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  1. #501
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Da hast du dir ein echt schönes Ziel ausgesucht....
    Das kam auch nur dadurch zustande, dass jemand hier diesen Link gepostet hatte Mir gefällt es auch, dass ich noch recht viel Zeit zum trainieren habe und dass der Marsch selbst kein Leistungsmarsch ist. Eine Zeiterfassung wird es nicht geben. Wäre schön, wenn ich wirklich die 55 Km angehen könnte. Bis dahin habe ich aber noch einige Km abzuarbeiten

    Zitat Zitat von burningshoes90 Beitrag anzeigen
    Ein schöner Blog
    Dankeschön!

    Zitat Zitat von Czynnempere Beitrag anzeigen
    Das linke Foto von "Deinem" Wald, wie der Weg beschaffen ist, sieht wirklich nach einer Einladung zum Laufen aus. :-)

    So Tage, wie Du oben beschreibst, kenne ich. Wenn ich schon beim Warmlaufen das Gefühl habe, ich gehe gleich wieder nach Hause, der Laufstil erinnert an einen Haufen Kleiderbügel in Leggins... Und nach drei Kilometern ist meistens alles gut. Und hinterher fühlt es sich dann auch meistens gut an.
    Deine bildliche Darstellung hat wirklich wie die Faust aufs Auge gepasst. So kam es mir gestern auch vor, als ich den Anstieg hochkämpfte und so gar keine Lust auf weitere 9 Km hatte. Das Bild stammt übrigens vom Anstieg, bzw. ist dieser Weg kurz vor der Anhöhe flacher als der Rest. Der Punkt muss oft für Fotos herhalten, weil die Stelle zu meinen Lieblingsplätzen im Wald zählt.

    Das sich die Laune lichtete, ich echt Bock hatte, den Rest zügig zu marschieren kam nicht aus mir selbst heraus, sondern sehe ich als Geschenk des Herrn an. Habe mich darüber wirklich gefreut.

    Und heute spüre ich den Muskelkater - sehr intensiv vor allem im unteren Rücken rechts und links. Gutes Gefühl, etwas getan zu haben.
    Blog: Ein ehem. Ultramarathoni beginnt wieder von Vorne
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  2. #502
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Standard #46 a Läufchen im Wald

    Eigentlich lief es ganz gut heute, auch wenn ich verhärtete Waden mit mir herumschleppe. Seit Wochen habe ich sie anscheinend nicht ordentlich gedehnt und auch keine Beschwerden gehabt (bis letzter Woche). Jetzt bin ich dabei, jeden Tag sie mit den Daumen ordentlich zu lockern und zu bearbeiten. Gerade die rechte hat es arg erwischt. Ein richtiger Knubbel sitzt im Muskel. Verhärtete Muskeln weich zu klopfen ist kein Vergnügen - aber so langsam wird es besser.

    Trotzdem beschloss ich, heute laufen zu gehen. Sollte auch nur eine kleine Runde werden und anschließend würden die Waden wieder gewalkt werden.

    Also ging es ab in den Wald.

    Wirklich flott trabte ich nicht, aber zumindest konnte ich ohne größere Pausen bis zum fA (fiesen Anstieg) durchlaufen. Nach wie vor zwingt mich dieser Hügel in die Knie. Nachdem ich vor einigen Tagen eine ausgeschilderte 7% Steigung erklommen habe, weiß ich nun, dass dieser Hügel in Teilen > 7% ist, was mich schon ein wenig beruhigt, sonst würde ich mir um meine Kondition echt Sorgen machen.

    So aber keuche und ächze ich im langsamen Gehschritt voran und nutze die Mitte des Anstieges natürlich dazu, ein Foto zu machen. Oben angekommen nehme ich mir aber vor, durchzutraben. Und das klappt irgendwann recht gut. Mit der Zeit schaltete ich einfach ab und ließ es traben - das war wirklich angenehm! Auf dem Rückweg kämpfte ich wieder mit den Höhenmetern und kroch nur langsam über den Waldboden. Aber am Ende - als die Strecke abbog und ich wusste, dass es ab jetzt nur noch max. 3 Minuten sind - zog ich nochmal an.

    Als ich mein müdes Haupt gen Horizont richte, sehe ich direkt vor mir einige Menschen merkwürdige Bewegungen machen. Waren es Läufer, die ihre Gelenke warm hüpften? Ich nähere mich langsam der Gruppe, die dazu übergegangen ist, Lunges zu absolvieren. Sie haben Hundeleinen über der Schulter hängen und stehen neben einem weißen Transporter, aus dem Hunde zu hören sind.

    Jeder soll ja den Sport ausüben, den er will - aber diese Leute stehen bzw. hüpfen direkt vor dem Eingang herum. Ich senke mein Haupt und laufe einen Bogen um die Leute, die wie festgewurzelt an ihrer Stelle hüpfen, bzw. strecken. Wenigstens einigen ist es peinlich, denn sie sehen verlegen zur Seite, als ich sie angucke.

    Was man nicht alles sieht.

    Am Ende habe ich eine neue PB für diese Strecke erreicht und freue mich ein wenig.

    68 Minuten für 6,4 Km - mit 100 positiven Hm incl. aller Pausen die ich freiwillig und unfreiwillig gemacht habe.

    Mal sehen, ob ich mich morgen motivieren kann, mit Stöckern den Wald wieder unsicher zu machen. Aber momentan stehen alle Zeichen auf go.

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  3. #503
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Standard #48 Nordic Walking Eilmarsch

    Heute war wieder so ein Tag, wovor ich ein wenig Bammel hatte. Ich wollte so schnell walken, wie es nur geht und wusste, dass das nicht angenehm werden wird. Ich konnte mich noch gut an den Eilmarsch erinnern, den wir bei der Bundeswehr absolvieren mussten. In voller Montur + 15 Kg Rucksack hatte ich nur eine Stunde für die 6 Km Strecke Zeit. Ich habe sie damals gepackt, aber wie gesagt - schön war es nicht. Danach hätte man mich auch vom Asphalt kratzen können, so fertig war ich.

    Zwar hatte ich heute keinen Rucksack dabei, aber gute 40 Kilo extra Gewichte, die sich ganz sicher bemerkbar machen würden. Am Wegesrand schoss ich noch zwei Fotos, denn wenn die Uhr lief, würde ich dafür keine Zeit mehr haben. Ich drückte auf den Timer und marschierte mit einer Geschwindigkeit los, als wenn der Versicherungsvertreter hinter mir her wäre.

    Dabei versuchte ich, die Art des Marschierens immer ein wenig zu variieren, mal mit Mittelfuß aufkommen, mal Rückfuß, dann einen größeren Schritt, mal viele kleine Schritte. Einfach, um ein wenig Abwechslung reinzubringen. Als ich so in meinem Marschieren vertieft war, knickte ich plötzlich mit dem rechten Fuß um, konnte aber noch verhindern, zu stürzen. Adrenalin schoss durch meinen Körper und während ich vorsichtiger voran ging, beobachtete ich, ob der Schmerz abnahm oder stärker wurde. Nach einigen Minuten verschwand er und ich konnte meinen Weg ungehindert fortsetzen.

    Als eine Reiterin auf einem Islandpferd mich mit einem eleganten Tölt überholte, erinnerte ich mich an die Zeiten zurück, als für mich das Glück der Welt auch auf einem Pferderücken zu finden war. Dann - ganz unvermittelt - rutschte das Pferd mit beiden Vorderhufen aus und stürzte mit dem vorderen Körper auf den Boden. Ich blieb stehen, fragte ob alles gut sei. Die Reiterin nickte. Sie konnte sich auf dem Pferd halten, stieg danach aber ab und beruhigt das Pferd. Anscheinend hatte es sich nicht verletzt. Alles nochmal glimpflich verlaufen.

    Heute war offensichtlich der Tag, der (beinahe) Verletzungen.

    Ich setzte meinen Weg wieder fort, immer bemüht, nicht in einen Spaziergang zu fallen. Heute wollte ich wirklich Gas geben - von Anfang bis zum Ende. Bis zum fiesen Anstieg war ich auch gut unterwegs gewesen, aber er zwang mich wie üblich in die Knie. Wegen der Blätter auf dem Boden fanden die Stöcke oft keinen Halt. Aber irgendwann, war das Ende in Sicht. Zumindest Hügeltechnisch.

    Die Strecke hatte ich noch nicht zur Hälfte geschafft, da merkte ich leichte Ermüdungserscheinungen in den Beinen. Ich versuchte, nicht zuviel an sie zu denken und setzte meinen Marschiergang fort. Irgendwann machte der Weg eine Kurve und ich wusste, dass ich mich jetzt auf dem Rückweg befand. Das gab mir ein gutes Gefühl. Sonst war alles einfach nur anstrengend. Selbst der Puls war mit mir einer Meinung. Ich hatte mir meine Jacke um die Hüfte gebunden - momentan war mir wirklich alles andere als kalt.

    Trotz der Anstrengung (die ich ja freiwillig gewählt hatte - niemand rannte hinter mir her und wollte Versicherungen verkaufen) hatte ich Freude an dem was ich tat. Und der Gedanke an ein leckeres Abendessen spornte mich weiterhin an, das bestmöglichste zu geben.

    Das vertraute Schild am Wegesrand, welches die Richtung nach Kiel wies, bedeutete mir, dass jetzt die letzten Kilometer angebrochen waren. Ein deutliches Signal nochmal alles zu geben. Mittlerweile wollte ich auch nicht mehr langsam marschieren, sondern das jetzt zu Ende bringen und kämpfte mich - mittlerweile anaerob schnaufend - einen weiteren Hügel hinauf.

    Irgendwann war die letzte Wegabzweigung genommen und die letzten Hügelchen bezwungen. Das Ende war da. Und ich fands klasse.

    Exakt 1 Stunde und 41 Minuten habe ich für 9,6 Km gebraucht, was einen Schnitt von 5,7 Km/h bedeutete. Witzigerweise hatte ich beim letzten Mal 4,7 Km/h auf dem Tacho gehabt. Heute einen ganzen Kilometer schneller gewesen zu sein, gab mir ein gutes Gefühl. Das ich die 6 Km/h nicht erreicht habe, wurmt mich zwar ein bisschen, aber momentan scheint nicht mehr drin zu sein. Schneller als das, geht es grad wirklich nicht. Joa, deswegen bin ich zufrieden. Alles in allem war es eine gute Woche gewesen.

    Nächste Woche stehen das erste Mal 15 Km auf dem Plan.

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    Catch-22 (02.12.2018)

  5. #504

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    Da hattest du wohl einen schönen Tag! Das freut mich! Der arme Gaul... Du bist gerade total motiviert - das kann man so richtig spüren, wenn du erzählst!

  6. #505
    hat sich stets bemüht Avatar von RunningPotatoe
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    Klasse gemacht, Kris!

    Strammes, längeres Walking ist sicher eine gute Abwechslung zwischen deinen Läufen. 5,7 km/h ist wirklich sehr zügig für einen Schnitt über fast 10 km. Ich hab's im Oktober mal versucht, 12 km so schnell wie möglich zu walken - 5,35 km/h waren das magere Ergebnis. Und da war ich ein paar Tage vor dem letzten Hm fit und schon gut ausgeruht. Gut, da waren 300 Hm drin, die am Schluss des Berges so steil hoch gingen, dass sie mich ziemlich ausbremsten, aber 6 km/h flach wären trotzdem eine Herausforderung für mich gewesen, denn das schaffte ich auch auf dem selben Weg zurück, also bergab, nicht. Das muss man eben auch koordinativ erstmal auf die Reihe kriegen.

    Also verbeiß' dich jetzt nicht in den 6 km/h - das kommt mit etwas mehr Übung ganz von selbst. Bis dahin lohnt es nicht, sich daran zu verkrampfen.

  7. #506
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Da hattest du wohl einen schönen Tag! Das freut mich! Der arme Gaul... Du bist gerade total motiviert - das kann man so richtig spüren, wenn du erzählst!
    Ja absolut! Ist halt auch deswegen, weil ich jahrelang den Sport nicht ausüben konnte. Freut mich auch, Fortschritte zu erzielen und im kommenden Jahr die ersten Wettkämpfe zu bestreiten.

    Zitat Zitat von RunningPotatoe Beitrag anzeigen
    Klasse gemacht, Kris!

    Strammes, längeres Walking ist sicher eine gute Abwechslung zwischen deinen Läufen. 5,7 km/h ist wirklich sehr zügig für einen Schnitt über fast 10 km. Ich hab's im Oktober mal versucht, 12 km so schnell wie möglich zu walken - 5,35 km/h waren das magere Ergebnis. Und da war ich ein paar Tage vor dem letzten Hm fit und schon gut ausgeruht. Gut, da waren 300 Hm drin, die am Schluss des Berges so steil hoch gingen, dass sie mich ziemlich ausbremsten, aber 6 km/h flach wären trotzdem eine Herausforderung für mich gewesen, denn das schaffte ich auch auf dem selben Weg zurück, also bergab, nicht. Das muss man eben auch koordinativ erstmal auf die Reihe kriegen.

    Also verbeiß' dich jetzt nicht in den 6 km/h - das kommt mit etwas mehr Übung ganz von selbst. Bis dahin lohnt es nicht, sich daran zu verkrampfen.
    Ich war gestern auch nur kurz enttäuscht, letztlich wollte ich schneller als 4,7 km/h gehen und das ist mir gelungen. Anstrengend war es auch, da kann ich mir nicht vorwerfen, getrödelt zu haben. Immerhin (wenigstens) konnte ich auch 128 Hm bezwingen (ein Großteil davon ist dem fiesen Anstieg geschuldet) und ich bin ja auch nicht wirklich in Form, sondern muss diese aufbauen. Da muss ich geduldiger mit mir selbst (immer wieder) sein. Einfach rausgehen und machen und manchmal erwischt man einen guten Tag, wo alles passt, manchmal eben nicht. So wie bei dir mit dem Hügel, wo ich mich echt gefreut habe, wie gut es gelaufen ist!
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    RunningPotatoe (02.12.2018)

  9. #507

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    Ich glaube ja, dass du das Tempo massiv unterschätzt. 6 km/h ist mein Walkingtempo und ich bin 1m92 groß und schreite aus wie ein Bauer (sagt man hier so). Ich finde 5,7 km/h extrem flott.

  10. #508
    Avatar von Malu68
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    Ich musste letztens auch feststellen, dass stramm gehen nochmal eine ganz andere Nummer ist als Laufen....
    Man denkt immer, wenn man laufen kann, ist stramm gehen keine Herausforderung ...pustekuchen.... mir tat alles weh von der tiefen Rückenmuskulatur über Hüfte bis in den Oberschenkel ....
    Von daher ... Respekt, mich hättest du vermutlich abgehängt....
    Wir sind vom Leben gezeichnet in den buntesten Farben, und wir tragen sie mit Stolz, unsere Wunden und Narben (SDP)

    Dieser Weg wird kein leichter sein...(Teil 1)
    In Ruhe alt werd´ich später.....(Forts.)

    Kölner Zoolauf 07/2017 8,6 km
    Kölner Brückenlauf 09/2017 15,65 km 1:43:xx
    HM Köln 10/2017. 21,1 km 2:18.xx

  11. #509
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von Allmachtsdackel Beitrag anzeigen
    Ich glaube ja, dass du das Tempo massiv unterschätzt. 6 km/h ist mein Walkingtempo und ich bin 1m92 groß und schreite aus wie ein Bauer (sagt man hier so). Ich finde 5,7 km/h extrem flott.
    Wahrscheinlich tue ich das. Ich gucke mir Videos an, rechne von den zügigen Walkern deren km/h aus und komme dabei auf diese Werte (wobei manche noch locker darüber sind). Die Strecke am Samstag bin ich wirklich am Limit gegangen und habe heute noch Muskelkater im Hintern. Wobei ich mich nicht als übertrieben ehrgeizig bezeichnen würde - der Körper gibt die Grenze vor und mein momentanes Gewicht eben auch. Aber mal über dem Wohlfühltempo eine Zeit lang laufen zu können, war sehr gut und motivierend. Längere Beine wären zwar von Vorteil, aber man kann halt nicht alles haben. Und mit 1,70 m bin ich im mittleren Bereich.

    Danke für deine Worte!

    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Ich musste letztens auch feststellen, dass stramm gehen nochmal eine ganz andere Nummer ist als Laufen....
    Zitat Zitat von Malu68 Beitrag anzeigen
    Man denkt immer, wenn man laufen kann, ist stramm gehen keine Herausforderung ...pustekuchen.... mir tat alles weh von der tiefen Rückenmuskulatur über Hüfte bis in den Oberschenkel ....
    Von daher ... Respekt, mich hättest du vermutlich abgehängt....

    Ja, ich habe es auch unterschätzt. Soviel Muskelkater hatte ich seit langem nicht mehr, nicht mal, als ich mit dem Laufen begonnen hatte. Stramm gehen ist heftig und muss ich nicht jeden Tag haben. Ich freue mich ja auf meine erste 15 Km Runde, die ich in einem ganz gemütlichen Schritt absolvieren werde. Aber auf der anderen Seite bin ich froh, Samstag das durchgezogen zu haben und nicht in der Mitte wieder langsamer geworden zu sein. Davor hatte ich den meisten Bammel. So strukturiert habe ich früher nicht trainiert, muss ich ja mal ganz offen zugeben.
    Zuletzt überarbeitet von Krisrennt (02.12.2018 um 22:22 Uhr)
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  12. #510
    Avatar von Czynnempere
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    Und da Du jetzt strukturiert trainierst, wirst Du noch jede Menge Erfolgserlebnisse haben. Manche eher, manche später.
    Vogel 🐦 fliegt
    Fisch 🐠 schwimmt
    Mensch läuft

    https://www.strava.com/athletes/19137562

  13. #511
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Zitat Zitat von Czynnempere Beitrag anzeigen
    Und da Du jetzt strukturiert trainierst, wirst Du noch jede Menge Erfolgserlebnisse haben. Manche eher, manche später.

    Absolut! Das Tagebuch ist auch ein schöner Ansporn für mich. So kann ich das alles dokumentieren und vergesse nicht, wie ich angefangen habe und wie ich mich konditionell verbessert habe. Der Austausch mit euch ist auch etwas, was ich nicht missen möchte
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    Stebbins (03.12.2018)

  15. #512

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    Das geht mir auch so! Hier treffen so viel Motivation, Fachwissen und Spaß am Laufen aufeinander - da kann man ja gar nicht anders! Da muss man Fortschritte erzielen! Wenn das Forum jubelnd am Rechner sitzt, läuft man absolut zur Hochform auf! Echt spitze! Weiter so, Kris!

  16. #513
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Standard #49 Intervall

    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Das geht mir auch so! Hier treffen so viel Motivation, Fachwissen und Spaß am Laufen aufeinander - da kann man ja gar nicht anders! Da muss man Fortschritte erzielen! Wenn das Forum jubelnd am Rechner sitzt, läuft man absolut zur Hochform auf! Echt spitze! Weiter so, Kris!
    Danke für deine Worte!

    #49

    Tag des Intervalls war heute und deswegen wollte ich ins Projensdorfer Gehölz fahren, um auf meiner bekannten Strecke die Runden zu absolvieren. Insgesamt 10 x 2 min zügig laufen + jeweils 2 min Gehpause stand an. Ich entschied mich für eine kurze Laufhose + langärmeliges Shirt + weiteres Shirt darunter. Die Waden waren teilweise in Stulpen eingepackt und ich fand mich warm genug angezogen. Aber andere nicht.

    Unterwegs zum Bus kam mir ein Radfahrer entgegen, der mir im vorbeisausen ein "Mutig!" entgegen schmetterte. Ich hätte mich eher mutig gefunden, mit einer Thermohose bei diesen Temperaturen Intervalltraining zu absolvieren. Die Sonne schien noch ein wenig und allzu windig war es auch nicht. Ich verstand nicht, warum andere nicht verstanden, dass mir nicht kalt war.

    Auch im Bus erntete ich erstaunte Blicke. Sind wir Nordlichter alle weich geworden? Was sollen die Skandinavier von uns denken? Und eines muss man dazu betonen: Ich hatte ja auch noch eine Jacke an!

    Auf "meiner" Laufstrecke kam mir nämlich nach einigen Einheiten eine Frau mit einem Hund entgegen, die mich auch entgeistert fragte, ob das nicht zu kalt wäre. Ich antwortete kurz angebunden mit einem nordischen "Nö!" und drehte mich nochmal mit einem Lächeln um, als sie mir hinterher rief, dass ihr schon beim Anblick frösteln würde.

    In den Gehpausen begutachtete ich meine Beine - blau liefen sie jedenfalls nicht an. Und auch sonst war mir warm. Ehrlich! Die 10 x 2/2 min waren zwar anstrengend, aber gut machbar. Ich lief nach wie vor nach Gefühl und fand es gut, dass ich nicht langsamer in den Einheiten wurde. Anschließend beschloss ich, nicht sofort zum Bus zu eilen, sondern noch ein wenig durch die Landschaft zu traben, da ich den Tag wirklich schön fand und es einfach genoss, in der Natur unterwegs zu sein.

    Darum war ich 80 Minuten unterwegs, inkl. 40 Minuten Intervalltraining.

    Morgen werde ich 15 Kilometer Nordic Walken. Das Wetter soll schön werden, da gibt es keine Ausrede, nicht raus zu gehen. Allerdings wird das Tempo eher moderat sein. Geht ja erstmal darum, die Strecke zu absolvieren und nicht bei der Hälfte der Strecke die Stöcke frustriert in den zu Graben werfen, weil man keine Puste mehr hat.

    Bezüglich MRT und Arzt gibt es auch Neuigkeiten. Der Doc rief mich heute an und teilte mir mit, dass ich keinen Bechterew habe, aber einen heftigen Bandscheibenvorfall. Und den dann wohl schon seit einigen Jahren, da ich die Schmerzen schon längere Zeit habe. Der Rheumatologe hat mich quasi entlassen und im Januar werde ich bei einem Wirbelsäulenspezialisten, der zugleich Sportmediziner ist, vorstellig werden. Ich sehe das ganze zuversichtlich und mache jedenfalls mehrmals in der Woche meine Rücken- und Rumpfübungen, damit die Körpermitte gestärkt wird.

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    Zuletzt überarbeitet von Krisrennt (04.12.2018 um 18:13 Uhr)
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  17. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von Krisrennt:

    Kathrine143 (05.12.2018)

  18. #514
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    Zitat Zitat von Krisrennt Beitrag anzeigen
    Ich verstand nicht, warum andere nicht verstanden, dass mir nicht kalt war.
    Da verlangst du womöglich zu viel von den Zeitgenossen. Der Radfahrer würde wohl objektiv gebibbert haben, wäre er in deinem Aufzug unterwegs. Und die behundete Frau hat vielleicht gerade vom bullernden Ofen zu Hause geträumt, während der "blöde Köter" unbedingt draußen rumstöbern muss. Meine Frau hat - allein in meinem aktuellen Läuferleben - vier Jahre gebraucht, bis sie meine Absicht, "bei diesem Wetter" oder in meinem Aufzug zu laufen nicht mehr hinterfragt und mir einfach viel Spaß wünscht. Aber nicht zu fragen heißt noch nicht zwingend, wirklich zu verstehen.
    Könnte ja auch was mit Resignation zu tun haben.

    Aber schön, dass du es dir eingerichtet hast, wie du es brauchst, und dass es offensichtlich auch gepasst hat.

  19. Folgendem Fori gefällt oben stehender Beitrag von RunningPotatoe:

    Kathrine143 (05.12.2018)

  20. #515
    1:08:04 auf 10km
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    Hi Kris,

    damit es gleich im richtigen, nämlich Deinem Fred landet, wg Laufuhren und so:

    Krankenkassen bezuschussen Fitness-Tracker und Smartwatches


    Bis zu 250 EUR können Versicherte von der richtigen Krankenkasse für den Kauf eines Fitness-Trackers oder einer Smartwatch erstattet bekommen …
    Schon länger bieten Krankenkasse verschiedene Programme mit denen sie ihre Mitglieder für die Durchführung gesundheitsfördernder Maßnahmen belohnen. Wer sich beispielsweise im Fitnessstudio anmeldet oder regelmäßig Routineuntersuchungen beim Arzt vorweisen kann, profitiert von speziellen Prämien oder Sonderzahlungen. Einige Krankenkassen bezuschussen nun sogar die Anschaffung eines Fitness-Trackers oder einer Smartwatch.
    50 EUR von AOK Nordost und DKV
    Träger von Fitness-Trackern haben nicht nur Details zu ihren täglichen Aktivitäten im Blick, sondern werden von den meisten Produkten auch zu mehr Bewegung ermuntert. Verschiedene Krankenkasse sehen solche Geräte daher mittlerweile ebenfalls als Gesundheitsfördernde Maßnahmen an und übernehmen einen Teil der Anschaffungskosten. Hersteller und Preis des Fitness-Trackers oder der Smartwatch spielen dabei keine Rolle. So fördern zum Beispiel die DKV oder die AOK Nordost den Kauf mit eine Zuzahlung von 50 EUR. Versicherte, die sich also beispielsweise für die Anschaffung des Garmin Vivofit 2 entscheiden, dass wir nicht nur wegen seiner langen Akkulaufzeit als besonders empfehlenswert bewerteten, zahlt für das Fitness-Armband letztlich nur rund 40 EUR."

    Viell.eicht hilft das.

  21. #516
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Danke für die Info, aber meine Krankenkasse bezuschusst rein gar nichts. Ist auch egal, da Fitnesstracker und Smartwatches nichts sind, was ich mir holen würde.
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  22. #517
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    Standard #50 Nordic Walking (15 Km - gemütlich)

    Die frühe Stunde fängt den Wurm. So ging der Spruch doch, oder?

    Wie auch immer.

    Schon vor dem Wecker wachte ich auf und entschied mich, eine Stunde eher loszufahren. Die Fahrt dahin würde ungefähr eine Stunde dauern und die 15 Km standen auf dem Plan. Fünfzehn Kilometer. Die Strecke hatte ich schon vor einigen Tagen in gpsies ausgemessen. Ein paar Teilsegmente der Strecke würden neu für mich sein. Ich hatte mich dagegen entschieden, meine altbekannte 9,6 Km Strecke 1,5 mal zu laufen. Rundenkurse standen bei mir nicht hoch im Kurs.

    Das Tempo war heute auf gemütlich geschaltet. Ich wollte heute unversehrt wieder nach Hause kommen und vor allem nicht nach dem heutigen Training völlig fertig vor der Bushaltestelle hinfallen, die Stöcker immer noch fest in der Hand verkrampft haltend
    Der Bandscheibenvorfall war aktiv und sehr wach. Man kann sicher über Sinn und Unsinn diskutieren, dabei Sport zu machen, aber ich habe diese Schmerzen jetzt mindestens seit 2011 (wobei ich schon seit meiner Bundeswehrzeit ständig Rückenschmerzen hatte) und das hat mich in meinem Alltag völlig gelähmt und war mit ein Grund, warum ich mit dem Laufen aufgehört habe.

    Ob ich nun mit Schmerzen vor dem Rechner sitze oder mich bewege ist einerlei. Etwas Mobilisation schadet nicht. Ob es 15 Km sein müssten, sei dahingestellt. Ich habe auf jedenfall vor, mir nicht davon die Laune verderben zu lassen und genieße das sonnige Wetter.

    Den ersten Kilometer führt mich die Strecke vorbei an einem See. Viele Spaziergänger kommen mir entgegen, darunter sogar einige Nordic Walker. Anschließend gehe ich langsam durch ein Wohnviertel. Hier liegt stellenweise Tau und der Gehweg ist glatt. Vorsichtig gehe ich durch den schattigen Abschnitt und gelange zu dem Waldstück.

    Ich biege nach links ab und atme tief durch. Die Luft ist so schön frisch und klar. Wunderbar.

    Mein Blick geht schweift nach rechts und mitten im Wald sehe ich - einen Weihnachtsbaum stehen. Das ist so schön. Mich freut vor allem, dass der Baum nicht abgeholzt wurde, sondern weiter wachsen "darf" und dass der Baumschmuck nur eine kurze Zeit dran bleibt. Nach ausgiebigen fotografierens ermahne ich mich zum weitergehen. Aber da merke ich schon, dass es heute wirklich sehr trödelig werden wird.

    Nach dem Waldabschnitt geht es kurze Zeit über einen Feldweg, der durch ein malerisches Dörfchen führt. Wobei Dorf schon sehr großzügig gefasst ist. Ich glaube, es waren um die 5 Häuser/Höfe, an denen ich vorbei gegangen bin. Beim nächsten Mal werde ich sie genauer zählen. Erste leichte Schwächeerscheinungen treten auf - vor allem, wenn es bergauf geht. 194 positive und 171 negative Höhenmeter werden heute zu Buche schlagen. Die Strecke ist ideal für ein Training, wenn man den Hermannslauf bestreiten will.

    Doch ich will (vorerst) nichts von alledem, sondern nur vorwärts gehen und möglichst bald ohne Schmerzen im unteren Lendenwirbelbereich sein. Hin und wieder muss ich stehen bleiben und ein Foto machen. Obwohl die fertige Auswahl der Bilder definitiv kleiner als die tatsächlich geschossene sein wird und ich dabei jede Menge Zeit vertrödele - ich habe Freude daran und knipse mich durch den Wald!

    Irgendwann erreiche ich die Wegbiegung, bei der ich weiß, dass es ab jetzt nach Hause geht. Ein schönes Gefühl. Bis auf - ihr wisst schon - habe ich auch keine Beschwerden. Und so nordict es vor sich hin (das Wort walken finde ich so doof, dass ich es jetzt einfach mal ersetze!). Trotz dem wirklich schönen Wetter muss ich zugeben, dass es auf dem letzten Kilometerabschnitt nicht mehr ganz so leicht vor sich hin nordict. Die Kamera habe ich längst wieder in die Tasche zurückgesteckt. Jetzt heißt es: Zähne zusammenbeißen und einfach durchhalten!

    Auf dem allerletzten Kilometer fühle ich mich allerdings wieder besser - ich könnte glatt weitergehen, ermahne mich allerdings zur Vernunft und gehe langsam zur Bushaltestelle. 4 Stunden durch die Pampa zu latschen und dabei durch jede Menge Matsch zu waten sollte für einen Mittwoch ausreichen.

    Ein Geschwindigkeitsrekord ist es nicht, dafür aber komme ich (wenn wir das mit dem Rückendingsbums mal ausklammern) wesentlich erholter nach Hause als beim vorherigen unfreiwilligen 15 Km Wandertag, der mit einer Verletzung endete. Die Strecke ist wirklich sehr schön und ich kann mir vorstellen, sie regelmäßiger zu laufen. Morgen aber ist erstmal Ruhetag angesagt - den habe ich mir verdient!

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    RunningPotatoe (05.12.2018)

  24. #518

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    Den Ruhetag hast du dir wirklich verdient! Es läuft! Pass auf deine Bandscheibe auf!

  25. #519
    Herbstzeitlose Avatar von Krisrennt
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    Kurze Rückmeldung:

    Donnerstag ging es mir richtig gut, aber da war ja mein offizieller Ruhetag, den ich brav eingehalten habe. Es gab keinen Muskelkater, gar nix. Hat mich gefreut.

    Freitag sollten die neuen Laufschuhe geliefert werden, aber der Fahrer musste seine Tour abbrechen. Da ich den ganzen Tag auf die Ankunft der Schuhe gewartet habe, bin ich nicht laufen gewesen.

    Heute sollen sie erneut geliefert werden. Ich sitze also wieder brav zu Hause und erwarte freudig das Klingeln von meiner Klingel. Sollten die Schuhe wider höherer Gewalt wieder nicht bei mir ankommen, werde ich einfach mal die Ruhetage ein wenig verlängern.
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  26. #520

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    Sind die Schuhe jetzt da?
    sportliche Ziele 2020: 2:10 oder besser - man wird ja noch träumen dürfen...

    Trolli 17.05.2020
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  27. #521
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    Liebe Kris ,

    Ich staune, wie ruhig Du die Sache mit der Fehldiagnose aufgenommen hast. Mich würde ja mal interessieren, ob vor der Diagnose Bechterew ein Arzt Röntgenbilder und erst recht MRT zu Rate gezogen hat. Ich meine ,das ist soweit voneinander entfernt ,daß Fehldiagnose da noch freundlich formuliert ist.
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  28. #522
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    Zitat Zitat von Katz Beitrag anzeigen
    Sind die Schuhe jetzt da?
    Montag sollen sie ankommen...

    Zitat Zitat von Czynnempere Beitrag anzeigen
    Liebe Kris ,

    Ich staune, wie ruhig Du die Sache mit der Fehldiagnose aufgenommen hast. Mich würde ja mal interessieren, ob vor der Diagnose Bechterew ein Arzt Röntgenbilder und erst recht MRT zu Rate gezogen hat. Ich meine ,das ist soweit voneinander entfernt ,daß Fehldiagnose da noch freundlich formuliert ist.
    Das ein Arzt etwas diagnostiziert hat, aufgrund von einem Blutwert, finde ich gar nicht mal so schlimm. Viel schwerwiegender finde ich, dass man mich nicht ernst genommen hat, was meine Rückenschmerzen anbetraf. Teilweise war es so heftig, dass ich mich beim Einkaufen am Wagen festgekrallt habe. Aber ich will hier nicht jammern, wahrscheinlich war ich einfach nicht hartnäckig genug zu den Ärzten gewesen und habe mich mit einer unklaren Diagnose zufrieden gegeben. Ich habe große Hoffnungen, dass der Arzt, den ich im Januar besuche, mir wirklich weiterhelfen kann und dass die Schmerzen ein Ende nehmen. Rückenprobleme hatte ich schon vor der Bundeswehr, aber 2006 trat der Schmerz dann richtig auf. Daran erinnere ich mich noch gut, weil es in den Beinen gezogen hat. Aber ein Röntgenbild hat zu der Zeit keinen Aufschluss (laut Ärztin) gegeben, dass etwas vorliegt. Und weil ich mich da gerade in der Grundausbildung befand und irre Schiss hatte, ausgemustert zu werden, nahm ich Schmerzmittel und saß die Sache aus.

    Es wurde dann auch besser, wobei der Schmerz im unteren Rücken bestehen blieb. Ab 2011 wurde es dann sehr schlimm und hat seitdem - unterbrochen von einigen Pausen - angehalten. Aber immerhin weiß ich jetzt was es ist. In Punkto Ärzten und Fehldiagnosen habe ich schon einiges erlebt, auch mein dickes Bein ist Resultat einer Op, wo man mir zuviele Lymphknoten aus der Hüfte entnommen hat. Mit den Konsequenzen muss ich jetzt leben. Wobei die Sache mit dem Bein relativ harmlos ist, im Vergleich zu ständigen Schmerzen. Und ein Weichei bin ich in dieser Hinsicht wirklich nicht. Aber irgendwann zermürbt mich dann sowas doch. Ich blicke jetzt positiv nach vorne und hoffe, dass der Doktor mir helfen kann.

    Bis dahin werde ich so viel Sport machen, wie ich kann - weil es mir gut tut.
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  29. #523
    Avatar von Czynnempere
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    Schrecklich. Ich hoffe und wünsche Dir, daß dieser Schmerzenmarathon alsbald ein Ende hat.
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    Krisrennt (09.12.2018)

  31. #524
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    Die Schuhe wurden heute geliefert. Aber beim anschließenden Testen im Gelände merkte ich: Die Dinger sind zu schwer. Wie Betonklötze kamen mir die Teile an meinen Füßen vor. Jeden Läufer, der leichtfüßig und locker an mir vorbeitrabte, beneidete ich (denn ich ging - laufen mochte ich nicht mehr).

    Ein anschließendes Wiegen zeigte doch einen eklatanten Unterschied gegenüber meinen alten Tretern.

    Die neuen wiegen 360 Gramm, die alten 275.

    Ich werde die Schuhe morgen zurückschicken und in den nächsten Monaten ins Geschäft gehen. Bin Schuhtechnisch noch zu unbedarft, um genau zu wissen, welche Schuhe zu mir passen. Wenn ich mehr Erfahrung in dieser Sache habe, kann ich mir auch wieder welche im Internet bestellen.
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  32. #525
    Avatar von Czynnempere
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    Auf die Gefahr hin, daß ich es überlesen habe: Was für ein Modell waren die neuen Schuhe, die zu schwer waren?
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