Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #451
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Ich teste aktuell ganz eigene, neue Methode, die ich mir auf Grund von verschiedenen, physiologischen Studien zusammengebaut habe.
    Vorläufig will ich nicht viel dazu schreiben, weil das zuerst eine "Beta-Version" ist. Einige Studien habe ich schon früher getestet und sehr gute Erfolge erzielt. Nun will ich die Erkenntnisse in ein POL-Grundgerüst packen und so aufbauen.

    Damit bin ich vor 10 Tagen angefangen und alles entwickelt sich gut. Also "gut" ist vielleicht übertrieben, weil ich zuerst mindestens das Niveau von letzten Jahr erreichen muss und erst dann kann ich sagen, dass es erfolgreich ist.

    Zielstrecken sind 800-5000.

    Die letzte Ergebnisse zu unterbieten (800 in 2:21 und 5000 in 18:55) ist kein Anspruch. Erst die Ergebnisse aus letzten Jahr (800 in 2:11 und 5000 in 16:53) sind eine Herausforderung.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  2. #452

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    Wochenupdate.
    Lief Anfang der Woche nicht so. Irgendwie etwas schlapp/angeschlagen und selbst der Regenerationslauf am Montag fiel schwer. Dann am Dienstag zum ersten Mal seit etwa 3 Monaten Intervalle abgebrochen. Beim 5. 1000er war es als hätte jemand den Stecker rausgezogen obwohl die ersten vier eigentlich recht gut (vielleicht zu gut) liefen (3:24,3:21,3:23,3:22). Den 5. bei 650m abgebrochen (@3:29min/km). Am Ende noch nen gequälten 3:27er gelaufen.
    Ab Donnerstag ging es dann wieder. Freitag eine Pyramide mit:
    400m-800m-1200m-1600m-2000m-1600m-1200m-800m-400m in
    1:17 -2:40 -4:02 -5:26 -6:46 -5:28 -4:03 -2:37 -1:14
    Samstag den lokalen Parkrun (5km). Etwas zögerlich (in Gruppe) angelaufen mit 3:42 und 3:48 und dann gegen Ende flotter mit 3:36, 3:38, 3:38.
    Heute langer Lauf und runde 138km, 10h 42min. Jetzt noch eine Woche, dann wird runtergefahren für HM am 11.02.
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  3. #453

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    Hallo Dirk, was machst du die letzten Tage vor dem HM? Hast du noch mal einen kleinen Reiz gesetzt?

  4. #454

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    Ich hab mir passend genau eine Woche vor dem HM einen grippalen Infekt eingefangen. Kann man als kleinen Reiz sehen.
    Bin es größtenteils wieder los, aber die Atemwege sind noch nicht richtig frei. Mal sehen was das bis Sonntag wird. Die letzten 8 Tage vor dem WK nun auf jeden Fall anders, als geplant. Naja, passiert.

  5. #455
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    Die letzten 8 Tage vor dem WK nun auf jeden Fall anders, als geplant. Naja, passiert.
    Wenn Du am Sonntag nicht 100% fit sein solltest, würde ich es bleiben lassen. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, daß die Wahrscheinlichkeit, daß Du unter Deinen Erwartungen ins Ziel kommst, sehr hoch sind. Du gehst auf der einen Seite ein Risiko einen vielleicht noch nicht auskurierten Infekt wiederaufleben zu lassen oder schlimmer. Auf der anderen Seite wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit unter Deinen Verhältnissen laufen und wirst enttäuscht. Meine Erfahrung ist, daß man in solchen Situationen fast immer verliert.

    Du schreibst selbst:

    Bin es größtenteils wieder los, aber die Atemwege sind noch nicht richtig frei.
    Wenn Du einen Tag vorher, also morgen, das "größtenteils" nicht weglassen kannst, würde ich mir später etwas anderes suchen. Bei einer Entscheidung am Tag x macht man immer unsaubere Kompromisse. Vielleicht bist Du ja disziplinierter. Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen.

  6. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Dirk_H (11.02.2018)

  7. #456

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    Danke für die absolut korrekte Anmerkung, leviathan.
    Im Endeffekt war aber alles zu 97% wieder frei. Mit dem kleinen Rest konnte ich leben. Kann ich jetzt natürlich auch entspannt sagen.
    Ist alles gut gelaufen und ich stehe mit einer überglücklichen 1:16:39 auf den HM da. PB um 2:56min. Ziel und Hoffnung war eine flache 1:17:xx.

  8. Folgenden 11 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Dirk_H:

    19Markus66 (12.02.2018), alcano (14.02.2018), Antracis (11.02.2018), leviathan (11.02.2018), Maddin85 (11.02.2018), Rajazy (11.02.2018), Rolli (11.02.2018), Schlaks (12.02.2018), Steffen42 (12.02.2018), thrivefit (10.04.2018), Unwucht (11.02.2018)

  9. #457
    Stockente Avatar von Maddin85
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    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    Ist alles gut gelaufen und ich stehe mit einer überglücklichen 1:16:39 auf den HM da. PB um 2:56min. Ziel und Hoffnung war eine flache 1:17:xx.
    Mit dieser Zeit bist Du gar nicht mehr so weit weg von meiner Langzeit-Prognose von 1:15:57h, mein Respekt und herzlichen Glückwunsch!

    Ich bin gespannt auf die Marathonzeit.
    persönliche Bestzeiten:

    400m: 70sek Durchgangszeit bei 800m-Wettkampf (2017), 800m: 2:27,46min (2017), 1500m: 4:43,29min (2018), 3000m: 10:29,95min (2017), 5000m: 17:47,65min (2018), 5km: 27:05min (2010), 10km: 41:54min (2011), Halbmarathon: 1:43:17h (2011), Marathon: 3:27:45h (2011)

    http://zwischenzeitentabelle.de/

    http://www.fu-mathe-team.de/daniels....tman=berechnen

  10. #458

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    Im Endeffekt ist es erstaunlich.
    Diese Art des Trainings, ich nenne es jetzt einfach mal POL, hat doch etwas Unsicherheit hinterlassen. Neben lockeren Läufen bei max. 4:30min/km (bei mir) und Intervallen bis max. 2km Länge (bei mir) macht man ja nichts. Vorbereitungswettkämpfe gab es auf Grund der Jahreszeit ebenfalls nicht. Damit war ich schon etwas am Schwimmen, wie das wohl auf 21,1km aufgehen mag.
    Scheint aber zu gehen. Zudem ich "nur" 8 Wochen hatte und gefühlt nochmal einige Wochen mehr nicht geschadet hätten, da ich erst in den letzten Wochen die Gesamtintervalllänge angefangen habe etwas hochzuziehen.
    Zeit frisst es aber. Mal sehen ob ich diese jetzt weiter aufwenden kann und will.

  11. #459
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Dirk_H Beitrag anzeigen
    Zeit frisst es aber.
    Zeit ist eine Geschichte. Mr fehlte einfach die Lust, so viel so langsam zu laufen.
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  12. #460
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Zeit ist eine Geschichte. Mr fehlte einfach die Lust, so viel so langsam zu laufen.
    Bei Dirk fand ich den zeitlichen Aufwand gar nicht so schlimm. Bei Dir kann ich das in Teilen nachvollziehen. Deine Einheiten wären mir auch einfach zeitlich zu lang. Mehr als 2,5h laufe ich nicht.

  13. #461

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    Also der zeitliche Aufwand im Sinne der Trainingsdauer (grob 9-11h/Woche) ging vermutlich tatsächlich. Wobei ich das im Rahmen des Jobs, also regelmäßig erst um 19:30 Uhr starten, dann doch teilweise belastend fand.
    Die Jahreszeit trägt da auch sicher bei. Mit mehr Licht sowie weniger Kälte und Näße wäre das, denke ich, einfacher.
    Ich denke ich werde aber nach etwas Erholung vom HM versuchen das erstmal weiter beizubehalten. Ich hoffe mal, dass ich mit den gesteigerten Intervallumfängen weitermachen kann. Dann kommt in knapp 8 Wochen der nächste HM.

  14. #462
    Avatar von leviathan
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    10 Stunden waren auch meine mentale Grenze. Das hat aber etwas über 150km entsprochen. Und mit nur einmal Training am Tag ist das wirklich teilweise boring. Ca. 19:30 Uhr war übrigens auch meine Zeit. 19:30 raus und kurz nach 9 wieder rein. Geduscht, schön gekocht, gemütlich gegessen und dann ab in die Heia. Das ging als Wochenendpendler natürlich ganz gut. Wenn Du die Family zu Hause hast, kann das schon mal zu Ärger führen

  15. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von leviathan:

    Unwucht (12.02.2018)

  16. #463
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    Erstaunlich finde ich das Ergebnis.
    Ich konnte sub77 erst laufen, als ich sicher sub35/10km laufen konnte.
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  17. #464
    Avatar von leviathan
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    Ich gehe davon aus, daß Dirk auch eine 35 auf 10k drauf hat. davon abgesehen, hängt das auch ein wenig an der Veranlagung und am Training. Bei so einem Sprinter wie Dir mag, daß in der Tat schwer vorstellbar sein. Für andere ist halt schwer nachvollziehbar, wieso zwischen 10k und HMRT überhaupt ein Unterschied von mehr als 5s/km bestehen sollte.

  18. #465
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Für andere ist halt schwer nachvollziehbar, wieso zwischen 10k und HMRT überhaupt ein Unterschied von mehr als 5s/km bestehen sollte.
    ... weil die Distanz mehr als doppelt so lang ist. Oder?

    (übrigens... ich bin auf keinem Fall ein Sprinter)
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  19. #466

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    Apropos Sprinter - Arne Gabius ist für seine Marathon-Vorbereitung 30x200m@30s mit 2min Pause gelaufen. Das ist doch ungefähr seine 1500m Pace, oder?

    Könnt ihr etwas zu der Wirksamkeit dieses Trainings sagen? Die langen Pausen sind sicherlich notwendig aber was genau wird in Summe trainiert? Wie könnte man das Training auf unser Niveau und HM-Training adaptieren?

  20. #467
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von rumpi Beitrag anzeigen
    Apropos Sprinter - Arne Gabius ist für seine Marathon-Vorbereitung 30x200m@30s mit 2min Pause gelaufen. Das ist doch ungefähr seine 1500m Pace, oder?
    Das müsste ungefähr hinkommen. Auf jeden Fall entspricht es Daniels R-Pace. Diese wird von einigen hier im Forum als zu langsam für Wiederholungen angesehen. Ich selbst habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. 30 Stück sind ganz schön fett. Ich denke 20x200 mit 2' Pause oder 10x400 mit 3' Pause sind vollkommen ausreichend. Besser fand ich diese Läufe in eine Intervall Kombi einzubeziehen. Eine schöne Session könnten dann 4x1600 in I Pace plus 4x400 R Pace sein. Zu Beginn vielleicht eher 5x1000 plus 8x200.
    Ich fand diese Tempi für den Rhythmus eigentlich ganz hilfreich. Als eigene QTE war es eher verschenkte Zeit. Das sollte aber jeder für sich selbst probieren.
    Die schnelleren hier im Forum laufen diese Einheiten erstens viel schneller und zweitens schwören sie i.d.R. darauf, solch ein Training häufig als eigene Session durchzuziehen. Es gibt hier wahrscheinlich kein richtig oder falsch. Es kommt auch darauf an wie Du selbst darauf reagierst und auf welchen Distanzen Du Deine Performance maximieren möchtest.

  21. #468
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    (übrigens... ich bin auf keinem Fall ein Sprinter)
    Für mich schon

    ... weil die Distanz mehr als doppelt so lang ist. Oder?
    Das mag ja sein. Ich sehe es aber genau umgekehrt. Angenommen ich laufe den Halbmarathon in 1:08:30, was einer Pace von 3:15 entspricht. Dann hätte ich mir zu dem Zeitpunkt nie und nimmer vorstellen können auf 10km eine 3:05er Pace zu laufen, vielleicht auf 5km. Aber wirklich nur vielleicht. Die Perspektive für jemanden vom Marathon ist hier vollends anders als die eines Mittelstrecklers.

  22. #469

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    Zitat Zitat von rumpi Beitrag anzeigen
    Apropos Sprinter - Arne Gabius ist für seine Marathon-Vorbereitung 30x200m@30s mit 2min Pause gelaufen. Das ist doch ungefähr seine 1500m Pace, oder?

    Könnt ihr etwas zu der Wirksamkeit dieses Trainings sagen? Die langen Pausen sind sicherlich notwendig aber was genau wird in Summe trainiert? Wie könnte man das Training auf unser Niveau und HM-Training adaptieren?

    Das, was leviathan schon gesagt hat, war auch mein spontaner Einfall dazu.
    Die Pace erinnert an Wiederholungsläufe/Repetitions von Daniels. Das Tempo ist für Gabius´ Verhältnisse noch weit weg vom Bereich Schnelligkeitstraining oder Schnelligkeitsausdauertraining.
    Auch die entsprechend langen Pausen in Relation zur Belastungszeit deuten darauf hin.

    mögliche Wirksamkeit des Trainings:
    Verbesserung der Laufökonomie (wird so von Daniels angegeben)

    Und wenn man mal die Einheit hinsichtlich Laktatbildung betrachtet, hätte ich Folgendes als Vermutung:
    Es wird zwar etwas Laktat gebildet, da das Tempo für eine rein aerobe Leistungsbereitstellung zu hoch ist.
    Durch die relativ kurze Einzelbelastung der Intervalle (30s) wird der Laktatwert jedoch für mein Daherhalten nicht extrem hoch sein.
    Dazu kommt, dass der Laktatwert durch die relativ langen Pausen immer wieder rechtzeitig vor dem nächsten Intervall auf einen relativ niedrigen Wert sinkt.
    Insgesamt kann dies den Effekt haben, dass der Körper lernt mit einer deutlich höheren Belastung als das Wettkampftempo umzugehen.
    Die Intensität der Einheit insgesamt wird für Gabius´ Verhältnisse nicht soooo hoch sein. D.h. er kann trotz dieser Einheit noch viele Wochenkilometer sammeln um z.B. den aroben Bereich ordentlich zu trainieren.

    Am gleichen Tag dieser Einheit könnte gabius z.B. noch ohne Probleme einen lockerne Dauerlauf ansetzen oder ähnliches.


    Und das wäre zugleich auch eine mögliche Erklärung, warum Gabius den Reiz als separate Einheit setzt, und zwar: weil er´s kann ;-)
    Ernsthaft, er als Profi hat zeitlich gesehen ganz andere Möglichkeiten als "wir Normalos".
    Wir müssen bei unserer Trainingsplanung immer Kompromisse eingehen, Beispiele:
    Krafttraining fast unmittelbar vor oder kurz nach einer Laufeinheit
    oder das von leviathan angesprochene Training: noch ein paar paar R-Läufe nach Intervallen.

    Gabius kann da die Qualität der einzelnen Einheiten durch die Möglichkeit der optimalen Pause zwischen den Trainingseinheiten deutlich erhöhen. Und das ist ein, wie ich meine, einer der sehr großen Unterschiede zwischen ambitioniertem Läufer und Profi- Läufer.

  23. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von RunSim:

    JoelH (13.02.2018), Maddin85 (13.02.2018)

  24. #470
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    mögliche Wirksamkeit des Trainings:
    Verbesserung der Laufökonomie (wird so von Daniels angegeben)
    Der gute Daniels... "verbessert Laufökonomie"... Eigentlich kann man jede Laufeinheit so begründen. Das Tempo ist eigentlich etwas zu niedrig und die Belastung insgesamt zu lang, um klassischen Laufökonomie anzusprechen. Das machen Sprinteinheiten, Bergan und Anläufe und Einheiten schneller als 1500T mit längeren Pausen, um sauber laufen zu können.

    Dazu kommt, dass der Laktatwert durch die relativ langen Pausen immer wieder rechtzeitig vor dem nächsten Intervall auf einen relativ niedrigen Wert sinkt.
    Ja. Aber das Ziel ist hier nicht Laktatwert, weil man bei der Einheit kaum über 4mmol erreicht, sonder mehr interzelluläre Laktattransport, FT-Faser und natürlich die VO2max. Eigentlich keine spezifische, in eine Richtung ausgelegte Einheit. Und eigentlich auch gar nicht soooo schwer, was für Gabius sehr gut passen sollte, wenn er Kilometer machen muss und nebenbei FT ansprechen will.
    Gabius kann da die Qualität der einzelnen Einheiten durch die Möglichkeit der optimalen Pause zwischen den Trainingseinheiten deutlich erhöhen. Und das ist ein, wie ich meine, einer der sehr großen Unterschiede zwischen ambitioniertem Läufer und Profi- Läufer.
    Diesen Satz habe ich nicht komplett verstanden. Können wir, Amateure, das nicht?
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  25. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Maddin85 (13.02.2018), Rajazy (13.02.2018)

  26. #471

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Der gute Daniels... "verbessert Laufökonomie"... Eigentlich kann man jede Laufeinheit so begründen. Das Tempo ist eigentlich etwas zu niedrig und die Belastung insgesamt zu lang, um klassischen Laufökonomie anzusprechen. Das machen Sprinteinheiten, Bergan und Anläufe und Einheiten schneller als 1500T mit längeren Pausen, um sauber laufen zu können.
    Deswegen habe ich das auch absichtlich als Begründung von Herrn Daniels quasi rezitiert ;-)


    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Ja. Aber das Ziel ist hier nicht Laktatwert, weil man bei der Einheit kaum über 4mmol erreicht, sonder mehr interzelluläre Laktattransport, FT-Faser und natürlich die VO2max. Eigentlich keine spezifische, in eine Richtung ausgelegte Einheit. Und eigentlich auch gar nicht soooo schwer, was für Gabius sehr gut passen sollte, wenn er Kilometer machen muss und nebenbei FT ansprechen will.
    Mir ging es dabei auch nicht um Laktattraining oder wie auch immer man das nennen will. So wie ich geschrieben habe, die Laktatwerte werden nicht allzu hoch sien bei der Einheit.
    Für richitges VO2max ist die Pause zu lang und die Belastungsdauer zu gering. Höchstens als "Beiwerk" wird hier VO2max angesprochen, aber nicht primär. So wie du geschrieben hast, irgendwie ist die Einheit ein bisschen von dem und ein bisschen von dem.

  27. #472
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Deswegen habe ich das auch absichtlich als Begründung von Herrn Daniels quasi rezitiert ;-)

    Ich weiß. Deswegen habe ich auch geschrieben : "der gute Daniels" und nicht "der gute RunSim" (Simon?)

    Ich selbst finde die Pläne von Daniels gut, die Erklärungen aber oft fragwürdig.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  28. #473

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    Zitat Zitat von RunSim Beitrag anzeigen
    Gabius kann da die Qualität der einzelnen Einheiten durch die Möglichkeit der optimalen Pause zwischen den Trainingseinheiten deutlich erhöhen. Und das ist ein, wie ich meine, einer der sehr großen Unterschiede zwischen ambitioniertem Läufer und Profi- Läufer.
    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen

    Diesen Satz habe ich nicht komplett verstanden. Können wir, Amateure, das nicht?

    Sorry, ich drücke mich wohl oft nicht so verständlich aus...
    Was ich meine: je mehr Einheiten/Umfang/Intensität du als Amateur machst, desto mehr Kompromisse musst du eingehen, was die optimale Pause zwischen Trainingseinheiten bzw. Reizen angeht.
    Und die Qualität des Trainings wird ab einem ambitioniertem Niveau (hier sprechen wir von 10 Einheiten/Woche aufwärts) deutlich wichitger als der rein quantitativ messbare Gesamtumfang.
    Ganz profanes Beispiel Profi versus Amateur:
    Profi: 1. 8h Schlaf / Laufeinheit 8-10 Uhr / kurzes Nickerchen / Mittag, 16- 18 Uhr Krafttraining / kurzes Nickerchen / 20 Uhr Abendessen / 23 Uhr ab ins Bett.
    Amateuer: 6 1/2h Schlaf / 1. Laufeinheit 6-7.30 Uhr / 8-17 Uhr Arbeit / 18-20 Uhr Krafttraining / 21 Uhr Abendessen / 23 Uhr ab ins Bett

    Regeneration zwischen 1. und 2. Einheit:
    Profi: 6h richtige Regeneration / Amateur: 10,5h Pause = richtige Regeneration?
    Regeneration zwischen 2. Einheit und Einheit am nächsten Morgen:
    Profi: 14h richtige Regeneration / Amateur: 9,5h

    Arbeit ist keine Regeneration, auch wenn einige Leute das so nennen ;-)
    Je nach Art des Berufes sind das im Vergleich zu einem berufssportler schon Welten.
    Kurze Mittagspause, mal eben zum Bäcker, Brötchen reinschlingen und dann weiterarbeiten. Termindruck auf der Arbeit=Stress / musste schon wieder länger arbeiten, jetzt direkt von der Arbeit zum Training ohne "Durchschnaufen" etc. Das sind alles Sachen, die sich im Laufe der Zeit einfach aufsummieren.


    Weiterer klarer Vorteil von Profis: die optimale Pausenlänge zwischen den Einheiten hängt ja auch stark von den Belastungen in den jeweiligen Einheiten ab. manchmal kann es Sinn machen zwei Einheiten am Tag mit weniger Pause dazwischen zu machen um z.B. am nächsten Tag deutlich besser erholt eine intensive Einheit absolvieren zu können. Und wer kann als Amateur von 8-10 und 14-16 Uhr trainieren? Und jeden Tag zu flexiblen Uhrzeiten?
    Ok, wenn man als Amateur selbstständig ist. Aber als Selbstständiger muss man dann wohl wieder mehr und länger arbeiten etc...

    In Summe ist das ein gravierender Unterschied zwischen Profi und Amateur. Und dementsprechend muss auch das Training anders geplant werden.

  29. #474

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen

    Ich weiß. Deswegen habe ich auch geschrieben : "der gute Daniels" und nicht "der gute RunSim" (Simon?)

    Ich selbst finde die Pläne von Daniels gut, die Erklärungen aber oft fragwürdig.
    Zu Daniel´s Erklärungen: ja, da gebe ich dir Recht. In der Sportwissenschaft wird vieles als "wahr" bezeichnet, was in der Wissenschaft eigentlich eher als Hypothese bezeichnet wird. Jeder Trainer, Sportler, Wissenschaftler hat da so siene Überzeugung. Und wenn es bei ihm geklappt hat, dann muss es doch auch so bei jedem anderen funktionieren ;-)

  30. #475

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    @Rolli: (ja, Simon ;-)

    Nochmal zu deinem "da trainiert man irgendwie alles"

    Im Sport habe ich schon des Öfteren miterlebt, dass manchmal der Zweck einer Einheit nicht immer wirklich klar ist.
    Aber irgendwie funktioniert es trotzdem.
    Ich habe das Gefühl, dass es manchmal gut ist, wenn eine Einheit einfach auch mal einen anderen Reiz setzt, als man eigentlich für ein bestimmtes Ziel/ eine bestimmte Wettkampfdistanz benötigen würde.
    Das heißt nicht, dass man einfach sinn- und wahllos irgendwas trainieren soll, aber manches weiß man erst im nachhinein, ob es funktioert hat ;-)

    Ein Beispiel, das ich von einem Trainerkollegen erzählt bekommen habe:
    Ein Kanutrainer hat sich mal mit einer erfolgreichen Rennkanutin unterhalten und sie gefragt, was sie denn so im Bereich Krafttraining machen würden. Und die Konversation lief dann ungefähr so ab:
    "Was macht ihr denn über den Winter an Krafttraining?"
    "Irgendwie alles"
    "Zuerst Hypertrophie und dann IK?"
    "Ja, also schon recht viel Hypertrophie und dann später IK. Aber auch Kraftausdauer"
    "Wie Kraftausdauer? Das steht doch gar nicht im rahmentrainingsplan des Deutschen Kanuverbandes?"
    "Ja, so zwischendurch tarinieren wir 5 x 2´Minuten belastung mit je 3´Pause. Das stimmt, das steht so nicht auf dem Plan. Aber irgendwie muss es ja funktioniert haben. Denn in der Saison sind wir dann Olympiasieger geworden :-)"

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