer gewissen Kreativität und Experimentierfreude erstaunliche gute Lösungen findet.
    Das Gewicht betrachte ich als meine stille Reserve. Noch bin ich nicht soweit, dass ich diese ernsthaft anknabbern wollte.
    Intervallfasten ist übrigens mit dem weiblichen Hormonhaushalt eher suboptimal, gerade für Sportlerinnen ist es wichtiger öfter kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Aber wie erwähnt, noch bin ich nicht soweit. Aktuell sehe ich da auch kein Problem. Im Moment hab ich etwas Winterspeck, solang ich jedoch über 70WKM laufe geht das Gewicht langsam aber kontinuierlich runter. Das reicht aktuell.

    @ "build up - maintain"
    so wie du das beschreibst, ist es jedoch kein build up sondern ein learn. Was erlernen ist immer komplexer, aber nicht unbedingt schwieriger. Ich meine wir sind Ausdauersportler, da sollte man auch die Ausdauer mitbringen etwas über einen längeren Zeitraum zu erlernen. Schwierig wird es erst, wenn man etwas kann und es trotzdem nichts bringt
    Gerade im Bereich der "skills" wie Technik- und Krafttraining würde ich es nicht als "hard" bezeichnen sondern als Potenzial, was erschlossen werden muss. Gerade davon haben wir Frauen jede Menge. Es haben deutlich weniger Frauen einen sportlichen Hintergrund, demnach auch in dem Bereich sehr viel Potenzial. Was du beim Fußball gelernt hast, muss ich jetzt mit über 40. Aber das zu erlernen bringt mir deutlich mehr als dir das Pflegen, dessen was du schon kannst. Laufen ist zwar keine technische Sportart, trotzdem kann man als Frau über den Weg noch einiges herausholen, auch weil wir nicht so stark sind wie ihr Männer. Ihr Männer kompensiert viele eurer technischen Schwächen mit Kraft, den Luxus kann man sich als Frau nicht leisten. Schau dir bei einem Marathon mal wie katastrophal manch ein Mann mit 3h reinkommt und wie technisch sauber viele Frauen schon bei 3,5h laufen. Du kannst dir auch die Zeiten ansehen. Im Spitzensport liegt der Unterschied zwischen Männlein und Weiblein bei ca. 10%, im Breitensport liegt er jedoch mehr bei 15-20%. Das sind verschenkte 5-10%. gerade wir Breitensportlerinnen müssen also mehr auf die Unterschiede achten und spezifischer trainieren, dazu gehört eben auch Potenzial beim Kraft und Techniktraining erschließen. Der Lernprozess ist gar nicht mal so wirklich das Problem, nur brauchen wir eben auch hier eine andere Dosis als ihr Männer, auch dann später beim Maintain. Testosteron steht nicht ohne Grund auf der Dopingliste.

    @Training von letzter Woche
    Da diese Woche wegen der Kälte Q Einheiten nicht wirklich gehen, war es rückblickend schon gut letzte Woche so gelaufen zu sein. Hätte ich jedoch mein Training wie geplant laufen wollen, dann war die letzte Woche zu hart. Das was du schreibst ist zwar so richtig, man setzt damit auch gute Reize, nur war es dafür die falsche Zykluswoche.

    Bevor ich es wieder vergesse: das aktuelle Training kann man als Zahlenfetischst auf https://runalyze.com/athlete/catch-22 verfolgen

  41. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    dkf (11.02.2021), Jogging-Rookie (12.02.2021)

  42. #2150
    Avatar von Catch-22
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    Mittwoch - 11,01 km @6:59/km
    Eigentlich wollte ich nochmal was bissl längeres mit einem flotteren Grundtempo laufen. Leider hatte ich dafür die Strecke falsch ausgewählt. Die erste Hälfte der Strecke war komplett im Gegenwind. Mir verging schon auf den ersten 2 km die Lust auf schnell. Gegen den eisigen Wind anlaufen ist nun mal nicht so mein Ding. Mich schauderte es auch vor dem Rückweg, gegen den Wind anlaufen ist zwar eklig, den Wind später stetig in die Hamstrings wehen haben ist jedoch mindestens genauso schlimm. Ich nahm daher schon auf dem 3. km raus, nicht dass ich davor gegen den Wind ernsthaft flott gewesen wäre, und ließ es dann gemütlich angehen. Aber auch gemütlich wurde es nicht wirklich amüsanter. Vor dem Lauf liebäugelte ich damit bis Lommersum durch zu laufen, ich drehte jedoch schon früher um. 11km reichen für einen solchen Tag. Rückweg war deutlich entspannter, die warme Bude ist trotzdem angenehmer. Dort gab es dann auch 40' Krafttraining.

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