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  1. #1
    Überhol’ doch, Angeber Avatar von Die Jules
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    Standard mehr als 50 m Schwimmen wäre top ;)

    Hallo liebe Tria-Freunde,

    ich bekomme es nicht hin, mehr als 50 m ohne Neopren zu schwimmen... Zu meinem Problem weiter unten... für die, die zur eigentlichen Fragestellung wollen ... ansonsten kurz was zu mir und meine erste Tria-Erfahrung ... weil ich die so toll fand

    kurz zu mir:
    - weiblich, 30 Jahre, 168 cm groß und 60 kg schwer
    - max. Distanzen Schwimmen 1,5 km Brust im Freiwasser, 120 km Rad und 25 km laufen
    - sowas-wie-könnte-Triathlon-Training-sein seid Juni/Juli 2016, vorher war das alles mehr Ausgleichssport
    - habe vor ein paar Wochen meine erste Sprintdistanz absolviert:

    400m Schwimmen: 12 Minuten wie ein Elefant beim Ballet
    Das erste mal "Wettkampfschwimmen" und ich bin untergegangen... Als Anfänger einfach mal ganz hinten eingereiht sowie langsam losgekrault und vor allem auf Technik anstatt auf Geschwindigkeit geschaut...gute 20 Meter.... Da setzte die erste Schnappatmung ein, die erste Pause Brustschwimmen folgte, danach kam der erste Tritt, dann bin ich über jemanden drübergekrault (wusste gar nicht, dass das geht)... nach gut 100 m bin ich den Rest im Brustschwimmen durchgekommen. Weder Atmung ließ sich auf das Kraulen ein, meine Wasserlage war trotz Neopren katastrophal (habe meine Beine nicht hochbekommen)...noch hatte ich Orientierung unter Wasser.... es wurde frustrierend... alle schwommen durcheinander... und ich kam nicht klar mit dem Schwimmen. Mein Ausstieg aus dem Wasser war auch sehr elegant. Wir mussten uns auf einen Steg hiefen.. was sich als schwierig erwies...im Neopren...mit schweren Armen nach dem Schwimmen... aber ich habe es geschafft ... und war froh, dass es vorbei war

    20 km Rad: 40 Minuten; Zeit inkl. beiden Wechselzonen
    Ich bin noch nie so "schnell" geradelt Die Strecke war schon etwas schwieriger: 5 km Rundkurs, mit 4 engen Kurven (90 Grad Winkel) an denen man immer gut abbremsen musste und auf der einen Seite immer Gegenwind. Aber es rollte super

    5 km Laufen: 27 Minuten bei 36 Grad in der Sonne
    Da ich dummerweise beim Radfahren das Trinken vergessen hatte, habe ich eine Trinkpause einlegen müssen :( Aber das waren trotzdem die besten Kilometer des Wettbewerbs. Es war genial. Ich will wieder und wieder und wieder und nächstes Jahr kommt im Frühjahr die OD und im Herbst hoffentlich - ich darf ja träumen - die etwas längere Variante ;)

    Zum Problem:

    Das Schwimmen... es frustriert. Ich habe einen 6 Wochen Kraulkurs gemacht für Anfänger. Ich konnte das Kraulen gar nicht vorher. Okay, Talent sieht anders aus. Ich konnte vorher keine 10 Meter durchkraulen. Meine Wasserlage war katastrophal, so dass ich mit den Beinen geschwommen bin und im Wasser stand ... Mein Kurstrainer und ich haben aber ganz gut daran gearbeitet. Heute - 6 Wochen nach dem Kurs) kann ich sicher 50 Meter Bahnen ziehen und mache auch immer meine Technik-Übungen.

    Ich schaffe 50 Meter Bahnen für eine ganze Stunde. Aber ich muss nach jeder 50 Meter Bahn eine kurze Pause einlegen.... Im Freiwasser schaffe ich immerhin 100 Meter mit Neopren.... ansonsten passiert das: Gefühlt bekomme ich dann keine ruhige Atmung mehr hin, meine Beine werden auch schwer, da ich dann wegen der doofen Atmung mehr mit den Beinen kämpfe... und keine Ahnung was meine Arme machen... durch das Wasser schiebe ich mich nicht damit. Ich ziehe die irgendwie horizontal / parallel zum Wasser nach hinten... das hat auch mein Trainer bemängelt... aber 6 Wochen waren zu kurz, um das Problem auch anzugehen.... Also ich stelle die Hand und den Arm nicht ins Wasser und "drücke ab / schiebe"... gut, dass ich das weiß, ne ;) aber ich kann es nicht abstellen... Kennt ihr ein paar Tricks:

    - wie das mit der Atmung besser wird?
    - wie man mehr als 50m Bahn / 100m Freiwasser schwimmt?
    - und wie ich das mit den Armen hinbekomme (Trockenübungen)?
    - Orientierung im Freiwasser?

    Lieben Dank, falls jemand bis zum Ende gelesen hat

    P.S.: Ich bin auch gerade auf der Suche nach einem Tria-Verein. Habe schon 2-3 im Auge und wollte zum Probetraining. Jetzt bin ich leider krank geworden (Bronchitis) und muss noch ein bisschen aussetzen...
    Liebe Grüße, die Jules

    Hinfallen. Aufstehen. Krone richten. Weitermachen!

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  2. #2

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    Hi Jules,
    zur Zeit geht es mir nach 50m aber genau wie dir ;). War aber auch das erste mal seid Jahren mal wieder Schwimmen. Ich fange jetzt an Kraulen von Grund auf zu lernen, es gibt wirklich gute Tuts. bei Youtube zu dem Thema, wie man von 0 anfängt. Aber es ist wie mir dem Rest, üben üben üben.
    Ich muss auch meinen Winter im Schwimmbad verbringen. Sonst wird es nächstes Jahr echt schwer mit dem Schwimmen. Da wir aber nur auf Cross gehen, ist es zum Glück eh nur 1,6 km

  3. #3
    Avatar von mcbert
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    Ist in der Theorie natürlich schwierig und schwimmen lernt sich schwer vorallem wenn man kein Kind mehr ist.

    Was die Wasserlage beeinflusst:
    - Rumpfmuskulatur, das trainiert sich gut vor dem TV :-)
    -Kopfposition, hebst du den Kopf sinken die Beine. Viele machen das nur beim Atmen falsch andere auch beim ausatmen
    - Arschbacken zusammen drücken und Bauchnabel zur Wirbelsäule ziehen.

    Problem ist, wenn man es nicht sieht ist es schwer zu verbessern. Optimal wäre natürlich ein Verein.

    Es gibt auch etliche Übungen, ich schau mal was ich finde

  4. #4

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    Suche Dir ein Hallenbad in der Nähe, die bieten meist Kurse an, die DLRG oder sonst ein Verein. Du brauchst eine ordentliche Technik, das muss automatisch klappen. Hast ja selbst schon gesagt, dass Dein Armzug nicht gut ist. Die meisten unterschätzen eher die Bedeutung des Beinschlags, haben ein enormes Kreuz und kommen beim Beintraining kaum von der Stelle . Triathleten atmen sehr oft nach jedem zweite Armzug, also immer zur selben Seite hin. Versuche, die Seite abzuwechseln, also alle drei Armzüge zu atmen.

    Suche Dir im Netz Intervalleinheiten. Damit schwimmst Du mal 25, mal 50 und mal 100 Meterr am Stück. Da sind drin Pausen vorgesehen. Mit dem Laufe der Zeit werden deine Einheiten ohne Pause immer länger, irgendwann brauchst Du die Pausen gar nicht mehr. Es macht klick und Du weißt nicht, warum das ein Problem war.

    Mein Grundproblem war immer, relaxt zu schwimmen, ohne zu starken Energieverbrauch. Aber irgendwann klappt's.

    Es ist beim Triathlon keine Schande, einen Weile Brust zu schwimmen, wenn Du Dich damit besser fühlst. Aber wenn Du siehst, dass Du nicht gut schwimmst, musst Du das natürlich trainieren.

  5. #5
    Überhol’ doch, Angeber Avatar von Die Jules
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    Guten Morgen,

    danke euch für das Feedback und sorry für die späte Rückmeldung!

    @Vomfelde: Gut zu wissen, dass ich da nicht allein bin. Ich sehe immer nur die Brustschwimmer und dann die Krauler, die Bahn nach Bahn ziehen und ich plantsche so vor mir hin. Was meinst du mit Cross? Klingt spannend

    @McBert: Danke dir für die Tips. An der Rumpfmuskulatur könnte bzw. muss ich arbeiten. Da ist nicht viel ;) Gibt es da spezifische Übungen für Triathleten, die du empfehlen würdest oder kann man auf den Standard zurückgreifen? An meine Arschbacken hat mich meine Trainerin im Anfängerkurs auch immer erinnert: "Stelle dir vor, du hast ein 2-Euro Stück zwischen den Backen und darfst es nicht verlieren"... Du willst nicht wissen, wie viel Geld ich schon im Becken gelassen hätte ;) ok, kommt auch auf die Liste. Das kann man ja auch gut im Alltag üben. Das mit dem "Kopf im Wasser lassen und zur Seite/Hinten drehen" anstatt zu heben klappt im "Training" wunderbar. Beim Triathlon und im Freiwasser habe ich damit Probleme damit, weil ich unter Wasser keine Kacheln habe Gib mir noch ein bisschen Strömung dazu und ich schwimme Kreis. Daher schaue ich dann alle paar Armzüge nach vorne und wunder mich, warum die Umgebung schon wieder anders aussieht...War letztens am See und dort war auf der einen Seite ein Biergarten. Die haben sich auch gewundert, warum ich lieber im Kreis anstatt durch den See schwimme ;)

    @divy2: Noch einen Kurs wollte ich nicht machen. Der war an sich super, aber die festen Zeiten passen mit der Arbeit nicht zusammen. Daher dachte ich an Verein. Ich bin bei einem losen Lauftreff und mag die lockere Atmosphäre und flexiblen Zeiten. Beim Verein gibt es ja dann auch immer gestreute Zeiten: kann ich montags nicht zum Schwimmen, klappt bestimmt der Termin an Dienstag. Habe mir schon ein paar im Internet angeschaut und wollte da mal hin. Solange ich aber noch krank bin, kann ich da nicht mitmachen beim Reinschuppern :( Bei dem Atmen hast du recht. Ich kann nur auf "geraden" Zahlen atmen - also 2 oder 4 Armzüge ;) die 3 kann ich vergessen und bis 5 komme ich nicht. Aber das ist natürlich auch ein guter Ansatzpunkt. Nach den Intervalleinheiten schaue ich mal. Das klingt nach Abwechslung beim Schwimmen

    Danke euch! Da habe ich schon mal ein paar gute Ansätze
    Liebe Grüße, die Jules

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  6. #6

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    Hallo Jules,

    ich kann McBert nur zustimmen. Oftmals liegt der hohe Energieverbrauch an der falschen Wasserlage, die über den Kopf an den Körper weitergegeben wird. Dann ist Rumpfstabilität natürlich ein wichtiges Thema beim Schwimmen. Im Prinzip solltest du mit dem Altbewährten anfangen und einen guten Mix aus statischen (Unterarmstütz z.B.) und dynamischen (Rotationen/Crunches o.ä) Übungen einbauen.

    Fehler lassen sich natürlich immer besser analysieren wenn man sich selber im Wasser sieht. Also lass dich einfach mal aus mehreren Perspektiven filmen und zeig es einem erfahrenen Trainer ;)

    Viel Erfolg!
    www.sk-performance.com - science based training

  7. #7

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    Meist liegt das Atemproblem daran, daß die Luft unter Wasser nicht ganz ausgeatmet wird. Die muß aber raus, sonst reichert sich die verbrauchte Luft in der Lunge an und es fühlt sich schnell wie Atemnot an, obwohl die Lunge voll mit Luft ist. Unter Wasser ausatmen ist anstrengender, kann man aber üben.

    Wenn man mit dem Ausatmen nicht nachkommt: einen Zug verlängern, d.h. von 2-er auf 3-er (was ohnehin die Zugzahl der Wahl für Freiwasser ist)

    Alternativ, in seltenen Fällen, ist wirklich der Energieverbrauch zu hoch, dann: langsamer schwimmen. Klingt trivial, aber kann den Unterschied zw. 50 und 500 am Stück kraulen sein. Wenn es zu langsam wird und die Beine zu sehr absacken: Pully zwischen die Beine. 80% des Vortriebs kommen im Hobbybereich ohnehin über die Arme (bei Triathleten oft 100%).

    Letzteres ist im Hobby-Bereich fast der Normalfall: kein Beinschlag. Man will die Beine ja für die 2 noch folgenden Einheiten schonen. Für die reinen Schwimmtrainer sieht das immer furchtbar aus, aber ist halt so im Triathlon. Hauptsache, die Beine bremsen nicht zusätzlich, aber dafür reicht eine gestreckte Fußstellung.

    Für die Körperspannung gibt es eine Übung wo man seitlich im Wasser liegt, eine Hand nach vorne, eine seitlich am Körper, Kopf halb im Wasser, und dann nur mit seitlichem Beinschlag die Bahn zieht. Wenn man damit eine Bahn schafft ohne abzusaufen hat man schon eine Menge Spannung drauf.

    das
    Ich kann nur auf "geraden" Zahlen atmen - also 2 oder 4 Armzüge ;) die 3 kann ich vergessen
    deutet für mich auf Problem #1 hin. 2 Züge dürften nicht reichen, um die ganze Luft rauszudrücken. 3-er Zug kann man genauso lernen wie alles andere, ich habe es ja auch geschafft. Ist auch für Freiwasser viel besser, weil man gerader schwimmt, da sich die stärkere und schwächere Seite des Körpers ausgleichen.

  8. #8
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    Auch danke SK und Austrian für eure Tipps

    Interessant finde ich ja Austrian's Idee / Tipp bzgl. richtig ausatmen unter Wasser. Da ich das für ganz simpel gehalten habe, musste ich erstmal im Internet schauen, was mit "richtig ausatmen" gemeint sein könnte. Dabei bin ich auf einen Artikel gestoßen, der meint, dass es wohl einige Anfänger gibt, die aus "Atemnot-Angst" viel zu viel und viel zu tief einatmen. Der Artikel beschreibt, dass es völlig ausreicht wie am Land zu atmen. Könnte ihr das bestätigen? Atmet ihr beim Schwimmen wie am Land Natürlich reden wir hier vom relaxten Schwimmen und nicht Intervallen ... Also ich nehme schon immer ein wenig extra Luft mit. Daher könnte der erste Absatz von Austrian auf mich passen.

    Die Übung mit dem seitlich im Wasser liegen ist mir vom Kurs bestens bekannt und ja, ich komme eine Bahn durch.Wir haben zusätzlich auch immer wieder den Kopf raus und ins Wasser gedreht, mal den Kopf im Wasser gelassen und nur die Hand oben bis zum Eintauchen geführt und dann wieder zurück. Die Übungen mache ich brav.
    Liebe Grüße, die Jules

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  9. #9
    Ich weiss du hast Recht, aber meine Meinung gefällt mir besser. Avatar von Raffi
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    [QUOTE=Austrian;2255245]
    ..........Alternativ, in seltenen Fällen, ist wirklich der Energieverbrauch zu hoch, dann: langsamer schwimmen. Klingt trivial, aber kann den Unterschied zw. 50 und 500 am Stück kraulen sein. Wenn es zu langsam wird und die Beine zu sehr absacken: Pully zwischen die Beine. 80% des Vortriebs kommen im Hobbybereich ohnehin über die Arme (bei Triathleten oft 100%).

    Letzteres ist im Hobby-Bereich fast der Normalfall: kein Beinschlag. Man will die Beine ja für die 2 noch folgenden Einheiten schonen. Für die reinen Schwimmtrainer sieht das immer furchtbar aus, aber ist halt so im Triathlon. Hauptsache, die Beine bremsen nicht zusätzlich, aber dafür reicht eine gestreckte Fußstellung. ...............
    QUOTE]

    Wie kommst du zu dieser Erkenntnis?
    Kannst dir mal Videos anschauen.
    Im Gegenteil, kurz vor dem Ausstieg wird die Schlagzahl des Beinschlages sogar erhöht, um nicht aus den Latschen zu kippen, wenn es vom Wasser an Land geht.
    Beim Rest gebe ich dir recht. Anzumerken ist nur, dass der Pullbuoy einzig beim Techniktraining eingesetzt werden sollte. Ansonsten versaut er die Wasserlage ohne noch mehr.
    @Jules: versuch mal mit Schnorchel zu schwimmen.
    Gruß Raffi
    Ich weiß, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben so wahnsinnig gute Ideen
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  10. #10
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    Oh Raffi, dass ist ja ein Goldtipp mit dem Schnorchel Dann kann ich ja endlich mal länger schwimmen und wirklich üben ohne durch die doofe Atmung aus dem Konzept gebracht zu werden. Danke!

    Das mit den 100% ist evtl. komisch ausgedrückt? Ich habe es so aufgefasst, dass Vordertrieb eher aus den Armen als aus den Beinen kommt und die nur zur Stabilisierung genutzt werden. Gut, 100% finde ich viel. Würde eher sagen (und meine, dass öfter gelesen / gehört zu haben): Antriebsquelle = 75% Arme und 25% Beine. Wobei das natürlich von der Distanz abhängt. Jemand auf der Sprintdistanz kann sicherlich auch gut die Beine einsetzen, jemand auf der langen Distanz wird da eher Probleme habe? Wäre jetzt meine Theorie.
    Liebe Grüße, die Jules

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  11. #11
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    Ich mach grad einen Anfängerkurs - das mit dem zu viel Luft Reinladen hat meine Trainerin als typisches Läuferproblem erklärt - man ist dran gewöhnt, mehr Luft zu holen beim Rennen.

    Weitere Läufer"krankheit" - mit den Knien arbeiten beim Beinschlag.

    Bei mir ist es eine Kombi aus Kniegehampel und Betonnacken.

    Üben macht viel Spaß - aber ich hab echt allerhöchsten Respekt, wenn man sich im Wettkampf in die Meute traut - ich wär voll bedient, wenn mich wer tritt, knufft oder was auch immer...

    ich würde entweder sinken oder ich wär beleidigt - da mach ich nicht mehr mit

  12. #12
    Ich weiss du hast Recht, aber meine Meinung gefällt mir besser. Avatar von Raffi
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    Zitat Zitat von Durchbeißerin Beitrag anzeigen
    Ich mach grad einen Anfängerkurs - das mit dem zu viel Luft Reinladen hat meine Trainerin als typisches Läuferproblem erklärt - man ist dran gewöhnt, mehr Luft zu holen beim Rennen.

    Weitere Läufer"krankheit" - mit den Knien arbeiten beim Beinschlag.

    Bei mir ist es eine Kombi aus Kniegehampel und Betonnacken.

    Üben macht viel Spaß - aber ich hab echt allerhöchsten Respekt, wenn man sich im Wettkampf in die Meute traut - ich wär voll bedient, wenn mich wer tritt, knufft oder was auch immer...

    ich würde entweder sinken oder ich wär beleidigt - da mach ich nicht mehr mit
    Da musst du durch. Versuch mal im Hochsommer in einem Freibad zu schwimmen, da bekommst du sicher mehr ab als beim Triathlon. Wenn du im Verein bist, werden Starts und schwimmen in der Gruppe trainiert.
    Die Atmung kann man auch sehr gut üben. Einfach im Wasser stehend, den Oberkörper wie beim schwimmen aufs Wasser legen. Kopf wie beim schwimmen unter Wasser abwechselnd nach recht und links drehen, einatmen und unter Wasser durch Mund und Nase ausatmen.
    Ich weiß, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben so wahnsinnig gute Ideen
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  13. #13
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    @Durchbeißerin: Das Gruppenschwimment beim Triathlon fand ich gar nicht soooo schlimm, weil alle in die gleiche Richtung schwimmen. Das Positionieren und durcheinander Schwimmen beim Start war das Grauen... und dann in jeder "Kurve" um die Boje...

    @Raffi: im Sommer im Freibad PLUS entgegenkommende Rückenschwimmer und Pärchen-Schwimmer sind doch gutes Hindernisschwimmen
    Liebe Grüße, die Jules

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  14. #14
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    Zitat Zitat von Raffi Beitrag anzeigen
    Da musst du durch. Versuch mal im Hochsommer in einem Freibad zu schwimmen, da bekommst du sicher mehr ab als beim Triathlon. Wenn du im Verein bist, werden Starts und schwimmen in der Gruppe trainiert.
    Die Atmung kann man auch sehr gut üben. Einfach im Wasser stehend, den Oberkörper wie beim schwimmen aufs Wasser legen. Kopf wie beim schwimmen unter Wasser abwechselnd nach recht und links drehen, einatmen und unter Wasser durch Mund und Nase ausatmen.
    Auf dem Wasser liegen, Beinschlag, mal nach rechts drehen und einatmen, mal nach links und Rumblubbern wie ein vergnügter Karpfen fühlt sich super an... aber - ich komm mit einem Atemzug ca. 10 m weit - d.h. ich brauch verdammt wenig Luft und das kommt mir übungstechnisch gesehen seltsam vor. Ich will ja nicht Apnoetaucherin werden...

    zum Glück hab ich eine supernette und kompetente Schwimmlehrerin - also denk ich mal, das wird schon...

    Geisterschwimmer/innen sind im Freibad die Pest - das stimmt - am letzten Tag im Freibad hab ich beobachtet, wie eine geladen wirkende, ergraute Kraulerin sich anlässlich ihrer ersten Meter auf der Sportbahn absichtlich so positioniert hat, dass der Zusammenprall mit einem entgegenkommenden Schwimmer (der dort arglos seine Bahnen zog) unvermeidlich schien.
    Das wäre komisch gewesen, hätte man nicht dauernd im Alltag mit ähnlichen Verhaltensweisen zu tun.
    Die Frage war - was trieb sie dazu? Wollte sie Stunk? Brauchte sie Aufmerksamkeit und wenn schon keine positive mehr drin ist von den Herren, dann werde ich halt zum Hindernis für das Vergnügen der Anderen? Den natürlich unvermeidlichen, ungehaltenen Wortwechsel hab ich nicht verstanden - gegönnt hätte ich ihr allerdings, dass sie über den Haufen geschwommen worden wäre. Stattdessen hielt der Typ an und diskutierte es aus mit ihr - schade eigentlich...

    Im Hallenbad ist es viel zu warm - Bahn ist kurz - Brille beschlägt. Warst du schon mal im Herbst im Freiwasser (ich denk evtl. mittelfristig über einen gebrauchten Anzug nach...?)

    @ Die Jules
    Durcheinander schwimmen beim Start *grusel* - beim Schwimmen bin ich voll der Beckennazi - da soll alles seine Ordnung haben - sonst ... bin ich voll entnervt. Aber ich bin ja noch bei Schritt 1... (Für mich ist es sinnvoll, wenn ich erst "wie zufällig" allmählich fit werde und mich dann auf ein Ziel konzentriere - denn ich brauch das Schwimmen ja erst mal als Alternativtraining (damit ich nicht zur schlechten Laune verdammt bin, wenn die Lauferei Pause hat)

  15. #15
    Avatar von Durchbeißerin
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    Gerade schwimmen gewesen und nachgeprüft - es sind Maximum 5 Meter - jedenfalls ganz sicher keine 10 Meter, die die Puste reicht.

  16. #16
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    Ich war noch nicht schwimmen.... Die Nase läuft noch ein wenig...und das wollte ich meinen Mitmenschen im Schwimmbad nicht antun.....Dafür heute endlich mal wieder auf dem Rad gesessen Ich erkläre mich für Rad und Laufen als trainingsfit.

    Durchbeißerin, vllt. wäre ja diese "Atemnot-Übung" was für dich und die 10 Meter ;) Man atmet pro Bahn erst alle 2, dann alle 3, 4,5,6 Armzüge. Ich schaffe momentan 4, weil ich die ungeraden Zahlen nicht kann und bis 6 komme ich (noch) nicht
    Liebe Grüße, die Jules

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  17. #17
    Ich weiss du hast Recht, aber meine Meinung gefällt mir besser. Avatar von Raffi
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    Selber gehe ich selten über 4er, außer, ich trainiere 25m 2, 1 oder 0er. Mache ich aber sehr selten.
    Mein Trainer sagte zu mir, dass ich an meinen Schwächen trainieren und Zeit investieren muss. Normalerweise macht man es genau umgekehrt. Am liebsten trainiert man die Dinge, die einem leicht fallen und für einen selbst angenehm sind.
    @Durchbeißerin: bei dir würde die 3er Atmung ein Schwerpunkt sein.
    Hast du eigentlich ein Problem mit einer Seite oder mit dem Abwechseln?
    Wenn 1.) solltest du versuchen 2er Zug zu schwimmen und jede Bahn abwechseln oder alle 50 M abwechseln. Wenn es funktioniert bei 2.)weitermachen.
    Bei 2.) Abschlag oder mit Brett schwimmen und bewusst jede 3te oder 4te Bahn mit 3er. Dann jede 2te. Irgendwann, meist früher als später funktioniert es ohne weiter drüber nachzudenken (Auch ein Fehler, zuviel darüber nachdenken.).
    Gruß Raffi.

    PS.: früher hab ich mich auch immer wieder mit meiner Meinung nach uneinsichtigen Arschlöchern angelegt. Irgendwann hat aber mal jemand einen klugen Satz gesagt: "warum glauben Trias immer, sich so wichtig nehme zu müssen". Recht hatte er. Mittlerweile sehe ich die Dinge gelassener. Auch wenn ich mich darüber ärgere, wenn Rückenschwimmer und Möchtegerns in eine gesperrte Bahn (Gruppentraining) schwimmen, oder sich in einen funktionierenden Kreisel reindrängen.
    Wenn der Bademeister oder Trainer sich drum kümmern OK ansonsten, Training unter erschwerten Bedingungen.
    Ist wie auf der Piste oder in der Loipe, der schnellere hat auf die langsameren Rücksicht zu nehmen. Wenn es mal knallt entschuldige ich mich und fertig. Dabei ist mir aufgefallen, dass so manches "Arschloch" eigentlich ein ganz netter Mensch ist.
    Zuletzt überarbeitet von Raffi (24.09.2016 um 21:36 Uhr)
    Ich weiß, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind, aber sie haben so wahnsinnig gute Ideen
    Ein bisschen TRI schadet nie.


  18. #18
    Avatar von Durchbeißerin
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    Zitat Zitat von Raffi Beitrag anzeigen
    @Durchbeißerin: bei dir würde die 3er Atmung ein Schwerpunkt sein.
    Hast du eigentlich ein Problem mit einer Seite oder mit dem Abwechseln?
    Wenn 1.) solltest du versuchen 2er Zug zu schwimmen und jede Bahn abwechseln oder alle 50 M abwechseln. Wenn es funktioniert bei 2.)weitermachen.
    Bei 2.) Abschlag oder mit Brett schwimmen und bewusst jede 3te oder 4te Bahn mit 3er. Dann jede 2te. Irgendwann, meist früher als später funktioniert es ohne weiter drüber nachzudenken (Auch ein Fehler, zuviel darüber nachdenken.).
    Gruß Raffi.
    .
    Armzug ist eher noch in der Entwicklungsphase hat heute allerdings, als ich mal nicht nachgedacht habe, unerwartet funktioniert.
    Probleme beim Seitenwechsel - bis jetzt nicht.
    Ich atme links und rechts - fühlt sich gleich gut an...
    Gut ist , dass ich gern unter Wasser bin, es mir relativ egal ist, Wasser zu schlucken und dass ich mich immer mit Brustschwimmen belohnen kann - und die Technik da einigermaßen sauber ist.
    Auf Dreier-Zug werde ich hinarbeiten.
    Mit der Denkerei hast du absolut recht - je mehr ich nachdenke, desto kompliziert...

    Wasserlage fühlt sich okay an ohne Brett - Beinschlag üb ich mit Armen angelegt und dreh ich mich mal links, mal rechts zum Luftholen.
    Wenn ich "absacke", gibt es ja sofort Rückmeldung - da Atmung erschwert.
    Das ist insofern einfacher als beim Brustschwimmen - Scherenschlag kann man z.B. selber viel schwieriger entdecken, finde ich.

    @Die Jules
    Die Atemnotübung klingt interessant - die merk ich mir für später, wenn ich die Armzüge kann. Ich bin optimistisch.

  19. #19
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    hmmm gerade getippt und dann alles weg...dann noch mal und ein bisschen mehr

    N'Abend zusammen.

    Komme gerade aus dem Schwimmbad und bin das erste Mal 200 Meter durchgekrault

    Danke euch allen für eure Tipps! Ich habe heute versucht allen Hinweisen auf den Grund zu gehen. Außer Unterarmstütz. Der ist seit ein paar Tagen mein Abendprogramm. 2 Minuten schaffe ich schon mal. Am interessantesten war das Schnorcheln (vor allem in einem Schwimmbad), am effektivsten war das Ausatmen (gar nicht so einfach) und am schwersten die Pobacken (die waren nach der gestrigen 4-Stunden Wandertour auf 1.800 Höhenmeter heute wirklich schwer). Was soll ich sagen, es war großartig! Nach meinem üblichen 15-Minuten Techniktraining habe ich versucht, immer 50 Meter mit verschiedenen Schwerpunkten zu kraulen, um zu sehen, wie jedes einzelne Element auf mich bzw. meine Wasserlage wirkt:

    3er Atmung = immernoch katastrophal, aber war schon mal bescheidener
    Kopf beim ausatmen nach unten, nicht leicht vorne = minimale Verbesserung, bin irgendwie tiefer, aber gerader im Wasser gelegen
    Pobacken zusammenkneifen = aua von gestern, aber meine Beine waren insgesamt ruhiger, Bewegung mehr aus der Hüfte
    Ausatmen = hat mich viel Konzentration gekostet und ist noch Ausbaufähig, aber ich hatte keine großen Probleme wie sonst
    Atemnot = 2er, 3er, 4er, 5er (kann ich immer noch vergessen), 6er (ne, immer noch nicht)

    Dann ein paar Bahnen Kombination aus "Kopf", "Pobacken" und "Ausatmen" und ich muss sagen, gerade die Atemnot-Übung davor war gut, weil die Kombi hat sogar ganz gut geklappt, da mir die 2er Atmung wie Pipifax vorkam. Ich würde sagen ich war sogar "relaxt". Und dann habe mich an Intervalle gewagt. Geplant waren Pyramide: 25m - 50m - 75m - 100m versuchen - 75m - 50m - 25m. Pause: bis angesagte Meterzahl zählen (hatte keine Uhr dabei). Geworden ist es 25m - 50m - 75m - 100m - 200m. Hatte Lust noch weiterzumachen, aber ich musste ja noch den Schnorchel ausprobieren. Den nutze ich jetzt öfter. Da kann man gut auf die Arme achten. Mein linker steht völlig bescheuert. Der rechte Arm schiebt gar nicht so schlecht durch das Wasser

    Also danke euch. Wenn ich das jetzt noch ein paar Mal schaffe, ist, glaube ich, der Knoten geplatzt (Kopf, Pobacken und Ausatmen). Danke euch!
    Liebe Grüße, die Jules

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  20. #20
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    Ich freu mich sehr mit dir, dass es flutscht...auch wenn ich nicht weiß, was ich beisteuern konnte, weil ich selber ja noch ganz am Anfang bin :-)

  21. #21
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    Allein das Wissen, dass man nicht allein ist Das reicht manchmal auch schon!
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  22. #22
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    Kurzer Lagebericht:
    Heute das erste Mal sowas Ähnliches wie Kraul geschwommen - mal links mal rechts atmen funzt!
    Zuerst war ich so verblüfft über das plötzliche Vermögen, dass ich das Einatmen komplett vergessen hatte und nach der Hälfte des Beckens auf einmal akuteste Atemnot.
    Jetzt muss ich es nur noch schaffen, dass ich mich besser drehe beim Durchziehen - aber meine Trainerin findet bestimmt noch weitere Baustellen...
    es macht immer noch einen Heidenspaß - fühlt sich völlig anders an als Brustschwimmen und die Bewegung aus der Hüfte raus lockert die Beine. Ist bestimmt ein guter Ausgleich zur Rennerei - ich hoffe, dass ich nächsten Sommer auf der langen Bahn schon meinen Spaß haben kann damit.
    Hallenbad ist doof - heute wurde mir meine Schwimmbrille geklaut, die ich für 10 Sekunden aus den Augen gelassen hatte.

  23. #23
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    Das klingt gut bei dir Schwimmbrille klauen ist scheiße! Ich würde auch so gern ein bisschen mehr "Spielzeug" mit ins Schwimmbad nehmen, aber ich will auch nicht, dass mir das Zeug geklaut wird. Ich hatte am Samstag die 50m Sportbahn bei uns in der Olympia-Schwimmhalle für mich allein. Wer die Halle kennt, weiß, dass das fast nie passiert. Ich und vielleicht 2-3 andere Schwimmer hatten jeder eine Sportbahn für sich...genial! Und auch dort bin ich durchgekrault. Ich bin 60 Minuten lang 50 m Bahnen geschwommen ohne Pause oder Probleme Freue mich aber auch, wenn es nächstes Jahr wieder ins Freiwasser geht. Dieses Bahnenziehen muss man sich schon abwechslungsreich gestalten ;) Aber hey, wenigstens kein Brustschwimmer mehr

    Apropos Baustellen: Trainer finden immer etwas. Dafür sind sie Trainer. Mein Ex-Kurs-Trainer hat mich letztens in der Halle getroffen und meinte später zu mir, als ich von meiner ersten Triathlonerfahrung berichtete: "Ja, zu dir passt auch eher die Mittel- oder Langdistanz. Du bist kein Sprinter und wirst kein Sprinter ... na gut, dass wir da auf einer Welle schwimmen
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  24. #24
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    Eine Stunde durchgezogen - super!!! Ich bin auch der klassische Diesel - beim Laufen dasselbe - erst nach 5 km komm ich in Fahrt. Heute beim Stadtlauf musste ich büßen - ab der Hälfte brauchte ich eine Ladung Endorphine - die Muckis waren nicht sooo top in Form. Dafür ich - ich hab etliche Kerle eingesammelt und bin schon fast wieder auf meinem Stand von vom März vor meinem Bandscheiben-Problem. Ich bin grad voll euphorisch ich war sonst immer auf Veranstaltungen kleiner Sportvereine und bin immer tapfer hintergerannt - das war die Belohnung heute - 2:08:16 - und die letzten Kilometer wie schnaubender kleiner Jeep durch die Stadt geömmelt - das war geil...

  25. #25
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    Glückwunsch zur guten Halbmarathon-Zeit! Vor allem nach dem Bandscheibenvorfall. Du hast keine Probleme mehr? Ein Kollege von mir hatte eine Vorfall vor gut 6 Monaten und hat heute noch damit zu tun. Manche Tage sind gut und dann gibt es wieder richtig schlechte. Und ja, das beste ist, am Ende noch Leute einsammeln zu können. Das motiviert dann noch. Ich bin dann aber immer eher jemand, der anderen auf die Schulter klopft und sagt "komm, ist nicht mehr weit" oder "häng dich dran an mich".

    Bei mir ist beim Laufen leider irgendwie die Luft raus. Bin im Juni beim matschigen und hügeligen aber supergenialen Zugspitz Ultratrail gestartet (rund 25 km mit 1.800 Höhenmeter rauf und wieder runter) und die Woche danach beim Halbmarathon mit meinem Lauftreff ("Gruppenzwang", da wir rund 40 Leute waren). Danach war die Luft raus. Hatte dieses Jahr so viele coole Laufevents in den Bergen, auf Trails, mit dem Lauftreff, so dass alleine Kilometer schrubben keine Lust mehr bereitet. Ich hoffe, dass wir im Herbst/Winter besser, wenn es weniger Wetter für das Rennrad ist ;) Zum Glück kann ich die Kondition und die Geschwindigkeit ein wenig halten durch Tria-Training. 1 - 2 x die Woche schaffe ich es noch zum Laufen. Dafür läuft es beim Schwimmen jetzt richtig. Montag in 45 Minuten mit Verkehr auf der Bahn rund 1,6 Kilometer geschafft. Es lag wirklich am Kopf, Popo und der Atmung. Jetzt wo ich darauf achte, flutscht es

    Habe jetzt auch mein Mitteldistanz-Debüt gefunden. Der Vierlanden Triathlon in Hamburg. 2 Km Schwimmen, 80 Km Rad und 20 Km laufen. Guter Preis, weil keine Marke dahinter steht, sondern es noch "familiär" und "vereinsmäßig" ausgerichtet ist. Neben mir liegt ein 31 Wochenplan. Probetraining im Tria-Verein dieses Wochenende. Schau beim Lauf-Treff vorbei. Da kann man gleich mit den Leuten quatschen und Fragen stellen
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