Top Themen: Laufhelden | Individuelle Trainingspläne | Laufschuh-Datenbank | Uhren-Datenbank | Lauftrainer-App | Laufen anfangen | Laufen

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  1. #1101

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    Zitat Zitat von V-Runner Beitrag anzeigen
    Beim Marathon ist es dann wohl durchaus wahrscheinlich das kein Deutscher dabei sein könnte? .
    Ich finde es erstaunlich , dass es überhaupt noch deutsche Profi Marathonläufer gibt. Irgendwie passt das heutzutage nicht mehr so richtig zu einer modernen und entwickelten Gesellschaft. Der Standard ist über die Jahrzehnte so hochgeschraubt worden, das hat mit Gesundheitsvorsorge nichts mehr tun und grenzt mMn eher an " Draufgängertum " , weil einen Körper zu fordern ist was anderes als wie ihn zu quälen und auszubeuten, das rächt sich ganz häufig irgendwann. Dann müssen diese Leute ja auch irgendwo " zweigleisig " fahren, sollten irgendwie noch studieren, weil man ja nicht weiß, ob es was mit der Lauferei beruflich wird und das stelle ich mir dann nicht einfach vor
    Was bleibt denn von so einem Marathon im kollektiven Bewusstsein" tags drauf " noch im Gedächtnis, doch nur die gelaufene Zeit, weil es eine ganz " stupide monotone " Beschäftigung ist und weil die Sache bereits so " ausgereizt " ist, weiß man ja auch nicht, ob so eine gelaufene Zeit noch mal wiederholt werden kann, vielleicht bleibt es ja auch eine " Eintagsfliege " und wie stark lässt sich so etwas dann wirtschaftlich " ausschlachten "
    "Also bei den Frauen eher noch als bei den Männern. 2:11:30 schafft ja momentan kein deutscher Mann" Quote Ende


    Von daher denke und glaube ich, dass die Profi Männer zuerst verschwinden werden, einmal weil es schon mehr ausgereizt wurde bei den Männern und , weil die Eltern den Töchtern mehr " Handlungsfreiraum " einräumen. Man hat das in der klassischen Musik auch häufig, dass bei einem talentierten Kind die Eltern skeptisch sind und es lieber sehen, wenn es zuerst " was Richtiges " lernt, aber dann ist es bei der Klassik dann auch wieder zu spät, so ein " wirtschaftliches Experiment " oder " Himmelfahrtskommando " je nachdem wie stark oder auch nicht ausgeprägt das offensichtliche Talent scheint, wird den Töchtern eher gebilligt, weil im Hintergrund immer die alten archaischen Muster laufen, dass Frauen später einmal nicht eine Familie zu ernähren haben, deshalb studieren Frauen ja auch häufiger Fächer, die Ihnen Spaß machen, aber deren Karrierepotential nicht immer die besten sind.

  2. #1102
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    Ich finde es erstaunlich , dass es überhaupt noch deutsche Profi Marathonläufer gibt. Irgendwie passt das heutzutage nicht mehr so richtig zu einer modernen und entwickelten Gesellschaft. Der Standard ist über die Jahrzehnte so hochgeschraubt worden, das hat mit Gesundheitsvorsorge nichts mehr tun und grenzt mMn eher an " Draufgängertum " , weil einen Körper zu fordern ist was anderes als wie ihn zu quälen und auszubeuten, das rächt sich ganz häufig irgendwann. Dann müssen diese Leute ja auch irgendwo " zweigleisig " fahren, sollten irgendwie noch studieren, weil man ja nicht weiß, ob es was mit der Lauferei beruflich wird und das stelle ich mir dann nicht einfach vor
    Was bleibt denn von so einem Marathon im kollektiven Bewusstsein" tags drauf " noch im Gedächtnis, doch nur die gelaufene Zeit, weil es eine ganz " stupide monotone " Beschäftigung ist und weil die Sache bereits so " ausgereizt " ist, weiß man ja auch nicht, ob so eine gelaufene Zeit noch mal wiederholt werden kann, vielleicht bleibt es ja auch eine " Eintagsfliege " und wie stark lässt sich so etwas dann wirtschaftlich " ausschlachten "
    "Also bei den Frauen eher noch als bei den Männern. 2:11:30 schafft ja momentan kein deutscher Mann" Quote Ende


    Von daher denke und glaube ich, dass die Profi Männer zuerst verschwinden werden, einmal weil es schon mehr ausgereizt wurde bei den Männern und , weil die Eltern den Töchtern mehr " Handlungsfreiraum " einräumen. Man hat das in der klassischen Musik auch häufig, dass bei einem talentierten Kind die Eltern skeptisch sind und es lieber sehen, wenn es zuerst " was Richtiges " lernt, aber dann ist es bei der Klassik dann auch wieder zu spät, so ein " wirtschaftliches Experiment " oder " Himmelfahrtskommando " je nachdem wie stark oder auch nicht ausgeprägt das offensichtliche Talent scheint, wird den Töchtern eher gebilligt, weil im Hintergrund immer die alten archaischen Muster laufen, dass Frauen später einmal nicht eine Familie zu ernähren haben, deshalb studieren Frauen ja auch häufiger Fächer, die Ihnen Spaß machen, aber deren Karrierepotential nicht immer die besten sind.
    Wirr und schwachsinnige Text.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  3. Folgenden 3 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    Dude_CL (14.03.2019), runner00 (15.03.2019), RunSim (14.03.2019)

  4. #1103
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von Rolli Beitrag anzeigen
    Wirr und schwachsinnige Text.
    Bio eben.....
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  5. #1104

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    Man kann nicht einfach sagen, der Standard sei hochgeschraubt worden. Der zweitbeste deutsche Marathonläufer, Pflieger (Profi, soweit ich weiß, kein Arzt oder Student) hat dieselbe BL wie Lutz Philipp DR 1972. Gabius hat 2015 einen 27 Jahre alten DR unterboten. D.h. der Standard in D ist über 20 Jahre lang mies gewesen und jetzt gibt es mal einen Mann, der halbwegs ordentliche Zeiten läuft, nur eben auch schon eher am Ende der Laufkarriere.
    Klar, international kann man mit 2:12-13 eben nicht mehr viel reißen, anders als Steffny von 30 Jahren. Aber da es viel mehr Läufe gibt als vor 30 oder 40 Jahren kann man sich mit Zeiten um 2:10 gut genug plazieren, um Geld zu verdienen. 2:17, was inzwischen Frauen regelmäßig laufen, ist natürlich zu schwach.

    Bei den Frauen sieht es gar nicht so schlecht aus. Klar, Mikitenkos Rekord, damals die fünftbeste Zeit oder so, ist weit weg. Und 2:27 ist auch nicht Weltklasse. Aber es gibt eben eine Anzahl um 2:30-Läuferinnen und auch relativ junge, die nachkommen. Selbst wenn bisher, mit Ausnahme von Reh, wenn sie evtl. mal zum Marathon wechselt, Überfliegerinnen, denen man unter 2:25 zutrauen kann, zu fehlen scheinen.
    Späteinsteigerinnen wie die Hahners, Anna immerhin mit der achtbesten Zeit einer deutschen Frau oder Scherl (neuntbeste), die daneben Vollzeit gearbeitet hat (oder immer noch arbeitet) zeigen, was an Potential da ist.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  6. #1105

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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    Gabius hat 2015 einen 27 Jahre alten DR unterboten. D.h. der Standard in D ist über 20 Jahre lang mies gewesen und jetzt gibt es mal einen Mann, der halbwegs ordentliche Zeiten läuft, nur eben auch schon eher am Ende der Laufkarriere.
    .
    Ich sehe schon, mit der Einstellung werden wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Ich habe 1980 mit dem Laufen angefangen, damals ist der Dörrenbächer 2.12 h gelaufen, das ist bald 40 Jahre her, den habe ich sogar einmal in Training gesehen, den Steffny habe ich dreimal im Wald gesehen, weil ich in den 80ger auch in Freiburg lebte Das sind doch Bereiche, wo ne halbe Minute schon wahnsinnig viel aus macht Den Gabius habe ich vor 2 Jahren auch in Frankfurt gesehen, der ist eben noch mal einen Tick besser, kann sein, dass 20 Jahre kein deutscher Mann mehr das unterbieten kann. Diese Zeiten, die seit Jahrzehnten im Bereich 2.12 bis 2.18 h gelaufen werden sind schon extrem
    So wie Sie schreiben, mit 2.10 könne man noch gutes Geld verdienen, was macht derjenige, der bei 2.15 h nicht mehr weiterkommt ?
    oder was ist, wenn der junge Mann bei seiner Entwicklung plötzlich sieht, dass dann jetzt nur ab 2: 09 oder 2.08 gutes Geld verdient werden kann?
    Besser die Energie gleich ins Studium setzen, werden da viele auch mit Talent sagen, eine Frau hat immer auch noch die Möglichkeit wenn es beruflich nicht klappt ihre Energie in die Familiengründung zu setzen und irgendwas nebenbei noch zu machen
    Mir ist es auch egal, ich werde kein Profi mehr werden.

  7. #1106

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    Ich weiß ja nicht, in welcher Welt Du lebst, aber heute ist es durchaus üblich, dass auch Frauen Geld verdienen wollen und/oder müssen und umgekehrt Männer vermehrt die Hausmannrolle übernehmen können. Das hat meines Erachtens gar nichts mit den eventuell vorhandenen Unterschieden zwischen den Situationen deutscher Läuferinnen und Läufer zu tun.

  8. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von lespeutere:

    JoelH (14.03.2019)

  9. #1107

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    Also ein 2:12-14 Marathonläufer, der sich also für internat. Ereignisse (EM/WM/OS) normalerweise qualifizieren, dort aber heutzutage unter "ferner liefen" enden wird, kann zahlreiche Starts bei Straßenläufen mitnehmen, bei denen er Geld verdienen wird. Ein Hammerwerfer oder Hürdenläufer, der sich gerade so für internat. Ereignisse qualifziert, dort aber ohne Finalchancen ist, kann das nicht. Weil Straßenlauf viel populärer ist, wird der Straßenläufer typischerweise auch eher Ausrüster/Werbeverträge kriegen.
    Dass das eine allzu lukrative Karriere ist, ist sicher zu bezweifeln. Dass war es aber vor 30 Jahren, als man mit 2:12 noch deutlich weiter vorne lief, auch nicht.
    Mit Gesundheitsvorsorge hatte Leistungssport noch wie was zu tun, jedenfalls seit der Nachkriegszeit nicht.
    Und was die nichtprofessionellen Läufer hinter der Spitze betrifft (also sagen wir grob Männer ca. 2:20-30 Marathon oder ca. 30-32 min 10k ), war das Niveau in den 80er Jahren viel höher als heute.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  10. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von mountaineer:

    GeorgSchoenegger (15.03.2019), JoelH (15.03.2019)

  11. #1108

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    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    Besser die Energie gleich ins Studium setzen, werden da viele auch mit Talent sagen, eine Frau hat immer auch noch die Möglichkeit wenn es beruflich nicht klappt ihre Energie in die Familiengründung zu setzen und irgendwas nebenbei noch zu machen
    Ach es gibt ja auch keine Sportler in anderen Sportarten, Künstler, Musiker oder Geisteswissenschaftler in Deutschland. Heute studieren alle straight BWL und Jura weil sie keine Lust auf ein anderes Leben haben. Sowas muss man wissen, wenn man in Onlineforen rumtrollen will.

  12. #1109

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    Zitat Zitat von mountaineer Beitrag anzeigen
    .
    Und was die nichtprofessionellen Läufer hinter der Spitze betrifft (also sagen wir grob Männer ca. 2:20-30 Marathon oder ca. 30-32 min 10k ), war das Niveau in den 80er Jahren viel höher als heute.

    logisch war das viel höher, wie die körperlichen Voraussetzungen im Schnitt gesunken sind. Die Leute werden zB immer größer und schwerer, für die Lauferei eher abträglich, Steffny, Cierpinski usw waren aus heutiger Sicht alle klein oder mittelgroß, es geht um Tendenzen

    Es gibt auch Frauen, die lieber Ihre Aufmerksamkeit dem Studium zuwenden, weil sie tendenziell die Sicherheit lieben und gerne beim Staat als Beamten anheuern, dennoch sind Sie für die Profi Lauferei aufgeschlossener, z.B ist die Konkurrenz bei den Frauen auch überschaubarer,
    weil Frauen weniger Laufen und mehr anderen Sport machen, zunächst einmal muß man erst einmal wissen, dass es in Deutschland auch viel weniger junge Frauen wie Männer gibt ( Frauenmangel ) es gibt insgesamt mehr Frauen, aber das sind alte Frauen im Altersheim, weil die Männer früher sterben gehen, aber junge Frauen gibt es weniger, weil weniger Mädchen geboren werden und weil die Einwanderer seit den 60ger auch viel mehr männlich sind usw usf, Auf Wiederhören

  13. #1110
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    Auf Wiederhören
    hoffentlich.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  14. Folgenden 2 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    AchatSchnecke (14.03.2019), runner00 (16.03.2019)

  15. #1111

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    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    Es gibt auch Frauen, die lieber Ihre Aufmerksamkeit dem Studium zuwenden, weil sie tendenziell die Sicherheit lieben und gerne beim Staat als Beamten anheuern
    Frauen lieben tendenziell die Sicherheit und sind tendenziell wesentlich risikobereiter, weil sie nicht in die Ernährerfunktion müssen.

    Auf Wiederhören
    Gute Wortwahl, das Geschreibsel hat ungefähr das Niveau einer Telefonwerbung.

  16. #1112

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    Immer wieder faszinierend was Leute sich zusammendichten wenn sie zu viel Zeit haben

    Zitat Zitat von lespeutere Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja nicht, in welcher Welt Du lebst, aber heute ist es durchaus üblich, dass auch Frauen Geld verdienen wollen und/oder müssen und umgekehrt Männer vermehrt die Hausmannrolle übernehmen können. Das hat meines Erachtens gar nichts mit den eventuell vorhandenen Unterschieden zwischen den Situationen deutscher Läuferinnen und Läufer zu tun.
    Das Männer wirklich signifikant vermehrt die Hausmannrolle übernehmen kann ich (leider) nicht beobachten. Aber das tut aus meiner Sicht bei der Diskussion nichts zur Sache. Ich glaube über das Warum und Wieso sich das (vermeintliche) Niveau in diversen Sprotarten in den letzten 30 Jahren verändert hat, kann man Doktorarbeiten schreiben und dann sind immer noch nicht alle Fragen beantwortet. Was sicher sicher ist, dass man einen gewissen "Schlag" haben muss um Leistungssportler zu werden. In manchen Sportarten wird man üppig entlohnt, dort muss man aber auch einige andere Nachteile (z. B. extremer Verlust der Privatsphäre) in Kauf nehmen, in anderen braucht man viel Idealismus und Risikobereitschaft ...

  17. #1113

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    Deswegen schrieb ich auch "können".

    Und dass es nichts zur Sache tut, war ja auch meine Ansicht, vielleicht hab ich mich da unklar ausgedrückt.

  18. #1114

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    Ist irrelevant dafür, dass Marathon/Straßenlauf ungeachtet der Explosion der Leistungsdichte in den letzten 20 Jahren durch die Mobilisierung der Ostafrikaner (und noch kürzlicher und noch nicht abgeschlossen) der ostafrikanischen Frauen, ziemlich sicher die Sparte der Leichtathletik ist, in der man/frau auch etwas hinter der Spitze noch was verdienen kann. (Auch wenn ich vermute, dass ein Faktor für die relative Stagnation der Langstrecken in D die durch die afrikanische Dominanz mitbedingte stärkere Attraktivität des Triathlon ist, wodurch sicher auch ein paar sehr starke Läufer abgezogen werden.)
    Daher im Rahmen der Leichtathletik kein so gutes Beispiel für die wirtschaftlichen Risiken einer Leistungssportkarriere.
    Man kann sich schlecht beschweren, wenn man mit einer Zeit, die vor 46 Jahren DR war (Pflieger) in D solide vorne mitlaufen kann, aber international natürlich keine große Chance hat.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  19. #1115

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    Der Dörrenbächer war zB kein Profi sondern Beamter und Polizist und das halte ich noch am ehesten für praktikabel, als ein Freiberufler, denn ein " Staatsdiener " hat die Sicherheit auch im Kopf, dass er sein Auskommen haben wird, dass sein Arbeitgeber auch zu ihm steht, wenn es gesundheitlich schwierig werden sollte und ein Teil der Lauferei kann bei der Polizei auch ganz konkret als Arbeitszeit abgerechnet werden, die Einkünfte aus der Lauferei sind ein Zubrot
    Er wäre auch einmal zu Olympia gekommen, aber die Bundesrepublik hatte in dem Jahr die Spiele boykottiert
    Die Zeiten, die vor 40 Jahren gelaufen an der Spitze wurden sind schon ausgereizt, der Job hat sich nicht verändert seitdem, es ist immer noch möglichst schnell ein Bein vor das nächste zu setzen.
    Triathlon ist was ganz anderes, was die internationale Konkurrenz angeht. In Afrika gibt es vielerorts noch nicht mal Straßen zum trainieren, das Geld für Räder ist nicht vorhanden, da kann man auch gleich zum Springreiten gehen, wo Deutschland sehr erfolgreich vertreten ist,
    das ist ein " Sport " wo man richtig viel Geld braucht, damit kann ich mir ne Menge Konkurrenz sofort vom Leib halten,

  20. #1116
    Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    Die Zeiten, die vor 40 Jahren gelaufen an der Spitze wurden sind schon ausgereizt, der Job hat sich nicht verändert seitdem, es ist immer noch möglichst schnell ein Bein vor das nächste zu setzen.
    Sorry, das ist Unfug.

    - Man hat 40 Jahre mehr Trainingserfahrung, in der Zeit hat sich einiges getan.
    - Das Training professionalisiert
    - Die Trainingsauswertung wurde besser
    - Die Ausrüstung wurde besser

    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:37:53 (10/18)
    Ultra:
    67,158km in 7:14:17h (12/18)
    2019: 28.4. HH-Marathon, 22./23.6. 24h Delmenhorst, 29.9. Berlin-Marahon


  21. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von ruca:

    leviathan (15.03.2019)

  22. #1117

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    Man muss das " Rohmaterial " für Ihre tollen Trainingspläne erst mal haben. Aus einem Kaltblüter mache ich kein Rennpferd
    Dem " Ackergaul " kann man alles mögliche an ausgefeilten Trainingspläne unterbreiten, er wird trotzdem nicht schnell werden
    Das kommt doch nicht von ungefähr, dass die schnellen Läufer schon schnelle Eltern Läufer haben, bei den Pferden gibt es die entsprechenden Möglichkeiten der Zucht.
    Die Trainingspläne waren vor 40 Jahren auch schon super, Laufen ist so ein " Grundsport " wo man sich schon vor 100 Jahren viel mit beschäftigt hat, Ihr wollt alles mit dem Computer machen.

  23. #1118
    Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    Das kommt doch nicht von ungefähr, dass die schnellen Läufer schon schnelle Eltern Läufer haben, bei den Pferden gibt es die entsprechenden Möglichkeiten der Zucht.
    Bei den Sportlern auch.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Neureuther

    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:37:53 (10/18)
    Ultra:
    67,158km in 7:14:17h (12/18)
    2019: 28.4. HH-Marathon, 22./23.6. 24h Delmenhorst, 29.9. Berlin-Marahon


  24. #1119
    Avatar von Rauchzeichen
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    Genau...

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  25. Folgenden 7 Foris gefällt oben stehender Beitrag von Rauchzeichen:

    AchatSchnecke (16.03.2019), d'Oma joggt (16.03.2019), Gid (17.03.2019), mountaineer (15.03.2019), Rolli (15.03.2019), SKTönsberg (17.03.2019), Spiridon08 (18.03.2019)

  26. #1120

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    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    Man muss das " Rohmaterial " für Ihre tollen Trainingspläne erst mal haben. Aus einem Kaltblüter mache ich kein Rennpferd
    Dem " Ackergaul " kann man alles mögliche an ausgefeilten Trainingspläne unterbreiten, er wird trotzdem nicht schnell werden
    Das kommt doch nicht von ungefähr, dass die schnellen Läufer schon schnelle Eltern Läufer haben, bei den Pferden gibt es die entsprechenden Möglichkeiten der Zucht.
    Aha, wer denn zB von den Afrikanern? Ist mir noch nie untergekommen, dass es da hieß "Die Tochter/der Sohn der großen XY". In Deutschland Heinig und Hottenrott, ok, das sind aber auch die einzigen, die mir einfallen. Häufig ist es zudem wohl eher die Sozialisierung, das sprichwörtliche "Aufwachsen auf dem Trainingsplatz", die den Ausschlag gibt.

    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    Die Trainingspläne waren vor 40 Jahren auch schon super, Laufen ist so ein " Grundsport " wo man sich schon vor 100 Jahren viel mit beschäftigt hat, Ihr wollt alles mit dem Computer machen.
    Natürlich gab es vor 40 Jahren schon gute Pläne, aber die Fortschritte gerade in Bezug auf Physiologie, Ernährung, Physiotherapie etc. zu leugnen, halte ich für etwas gewagt. Das hat übrigens mit den bösen Computern recht wenig zu tun. Dass Du das so verknüpfst, spricht Bände.

  27. #1121

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    Zitat Zitat von Bio Beitrag anzeigen
    Auf Wiederhören
    . .
    5 km: 21:50 | Mai 17 ----- 7,33 km (Alsterrunde): 32:31 | Jul 17 ---- 10 km: 44:18 | Sep 18 -----
    10Meilen / 16,1 km: 1:14:51 | Apr 17 ----- 21,1 km: 1:42:36 | Jul 18 ----- 25 km: 2:02:17 | Nov 18 -----

  28. #1122
    Auf der Jagd nach 2:02,27 Avatar von Rolli
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    Es wäre schön, wenn Bio diesen Thread verlassen und eigenen Thread "Früher war alles besser" aufmachen würde.
    ...vom Training hast du sowieso keine Ahnung! (Zitat: meine Frau)

  29. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Rolli:

    bones (15.03.2019)

  30. #1123

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    Kein Marathon, aber der Vater von 800m-WRekordler David Rudisha Daniel Rudisha (letzte Woche verstorben) gewann 1968 Silber mit der 4x400m-Staffel.
    Die meisten kenianischen Langstreckenläufer kommen aus einer eng umgrenzten Gegend und Ethnie. Und die starken 800m-Läufer meistens aus einem anderen Stamm (sind auch typischerweise größer und etwas kräftiger gebaut). Einen genetisch-physiologischen Faktor, der sich u.a. in der langbeinigen sehr schlanken Gestalt und nach vielen Generationen Hochlandbewohnern auch in der Sauerstoffaufnahme usw. äußert, kann man kaum bestreiten. Vor der Dominanz der Afrikaner gab es eine Reihe recht guter Mexikaner im Langstreckenlauf, aber den meisten lateinamerikanischen oder etwa tibetischen Hochlandbewohnern fehlt der Gestaltvorteil, tatsächlich haben sie durch gedrungene Gestalt eher einen entsprechenden Nachteil.
    Da die Afrikaner ja erst ab den späten 60ern überhaupt in nennenswerter Zahl bei Olympischen Spielen auftraten und erst ab Mitte der 1980er zu dominieren begannen, kann es da noch nicht so viele "Dynastien" geben. Aber in den USA und Europa gibt es natürlich viele Spitzensportlerkinder von Spitzensportlereltern. Natürlich nicht immer auf gleichartigem Niveau oder in derselben Sportart. Aber ohne groß nachzudenken zB Liz und Eilish McColgan, Heide Rosendahl und Danny Ecker, Waldemar und Falk Czierpinski, Karin und Falk Balzer, Dietmar und Katarina Mögenburg, Dieter, Jackie und Robert Baumann, Sergej Nikolajewitsch und Sergej Sergejewitsch Litwinow u.v.a.
    Noch weit häufiger sind Eltern oder Kinder von Spitzensportlern sehr gut, aber nicht ganz in derselben Liga (was natürlich auch auf etliche der schon genannten zutrifft), also zB erweiterte nationale Spitze ggü. Weltklasse. Diese Fälle hat man dann normalerweise gar nicht auf dem Schirm, wenn man nicht bewusst nachguckt.
    Mein Schulweg war zu kurz...

  31. #1124

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    Alina Reh heute mal wieder mit einer sehr starken Leistung über die 10 km. Beim Dresdner City Lauf hat sie mit 32:06 einen neuen Streckenrekord aufgestellt, die Konkurrenz war da absolut chancenlos. Die Bedingungen waren darüberhinaus wohl nicht allzu optimal.

    Aktuell gibt es in Deutschland absolut keine die auf dieser Strecke auch nur annähernd mit ihr mithalten könnte. Du hattest ja neulich was zu Klosterhalfen geschrieben @Mountaineer, weißt du ob sie demnächst, oder generell dieses Jahr, bei einem 10 km Straßenrennen am Start sein wird?

    Alina Reh traue ich es auf jeden Fall zu da dieses Jahr die Sub 31 zu packen!

  32. #1125

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    Es gab die Vermutung, Klosterhalfen wolle beim Bayerkreuz-Straßenlauf laufen. Der Lauf ist aber wegen Sturm abgesagt worden. Sie war auch dort, wie ein Foto mit irgendwelchen Jugendlichen auf Instagram zeigte, das kann aber auch PR gewesen sein und sie wäre vielleicht eh nicht gelaufen.
    Klosterhalfen ist schon vor 3 Jahren bei diesem Lauf 32:24 oder so gelaufen, aus dem Training heraus. D.h. ihr wären jedenfalls auch Zeiten unter 32 zuzutrauen. Auch Anna Gehring ist immerhin 32:20 auf der Bahn hinter Reh gelaufen. Elena Burkard war im Cross immer stärker als Gehring, sie müsste eigentlich auch im Bereich um 32:30 laufen können. Auch Hanna Klein ist schon eine 32er Zeit auf der Straße gelaufen. D.h. der Abstand Rehs in den Listen ist zwar deutlich, aber das liegt auch ein bißchen daran, dass einige andere Straßenlauf nicht so priorisieren. Ebenso könnte ich mir gut vorstellen, dass Klosterhalfen dieses Jahr nochmal stärker auf 1500m fokussiert und keinen Straßenlauf macht.
    Reh hat Koko Ende 2017 im Cross zweimal geschlagen, daher würde ich bei 10000m keine Wetten abschließen, aber von der BL ist Koko fast 20 sec. schneller über 5000, könnte also selbst bei deutlich schlechterer Umsetzung in ähnliche Bereiche laufen wie Alina Reh.

    Reh war über 3000m in der Halle stärker, als ich erwartet hätte, drei Läufe, drei Bestzeiten. 8:39 (dazu in einem ungleichmäßigen Meisterschaftsrennen mit deutlich negativem Split) ist schon schneller als Mockis BL, da Alina über längere Strecken eher noch stärker ist, ist ihr im Sommer jedenfalls unter 15 über 5000 und um 31 über 10000m zuzutrauen, wenn keine Verletzungen dazwischen kommen.
    Mein Schulweg war zu kurz...

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