Lange hab ich hin und her überlegt, ob ich die Frage hier stelle. Schließlich offenbart sie eine Unvernunft, die ich bei anderen mit harschen Worten kritisieren würde. Also: Harsche Antworten sind explizit willkommen.

Es geht um den Weseler Paarlauf, der mir und meiner Frau - da es um Wesel geht, darf sich der Esel auch mal zuerst nennen - dieses Jahr so viel Spaß gemacht hat. Optimistisch hatte ich das Veranstaltungsdatum für 2017 aus dem für 2016 extrapoliert und war davon ausgegangen, zwei Wochen nach meinem ersten Marathon im T-Shirt vom Oslo-Marathon auf der Bahn zu glänzen.

Nun hat mir der Veranstalter einen Strich durch diese Rechnung gemacht: Die Ausgabe 2017 findet zwei Wochen vor meinem ersten Marathon statt. Erste Reaktion: Geht nicht, passt nicht, schade. Zweite Reaktion: Oder? Oder will ich doch im T-Shirt vom Weseler Paarlauf am Start in Oslo stehen?

Es geht darum, sich als Paar 30 Minuten lang auf der Bahn abzuwechseln, jeweils eine Runde. Insgesamt dürfte ich auf 10 Runden kommen. Dieses Jahr haben wir 7.750 m geschafft, 8.000 wären das Ziel für 2017.

Laut Trainingsplan stünde am Freitag zwei Wochen vor dem Marathon ein regenerativer Lauf über 10 km an - und am Sonntag dann der letzte lange Lauf. Gesetzt den Fall, ich würde mich lange einlaufen und lange auslaufen (das tu ich immer bei schnellen Sachen), wie "gefährlich" wäre es, die regenerative Einheit durch den doch schnellen Bahnlauf zu ersetzen?

Da schlagen echt zwei Herzen in meiner Brust. Ich will vernünftig sein, aber ich will die Marathonstrecke auch nicht zu sehr "dämonisieren".

Und jetzt bin ich gespannt, was ihr sagt. Ich werd alle Meinung in Betracht ziehen - aber natürlich dann selbst entscheiden. Eine Tendenz gibt's...