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  1. #726

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    Zitat Zitat von PaulPatella Beitrag anzeigen
    Das ist der springende Punkt, diese "Therapie" (gibt es ein neutraleres Wort - es ist ja keine Krankheit, die behandelt werden müsste) wird sicher nicht nur auf die sportliche Leistung Einfluss haben, sondern auch die Psyche beeinträchtigen. Insofern ist das auch nicht der Königsweg, aber die bisher fairste Lösung. Semenya sollte "einfach" im Finale solo unter 1:50 laufen, dann wäre klar, dass man XXY-Menschen im Sport nicht pauschal als Frauen behandeln kann.
    Das wird nicht passieren. Wieso sollte sie das tun? Wenn sie schlau ist lässt sie den Abstand zu den Anderen nicht zu groß werden. Je größer der Abstand, desto größer der Handlungsdruck für die Verbände etwas zu ändern. Aber warum sollte sie das wollen?
    PB:
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  2. #727
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    Zitat Zitat von Usain_Bolt Beitrag anzeigen
    Heute Nacht 8. Olympia-Gold geholt. Leider kein Weltrekord, hat mich etwas geärgert.
    Egal, ich bin trotzdem der Beste.

    Tut mir leid für dich. Hättest vielleicht nochmal bei Dr. Müller-Wohlfahrt reinschaun solln. Ein wenig Kälberblut, Schmerzmittel und Globuli tanken.

  3. #728
    Avatar von leviathan
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    Zitat Zitat von D.edoC Beitrag anzeigen
    Das mit den sub 19 Ankündigung war doch nur PR. Glaubst doch wirklich nicht, das er dies drauf hat? Seine Zeit der WR ist vorbei.
    Im Halbfinale sah er wirklich gut aus. Wahrscheinlich ist die Form auch nicht so weit von einer möglichen Bestzeit entfernt. Die vielen Vor- und Zwischenläufe fordern aber auch ihren Tribut. Im Finale hat dann am Ende etwas die Kraft gefehlt und die Lockerheit, was sich nochmals gegenseitig beeinflusst. Wir sollten hier auch nicht außer Acht lassen mit welcher Souveränität er das Feld dominiert hat. Das war schon eine eigene Liga. Der Typ hat jetzt innerhalb von 8 Jahren bei den Olympischen Spielen alle 100m und 200m Läufe abgeräumt. Da stellt sich doch gar nicht mehr die Frage, ob er einer der besten Athleten aller Zeiten ist. Ich verstehe irgendwie nicht, warum er die 9 Goldmedaillen so fokussiert. Die Staffel kann er doch nur bedingt beeinflussen. Für mich wäre er auch eine Legende, wenn er in Rio gar nicht dabei gewesen wäre. Natürlich freue ich mich diesen Spinner auch dieses Jahr wieder sehen zu dürfen

    Interessant finde ich die unterschiedliche Einschätzung des Halbfinals mit Grasse. Ich habe da keine Arroganz herausgelesen. Für mich war es das schönste Bild der Spiele - auch wenn sie nicht Hand in Hand über die Linie sind

  4. #729
    Alderamin
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    Zitat Zitat von RennFuchs Beitrag anzeigen
    Wenn die Athleten keinen "Geschlechtsnachweis" (auch wenn sichs verdammt NS mäßig anhört) ebringen müssen und als Jugendliches Talent mit ungewöhnlich maskulinem Aüsserem plötzlich bei den Frauen mitlaufen, ist doch eine Testo-Obergrenze die einzig logische Konsequenz. Anderenfalls könnte nämich theoretisch JEDER Mann (egal was "in der Hose ist") mitlaufen. Ist dann halt Pech.
    Ist es denn so schwierig/teuer, in einem Gentest festzustellen, ob jemand ein Y-Chromosom hat?

    Meine Meinung:

    Wenn jemand eines hat, sollte diese Person nicht bei den Frauen mitlaufen, denn das Y-Chromosom schaltet Hormone ein, die sonst nur bei Männern vorhanden sind. Um es mal salopp zu sagen, es gibt Frauenbeauftragte, Frauenparkplätze und Frauenschwimmen, aber keine Männerbeauftragten, Männerparkplätze und Männerschwimmen. Dass Frauen eigene Wettbewerbe ausfechten liegt daran, dass sie von Natur aus im Durchschnitt etwas weniger Leistung erbringen können, als gleichermaßen trainierte Männer, eben weil sie kein Y-Chromosom haben und weniger Muskelmasse und etwas mehr Körperfett aufbauen (natürlich nur im Durchschnitt; die meisten hier werden mit keiner trainierten Athletin annähernd mithalten können, aber entsprechend trainierte männliche Athleten sind in den meisten Sportarten dann eben doch ein wenig besser; wo nicht, z.B. im Reitsport, Autorennsport, Billiard oder Schach, da trennt man die Geschlechter ja meistens auch nicht). Wer nicht eindeutig in die Kategorie XX-Frauen fällt, der müsste konsequenterweise bei den Männern mitlaufen, und wenn er/sie da nicht mithält, dann ist das eben so. Es ist tragisch für so eine Person, wenn sie als Mädchen und Frau aufgewachsen ist und sie dann bei einem großen Wettkampf mit diesem Ergebnis konfrontiert wird. Andererseits ist es unfair gegenüber XX-Frauen, wenn so eine Person dann bei ihnen mitläuft.

    Wenn andererseits eine XX-Frau nahezu so viel Testosteron produziert wie ein Mann, dann hat die Natur bei ihr eben ein besonderes Talent entwickelt. In dem Fall sollte sie bei den Frauen mitmachen dürfen, egal wie viel Testosteron sie produziert. Alle anderen besonderen Fähigkeiten (Kapillarisierung, Körperfettanteil, Muskelmasse, Körpergröße, was-weiß-ich) werden ja auch nicht limitiert. Hochspringerinnen sind halt besonders gut, wenn sie ein wenig größer sind. Da beschränkt ja auch niemand die zulässige Körpergröße. Das Geschlecht anhand des Testosteronspiegels festzulegen macht ungefähr so viel Sinn, wie es an der Schuhgröße festzumachen. Und den Testosteronspiegel mit Medikamenten zu drücken wäre ungefähr so, als ob Hochspringerinnen über 1,90 m mit Zusatzbalast springen müssten.

    Was jetzt bei Semenya Caster der Fall ist, weiß ich nicht genau, hier steht, dass man sie monatelang untersucht hat und dann Starterlaubnis erteilt. Gestern Abend in der ARD zeigten sie in einem Bericht einen Testbogen, wo beispielsweise die Schambehaarung "bewertet" werden sollte. So etwas ist doch entwürdigend. Meiner Meinung nach sollte einzig und alleine ein Gentest durchgeführt werden, für den man nur ein wenig Speichel bräuchte. Oder Urin, der ohnehin für Dopingtests entnommen wird. Die Diskussion innerhalb der Sportorganisationen darüber verstehe ich nicht.
    Zuletzt überarbeitet von Alderamin (19.08.2016 um 10:19 Uhr) Grund: Spiegel-Link nachgetragen

  5. #730

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    Habt ihr´s jetzt bald mit eurer Gender-Diskussion?

  6. #731
    Avatar von Usain_Bolt
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    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Im Halbfinale sah er wirklich gut aus. Wahrscheinlich ist die Form auch nicht so weit von einer möglichen Bestzeit entfernt.
    Denke ich auch und er hat es auch voll drauf angelegt. Oder wann hat man Bolt (äh mich ) schon mal so mit Brust voran über die Ziellinie hechten sehen?

    Zitat Zitat von leviathan Beitrag anzeigen
    Interessant finde ich die unterschiedliche Einschätzung des Halbfinals mit Grasse. Ich habe da keine Arroganz herausgelesen. Für mich war es das schönste Bild der Spiele - auch wenn sie nicht Hand in Hand über die Linie sind
    Seh ich auch so, denke die beiden selbst konnten damit besser umgehen als die Medien.

    BTW: Für Christophe Lemaitre hat mich Bronze gefreut. Der konnte es selbst kaum fassen.

  7. #732
    Alderamin
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    Zitat Zitat von 0815boy Beitrag anzeigen
    Habt ihr´s jetzt bald mit eurer Gender-Diskussion?
    War mein erster Post zu dem Thema, habe erst durch den Thread hier vom Thema gehört. Ist das Offtopic im Olympia-Thread? Scroll halt weiter...

  8. #733
    Avatar von M.E.D.
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    Zitat Zitat von Alderamin Beitrag anzeigen
    War mein erster Post zu dem Thema, habe erst durch den Thread hier vom Thema gehört. Ist das Offtopic im Olympia-Thread? Scroll halt weiter...
    Wenn sich eine kontroverse entwickelt, dann macht doch einfach einen eigenen Faden zu dem Thema auf.

    - - -

    Ich hole noch mal das Thema Damen-Marathon hoch.

    Da war ja noch eine Deutsche dabei, die mir bisher völlig unbekannt war:
    Über Mich | Mayada Al-Sayad

    (02:42:28 reichte für Platz 67)

  9. #734

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    Zitat Zitat von Nofeys Beitrag anzeigen
    Ist das eigentlich Zufall, dass es bei den 800m-Läuferinnen gleich 3 mit erhöhten Testosteronwerten gibt und auf den anderen Distanzen nicht? Man sollte doch annehmen, dass alle Distanzen von Frauen mit dieser Veranlagung dominiert werden.
    Das habe ich mich auf gefragt, gleich 3 Frauen ??? oder was auch immer in einem Wettbewerb. Kann doch kein Zufall sein, dass diese sich gleich vorne weg direkt fürs Finale qualizierten. Fakt dürfte eines sein, wenn man da in Zukunft nichts unternimmt immer mehr solche Leute in solchen Rennen antreten werden. Klar dürfte auch sein, dass es ein sehr schwieriges Unterfangen wird, um dann auf einen einheitlichen Nenner zu kommen.

  10. #735

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    Für mich zumindest kommt es überhaupt nicht überraschend, dass Usain Bolt nicht den 200 m Weltrekord geknackt hat und seine Ankündigung unter 19,00 s laufen zu wollen, weit verfehlt hat. Betrachten wir doch mal seinen aktuellen Weltrekord von 19,19 s - den ist er gelaufen zu einer Zeit als er in der absoluten Höchstform seines Lebens war und über 100 m 9,58 s lief. Da Bolt die 200 m immer ziemlich exakt die doppelte 100 m Zeit gelaufen ist (9,58 s x 2 = ~ 19,19 s) müsste er um unter 19,00 s zu Laufen minimum knapp unter 9,50 s oder besser 9,45 s laufen. Ich weiß nicht ob das jemals möglich sein wird. Bolt gilt momentan als der Mann mit den besten Hebelverhältnissen.

  11. #736
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Andres Beitrag anzeigen
    Für mich zumindest kommt es überhaupt nicht überraschend, dass Usain Bolt nicht den 200 m Weltrekord geknackt hat und seine Ankündigung unter 19,00 s laufen zu wollen, weit verfehlt hat. Betrachten wir doch mal seinen aktuellen Weltrekord von 19,19 s - den ist er gelaufen zu einer Zeit als er in der absoluten Höchstform seines Lebens war und über 100 m 9,58 s lief. Da Bolt die 200 m immer ziemlich exakt die doppelte 100 m Zeit gelaufen ist (9,58 s x 2 = ~ 19,19 s) müsste er um unter 19,00 s zu Laufen minimum knapp unter 9,50 s oder besser 9,45 s laufen. Ich weiß nicht ob das jemals möglich sein wird. Bolt gilt momentan als der Mann mit den besten Hebelverhältnissen.
    Nicht unbedingt. Wenn er in diesem Jahr mehr Wert auf die Schnelligkeitsausdauer gelegt hat, um die 200 WR zu knacken, könne es auch sein, dass er auf 100m etwas verliert. Auch wenn wir hier von Bruchteilen einer Sekunde sprechen.
    Das war aber offensichtlich nicht so, weil er auf beiden Strecken etwas langsamer war. Und 0,8s ist schon eine Menge.

    Für mich war er bei den 200m deutlich verspannter, als bei seinem 100m Auftritt. Das kostet Zeit.

    Lemaitre!!! Sensationell!!!!
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  12. #737

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Für mich war er bei den 200m deutlich verspannter, als bei seinem 100m Auftritt. Das kostet Zeit.
    Ja, auf jeden Fall man konnte sehen, dass er nicht ganz so entspannt wie sonst war. Sah für Bolts Verhältnisse schon ein bisschen kraftlos aus, aber bei dem Mammut-Programm mit den ganzen Vorläufen und und und... Er wird übermorgen zur Olympia-Abschlussfeier immerhin 30 Jahre alt.

    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Lemaitre!!! Sensationell!!!!
    Das ist wirklich die größte Überrraschung im 200 m Sprint bei Olympia. Es freut mich echt für ihn. Noch mehr hätte es mich gefreut, wenn der aktuelle Deutsche Rekordhalter Julian Reus wenigstens bis ins Finale gekommen wäre. Aber eine 20,39 s reichen heut zu Tage nicht mehr für einen Endlauf bei Olympia.

  13. #738

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    Vielleicht werden wir ja noch Versuche von Bolt in der DL oder bei der WM sehen, den WR zu knacken. Die Bedingungen waren eben auch nicht gut. Und zur 100m-200m Thematik, wenn Bolt sein Training verändert hat, muss er über die 100m nicht zwangsläufig den WR draufhaben, um den 200m WR zu knacken.
    Michael Johnson lief die 100m nie Sub10(als Einzelrennen),die 200m dafür in 19,30s.

  14. #739

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    Zumal Bolt ja nicht besonders gut startet. Daher denke ich dass diese Rechnung 2x100m-Zeit=200m-Zeit nicht stimmen muss. Beim 200er hat er ja keinen 2. Start. Und Ermüdung gibt es auf der Strecke nicht. Er hätte sicher die Sub19 nicht angekündigt, wenn er sie nicht laufen könnte.
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  15. #740

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    Zitat Zitat von DerMaschine Beitrag anzeigen
    Michael Johnson lief die 100m nie Sub10(als Einzelrennen),die 200m dafür in 19,30s.
    Michael Johnson war auch eher der Ausdauertyp unter den Leichtathletik-Sprintern daher auch sein ewiger 400 m Weltrekord der erst vor wenigen Tagen von dem Südafrikaner geknackt wurde. Bolt hat nur eine 45 s über 400 m zu Buche stehen, was bei einer 19,19 s in keinem Verhältnis zu den 200 m steht. Bolt ist also der reiner Sprintertyp über 100 m und bis 200 m.

  16. #741
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von LasseLaufen Beitrag anzeigen
    Und Ermüdung gibt es auf der Strecke nicht.

    Dann versuche es. Nach 150m ist Sense.
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  17. #742

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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen

    Dann versuche es. Nach 150m ist Sense.
    Exakt, wenn man wie ich schon einmal selber die 200 m (26 s) volles Rohr gesprintet ist, merkt man ab 150 m, dass schlagartig die Kraft und auch Geschwindigkeit spürbar nachlässt und man ab diesem Zeitpunkt nur mit starker Willenskraft und Eigenmotivation "über die Runden" kommt.

  18. #743
    Jogger Avatar von brickmaster
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    Wenn bei Dir nach 150m (also etwa 20 Sekunden Laufzeit) die Kraft anfängt nachzulassen ist Usain Bolt aber schon im Ziel ;-)

  19. #744
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von brickmaster Beitrag anzeigen
    Wenn bei Dir nach 150m (also etwa 20 Sekunden Laufzeit) die Kraft anfängt nachzulassen ist Usain Bolt aber schon im Ziel ;-)
    Ja. Trotzdem wird er auf den letzten 40m langsamer. Der Tempoverlust hängt nicht von Zeit sondern von Energieaufwand ab. Sein Cr-Speicher ist zwar deutlich größer ale mein, für 200m reicht das trotzdem nicht.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  20. #745

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    Zitat Zitat von Usain_Bolt Beitrag anzeigen
    Heute Nacht 8. Olympia-Gold geholt. Leider kein Weltrekord, hat mich etwas geärgert.
    Egal, ich bin trotzdem der Beste.

    Ist das nicht erst sein 7. Gold?
    Ein Staffelgold muss doch wegen Dopings eines Teamkameraden abgegeben werden?
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  21. #746
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Nein habe ich nicht, aber Du... das klingt für mich nicht als würdest Du die Entscheidung der IAAF, was wissenschaftlich begründet war, zustimmen.
    Das habe ich gesagt, weil die CAS-Entscheidung genau darauf abzielte. Die wurde ja gefällt auf Grundlage des Falls Dutee Chand. Anscheinend gibt es ja auch biologische Konstellationen, bei denen Androgene keine Auswirkungen auf die körperliche Entwicklung haben. Hier nochmal ein Zitat aus dem Interview mit Joanna Harper:
    Clearly, those with insensitivity to androgens have to be dealt with differently than everyone else. And to make matters more complex, some are partially insensitive to T. Making rules for those with PAIS is extraordinarily difficult, and I really don’t want to get into the complexities involved. So, yes if one creates rules based on testosterone levels, or if one went back to chromosome-based rules, or even rules that were based on whether or not someone possesses testes, then people with resistance to androgens must be in their own little category.
    Es gibt also Menschen, denen ein höherer T-Wert an sich noch nichts bringt. Genau so wie lange Beine per se noch keinen guten Läufer machen. Dieser Faktor müsste also bei einer Neuregelung beachtet werden. Wenn man also feststellen kann, ob jemand eine T-Resistenz hat und ihm also ein erhöhter Wert nichts bringt, dann sollte man das machen. Somit ist auch klar, dass ein erhöhter T-Wert nicht zwangsläufig zu einem Startverbot führen kann.

  22. #747
    Avatar von RennFuchs
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    @Rolli und McA.
    Das Problem ist doch:
    Da laufen wie Männer aussehende Frauen mit - und den meisten "normalen" Frauen klar davon. Das gefällt vielen nicht (mir auch nicht, sage ich ganz offen).
    Wie man damit jetzt Reglement technisch umgeht und ob wer wie T-Resistent oder doch nicht ist, ist nichts als eine Scheindebatte.
    was willste machen, nützt ja nichts

  23. #748
    Avatar von McAwesome
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    Versteh' ich nicht. Es geht doch gerade um den T-Wert und welche Auswirkung dieser auf die Leistung hat. Wenn der Wert erhöht ist und die Athletin nicht T-resistent ist, sollte das Reglement so sein, dass sie sich einer Behandlung unterziehen muss, um weiter in WKs starten zu können. Damit wäre dem Problem doch gut begegnet. Wo ist da die Scheindebatte? Die sehe ich eher, wenn man über das Aussehen der Frauen spricht und ob einem sowas gefällt oder nicht (komische Aussage irgendwie).

  24. #749

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    Echt krass bei geschätzten 30 °C fällt ein Geher von einer Sekunde zur anderen wie ein Brett um und knallt auf den Asphalt und bleibt regungslos liegen. Was mir auffällt, es jemand reagiert kaum darauf, könnte ja mal etwas schlimmeres sein. Als ihm die Offiziellen etwas zum trinken und kühlen bringen führt er kurz darauf den Wettkampf weiter - so etwas habe ich so auch noch nicht live bei Olympia gesehen.

  25. #750
    Avatar von RennFuchs
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    Zitat Zitat von Andres Beitrag anzeigen
    Echt krass bei geschätzten 30 °C fällt ein Geher von einer Sekunde zur anderen wie ein Brett um und knallt auf den Asphalt und bleibt regungslos liegen. Was mir auffällt, es jemand reagiert kaum darauf, könnte ja mal etwas schlimmeres sein. Als ihm die Offiziellen etwas zum trinken und kühlen bringen führt er kurz darauf den Wettkampf weiter - so etwas habe ich so auch noch nicht live bei Olympia gesehen.
    naja, der ist schon ziemlich kotrolliert zu Boden gegangen. Das mit der Gleichgültigkeit bzw zögerlichen Anteilnahme ist mir auch aifgefallen.
    Um diese Sportart freiwillig auszuüben muss man aber auch viel Sonne abbekommen haben ;-)

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