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  1. #1

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    Unglücklich Erfahrungen mit Quadrizepsschwäche Lähmung AMI nach Knie OP

    Hallo Community,
    ich suche nach Erfahrungen mit einer Komplikation, die nach Knie OPs wohl nicht selten auftritt und mich leider ziemlich schwer getroffen hat. Und zwar arthrogene Muskelinhibition (AMI), unmedizinisch auch als Beinhebeschwäche oder Quadrizepsschwäche bekannt.

    Im Krankenhaus hatte man mir noch gesagt, dass das nicht schlimm ist und sich nach einigen Tagen, schlimmstenfalls Wochen von ganz alleine bzw durch die Physiotherapie behebt. Tja, Pustekuchen.
    Leider kann ich auch nach drei Monaten mein Bein im Liegen keinen Millimeter anheben. Laufen ist ausgeschlossen, da ich hin und wieder wegknicke, wenn der Muskel nicht richtig anspringt, selbst mein normales Gangbild ist davon betroffen. Schwimmen geht auch nicht, da sich das betroffene Bein beim Kraulbeinschlag fast wie ein Anker verhält. Trotz intensiver Physiotherapie, Personal Trainer und jeden Tag auf dem Ergometer wird der Quadrizeps einfach nicht stärker. Betroffen sind insbesondere der mittlere Teil des Quadrizeps also der rectus femoris und der innere Teil, also der vastus medialis.
    Mein sehr guter Orthopäde hatte diese Komplikation nach einem Kreuzbandriss für einen Monat selbst und war deshalb anfangs nicht allzu besorgt, jetzt hat er mich allerdings zum Neurologen geschickt. Insbesondere da meine Restschmerzen wohl erst weggehen, wenn die Quadrizeps-Muskeln wieder aufgebaut sind, was nicht geht, wenn sie nicht funktionieren wollen

    Der Neurologe fängt jetzt leider bei Adam und Eva an und meint, dass der Femorisnerv beschädigt sei und das alles nichts mit dem Knie zu tun hat. Eine Nervenschädigung ist aber ausgeschlossen, da diese bescheuerte Teillähmung bereits 2 Wochen vor der OP angefangen hat und man damals schon ein MRT der Wirbelsäule gemacht hatte, natürlich negativ. Ich hatte das damals schon bezweifelt, da ich eine Beschädigung meines Nerves gemerkt hätte, ein kleines bißchen würde sowas ja nun doch weh tun. 2 Wochen vor der OP war mein Oberschenkelmuskel auch schon sehr stark atrophiert, ich nur auf Krücken unterwegs und habe schon geschrien, wenn man mein geschwollenes Knie nur angesehen hat. Insofern ist eine schmerzbedingte /schwellungsbedingte Muskelinhibition / Pseudoparese eigentlich die gesicherte Diagnose und so auch von zwei Medizinern in meiner Familie nach intensivem Studium von medizinischer Literatur und Studien bestätigt.

    Nur wie werde ich den Scheiß jetzt wieder los? Irgendjemand sowas schon durchgemacht? Wie lange hat es gedauert? Therapien, die konkret erfolgreich waren?

    Meine Physiotherapie ist jedenfalls überfordert und mein Orthopäde hatte neben "Abwarten und weitertrainieren" und jetzt "Neurologe" auch nichts Gescheites beizutragen.

  2. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Aurura:

    DrProf (28.02.2019)

  3. #2
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Idee: Elektrische Stimulation von außen. Mal den Neuro oder Physio fragen. Gute Besserung wünsche.

    Gruss Tommi

  4. #3

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    Hallo Autura .. ich habe das selbe Problem... nun ist ja einer Zeit bei dir vergangenen.. hat sich das Problem geklärt bei dir ? Oder hast du noch Probleme damit .. mir geht es seit der Op im Sep 2017 genauso .. ich kann man Bein seit der Op am gleichen Tag nicht mehr heben 😢.. vielleicht kannst du dich ja mal melden Lg

  5. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Cindy_82:

    DrProf (21.02.2019)

  6. #4

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    Standard Ähnliches Problem

    Hallo,

    ich habe wohl ein ähnliches Problem. Mein Muskel lässt sich nach einer Meniskusteilersektion nicht auftrainieren. Insbesondere der Vastus Medialis scheint weg zu sein. Ich hatte über 60 Mal Krankengymnastik und eigene Kraftübungen. Betreibe seit knapp einem Jahr Kraftübungen. Der Muskel arbeitet einfach nicht. Neurologisch soll alles in Ordnung sein.

    Ich wollte mich erkundigen, was aus Eurem Problem geworden ist???

    Viele Grüße

  7. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Markus1975:

    DrProf (28.02.2019)

  8. #5

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    Hallöchen .. ich wollte mal ein kurzes Update geben .. leider hat sich bei mir nichts getan .. Reha umsonst ! Zahlreiche Besuche bei Ärzten Neurologen und Orthopäden .. nun wurde endlich festgestellt, das meine Kniescheibe wohl nach unten gerutscht ist was meine Beugung sehr beeinträchtigt! Wenn ich beuge blockiert die Kniescheibe ! Was mich völlig daran hindert den Quadriceps auf bauen zu können ! Heute war ich beim Schmerz Zentrum mir wurden starke Medikamente verschrieben das man die Schmerzen im Knie ausschalten kann. Allerdings hebt es nicht das Problem mit der Kniescheibe ! Wie geht es bei euch voran ?! Wem konnte geholfen werden ? Bitte meldet euch mal Lg Cindy

  9. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Cindy_82:

    DrProf (28.02.2019)

  10. #6

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    Danke für die Rückmeldung. Bei mir hat die 4 wöchige Reha auch nichts genutzt. Das Bein ist nach wie vor atrophiert. Die Orthopäden haben auch keine richtige Idee. Man hat mir empfohlen, über eine erneute Atroskopie nachzudenken. Eine richtige Erklärung für die starke Muskelschwäche gibt es nicht. Ich trainiere so gut wie jeden Tag. Jetzt probiere ich nochmal Biofeedback EMG. So langsam werde ich ratlos. Joggen kann ich nach mehr als einem Jahr immer noch nicht :-(

  11. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Markus1975:

    DrProf (28.02.2019)

  12. #7

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    Hallo Zusammen! Ich wollte mich mal bei euch erkundigen wie es euch mittlerweile geht? Ich habe aktuell das gleiche Problem und werde leicht wahnsinnig :( vielen Dank für eure Antworten! Liebe Grüße

  13. #8

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    Hallo, ich wollte mal meine Erfahrungen schildern.
    ich wurde vor 3 Monaten am Knie operiert. Laut MRT wurde ein Knorpelschaden incl. Abriss festgestellt (osteochondrosis 2). Aufgrund des Abriss hatte ich Phasenweise echt Probleme und nur deshalb habe ich der OP zugestimmt. Laut Ortopäde eine kleine Sache. Nach einer Woche könnte ich die Krücken in Ecke stellen.
    Ich habe das wirklich geglaubt! Erst 2 tage vor der OP habe ich mich mit Risiken und Komplikationen vertraut gemacht und war ganz zuversichtlich. Klar hatte ich Angst das was passiert aber nicht übermässig. Op ist halt immer ein Risiko das was Außerplan passieren kann.

    Nungut. Am Ambulanten OP Tag bekamm ich bei der Anmeldung meinen Nachsorgetermin für den nächsten Tag. Mit dem Wissen nicht laufen zu können und das mich niemand um diese Uhrzeit fahren kann fragte ich ob es auch Nachmittags gehen könnte. Die Dame sagte mir ins Gesicht das ich ja besser hätte organisieren können
    Am selbigen Tag mit operierten Bein, bei meiner Freundin zu Hause, gings mit Kreislaufzusammenbruch um Mitternacht in die Notaufnahme

  14. #9

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    Bin vorhin ausversehen auf Antwort gekommen. Deshalb ein Teil doppelt.

    Hallo, ich wollte mal meine Erfahrungen schildern.

    ich wurde vor 3 Monaten am Knie operiert. Laut MRT wurde ein Knorpelschaden incl. Abriss festgestellt (osteochondrosis 2). Aufgrund des Abriss hatte ich Phasenweise echt Probleme und nur deshalb habe ich der OP zugestimmt. Laut Ortopäde eine kleine Sache. Nach einer Woche könnte ich die Krücken in Ecke stellen.
    Ich habe das wirklich geglaubt! Erst 2 tage vor der OP habe ich mich mit Risiken und Komplikationen vertraut gemacht und war ganz zuversichtlich. Klar hatte ich Angst das was passiert aber nicht übermässig. Op ist halt immer ein Risiko das was Außerplan passieren kann.

    Nungut. Am Ambulanten OP Tag bekam ich bei der Anmeldung meinen Nachsorgetermin für den nächsten Tag. Mit dem Wissen nicht laufen zu können und das mich niemand um diese Uhrzeit fahren kann fragte ich ob es auch Nachmittags gehen könnte. Die Dame sagte mir ins Gesicht das ich ja besser hätte organisieren können

    Am selbigen Tag mit operierten Bein, bei meiner Freundin zu Hause, gings mit Kreislaufzusammenbruch um Mitternacht in die Notaufnahme. Blieb dann über Nacht. Bin dann mit Taxi zu dem Operateur Nachsorgetermin. Ich war fix und fertig von dieser Nacht. Knie sah ganz gut aus sagt er und ich soll mich melden wenn ich Probleme habe. Fäden zieht der Hausarzt. Das fand ich schon komisch das es das jetzt dort gewesen ist? Woher soll ich denn wissen was normal ist und was nicht?
    Bin dann mit Taxi nach Hause und lag 5 Tage flach. Teilbelastung war unmöglich. Habs grad so auf Klo geschafft und mich mühsam wieder ins Bett legen können. Das erste Mal duschen 4 Tage Post OP hat mit allem drum und dran 2 Stunden gedauert. Ich war restlos bedient. Laut OP Bericht ist eine Vollbelastung nach 7 Tagen wieder möglich.

    Laut OP Infomaterial stand, sollte eine Schwellung nach mehreren Tagen vorhanden sein sollte ich umgehend einen Arzt aufsuchen. Das tat ich dann nach 10 Tagen in der Notaufnahme. Weil ich kein Geld für Taxi hatte und die NA quasi um die Ecke wo ich "nur" 1 Stunde hin humpeln musste. die schickten mich wieder weg, ich soll zum Operateur. Knie sehe unauffällig aus.
    Rief dann in der Praxis an und mein Operateur hatte Urlaub. Eine Woche später bin ich einfach in die Praxis rein. Operateur hatte OP Tag und war außer Haus. Sein Praxiskollege schaute sich das Knie an.
    Mittlerweile waren zwei Wochen vergangen und ich konnte immer noch nicht voll belasten. Ich stellte auch eine instabilität fest. Der Kollege verschrieb mir Physio.
    1 Woche später null Fortschritte. Alle Physiopraxen die ich anrief hatten mindestens zwei Wochen Wartezeit. Ich also wieder in die Praxis. ich habe langsam Panik bekommen und wollte einfach nur wissen was los ist. Ich rief vorher an und wollte wissen ob mein Operarteur heute da ist. Ich bekam dann widerwillig einen Termin am Folgetag. In der Praxis am nächsten Tag erfuhr ich das mein Termin nicht eingetragen war und der Operateur außer Haus im OP sei. Ich dachte ich spinne. Dann kam ich wieder zu seinem Kollegen. ich hatte mittlerweile große Mühe nicht hysterisch zu werden weil meine Muskulatur am Oberschenkel komplett weg war.

    Es hat dann 7 Wochen gedauert bis ich den operateur zu Gesicht bekam, wo ich dann leider doch in Hysterie ausgebrochen bin.

    Zusammengefast. Durch den Druck in der Kniescheibe, der mich überrigens heute noch belästigt konnte ich erst nach 3 Wochen mein Bein anheben. In der Praxis hat man mir auch keine Anleitungen gegeben was ich zu Hause tun kann oder wie ich mich verhalten soll.
    2Wochen Post OP bei dem Kollegen in der Praxis sagte mir die Arzthelferin ich soll Fahrrad fahren. Das sei gut für das Knie. Ich bin heute noch schockiert über diese Aussage. Ich hätte unmöglich zu diesem zeitpunkt mich aufs Fahhrad setzen können, geschweige denn heile wieder absetzen. ich hätte es noch nicht mal sicher schieben können. Auch beugen in dem Winkel unmöglich. Das hat ganze sieben Wochen gedauert bis ich meine Beugung für das Fahrrad soweit hatte.

    Ich fing nämlich an mir einen eigenen Trainigsplan zu erstellen. 3 Wochen Post OP. ich bestellte mir ein Mini Bike wo ich exelent, sicher auf dem Stuhl trainieren konnte. 1 Std tgl. Ich durchforstete das Internet nach möglichen Antworten und Trainingsvorlagen. ich fing mit isometrischen Übungen an. Schaute mir unzählige Youtube Videos an und las unendlich viele Übungen und Blogs. Vertraute dann nur noch auf meinem Gefühl und passte dann nach Befindlichkeit die Übungen an. Ich kaufte mir noch ein Ballance Kissen (was ich echt nur empfehlen kann!) und trainierte ca 2 Std tgl. nach eigenem Ermessen.
    Die Physio war ein Witz. Die erste hat sich kaum für mein Knie interessiert. sagte ich soll ohne Krücken zu ihr kommen. Sie sagte das ich mir das nur einbilden würde. ich sei ja total fixiert auf mein Knie. Hatte auch nicht den eindruck das mir diese Behandlung helfen wird. Ich wechselte dann den Physio. Dieser verstand mein Problem auch nicht? Als ich ihm erklärte das ich Probleme beim laufen habe verglich er mich mit einer oma die sich nur nicht traut das Knie zu belasten. ich dachte echt ich spinne. Die Übungen von ihm waren zwar besser. Aber auch dort habe ich keinen richtigen Trainingsplan für zu Hause bekommen. Das war alles so 0/8/15. Gangschule war auch nix. Beugungsübungen? Fehlanzeige.
    Letztendlich hat die Physio mich nur minimal ünerstützt. Es waren zwar ein paar gute Sachen dabei. Aber wenn ich mich allein auf das verlassen hätte wäre ich erledigt und könnte heute noch nicht ohne Krücken laufen. Ich bin echt so restlos enttäuscht.

    Vor 2 Wochen hatte ich meinen letzten Operateur Termin. Mein Bein war immer noch sehr instabil. Konnte mich allerding bereits langsam ohne Krücken fortbewegen. Nur langsam. Da ich ja Fortschritte mache solle ich einfach weiter trainieren und mich melden wenn ich Probleme habe. Weiter Physio bekomme ich nicht verordnet.
    Die Arzthelferin, was ich noch hier verewigen möchte, erklärte mir bei der Abholung meiner dritten Physioverordnung (habe mich vorher erkundigt ob ich mir das nächste Abholen kann vor dem Termin beim Arzt, aufgrund der Woche Pause sonst) das das jetzt die letzte wäre. Da ich zu dem Zeitpunkt immer noch sehr instabil war, fragte ich nur: und wenn es dann nicht besser ist? Sie sagte dann sehr schnippisch das ich die Übungen ja zu Hause nachmachen soll. Ich habe mich nur umgedreht und bin gegangen.

    ich beschloss mir eine Zweitmeinung einzuholen. In einer Klinischen ortopädischen Ambulanz. Der Termin war gestern. Ich erklärte ihm meine Problematik.
    Aktuell kann ich immernoch nicht mein Bein beugen beim laufen. Sobalt ich automatisiert laufe knicke ich weg. Bei bestimmten Bewegungen mutiert mein Bein zum Wackelpeter. ich kann nur gestreckt laufen wodurch ich hinke. Es ist nur ein bestimmtes Schrittempo möglich sonst wackel ich weg.
    Meine Kniescheibe drück hin und wieder unangenehm beim Auftreten. Ich kann nicht (Ohne jegliche Unterstützung) im Stand, mein Knie beugen oder strecken. Mein normales Schritttempo ausgeschlossen. Joggen, bzw rennen undenkbar.

    Dieser Arzt untersuchte manuel mein Knie. Unauffällig, alles top sagt er. Es sei keine OP notwendig um das zu korrigieren. Er erklärte mir genau das die Nerven den Zugang zu den Muskeln verloren haben bzw gestört sei (Seinen genauen Wortlaut habe ich vergessen) und ich quasi das laufen verlernt habe. Da ich ja bereits Fortschritte gemacht habe kann ich mir sicher sein das das wieder wird.
    Er sagte mir das ich mir umgehend eine ordentlichen Physiotherapeuten suchen soll. Gangschule und gezielter Muskelaufbau. Er verordnete mir die physio die ich dann von meinem Hausarzt abholen kann.
    Habe mich richtig ernst genommen gefühlt. Endlich.

    Für mich war das alles nur Albtraum. Verlass Dich auf andere und Du bist verlassen. Das schlimmste war eigentlich nicht zu wissen was das ist und ob man jemals wieder richtig laufen kann. Der letzte Physio hat mich ausgelacht als ich sagte ich fühle mich gehbehindert. Hallo?

  15. #10
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    Zitat Zitat von Mino79 Beitrag anzeigen
    Verlass Dich auf andere und Du bist verlassen.
    Na ja, glücklicherweise haben die nach der OP nicht so getan, als würden sie Dich nicht mehr kennen.
    Ich bin gerade am Überlegen, was mich Dein Beitrag lehrt. Vielleicht, dass es gut ist, sich mal so richtig auszukotzen?

    Knippi

  16. #11

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    Keine Ahnung was mein Beitrag Dich lehren soll. Wollte nur meine Erfahrungen schildern. Hätte auch noch mehr erzählen können.

    Gabs denn schon Fälle wo das so war, das die einen nach der OP nicht mehr kennen? Würde mich nicht überraschen.

  17. #12
    Avatar von DrProf
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    gibt's auch einen Werbelink, welcher Operateur oder so?

  18. #13

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    Ich habe jetzt schon soviel über Knie / Quadrizepts und Op gelesen und gelernt, das das echt Glückssache ist wie der Heilungsprozess abläuft. Komplikationen können bei jeder OP ablaufen. Ich bin nur entsetzt wie danach verfahren ist. Wenn es denn Komplikationen gibt hatte ich erwartet das man sich dann auch mal kümmert und mir vielleicht mal was dazu erklärt. ich hatte aber mehr den Eindruck ich nur noch Zeit koste.

    Auch nach der Zweitmeinung bin ich mir nicht ganz sicher ob ich wirklich wieder irgendwann richtig normal laufen kann. Die Zeit wird es zeigen.
    Habe auch viel über das Biofeedbeck gelesen, welches den Muskel stimuliert und anregt sich aufzubauen. Meine Physios haben das noch nichtmal erwähnt.

  19. #14
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    Wie schon in Beitrag Nr. 2 erwähnt: transkutane elektrische Nervenstimulation, TENS.
    Wurde mir von meinem Ortho verschrieben*, Leihgerät - kann man auch selber kaufen - kostet "nix".
    Habe dem Ortho aber auch geraten, die Patienten damit nicht alleine zu lassen, sondern auch etwas einzuweisen. Die Muskelspitzen zu finden, ist nicht so einfach. Ob es geholfen hat, kann ich nicht sagen. Du weißt ja, die Zeit heilt viele Wunden, wie lang Zeit ist, ist sehr individuell.
    Auf den Geräten lassen sich viele Programme einstellen - eines ist gegen Muskelschwund gewesen.

    Mache Dich "schlau" - vielleicht ist es etwas für Dich.

    Aber bitte, ich hatte nicht "Knie".

    Knippi

    *Der hat mich für so kompetent gehalten, dass er mich gefragt hat, ob das etwas für mich wäre. Ich habe natürlich, ahnungslos, geschaut wie ein Auto vor einem umgefallenen Baum.

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