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  1. #1801
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    Zitat Zitat von Run4Cake Beitrag anzeigen
    Lydiard habe ich nicht gelesen. Wikipedia schreibt, dass er 160 Wochenkilometer als ideal ansieht. Das ist für die meisten Freizeitportler, die einen Vollzeitjob und diverse andere Verpflichtungen haben einfach nicht umsetzbar. Da kann man sich dann Anregungen holen, aber nicht nach seinem Plan trainieren.
    Er hat auch zeitbasierte Empfehlungen für Jogger im entsprechenden Buch. Er ist aber nicht der einzige. Ernst van Aaken ließ auch täglich laufen. Manfred Steffny (also der ältere Bruder vom Herbert) empfiehlt in seinem Buch 3:30 Läufern 5x laufen + optional 1h langsames Laufen an den freien Tagen. Gibt noch einige andere.
    Es ging doch auch nicht um eine Plan Empfehlung sondern dass es durch aus Trainer gibt, die tägliches Laufen auch Normalos empfehlen.
    Was unterscheidet den den normalen Hobbysportler vom Leistungssportler? Letzterer hat auch die selbe Biologie und musst sich das tägliche Laufen erarbeiten.

    Breitensport kommt dazu, dass Frauen einfach weniger wettkampforientiert sind, wie man an den Teilnehmerzahlen bei Volksläufen sieht. Frauen trainieren zwar auch hart, aber wohl häufig nicht mit dem Ziel an Wettkämpfen teilzunehmen und sich mit anderen zu messen.
    Halte ich für ein Mär. Schau mal bei den ganzen Marathons und Ultras. Die Marathonsammler und Vielstarter, die ich kennen, sind alles Männer. Kaum einer von denen läuft wettkampforientiert. Frauen sind da relativ rar gesät. Frauen nehmen durchaus auch gern an Wettkämpfen teil, auch mit Zielzeit Ambitionen. Nur haben Frauen gerade bei den Einsteigern ehr orthopädische Probleme, was ihnen relativ schnell die Lust am wettkampforientierten laufen verdirbt. Wer jedoch die Phase erfolgreich gemeistert hat, läuft auch weiter mit Ambitionen. Wenn ich 10 Läufer frage, ob ihre Partnerin auch läuft, antworten mir mind. 8 dass sie zwar joggte aber wegen Knie Problemen es sein ließ.
    Frauen sind sogar sehr kompetitiv, die meisten Frauen laufen zwar gern mit Freundinnen, Freundinnen werden jedoch sehr schnell ausgetauscht, wenn die Leistung nicht mehr zusammen passt. Meine Beobachtung

    Er sieht bei Frauen Vorteile insbesondere bei Ultras und bei niedrigen Temperaturen.
    Bis zum Ultra muss man es jedoch auch erst bringen, viele Frauen bleiben doch weit davor auf der Strecke

    Außerdem zitiert er Padila mit einer Studie, wonach Frauen 10% ökonomischer laufen als Männer und den Männern empfohlen wird sich das anzuschauen und daraus zu lernen.
    Was so jedoch auch nicht ganz stimmt. Ich weiß jetzt nicht, was die damit im speziellen meinen. Oft bezieht sich solch eine Aussage jedoch darauf, dass Frauen mit einer höheren Frequenz laufen und damit ökonomischer sind. Männer hingegen laufen mit längerem Schritt und sind damit effizienter. Frage wäre was ist besser?
    Man kann natürlich auch beides anders Ausdrück: Männer sind Hüftsteif und machen deswegen längere Schritte bei geringere Frequenz. Frauen sind in der Hüfte instabiler, machen daher kürzere Schritte bei höherer Frequenz. So gesehen ist beides die Folge von Defiziten und beide sollten an den ihren arbeiten. Der Mann wird jedoch in der Hüfte nicht mobiler, wenn er meint die kleinen Schritte der Frau nachahmen zu müssen und die Frau wird die Hüfte nicht stabilisieren können, wenn sie ohne die zugehörige Kraft große Schritte wie ein Kerl macht. Abschauen ist also nicht unbedingt smart.
    Im übrigen ist es genau dieses ökonomische Laufen, dass für viele Knieprobleme verantwortlich ist.

    Ich lande mit meinen Zeiten meist irgendwo im Mittelfeld meiner Altersgruppe. Gleichschnelle Frauen landen in ihrer Altersgruppe meistens auf einem Medaillenplatz. Manchmal hängt sich eine Frau über längere Zeit in meinen Windschatten, das stört mich nicht, erstens hilft mir das auch und zweitens gönne ich ihr die Medaille, denn ich weiß, dass sie hart dafür trainiert hat.
    Mich begleitet oft mein Mann bei Wettkämpfen, er darf jedoch keine Pace machen. Meist entsteht eine kleine Gruppe um uns, bzw. hinter uns, mehr hinter mir, weil ich etwas größer und deutlich breiter als mein Mann bin. Sind überwiegend Männer in meinem Windschatten. Fast immer ist auch eine Dampflok dabei, das röcheln habe ich dann das ganze Rennen durch im Nacken.
    Ich habe mich dran gewöhnt. Finde es jedoch sehr unfair, dass im Ziel immer mein Mann den Dank für das Tempo machen bekommt. Schließlich mache ich die ganze Arbeit und spende auch noch Windschatten



    Samstag Tempo, Sonntag lang. Das würde man wohl auch nicht so im Plan finden und wahrscheinlich ist es auch nicht optimal, passt aber so am besten in meine Woche.
    Gibt schon auch Pläne mit solchen Einheiten. Tempo + Mittellang am Folgetag ist keine Seltenheit, aber auch Tempo oder ein 10er am Tag vor dem Langen kommen in Marathonplänen schon mal vor.


    Also 9 Einheiten?
    Nein, 7. Das war nur eine Auflistung meiner aktuellen Kriterien, was jedoch nicht 1 Lauf = 1 Kriterium heißt, können auch 2 sein

  2. #1802
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    Zitat Zitat von Biene77 Beitrag anzeigen
    Danke für den Tipp! Nachdem ich jetzt schon einiges an Fitnessbüchern im Regal habe musste ich mir das jetzt auch noch holen.

    Bis jetzt ist dieses Buch für mich das Beste was ich habe.


    Sehr schöne, Biene. Wünsche dir viel Spaß und Erfolg mit dem Buch.

    Ich glaube auch nicht, dass es so bald was besseres geben wird (dass dann auch noch für uns Läuferinnen von nutzen ist)

    Wechsel mir aber ja nicht das Lager. Wir sind Ausdauersportler! Ja nicht vergessen

  3. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Biene77 (22.02.2020)

  4. #1803
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    Bisschen gelaufen bin ich diese Woche natürlich auch.

    Montag waren es 7,01 km @6:27/km. Im bin im Trockenen los. Unterwegs verdunkelte sich der Himmel. Aus der Ferne sah ich, wie sich eine Wasserwand über der Stadt bildete, die kam dann immer näher und zog über mich hinweg. Als ich komplett durchnässt wieder daheim an kam, war es schon wieder trocken.
    Ich bin dann zwar direkt unter die warme Dusche. Wirklich warm wurde es mir jedoch den restliche Tag nicht mehr. Ich ließ daher das Yoga am Abend sein.

    Gestern war es wieder bzw. immer noch sehr windig. Der Wind geht mir inzwischen sehr auf den Nerv, auf nach Pace laufen hatte ich daher so gar keine Lust bei den Bedingungen. Ich hatte mir daher 15 x (2' on + 1'off) vorgenommen. On hätte ich zwar gern bei 10K Belastung gehabt, jedoch waren die Beine noch nicht wirklich erholt. Mir war daher klar, es wird ehr langsamer, daher auch 15. Wenn nicht klasse geht, muss es eben die Masse richten
    Es war nicht wirklich mein Tag. Es lief sich sehr schwerfällig, ob es am fehlenden Yoga am Vorabend lag oder eine Erschöpfung, sein dahin gestellt, vermutlich von beidem ein bisschen.
    Kurz vor Ende des Warmlaufens gab es ein Schreckmoment. Ein Hund kam mit Volldampf auf mich zu gerast. Weit und breit kein Herrchen zu sehen, jedoch permanentes Piepen zu hören. Der Hund hatte ein Halsband mit Fernsteuerung. Ich konnte in der Ferne dann auch das Herrchen ausfindig machen, 750-1000m von mir entfernt. Bringt mir nun nicht viel, wenn der Hund mich im Visier hat und das Piepen seines Halsbands ignoriert. Ich bin dann stehen geblieben und hab ganz laut "Hilfe" geschrieen, wohl wissend, dass es im Ernstfall unsinnig gewesen wäre, da ein so fernes Herrchen nicht hätte unternehmen können. Zum Glück war es ein liebes Hündchen, wenn auch arg groß, roch an meiner Hand und lief wieder weg. Hielt an kam wieder und lief wieder weg. Das ist echt nicht meins, ein fremdes und uneinschätzbares Tier mit Interesse an mir. Da kann das Hündchen noch so lieb sein, das Herrchen sollte sich trotzdem drum kümmern und nicht auf einen los lassen.
    Es war dann jedoch überstanden und ich konnte meine Einheit laufen. Die ersten 4 im Gegenwind, Pace war zwar dementsprechend langsam (deutlich über 5:00/km), Belastung jedoch leider zu hoch. Die nächsten drei liefen gut, jedoch hatten die davor natürlich Körner gekostet, Ich beschloss daher den 8. zur Serienpause zu erklären. Die 2 danach ginge auch gut. Die waren alle deutlich unter 5:00/km. Nun kam jedoch wieder Gegenwind, der nächsten ging mit 5:30/km. Ärgerlich war das mein Weg mit 2 LKW zugesperrt war und ich auf den Matsch ausweichen musste. Hier werden aktuell Überlandleitungen ausgebaut. Auf den Feldern war auch ein Betonmisch LKW, ich bekam das so nebenher mit. Der nächste schnelle Abschnitt war auf dem selben engen Weg, immer noch im Gegenwiind. Ich merkte dann ziemlich bald, dass hinter mir einer fuhr und sich nicht vorbei traute, es war der Betonmischer, der nervte. Ich wich dann wieder in den Matsch aus, musste jedoch anhalten, damit war diese Wiederholung im Eimer. Ich lief nicht noch mal an. Die nächste dann auf einer breitere, leicht abschüssigen Straße mit wohlgesonnenem Wind. Pace 4:40/km. Von hinten kam ein Kombi, obwohl der Weg zweispurig war fuhr er eine Handbreit von mir entfernt. Gab natürlich einen Schreck. Die Pace war dann dahin, aber immer noch sehr flott. Beim nächste konnte ich dann die 4:40/km halten. Der letzte dann bei knapp unter 5:00/km mit Straßenüberquerung und unangenehmen Wind.
    Damit waren 8 von 15 unter 5:00/km, für einen schlechten Tag mit viel Wind kann ich damit leben Insgesamt 13,02 km @6:08/km. 40' Kraft im Anschluss.

    Heute wollte ich über einen Umweg in den Stadtwald und dort 1-2 Runden laufen. Leider war der Wald wegen Sabine und Victoria gesperrt. Die anderen Wälder sind wohl auch gesperrt, der Lange wird am Sonntag also wieder einmal mich nicht in den Wald führen. Für heute kamen immerhin 11,02 km @6:31/km zusammen. 60' Yoga später am Abend, Montagseinheit nachgeholt.

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Mutinho (20.02.2020)

  6. #1804

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Was unterscheidet den den normalen Hobbysportler vom Leistungssportler? Letzterer hat auch die selbe Biologie und musst sich das tägliche Laufen erarbeiten.
    Wahrscheinlich ist der Leistungssportler orthopädisch etwas robuster und hat bessere Gene, sonst hätte er es nicht auf das Niveau gebracht. Ich meinte eher, dass der Hobbysportler einen Vollzeitjob hat und sehen muss, dass er nebenbei noch Zeit zum Laufen findet, während der Leistungssportler sportliche Leistung bringen muss, um die Sponsoren bei Laune zu halten.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Halte ich für ein Mär. Schau mal bei den ganzen Marathons und Ultras. Die Marathonsammler und Vielstarter, die ich kennen, sind alles Männer. Kaum einer von denen läuft wettkampforientiert.
    Was verstehst du denn unter wettkampforientiert? Wenn sich jemand gezielt auf einen Wettkampf vorbereitet und wenn er am Start steht eine gute Zeit, zum Beispiel eine PB laufen will, oder auch nur um anzukommen, wenn es eine besonders herausfordernde Strecke ist, dann ist das für mich wettkampforientiert. Vielstarter (ich kenne da auch Frauen) laufen natürlich nicht bei jedem Wettkampf auf Bestzeit, aber grundsätzlich schon wettkampforientiert.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Frauen sind da relativ rar gesät.
    Sag ich doch, die vielen, die ich im Training sehe (mehrheitlich laufend, nicht joggend), sehe ich im Wettkampf nicht mehr. Vermutlich laufen die aus anderen Gründen. Kann ja auch jeder machen wie er will.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Wenn ich 10 Läufer frage, ob ihre Partnerin auch läuft, antworten mir mind. 8 dass sie zwar joggte aber wegen Knie Problemen es sein ließ.
    Wenn ich meine überwiegend männlichen Kollegen frage, warum die nicht Laufen, dann bekomme ich ähnliche Antworten. Die meisten haben Knie, Rücken, Achilles oder Couch oder halten sich für allgemein sportlich ungeeignet.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Was so jedoch auch nicht ganz stimmt. Ich weiß jetzt nicht, was die damit im speziellen meinen.
    Die Argumentation geht ungefähr so: Schwere Erwachsene laufen effizienter als leichte Erwachsene oder Kinder. Frauen sind im Durchschnitt leichter als Männer. Wenn sie trotzdem so ökonomisch laufen wie die schwereren Männer, dann müssten gleich schwere Frauen 10% ökonomischer laufen wie Männer. Außerdem wird noch argumentiert, das Frauen elastischer sind und dadurch Energie besser elastisch speichern und wieder zurückgewinnen können.

    Gleich schwere Frauen wie Männer anzunehmen, ist natürlich ein Trick, der im Einzelfall zutreffen kann, aber im Durchschnitt nicht. Sich Gewicht anzufuttern, um ökonomischer zu laufen, wäre natürlich auch Quatsch, da überwiegen andere Nachteile. Man müsste die zitierte Originalquelle von Padilla lesen, um das besser beurteilen zu können.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Im übrigen ist es genau dieses ökonomische Laufen, dass für viele Knieprobleme verantwortlich ist.
    Ich habe keine Knieprobleme, wahrscheinlich laufe ich nicht ökonomisch.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Finde es jedoch sehr unfair, dass im Ziel immer mein Mann den Dank für das Tempo machen bekommt. Schließlich mache ich die ganze Arbeit und spende auch noch Windschatten
    Wahrscheinlich läufst du angestrengt und dein Mann locker, dann sieht es auf den ersten Blick natürlich aus, als ob er die Pace macht. Wer längere Zeit im Windschatten läuft, sollte aber eigentlich schon merken, bei wem er sich zu bedanken hat.

  7. #1805
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    Zitat Zitat von Run4Cake Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich ist der Leistungssportler orthopädisch etwas robuster und hat bessere Gene, sonst hätte er es nicht auf das Niveau gebracht. Ich meinte eher, dass der Hobbysportler einen Vollzeitjob hat und sehen muss, dass er nebenbei noch Zeit zum Laufen findet, während der Leistungssportler sportliche Leistung bringen muss, um die Sponsoren bei Laune zu halten.
    Das wäre sicher eine willkommene Erklärung, jedoch bezweifle ich sehr, dass die meisten Leistungssportler besser Gene haben bzw. wir schlechtere. Unsereiner Läuft nicht so viel/hart wie ein Leistungssportler, die paar Stunde Sport die Woche kann der Körper eigentlich locker mitmachen. Schau mal von den Leistungssportlern weg zu den Arbeitern, die einen harten körperlichen Job ausüben. Sie haben auch nicht die Wehwehchen von uns Hobbysportlern. Nein, das Problem liegt weniger in den Genen sondern mehr darin, dass wir unsere Körper durch nichts tun heruntergewirtschaftet haben. Nein, die Schuld kann man nicht den Genen in die Schuhe schieben sondern nur an die eigene Nase fassen.


    Was verstehst du denn unter wettkampforientiert? Wenn sich jemand gezielt auf einen Wettkampf vorbereitet und wenn er am Start steht eine gute Zeit, zum Beispiel eine PB laufen will, oder auch nur um anzukommen, wenn es eine besonders herausfordernde Strecke ist, dann ist das für mich wettkampforientiert. Vielstarter (ich kenne da auch Frauen) laufen natürlich nicht bei jedem Wettkampf auf Bestzeit, aber grundsätzlich schon wettkampforientiert.
    Nur ankommen ist sicher auch eine Leistung. Ich meine mit Vielstartern jedoch Marathonläufer und Ultras, die einmal im Monat oder öfter an der Startlinie für 42,2km und mehr stehen. Das hat nichts mehr mehr viel wettkampforientiert zu tun. Da geht es auch nicht mehr um die Herausforderung sondern nur um den Spaß an der Langendistanz.
    Auf kürzeren Distanzen sieht es natürlich anders aus, da kann man öfter wettkampforientiert starten. Nur weil Frauen nicht so oft/regelmäßig am start stehen, heißt es jedoch nicht, sie wären weniger wettkampforientiert. Man ist als Laufeinsteigerin ehr ganz hinten im Feld, die sub60 auf 10k ist für viele schon eine große Herausforderung (war es für mich auch). Wer die Orthopädie nicht in Griff bekommt, verliert dann sehr schnell die Lust an Wettkämpfen bzw. dem Wunsch schneller werden zu wollen.
    Da sind wir wieder an dem Punkt, dass die meisten Pläne für Männer geschrieben sind. Ich meine diese Aussagen auch gar nicht auf den Leistungssport bezogen sondern im Einsteigerbereich/Hobbyniveau. Unsportliche Frauen haben eine größeren Kraftdefizit als unsportliche Männer. Das hat auf der einen Seite gesellschaftliche Gründe (z.B. Hobbys und Schönheitsideale in der Jugend) als auch biologische. Frauen bauen jedoch auch deutlich langsamer als Männer Muskulatur auf. Bei einem Zielzeit gerichteten Plan von der Stange kommt man als Frau daher schneller an die orthopädischen Grenzen, weil einfach die Muskulatur länger braucht sich passend auszubilden.

    Sag ich doch, die vielen, die ich im Training sehe (mehrheitlich laufend, nicht joggend), sehe ich im Wettkampf nicht mehr. Vermutlich laufen die aus anderen Gründen. Kann ja auch jeder machen wie er will.
    Vielleicht laufen sie aber auch nur bestimmte Wettkämpfe. Es gibt viele, die nur 1-2 WK im Jahr laufen. Nur weil du sie nicht im WK siehst, heißt es ja nicht dass sie nirgends starten.
    Mein Mann ist z.B. auch der Ansicht, bei uns gäbe es kaum noch Läufer. Dabei läuft er nur andere Strecken als die meisten anderen Läufer hier, und das auch noch zu unterschiedlichen Zeiten. Ich sehe immer mehr Läufer.


    Ich habe keine Knieprobleme, wahrscheinlich laufe ich nicht ökonomisch.
    Oder du weißt noch nichts von deinen Knieproblemen. Bei deinen Achillessehnenprobleme würde ich mal weiter oben in der Kette schauen. (wobei Knie auch nur ein Symptom wäre)

    Wahrscheinlich läufst du angestrengt und dein Mann locker, dann sieht es auf den ersten Blick natürlich aus, als ob er die Pace macht. Wer längere Zeit im Windschatten läuft, sollte aber eigentlich schon merken, bei wem er sich zu bedanken hat.
    Klar läuft er lockerer. Die anderen merken schon ganz deutlich wer die Pace macht/vorgibt, unsere Kommunikation ist da auch sehr eindeutig. Das Verhalten hat ehr andere Gründe. Mein Mann und ich sind aus unterschiedlichen Ethnien. Andere, unabhängig ihrer eigenen Herkunft, verunsichert es schon mal sehr im Umgang mit uns. Ich meine das jetzt auch gar nicht negativ. Gerade beim/nachdem Laufen, mit Sauerstoffschuld, kann das schon mal zu ungewollt komischen Verhalten führen.

  8. #1806
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    Die Woche lief etwas holprig weiter.
    Am Donnerstag fühlte ich mich noch nicht fit für Tempo, so gab es nur eine 9,01 km @6:15/km. Im Lauf hab es 5 Strides im sehr schnellen Bereich. Später noch eine Stunde Yoga.
    Am Freitag hatte ich immer noch das Gefühl, nicht wirklich erholt zu sein. Die letzten Wochen waren auch relativ intensiv für mich. Ich habe daher mich entschieden, diese Woche keine weiter Tempo Einheit mehr zu laufen und mir etwas Erholung zu gönnen. Gelaufen bin ich daher nur 8,02 km @6:12/km. Ich konnte es mir jedoch nicht verkneifen kurz mal anzuziehen, kam jedoch zu dem Schluss, dass die Entscheidung ganz richtig war. 3 Strides gab es dann auch noch.

    Für den heutigen Sonntag war wieder Sturm vorhergesagt. Mein Mann schlug vor, den Langen auf Samstag vorzuziehen. Ohne die 2. Q Einheit sprach nicht wirklich viel dagegen. Leider war es auch am Samstag sehr windig, wenn auch nicht so schlimm wie heute. Wir sind 26,01 km @6:33/km gelaufen. Ziel war das Restaurant am Stadtwald. Dort angekommen, hatte mein Mann doch keine Lust einzukehren. Wir haben dann 2,01 km @6:23/km angehängt und sind zu einem Asiaten in der Stadt. Waren das erste mal dort, sehr lecker!
    Heute gab es dann 5,01 @6:46/km km bei Sturm. Bei der kurzen Distanz kam ich nicht wirklich aus der Stadt raus, war ehr darauf bedacht von nichts herumfliegenden getroffen zu werden als dass mir Tempo irgendwie hätte wichtig sein können.

    Kraft und Yoga gab es in der 2 Wochenhälfte nicht mehr. Jetzt schauen wir mal, ob die Beine in der neuen Woche frischer sind.

    KW08

    Mo: 7,01 km @6:27/km , 60' Yoga
    Di: 13,02 km @6:08/km inkl. Fahrtspiel (2'on/1'off), 40' Kraft
    Mi: 11,02 km @6:31/km, 60' Yoga
    Do: 9,01 km @6:15/km, 60' Yoga
    Fr: 8,02 km @6:12/km
    Sa: 26,01 km @6:33/km + 2,01 km @6:23/km
    So: 5,01 km @6:46/km

    WKM: 81,11 km
    Fazit: Diese Woche hat sich die Ermüdung bemerkbar gemacht. Ich Habe versucht hier und da etwas raus zu nehmen. Ob es genug war, wird sich sicher diese Woche zeigen. Das Wetter wird zunehmend anstrengender. Ich hoffe, wir haben die Stürme bald überstanden. Drei Woche n stürmisches Wetter drückt schon sehr auf die Motivation.

    Insgesamt bin ich trotzdem relativ zufrieden. Das diese Woche durchwachsen war, liegt daran, dass ich die letzten Wochen hart trainiert habe. Das lief soweit ganz gut. Relativ erfolgreich war auch das Ergänzungstraining. Die Enge an der Hüfte ist inzwischen weg. Die Muskulatur ist gut gekräftigt, hier zeigt sich das 3 x die Woche Kraft erheblich mehr bewirkt als 2 x, also als in den früheren Vorbereitungen. Ich bin aktuell vermutlich deutlich stärker als in den letzten Jahren. Diese gute Verfassung ließ ich dann auch deutlich schneller Strides als bisher wagen und auch laufen. Fühlt sich gut an!
    Beim Gewicht hänge ich jedoch bei 79 kg fest, das sind 4 kg mehr als letztes Jahr um diese Zeit. Ich würde gern daran glauben, dass diese 4kg mehr Muskeln sind, wird aber leider sicher nicht so sein.

  9. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Biene77 (24.02.2020), Ethan (26.02.2020), spaceman_t (24.02.2020), todmirror (24.02.2020)

  10. #1807
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    Rosenmontag. Arbeitsfrei und Karnevalsscheu, perfekt für einen Tempolauf mit meinem Mann. Den Schwellenlauf habe ich schließlich nun lang genug vor mir hergeschoben. Da der Lange schon am Samstag war, sprach nichts gegen ein wenig Tempo heute. Geplant waren 6km @5:10-5:15/km. Eigentlich wollten wir am Nachmittag, für den Nachmittag war jedoch wieder über Windstärke 8 vorhergesagt. Ich entschied daher mittagslaufen zu gehen. passt meinem Mann zwar nicht, er lief dann jedoch trotzdem mit. Der Lauf selbst war ganz schön fordernd. Die erste KM fühlten sich zwar nicht ganz so hart an wie noch vor 3 Wochen als wir die 3 x 3 km im selben Tempo liefen, locker war jedoch auch was anderes. Es wurde jedoch immer besser, die Pace konnte ich gut halten bis wir in den Gegenwind kamen. Ab da wurde es immer schlechter, auf den nächsten 1,5 km wurde die Gesamtpace immer schlechter und war auch schon weit über den anvisierten Bereich raus. Es folgten dann zwar noch 700m mit Seitenwind, wo es dann wieder deutlich schneller lief, zur Ergebniskorrektur war das dann jedoch zu wenig. So wurden es 6 km @5:17/km. Zufrieden bin ich trotzdem, da die Belastung passte. Insgesamt 10,02 km @5:52/km
    Was aktuell gelaufenen Zeiten wert sind, werde ich wohl erst herausfinden, wenn das Wetter sich wieder beruhigt hat. Es fällt mir zur Zeit so gar nicht leicht einzuschätzen, ob das Training wirkt oder nicht. Ich fühle mich zwar so fit wie noch nie, laufe auch mehr Tempo als je zuvor, leider sind auf der Uhr jedoch keine großen Sprünge zu lesen. Hoffe daher, dass das tatsächlich am Wetter liegt.
    45' Krafttraining gab es dann auch wieder im Anschluss.

  11. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Biene77 (24.02.2020), todmirror (24.02.2020)

  12. #1808

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Nein, das Problem liegt weniger in den Genen sondern mehr darin, dass wir unsere Körper durch nichts tun heruntergewirtschaftet haben. Nein, die Schuld kann man nicht den Genen in die Schuhe schieben sondern nur an die eigene Nase fassen.
    Ich wollte niemandem irgendetwas in die Schuhe schieben, auch nicht den Genen. Du hast natürlich recht, dass wir durch nichts tun bzw. sitzende Tätigkeiten Haltungsschäden und Dysbalancen entwickeln, aber das betrifft in erster Linie Couch-Potatoes und Büromenschen. Der ambitionierte Freizeitathlet, der einfach nicht den Sprung in die Spitze schafft, wird davon weniger betroffen sein.

    Marquardt schreibt: "Genetik und Talent. Das sind die alles entscheidenden Faktoren. [...] Die Profis haben keinen Trick, sondern sind die elitäre Auswahl der verletzungsresistentesten und leistungsfähigsten Menschen unserer Zeit."

    Genetic Profiling wird heute bereits verwendet um Talente für den Leistungssport zu entdecken. In Zukunft wird man sich vielleicht nicht mehr auf das Entdecken beschränken.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Ich meine mit Vielstartern jedoch Marathonläufer und Ultras, die einmal im Monat oder öfter an der Startlinie für 42,2km und mehr stehen.
    Von der Sorte kenne ich nicht so viele, die meisten starten ein bis zwei Mal pro Jahr bei einem Marathon, einige zusätzlich noch als Pacemaker. Ich bezog mich da mehr auf die kürzeren Distanzen.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Da sind wir wieder an dem Punkt, dass die meisten Pläne für Männer geschrieben sind.
    Es gibt ja auch zahlreiche Laufbücher, die sich speziell an Frauen richten. Ich habe keines davon gelesen und kann nicht sagen, ob die etwas taugen. So ein richtiges Standardwerk scheint ncht dabei zu sein. Das von Steffny beinhaltet wohl auch Trainingspläne. Da könnte man mal vergleichen.

    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Vielleicht laufen sie aber auch nur bestimmte Wettkämpfe. Es gibt viele, die nur 1-2 WK im Jahr laufen. Nur weil du sie nicht im WK siehst, heißt es ja nicht dass sie nirgends starten.
    Kann natürlich sein, dass die alle nur bei speziellen Frauenläufen starten, wo ich das nicht so sehe, aber erstens gibt es davon hier in der Gegend gar nicht so viele und zweitens hatte ich bisher den Endruck, dass es da den meisten Teilnehmerinnen auch mehr um den Spass geht.

  13. #1809

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Rosenmontag. Arbeitsfrei und Karnevalsscheu, perfekt für einen Tempolauf mit meinem Mann. Den Schwellenlauf habe ich schließlich nun lang genug vor mir hergeschoben. Da der Lange schon am Samstag war, sprach nichts gegen ein wenig Tempo heute. Geplant waren 6km @5:10-5:15/km. Eigentlich wollten wir am Nachmittag, für den Nachmittag war jedoch wieder über Windstärke 8 vorhergesagt. Ich entschied daher mittagslaufen zu gehen. passt meinem Mann zwar nicht, er lief dann jedoch trotzdem mit. Der Lauf selbst war ganz schön fordernd. Die erste KM fühlten sich zwar nicht ganz so hart an wie noch vor 3 Wochen als wir die 3 x 3 km im selben Tempo liefen, locker war jedoch auch was anderes. Es wurde jedoch immer besser, die Pace konnte ich gut halten bis wir in den Gegenwind kamen. Ab da wurde es immer schlechter, auf den nächsten 1,5 km wurde die Gesamtpace immer schlechter und war auch schon weit über den anvisierten Bereich raus. Es folgten dann zwar noch 700m mit Seitenwind, wo es dann wieder deutlich schneller lief, zur Ergebniskorrektur war das dann jedoch zu wenig. So wurden es 6 km @5:17/km. Zufrieden bin ich trotzdem, da die Belastung passte. Insgesamt 10,02 km @5:52/km
    Was aktuell gelaufenen Zeiten wert sind, werde ich wohl erst herausfinden, wenn das Wetter sich wieder beruhigt hat. Es fällt mir zur Zeit so gar nicht leicht einzuschätzen, ob das Training wirkt oder nicht. Ich fühle mich zwar so fit wie noch nie, laufe auch mehr Tempo als je zuvor, leider sind auf der Uhr jedoch keine großen Sprünge zu lesen. Hoffe daher, dass das tatsächlich am Wetter liegt.
    45' Krafttraining gab es dann auch wieder im Anschluss.
    Hallo Catch,

    Ich lese mal bei dir mit. Ich mag die Abwechslung bei deinem Training (was ich bisher gelesen habe).

    Der Wind ist auch bei dir ein Thema...er geht mir so auf die Nerven, wirklich. So langsam ist es an der Zeit, dass es mal wieder Tage ohne so starken Gegenwind gibt. Drücken wir uns die Daumen.

    Viele Grüße,

    Chrissy

  14. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ChrissyHH:

    Catch-22 (26.02.2020)

  15. #1810
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    Hallo Chrissy,

    willkommen in meinem Thread
    Ja, der Wind ist aktuell eine Nummer für sich. Hier geht es vorerst wohl nur mit Wind weiter. Heute war es zu dem auch wieder deutlich kühler. Leider kein Schnee, den gab es wohl im Bergischen, aber nicht bei mir.
    Ich versuche es positiv zu sehen: lieber jetzt viel Wind als am 15.3., denn an dem Tag ist mein 10er. Letztes Jahr wurde der Lauf wegen Sturm abgesagt. Hoffe doch sehr, dass es sich bis dahin ausgewindet hat.

    Gestern bin ich 14 km @6:23/km gelaufen. Es war natürlich wieder einmal sehr windig. Auf der ersten Hälfte hat es außerdem fies geregnet, nicht lang dafür eiskalte Regentropfen, nicht gerade ideal wenn man in kurz/kurz unterwegs ist. Ich dachte, ich könnte es wagen 9 Strides gab es innerhalb des Laufes.
    Heute war es wieder eine ganze Spur kälter, knapp über 0°C bei meinem 7,01 km @6:35/km. Luft hat nach Schnee geschmeckt, leider bisher noch keine Flocken hier zu sehen. Abends gab es eine Stunde Yoga.

    Aktuell habe ich den Eindruck, dass sich meine Grundschnelligkeit sehr verbessert hat. Strides sind um einiges schneller als früher, dabei kontrolliert und locker gelaufen.
    Dummerweise dünkt mich, dass das Training in Sachen Hannover Marathon mir nicht viel bringen wird, da es erst mal meine Schwäche im Schnellenbereich ausbügelt. Langfristig ist das natürlich alles andere als verkehrt und sicher interessant, was dann im Jahresverlauf bei den 10ern drin sein wird. Auch beim Marathon wird es sicher ankommen, nur eben nicht so bald. Ich werde also wie gehabt weiter machen, da die Richtung richtig zu sein scheint, auch wenn es erst einmal nicht viel zählbares geben wird.
    Ich kann mich aber natürlich auch täuschen, da bei den aktuellen Verhältnissen Verbesserungen bei den kurzen Sachen deutlicher sind als auf langer Kante mit viel Wind.

  16. #1811
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    Gestern schmeckte die Luft nach Schnee, heute war es dann soweit. Nachmittags fing es an zu schneien. Juhu! Das Lauftraining wird dadurch natürlich nicht einfacher.
    Heute wollte ich eigentlich Intervalle auf der Bahn laufen, mir war jedoch gestern schon klar, dass es mir dafür heute vermutlich zu kalt sein würde. Vormittags hatte ich mich daher entschieden stattdessen ein progressives Läufchen zu machen. Als dann der Schnee kam, dachte ich es wird nichts mit Tempo.
    Nach Feierabend auf dem Heimweg überlegte ich, ob nicht vielleicht doch etwas Tempo drin sein könnte. Meine Uhr programmierte ich daher für Minuten Intervalle, so optimistisch wie ich bin.
    Die Verhältnisse haben natürlich gar kein Tempo zugelassen. Es gab also ganz gemütliches Tempo bei Schneegestöber und Schneematsch. War trotzdem sehr schön. Ich hatte vermutlich bei den ganzen 10,02 km @6:40/km ein breites Grinsen im Gesicht. Später gab es 45' Yoga.

    Für Tempo morgen sieht es aktuell schlecht aus. Ich werde spontan entscheiden, was ich mache.

  17. #1812
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    Am Freitag war der ganze schöne Schnee wieder Geschichte, nicht mal mehr Matsch lag auf den Straßen. Ich habe die Gelegenheit genutzt die Minuten Intervalle, die am Donnerstag einprogrammiert hatte, zu laufen. Vorgenommen hatte ich mir 10-12 x (1'on/1'off). Das lief sich dann auch ganz gut. Geworden sind es 11. Der 12. wäre mit direkten Gegenwind gewesen, da war ich dann aber schon gut erschöpft und sah es nicht für notwendig mich vom Wind runterziehen zu lassen. Die 11 gingen im Schnitt mit 4:43/km, was theoretisches 5KRT und ein wenig schneller entspricht. Bei Auslaufen begegnete ich einer Laufanfängerin, junges Ding, Papa kenne ich. Ich hab sie jetzt ein paar mal gesehen. Sie versuch es mit Laufen/Gehen, sprintet jedoch die Laufabschnitte. Anfangs geht es noch, am Ende schafft sie dann kaum noch 20m in den Laufabschnitten am Stück zu laufen. Einmal sind wir entgegen gesetzt gelaufen, einmal lief ich mit Tempo an ihr vorbei. Diesmal bei Auslaufen nahm ich mir jedoch etwas Zeit für sie. Wir gingen ein Stück gemeinsam, ich bot ihr an beim nächsten Laufabschnitt ihr die Pace vorzugeben, damit sie nicht wieder los sprintet. Da es auch ziemlich am Ende ihrer Runde war habe ich 6:00/km vorgegen, konnte sie dann auch trotz Vorermüdung von der Sprinterei gut mitlaufen. Wir liefen jedoch nur ein paar 100m, damit aber schon deutlich länger am Stück als sie alleine. Ich gab ihr dann noch den Rat, dass sie ruhig flotter laufen soll, wenn sie 1-2 km in der Intensität am Stück kann. Ist ein junges Ding, hat sie vermutlich schon drauf, wenn sie aufhört auf ihre App zu hören.
    Bei mir wurden es somit 10km, 8km @5:58/km und 2km @7:05/km. Im Anschluss gab es 45' Krafttraining.

    Heute gab es nur eine kleine Runde 7,01km @6:21/km. Evtl. später noch etwas Yoga. Morgen dann den ersten 30er dieser Vorbereitung.

  18. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Biene77 (01.03.2020), Mutinho (01.03.2020)

  19. #1813

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Diesmal bei Auslaufen nahm ich mir jedoch etwas Zeit für sie. Wir gingen ein Stück gemeinsam, ich bot ihr an beim nächsten Laufabschnitt ihr die Pace vorzugeben, damit sie nicht wieder los sprintet. Da es auch ziemlich am Ende ihrer Runde war habe ich 6:00/km vorgegen, konnte sie dann auch trotz Vorermüdung von der Sprinterei gut mitlaufen. Wir liefen jedoch nur ein paar 100m, damit aber schon deutlich länger am Stück als sie alleine. Ich gab ihr dann noch den Rat, dass sie ruhig flotter laufen soll, wenn sie 1-2 km in der Intensität am Stück kann. Ist ein junges Ding, hat sie vermutlich schon drauf, wenn sie aufhört auf ihre App zu hören.


    Heute gab es nur eine kleine Runde 7,01km @6:21/km. Evtl. später noch etwas Yoga. Morgen dann den ersten 30er dieser Vorbereitung.
    Das finde ich eine super Geste von dir. Ich hätte mich sehr darüber gefreut, damals bei meinen ersten Laufschritten. Die war dir bestimmt auch dankbar.

    Ich wünsche dir einen guten ersten 30er morgen!

  20. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von ChrissyHH:

    Biene77 (01.03.2020), Catch-22 (01.03.2020)

  21. #1814
    Avatar von Biene77
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    Zitat Zitat von ChrissyHH Beitrag anzeigen
    Das finde ich eine super Geste von dir. Ich hätte mich sehr darüber gefreut, damals bei meinen ersten Laufschritten. Die war dir bestimmt auch dankbar.

    Ich wünsche dir einen guten ersten 30er morgen!
    +1
    Viele Grüße Biene

  22. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Biene77:

    Catch-22 (01.03.2020)

  23. #1815
    Avatar von Catch-22
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    Ich hab mich ja auch ein wenig verantwortlich gefühlt, da ich sehr regelmäßig an ihrem zuhause vorbei laufe und ihr Papa mich kennt. Da wir auch die selbe Herkunft haben, war meine Lauferei bei denen zuhause sicher schon Thema. Sie hat mich dann auch gleich gefragt, ob ich denn täglich laufe

    Yoga hab ich gestern Abend nicht mehr gemacht. Eigentlich wollte ich, wir haben denn jedoch den US Trials Marathon angemacht. Das fand ich so spannend, Yoga war da schnell vergessen.

    Heute dann der Lange. Neue Strecke mit unbekannten Abschnitten, quasi komplett flach aber leider mit viel Gegenwind. Sonderlich abwechslungsreich war es nicht. viele lange Geraden, hier und da ein Dorf. Einmal haben wir unsere Abzweigung verpasst, da waren wir jedoch schon fast im bekannten Gebiet. Mit etwas improvisieren wurden es dann 32 km @6:23/km. Für den Kopf war es nicht ganz einfach, da es sich zeitweise wie eine endlose Gerade angefühlt hat, aber das kennt man hier. Mainzer Landstraße ist nicht dagegen.
    35' Kraft im Anschluss.

    KW09

    Mo: 10,00 km @5:52/km inkl, TDL 6lkm @5:17Km , 45' Kraft
    Di: 14,00 km @6:23/km inkl. 9 Strides
    Mi: 7,01 km @6:35/km, 60' Yoga
    Do: 10,02 km @6:40/km, 45' Yoga
    Fr: 8,00 km @5:59/km inkl. 11 x 1' on/off + 2,01 km @7:05/km auslaufen, 45' Kraft
    Sa: 7,01 km @6:21/km
    So: 32,01 km @6:23/km, 35' Kraft

    WKM: 90,06 km
    Fazit: Flott fing die Woche an. Der TDL am Montag war gut platziert und war bis zur nächsten Q Einheit auch verdaut. Donnerstag gab es endlich den erste (und vermutlich auch letzten) Schneelauf des Jahres. Gant tolle Abwechslung, trotz schwieriger Verhältnisse. Die zweite Q Einheit verschob sich durch den Schnee auf Freitag, durch die nähe zum Langen bin ich dann nur Minutenintervalle gelaufen, die es trotzdem in sich hatten. Heute zum Langen waren die Beine top. 32 gute km sind es dann geworden. Nun schauen wir mal, wie der ü30er verdaut wird und ob nächste Woche 2 Q Einheiten drin sind oder nicht.

  24. Folgenden 6 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Bernd79 (02.03.2020), Biene77 (01.03.2020), dicke_Wade (02.03.2020), Ethan (02.03.2020), Fred128 (02.03.2020), Mutinho (01.03.2020)

  25. #1816
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Mit etwas improvisieren wurden es dann 32 km @6:23/km.
    Klasse LaLa!

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  26. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von dicke_Wade:

    Catch-22 (04.03.2020)

  27. #1817
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    Danke, Tommi. Ja, der laLa war richtig gut gelaufen.

    Aktuell bin ich immer noch im Erholungmodus. Die Langen um die 30km und mehr verdaue ich leider nicht so gut. Orthopädie ist gut, Muskulatur auch, aber Herzkreislaufsystem war heute immer noch nicht ganz erholt. Wobei mein Ruhepuls schon seit einer Woche etwas erhöht ist. Er ist zwar wieder im Abwärtstrend aber eben noch nicht da wo er hingehört.
    Es ist jedoch hauptsächlich die gefühlte Erschöpfung, die mich in den letzten Tagen etwas kürzer treten ließ. Schließlich kenne ich es von den früheren Vorbereitungen, bisschen Erfahrung ist da und die sagte auch heute noch "nur die Ruhe, morgen ist auch noch ein Tag". Ich habe daher die für heute geplanten Intervalle auf morgen verschoben.
    Am Montag bin ich 7 km @6:40/km gelaufen, abends gab es 50' Yoga. Gestern wurden es 13 km @6:27/km und heute waren es 8 km @6:23/km, alle bei um die 70% Puls. Beim Laufen geht es also den Puls niedrig zu halten, bzw. ihn hoch zu kriegen ist richtig anstrengen, wenn ich mich wie die letzten Tage fühle. Es fühlt sich immer so an, als hätte das Herz kein bock/kraft höher zu schlagen also lasse ich es sein und erhole mich.

    Morgen müsste es jedoch durch sein, dann gibt es die für heute geplanten Intervalle. Das wird dann diese Woche die einzige Q Einheit sein. Ich überlege jedoch den Langen am WE mit Endbeschleunigung zu laufen, dafür nicht ganz so lang. Nächste Woche ist dann Tapern mit 2 Ruhetagen für den 10er geplant. Sollte dieser ausfallen, dann würde ich den 35er auf nächsten Sonntag vorziehen und könnte den dann erholt laufen. Mit etwas Glück muss ich den dann nicht all zu lang verdauen. Ich werde also das Beste aus der Situation machen. Aktuell hoffe ich jedoch noch, dass der 10er statt findet, auch wenn es im Rhein-Erft-Kreis den ersten Corona Fall gab.

  28. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Kralle (04.03.2020)

  29. #1818
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    Am Donnerstag fühlte ich mich zwar wieder so weit erholt um Tempo zu laufen, jedoch war es so gar nicht mein Tag. Dauerregen, Wind und falsches/spätes Mittagessen machte den Lauf zu einem schweren Unterfangen. Ich lief zwar wie geplant los, es sollten 4 x 2000m werden. Die ersten bin ich gelaufen, jedoch deutlich langsamer als geplant. Dann setzten Bauchweh ein. Die 2. Wiederholung habe ich angefangen und abgebrochen. Bin dann unvollendeter Dinge nach Hause gelaufen. Geworden sind es 10,01 km @6:15/km.
    Unterwegs habe ich noch überlegt, ob ich es am Freitag noch mal wagen soll. Habe mich jedoch dagegen entschieden. Irgendwann muss halt auch Schluss sein mit warten auf Fit genug für Tempo sein. Also habe ich zuhause direkt meine Krafteinheit gemacht, damit ich am Freitag ja nicht auf dumme Gedanken komme. Das Zusatztraining kam diese Woche so schon zu kurz, die 40' mussten also sein.

    Gestern habe ich mir dann einen schönen Lauf gegönnt und bin zur Hardtburg gelaufen. 16.31 km @6:20/km, wellig Es lief richtig gut, Beine waren frisch wie lange nicht mehr,

    Für heute gab es eine Planänderung, die uns erlaubte den Langen vorzuziehen. Eigentlich waren 27km mit EB geplant, es sollte jedoch etwas anders kommt. Unser Stamm-Biergarten hat dieses Wochenende Saisoneröffnung. Mein Mann hatte große Lust dort hin zu laufen, ich auch. Also umgeplant, dummerweise geht es zum Biergarten ehr bergauf und dann auch noch im Gegenwind, für EB ist die Strecke also nicht. Wir haben uns daher für 4 x 3 km schnell entschieden, bei den Gegebenheiten nicht nach Pace dafür Belastungsgefühl. Die schnellen 3 km Abschnitte gingen in 5:37/km, 5:36/km, 5:45/km und 5:44/km, dazwischen immer 3km im Dauerlauftempo. Das geht für die Strecke und mit den 16 km vom Vortag in Ordnung. Insgesamt 27,01 km @6:08/km
    Da wir im Anschluss im Biergarten waren, gab es kein Krafttraining.

    Morgen dann nur noch eine kleine Runde. Nächste Woche dann etwas Regeneration/Tapering für den 10er.

  30. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Friemel (08.03.2020)

  31. #1819
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    Heute hatte ich etwas arg müde Beine von den letzten zwei Tagen. 7,01 km @6:33/km kamen heute trotzdem zusammen. Die Krafteinheit von gestern habe ich dann auch gleich nachgeholt, 30'

    KW10

    Mo: 7,02 km @6:40/km , 50' Yoga
    Di: 13,01 km @6:27/km
    Mi: 8,01 km @6:23/km
    Do: 10,01 km @6:15/km, Intervalle abgebrochen, 40' Kraft
    Fr: 16,31 km @6:20/km, wellig
    Sa: 27,01 km @6:08/km inkl. 4 x 3 km @MRT Belastung, wellig
    So: 7,01 km @6:33/km, 30' Kraft

    WKM: 88,38 km
    Fazit: Es hat dann doch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich wieder erholt vom 32er gefühlt hatte. Leider war dann bei den Intervallen aufgrund der Bedingungen trotzdem der Wurm drin, so dass ich sie dann am Donnerstag abgebrochen habe. Insgesamt war die Woche daher ehr mit regenerativem Charakter. Auch das Ergänzungstraining wurde etwas zurückgefahren. Freitag und Samstag hatten es dann doch in sich. Über 16 km am Freitag und am Samstag 27km mit etwas Tempoanteil. Das war schon nicht schlecht und eine doch ganz gute Kombi, da ich es sicher schneller verdaut haben werde als so einen 32er. Also doch noch einen zufriedenen Wochenabschluss hinbekommen.

    Nächste Woche soll es den 10er geben, wenn er nicht doch noch abgesagt wird. Und dann ist auch höchste Zeit wieder mehr für den Marathon zu machen, also mehr MRT Laufen. Aktuell ist die Lockerheit in den Beinen im Bereich des MRT mir abhanden gekommen. Das kenne ich, passiert mir immer wenn ich mich auf die schnelleren Tempi konzentriere und die Dauerläufe dadurch langsamer (erholsamer) werde (müssen). Die nächsten 7 Woche (bzw. abzüglich der 10er Woche 6) reichen hoffentlich aus um wieder zur Lockerheit zu finden, dann hoffentlich im etwas schnelleren Bereich als zuvor.

    Ich habe mich entschieden im Starterfaden die nächste Zeit nicht mehr mit zu lesen, da ich die Angst vor Marathonabsagen zum jetzigen Zeitpunkt sehr destruktiv finde. Bis zu den Marathons kann sich schließlich noch viel ändern. Hinzukommt, dass ich mein Training einfach gern umsetze und es nicht unter dem Aspekt "nur für den Marathon" sehe. Im Idealfall ist der Marathon für mich nur eine Bestätigung des Trainings, nicht der Trainingsgrund.
    Für Tapermadness ist es mir einfach noch zu früh, ich mag mich da auch nicht anstecken lassen. Ist also nur Selbstschutz bzw Egoismus, seht es wie ihr wollt, ist aber nicht bös gemeint und sicher nicht dauerhaft.
    Zuletzt überarbeitet von Catch-22 (08.03.2020 um 19:48 Uhr)

  32. Folgenden 4 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Biene77 (08.03.2020), dicke_Wade (08.03.2020), Ethan (08.03.2020), todmirror (08.03.2020)

  33. #1820
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    Dieser Corona Hype ist echt schrecklich. Jetzt habe ich mich schon soweit anstecken lassen, dass ich mehrfach am Tag auf der Veranstaltungsseite vom 10er nachschaue
    Heute gab es ein kleines Ründchen mit entspannten 9,01 km @6:32/km. Leider ging mir unterwegs meine 310XT kaputt. Also nicht die Uhr selbst aber die Schließe des Armbands. Bis auf den Federsteg habe ich alles zusammen. Werde es mal morgen zum Uhrmacher/Juwelier bringen, hoffe der hat einen passenden Federsteg. Mein Mann meinte mit dem Monster könnte ich mich nicht bei einem Juwelier blicken lassen, ich solle besser in ein Smartphone Repair Shop gehen. Ist mir aber egal. Ich werde trotzdem erst beim Juwelier fragen.

    Yoga hab ich heute sein lassen und werde vermutlich wie sonst auch in einer WK Woche aufs Yoga verzichten.

    Tommi, die Wade , hat mich gefragt, womit ich die Heatmaps letztens erstellt habe. Das war mit Runalyze. Strava Premium hat eine ähnliche Funktion, ohne Premium kann man sich auf http://www.jonathanokeeffe.com/strava/map.php Heatmap der eigenen Strava Läufe erstellen lassen. Anders als bei Runalyze kann man dort im Hintergrund die Karte anzeigen lassen. Hab ich jetzt auch gleich mal genutzt für die Läufe der letzten drei Jahre.

    Wie man sieht, ist es eine Lüge, wenn behauptet wird, dass ich jede Straße und jeden Schleichweg hier kennen täte. Es gibt noch einiges zu entdecken. Ich laufe viel zu oft schon bekannte Wege! ich bin in den letzten drei Jahren nicht arg weit gekommen
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  34. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    arnejo (10.03.2020)

  35. #1821
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    Findet dein 10er statt am Wochenende?
    Viele Grüße Biene

  36. #1822
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    Ja, findet statt Die Kinder und Schülerläufe wurden verschoben und die Teilnehmerzahl vermutlich so auf um die 750 gedrückt. Es wird drum gebeten, dass nur gemeldete Läufer erscheinen und Zuschauer daheim bleiben. Sieht also aktuell gut aus.

    Mit meiner Uhr sieht es auch wieder gut aus. Der nette Juwelier hat es gerichtet.

    Mit dem Training lief es jedoch nur so lala. Gestern wollte ich eigentlich noch mal ein paar 1000er im WK Tempolaufe, da jedoch noch nicht klar war, ob mein Lauf stattfindet, ließ ich es sein und lief nur 7,01 km @6:17/km mit 5 Strides.
    Heute war ich hin und her gerissen, ob ich die 1000er nachholen soll oder was im MRT laufen. Wie immer wenn man sich nicht entscheiden kann, kam am Ende nichts halbes und nichts ganzes raus. Es war sehr windig, fing dann auch zu regnen an, Klamotten waren ziemlich bald sehr nass. Mir ist dann die Lust doch arg vergangen. Es wurde somit ein Fahrtspiel mit sowohl MRT als auch 10K Anteil. Insgesamt 8,01 km @5:50/km. Im Anschluss 30' Kraft.

    Jetzt zwei Tage Pause. Kein Laufen nach 107 Tagen. Mal schauen wie die Beine sich danach anfühlen, Samstag wird es 5km mit Strides geben und am Sonntag den 10er. Die Luft ist eigentlich im Moment etwas raus, k.A. was an Zeit drin ist. Starke Böen sind auch schon wieder vorhergesagt. Waldwege könnten auch matschig vom Regen der letzten Wochen sein. Wird ein interessanter Lauf.

  37. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Catch-22:

    Biene77 (11.03.2020)

  38. #1823
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    Du wirst das Ding schon schaukeln

    Da hast du aber echt Glück, dass der Lauf noch nicht abgesat wurde. Nächste Woche ist bei uns ums Eck ein 5er bzw. 10er. Letztes Jahr waren es 400 Teilnehmer. Dieser ist abgesagt.

    Heute schon wünsche ich dir viel Erfolg aber vor allem viel Spaß!
    Viele Grüße Biene

  39. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Biene77:

    Catch-22 (11.03.2020)

  40. #1824
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    Bisschen Glück ist sicher dabei
    Ich hab mir jedoch schon die ganzen letzten Tage gedacht, dass sie alles versuchen werden den Lauf stattfinden zu lassen. Letztes Jahr fanden die Kinder und Schülerläufe statt, alles danach musste wegen einem Orkan abgesagt werden, auch der Hautplauf, der zur Laufserie gehört.
    Ich war mir daher sehr sicher, dass es klappen wird. Nur gestern als es die Begrenzung auf 1000 Teilnehmer/Großveranstaltung gab, wurde ich etwas hibbelig. Dachte mir schon, dass es nur fair wäre, wenn sie diesmal auf die Kinderläufe verzichten. Ich habe wohl eine telepathische Verbindung zu den Veranstaltern

    Aber sicher kann man sich aktuell trotzdem nicht sein. Bis zum Startschuss wird gebibbert.

  41. #1825

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    Ich bin auch genervt von der Corona Hysterie. Die Kantine, wo ich Mittags meistens essen gehe, ist jetzt für externe geschlossen, dann werde ich wohl öfter den Thailänder aufsuchen müssen, da kann man auch gut essen, braucht aber mehr Zeit.

    Hier gibt es auch viele Absagen, von Laufveranstaltungen. Ich wollte eigentlich nächste Woche beim Erlanger Winterwaldlauf 15 km laufen, war in den Vorjahren immer eine schöne Veranstaltung - heute abgesagt. Jetzt überlege ich spontan am Samstag in Neuhausen über 10 km zu starten, der ist (noch?) nicht abgesagt.

    Ich wünsche dir, dass dein Lauf stattfindet und natürlich, dass du einen guten Lauf hast. Stell dir einfach vor ein Schwarm Viren verfolgt dich, oder ein Rudel Viren-Hysteriker, ja nachdem was dich mehr antreibt...

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