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  1. #1

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    Standard Fortschritt nach 12 Monaten

    Hallo zusammen,

    gibt es eigentlich eine realistische Einschätzung, wo man nach 12 Monaten Lauftraining stehen sollte? Angefangen habe ich im November 15 mit Walking am "Nullpunkt" mit etwa 100kg und 20 Jahre lang no-sports.

    Seit Frühjahr laufe ich ohne Gehpausen. Mittlerweile laufe ich in der Woche ca. 40-60km. Dabei das klassische Training, also langsame+zügige DL, sowie Intervalläufe & Sprints. Dazu ergänzend Maximalkrafttraining + Stabi (Deadlifts, Squats, Planks etc).

    Jetzt wär es mal interessant zu wissen, ob der Trainingsstand nach einem Jahr für mein Alter (38J/80kg) entsprechend okay ist, oder ob da irgendwo ein Fehler im Training ist? Wie sind da die Erfahrungen, mir fehlen da leider die Vergleiche.

    Ach so, meine Polar sagt einen Running Index von 54 voraus, Wettkämpfe bin ich noch nicht gelaufen, habe da also keinen direkten Leistungs/Trainings-Vergleich. HFmax für den RI dürfte stimmen, hab ich mehrfach nach Anleitung "erlaufen".

    RI 54 entspricht
    5km 23:20
    10km 48:30
    HM 1:47
    M: 3:43

    Danke & Grüße

  2. #2
    cristiano
    Gast

    Standard

    Herzlich willkommen hier (und in der Welt der Läufer)!

    Gibt es einen Grund dafür, warum du uns nicht tatsächlich erbrachte Leistungen (in deinem Falle im Training) mitteilst, sondern Phantasieleistungen, die dir deine Laufuhr aufgrund irgendeines Algorithmus auswirft?

    Und, noch spannender, was versprichst du dir von einer Einstufung deiner Laufleistungen durch andere (mit anderen Voraussetzungen und Zielen)? Zum Vergleich läuferischer Leistungen wurden Wettbewerbe geschaffen, an solchen nimmst du nicht teil.

    Davon mal unbenommen: 40-60 km ist doch ein schönes Pensum, und zu einem solchen Start ins Läuferleben kann man doch jedem nur gratulieren.

  3. #3
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von walkingdad Beitrag anzeigen
    5km 23:20
    10km 48:30
    HM 1:47
    M: 3:43
    Hi .

    Das ist erste Sahne.

    Knippi

  4. #4
    kein Benutzertitel Avatar von KlausiHH
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    Standard

    Sieht doch gut aus. Eine normale vielleicht sogar leicht überdurchschnittliche Entwicklung, zumal du mit ziemlich viel Gewicht angefangen hast. Wobei "echte" Leistungstests natürlich noch fehlen. Aber zumindest bei den kurzen Distanzen sind die Vorhersagen schon halbwegs treffend.
    Ich schlage vor, du suchst Dir jetzt mal eine nette Winterlaufserie, oder mach einen der vielen Silvesterläufe mit und laufe da mal einen 10er auf Anschlag.



  5. #5
    Ja wo laufen sie denn? Avatar von gecko
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    RI 54 entspricht
    5km 23:20
    10km 48:30
    HM 1:47
    M: 3:43
    Hi und willkommen,
    da schließe ich mich doch mal Christiano an... toll, dass es bisher so gut läuft, aber Deine Angaben sind eher... öhm.... nutzlos?
    Dieser RI zeigt Zeiten zu Deiner THEOREHTISCHEN Leistung, vorausgesetzt, Du hast Dich da spezifisch drauf vorbereitet. die Basis, auf der diese Werte ermittelt sind, ist auch nicht wirklich valide, sondern nur etwas Zusammengeschustertes von Deiner Uhr.
    Denn selbst wenn Du die 48:30 auf 10 Km wirklich schaffen solltest, ist noch lange nicht der HM in 1:47 im Sack, ganz zu schweigen von der Marathondistanz.

    Lauf doch mal 5Km volle Pulle im Training und schaue erst mal, ob das rehalistisch ist, was Deine Uhr da ausspuckt...
    Zumal die 80Kg ohne dazugehörige Größe eher vage sind. Also wenn Du nur 140cm groß bist, wärst Du nämlich dick
    Tonic ohne Alkohol ist Ginlos...
    Mein Blog: GinFit.de
    Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Geckoanalysis Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil
    Ewige Bestenliste Saison 2016/2017 : 5km: 19:24 ---- 10km: 40:20 --- HM: 1:29:02 --- M: 3:25:52
    Ziele 2019: Zunehmend abnehmen...

  6. #6

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    Standard

    Zitat Zitat von cristiano Beitrag anzeigen
    Herzlich willkommen hier (und in der Welt der Läufer)!

    Gibt es einen Grund dafür, warum du uns nicht tatsächlich erbrachte Leistungen (in deinem Falle im Training) mitteilst, sondern Phantasieleistungen, die dir deine Laufuhr aufgrund irgendeines Algorithmus auswirft?

    Und, noch spannender, was versprichst du dir von einer Einstufung deiner Laufleistungen durch andere (mit anderen Voraussetzungen und Zielen)? Zum Vergleich läuferischer Leistungen wurden Wettbewerbe geschaffen, an solchen nimmst du nicht teil.

    .
    Ahh, ja, 80kg bei 184cm und ~16% Körperfett.

    Trainingsleistung entspricht ja nicht einer Maximal-Wettkampfleistung. Zudem sind da noch Aufwärmen / Cooldowns dabei.
    Aber ich kanns mal versuchen:

    Letzte Mittwoch Intervallläufe: 3x6min mit 2min Pause,
    Die 6 Minuten bin ich etwa 4:25 Pace gelaufen mit ~90% HFmax .

    Letzter langsamer DL bin ich 90 min mit 7:25 bei 65% HFmax
    Letzter zügiger DL 2h mit 6:15 bei 75% HFmax

    (ich finde, im unteren Pulsbereich bin ich zu langsam)

    Letzten Freitag hatte ich Lust, und hab auf meiner Hausstrecke mal ein bisschen Gas gegeben, bei 14km Gesamtdistanz war 5km Abschnitt mit 23:49 dabei und 10km mit 52:49, wobei bei den 10k noch Luft nach oben war, mein Schuh ging auf und ich war dann voll aus dem Tritt. Ich denke die Prognose von Polar passt da ganz gut, HM bin ich noch nie annähernd im Wettkampftempo gelaufen.

    Was verspreche ich mir? Zu sehen ob der Trainingsfortschritt im üblichen Rahmen ist oder ob ich eigentlich schneller sein müsste. Wenn ich zu langsam bin, die Gründe zu finden und entsprechend anzupassen oder hinzunehmen :-) .


    Grüße
    Zuletzt überarbeitet von walkingdad (09.12.2016 um 15:29 Uhr)

  7. #7
    Ja wo laufen sie denn? Avatar von gecko
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    Das sind doch reelle Werte!
    Super Einstand soweit. Ich würde sagen, Du bist für die kurze Dauer super dabei!
    Bleib einfach wachsam und dadurch gesund!!! Das ist viel wichtiger, als zu schnell zu schnell zu werden.
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  8. #8

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    Mir (als Vertreter der eher faulen Fraktion) kommt Dein Wochenleistung von >40km äußerst reichlich vor. Deine Zeiten hatte ich mit 10 Lebensjahren weniger wahrscheinlich so nach etwa 2-3 Jahren erreicht. Der Umfang scheint sich also auszuzahlen!

    Also - passt schon! Und lauf ruhig mal ein Event mit, das macht echt Spaß! [Und auf das Risiko hin, dass ich jetzt gleich gelyncht werde: Man muss einen Halbmarathon auch nicht zwingend im "Wettkampftempo" laufen, sondern kann das auch einfach zum Spass und nach Lust und Laune tun! Nur nicht zu schnell loslaufen habe ich mir sagen lassen.]

    Viele Grüße!

  9. #9
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von gecko Beitrag anzeigen
    Bleib einfach wachsam und dadurch gesund!!! Das ist viel wichtiger, als zu schnell zu schnell zu werden.
    Ein äußerst wichtiger Ratschlag

    Zitat Zitat von jawiedenn Beitrag anzeigen
    [Und auf das Risiko hin, dass ich jetzt gleich gelyncht werde: Man muss einen Halbmarathon auch nicht zwingend im "Wettkampftempo" laufen, sondern kann das auch einfach zum Spass und nach Lust und Laune tun! Nur nicht zu schnell loslaufen habe ich mir sagen lassen.]
    Nix lynchen, im Gegentum! Man kann auch Marathon und erst recht Ultras einfach nur aus Spaß und Genuss laufen

    Gruss Tommi

  10. #10

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    Es gibt Fragen, auf die es eine sinnvolle Antwort gibt, und es gibt solche, wo das nicht der Fall ist. Deine gehört zu letzterer Kategorie.

    Erstmal sind die Startvoraussetzungen unterschiedlich. Es gibt welche, die mit deinen Eingangsvoraussetzungen ein halbes Jahr brauchen, bis sie ohne Gehpausen laufen (wie du), und andere, die das bereits nach 1 oder 2 Monaten können.

    Zum zweiten sind die "Endpunkte" unterschiedlich: Manche laufen nach einigen Jahren kontinuierlichen Trainings 50 Minuten über 10 km, andere 40, wiederum andere 35.

    Erst recht sind die Leistungen nach x Monaten unterschiedlich. Also gibt es keine vernünftige Aussage, "wo man nach 12 Monaten Lauftraining stehen sollte". Die einzigen 2 Aussagen, die man tätigen kann, sind:

    a) Der Fortschritt ist am Anfang am größten. Aber selbst bei der Frage, wie weit "am Anfang" geht, wird das schon wieder diffus. So etwa 1 bis 1 1/2 Jahre trifft aber meistens zu.
    b) Du kannst deine eigene. individuelle Entwicklung verfolgen und versuchen abzuschätzen, wohin du kommen könntest.

    Was andere schon geschrieben haben: Vergiss, was die Uhr dir anzeigt. Das ist Spielerei. Das kann manchmal einigermaßen passen, aber auch genauso gut daneben liegen. Selbst bei dem, was man aus Wettkampfergebnissen ableiten kann, gibt es bei der Umsetzung auf andere Distanzen eine große Schwankungsbreite. So mancher freut sich über eine tolle, aus der 10 km-Zeit prognostizierte Marathonzeit und wundert sich, dass er im realen Leben voll daneben liegt.

    Selbst bei deiner 5-er Trainingszeit ist eine gewisse Skepsis angebracht. Wenn das eine ziemlich gerade Strecke ist, dann misst die Uhr normalerweise recht genau, aber sobald es kurvig wird - oder bei vielen hohen Gebäuden -, dann können 5 km auch schon mal zu 4,8 km schrumpfen, und dann ginge das eher in Richtung 25 min/5 km.

    Was schon mehrfach genannt wurde: brauchbare Ergebnisse liefert nur das Sich-messen-im-Wettkampf.

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

    Infos zum Laufen und Vereinsgedöns gibt's auf www.sgnh.de

  11. #11
    Bewegungsfreude pur! Avatar von barefooter
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    Zitat Zitat von walkingdad Beitrag anzeigen
    ...Ach so, meine Polar sagt einen Running Index von 54 voraus, Wettkämpfe bin ich noch nicht gelaufen, habe da also keinen direkten Leistungs/Trainings-Vergleich. HFmax für den RI dürfte stimmen, hab ich mehrfach nach Anleitung "erlaufen".
    RI 54 entspricht
    5km 23:20
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    HM 1:47
    M: 3:43
    (Anfänger unter sich)
    Wer oder was ist Polar und was ein Running Index von 54?
    Was ist HF max für den RI? Was ist das für eine Anleitung?
    Bist du die unterschiedlichen Strecken alle schon gelaufen?
    Grüße von der Baltischen See! Laufen/Wandern barfuß erleben - Zu Fuß - am besten barfuß - hält die Seele Schritt.
    Je länger die Strecke, desto unbedeutender die Zeit, da allein die Streckenbewältigung zur eigenen Leistung wird.


  12. #12
    Alles im Blick. Avatar von bones
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen

    Man kann auch Marathon und erst recht Ultras einfach nur aus Spaß und Genuss laufen
    Für meine Person schließe ich das komplett aus.
    "Seien Sie sich bewußt, dass das, was Sie über Ihr persönliches Wohlbefinden zu wissen glauben, vielfach das Resultat gezielter Manipulation durch Industrien ist, deren primärer Fokus ihr Gewinnstreben und nicht notwendigerweise Ihre Gesundheit und Sicherheit ist. " Prof. Dr. Tim Noakes

  13. #13
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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  14. #14

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    Hallo zusammen,

    danke für die Tipps.
    Mir ist bewusst, dass der Running Index nur eine Prognose ist, und auch variabel für jeden Lauf, jedoch ergibt sich dadurch ein gleitender Durchschnitt über mehrere Monate, wo man durchaus etwas ableiten kann.

    Ob ich jemals an einem Wettbewerb teilnehmen werde, kann ich jetzt noch nicht sagen, ich mag das Rudel-Schaulaufen und das sich-miteinander-messen schlichtweg nicht.

    Im Frühjahr werd ich mal das Sportabzeichen machen, denke das ist auch ne gute Möglichkeit zu sehen, wo man so steht. Sei's drum, mal schau'n wo mich die Füße noch hintragen.

    lg

  15. #15

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    Zitat Zitat von walkingdad Beitrag anzeigen
    ich mag das Rudel-Schaulaufen und das sich-miteinander-messen schlichtweg nicht.
    Nun ja! Man muss das nicht machen oder auch nicht mögen. "Rudel-Schaulaufen" ist jedoch arg abwertend, und warum stellst du dann die Frage:

    Jetzt wär es mal interessant zu wissen, ob der Trainingsstand nach einem Jahr für mein Alter (38J/80kg) entsprechend okay ist...? Wie sind da die Erfahrungen, mir fehlen da leider die Vergleiche.
    Willst du den Vergleich, traust dich aber nicht, dich zu stellen? So kommt das rüber! Gut, musst du für dich entscheiden!

    Zitat Zitat von walkingdad Beitrag anzeigen
    Im Frühjahr werd ich mal das Sportabzeichen machen, denke das ist auch ne gute Möglichkeit zu sehen, wo man so steht.
    Sich messen oder nicht?
    Nein, da siehst du überhaupt nicht, wo du stehst. Das sind vier sehr unterschiedliche Kategorien, und für jemanden, der seine Laufleistung vergleichen will, gibt das gar nix her. Wer läuft, für den sind als 38-Jähriger 19:50 min über 3000 m (Bronze) eine Lachnummer, und auch 15:00 für Gold ist praktisch nix. Dafür können andere Kategorien außer Laufen sich als sehr anspruchsvoll erweisen.

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

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  16. #16
    Lemmy66
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    Zitat Zitat von walkingdad Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    gibt es eigentlich eine realistische Einschätzung, wo man nach 12 Monaten Lauftraining stehen sollte? Angefangen habe ich im November 15 mit Walking am "Nullpunkt" mit etwa 100kg und 20 Jahre lang no-sports.

    Seit Frühjahr laufe ich ohne Gehpausen. Mittlerweile laufe ich in der Woche ca. 40-60km. Dabei das klassische Training, also langsame+zügige DL, sowie Intervalläufe & Sprints. Dazu ergänzend Maximalkrafttraining + Stabi (Deadlifts, Squats, Planks etc).

    Jetzt wär es mal interessant zu wissen, ob der Trainingsstand nach einem Jahr für mein Alter (38J/80kg) entsprechend okay ist, oder ob da irgendwo ein Fehler im Training ist? Wie sind da die Erfahrungen, mir fehlen da leider die Vergleiche.

    Ach so, meine Polar sagt einen Running Index von 54 voraus, Wettkämpfe bin ich noch nicht gelaufen, habe da also keinen direkten Leistungs/Trainings-Vergleich. HFmax für den RI dürfte stimmen, hab ich mehrfach nach Anleitung "erlaufen".

    RI 54 entspricht
    5km 23:20
    10km 48:30
    HM 1:47
    M: 3:43

    Danke & Grüße
    Die erreichten Zeiten nach einem Jahr sind Durchschnitt! Viel größer ist Deine Leistung, 20kg abgespeckt zu haben, Rehspekt! Sehr gut: Du machst Krafttraining, es schützt Dich vor Verletzungen. Die Umfänge sind schon recht sportlich. Mein Tipp: Traue Dich ruhig mal an Wettkämpfe ran: 800m, 1500m, 3000m, 5000m und wenn Du Dich auf diesen Strecken sicher fühlst, laufe auch mal 10000m. Wettkämpfe machen Laune und langsamer wirst Du auch nicht.

    Zum Vergleich: Wenn ich März 2011 als Trainingsbeginn (effektiv) bei mir ansetze: im Juni 2012 bin ich eine 39:34min gelaufen, damals war ich 46 Jahre alt. Dennoch machst Du alles richtig, weiter so!

  17. #17
    Lemmy66
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    Zitat Zitat von gecko Beitrag anzeigen
    Dieser RI zeigt Zeiten zu Deiner THEOREHTISCHEN Leistung, vorausgesetzt, Du hast Dich da spezifisch drauf vorbereitet. die Basis, auf der diese Werte ermittelt sind, ist auch nicht wirklich valide, sondern nur etwas Zusammengeschustertes von Deiner Uhr.

    Lauf doch mal 5Km volle Pulle im Training und schaue erst mal, ob das rehalistisch ist, was Deine Uhr da ausspuckt...
    Zumal die 80Kg ohne dazugehörige Größe eher vage sind. Also wenn Du nur 140cm groß bist, wärst Du nämlich dick
    Orthographie mangelhaft, oder ist das eine neue Geheimsprache, von der ich nichts weiß?

  18. #18

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    Zitat Zitat von Lemmy66 Beitrag anzeigen
    Mein Tipp: Traue Dich ruhig mal an Wettkämpfe ran: 800m, 1500m, 3000m, 5000m und wenn Du Dich auf diesen Strecken sicher fühlst, laufe auch mal 10000m. Wettkämpfe machen Laune und langsamer wirst Du auch nicht!
    Wo gibt's denn 800 m und 1500 m Wettkämpfe? Ich habe den Kollegen jetzt nicht so interpretiert, dass er eine Olympia-Teilnahme im Visier hat.

  19. #19
    Klein, sehr fett & gemein Avatar von kobold
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    Zitat Zitat von walkingdad Beitrag anzeigen
    Mir ist bewusst, dass der Running Index nur eine Prognose ist, und auch variabel für jeden Lauf, jedoch ergibt sich dadurch ein gleitender Durchschnitt über mehrere Monate, wo man durchaus etwas ableiten kann.

    Ob ich jemals an einem Wettbewerb teilnehmen werde, kann ich jetzt noch nicht sagen, ich mag das Rudel-Schaulaufen und das sich-miteinander-messen schlichtweg nicht.
    Hi,

    erst einmal Respekt dafür, dass du den Schalter umgelegt, kräftig abgenommen und schon recht stabil hohe Laufumfänge und - nach meinen subjektiven Maßstäben - "anständige" Zeiten hinbekommst.

    Zu deinen Fragen bzgl. Bewertung deiner Entwicklung hat burny mMn das Wesentliche geschrieben. Zusammengefasst:
    1. Vergleiche der Leistungsentwicklung mit irgendwelchen "objektiven Normwerten" sind nicht möglich.
    2. Uhren machen Vorhersagen, die nur dann halbwegs passen können, wenn auch das Training angemessen für die entsprechende Wettkampfstrecke ist - wenn (noch) die Ausdauer für längere/lange Strecken fehlt, weil das Training darauf nicht ausgerichtet ist, vergiss die Prognosen für HM und M
    3. Wie realistisch die Prognosen für die kürzeren Distanzen (5/10 km) sind, kann dir nur ein Wettkampf zeigen. Hilfsweise ein voll gelaufenes Trainingsrennen "gegen die Uhr" auf flacher Strecke, wobei so mancher da nicht sein Maximum erreicht, weil er sich allein nicht so quälen kann wie im Wettkampf bzw. ihm Mitläufer fehlen, die es mitunter leichter machen, ein hohes Tempo zu halten.
    4. Wie deine Leistung im Vergleich zu der von Männern aus deiner Altersklasse einzuordnen ist, zeigt dir eben ein Wettkampf oder der Vergleich deiner "Trainingswettkampf-Bestzeit" mit Ergebnislisten von Wettkämpfen.

    Mein Rat: Behalt einfach den Spaß am Laufen, pass auf dich auf und beachte die Grenzen deiner Belastbarkeit, um nicht zu viel zu schnell zu wollen. Natürlich taucht bei dir wie wohl bei fast jedem der Wunsch auf zu wissen, wie die eigene Leistung zu bewerten ist. Das ist mMn aber zweitrangig.

    VG,
    kobold

  20. #20
    Lemmy66
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    Zitat Zitat von jawiedenn Beitrag anzeigen
    Wo gibt's denn 800 m und 1500 m Wettkämpfe? Ich habe den Kollegen jetzt nicht so interpretiert, dass er eine Olympia-Teilnahme im Visier hat.
    Die findest Du auf der Seite

    Leichtathletik Ausschreibungen und Ergebnisse

    Beste Grüße
    Lemmy

  21. #21

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    Zitat Zitat von jawiedenn Beitrag anzeigen
    Wo gibt's denn 800 m und 1500 m Wettkämpfe?
    800 m oder 1.500 m werden auf der Bahn gelaufen. Ich kenne jedenfalls keinen Lauf in der Pampa von dieser Länge. Laut DLO ist die Voraussetzung für Wettkämpfe das an die Mitgliedschaft in einem Leichtathletikverein geknüpfte Startrecht. Eine Ausnahme davon gibt es nur bei Volksläufen (oder, wie es neuerdings heißt: stadionfernen Veranstaltungen).

    Sehr selten werden mal Bahnläufe auf Nicht-Wettkampfbasis und damit offen für Nicht-Vereinsläufer angeboten.

    Der TE müsste also, um dem Vorschlag zu folgen, erstmal in einen Leichtathletikverein eintreten, für jemanden, der "das sich-miteinander-messen schlichtweg nicht" mag ein sehr geistreicher Vorschlag.

    Bernd
    Das Remake in Text und Bild.

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  22. #22

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    Zitat Zitat von walkingdad Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    Ob ich jemals an einem Wettbewerb teilnehmen werde, kann ich jetzt noch nicht sagen, ich mag das Rudel-Schaulaufen und das sich-miteinander-messen schlichtweg nicht.
    lg
    wozu muss Mann denn dann wissen, ob der Trainingsstand O.K. ist ? Wenn man lang genug sucht und fragt, wird man immer einen finden, der noch einiges schneller ist.

    Zitat Zitat von walkingdad Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    Im Frühjahr werd ich mal das Sportabzeichen machen, denke das ist auch ne gute Möglichkeit zu sehen, wo man so steht. Sei's drum, mal schau'n wo mich die Füße noch hintragen.
    lg
    Ich bin in zwei Laufgruppen und kenne daher einige Läufer, aber davon macht keiner das Sportabzeichen . Hätte ich auch keine Zeit für, da fahr ich lieber (gerne auch mit befreundeten Läufern) zu nem 10km Lauf oder Halbmarathon. Das macht mehr Spass und ich weiss dann auch, wo ich leistungsmäßig stehe. Hab gerade letzte Woche bei einem Weihnachtslauf eine für meine Verhältnisse super Zeit hingelegt. Bin den schnellsten letzten Kilometer meiner über dreißigjährigen Laufkarriere gelaufen ! Und nur das ist mein Maßstab.

  23. #23
    Lemmy66
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    Zitat Zitat von burny Beitrag anzeigen
    Der TE müsste also, um dem Vorschlag zu folgen, erstmal in einen Leichtathletikverein eintreten, für jemanden, der "das sich-miteinander-messen schlichtweg nicht" mag ein sehr geistreicher Vorschlag.
    Warum die Bewertung? Der TE wird schon selber beurteilen können, ob er, wenn auch nicht jetzt, sondern vielleicht später, meinem Vorschlag folgen, einem Verein beitreten und an seinen ersten Wettkämpfen teilnehmen möchte.

    Empfehlen kann ich es Dir, Walkingdad.

  24. #24
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Zitat Zitat von walkingdad Beitrag anzeigen
    bei 14km Gesamtdistanz war 5km Abschnitt mit 23:49 dabei und 10km mit 52:49, wobei bei den 10k noch Luft nach oben war
    [...]
    Im Frühjahr werd ich mal das Sportabzeichen machen, denke das ist auch ne gute Möglichkeit zu sehen, wo man so steht.
    Lauftechnisch? Wenn es danach geht, kannst Du Dein Lauftraining deutlich runterschrauben, mehr als Gold geht nicht.

    Anforderungen Goldenes Sportabzeichen 10.000 Lauf, Jahrgang 1978: 56:50 Minuten.

    (Damit wäre der Bereich Ausdauer abgedeckt, es fehlen noch ein paar andere Bereiche)

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  25. #25
    Avatar von U_d_o
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    Zitat Zitat von walkingdad Beitrag anzeigen
    gibt es eigentlich eine realistische Einschätzung, wo man nach 12 Monaten Lauftraining stehen sollte? Angefangen habe ich im November 15 mit Walking am "Nullpunkt" mit etwa 100kg und 20 Jahre lang no-sports
    Hallo walkingdad,

    unter den Menschen des 21. Jahrtausends scheint sich immer mehr die Ansicht durchzusetzen, dass man den biologischen Zellhaufen - auch als "Mensch" bezeichnet - programmieren könnte, wie einen Computer. Man müsse nur einen Input reinstecken, diverse Programme abrufen und dann könne man nach einem Jahr auch einen bestimmten Output erwarten. Dazu passt die Technikgläubigkeit, die durch die Veröffentlichung eines artifiziellen Zahlenwertes offenbar wird. Ein Wert der Prognosen abgibt, über die tatsächliche Leistungsfähigkeit jedoch allerhöchstens tendenzielle Aussagen macht. Solches Denken und Vorgehen ist - vorsichtig ausgedrückt - relativ sinnfrei.

    Wozu "vollziehst" du an dir eigentlich das, was du als "klassisches" Training bezeichnest? Du willst besser werden, so viel scheint klar. Doch wozu oder für was? Wettkämpfe, die eine tatsächliche Einstufung deiner Leistung erbringen können, scheinen dich nicht zu interessieren. Aber wozu dann zielgerichtetes Training? Was ist dein Ziel?

    Um es auf den Punkt zu bringen: Eine Aussage, wo du nach einem Jahr stehen solltest, wäre nur möglich, und das auch dann nur annähernd, wenn man dich als "Trainingssubjekt" genau kennen würde. Würde man sich dein Training in diesen 12 Monaten betrachten, dann fänden sich dort mit hoher Wahrscheinlichkeit Defizite. Wie auch nicht? - Denn einen Trainer, der dein Training auf dich abgestimmt dosiert, hast du nicht. Schon das macht deine Frage sinnlos.

    Bezogen auf die "Menge aller Läufer" ist sie doppelt sinnlos, weil es (unter anderem) vom jeweiligen Talent (z.B. der Empfänglichkeit des "Trainingssubjektes" für Ausdauertraining) abhängt, wie weit jemand in einem Jahr kommen kann.

    Es ist an der Zeit, dass du dir die Frage beantwortest, wo dich dein Training hinführen soll. Wenn es Wettkämpfe sein sollen, dann melde dich endlich an. Das wird dir diverse Fragen beantworten. Wenn es keine Wettkämpfe sein sollen, dann ergibt zielgerichtetes Training nur Sinn, wenn du ein Ziel definierst. Ein solches erkenne ich nicht.

    Alles Gute

    Gruß Udo
    "Faszination Marathon", die Laufseite von Ines und Udo auch für Einsteiger.
    Mit Trainingsplänen für 10 km, Halbmarathon, Marathon und Ultraläufe

    PB: HM: 1:25:53 / M: 3:01:50 / 6h-Lauf: 70,568 km / 100 km: 9:07:42 / 100 Meilen: 17:18:55 / 24h-Lauf: 219,273 km
    Deutsche Meisterschaft im 24h-Lauf 2015: 10. Gesamtplatz, Deutscher Meister in AK M60 (200,720 km) / Spartathlon 2016: 34:47:53 h

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