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  1. #1551
    Avatar von Catch-22
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    Sonntag, 22.09.2019
    Laufen -
    Laut Wettervorhersage soll es heute nochmal richtig warm werden. Da ich kein Bock auf Hitze habe, wollte ich früh morgens laufen gehen, Um kurz vor halb 8 habe ich das Haus verlassen. Draußen musste ich noch aufs GPS warten. Wollte in der Zwischenzeit die Schuhe noch mal neu schnüren. Knie mich dafür runter und zack! Untere Rücken links ein Krampf oder gar Hexenschuss, keine Ahnung. Mist! Kurz überlegt was tun, hat sich nicht arg schlimm angefühlt, Laufen ging, also lief ich doch los mit der Hoffnung, dass es sich raus läuft. Pace war natürlich grottig, so war ein etwas schneller als beim letzten 35er natürlich nicht drin. War mir jetzt aber egal, hauptsache Laufen, was zählt ist "Time on your feet". So lief ich zum Hardtwald. Strecke hatte ich noch nicht ganz festgelegt, zur Auswahl standen die Runde wie beim letzten 35er oder Runden im Hardtwald laufen, pro Runde sind es dort schattige 5km mit einigen Höhenmeter. Ich tendierte zu letzterem da die andere Strecke kaum Schatten hat und ich kein Bock auf Sonne habe. In den Hardtwald musste ich so oder so, d.h. gut 6km um das zu Entscheiden. Wirklich besser wurde der Rücken unterwegs nicht. Zum Wald und im Wald ging es dann Berg hoch, das ging, bergab jedoch war mit dem Rücken Mist. Also doch die andere Strecke, auch nicht so schlimm. Mit etwas Glück ist die Sonne nicht stärker als gestern und gestern ging es, der Schlussteil von heute wäre so um die selbe Uhrzeit wie mein Lauf gestern. So lief ich dann ganz runter nach Kreuzweingarten. Unterwegs traf ich einige vom Megamarsch, der gerade stattfand. Meine Strecke sollte sich noch mehrfach mit ihrer Route kreuzen. Es war noch relativ früh am Morgen, die meisten Marschierer waren am pausieren. Die Herren meist irgendwo auf freiem Feld und im Wald, die Frauen ehr in den Ortschaften auf Grünflächen und Bänken. Das war bei denen so zwischen KM 55 und 65, Schild für 55 habe ich gesehen, an einem VP kam ich auch vorbei. Leider brauchte ich weder ein Dixie noch Verpflegung. Ich bin mir sicher, sollte ich mal an der Stelle was brauchen, wird es nichts mehr geben. Einmalige Gelegenheit verpasst! Unsere Wege trennten sich jedoch wieder, ich lief weiter nach Satzvey. Heute gibt es dort eine Reitveranstaltung, für die ich jedoch auch keine Zeit hatte. Letzte ernste Steigung hoch, von hier zum Krewelshof. Auch heute war dort viel los, auf Kuchen hatte ich diesmal jedoch keine Lust. Meine Uhr hatte schon gemeckert, dass der Akku leer ist. Nach KM22 ging das Ding dann auch tatsächlich aus. Zum Glück war im Rucksack noch das Smartphone drin, ausnahmsweise war es sogar auch am Aufzeichnen. Ich ließ es im Rucksack und lief blind weiter. Strecke kenne ich, letztes mal hatte ich mich zwar etwas verlaufen, aber die Passagen waren auch längst vorbei. Dem Rücken ging es wieder leicht besser, gut war es zwar nicht, aber eben auch nicht mehr so schlimm wie am Anfang. Pace war daher wieder langsam besser. Wie es sich dann ohne Uhr weiter entwickeln würde, wusste ich natürlich nicht. In Dürscheven kamen mir zwei Männer mit frei laufenden Hund entgegen. Als der Hund mich sah, wurde er sehr aggressiv, knurrte, bellte und raste auf einmal auf mich zu. Ignorierte das Rufen seines Herrchen. Ich hab einen riesen Schreck bekommen. Kurz vor mir blieb er stehen und knurrte mich an, also nicht auf die liebe spielen wollen Art. Ich hab zwischen durch mal Hilfe gerufen. damit die zwei Typen auch raffen, dass ich gerade Schiss habe. Der eine kam dann auch, zerrte den Hund am Halsband weg, waren dann 10m von mir entfernt. Als ich vor bei gehen wollte, riss sich der Hund noch mal los, kam wieder auf mich zu. Dann hielt der andere ihn fest, so dass ich dann vorbei konnte. Sowas kann ich ja gar nicht gebrauchen. Hat eine Weile gedauert, bis ich mich beruhigt habe. Danach lief es jedoch wieder ordentlich weiter, die Sonne stand schon recht hoch, es wurde immer wärmer, mit Gegenwind war es jedoch relativ erträglich. Es kam noch eine Ortschaft und dann die letzten 7km nach Hause. In der Stadt angekommen beendete ich den Lauf an einer Ampel und holte das Smartphone aus dem Rucksack. Der zeigte mir 34,33 km an. Ich überlegte kurz, aber wirklich nur kurz, ob ich die 35 noch voll machen soll. Verwarf den Gedanken und ging die letzten 500m nach Haus. Es hat gereicht. So ganz flüssig wie vor zwei Wochen lief es heute nicht, Pace war mit 6:29/km quasi identisch. Damit bin ich äußerst zufrieden, da Wetter und Rücken diesmal schlechter waren.

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    Biene77 (22.09.2019), Dioz (22.09.2019), Ethan (23.09.2019)

  3. #1552
    Wiener Würstchen Avatar von Dioz
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    wow du hast ja richtig lange Longies bei dir im Plan .. meine längsten 2 sind mit 32,5km doch um einiges kürzer.
    Da ist die Angst die letzten 10km dann am Tag X auch noch zu schaffen natürlich auch ein wenig höher bei mir ;)

    Ansonsten wieder schöne Runde .. die Scene mit den Hunden hätte dir aber echt erspart bleiben können, aber Gott sei Dank ist weiter nichts passiert.
    Kann absolut die Hundebesitzer nicht verstehen .. ich hatte selbst einen .. naja .. sagen wir "schwierigen" Hund .. und mir wäre nicht eingefallen den frei Laufen zu lassen wenn ich nicht 100%ig Sicherheit habe das da niemand kommt
    Manche Leute sind leider nicht gerade sehr gewissenhaft in diesen Dingen

    Aber wie gesagt, ist Gott sei Dank ja nichts weiter passiert .. nun heisst es dann langsam Zielgerade nach Frankfurt für uns ;)
    Mein Lauftagebuch: meine lange Reise zum eisernen Mann

    Laufstart 05/2017

    PB: 5km - 22:17 | 10km - 45:12 | HM - 1:39:18

    WK 2018:
    04/2018 - Vienna City Marathon - 21,1km (62HM) - 1:52:06 (Ø 5:18min/km)
    05/2018 - World Run (Vienna) - 25,28km (70HM) - 2:08:15 (Ø 5:03min/km)
    08/2018 - Augartenlauf - 10,0km (14 HM) - 45:12 (Ø 4:31min/km)
    09/2018 - Winzerlauf - 13,05km (105 HM) - 1:00:25 (Ø 4:38min/km)
    10/2018 - Graz Marathon - 21,1km (56 HM) - 1:39:18 (Ø 4:42min/km)

    WK 2019:
    05/2019 - World Run (Vienna) - 27,1km (130HM) - 2:15:24 (Ø 4:59min/km)
    10/2019 - Frankfurt Marathon - 42,2km



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    Catch-22 (22.09.2019)

  5. #1553
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Mensch sone Hundebesitzer kann ich ja auch ab! Nun pflege deinen Rücken und ich wünsch dir gute Besserung mit der Hoffnung, dass es nur ein Verspannungs-Hexenschuss ist.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

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    Catch-22 (22.09.2019)

  7. #1554
    Avatar von Catch-22
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    @Dioz
    35er muss man nicht unbedingt im Plan haben. Gerade wenn man wie du von der Temposeite kommt, reichen 32er meist aus. Ich bin halte eine lahme Ente und komme mehr von der Ausdauerseite, brauche daher auch diese Läufe um etwas ausgleichen zu können.
    Ich sag es mal so, auch ein Hund kann mal einen schlechten Tag haben. Die Leute machten schon auch einen überraschten Eindruck. Blöde fand ich nur, dass noch nicht mal eine Entschuldigung kam. Das erwarte ich dann schon, wenn ein Hund mich so angeht.

    @Tommi
    Danke. Ich hab wohl Glück, scheint nicht schlimm zu sein, Etwas wärme und massieren wird es sicher richten. Einen Hexenschuss hatte ich im Mai, da konnte ich zwar auch noch laufen. Das jetzt ist aber bei weitem nicht so schlimm.

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    Dioz (22.09.2019)

  9. #1555
    Avatar von Catch-22
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    KW38, 13/18 nach McMillan
    Mo: 5,27 km @6:08/km
    Di: 16,01km @6:12/km
    Mi: 10,01 km @6:16/km
    Do: 15,75 km @6:01/km inkl. 3 x 3,2km, 45' Kraft
    Fr: 4,01 km @6:24/km
    Sa: 12,51 km @6:09/m
    So: 34,33 km @6:29/km

    WKM: 97,89 km
    Fazit: Das war eine intensive Woche. Ausdauer passt schon mal ganz gut. Tempo ist jedoch noch verbesserungswürdig. liegt jedoch hauptsächlich an der Lauftechnik, die muss in Zukunft besser werden. Bis Frankfurt wird das vermutlich nichts mehr, was jedoch auch kein Weltuntergang ist.
    Kommende Woche wird hart, Yasso 800 am Donnerstag, am Sonntag dann den langen mit MRT Anteil. Wird auch Zeit endlich mal etwas WK Tempo einzustudieren. Der Rücken wird mich diese Woche hoffentlich nicht an den Herausforderungen hindern.

  10. Folgenden 5 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Antracis (22.09.2019), Bernd79 (23.09.2019), Biene77 (23.09.2019), Dioz (22.09.2019), Ethan (23.09.2019)

  11. #1556

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    Ich habe hier mal ein wenig mitgelesen, weil ich selbst mit dem Gedanken spiele mich für Frankfurt anzumelden. Eigentlich war für dieses Jahr noch gar kein Marathon geplant und dementsprechend ist die Vorbereitung auch alles andere als optimal, aber nachdem ich momentan jeden Monat einen Halbmarathon laufe, juckt es in den Fußsohlen auch mal einen ganzen zu versuchen.

    Ich finde deine Wochenkilometer beeindruckend, tempomäßig musst du aber noch etwas tun, wenn das mit den 4 Stunden klappen soll. Bei mir ist es umgekehrt, ich bin froh, wenn ich auf die Hälfte deiner Wochenkilometer komme. Einen Halbmarathon unter 2 Stunden habe ich gut drauf, wenn nicht gerade die Sonne knallt, aber danach wird es schwer. Mein längster Lauf waren bisher 27,5 km vor zwei Wochen. Für heute waren 32 km geplant, die ich aber auf 26 km verkürzt habe, offensichtlich habe ich die 15 km von gestern, davon 5 km im Wettkampfmodus noch nicht gut genug regeneriert.

    Hier hat sich gerade eine Dame auf nebenan.de über eine Joggerin aufgeregt, weil die wohl etwas unwirsch reagiert hat, nachdem sie sich durch ihren Hund erschrocken hat. Da musste ich doch gleich mal einen Kommentar dazu abgeben. Natürlich hat sie sich dann auch über meinen Kommentar aufgeregt. Manche Hundebesitzer haben echt keine Ahnung, wie das aus Läufersicht aussieht, wenn plötzlich ein Hund angerannt kommt.

  12. #1557
    Avatar von Catch-22
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    Vergleiche zwischen Läufern hinken halt immer. Es kommt doch zu sehr auf die persönlichen Stärken und Schwächen an. Ja, andere brauchen mehr Tempo für einen 4h Marathon. Ich bin bisher nur einmal den HM in sub2 gelaufen, das mit knapp unter 1:58 auch nicht gerade deutlich, und trotzdem bin ich im Frühjahr den Marathon in 4h gelaufen (die 33sek drüber bekümmern mich so gar nicht). Ich bin halt ehr ausdauernd, während andere mit deutlichen HM unter 1:55 von einem 4h Marathon nur träumen.
    Was in Frankfurt raus kommt, ist mir aktuell relativ egal. Wichtig ist mir mental gut durch zu kommen, obwohl mein Mann nicht an meiner Seite ist. Nach den langen Läufen gehend, schaut es dafür sehr gut aus. Ich bekomme mein Tief nach 3,5h laufen nicht mehr Damit ist für mich schon sehr viel gewonnen. Zeit diesmal in Frankfurt wird immer irrelevanter.
    Wobei ich eine PB trotzdem nicht ausschließe. Im Frühjahr hatte ich eine Frühform, beim Marathon war die Form schon im Sturzflug. Eine Frühform jetzt kann ich komplett ausschließen. Reicht mir vollkommen, wenn die Form Ende Oktober da ist und beim Marathon passt. Im November für einen schnellen HM würde ich sie auch nehmen Ich sollte und muss also gar nichts.

  13. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Bernd79 (23.09.2019)

  14. #1558
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    Super Woche Catch.
    Die Wochenkilometer sind ja echt hoch, wirklich spitze.
    Mir fällt auf, dass du alles im fast gleichen Tempo läufst. Dein MRT liegt dann bei 5:40 min/km wenn ich richtig gerechnet habe. Wenn ich das mit mir oder anderen vergleiche, dann laufe ich (sodenn ich gesund bin) an manchen Tagen (z.B. Fahrtspiel) mindestens 1 min/km schneller als mein MRT.
    Da würde ich jetzt bei deiner Laufwoche nach irgendwas a la Pace schneller als 4:40 suchen.
    Ist nur meine Meinung, ich weiß nur von mir selbst, dass wenn ich alles mit 6 min/km laufe (was ich übrigens gerne mache) und sonst aber nichts schnelleres, dass ich dann auch 200 WKM laufen könnte, ohne dass sich irgendwas an meinem MRT oder HMRT ändern würde.
    Aber wenn das Training für dich passt und du das so willst, ist es ja gut so...
    ________________________
    10 km - 37:36 (T - April 2019)
    HM - 1:30:41 (Sorger Halbmarathon/Graz - April 2018)
    M - 3:10:26 (Wien Marathon - April 2019)

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Bernd79:

    Catch-22 (23.09.2019)

  16. #1559
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    Nein, ich lauf nicht alles gleich. Die Intervalle letzte Woche waren z.B. zwischen 5:25-5:30/km. Meine Yasso 800 (am DO) laufe ich mit unter 5:00/km, Minuten Fahrtspiele wie morgen sind auch irgendwo zwischen 4:30 und 5:00. Strides, die ich immer wieder einbaue sind im ähnlichen Pace bereich und schneller. Das ist aber alles im Moment ehr egal, weil es am limitierenden Faktor nichts ändert. Das liegt an der Technik, habe ich jedoch weiter oben schon erklärt, da ich aktuell auch daran arbeite. Ich hatte zwar gehofft, dass es bis zum Marathon besser wird, jedoch kommt es ein bisschen zu spät. Sprich, aktuell verändert sich meine Lauftechnik, was mich langfristig auch schneller machen wird, bis zum Marathon wird das vermutlich jedoch nichts. Eigentlich müsste ich sogar so konsequent sein und alles an Tempo streichen, da ich bei Tempo immer in meinen gewohnten (schlechten) Schritt falle, statt dessen müsste ich nur locker laufen, wenn sich automatisch der bessere Schritt anbietet ihn annehmen und Fahrtspiel aus den Läufen werden lassen. Das funktioniert bei mir ganz gut, hatte ich so schon mal gemacht. Muss jetzt jedoch auf nach dem Marathon warten. Ich sehe das Training jetzt daher als ein Basis schaffen, gucken wie viele WKM ich vertrage. Nach dem Marathon werden die KM dann runter gefahren, etwas erholt und dann schauen den neuen Schritt zu etabliere. Orientierung an Lydiard würde mir da gefalle, da er auch einiges für einen besseren Kniehub drin hat. Da wird mir die jetzt aufgebaute Ausdauer sehr hilfreich sein.
    Es ist halt zeitlich für den/mit dem Marathon ehr ungünstig. Nur muss man ja nicht jedes mal eine PB erzwingen wollen. Wenn man weiß, woran man ist, kann man auch das beste daraus machen

  17. #1560
    Avatar von Bernd79
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    Alles klar! Alles Gute für deinen Lauf!

    LG
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  18. #1561
    Avatar von spaceman_t
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Eigentlich müsste ich sogar so konsequent sein und alles an Tempo streichen, da ich bei Tempo immer in meinen gewohnten (schlechten) Schritt falle, statt dessen müsste ich nur locker laufen, wenn sich automatisch der bessere Schritt anbietet ihn annehmen und Fahrtspiel aus den Läufen werden lassen.
    Da sieht man mal wie unterschiedlich die Leute gestrickt sind. Bei mir ist es umgekehrt: laufe ich sehr langsam, laufe ich im extrem effizienten Bereich, heißt ich bekomme die Füße nicht hoch und laufe nen schlechten Stil. Sobald ich locker schnell (strides, 200er, 400er) laufe, kann ich mich am Besten auf die Technik konzentrieren und kann einen ganz anderen Stil laufen, der ein ganzes Ende dynamischer ist und vermutlich für den reinen Vortrieb auch effektiver. Das schlaucht mich nur leider immer recht schnell, wodurch ich es auf längere Distanzen nicht übertragen kann, ohne das Anstrengungslevel über das normale Maß (im effizienten Stil) stark zu erhöhen.

    Ich denke für uns lahme Enten und mit diversen Mankos hilft es noch recht viel, öfter mal schnell (aber locker) und kurz einzustreuen, kombiniert mit Lauf-ABC. Das sollte sich irgendwann durch eine bessere Muskulatur, Bewegungs-Koordination und am Ende besseren Laufstil auch irgendwann mal in einem höheren Speed auszahlen. Der Weg ist nur ein weiter...

    Top WKM btw, weiter so, dann wird das was mit dem M.

  19. #1562
    Avatar von Catch-22
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    jein. So unterschiedlich/verschieden sind wir gar nicht.
    Bei ganz schnellen Sachen bekomme ich auch einen schönen längeren Schritt hin. Das ist zwar toll, aber ich schaffe es nicht diesen auf langsamer Tempi zu übertrage, d.h. nicht nur auf die Easy Läufe sondern auch nicht auf alles dazwischen.
    Ich weiß auch immer nicht, ob ich es bewundern oder bedenklich finden soll, wenn andere bewusst ihre Lauftechnik ändern, denn bei mir funktioniert das nicht, also das willentliche anders laufen. Bekomme ich nicht hin. Vielleicht bin ich auch dazu zu sehr Bewegungslegastheniker. Was aber sehr gut funktioniert ist an einzelnen Elementen des Laufens zu arbeiten, das ZNS anzusprechen. Das braucht zwar seine Zeit, irgendwann kommt es dann aber schon beim Laufen an. Man muss nur offen für Veränderungen sein, wenn es soweit ist. Das ist eben der aktuelle ist Zustand, seit Sommer Anfang habe ich neue Übungen drin um eben das ZNS anzusprechen (wie z.B. https://www.youtube.com/watch?v=tI_3FTEA6Uk und https://www.youtube.com/watch?v=qG3UDc0fhjI, natürlich auch die einfachen Varianten ohne Band als auch dynamisch beim Lauf ABC) Jetzt passiert es mir bei den langsamen Läufen häufig (also wenn ich es ehr rollen lasse als mich auf Tempo u. ä. zu konzentrieren), dass ich unbewusst in eben den neuen Schritt falle, das äußert sich darin, dass der Schritt deutlich dynamischer/kräftiger/länger wird, dafür geht die Schrittfrequenz um die 10 Schritte/Minute runter. Ich werde dann natürlich auch automatisch schneller, lande meist bei um die 5:20/km ohne das ich wirklich vor habe schneller zu laufen. Ich kann es nur nicht lange halten oder gar kontrollieren, da der Körper es eben nicht gewöhnt ist. Meist streben Beine und Arme eine schnellere Frequenz an, was mich dann natürlich aus diesem Schritt raus bringt. Ich muss also immer versuchen die langsameren Bewegungsablauf aufrecht zu halten (ich sag mir da immer zu "don't rush" ) Braucht immer höchste Konzentration und ist natürlich auch anstrengend, da ungewohnt. Jetzt gilt halt sich möglichst daran zu gewöhnen, so dass der Körper dann irgendwann immer so läuft. Braucht seine Zeit, bis zum Marathon wird es wohl nichts mehr. Die Veränderung ignorieren, weil der Marathon ansteht ist jedoch auch Mist, schließlich will ich doch die Veränderung, Schlimm wäre, zu stagnieren und nicht zu wissen woran es liegt ,oder sich immer wieder eine Form aufzubauen, sich verletzen und wieder von vorn anzufangen. So lang man weiß, wo die Schwäche liegt, Abhilfe kennt und Verbesserung absehbar ist, ist alles in bestern Ordnung. Mir geht es daher bestens.
    Der WKM muss man nicht viel Bedeutung zu messen, kommt doch überwiegend daher, dass ich einfach zu gern laufe. Das Vergnügen steht bei mir eben doch im Vordergrund.

  20. #1563
    Avatar von Catch-22
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    Montag, 23.09.2019
    Laufe -
    Die Beine fühlten sich noch recht schwer vom Langen, dem Rücken ging es jedoch schon deutlich besser als am Vortag. Ich fand das nichts gegen eine kurze Runde am morgen spricht. 5,01 km @6:28/km
    Yoga - Nachmittags war der Rücken noch ein wenig zu spüren, nach etwas Yoga war das dann auch erledigt. 60'

    Dienstag, 24.09.2019
    Laufen -
    Für heute stand ein Fahrtspiel mit 12-15 x 1'on/off auf dem Plan. Ich habe mich wieder für das morgens Laufen entschieden, da ich so bis Do Nachmittag ein bisschen mehr Erholung habe. Lief ins gesamt ganz gut, auch wenn die Beine immer noch nicht erholt waren. Ich habe es daher bei 13 Wiederholungen belassen. Insgesamt 10,01 km @5:54/km, die on Phasen waren meist zwischen 4:20-4:40/km je nach Wind und Steigung.
    Kraft - 30' für die Muskeln gab es im Anschluss auch noch, ich hoffe jedoch es dabei nicht übertrieben zu haben, schließlich stehen am Donnerstag Intervalle an.

  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Dioz (26.09.2019)

  22. #1564

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    Wow, toller Umfang, den du gerade läufst! 35 km liegen ja völlig abseits meiner Vorstellungskraft, aber Hut ab!! Tolles Tempo und du bist ja immer konsequent und auch vielseitig mit deinem Yoga und der Kräftigung! Weiter so, catch! Wie geht es dir inzwischen mit deinem Rücken? Hoffentlich hat sich das wieder gegeben!
    LG Katz
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

    Trolli 17.05.2020
    Stuttgartlauf 28.06.2020
    Baden(halb)marathon 20.09.2020
    Schwarzwald(halb)marathon 11.10.2020

  23. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Katz:

    Catch-22 (25.09.2019)

  24. #1565
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    Da du kein Marathon läufst, muss du dir 35 km auch nicht vorstellen
    Distanz und Umfang waren bei mir noch nie wirklich das Problem, flutscht beides ganz gut. Diesmal laufen die ganz langen Sachen auch deutlich besser als bei den letzten Vorbereitungen. Ob das nun an der Gewöhnung liegt oder daran, dass ich sie diesmal ohne meinen Mann gelaufen bin, sei mal dahin gestellt. Ich lauf die auch sehr gern (eigentlich auch mit der Hauptgrund zum Marathon laufen).
    Das Tempo ist noch etwas wünschenswert, abgerechnet wird jedoch erst Ende Oktober. Im Moment bin ich verhalten optimistisch, dass bis dahin sich auch beim Tempo noch ein wenig was tut. Letztes Jahr kam die Form auch erst Ende Oktober, mit etwas Glück könnte es also eine Punktlandung werden. Bin halt doch ein ewiger Optimist
    Mit dem Alternativ und Crosstraining bin ich diesmal jedoch nicht ganz so konsequent wie früher. Es hat sich doch etwas Schlendrian eingeschlichen, muss aber auch mal sein. Dem Rücken geht es wieder ganz gut, als sei nichts gewesen.

  25. #1566

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    Laufe ich mit oder ohne meinen Mann?? Das ist hier die Frage! :-)
    Ich denke, der Körper merkt sich jeden langen Lauf und wird somit immer besser bzw. kommt nicht an die magische Grenze, an der gar nichts mehr geht. Vor meinem ersten HM lief ich nach Plan maximal 15 km - laut Plan sollte man auch nicht mehr laufen. Nach dem Wettkampf kam ich im Stadion die Treppen schwer hoch und fast nicht mehr runter. Inzwischen geht das - auch, wenn ich gar nicht trainiert habe. Ob besser mit oder ohne Laufpartner? Ich würde es mal so und mal so machen. Einerseits ist ein Tempomacher ganz gut, aber er sollte auch nicht zu schnell sein... Man kommt zumindest nicht ins Trödeln, aber wenn dann auf den letzten Kilometern der große Einbruch kommt, ist das nicht so besonders toll.
    Schlendrian?? Der sei dir verziehen! Bei all den Wochen Kilometern bist du ja schon genug gefordert! Aber ja, wie du ja sagst: Kräftigung und Beweglichkeit sind wichtig. Aber da hast du ja ein solides Fundament, sodass es nichts ausmacht, wenn du mal etwas weniger Kräftigung betreibst. Wenn dir die Kraft ausgehen sollte, merkst du das ja sicher bei den langen Läufen. Alles in allem ist das bei dir ein beeindruckender Fortschritt!! Hut ab! Jetzt pass bloß auf, dass du dir keine Erkältung oder ähnliche Hindernisse einfängst und mach locker so weiter! Ich bin schon total gespannt, wie es im Oktober läuft! Das mit dem Tempo wird schon hinhauen! Das ist ja alles zu einem Großteil Kopfsache... Nur nicht im Kopf verkrampfen und ständig auf die Uhr schielen! Einfach locker los laufen und auf den Körper hören.
    Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß in der Vorbereitung und werde hier immer mal mitlesen.

    LG, Katz
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

    Trolli 17.05.2020
    Stuttgartlauf 28.06.2020
    Baden(halb)marathon 20.09.2020
    Schwarzwald(halb)marathon 11.10.2020

  26. #1567
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    Ganz so einfach ist es nicht. Natürlich merkt sich der Körper so einiges und wird auch mit dem Training robuster. Jedoch hat jeder von uns seine Stärken und Schwächen. Ich z.B. bin der ausdauernde Type, dementsprechend fallen mir die Langen einfach, ich komme auch nach einer Pause relativ mühelos wieder ins lange Laufen rein. Habe jedoch dafür erhebliche Probleme mit dem Tempo. Tempo muss ich mir richtig erarbeiten und das auch bei jeder Vorbereitung von neuem. Mein Mann ist das Gegenteil. Er ist sehr grundschnell. Tempo macht ihm so gar keine Probleme, ist da auch schnell wieder drin. Ausdauer jedoch ist so gar nicht seins. Über 2,5h Laufen ist für ihn die Hölle und das in jeder Vorbereitung, obwohl er schon über 10 Marathons gelaufen ist. Diesmal ist es bei ihm auch wieder so. Die lange am Anfang der Vorbereitung sind wir gemeinsam gelaufen. Beim letzten gemeinsamen Langen, das waren 31km, meinte er, es sei für ihn sehr deprimierend zu sehen, wie einfach und mühelos ich die langen wieder abspule. Für ihn war an de Tag die letzte Stunde sehr hart. Das war Anfang des Monat, seit dem sind wir die Langen getrennt gelaufen. Er hat jeden seiner entweder abgebrochen oder sich am Ende mit Gehpausen durchgequält. Die Tempomacherrolle wechselt bei solchen Läufen dann auch schon mal.

    Bis zum Marathon sind es ja noch ein paar Woche. Erst sind alle anderen dran. Ich werde also erst mal das zugucken genieße. Ich mag es immer sehr, mir einen Marathon im TV anzugucken und mit den Bildern im Kopf los zu laufe. Gerade wenn dann noch eine EB ansteht ist es meist sehr motivierend.
    Bei uns wird es bis Ende Oktober auch passen. ich sehe es übrigens schon kommen, dass ich die Uhr in Frankfurt komplett ignorieren werde. Bei den ganzen Hochhäusern wird sie vermutlich eh nur Mist messen.

  27. #1568
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    Mittwoch, 25.09.2019
    Laufen -
    Das Fahrtspiel von Dienstag war sehr deutlich in den Waden zu spüren, gab dann doch etwas Muskelkater. Was mich jedoch nicht daran hinderte 10,01 km @6:06/km zu laufen. Zwischen durch war ich auch deutlich flotter unterwegs, hielt sich jedoch im Rahmen, war aber auch nicht gerade nützlich für die heutige Einheit.

    Donnerstag, 26.09.2019
    Laufen
    - Yasso 800er standen für heute an. Irgendwie war mir schon die letzten Tage klar, dass es heute nichts wird. So kam es dann auch. Eigentlich hätte ich das Fahrtspiel von Dienstag streichen müssen, um die Yassos heute erholt an zu gehen. Hatte ich natürlich nicht gemacht. Ich bin also zum Lauf auf die Aschenbahn, die laut Plan unbelegt sein sollte.War sie natürlich nicht, Fußball Jugend war am trainieren, schön mit Eltern, die mich die ganze Zeit beobachteten. War der Motivation nicht gerade zuträglich. An Motivation und Moral mangelte es mir heute gänzlich. Die ersten 800m gingen mit 3:55. Das Tempo war zwar bescheiden, aber fühlte sich alles andere als hart an. Die zweiten wollte ich daher etwas schneller laufen, kam jedoch wieder auf 3:55, wieder für Intervalle eigentlich zu locker gelaufen. Mir war da schon klar, der das wird heut nicht schneller, nicht wegen der Vorermüdung sondern weil ich der Körper sich für den Langen mit EB schonen will. Der Lange ist mir tatsächlich wichtiger als die Yassos, kann ich also so akzeptieren. Gut, wenigstens die Yassos zu ende laufen, dachte ich mir, wenn auch langsamer als sie sein sollten. Daraus wurde dann leider auch nichts. Ein E-Rolli Fahrer kam auf die Bahn und fing an Runden zu drehen. Das Vergnügen hatte ich mit ihm schon mal, damals auf der Tartanbahn. Im Gegensatz zu damals fuhr er diesmal auf der Innen- und nicht Außenbahn. Ich musste ihn bei den 800er immer zwei mal überholen. Meine verschwindend geringe Motivation wurde dadurch nicht wirklich besser. Zwei 800er lief ich noch, Zeit ging eigentlich beide nur 2-3 Sekunden langsamer als die vorherigen. Als er dann bei den 5. 800m meinte seine Fahrtrichtung ändern zu müssen und mir auf einmal entgegen gefahren kam, hatte ich dann den die Schnauze voll. Habe die 800 nach 400m abgebrochen. Kurz hatte ich gehofft, er würde die Bahn jetzt verlassen. Tat er natürlich nicht. Ich lief dann doch noch 2 Bahnen mit Strides um mit dem Heimweg wenigstens auf 10km zu kommen.
    Der Kerl war zwar nervig, war aber natürlich nicht seine Schuld. Es war viel mehr die Furcht, wenn ich heute am Limit die Yassos laufe, dann die EB am Sonntag nicht zu schaffen. Drei mal Tempo in der Woche ist mir dann eben doch zu viel. Natürlich auch die Erinnerung an die letzten Vorbereitungen, wo ich schon bei solchen Konstellationen, auch mit nur 2 x Tempo, ziemlich schnell ins Overreaching abgedriftet bin. Natürlich wäre es schlauer gewesen, das Fahrtspiel zu streichen und dafür heute bei den Yassos nicht zu kneifen. Wird aber auch kein Weltuntergang sein.
    Kraft - sonderlich große Lust auf das Krafttraining hatte ich natürlich nicht mehr, hab ich jedoch trotzdem gemacht. 50'

  28. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Antracis (26.09.2019), Kathrine143 (27.09.2019), Katz (27.09.2019)

  29. #1569
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    Freitag, 27.09.2019
    Laufen -
    Die Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen. Es war wohl genau richtig die Intervalle abzubrechen. Zwar war ortopädisch/muskulär alles in bester Ordnung, jedoch war das vegetative System(?) sehr gestresst, was als Unruhe, Herz rasen, schwerer Atmung u.ä. äußerte. Meinen leichten Lauf habe ich trotzdem gemacht. Bilde mir auch ein, dass der Lauf mir gut getan hat, wodurch er dann auch etwas länger wurde. 9,92 km @6:19/km

    Samstag, 28.09.2019
    Laufen
    - Die Nacht war dann wieder deutlich besser. Ganz erholt hat sich der Körper zwar noch nicht angefühlt, aber wesentlich besser als am Vortag. So gab es dann 12,43 km @6.24/km Das Wetter war schon sehr ungemütlich und ließ erahnen, was mich heute erwartete.

    Sonntag. 29.09.2019
    Laufen
    - Heute stand ein langer Lauf mit EB @MRT auf dem Plan, den wollte ich unbedingt gut laufen. Planvorgabe waren 22,5 -29km inkl. 10-13 km @MRT. Dummerweise waren für heute sehr windige Verhältnisse mit Sturmböen über 80km/h vorhergesagt. Meine EB war also schon vor dem Loslaufen vom Winde verweht. Ich entschied das Beste aus dem Tag zu machen und den Lauf als Generalprobe für Kleidung, Schuhe und Verpflegung zu nehmen. Ich habe also am Samstag schon mein DIY Hydrogel (fake Maurten ) gebraut, heute früh das erste mal meine Adios 4 und neue super kurze Hosen angezogen und losgelaufen. Plan war einfach nach Gefühl laufen, nicht gegen den Wind kämpfen, keinen Kopf um Pace machen, am Ende die EB wagen, jedoch nach Belastungsgefühl und nicht nach Pace Vorgaben. Alles andere erschien mir bei den Verhältnissen unsinnig. Kurz nach 8:0= Uhr bin ich aus dem Haus, da war es schon deutlich windiger als am Vorabend vorhergesagt. Die ersten KM durch die Stadt hatte ich schiss vor umherfliegenden und vor allem runterfallenden Ästen erschlagen zu werden. Mir fiel gerade zu ein Stein vom Herzen als ich aus der Stadt raus war. Pace war dementsprechend defensiv, blieb sie dann auch eine ganze Weile. Gelegentlich hat es sich wie Laufen auf der Stellen angefühlt, abgesehen vom Wind lief es jedoch sehr gut. Nach 14km habe ich einen großen Schluck aus meiner Gel Flask genommen, bei KM16 startete ich die Endbeschleunigung. Ich kam sehr locker in eine angenehme Pace rein, die auch sehr schnell war, was jedoch nicht verwunderte, da ich zu dem Zeitpunkt mit Gegenwind lief. Das änderte sich später, die Pace wurde dementsprechend langsamer, aber immer noch deutlich besser als erwartet.Von dem ganzen gab es dann noch mal eine zweite Runde, dafür gab es dann auch einen großen Schluck aus der Gel Flasche. Danach hatte ich 10km @5:31/km auf der Uhr. Damit war ich sehr zufrieden. Auslaufe mit 2km gab es noch. Insgesamt also 28 km @6:13/km. Die letzten Kilometer kam zum Wind auch noch Regen. Insgesamt war das Wetter jedoch deutlich angenehmer als erwartet. Lag vermutlich an dem doch ehr warmen Wind, so ganz ohne auskühlen lässt es sich eben doch besser im Wind laufen, sogar ohne Seitenstechen
    Kraft - Zuhause angekommen war ich richtig stolz auf mich und hätte fast auf die Kraft Einheit verzichtet. Habe sie dann aber doch gemacht. 30'

  30. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Bewapo (30.09.2019), Biene77 (29.09.2019), diagonela (30.09.2019), dicke_Wade (29.09.2019), Dioz (01.10.2019), Ethan (30.09.2019)

  31. #1570
    Avatar von Biene77
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    Läuft ja echt gut bei dir
    Nach 16 km noch eine EB hinzulegen von 10 km finde ich echt krass
    Den Ehrgeiz hätte wohl nicht.

    Du läuftst ja inzwichen an die 100 KM in der Woche. Merkst du was an deinem Gewicht?
    Viele Grüße Biene




  32. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Biene77:

    Catch-22 (30.09.2019)

  33. #1571
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    Danke, Biene.
    Läuft ist vielleicht der falsche Ausdruck. Nein, eigentlich schon der richtige Ausdruck, läuft ja wirklich. Nur der Marathon kommt ungelegen.
    Die EB von gester ist mit Vorsicht zu genießen und sagt nicht viel über das MRT an, da es einfach vom Wind beeinflusst war. War vermutlich zu schnell für MRT, meine Srecken sind halt auch alle schneller als so ein Stadtlaufkurs. Belastungsgefühl hat jedoch sehr gut gepasst, das ist mir im Moment auch wichtiger, da ich mehr danach laufe. Wenn es in Frankfurt wieder windig sein sollte, wird mir das auch deutlich mehr bringen als Orientierung nach Pace. Dar Lauf war so gesehen tatsächlich sehr gut. Es war auch nicht wirklich Ehrgeiz gestern nötig Ich musste mich tatsächlich etwas zurückhalten. Zum Ende hin hab ich ernsthaft überlegt noch weiter 3-5km @MRT zu laufen. Habe es jedoch sein lassen, da ich ansonsten wieder die ganze Woche damit beschäftigt wäre den Lauf zu verdauen. Es fiel mir nicht einfach vernünftig zu bleiben.

    Die 100WKM habe ich noch nicht geschafft. Am Gewicht merke ich von den Umfänge so gar nichts. Gewicht stagniert seit Wochen bei 77,5kg. Nach dem Tapering und Carboloading werde ich dann vermutlich mit mind. 79kg am Start stehen, was 1kg mehr als im Frühjahr wäre.
    Wenn man den gesamt Kontext sich ansieht, verwundert es jedoch nicht. Ich bin diesen Monat (inl. 4km heute früh) 354km gelaufen, im März (also auch exakt einen Monat vor dem Marathon) waren es 339km. Das sind also nur 15km mehr trotz fast täglichen Laufens diesen Monat und im März nur 5/Woche. ich war diese Monat jedoch im Schnitt 10s/km langsamer unterwegs als im März. Hinzukommt dass Schwimmen gar nicht statt fand, im März waren es immerhin 5 x Schwimmen, da kommt dann auch immer 1h Fussweg ins Bad und zurück hinzu. Auch beim Yoga war ich deutlich fauler als im Frühjahr. Sprich, im Frühjahr hatte ich einen deutlich höhere Kalorienverbrauch als jetzt.

    Es gibt aber trotzdem körperliche Veränderungen. Ich bilde mir ein, dass sich die Gestalt/das Aussehen meiner Beine sich ändert.Um es ganz ungeniert zu sagen, ich finde meine Beine im Moment umwerfend schön Ich habe insgesamt den Eindruck, dass sich der Köper an das tägliche Laufen anpasst. Da komme ich dann wieder zurück zur Aussage von oben: Der Marathon kommt sehr ungelegen. Weil ich eigentlich gern diesen Anpassungsprozess weiter beobachten und auch treiben würde, aber es nicht immer kann, da eben marathonspezifische Einheiten gelaufen werde müssen. Die ganz langen Läufe z.B., so gern ich sie auch laufe, sind aktuell für das Experiment und damit der läuferischen Entwicklung ehr hinderlich als nützlich. Ich brauche gut eine Woche/10Tage bis sie verdaut sind. Gerade im Kontext des täglichen Laufens sind sie vermutlich auch für den Marathon überflüssig. Es hätte wahrscheinlich gereicht bis max. 30km zu gehen. Dazu und wie ich dann über den Winter laufe möchte, dann aber nach dem Marathon mehr.

  34. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Biene77 (30.09.2019)

  35. #1572
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    Also dass bei dir das Gewicht nicht runtergeht verstehe ich nicht wahrscheinlich ist du zu gut.
    Das ist aber ein Trost für mich
    Mit einem BMI von 27 habe ich wirklich keine Läuferfigur wobei ich garnicht so fett ausschaue wie man meinen könnte. Interessant ist aber seit dem ich wieder regelmäßig laufe (Mai/Juni ca.)und halt etwas Kraft mache hat sich zwar vom Gewicht nix getan aber die Kleidergröße ist eine Nummer kleiner.

    Es schmeckt aber auch immer - leider
    Viele Grüße Biene




  36. #1573
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Biene77 Beitrag anzeigen
    Also dass bei dir das Gewicht nicht runtergeht verstehe ich nicht wahrscheinlich ist du zu gut.
    Du ahnst ja gar nicht, wie einfach das ist, "zu gut" zu essen

    @Catch: Weiter machen!

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  37. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (01.10.2019)

  38. #1574
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    Biene, da hat Tommi recht. Der viele Sport macht auch hungrig und dann schmeckt es einem gleich doppelt gut. Ich hab erst mit dem Sport deutlich zu genommen.
    Muss aber auch sagen, dass es mit dem Rauchstopp einherging. ich wiege zwar heute mehr als damals, habe jedoch auch mehr Muskeln. (etwas vom Zugenommen habe ich zwischenzeitlich auch wieder abgenommen)
    Frage ist auch immer, wie wohl man sich in seiner Haut fühlt. Aktuell fühle ich mich doch zu gut um mich beim Essen zurückzuhalten. 77,5kg hört sich bei mir zwar nach sehr viel für eine Frau an, jedoch verteilen die sich auch auf 1,8m, was dann ein BMI von 24 ist. Für eine Läuferin ist das zwar nicht schlank, jedoch bin ich damit beim Marathon die Dickste in meinem Zielzeitbereich. Wenn die Schlankeren nicht schneller sind, dann ist der Antrieb abzunehmen relativ gering
    Es ist einfach so, dass ich mir kaum Gedanken ums Essen mache. Schon allein das Grübeln über wie abnehmen lässt mich zu sehr an Essen denke, was mich dann hungrig macht. Würde ich irgendwie diäten, dann hätte ich vermutlich nur noch Essen im Kopf und damit auch im Bauch, also lasse ich es sein.

  39. #1575
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Wenn die Schlankeren nicht schneller sind, dann ist der Antrieb abzunehmen relativ gering


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