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  1. #1

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    Frage Ziehen in der Ferse - überlastet - was nun???

    Hallo Zusammen,

    ich bin ganz neu hier und habe schon einiges bei euch gelesen und gelernt sonst hätt´ ich das Laufen schon längst wieder hingeschmissen .....

    Zu mir: Ich bin seit 8 Jahren Nichtraucherin, habe kein Übergewicht und eine gute Körperhaltung und bin/ war grundsätzlich nicht völlig unsportlich (als Kind und Teenie Leistungssport Kunstturnen), bin also keine "Bewegungslegasthenikerin".

    Habe aber - faulheitsbedingt - jahrzehnte lang so gut wie gar keinen Sport gemacht und Mitte März 2016 - also vor ca. 3,5 Monaten - mit dem Laufen angefangen um etwas für meine Fitness zu tun da ich berufsbedingt den ganzen Tag "am Schreibtisch sitze" und in der Vergangenheit immer wieder mit Bandscheibenvorfällen im HWS-Bereich und Problemen im Lendenwirbelbereich zu kämpfen hatte.

    Habe anfangs sehr viele Gehpausen (200 Schritte laufen, 200 Schritte Gehen im Wechsel) eingelegt und die Laufeinheiten langsam gesteigert.

    Nachdem ich anfangs viel zu schnell unterwegswar (müde und kaputt nach dem Laufen) habe ich mir einen Pulsmesser zugelegt und laufe nun mit einem Puls zwischen 130 und 144 für mein Alter (51) Größe 1,64 und Gewicht (56/ 57 Kilo) OK.

    Ich laufe drei mal in der Woche und inzwischen laufe ich eine gute Stunde am Stück und seit ca. einer Woche zieht es hin und wieder schmerzhaft in meiner linken Ferse. Es ist kein Dauerschmerz (auch kein Muskelkater) aber nach dem Laufen habe ich Mühe meine Laufschuhe auszuziehen weil es sich an fühlt als wären am linken Bein hinten die Sehnen zu kurz geworden, fast wie ein Krampf (ja, ich nehme Magnesium )

    Bei Hochziehen des Fußes bei durchgestrecktem Bein (oder beim Herunterbeugen bei ausgestreckten Beinen) kommt es vor, dass ein blitzartiger, brennender Schmerz hinten von der Ferse (unterm Fuß) ausgehend hinten durchs ganze Bein fährt das ist furchtar unangenehm. Und es ist nur links, nicht rechts. (Links ist mein "Sprungbein" falls das was aussagt)

    Anfangs war im Ruhezustand Nichts aber neuerdings brennt und prickelt es unter der Ferse auch (ganz leicht) im Ruhezustand und ich bin unsicher, ob ich weiterlaufen kann oder die Laufzeit reduzieren (halbieren?) oder pausieren (und ggf. zum Arzt gehen) sollte. Was mach ich falsch - was kann das sein???

    Weil es beruflich nicht anders geht laufe ich immer dienstags, mittwochs und freitags.

    Ich denke ich bin damit nicht so ganz alleine und könnte mir vorstellen, dass dies ein typisches Anfängerproblem (Überbelastung) ist.

    Ganz viele liebe Grüße - freue mich auf eure Antworten
    Birgit

  2. #2
    Alderamin
    Gast

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    Erst mal pausieren, bis Du im Ruhezustand nichts mehr spürst, und nur ganz vorsichtig und kurz wieder einsteigen, bei Schmerz dann sofort aufhören. Wenn es aber nicht bald besser wird, zum Arzt, der wird Dich möglicherweise zum Röntgen oder MRT schicken. Das kann alles mögliche sein, Sehnenreizung, Fersensporn bis hin zum Ermüdungsbruch.

    Ursache kann zu schnelle Steigerung / zu wenig Regeneration oder falsche Lauftechnik oder der falsche Schuh. Das kann man ohne Dich beim Laufen zu sehen unmöglich aus der Ferne feststellen. Nur der Arzt kann Dir genaueres sagen.

  3. #3

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    Hallo alderamin,

    vielen Dank für deine Antwort ,

    ... die ich befürchtet habe aber nicht lesen wollte .....

    komme gerade vom Laufen wieder rein, - heute aber nur 40 Minuten.

    Habe festgestellt, dass ich beim Laufen davon überhaupt gar nichts merke - seltsam .

    Denke auch, dass ich zu schnell gesteigert habe, man ist halt keine 20 mehr ....

    Habe vor dem Kauf meiner Laufschuhe eine kleine Laufanalyse machen gelassen und laufe ganz normal und in guter Körperhaltung, Fußstellung optimal geradeaus. Mache auch keine zu großen oder zu kleine Schritte und rolle den Fuß gut ab daran kann es eigentlich nicht liegen.

    Habe extrem schmale Füße und laufe in Asics Gel-Cumulus 17 (Weite 2 a - schmal) die mir aber immer noch zu breit sind.

    OK; also erstmal pausieren bis ich nix mehr merke im Ruhezustand.

    Das Kribbeln ist nur ganz leicht aber ich will mir keinen bleibenden Schaden holen, da ich ja noch ein paar Jahre weiterlaufen will.

    Viele liebe Grüße und hezlichen Dank
    Birgit

  4. #4
    Alderamin
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    Na ja, wenn's beim Laufen nicht weh tut und nur noch "kribbelt" klingt es dann ja eher nach einer temporären Sache, aber behalte es im Auge und steigere Dich langsam mit ausreichend Pausen. Ich habe beim Einstieg bis zu 3 Wochen pausiert, wenn die Achillessehne oder das Knie schmerzten. Das war dann aber schon ein deutliches Ziehen und Zwicken, das auch beim Laufen weh tat. Zum Arzt bin ich erst mit einem richtig dicken Fuß, aber dann war's auch entsprechend ernst.

  5. #5
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Nein, es ist nicht seltsam, wenn du beim Laufen kaum bis nichts spürst. Beginnende Sehnenentzündungen sind so fies und gaukeln schönes Wetter vor. Umfänge und Tempo reduzieren. Und Dehnen dehnen dehnen! Such mal hier im Forum nach Achillessehe und Fersensporn und Plantarsehne. Da gibs viele Erfahrungsberichte und Hilfe.

    Gruss Tommi

  6. #6

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    ausreichend Pausen, liebe(-r) Alderamin, sind auch mein Problem denn ich laufe ja zwei Tager hintereinander (dienstgs und mittwochs) und das ist wohl auch nicht gerade gut .

    Hallo lieber Tommy ,

    vielen Dank auch für deine Antwort, ich denke auch, dass es mit der Achillessehne - und dem Ganzen was damit in Zusammenhang steht - zu tun haben wird. Hatte gehöfft, es wäre nur ein etwas intensiverer "Muskelkater" aber (leichten) Mustkelkater hatte ich lediglich ganz am Anfang und nach dem ersten einstündigen Lauf.

    Habe gerade im Garten ein paar Sommer-Pflanzen eingesetzt (in der stillen Hoffnung, dass der Sommer auch mal in Köln vorbeischaut) und da merkte ich wieder dieses fiese Ziehen/ Reißen von der Ferse bis in die Kniekehle bei nichtmal komplett ausgestrecktem Bein . Hab mich echt erschrocken ..... - hätte heute besser aufs Laufen verzichtet aber ich habe Angst, dass ich dann irgendwann wieder ganz von vorne anfangen muss.

    Jetzt hier im Sitzen prickelt die Ferse nun mehr als heute Morgen und ein Strang in der linken Wade prickelt leise mit aber - wie du schon sagst - ich werde das wohl ernster nehmen müssen und noch mehr ´ runterfahren mit dem Training und auch mal lesen was es zu den Themen Achillessehne Fersensport und Plantarsehne.

    Das ist ja echt gemein - da tut man endlich was für die Gesundheit und dann macht eine der Körper ´nen Strich durch diese Rechnung.

    Dehnen mach´ ich derzeit gar nicht und ich habe sogar den Eindruck, dass ich durch das Laufen etwas die Elastizität in den Beinen verliere.

    Viele liebe Grüße und vielen Dank für deine Antwort
    Birgit

  7. #7

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    es wird schlimmer ..... und ich habe einen leichten Dauerschmerz unter der Ferse. ... war heute nicht Laufen und werde dies die nächsten Tage wohl auch nicht tun ......

    ... und ich habe mich durchs Internet gelesen und ich muss wohl tatsächlich ein paar Wochen pausieren - grauenhafte Vorstellung - und nächste Woche mal zu einem Sportmediziner und ggf. zum MRT gehen. Werde hier in Kön schon einen finden der mir (ggf. noch) mehr dazu sagen kann ..... Auf Fersensporn oder Achillessehnenriss hab ich keine Lust

    Überlege gerade was ich derzeit anstelle des Laufens machen kann denn ich will die neu erworbene Fitness nicht wieder ganz verlieren, bin ziemlich sauer auf meinen *doofen linken Fuß*. Warum kann denn nicht mal einfach nur "alles gut" sein ....

    Traurige Grüße
    Birgit

  8. #8

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    Hallo Birgit,

    ich kann deinen Frust sehr gut nachvollziehen, hatte selbst immer wieder mit Achillessehnenproblemen zu tun :(

    Daher weiß ich: eine Laufpause lässt sich überleben ;) Man kann sogar fit bleiben während dessen.
    Sportliches! Radfahren ist eine gute Alternative, Schwimmen oder Aquajogging evtl eine noch bessere. Ich habe damals die Gelegenheit genutzt, Kraulen zu lernen - und als - scheinbar geborene - Bleiente einen tollen neuen Sport für mich entdeckt, der fit macht (noch mehr Ganzkörpertraining als Laufen!), eine gute Figur macht und nicht sooo viel Zeitaufwand bedeutet. Je nachdem, was der Arzt sagt, ist auch Krafttraining möglich (Eigengewichtsübungen, wenn du kein Studio magst).

    Falls es Achilles ist, was ich dir nicht wünsche, brauchst du Geduld. Anderes dauert vielleicht nicht so lang.

    Gute Besserung!

  9. #9

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    Hallo liebe rotbaeckchen ,

    vielen lieben Dank für deine umfangreiche und aufbauende Antwort . Ja, ich denke auch, dass ich auch mal ein paar Tage ohne Laufen aushalten werde - im Urlaub ging es ja auch . Habe heute schon festgestellt, wie gut sanftes Dehnen der Achillessehne tut. Ich müsste auch Fußgymnastik betreiben zur Kräftigung der Muskulatur aber ich finde Fußgymnastik ziemlich doof .

    Da ich auf Homöopathie schwöre - bei meinen 5 Kaninchen bewirkt die Homöopathie wahre Wunder (wo das Latein der Tierärzte am Ende ist) - habe heute mal gegooglet wie ich das behandeln kann nachdem ich herausgefunden habe, dass es wohl ein beginnender Fersensporn aufgrund der Überbelastung der letzten Wochen ist.

    Werde das natürlich noch abklären lassen - MRT oder Röntgen und vielleicht hat der Sport-Orthopäde auch noch ein paar Test auf Lager .

    Das homöopathische Mittel der Wahl wäre bei meiner wagen Selbstdiagnose erstmal Solanum malacoxylon. Ggf. auch Hekla Lava oder Ruta.

    Schwimmen finde ich toll aber nur in natürlichen Gewässern denn ich mag keine Schwimmbäder und mir fehlt auch die zeit zum Schwimmen da ich berufstätig bin. Laufen geht in den Mittagspausen an den Heimarbeitstagen aber zum nächsten Schwimmbad ist es sehr weit.
    ________________________________________ ________________________________________ _______________________
    Zum thema Homöopathie - wen das interessiert - eine aktuelle Geschichte:

    Kaninchenopi Robert (10 Jahre) konnte kaum noch hoppeln, war zeitweise partiell gelähmt (knickte hinten weg, fiel um - armes Hasi, es war ganz furchtbar) und wir dachten, wir müssten ihn erlösen lassen aber seit er homöopathisch behandelt wird ist alles wieder gut. Nachdem er mit Globuli in C-30-Potenz (rhus toxicodendron und Ruta) stabilisiert wurde bekommt er nun seit Wochen schon eine ausgetüftelte Q-Potenz von der Tierheilpraktikerin die ihm super hilft und die er bis an sein Lebernsende nehmen kann, völlig ohne Nebenwirkungen. Er hat altersbedingte Probleme mit der Lendenwirbelsäule die zu Lähmungen der Hinterläufe führen. (Ein Kaninchen ist mit 10 Jahren wie ein 90-jähriger Mensch)
    ________________________________________ ________________________________________ _______________________
    Ganz viele liebe Grüße
    Birgit

  10. #10
    Alderamin
    Gast

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    Zitat Zitat von Birgitle Beitrag anzeigen
    Schwimmen finde ich toll aber nur in natürlichen Gewässern denn ich mag keine Schwimmbäder und mir fehlt auch die zeit zum Schwimmen da ich berufstätig bin. Laufen geht in den Mittagspausen an den Heimarbeitstagen aber zum nächsten Schwimmbad ist es sehr weit.
    Na ja, wenn's kein Schwimmbad gibt, das in Reichweite ist und abends wenigstens tageweise bis 21:00h offen hat, kann man nix machen, aber ich habe auch beste Erfahrungen mit dem Schwimmen gemacht, habe die Grundausdauer nicht nur gehalten, sondern sogar etwas verbessern können. Dafür ziehe ich aber auch viele Bahnen, und zwar mit einem Tempo, dass ich bei (eigentlich nie stattfindenen) Pausen (außer Zwangspausen, wenn's Nichtschwimmerbecken tiefer gelegt wird) richtig am Hecheln bin.


    Zitat Zitat von Birgitle Beitrag anzeigen
    Da ich auf Homöopathie schwöre - bei meinen 5 Kaninchen bewirkt die Homöopathie wahre Wunder (wo das Latein der Tierärzte am Ende ist) -
    Das mag ich nicht unkommentiert so stehen lassen. Homöopathie ist nicht "irgendwas mit Pflanzen" (wie viele denken, mich früher eingeschlossen, bevor ich's erklärt bekam), sondern basiert auf der (völlig unbelegten) Annahme, dass eine verdünnte Gabe eines an sich schädlichen Stoffes, der irgendeine negative Wirkung auf den Körper hat, genau das Gegenteil dieser Wirkung bewirkt (Simileprinzip). Diese Idee hatte Samuel Hahnemann im Jahre 1796, lange bevor es systematische medizinische Forschung gab und lange bevor man wusste, dass es Atome und Moleküle gibt.

    Heute wissen wir, dass ein Mol eines Stoffs eine bestimmte Zahl von Teilchen sind, nämlich rund 6*1023 (die aus dem Chemie-Unterricht bekannte Avogadro-Zahl). Das ist eine 6 mit 23 Nullen. Erst mal sehr viel. Ein Mol in Gramm umgerechnet ist wiederum das Atomgewicht der an einem betreffenden Molekül beteiligten Atome zusammengerechnet. Wasser (Molekülformel H2O) hat beispielsweise das Atomgewicht 18 (zweimal Wasserstoff H mit Atomgewicht 1, einmal Sauerstoff mit Atomgewicht 16), d.h. 1 Mol Wasser wiegt 18 Gramm. Und das sind eben 6*1023 Wassermoleküle.

    Wenn nun in der Homöopathie von Potenzierung die Rede ist, dann sind da schnell Zahlen im Spiel, gegen die ist 6*1023 überhaupt nichts. Etwa C30, das ist eine Verdünnung um den Faktor 1060. Ein einziges Molekül Wirkstoff fände sich unter 1060 Molekülen Wasser wieder. 1060 Wassermoleküle sind aber 1060/6*1023 = 1,6*1036 Mol Wasser, oder 3*1034 Tonnen. Zum Vergleich: Die ganze Erde wiegt gerade mal 6*1021 Tonnen (und besteht zu großen Teilen aus Eisen und Gestein, nicht Wasser). Es bräuchte 5 Billionen Erdmassen an Wasser, um das eine Wirkstoffmolekül von C30 darin unterzubringen, ansonsten wäre die Verdünnung entweder viel geringer, oder es wäre gar kein Wirkstoffmolekül in der Tinktur drin.

    Da die Dareichungsmengen homöopathischer Mittel üblicherweise kleiner sind, kann man also davon ausgehen, dass man normalerweise gar keinen Wirkstoff in der Flasche bekommt, sondern mehr oder weniger reines Wasser. Tatsächlich befindet sich in weitaus geringerer Verdünnung eigentlich so ziemlich jedes auf der Erde vorkommende Molekül in einer Probe Wasser; so rein kann man destilliertes Wasser gar nicht herstellen und aufbewahren, dass da nicht alles mögliche Zeugs in kleiner Menge drin enthalten ist. Es führt das Simile-Prinzip ad absurdum, wenn in der Tinktur alles mögliche drin ist, außer dem Gewünschten (oder in falscher Dosis), weil die Physik das nicht hergibt.

    Will heißen: Homöopathie wirkt nicht. Man bildet es sich nur ein. Ein normaler Körper, ob Mensch oder Kaninchen, hat gewisse Reparatur- und Selbstheilungsmechanismen, die bei vielen Krankheiten und Verletzungen irgendwann greifen. Es ist im Nachhinein schwierig zu sagen, ob ein Medikament eine Wirkung entfaltet hat oder ob der Körper sich selbst geheilt hat, wenn man nur Einzelfälle betrachtet (persönliche Erfahrungen sind aber immer Einzelfälle). Nur in vergleichenden Studien mit großer Teilnehmerzahl und einer Kontrollgruppe mit Placebo, bei der weder die Teilnehmer der beiden Gruppen, noch das Personal, das die Mittel verabreicht, wissen, wer Medikament und wer Placebo bekommt, können Aussagen über die Wirksamkeit eines Medikaments im direkten Vergleich gemacht werden. Und bei solchen Studien ist die Homöopathie stets mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Deswegen ist sie auch frei von Nebenwirkungen und braucht keine klinischen Tests zu durchlaufen. Es ist ja nichts drin außer Wasser oder (in Pillenform) Zucker.

    Wer an die Wirksamkeit von Homöpathie glauben will, mag das gerne tun, aber jeder, der oder die das tut, sollte wenigstens mal gehört haben, an was er oder sie da eigentlich glaubt. Siehe den Wikipedia-Artikel, der oben unter dem Wort Potenzierung verlinkt ist.

    Mehr braucht man dazu nicht zu sagen. Will den Thread hier nicht hijacken. Vermutlich siehst Du es völlig anders. Lesen aber auch andere mit, die sich selbst ein Bild machen sollen.

  11. #11

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    Hallo lieber Alderamin

    whow, was für ein Text da hast du sich ja richtig ins Zeug gelegt.

    Das mit dem Schwimmen ist echt interessant - aber ich mag nicht schwimmen. Vielleicht mag ich keine Schwimmbäder mehr weil ich jahrelang dort einen großen Teil meiner Freizeit verbracht habe. Als Kind war ich im Kunst- und Turmspringen ziemlich erfolgreich und habe 4 x die Woche mehrere Stunden trainiert aber dann irgendwann war *Schwimmbad doof* da ich das Kunstturnen für mich entdeckt und täglich 5 Stunden trainiert hatte (Kindergeschichten) - ich neige anscheinend dazu alles etwas zu übertreiben * lach * .
    ________________________________________ ________________________

    Was die Homöopathie an geht so soll ruhig jeder seine eigene Meinung haben - das ist ja völlig in Ordnung den sonst wäre das Leben ja langweilig.

    Ich schwöre drauf da ich zufällig nach langem Suchen eine gute Homöopathin und eine noch bessere Tierheilpraktikerin gefunden habe. Ich habe die positiven Erfahrung am eigenen Leib und auch an meinen Kaninchen und Meerschweinchen gemacht (war jahrelang auch Pflegestelle für "Notfelle") und bei völlig unterschiedlichen Krankheiten wo kein Schulmediziner mehr Rat wusste die Hömopathie geholfen hat.

    Leider befinden sich unter den "Heilpraktikern etliche Scharlatane - die Quote liegt schätzungsweise bei über 90 %.

    Homöopathie behandelt ganzheitlich und bekämpft nicht - wie leider oftmals in der Schulmedizin - lediglich die Symptome (mit entsprechenden Folgen). Ich könnte jetzt weit ausholen und an Wunder grenzende, selbst erlebte Fallbeispiele bringen aber das würde den hiesigen Rahmen sprengen.

    Ich möchte auch die Schulmedizin nicht schlecht reden denn wo stünde die Menschheit ohne sie? Ich denke man sollte nie "Nie" sagen und das Eine schließt das Andere ja nicht aus aber der Homöopathie nur den Placeboeffekt zuzuschreiben wäre unangebracht und dann würde sie auch nicht bei Tieren helfen.

    Dazu kommt, dass es nicht nur "irgendwelche Globuli" sind "die dem einen wie dem anderen helfen"; wer das glaubt ist hier falsch beraten. Das Mittel was dem einen bei gleichen Beschwerden hilft kann durchaus dem anderen schaden.

    Auch gibt es Einnahmeregeln die es einzuhalten gilt damit die Homöopathie helfen kann und wenn man homöop. Mittel nach dem Motto "viel hilft viel" oder "kann ja nicht schaden" anwendet kommt man nicht zum gewünschten Erfolg.
    ________________________________________ ________________________________________ _______________

    Nun zum eigentlichen Thema :

    Ich war gestern bei einem Sportorthopäden in Köln-Deutz, gleich in der Nähe meines Büros.

    Die Praxis war mir erst ziemlich suspekt (supermodern, super geschmackvoll und der Doc ein "Schönling") und ich war verwundert, dass ich gleich einen Termin für den selben Tag bekommen habe.

    Aber ich wurde intensiv untersucht und u. a. geröntgt (Lendenwirbelsäule und Fuß) und wie vermutet ein beginnender Fersensporn in Folge mangelnder Dehnung und Überbelastung der letzten Monate.

    Vorgeschichte: Ich leider seit fast 2 Jahren an einem kleinen Lendenwirbelproblem - eine Entzündung neben dem Iliosakralgelenk links die ich mir mal bei einer Dehnübung in unaufgewärmten Zustand zugezogen hatte und die inzwischen "chronisch" ist. Da sie mich aber nicht sonderlich beeinträchtigt und nur beim ausgestreckten Liegen (Rücken und Bauch) weh tut hab ich dem nicht weiter Beachtung geschenkt zumal man diese Position ja auch vermeiden kann. Schon ein leichtes Anwinkeln des Oberkörpers reicht aus um bequem zu liegen.

    Aber genau hier sieht Dr. B. den Zusammenhang denn ich vermeide ja seitdem alle Positionen und natürlich Dehnübungen wo diese Schmerzen auftreten und der Schmerz zieht bei den Dehnübungen von der Ferse ja bis dort hin hoch. Also wurde dieser Bereich seit ca. 2 Jahren nicht mehr ordentlich gedehnt sondern anstatt dessen eine "Schonhaltung" eingenommen.

    Als Folge der plötzlichen Überbelastung durch das Laufen meldet sich nun eben dieser beginnende fiese Fersensporn, der eigentlich noch keiner ist aber unbehandelt einer werden würde.

    Stoßwellentherapie an der Ferse zum Abtragen der Kalkablagerungen (etwas schmerzhaft) und ein paar Minuten Elektro-Massage an der LWS, ein Medizincocktail gespritzt * autsch * und Mehrtages-Akupunkturnadeln an den stimulierenden Stellen der LWS und ein Tape und am Donnerstag soll ich wiederkommen und meine Sportschuhe und die Einlagen die ich nicht trage (ich bin Frau - wer trägt schon schicke Pumps oder Sandaletten mit Einlagen ) mitbringen damit sein Spezialist im Hause diese begutachten und mir ggf. Sporteinlagen und Krankengymnastik verschreiben kann.

    Ich bin sehr übrrascht, bemüht dieser Arzt ist und wie sehr er schon gleich ins Detail geht. Er sucht bestimmt noch Patienten

    Der Doc meinte, ich darf auch Laufen, solange es nicht weh tut und ich es nicht übertreibe. Langsam und max. eine halbe Stunde sagte der Doc was mich etwas wundert und auch etwas verunsichert.

    Eben wollte ich Laufen gehen aber da fing es an zu regnen - vielleicht ein Zeichen???

    Ganz viele liebe Grüße
    Birgit

  12. #12
    Alderamin
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    Zitat Zitat von Birgitle Beitrag anzeigen
    Hallo lieber Alderamin

    whow, was für ein Text da hast du sich ja richtig ins Zeug gelegt.
    Musste ein bisschen ausholen, um das Argument aufzubauen.

    Zitat Zitat von Birgitle Beitrag anzeigen
    Das mit dem Schwimmen ist echt interessant - aber ich mag nicht schwimmen. Vielleicht mag ich keine Schwimmbäder mehr weil ich jahrelang dort einen großen Teil meiner Freizeit verbracht habe. Als Kind war ich im Kunst- und Turmspringen ziemlich erfolgreich und habe 4 x die Woche mehrere Stunden trainiert aber dann irgendwann war *Schwimmbad doof*
    Als Kind mochte ich keinen Sportunterricht und hatte einen HORROR vor'm Schwimmen. Mochte ich nicht einmal im Fernsehen (Olympia) schauen, da wurde mir immer ganz übel, weil ich es nicht richtig konnte, Angst vor Sprüngen hatte usw. Hab's erst später vom Vater beigebracht bekommen. Mit etwas Abstand sehen manche Dinge ganz anders aus. Jetzt brauche ich ja nur zu tun, was ich mag, nicht, was der Lehrer von mir will. Ein Schulfreund neulich zu mir, auf seiner Silberhochzeitsfeier: "Was? Du gehst schwimmen? In der alten Halle, wo wir früher Unterricht hatten?" Ja, in der Tat.

    Zitat Zitat von Birgitle Beitrag anzeigen
    Leider befinden sich unter den "Heilpraktikern etliche Scharlatane - die Quote liegt schätzungsweise bei über 90 %.
    Es ging mir auch gar nicht um die Heilpraktiker als Berufsstand. Solange die einem gefühlt helfen und - wichtig! - in ernsten Fällen den Patienten zum Arzt schicken, ist das ok. Nur eben kann die Methode Hahnemann-Homöopathie nicht so funktionieren, wie ihr Erfinder und seine heutigen Anhänger das propagieren, weil man da nur Wasser oder Zucker schluckt. Dass es einem nachher besser geht, mag an allem Möglichen liegen, der Selbstheilung, dem Vertrauen in den Heilpraktiker, der sich mehr Zeit als der Hausarzt nimmt, oder Vertrauen in die Wirkung des Homöopathikums, bei Tieren auch an der gesteigerten Zuwendung, die sie im Krankheitsfall erfahren. Nur eben unmöglich an dem, was man da schluckt.

    Und was die persönlichen Erfahrungen betrifft: Wie jemand (ich glaube crsieben?) mal an einem schönen Beispiel erklärt hat: wenn der Automat die Münze nicht schluckt, reiben viele sie mal über die Automatenfläche und schmeißen sie dann erfolgreich rein. Andere tun das nicht und schmeißen sie auch erfolgreich rein. Beide werden Dir bestätigen, dass genau ihre Methode funktioniert. Ohne Statistik und eine saubere, doppelt-verblindete Untersuchung kann man die Wirksamkeit von Medikamenten leider nicht sicher entscheiden.

    Aber wenn Du Dich da gut behandelt fühlst, geh' zu Deiner Heilpraktikerin. Das will ich Dir gar nicht ausreden. Solange Du bei ernsten Sachen zum echten Arzt gehst (tust Du ja offenbar), ist das völlig in Ordnung. Mir ging's nur um ein Gegengewicht zu Deinem Lob auf die Homöopathie. Weil es auch Leute gibt, die bei wirklich ernsten Sachen mit homöopathischen Mitteln herumexperimentieren, was dann böse ausgehen kann (muss nicht immer so schlimm sein, eine verschleppte Mittelohrentzündung ist auch nicht schön, siehe anderen Link).

    Zitat Zitat von Birgitle Beitrag anzeigen
    Ich war gestern bei einem Sportorthopäden in Köln-Deutz, gleich in der Nähe meines Büros.

    [...]

    Aber ich wurde intensiv untersucht und u. a. geröntgt (Lendenwirbelsäule und Fuß) und wie vermutet ein beginnender Fersensporn in Folge mangelnder Dehnung und Überbelastung der letzten Monate.


    Stoßwellentherapie an der Ferse zum Abtragen der Kalkablagerungen (etwas schmerzhaft) und ein paar Minuten Elektro-Massage an der LWS, ein Medizincocktail gespritzt * autsch * und Mehrtages-Akupunkturnadeln an den stimulierenden Stellen der LWS und ein Tape und am Donnerstag soll ich wiederkommen und meine Sportschuhe und die Einlagen die ich nicht trage (ich bin Frau - wer trägt schon schicke Pumps oder Sandaletten mit Einlagen ) mitbringen damit sein Spezialist im Hause diese begutachten und mir ggf. Sporteinlagen und Krankengymnastik verschreiben kann.
    Drücke Dir die Daumen, dass es hilft. Halt' uns mal auf dem Laufenden.

  13. #13

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    Zitat Zitat von Alderamin Beitrag anzeigen
    Will heißen: Homöopathie wirkt nicht. Man bildet es sich nur ein.
    Keine Sorge, eine Diskussion über Homöopathie werde ich hier nicht lostreten. Aber du kennst sicherlich den Spruch "Echtes Wissen ist Erkenntnis aus eigener Erfahrung". Dass Homöopathie helfen kann, steht ausser Frage. Dies zumindest weiß ich für mich, mehrfach erfahren, reproduzierbar, bei unserem Kind, bei unseren Hunden...jeder kann schreiben was er will. Ist nicht böse gemeint, aber deine Aussage ist in der Form schlicht und ergreifend falsch.

  14. #14

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    Nur zur Klarstellung. Bin weder in irgendeiner Form nur auf Homöopathie fixiert, noch lehne ich die Schulmedizin ab. Es geht mir nur um die zitierte Aussage. Und die ist falsch.

    Nur ein Beispiel bezogen auf deine Argumentation warum Homöopathie bei Tieren helfen mag. Wir haben Hunde. Einer hat eine Allergie gegen irendeine Form von Gräsern (seit 11 Jahren). Sprich -> er liebt es zwar durch hohes Gras zu rennen, bekommt dann aber fiesen Ausschlag, "Schuppen", trockene Haut und das Fell fällt am Bauch aus (kurzhaarige Hunde). Problem tritt immer während knapp 3 Monaten des Jahres aus. Lässt sich durch die Gabe von Globoli vermeiden. Gebe ich keine Globoli -> Problem tritt auf. Kann man tausend Mal in beide Richtungen wiederholen.....und der Hund hat keine Ahnung, dass er Globuli bekommen hat...

    Ich habe mehrfach solche Erfahrungen gemacht. Hab auch Erfahrungen gemacht, dass Homöopathie gar nicht geholfen hat. Genau so habe ich dies auch schon bei der Schulmedizin erfahren.

    Deine generelle Feststellung ist aber falsch.

  15. #15

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    wie Recht du hast lieber Runnersmax

    ... denke, Alderamin hat seine Erfahrungen damit gemacht und schließt daraus, dass es nicht hilft aber wir beide und viele Leute mehr wissen, dass sie sehr wohl wirkt. Und wir wissen auch dass die Potenzen "supermega*-hochverdünnt sind aber das ist doch egal, Hauptsache es wirkt.

    Dein Beispiel mit deinem Hund ist toll und gerade Allergien sind bei Tieren - denen man ja nicht klar machen kann, dass sie z. b. hohes Gras meiden sollen - echt ein Problem. Toll, dass es die Homöopathie gibt und dass sie deinem Hundi hilft

    Ein weiteres Beispiel wie gut die Homöopathie wirkt:

    Kaninchendame Melissa (7) hatte 2011 einen Kieferabszess (nachdem Paula ebenfalls an einem Kieferabszess gestorben war weil ihr kein Tierarzt helfen konnte und ihr Kieferknochen durchgeeitert also "gebrochen" war). Wir hatten zuvor monatelang gekämpft und ich war am Erdboden zerstört als sie starb). Ich liebe meine Kaninchen sehr - keine sorge - ich bin nicht verrückt - meinen Mann liebe ich noch mehr

    Als wir Melissa - eine ausgediente Zuchthäsin aus der man kein Geld mehr rausgebären konnte - aufnahmen hatte sie beim ersten Tierarzt Check-Up einen Kieferabszess und ich dachte nur "das darf doch nicht wahr sein "

    Selbst der beste und kaninchenerfahrendste Tierarzt in Köln sowie die Zahspezialisten im Umland haben dreieinhalb Monate an ihr herumgedoktort, mehrfach operiert aber der Eiter kam immer und immer wieder. Mehrfach täglich spülen und mit diversen scharfen Löffel bis hin zum Chalationslöffel das Loch auskratzen (von außen durch den Kiefer bin ins Mäulchen) und dann durchspülen (Melli dabei stramm wie eine Wurst in ein Handtuch gewickelt und Überkopf) - es war furchtbar. Melli hatte das alles mehrfach täglich über sich ergehen lassen müssen und ich wusste keinen Rat mehr und der vierte OP-Termin war schon fest. Über den Kaninchenschutz e. v. gab mir eine Userin den Tipp und so fand ich damals meine Tierheilpraktikerin die ihr zunächst etwas gegen den Eiter bzw. gegen die darin befindlichen Bakterien gab und dann etwas für den Knochen (Hecla Lava) und der Eiter verschwand innerhalb von 2 Wochen vollständig. Sie wurde ganz gesund und ist glückliche Chefin ihrer 5-er Gruppe draußen im Garten.

    Ich könnte hier Romane schreiben was die Homöopathie alles kann aber wenn Leute die Homöopathie ablehnen oder für die plötzlichen Heilungen eine andere Erklärung haben ist das ja auch OK.

    Meine Tiere leben in absolut artgerechter Haltung im Garten mit ca. 50 m² Freilauf und als "Stall" (für nachts) haben wir ihnen ein großes Gartenhaus gebaut. Sie werden eigentlich ausschließlich homöopatisch behandelt da sie das gut vertragen und daher bei uns immer sehr alt werden.

    Antibiotika machen unsere Tiere und auch uns Menschen sehr oft sehr krank und sie werden leider in der Schulmedizin viel zu häufig und völlig unnötig eingesetzt.
    ________________________________________ __________________________________

    Die orthopädische Behandlung (Schulmedizin ) scheint zu helfen, ich war eben doch noch 40 Minuten Laufen als plötzlich die Sonne raus kam.

    Vorher gut gedehnt und nachher gut gedehnt und ich hatte auch als ich meine Laufschuhe auszog keine Schmerzen (wie sonst).

    Jetzt prickelt aber die Ferse ganz leicht.

    Denke dass das vorherige und abschließende Dehnen das A und O beim Laufen ist, besonders als Anfänger(-in) und wenn man keine 20 mehr ist.

    Liebe Grüße
    Birgit

  16. #16
    Alderamin
    Gast

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    Zitat Zitat von RunnersMax Beitrag anzeigen
    Keine Sorge, eine Diskussion über Homöopathie werde ich hier nicht lostreten.
    Ich auch nicht, ich will den Thread nicht hijacken, solche Diskussionen neigen dazu, lang zu werden. Diskutieren kann man darüber z.B. hier, man braucht sich nicht extra anzumelden um dort zu posten, und die E-Mail-Adresse bleibt den Diskussionsteilnehmern verborgen. Und natürlich stehe ich zu meiner Aussage. Mehr werde ich an dieser Stelle dazu nicht sagen. Drüben gerne mehr.

  17. #17

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    Lieber Aleramin,

    ich denke auch, dass man nicht immer nur mit der Homöopathie aber auch nicht immer nur mit der Schulmedizin auskommt und ich denke, dass sich beides auch gut miteinander kombinieren lässt wenn man nicht gleich jedes Antibiotikum oder jede Schüppe Kortison zu sich nimmt das einem die Schulmedizin so oft völlig sinnlos angedeihen lassen will. Dennoch bin ich grundsätzlich kein Gegner von AB denn ohne Antibiotika würde es manchmal auch nicht gehen.

    Besonders aber in der Tiermedizin wird viel zu leichtfertig mit Antibiotika geradezu um sich geworfen und ich würde meine Kaninchen damit umbringen wenn ich immer das machen würde was der Tierarzt sagt. Antibiotika, Schmerzmittel, Baycox (gegen Cokzidien, Einzeller, die älter als die Menschheit ist und die überall sind und auch nach der Behandlung gleich wieder da sind es sei denn, ich würden die oberste Erdschixcht des Garten einen Meter weit abtragen) um nur einige zu nennen .....
    So gut wie immer nehme ich die AB und sonstigen Medis vom Tierarzt mit und lege sie erstmal "auf Halde" - lasse meine Tierheilpraktikerin dran und werfe das "Chemiezeugs" später weg - ich brauche die Schulmedizin aber immer wieder für die Diagnose da meine THP-in weit weg wohnt und alles nur per Telefon oder E-Mail geht.

    Wie gesagt, es laufen auch sehr viel mehr Scharlatane ´rum als echte Homöopathen und einen guten Heilpraktiker oder Tierheilpraktiker zu finden ist mehr als schwer und eher vom Zufall bestimmt.

    Scharlatane erkennt man übrigens meistens daran, dass sie fast ausschließlich sogenannte "Komplexmittel" z. B. Traumheel, Grippheel (wirkt bei mir gar nicht) usw. aufschreiben .... oder eben die freiverkäuflichen pflanzlichen Mittel wie z. b. Umckaloabo (wirkt bei mir auch NULL) einsetzen was aber nicht bedeuten soll, dass wenn man mal Taumeel oder Umckaloabe verordnet bekommt es sich gleich um einen Scharlatan handeln muss.

    Vielen lieben Dank fürs Daumendrücken und - klar - ich halte Euch auf dem laufenden - bin ja selbst gespannt wie´s mit meinen "Fuß-LWS-Problem" und dem Laufen weitergeht.

  18. #18

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    Zitat Zitat von Alderamin Beitrag anzeigen
    Drüben gerne mehr.
    Danke für den Link. Ist für mich aber kein Diskussionsthema, da dies zu nichts führen kann. So wie du für dich weißt, dass es nicht funktioniert, weiß ich für mich, dass es definitiv funktioniert. Und ich denke das passt so.

    lg.,
    Max

  19. #19

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    Hi ,

    ich hab den Link auch angeklickt und etwas davon gelesen aber ich lass´ mich da auch nicht beirren denn ich bin ganz sicher, dass dort auch nicht alles stimmt was da so steht.

    Ich bin immer etwas vorsichtig mit "richtig" oder "falsch" denn es gibt eben immer Leute die eine ganz andere Meinung haben als man selbst - denkt mal an das Thema Ernährung:

    "Der Mensch braucht Fleisch", "der Mensch braucht kein Fleisch", "der Mensch braucht Milchprodukte", "Milch brauchen nur Babys" usw. usw. usw. und da gibt die Veganer und die Extremveganer (keine ajhnugn wie die sich nennen) die ihr Grünfutter nur roh essen ... na, ob das so gesund ist .....

    Ich hab 21 Jahre lang ohne Fleischprodukte gelebt also *ovo-lacto-irgendwas-vegetarisch* (weil ich es furchtbar finde wie die Tiere gehalten werden) und diese Ernährung hat mir nicht geschadet da ich mich sonst ausgewogen ernährt habe. Es gab etliche Leute die mich umstimmen wolten "Kind iss Fleisch, sonst wirst du krank" und von Kolleginnen kam "deshalb bist du so dünn" (ich bin nicht dünn, ich bin nur normal schlank mit Kleidergröße Gr. 36/38).

    Nun esse ich wieder hin und wieder Fleisch weil es mir schmeckt und mein Fleischverzicht nicht dazu führt, dass Tiere bessere Haltungsbedingungen finden aber ich würde gerne etwas mehr dafür bezahlen wenn die Tiere anständig und artgerecht gehalten würden.

    Viele denken "die hat nen knall" aber so soll jeder denken was er will und damit glücklich sein.

    Und ich weiß aus Erfahrung, Homoöpathie - gezielt und richtig eingesetzt - hilft Allen die es zulassen und Allen, die nicht wissen, dass sie damit behandelt werden (Tiere). Es muss nur der passende Wirkstoff und die passende Potenz sein.
    ________________________________________ __________________

    War übrigens heute wieder um den See laufen - ich kann es nicht sein lassen - hab vorher und nachher gut gedehnt und es hat nicht geschadet und es geht mir gut. Ferse kribbelt leise vor sich hin aber ich bin ziemlich sicher, dass die "Bechwerden" etwas mit der LWS zu tun haben, diese im MRT ja schon vor einem halben Jahr festgestellte Entzündung (durch meinen alten Orthopäden) die man veröden wolte was ich auf gar keinen Fall machen lassen werde weil das a) nichts bringt und b) man danach erst richtig Probleme haben kann. .

    Achillessehne dehnen ist gar kein Problem aber wenn ich den Hund (im Yoga) machen will - Autsch, dann kommt wieder dieses komische "elektrische" Ziehen worauf es in der Ferse auch schmerzt.

    Hab morgen meine nächsten Orthopädie-Termin, bin mal gespannt was da ´raus kommt. Muss noch mal genau fragen, ob ich nun weiterlaufen darf oder nicht -und wenn ja wie viel - nicht dass der Fersensporn-Ansatz fröhlich zum gestandenen Fersensporn vor sich hin wächst .....

    ... seltsam ist doch wirklich immer wieder, dass wenn man beim Arzt ist einem nix mehr weh tut und man plötzlich alle seine Fragen vergisst ............


  20. #20

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    heute wieder beim diesem Sport-Orthopäden gewesen, u. a. Stoßwellentherapie bekommen ("Autsch!" unter der Ferse und dann "Ganz-Schlimm-Autsch!" als er mit den Stoßwellen etwas unter den Fuß gegangen war. Dann war sofort klar - es ist "nur" eine Entzündung der Plantar-Fasziitis und der Fersensporn ist noch nicht ausgebildet.

    ABER: Ich muss meine Fußmuskeln trainieren (entspr. Buch ist schon bestellt) und die Plantar-Sehne am besten mit einem Igelball massieren damit die Durchblutung angeregt wid. Der orthop. meint, ich kann ja die Igelbälle unterm Schreibtisch benutzen .... (lustig zum Bleistiftrock im Büro ). Sitze gerade hier und rolle die Füße mit etwas Druck über einem Igelball - einer rechts, einer links - das ist wirklich sehr angenehm.

    Habe ihm auch das MRT der LWS mitgebracht aber er sagt, dass da nur eine winzige Entzündung in der Nähe des Iliusakralgelenks - das was auf dem MRT als Flüssigkeit (sieht aus wie eine Entzündung) zu sehen ist, war die Flüssigkeit der (Schmerz-)Spritze die ich vor dem MRT dort rein bekommen habe.

    Darf zwar weiter laufen aber nur vorsichtig und nicht zu lange, soll aber in Zukunft mit Sporteinlagen laufen (werden schon angefertigt) denn meine Füße sind leider ziemlich schwach, neigen zu Überpronation, dafür aber Knick-Senk-Spreitz-Fuß (hör´ ich seit der Kindheit). Außerdem soll ich so oft wie möglich meine Einlagen tragen * grrrrr *..... abr wenn ich dadurch mein laufen erhalten kann - ich merke gerade wie ich zum Laufsuchtie werde - "kann gar nicht mehr ohne"

    Viele liebe Grüße
    Birgit

  21. #21
    Alderamin
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    Zitat Zitat von Birgitle Beitrag anzeigen
    heute wieder beim diesem Sport-Orthopäden gewesen, u. a. Stoßwellentherapie bekommen ("Autsch!" unter der Ferse und dann "Ganz-Schlimm-Autsch!" als er mit den Stoßwellen etwas unter den Fuß gegangen war. Dann war sofort klar - es ist "nur" eine Entzündung der Plantar-Fasziitis und der Fersensporn ist noch nicht ausgebildet.
    Freut mich, zu hören, dann geht es ja wieder weg. Aber warum macht er dann überhaupt eine Stoßwellentherapie? Ich dachte, die macht man nur bei Fersensporn?

  22. #22
    Avatar von Vögelchen
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    (was soll ich sagen.... Orthopäde halt. Muss sich halt irgendwie rentieren das ganze.)

  23. #23

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    ... oh ja rentieren wird es sich wohl ..... - hallo liebe Vögelchen - heute kam schon die erste Rechnung (die mich zugegeben ziemlich schockiert hat) aber ich muss sagen dass dieser Wunder-Sport-Orthopäde es geschafft hat, dass ich in der letzten Nacht (seit 2 Jahrne) das erste mal wieder ausgestreckt auf Bauch und Rücken liegen kann ohne LWS-Schmerzen zu haben. Dachte echt, das geht nie wieder weg ... und nun hab ich die Hoffnung, dass er diese fiesen LWS-Beschwerden vielleicht doch noch dauerhaft "heilen" kann wo ich sie schon als "chronisch weil Verschleiß" akzeptiert hatte.

    Die Stoßwellentherapie wird für unterschiedliche Belange eingesetzt, nicht nur um Fersensporne zu zertrümmern sondern auch um andere Sachen zu heilen. Er hat z. b. die Stoßwellentherapie auch im LWS-Bereich eingesetzt und wieder gespritzt (weder Schmerzmittel noch Cortison), akupunktiert, getaped usw.. Ich habe diese Dauerakupunkturnadel auf der Haut stecken/ kleben die manchemal etwas zwicken aber schon OK sind.

    Habe das gestrige Laufen ( 1 Stunde, langsam 2 x um den See insgesamt ca. 7 km- vielleicht etrwas mehr) gut vertragen und habe keinerlei Beschwerden.

    Nächsten Donnerstag hab ich den nächsten Orthop.-Termin.

    viele liebe Grüße
    Birgit

  24. #24

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    gibt es hier eigentlich die Möglichkeit diverse Rechtschreibfehler zu beheben ?????

  25. #25

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    Hallo Ihr Lieben ,

    wollte nur mal kurz berichten wie es weiter gegangen ist :

    Also ich bin noch ein paar mal zu dem Orthopäden gegangen und auch zur Physiotherapie und hab mir neue Einlagen für die Sportschuhe anfertigen gelassen und bin aber locker weiter gelaufen. Eigentlich habe ich keine wirkliche Trainingspause gemacht und das Ziehen in der Ferse ist so gut wie weg und niemals ein Dauerschmerz geworden. Aber ganz weg ist es nicht, hin und wieder "ungedehnt" merke ich, dass da was nicht stimmt. Aber wenn ich regelmäßig die Achillessehne dehne und es mit dem laufen nicht übertreibe ist alles gut, schlampe ich mit den Dehnübungen (ich hasse Dehnen) wird es wieder schlechter.

    Ich laufe grundsätzlich 3 mal in der Woche zwischen 7 und 10 Kilometern, es sind auch schon mal 11 Km und fast immer laufe ich draußen im Wald, um die Seen bzw. über Wiesen was besser für die Gelenke ist. Nun, im Winter laufe ich mit Mütze und Handschuhen.

    Heute bin ich 10,59 Kilometer gelaufen in 1 Stunde 20 Minuten bei herrlichem Sonnenschein.

    Habe mir die Runtastic-App auf mein Smartphone geholt, die motiviert und zeichnet ales auf, das ist soo toll.

    Als ich am 11.11. wiefer hier um den See lief war dort ein Marathon. Ich bin antizyklisch gelaufen und die vielen netten Läufer wollten mich motivieren mit zu laufen aber ich habe nur gesagt "ich bin noch nicht so weit" und wusste gar nicht, dass ei Marathon 42 Kilometer sind - au weija - da werd ich auch nie hinkommen aber das ist auch nicht mein Ziel.

    Muss nur aufpassen, dass ich nicht zu dünn werde, hab jetzt 54,5 Kilo aber weniger darf es jetzt echt nicht nicht werden.

    Musste einmal pausieren, weil ich im Urlaub Ande November bis Mitte Dezember) krank war. Wir waren in Thailand und da hab ich mich auf dem Hinflug dermaßen erkältet, dass eine Woche kein Sport möglich war. Dann sind wir dort ins Fitnessstudio gegangen und ich habe Geschmack am Laufbandtraining gefunden was irgendwie weniger anstrengend ist.

    Hab mich aber dort prompt wieder erkältet (Klimaanlage) kaum war es wieder besser, wieder traininert und wieder und wieder einen Rückfall bekommen, einen nach dem anderen aber ich muss sagen, dass ich es nicht sein lassen konnte. Sobald es mir etwas besser ging bin ich wieder gelaufen. Das war nicht gut denn der Rückflug (der Flieger war dermaßen runter gekühlt) hat meinem immer wieder geschwächten Immunsystem dann den Rest gegeben und ich musste wieder eine Woche pausieren. Daraus wurde eine "verschleppter Infekt den ich aber - so hoffe ich - jetzt endlich überstanden habe. .

    Wir haben uns nun im Keller einen Fitnessraum angelegt, sodass ich auch bei schlechtem Wetter laufen kann. Habe mir ein tolles Laufband gekauft - dieses hier: cardiostrong Laufband TX50 kaufen mit 274 Kundenbewertungen - Sport-Tiedje was ich wirklich wärmstens empfehlen kann. Dazu ein Rudergerät für meinen Mann: Taurus Rudergerät RX7 kaufen mit 155 Kundenbewertungen - Sport-Tiedje und das Glück ist perfekt.

    Viele liebe Grüße
    "Nicht-mehr-ganz-so-schlimme-Anfängerin"
    Birgit

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