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  1. #51
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von jenshb Beitrag anzeigen
    Hallo Kris,

    vielen Dank für Deine schönen Beiträge hier und Gratulation zu Deinem Fortschritt. Wird sicherlich nicht sooo lange dauern, bis Du nicht nur die Spaziergänger sondern auch einen Teil der Jogger/Läufer überholen wirst ;-) Ich hatte heute das geniale sonnige und windstille Wetter genutzt, um mal wieder mein Liegerad aus der Garage zu holen, was auch enorm Laune gemacht hat, auch wenn die Füße nachher extrem kalt waren ...

    Viele Grüße,
    Jens
    Lieber Jens, ich danke dir sehr für deine lieben Worte! Ich hoffe ja, dass ich irgendwann (bald) wie ein junges Reh an den Spaziergängern vorbeitraben kann. Wenn ich weiter dranbleibe, dann wird das geschehen (früher oder später), da bin ich mir sicher. Ich wünsche dir fürs kommende Jahr auch schöne sportliche Erlebnisse. Liegerad bin ich noch nie gefahren und ich käme mir wohl auch sehr unsicher damit vor. In Kiel gibts aber einige, die damit unterwegs sind, die trauen sich sogar im Straßenverkehr damit zu fahren.

    Viele Grüße Kris

    #6

    Heute stand wieder ein gemeinsamer Lauf mit N. an. Ich lese ja als stille Leserin in vielen Beiträgen mit und habe das mitbekommen, dass manche darauf schwören, etwas schneller zu laufen, um eben nicht in den Schlappschritt zu verfallen. Das kann ich alles nachvollziehen, weil ich früher in diese Lauffalle getappt bin.

    Also sind wir heute etwas schneller als sonst gelaufen und ich bin gut dabei ins Schwitzen gekommen. Auch wenn N. momentan nur 1 mal die Woche Sport macht, hat sie doch gewichtstechnisch viel weniger Kilos mit sich herumzuschleppen. Trotzdem - und das macht mich echt stolz irgendwie - konnte ich die Geschwindigkeit halten und merkte, dass mein Puls nur langsam anstieg.

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    Das Gehölz war alles andere als einsam. Gerade die Läufer waren unterwegs und uns beiden wurde sogar ein guter Rutsch gewünscht von einer überholenden Läuferin. Ich muss daran denken, dass ich in ein paar Monaten für den Lauftreff "ready" sein werde und bin gespannt, wen ich da alles kennen lerne.

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    N. ist eher ein Gruppensportmensch, darum läuft sie auch ungern alleine. Ich dagegen bin es gewohnt, meistens alleine Sport zu machen. Ob zu Hause vor dem Monitor oder draussen in der Natur. Ich finds auch nicht schlimm. Es ist eh sehr schwer, einen geeigneten Trainingspartner zu finden, der dasselbe Level hat. Immerhin sollen die Trainingsläufe einen Effekt bringen und da bringt es niemandem was, wenn der andere sich langweilt. Ich bin deshalb gespannt, ob die Lauftreffgruppe wirklich die min/km laufen, die sie angegeben haben. Eventuell wechsel ich auch gleich zur 7:30er Gruppe, weil ich es tunlichst vermeiden möchte, mir den Schlappschritt auf Dauer anzugewöhnen.

    Zur Not begleite ich die Gruppe halt auch erstmal nur ein paar Km und steige dann aus. Aber darum werde ich dort auch erst mitmachen, wenn es Abends wieder hell ist (weil sie um 17:30 loslaufen).

    Lauftechnisch war ich wie gesagt sehr überrascht, wie gut ich das schnellere Lauftempo durchgehalten habe. Leider besitze ich momentan nicht die Fähigkeit, meine Geschwindigkeit einzuschätzen. Das ist mir in den Jahren verloren gegangen. Daher muss ich warten, bis ich wieder mit der Pulsuhr trainieren kann. Von Runtastic und anderen Apps halte ich Abstand - das GPS Signal geht eh ständig verloren und dann schaut man ständig auf das Handy als auf die Umgebung zu achten.

    Ich mag Technik beim Laufen, aber sie darf mich nicht behindern. Mit der Pulsuhr bin ich immer gut gelaufen und das gab mir die nötige Motivation, wenn ich gesehen habe, wie schnell ich für den Km brauche.

    Auch wenn es heute leicht nieselte und der Himmel mal wieder sein graues Kleid angezogen hatte, war der Lauf einfach klasse!

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    Es tut mir leid, momentan werfe ich ständig mit den Superlativen um mich, aber seid versichert, wenn es mal nicht laufen sollte, werde ich das euch auch mitteilen. Ich war aber noch nie jemand, dem schlechtes Wetter was ausgemacht hatte und momentan freue ich mich einfach, dass ich es schaffe, meinen Körper in Bewegung zu setzen.

    Für den kommenden 5,3 WK habe ich schon eine konkrete Zielzeit mir vorgestellt. Am liebsten würde ich unter 35 Minuten finishen. Bis dahin heisst es aber: Trainieren und die Belastung langsam steigern.

    Damit ich im September in der best möglichen Verfassung an den Start gehen kann

    Ich wünsche euch nen guten Rutsch - ich feier Silvester nicht und werde mir höchstens nen Glas Rotwein heute Abend gönnen. Dann um 0 Uhr schaue ich aus dem Fenster und bewundere still das Feuerwerk und gehe dann auch schnell schlafen, weil ich Sonntags in die Gemeinde gehe.

    Wir lesen uns dann im nächsten Jahr

    Kris

  2. #52

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    Ich wünsche Dir einen guten Rutsch! Das Hochgefühl kann ich nachvollziehen, deshalb laufen wir doch alle...

  3. #53
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von Zak_McKracken Beitrag anzeigen
    Ich wünsche Dir einen guten Rutsch! Das Hochgefühl kann ich nachvollziehen, deshalb laufen wir doch alle...
    Ja da hast du recht, auch wenn es Phasen gibt, wo ich das "runners high" sehnlichst erwarte (und es nicht kommt).

    #1


    Der erste Lauf im neuen Jahr stand an.

    Ich konnte mich entscheiden zwischen einem etwas längeren und langsamen Lauf oder einem schnelleren und kürzeren Lauf. Da ich unbedingt die Geschwindigkeit von Samstag trainieren wollte, entschied ich mich für letzteres.

    Der Mensch ist bekanntermaßen ein Gewohnheitstier und so hatte ich mir im Gehölz eine eigene Laufroute zurechtgelegt. Das wollte ich diesmal anders machen. Anstatt nach links auf den kleinen Pfad abzubiegen, bog ich rechts ab. Immerhin wird der gesamte Rundkurs mit 9,5 Km angegeben und ich wollte mal die anderen 4,5 Km entdecken, als immer dieselbe Strecke zu laufen.

    Es war sonnig und auf den ersten Metern so frisch, dass ich meine Hand in den Pulloverärmel versteckte (ich laufe immer mit dem Handy in meiner linken Hand). Diesmal wollte ich 6 min laufen und 1 min gehen.

    Schnell lief ich mich ein und versuchte, etwas schneller als gewohnt zu laufen. Bevor es richtig mit dem Schwitzen losging, musste ich aber noch diesen Ausblick im Bild festhalten.

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    Der erste leichte Anstieg kam rasch und ich versuchte, nicht im Schneckentempo hochzulaufen. Es wird ja nicht besser, wenn ich immer langsam laufe. Die ersten 6 min liefen auch prima, ich kam nicht außer Atem und genoss meine Gehpause. Dann piepte es wieder und ich setzte mich in Bewegung. Der Weg führte an Industriebauten entlang, die in einiger Entfernung standen. Immer wenn der Weg etwas abschüssig wurde, freute ich mich - ich könnte echt den ganzen Tag lang leicht bergab laufen!

    Wo ist nur das Runners High, wenn man es braucht? Bergauf konnte ich es nicht finden und so schnaufte ich den Weg entlang.

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    Mittlerweile wurde es mir richtig schön warm und auch der Puls stieg leicht an. Ich erinnerte mich an das, was einige Foris geschrieben haben (wahrscheinlich lese ich momentan einfach zu viel hier) und wie ein Mantra kamen mir die Sätze in den Sinn:

    - Du musst auch mal schneller als deine Wohlfühlgeschwindigkeit laufen, sonst wirst du nie besser
    - Wenn du dich quälst, dann ist das ein gutes Zeichen
    - Der Körper braucht neue Anreize, sonst gewöhnt er sich daran

    usw.

    Von Quälen war aber nun wirklich nicht die Rede - der Kopf blieb in einer normalen Farbe und auch der Puls signalisierte mir, dass es zwar anstrengend war, aber nicht lebensbedrohlich.

    Dann bog der Weg rechts ab in das Tiergehege und ab da wurden die Wege noch schöner. Ich musste sie einfach fotografieren!

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    So habe ich - zugegebenermaßen - manchmal die 6 min laufen nicht eingehalten. Wenn ich zu sehr außer Atem war, verlängerte ich die Geminute auch etwas. Dennoch war ich zufrieden mit dem Lauf, bis ich ein leichtes Ziehen in der linken Hüftseite verspürte. Die linke Körperhälfte ist leider mein "schwacher Link" sozusagen. Darum trabte ich locker weiter. Zur Bushaltestelle war es nicht mehr weit.

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    Ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören, weil ich in meiner läuferischen Vergangenheit einiges Lehrgeld zahlen musste. Mir ist klar, dass das Laufen kräftemäßig eine hohe Herausforderung für den Körper ist. An den Schlappschritt hatte er sich ja schon gewöhnt, also sehe ich das als eine positive Rückmeldung an, dass das etwas schnellere Laufen eine Reaktion des Körpers nach sich zieht. Deswegen werde ich da aufpassen und das beobachten.
    Manches muss man mit vorsichtigem Training steigern. Ich hatte vor 2,5 Jahren eine beidseitige Achillesversenentzündung. Das war alles andere als fein. Zuerst habe ich mich nur geschont, aber davon wurde es nicht besser. So bin ich spazierengegangen und habe darauf geachtet, dass die Sehne schön warmgehalten wird (durch Stulpen). Dadurch konnte die Reizung ausheilen und heute spüre ich nix mehr davon.

    Der nächste Lauf am Donnerstag wird eh ein langsamer sein. So, jetzt mache ich Stabitraining + die Challenge.

    Bis zum nächsten Lauf

    Kris

  4. #54
    Alderamin
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    Zitat Zitat von Krisrennt Beitrag anzeigen
    Ich erinnerte mich an das, was einige Foris geschrieben haben (wahrscheinlich lese ich momentan einfach zu viel hier) und wie ein Mantra kamen mir die Sätze in den Sinn:

    - Du musst auch mal schneller als deine Wohlfühlgeschwindigkeit laufen, sonst wirst du nie besser
    - Wenn du dich quälst, dann ist das ein gutes Zeichen
    - Der Körper braucht neue Anreize, sonst gewöhnt er sich daran

    usw.

    Von Quälen war aber nun wirklich nicht die Rede - der Kopf blieb in einer normalen Farbe und auch der Puls signalisierte mir, dass es zwar anstrengend war, aber nicht lebensbedrohlich.
    Ich würde sagen, bevor Du Dich quälst, versuch' erst mal durchzulaufen. Bzw., wenn es Dich nicht quält, 6 Minuten durchzulaufen, dann lauf' länger durch. Ich bin damals so weit gelaufen, wie ich konnte, bevor ich Pause brauchte, das fand ich anstrengend genug. Ich habe mir Punkte vorgenommen, bis wohin ich es schaffen wollte, und das gelang mir nicht immer. Hab' dann abgebrochen und nach Luft geschnappt wie ein Goldfisch im Trockenen. Dafür gab es schnelle Fortschritte. Nach 2 Monaten lief ich ca. 6 km in 45 Minuten durch.

    Zitat Zitat von Krisrennt Beitrag anzeigen
    Ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören, weil ich in meiner läuferischen Vergangenheit einiges Lehrgeld zahlen musste. Mir ist klar, dass das Laufen kräftemäßig eine hohe Herausforderung für den Körper ist. An den Schlappschritt hatte er sich ja schon gewöhnt, also sehe ich das als eine positive Rückmeldung an, dass das etwas schnellere Laufen eine Reaktion des Körpers nach sich zieht. Deswegen werde ich da aufpassen und das beobachten.
    Eben deswegen noch nicht auf Tempo laufen, sondern erst mal auf Strecke. Dieses Lehrgeld habe ich ja auch dieses Jahr zahlen müssen. Du verlangst der Orthopädie weniger ab, wenn Du wesentlich weiter läufst, als wesentlich schneller, vor allem bei Übergewicht. Daher würde ich an Deiner Stelle zuerst mal versuchen, eine halbe und dann eine ganze Stunde durchzulaufen, bevor ich mich um das Tempo scherte. Das kommt dann von selbst mit der Kondition. Lies meinen Jahresrückblick, ich bin sogar in den Laufpausen schneller geworden durch Ausgleichssport (Schwimmen). Das war allerdings kontraproduktiv für die Orthopädie, die davon nicht profitieren konnte. Daher die Orthopädie langsam an die Belastung gewöhnen, bevor das Tempo gesteigert wird. Wenn Du einmal ein gewisses Leistungsniveau erreicht und stabilisiert hast, dann kannst Du dich quälen und an Deinem Tempo arbeiten.

    Zitat Zitat von Krisrennt Beitrag anzeigen
    Manches muss man mit vorsichtigem Training steigern. Ich hatte vor 2,5 Jahren eine beidseitige Achillesversenentzündung. Das war alles andere als fein. Zuerst habe ich mich nur geschont, aber davon wurde es nicht besser. So bin ich spazierengegangen und habe darauf geachtet, dass die Sehne schön warmgehalten wird (durch Stulpen). Dadurch konnte die Reizung ausheilen und heute spüre ich nix mehr davon.
    Ein Grund mehr, vorsichtig zu sein. Bei mir reagierte die gleiche Stelle im Sprunggelenk beleidigt, die mir schon einmal vor 27 Jahren Ärger gemacht hatte. Also lieber keine schlafenden Hunde wecken.

  5. #55

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    Ich schließe mich meinem Vorredner an: erst einmal dauerlaufen, dann Kilometer ausbauen, dann irgendwann am Tempo arbeiten. Der Großteil des Tempos wird eh mit der Gewichtsreduktion kommen, will sagen, daran arbeitest Du eh schon auf andere und schonendere Weise. Das abwechselnde Laufen und Gehen ist zudem nichts anderes als Intervalltraining, also letztlich schon Tempotraining.

    Noch zum Handy: besorg Dir doch so eine Oberarmtasche dafür, kostet ca. 5 Euro, dann hast Du die Hand frei und lässt das gute Stück nicht fallen. Gegen die Kälte an den Händen empfehle ich langärmelige Laufunterhemden. Da sind die Ärmel so lang, dass man sie über die Hände ziehen kann, was sehr gut vor Kälte schützt.

  6. #56
    This is finish but not the end Avatar von ruca
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    Ich finde die vorsichtige Einstellung und auch die vorsichtigen Fortschritte großartig.

    Auch ich schließe mich an und würde erstmal die Prioriät auf das Durchlaufen legen - und zwar in einem schlurffreiem Tempo, ansonsten lieber Gehpause (also alles richtig gemacht).

    Das Tempo kommt später fast von ganz alleine, meine erste 10km-Runde war irgendwas um 1:04h und ich war knille, aber stolz wie Oskar. Ca. 2 Monate später bin ich dann in einem Wettbewerb 51:25 gelaufen.
    Die Erfahrung, dass man auch mit Ausgleichsport vorsichtig sein muss, habe ich ebenfalls gemacht, auch Schwimmen und Radfahren belastet den Bewegungsapparat und sollte nicht unberücksichtigt bleiben...

    Mein Lauftagebuch "Ausgerechnet ich laufe"
    PBs: 10k: 44:27 (3/18), HM: 1:37:59 (9/18), M: 3:30:35 (04/19)
    Ultra: 67,158km in 7:14:17h (12/18), 110km in 24h (6/19)


  7. #57
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von Zak_McKracken Beitrag anzeigen
    Noch zum Handy: besorg Dir doch so eine Oberarmtasche dafür, kostet ca. 5 Euro, dann hast Du die Hand frei und lässt das gute Stück nicht fallen. Gegen die Kälte an den Händen empfehle ich langärmelige Laufunterhemden. Da sind die Ärmel so lang, dass man sie über die Hände ziehen kann, was sehr gut vor Kälte schützt.
    Ja das könnte ich tatsächlich kaufen, also die Handyhülle, wobei wahrscheinlich mich das gefriemel einfach stört. Mein Kapuzenpulli ist ja auch etwas dicker als ein Funktionshemd. Laufhemden sind momentan im Budget einfach nicht drin. Ich laufe momentan mit nem Kapuzenpulli, der auch lange Ärmel hat.

    Ups, ich glaub hier wurde einiges falsch interpretiert.

    Also mit Tempo meinte ich, nur dezent etwas schneller laufen, als sonst. Also statt einen(geschätzt) 8er Schnitt ca. 7:40.

    Ich denke, hier verwechseln einige ihr Trainingstempo mit meinem (was kein Tempo ist). Ich merke, dass ich etwas schneller laufen muss, weil zu langsam eben auch nicht gut für meinen Körper ist, weil ich dann unergonomisch herumschlappe. Und genau dieses Schlappen will ich mir abgewöhnen.

    Die 10 Km würde ich jetzt geschätzt mit 90 Minuten "finishen".

    Also, nicht falsch verstehen, ich finde eure Beiträge gut und richtig, aber ich bin wirklich fern (sehr fern) von dem entfernt, was ihr als Tempo bezeichnen würdet. Donnerstag werde ich daher einfach langsam laufen und schauen wie es läuft (2 mal laufen im Satz herrjeh...).

    Danke für eure Besorgnis, ich werde sie ernst nehmen!
    Zuletzt überarbeitet von Krisrennt (02.01.2017 um 17:58 Uhr)

  8. #58
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    Es ist schon unglaublich, wie sehr einem die Foris und deren Aussagen während des Laufens im Kopf rumspuken. Aber positiv. Ich denke während des Laufens auch ganz oft an das Forum. Wenn ich schon nach wenigen km keinen Bock mehr habe, denke ich an all die, die viel längere Strecken laufen, wenn ich unsauber laufe an D-Bus Mantra "knee high usw.", es gibt zig Situationen, in denen mich irgendwas aus dem Forum antreibt. Und was den Schlappschritt angeht: Letztens auch gelesen von jemanden: "Wenn ich nicht mehr kann, laufe ich schneller." Im ersten Moment beim Lesen großes Fragezeichen über dem Kopf gehabt. Dann mit Hase praktiziert. Wir waren beide nicht fit drauf und schlappten so daher, da zog er plötzlich das Tempo an. Zwar nur über einen kurzen Abschnitt, aber das hat schon gereicht, den schleifenden Schritt auszutreiben und die folgenden Meter wieder leichter erscheinen zu lassen. Zwischendurch also mal Abschnitte ein Schrittchen schneller ist durchaus hilfreich, wie ich festgestellt habe.
    Was du schreibst, klingt für mich gut und durchdacht, weiter so!

  9. #59

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    Hm, so eine Handy-Hülle ist eigentlich sehr praktisch, zumal in Kombination mit Sprachausgabe der Laufapp. Damit habe ich es über zwei Jahre ausgehalten, bevor ich mir eine GPS-Uhr gekauft habe.

    Dass Lauf-Kleidung nicht im Budget ist, ist schade, zumal aktuell wieder die Discounter-Aktionen für die guten Vorsätze nach dem großen Fressen laufen. Aber ich kann verstehen, dass Du jetzt nicht noch Geld ausgeben willst, wo Dir die Klamotten schon bald zu groß sein werden!

  10. #60
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von Zak_McKracken Beitrag anzeigen
    Hm, so eine Handy-Hülle ist eigentlich sehr praktisch, zumal in Kombination mit Sprachausgabe der Laufapp. Damit habe ich es über zwei Jahre ausgehalten, bevor ich mir eine GPS-Uhr gekauft habe.

    Dass Lauf-Kleidung nicht im Budget ist, ist schade, zumal aktuell wieder die Discounter-Aktionen für die guten Vorsätze nach dem großen Fressen laufen. Aber ich kann verstehen, dass Du jetzt nicht noch Geld ausgeben willst, wo Dir die Klamotten schon bald zu groß sein werden!
    Naja es ist eher eine Frage des Geldes.

    Anscheinend wird das mit dem Abnehmen nicht so einfach werden, da ich leider Medikamente nehmen muss, die meinen Stoffwechsel nicht gerade ankurbeln. Ich werde mir deshalb ärztliche Hilfe nehmen, denn irgendwas läuft da gerade bei mir unrund. Es kann nicht angehen, dass ich trotz viel Sport, gesundes essen, zunehme. Das ist gerade sehr frustrierend für mich.

  11. #61
    Gold wert :-) Avatar von Lilly*
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    Ein Tipp: Bei H&M gibt es ja mittlerweile Sportkleidung. In der Sportecke habe ich dort bisher immer für kleines Geld diese Handyoberarmtaschen gesehen. Habe mir auch selber eine gekauft. Preis weiß ich nicht mehr genau, aber nicht mehr als 5 Euro.

    Welche Medikamente musst du nehmen? Trotz Sport und gesundem Essen zunehmen ist gemein und frustrierend, kann ich mir vorstellen. Aber auch gesundes Essen kann zuviel Kalorien haben, je nachdem, welche Mengen man verschlingt. Hatte ne zeitlang mal einen Salat-Tick. Immer schön mit Olivenöl, davon habe ich in einer Woche locker ne halbe/dreiviertel Flasche durchgebracht. Auch immer schön Käse drüber gehobelt. War dann ja ein gesunder Salat, aber kalorientechnisch hätte ich auch eine fette Pizza essen können. Aber ich denke, du hast darüber bestimmt einen guten Überblick, oder?

  12. #62
    Trail Liebhaber Avatar von Wesergebirgsläufer
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    Hallo, Kriss. Ich wünsche dir erst einmal ein frohes und gesundes neues Jahr. Ich kenne dich ja noch aus alten Zeiten. Umso mehr freue ich mich, nun wieder von dir zu lesen. Der Weg zum Neuanfang ist immer ein schwerer Weg. Aber du bist auf dem besten Weg zu einem neuen, gesunden Leben. Das du nun erst mal Gewicht aufbaust, das liegt nur daran, das sich neue Muskeln aufbauen. Damit kannst du dann irgendwann in naher Zukunft besser laufen und dann purzeln die Pfunde automatisch. Lass dich jetzt bloß nicht runterziehen. Denk dran, ich hab es auch geschafft.
    http://www.wesergebirgsläufer.de/14009.html

    Man, was freue ich mich, das ich dich hier wiederentdeckt habe.

    Ganz liebe Grüße und bleib eisern.
    Alles was man übertreibt, verwandelt sich in Traurigkeit.

    http://www.wesergebirgslaeufer.de/4579.html

  13. #63
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von Lilly* Beitrag anzeigen
    Welche Medikamente musst du nehmen? Trotz Sport und gesundem Essen zunehmen ist gemein und frustrierend, kann ich mir vorstellen. Aber auch gesundes Essen kann zuviel Kalorien haben, je nachdem, welche Mengen man verschlingt. Hatte ne zeitlang mal einen Salat-Tick. Immer schön mit Olivenöl, davon habe ich in einer Woche locker ne halbe/dreiviertel Flasche durchgebracht. Auch immer schön Käse drüber gehobelt. War dann ja ein gesunder Salat, aber kalorientechnisch hätte ich auch eine fette Pizza essen können. Aber ich denke, du hast darüber bestimmt einen guten Überblick, oder?
    Nabend Lilly

    Ich muss Psychopharmaka nehmen. Das Medikament scheint als Nebenwirkung eine Gewichtszunahme zu haben. Ob es den Stoffwechsel auch verlangsamt, muss ich mit dem Arzt abklären. Ich habe kein Problem mit Kalorien und klinge fast schon wie eine Ernährungsberaterin. Daran liegt es nicht. Aber ich lagere definitiv auf der linken Seite etwas Wasser ein, weil in meiner linken Leiste zu wenig Lymphe sind, die das Wasser abtransportieren. Darum ist mein linkes Bein dicker als das rechte. Aber wie gesagt ich muss das erstmal abklären und werde mir nen neuen Arzt suchen, weil ich mit meiner alten Ärztin nicht zufrieden bin. Das sind halt leider auch Tabletten die ich nicht einfach absetzen kann.

    Zitat Zitat von Wesergebirgsläufer Beitrag anzeigen
    Hallo, Kriss. Ich wünsche dir erst einmal ein frohes und gesundes neues Jahr. Ich kenne dich ja noch aus alten Zeiten. Umso mehr freue ich mich, nun wieder von dir zu lesen. Der Weg zum Neuanfang ist immer ein schwerer Weg. Aber du bist auf dem besten Weg zu einem neuen, gesunden Leben. Das du nun erst mal Gewicht aufbaust, das liegt nur daran, das sich neue Muskeln aufbauen. Damit kannst du dann irgendwann in naher Zukunft besser laufen und dann purzeln die Pfunde automatisch. Lass dich jetzt bloß nicht runterziehen. Denk dran, ich hab es auch geschafft.
    http://www.wesergebirgsläufer.de/14009.html

    Man, was freue ich mich, das ich dich hier wiederentdeckt habe.

    Ganz liebe Grüße und bleib eisern.
    Nabend Rainer

    Na, das ist ja eine riesen Überraschung, dich hier zu lesen Ich habe gleich deinen Blogeintrag durchgelesen und habe mich getröstet gefühlt. Es ist momentan halt so frustrierend, weil das Gewicht raufgeht statt runter, obwohl ich so diszipliniert war. Aber du hast recht, ich muss einfach weitermachen und mich daran erfreuen, was ich schon erreicht habe. Immerhin kann ich schon wieder einige Minuten durch den Wald traben, das ging zu Anfang überhaupt nicht (genau so wie du bin ich gelaufen, nur ein paar Meter und dann war schluss!). Ich danke dir für deine Worte!

    Kris

  14. #64
    Ja wo laufen sie denn? Avatar von gecko
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    Ja wieso habbich hier denn noch gar nich ? ...

    Kris, ich lese hier auch schon von Anfang an mit und habe gerade die letzten beiden Seiten nachgeholt.
    Ich kann mich der vorherrschenden Meinung nur anschließen und Deinen Einstand hier als sehr gelungen und Dein Vorhaben als realistisch bezeichnen.
    Um ein Thema der ersten Seite nochmals aufzugreifen: Es ist richtig, dass man nicht durch Laufen "eben mal so" Fett verbrennt, sondern durch Muskelaufbau. Nichts frisst mehr Energie als Muskeln. Das Tolle daran ist: Die Dinger tun das auch in Ruhe-/ Regenerationsphasen.

    Selbstverständlich verbraucht auch Laufen Energie und verbrennt Fett, aber im Verhältnis zu Zeit und Strecke eben nicht so viel wie immer alle denken. 30 Minuten Laufen am Stück verballert anfangs ca. 350 Kalorien und damit gerade mal ein Snickers...
    Ich schreibe "anfangs" weil sich das mit zunehmender Laufeffektivität sogar noch nach unten verschiebt (Der Körper ist immer bemüht effektiv und kraftsparend zu arbeiten)

    Dein Weg über Krafttraining UND Laufen ist also sowas von goldrichtig!
    Letztendlich läuft das Ganze aber sowieso nur, bei einer Umstellung der Ernährung und dabei sage ich extra NICHT Diät. Aber ich denke als potentielle Ultramarathoni weißt Du das eh alles bereits.

    PS: Schöne Strecken hast Du da vor der Haustür. Lilly dürfte bei den Bildern ganz wuschig werden, die baggert zu gerne in jeder Form von Matsch.
    Tonic ohne Alkohol ist Ginlos...
    Mein Blog: GinFit.de
    Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Geckoanalysis Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil
    Ewige Bestenliste Saison 2016/2017 : 5km: 19:24 ---- 10km: 40:20 --- HM: 1:29:02 --- M: 3:25:52
    Ziele 2019: Zunehmend abnehmen...

  15. #65
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von gecko Beitrag anzeigen
    Ja wieso habbich hier denn noch gar nich ? ...

    Kris, ich lese hier auch schon von Anfang an mit und habe gerade die letzten beiden Seiten nachgeholt.
    Ich kann mich der vorherrschenden Meinung nur anschließen und Deinen Einstand hier als sehr gelungen und Dein Vorhaben als realistisch bezeichnen.
    Um ein Thema der ersten Seite nochmals aufzugreifen: Es ist richtig, dass man nicht durch Laufen "eben mal so" Fett verbrennt, sondern durch Muskelaufbau. Nichts frisst mehr Energie als Muskeln. Das Tolle daran ist: Die Dinger tun das auch in Ruhe-/ Regenerationsphasen.
    Ja ich weiss - ich träume nur so von Muskelbergen, die Tonnen Eis verbrennen (Scherz). Es braucht halt seine Zeit, bis ich wieder "drin" bin und es mir leichter fallen wird. Wobei ich jede Woche Fortschritte mache. Als ich letztes Jahr im Januar mit dem Krafttraining begann, konnte ich keine Squads etc. machen, weil der Rücken zu sehr schmerzte. Ein dicker Bauch ist halt nicht ergonomisch und leicht schon gar nicht. Mittlerweile tut nix mehr weh, ich merke, der Rücken wird kräftiger.

    Zitat Zitat von gecko Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich verbraucht auch Laufen Energie und verbrennt Fett, aber im Verhältnis zu Zeit und Strecke eben nicht so viel wie immer alle denken. 30 Minuten Laufen am Stück verballert anfangs ca. 350 Kalorien und damit gerade mal ein Snickers...
    Ich schreibe "anfangs" weil sich das mit zunehmender Laufeffektivität sogar noch nach unten verschiebt (Der Körper ist immer bemüht effektiv und kraftsparend zu arbeiten)
    Ganz ehrlich, ich finde, das sind eine Menge Kalorien. Ich fand das Laufen von dem Aufwand her mit einer der besten Kalorienverbrenner. Und gegen dass der Körper sich daran gewöhnt, kann man ja eine Menge machen. Wobei ein Grundumsatz her immer verbrannt wird. Selbst wenn du 10 Jahre lang das Laufen gewöhnt bist und ganz langsam deine 10 Km schlappst, müssen die Muskeln arbeiten. Natürlich verbrennt jemand, der mit 10 Km/h rennt, mehr als jemand, der mit 7 Km/h unterwegs ist. Wobei da der Faktor Übergewicht auch noch hinzukommt. Da mein Körper mehr tragen muss, muss er auch mehr tun.


    Zitat Zitat von gecko Beitrag anzeigen
    Dein Weg über Krafttraining UND Laufen ist also sowas von goldrichtig!
    Letztendlich läuft das Ganze aber sowieso nur, bei einer Umstellung der Ernährung und dabei sage ich extra NICHT Diät. Aber ich denke als potentielle Ultramarathoni weißt Du das eh alles bereits.

    PS: Schöne Strecken hast Du da vor der Haustür. Lilly dürfte bei den Bildern ganz wuschig werden, die baggert zu gerne in jeder Form von Matsch.
    Du hast da meine absolute Zustimmung zu! Diäten sind Müll, ganz einfach.

    Ich bin auch froh, über die echt schöne Strecke hier in meiner Nähe, die ist sogar besser als mein geliebter Hamburger Stadtpark.

  16. #66
    Ja wo laufen sie denn? Avatar von gecko
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    Ich hatte zwar nie mit einem solchen Übergewicht zu kämpfen und kann die damit verbundenen Widrigkeiten nicht wirklich beurteilen, habe aber am Anfang meiner Lauferei auch einige Kilo zu viel drauf gehabt aufgrund notorischen Bewegungsmangels wegen des zivilisatorischen Bermudadreiecks: Bürojob, Kinder, Couch

    Als ich anfing, mich ein wenig damit zu beschäftigen bin ich schnell bei einigen Maßnahmen gelandet, die gleich von vornherein ein paar Kaloriensäulen eingerissen haben, ohne, dass ich wirklich weniger gegessen hätte:

    1) Hauptsächlich Wasser trinken anstelle von ... eigentlich allem Anderen (Schwarzer Kaffe ist erlaubt). Dünne Apfelschorle (selbst gemixt aus Mineralwasser und 100% Direktsaft naturtrüb) ist auch in Ordnung und nach harten Trainingseinheiten gerne mal ein alkoholfreies Hefeweizen > Beides ist Isotonisch !
    2) Kein(Ok KAUM) Alkohol
    3) Vermeidung von Transfetten (Verarbeites Fleisch z.B. Mortadella, Frittiertes, Chips usw. ist ja auch hinreichend bekannt mittlerweile)
    4) Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette sind NICHT böse! Es kommt nur auf die Qualität an, also lieber Natürliche Kohlenhydrate aus Kartoffeln und Reis, anstelle von Nudeln, Nüsse, kalt gepresste Öle, viel Fisch, gutes Fleisch (mager), Frischkäse statt Margarine...
    5) Zwischen den Mahlzeiten immer mal Obst einschieben. Lecker Apfel oder auch mal ne Banane.

    Eigentlich habe ich immer richtig reingehauen, nur auf die obigen Punkte geachtet und dann ging das Gewicht in Verbindung mit dem Laufen und ein bisschen Fitness kontinuierlich nach unten...

    Ich nehme nicht an, dass ich Dir was Neues erzähle, aber vielleicht ist ja trotzdem der eine oder andere Hinweis enthalten, der Dich noch zusätzlich unterstützen kann.
    Tonic ohne Alkohol ist Ginlos...
    Mein Blog: GinFit.de
    Gabelstapler Glukose // Wie man NICHT auf Sub3 trainiert // Geckoanalysis Die bekanntesten FORENBANANEN // Guter Laufstil vs. schlechter Laufstil
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  17. #67
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    #2

    Heute musste ich einfach raus. Raus aus der Frustration und raus in die Natur!

    Geplant war ein langer WL (Wanderlauf - eine eigene Kreation von mir). Gelaufen wird laaangsam und gegangen noch langsamer. Im Hinterkopf hatte ich noch immer meine linke Hüftsehne, ich wollte sie auf keinen Fall zu sehr strapazieren. Allerdings könnte auch ein fehlendes Einlaufen beim letzten Lauf der Grund für die Zwackerei gewesen sein.

    Darum beschloss ich, wenn ich in Zukunft etwas schneller laufen will, mich mind. 20 Minuten langsam einzulaufen.

    Ich stieg einige Haltestellen eher aus, weil ich diesmal den Rundkurs laufen wollte.

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    Ich liebe ja Waldwege! Da könnte ich echt eintauchen! Auch wenn der gestrige Tag mit dem Schokoladenhöhepunkt (und dem morgigen Abfall des Insulinspiegels = Hunger) alles andere als rühmlich gewesen ist, konnte ich relativ gutgelaunt meinen Lauf starten. Selbst eine Spaziergängerin, die mich überholte, konnte meine gute Laune nicht mindern.

    Mir war es wurscht.

    Konnte ich mich glücklich schätzen, überhaupt laufen gehen zu können!

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    Ich erinnerte mich noch gut daran, wie ich vor einigen Jahren aus der Klinik entlassen wurde und so schlechte Kondition besaß, dass selbst das tägliche Einkaufen mich ins schwitzen brachte. Damals war an walken oder gar joggen noch gar nicht zu denken und erst recht nicht mehrere Kilometer! Anstatt, dass ich mich mit irgendwelchen anderen Leuten verglich, wollte ich meine Leistung nach dem beurteilen, wie ich mich verbessert habe.

    Sicher könnte ich meiner sportlichen Vergangenheit nachweinen, aber davon würde es nicht besser werden. Also lieber sich an etwas erfreuen, was man im Moment kann!

    Der Wind frischte auf - achja, die hatten ja was von Sturmwarnung gesagt. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich warmgelaufen hatte. Geplant hatte ich 7 min laufen und 2 min gehen. Ca. 8 Kilometer lagen vor mir. Das war von der Strecke her in Ordnung, da ich 4 - 7,5 Km bisher gelaufen war.

    Wenn der Insulinspiegel fällt, hat man Hunger. Und das zu einer Zeit, wo ich normalerweise keinen verspürte. Also musste ich Disziplin aufwenden, um mit nüchternem Magen auf die Strecke zu gehen. Aber nach einer Weile verschwand das nagende Gefühl im Bauch und ich freute mich, meinem Schweinehund nicht auf dem Leim gegangen zu sein.

    Als ich versunken ein Blatt fotografierte und mich danach wieder in Bewegung setzte, kam mir Mr. Loko #42
    entgegengetrabt. Natürlich lief er die große Runde. Es ist schon unglaublich, wie unterschiedlich die Bewegungsstile von Läufern sein können. Steffny hätte sicher eine Menge zu bemängeln - aber wir sind halt eben alle unterschiedlich. Und ein jahrelanger Bewegungsstil ist sicherlich schwierig zu ändern.

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    Als ich meinen wohlbekannten Pfad dahinschlappte, musste ich auch an meine Bewegung denken. Und daran, wie ich beim letzten Lauf versuchte, etwas ergonomischer zu laufen und von meiner Hüftsehne gleich die Rechnung kassiert bekam. Von daher werde ich den Rat erstmal langsam zu laufen beherzigen und auch ansonsten nicht gleich ruckartig meinen Laufapparat anders bewegen. Wichtig ist, zu laufen und das dauerhaft - dann mit weniger Gewicht irgendwann sich langsam und sicher schneller zu laufen.

    So trabte und rutschte ich fröhlich den Pfad entlang.

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    Mittlerweile habe ich mein (ja, mein!) Gehölz richtig liebgewonnen. Immer mal wieder geht es bergauf oder bergab und das trainiert ordentlich. Ich trabte langsam in meinem GA -1 Bereich vor mich her und bewunderte die Natur. Mittlerweile blies der Wind mir auch nicht mehr ins Gesicht und so langsam wurde mir kuschelig warm ums Herz.

    Mir gings echt gut!

    Nix zwackte, alles verhielt sich normal. Es war einfach super.

    Meine Laune verbesserte sich, je länger ich unterwegs war.

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    Ich hatte die Zeit echt gut getimed - denn der Bus fuhr nur alle halbe Stunde.

    Darum konnte ich wandernd und gut gelaunt noch Fotos von einem interessanten Baum schießen und lief dann langsam weiter.

    Irgendwann schaute ich auf die Uhr und stellte fest: Sch...ich war ZU langsam gewesen.

    Vor mir lagen nur ca. 250 Meter, aber die musste ich jetzt laufend bewältigen.

    Und zu allem Übel ging es bergauf! Völlig aus meinem transzendentalen Schlappschritt rausgerissen, lief ich schnell den Weg entlang, musste immer mal wieder (ganz unentspannt) keuchend Gehpausen einlegen, um wieder loszulaufen.

    Ich wollte alles, außer eine halbe Stunde an der Haltestelle stehen und auf den nächsten Bus warten UND ich hatte erst recht keine Lust, noch ein paar Haltestellen zu gehen. Ich hatte mein Soll erfüllt, die Uhr sagte mir 82 Minuten an, die ich unterwegs war und es war mein verdammtes Recht, jetzt in Frieden (und im warmen!) nach Hause gefahren zu werden.

    Keuchend kam ich an der Haltestelle zum stehen und stieg in den Bus ein.

    Noch nie war es so befriedigend gewesen, nach Hause zu fahren!

    Das Glas frisch gepresster Orangensaft war die Krönung des Ganzen!
    Zuletzt überarbeitet von Krisrennt (04.01.2017 um 17:22 Uhr)

  18. #68
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    Zitat Zitat von Krisrennt Beitrag anzeigen
    Ich erinnerte mich noch gut daran, wie ich vor einigen Jahren aus der Klinik entlassen wurde und so schlechte Kondition besaß, dass selbst das tägliche Einkaufen mich ins schwitzen brachte. Damals war an walken oder gar joggen noch gar nicht zu denken und erst recht nicht mehrere Kilometer!
    Wenn es mal nicht leicht läuft und möglicher Frust nahen könnte, ist es immer gut, demütig an solche Momente zu denken.
    Ich könnte mich ja auch dem Frust hingeben, dass ich wieder von vorne beginnen muss und wie langsam ich unterwegs bin. Halte mich aber lieber daran, froh darüber zu sein, es überhaupt wieder angehen zu können. Vor wenigen Monaten konnte ich mich vor Schmerzen kaum bewegen und der Gang zum 100m entfernten Supermarkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite war anstrengend wie ein Marathonlauf und ich kam klitschnass und erschöpft wieder. Treppensteigen in der U-Bahnstation ging nur mit Pause zwischendrin. Schlechte Momente vergesse ich immer gerne, behalte lieber die guten in Erinnerung, aber sich das ab und ab vorhalten hilft sehr gut sich zu erden.

    BTW: Ich bin tief beeindruckt wie Rainer durch sein tiefes Tal gegangen ist, bzw. wie er wieder heraus kam. Schlichte, offene, ehrliche Worte, die berühren und beeindrucken. Ein schöner Blog!

  19. #69
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    Zitat Zitat von Lilly* Beitrag anzeigen
    BTW: Ich bin tief beeindruckt wie Rainer durch sein tiefes Tal gegangen ist, bzw. wie er wieder heraus kam. Schlichte, offene, ehrliche Worte, die berühren und beeindrucken. Ein schöner Blog!
    Danke für die netten Worte.

    Zur Zeit leide ich aber auch wieder. Innen Meniskus gerissen. :-(
    Alles was man übertreibt, verwandelt sich in Traurigkeit.

    http://www.wesergebirgslaeufer.de/4579.html

  20. #70
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von Lilly* Beitrag anzeigen
    Wenn es mal nicht leicht läuft und möglicher Frust nahen könnte, ist es immer gut, demütig an solche Momente zu denken.
    Ich könnte mich ja auch dem Frust hingeben, dass ich wieder von vorne beginnen muss und wie langsam ich unterwegs bin. Halte mich aber lieber daran, froh darüber zu sein, es überhaupt wieder angehen zu können. Vor wenigen Monaten konnte ich mich vor Schmerzen kaum bewegen und der Gang zum 100m entfernten Supermarkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite war anstrengend wie ein Marathonlauf und ich kam klitschnass und erschöpft wieder. Treppensteigen in der U-Bahnstation ging nur mit Pause zwischendrin. Schlechte Momente vergesse ich immer gerne, behalte lieber die guten in Erinnerung, aber sich das ab und ab vorhalten hilft sehr gut sich zu erden.

    BTW: Ich bin tief beeindruckt wie Rainer durch sein tiefes Tal gegangen ist, bzw. wie er wieder heraus kam. Schlichte, offene, ehrliche Worte, die berühren und beeindrucken. Ein schöner Blog!
    Liebe Lilly

    Ja, der Mensch vergisst irgendwie schnell, wie er mal angefangen hat und welche Verbesserungen es bereits geben hat. Es bringt schlicht nichts, der Vergangenheit nachzuweinen, du bist keine 80, wo man sagt, dass ist nun das Ende der Fahnenstange. Wir können neu beginnen und uns an den Fortschritten erfreuen. Klar beneide ich die Hasenläufer, die fast schwebend und eins mit der Natur an mir vorbeilaufen (und das noch in einem perfekten Laufsstil) - aber herrjeh, heute saß ich neben einer noch dickeren Frau gegenüber, die mein Alter war und da dachte ich, dass die keine 8 Km durch den Wald laufen kann.

    Insofern freue ich mich an den kleinen Dingen auf der Welt. Da ich Christ bin, habe ich zur Natur und Schöpfung Gottes eh eine starke Beziehung. Der Glaube hilft mir, mich zu erden (zumindest zeitweise - bin halt auch nur ein Mensch).

    Lass uns einfach gemeinsam virtuell laufen

    Zitat Zitat von Wesergebirgsläufer Beitrag anzeigen
    Danke für die netten Worte.

    Zur Zeit leide ich aber auch wieder. Innen Meniskus gerissen. :-(
    Moin Rainer.

    Ach das tut mir echt leid - wie ist das denn passiert? Ich wünsche dir auf jedenfall gute Besserung und das wird schon wieder. Du hast wenigstens nicht mit einem zu schweren Körper zu kämpfen wie ich. Und ich bin sicher, dass du bald wieder laufen kannst. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich mit gerissenen Meniskussen nicht auskenne.

    Alles Gute!

    Kris

  21. #71

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    Hallo Kris,

    Dein letzter Laufbericht macht gute Laune beim Lesen. Danke!

    Ich war immerhin mal 12 kg schwerer als heute, wo ich immer noch 5kg Übergewicht habe. Egal, wieviel ich laufe, ich nehme dadurch nicht ab. Mein Kampf gegen das Übergewicht wird lebenslang sein. Das Laufen macht mich zwar nicht schlanker, aber sehr viel zufriedener. Also gebe ich es bestimmt nicht so schnell auf...
    Zuletzt überarbeitet von Zak_McKracken (05.01.2017 um 11:27 Uhr)

  22. #72
    Alderamin
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    @Krisrennt

    Ich habe Anfang Januar 2015 mit Schwimmen angefangen. Da tat sich zunächst auch nicht so viel am Gewicht, es hat, glaube ich, bis Mai gedauert, bis sich überhaupt etwas tat. Muskelaufbau mag ein Grund sein, ein anderer, dass ich natürlich anfangs noch nicht so leistungsfähig war. Da waren 40 Bahnen schon eine großartige Leistung (mein Rekord von letztem Monat sind 202). Irgendwann nahm die Gewichtsabnahme dann Fahrt auf, das Schwimmen wurde länger, dann kam Crosstrainer dazu, schließlich das Laufen. Nachher verlor ich 1 kg jeden Monat. Ab Sommer 2016 verlangsamte es sich dann, wo ich allmählich auf Normalgewicht zusteuerte (bis auf ein halbes Kilo bin ich im November rangekommen, dann kam die Adventszeit...).

    Mit der Zeit habe ich dann auch ein wenig an der Ernährung geändert, nur noch ein Bier die Woche, weniger mayonnaisige Salate, keine Schokolade mehr (statt dessen Kekse und Nüsse mit Rosinen oder getrockneten Beeren), morgens Müsli mit fettarmer Milch, mittags eine Scheibe Brot weniger, jeden Tag Gemüsesaft, jeden Tag Obst, im Restaurant nicht mehr unbedingt den Teller leer essen... Ich hatte in meiner früheren Laufphase immer mal Wadenkrämpfe des nachts oder morgens beim Aufwachen. Auch beim Schwimmen drohten die am Ende der Einheit (zweimal haben sie mich erwischt, zum Glück nicht in der Mitte des Beckens). Ich glaube, ungefähr seit ich den Gemüsesaft trinke, hatte ich keine mehr beim Schwimmen, und beim Laufen sowieso nicht.

    Gerade beim Schwimmen habe ich immer gut abgenommen, weil die Schwimmeinheiten meist länger als die Laufeinheiten sind (und man benutzt mehr Muskeln). Kann ich empfehlen, vielleicht als Ergänzung zum Laufen.

    Warte einfach mal ein paar Monate ab, ich bin sicher, dass Du langfristig Gewicht verlieren wirst, und dass das auch eine Weile anhalten wird. Es verliert zwar nicht jeder durch Sport Gewicht, aber je mehr Übergewicht man hat, desto eher, denn dann muss der Körper bei sportlicher Betätigung sehr viel mehr leisten, als er es sonst getan hat. Die ersten Kilos sind schwer und die letzten, bevor man Normalgewicht erreicht hat. Mit denen kämpfe ich dieses Jahr. Ich gedenke, den Kampf zu gewinnen.

  23. #73
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    @Zak_MCKracken

    Freut mich, dass dir der Bericht gefallen hat - ein bisschen Humor muss ja sein. Wenn ich irgendwann nur noch 5 Kg abnehmen muss, dann sag ich dir Bescheid, dass ich jetzt auf demselben Stand bin. Momentan habe ich noch viel zu tun und ich erwarte einfach, dass das mit dem Abnehmen klappt. Auf der anderen Seite ist Laufen ein Sport mit dem man sehr gut abnehmen kann - wenn das bei dir nicht der Fall ist, musst du eben nochmal schauen, was du täglich isst. Viel Erfolg dir bei den letzten Kilos!

    @Alderamin

    Danke Alderamin für deine Worte!

    Klar, die Ernährung muss dazu gehören - ich hatte aber halt gerade nen Frusttag gehabt und das passiert eben manchmal. Ich habe ja eh mit ner Essstörung zu kämpfen, von daher ist das für mich ein riesen Erfolg, dass ich eben nicht jeden Tag Schokolade einkaufe.

    Ich denke auch, dass der Körper erstmal aus seinem Dornröschenschlaf geweckt werden muss.

    Schön, dass du das Schwimmen für dich entdeckt hast, aber für mich wäre das nichts. Erstens kostet es Geld und zweitens fühle ich mich in einem Badeanzug nicht wohl, wenn ich den Blicken aller ausgesetzt bin. Da ist mein Schamgefühl zu hoch. Ich mache Aerobic mehrmals die Woche - das reicht dann auch

    Grüße Kris

  24. #74
    Alderamin
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    Zitat Zitat von Krisrennt Beitrag anzeigen
    Schön, dass du das Schwimmen für dich entdeckt hast, aber für mich wäre das nichts. Erstens kostet es Geld und zweitens fühle ich mich in einem Badeanzug nicht wohl, wenn ich den Blicken aller ausgesetzt bin. Da ist mein Schamgefühl zu hoch. Ich mache Aerobic mehrmals die Woche - das reicht dann auch
    Die Kosten sind natürlich ein valides Argument (ich nehme einen Fünfziger-Chip, dann kann ich für je 2,70 Euro einmal schwimmen gehen - bis das Hallenbad schließt), aber das mit den Blicken - da musst Du einfach drüber stehen! Tust Du beim Laufen doch auch? Kennt Dich doch keiner im Bad. Bei uns sind auch ein paar stark übergewichtige Damen am Start, und eine von denen krault mir regelmäßig davon. Und ich denke mir dann immer, Respekt, die tun was.

    Ich hatte BMI 31, als ich anfing. Irgendwann habe ich mich beim Duschen mit Thorsten angefreundet, der erzählt mir öfters, dass er bewundert, wie ich abgenommen habe. Würde er nicht tun, wenn er mich nicht schon dicker gesehen hätte. Kann man auch so rum betrachten.

    Aber jeder wie er mag. Wollte nur das Argument entkräften - zumindest dieses sollte Dich nicht am Schwimmen (oder sonst irgendeiner Betätigung) hindern.

  25. #75
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Ein weiterer nerviger Faktor ist die Hinfahr-Umziehzeit. Da ziehe ich mir lieber meine Laufschuhe an. Und ich finde es ist schon ein Unterschied, ob ich hier dick eingepackt meine Runden laufe oder meinen fast nackten Körper der Umwelt präsentiere. Es ist meine Einstellung und du hast eine andere, das ist okay. Wenn dir das Schwimmen Spaß macht, dann ist das toll - ich habe jetzt 4 Laufeinheiten und 3-4 Aerobiceinheiten die Woche und bin, denke ich, ganz gut ausgelastet.

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