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  1. #26
    Avatar von real_lucky
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    Hi,

    Zitat Zitat von FreddyT Beitrag anzeigen
    ... . Das würde dann aber bedeuten: wer Probleme mit der Achillessehne hat, wäre am Anfang mit einer höheren Sprengung besser bedient.
    tja, und im Endeffekt hat der(die), der(die) mit HighHeels läuft, dann nie wieder Probleme mit der Achillessehne weil sie nie wieder gebraucht würde......

    Wenn man drauf achte wo wir uns befinden (...Laufsport-Foren => Ausrüstung =>Barfuß laufen / minimalistisches Schuhwerk => Sprengung reduzieren...) und sich ein klein wenig mit dem Thema ( natürlich Laufen /Barfusslaufen) beschäftigt hat, könnte der Ein- oder Andere darauf kommen, dass es um das sich um " ... das Annähren dem natürlichen Laufen ..." handelt. Aber nur gaaaaaanz vorsichtig.

    Und was Deinen Muskelkater angeht .... Streckenlänge, Laufstil, Ernährung, Trainingszustand, Schuhmaterial, Streckenuntergrund .... und ja, auch die Sprengung hat damit zu tun.

    Gruß
    Gerdi

  2. #27
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von FreddyT Beitrag anzeigen
    Das würde dann aber bedeuten: wer Probleme mit der Achillessehne hat, wäre am Anfang mit einer höheren Sprengung besser bedient.
    Bei akuter Achillessehnenentzündung wird oft auch ein Keil für die Schuhe empfohlen um die Sehne derweil zu entlasten. Sagt ja niemand, dass das ein Dauerzustand sein soll.

    Zitat Zitat von real_lucky Beitrag anzeigen
    Und was Deinen Muskelkater angeht .... Streckenlänge, Laufstil, Ernährung, Trainingszustand, Schuhmaterial, Streckenuntergrund .... und ja, auch die Sprengung hat damit zu tun.
    Sachichja, die Sprengung ist nur eine Komponente in der ganzen Sache.

    Wenn ich lese, dass der TE mit stark gedämpften Schuhen auf einer Holzschnitzel-Finnenbahn läuft, dann meine ich, dass dabei jeder Schritt einen Tick anders ist und die paar Millimeter Sprengung den wenigsten Einfluss haben. Anders sähe das bei ungedämpften Schuhen auf Asphalt aus.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  3. #28
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von FreddyT Beitrag anzeigen
    wer Probleme mit der Achillessehne hat...................
    ......... ist grundsätzlich bedient .

    Noch mehr Laufschuhe anschaffen, einen nach dem anderen laufen - die Reihenfolge nicht nach Untergrund und Trainingsart richten. Liefe ich jeden zweiten Tag, käme ein "neues Pferd" wie jedes alte zwei mal im Monat zum Einsatz.

    Beim Kauf meiner Nike free run + hatte mir der Verkäufer auch Vorsicht empfohlen, bin beim ersten mal 10 k und die nachsten 2 x mit je einem Abstand von ca. 2 Wochen 20 k gerannt. Aber bei mir hat in jetzt beinahe 20 Jahren der Herr Achilles "sehr selten" herumgezickt. Vielleicht liegt es auch nur simpel daran, dass ich zwischendurch auch mehr oder weniger freiwillige Laufpausen hatte.

    Das mit den "vielen" Schuhen hat sich übrigens rein zufällig ergeben, die Reihenfolge ist so gewollt .

    Knippi

  4. #29

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    Zitat Zitat von frostbeule Beitrag anzeigen
    Die Übertreibungs-Nummer letzten Herbst auf der Barfuss-Paradies-Sägemehlbahn waren 15 Runden, die Bahn ist 380 Meter lang. Ich hab ein paar mal die Pfosten (alle 100 Meter) gezählt (Sekundengefühl und so) und bin ziemlich genau 10 km/h gelaufen. Das ging so locker und leicht, dass ich gar nicht auf die Idee kam, ich könnte etwas überlasten. Muskeln habe ich danach ein wenig gespürt, aber Mister Achilles meldete sich erst einige Stunden später, dafür um so heftiger.

    Naja, bist du denn vorher schon barfuß gelaufen? Weil mit der Strecke von gut 5,7 km hättest du es für den Anfang schon extrem übertrieben…obwohl – da du ja den Anfängertrainingsplan machst – war das sicher mit Pausen/Gehpausen, oder? Wobei das auch damit viel zu, viel zu viel zu viel für den Anfang wäre...

    Wenn man bedenkt, dass man barfuß allgemein mit ca. 10 Prozent seiner bisherigen Strecke beginnen sollte...da ist es wohl leider kein Wunder, dass die Achillessehne sich gemeldet hat. Ehrlich gesagt wundert es mich, dass die Füße und Waden das so lange mitgemacht haben...dann kann die Muskulatur von beidem ja auch nicht soo schwach sein – oder?!

  5. #30
    langsam aber sicher Avatar von Gueng
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    Zitat Zitat von LaufenderAffe Beitrag anzeigen
    ... dass man barfuß allgemein mit ca. 10 Prozent seiner bisherigen Strecke beginnen sollte...
    Echt? Wer hat das denn aufgrund welcher Erkenntnisse festgelegt?
    Meine Erfahrung aus fünf Jahren Gruppen-Barfußlauftraining rechtfertigt eine solche Empfehlung jedenfalls nicht.
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    10 km (Straße) in 46:16 (barfuß) - 31. Marburger Ahrens-Stadtlauf, 29.9.2013
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  6. #31

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    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Echt? Wer hat das denn aufgrund welcher Erkenntnisse festgelegt?
    Meine Erfahrung aus fünf Jahren Gruppen-Barfußlauftraining rechtfertigt eine solche Empfehlung jedenfalls nicht.
    Und was für eine Empfehlung würdest du geben? Beim Umsteigen oder auch als Laufanfänger? Sind 5 km da etwa etwa nicht viel zu viel?

  7. #32
    langsam aber sicher Avatar von Gueng
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    Zitat Zitat von LaufenderAffe Beitrag anzeigen
    Und was für eine Empfehlung würdest du geben? Beim Umsteigen oder auch als Laufanfänger? Sind 5 km da etwa etwa nicht viel zu viel?
    Es gibt keine allgemeine Streckenempfehlung.
    Ich habe Leute kennengelernt, die nach 1 km wunde Füße bekamen (oder zumindest meinten, wunde Füße zu bekommen) und andere, die auf Anhieb 10 km problemlos schafften. Auf befestigten öffentlichen Wegen (also nicht Gras, Sand oder sonstige trügerische Böden) sagen den meisten ihre Fußsohlen, dass es genug ist, bevor innen drin irgendwas nennenswert kaputt gehen kann.
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  8. #33

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    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Es gibt keine allgemeine Streckenempfehlung.
    Ich habe Leute kennengelernt, die nach 1 km wunde Füße bekamen (oder zumindest meinten, wunde Füße zu bekommen) und andere, die auf Anhieb 10 km problemlos schafften.

    10km? Heftig! Das ist natürlich ein ziemlich weites Feld…
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sogar ein paar hundert Meter einen enormen Unterschied machen können. Zumindest den Unterschied zwischen kaum Muskelkater in den Waden am nächsten Tag und 4 Tage Wadenmuskelkater ohne Ende.






    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Auf befestigten öffentlichen Wegen (also nicht Gras, Sand oder sonstige trügerische Böden) sagen den meisten ihre Fußsohlen, dass es genug ist, bevor innen drin irgendwas nennenswert kaputt gehen kann.

    Das ist interessant. Bei mir sagen eher die Waden, wann Schluss ist. Ein guter Teil meiner Strecke verläuft allerdings auch auf dem trügerischen Feldweg…

    Wobei so langsam ein anderer begrenzender Faktor an die Stelle tritt: die Kondition.

    Ist das eigentlich einigermaßen verbreitet, dass es anfangs auch von der Ausdauer her viel anstrengender ist, barfuß zu laufen? Das hängt ja sicher vom Laufstil ab, den jemand vorher schon hatte, aber ich merke doch, dass die erhöhte Schrittfrequenz und etwas mehr Beinarbeit gewisserweise anstrengender sind

  9. #34

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen

    Wenn ich lese, dass der TE mit stark gedämpften Schuhen auf einer Holzschnitzel-Finnenbahn läuft, dann meine ich, dass dabei jeder Schritt einen Tick anders ist und die paar Millimeter Sprengung den wenigsten Einfluss haben. Anders sähe das bei ungedämpften Schuhen auf Asphalt aus.

    Gruss Tommi
    Als ungedämpfte Schuhe kommen hier halt nur die Lunas in Frage, und die kommen nun auch zum Zug. Mal sehen.

    Ein weiterer Faktor wäre natürlich auch die Torsion: Ich bin früher im Sommer oft mit Teva-Schlappen rumgelatscht, und hatte auch ab und zu Schmerzen an der Sehne. Die sind natürlich völlig steif, null Torsion. Und ich bin mir nicht sicher, ob sie eine minimale Sprengung haben.

    Das mit der Entlastung ist auch so eine Sache: Bei Rückenschmerzen sind Schonhaltungen eher kontraproduktiv, und bei der Achillessehne besteht dann wohl auch die Gefahr, dass man das Wettrüsten dann immer weiter treibt. Warum haben Sportschuhe überhaupt eine Sprengung, wenn sie keine Rolle spielt?

  10. #35

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    Zitat Zitat von LaufenderAffe Beitrag anzeigen
    Naja, bist du denn vorher schon barfuß gelaufen? Weil mit der Strecke von gut 5,7 km hättest du es für den Anfang schon extrem übertrieben…obwohl – da du ja den Anfängertrainingsplan machst – war das sicher mit Pausen/Gehpausen, oder? Wobei das auch damit viel zu, viel zu viel zu viel für den Anfang wäre...
    Nö, das war Nonstop. Erst im Winter habe ich dann mal länger gegrübelt und Anfänger-Trainingspläne gewälzt, im März dann angefangen mit der Umsetzung.

    Mich wundert ja auch, dass lächerliche vier Millimeter solche Probleme verursachen können. Andererseits sind das halt dynamische Bewegungsabläufe mit 70 kg darüber, das sind schon kräftige Stösse. Kondition habe ich durchs Schwimmen, im Winter halt ab und zu 90 Minuten zügiges Crawl im Hallenbad, im Sommer bei den richtigen Temperaturen auch 4 Stunden (mit kurzen Pausen) im Rhein. Ich denk, ich hab auch ein ganz gutes Körpergefühl, um zu spüren, ob da ein Muskel nur etwas zuckt oder die Kräfte langsam nachlassen. Sonst würde ich auch nicht derart lange Strecken im Rhein schwimmen. Aber wirklich laufsportspezifisch, nein, da sind ein paar Muskeln wohl noch ziemlich untrainiert.

    Ach ja, Crosstrainer helfen auch durch den Winter. Sind aber gefährlich, man könnte vor lauter Langeweile darauf sterben....

  11. #36
    langsam aber sicher Avatar von Gueng
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    Zitat Zitat von LaufenderAffe Beitrag anzeigen
    10km? Heftig! Das ist natürlich ein ziemlich weites Feld…
    Das ist es allerdings. Als Lauftreffleiter kann man Einsteigern eigentlich am besten helfen, indem man fußsohlenfreundliche Laufstrecken auswählt und Tipps gibt, um die gängigsten Einsteigerfehler zu vermeiden.

    Das ist interessant. Bei mir sagen eher die Waden, wann Schluss ist.
    Klar kann es in Einzelfällen auch erstmal Wadenmuskelkater geben. Aber die Muskeln passen sich meistens schneller an als die Fußsohlen.

    Ist das eigentlich einigermaßen verbreitet, dass es anfangs auch von der Ausdauer her viel anstrengender ist, barfuß zu laufen? Das hängt ja sicher vom Laufstil ab, den jemand vorher schon hatte, aber ich merke doch, dass die erhöhte Schrittfrequenz und etwas mehr Beinarbeit gewisserweise anstrengender sind
    Ich denke, anstrengend ist primär die ungewohnte Konzentration auf den Boden, d.h. wo man hintritt. Auf feinen, sauberen, übersichtlichen Wegen oder gar Kunststoffbahnen fällt das aber nicht ins Gewicht, so dass Läufer/innen, die sich auf Breitensportniveau bewegen, meist sehr schnell barfuß an ihre bisherigen Laufergebnisse anknüpfen können bzw. diese sogar übetreffen.
    Zuletzt überarbeitet von Gueng (04.05.2017 um 09:37 Uhr)
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  12. #37

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    Zitat Zitat von frostbeule Beitrag anzeigen
    Nö, das war Nonstop. Erst im Winter habe ich dann mal länger gegrübelt und Anfänger-Trainingspläne gewälzt, im März dann angefangen mit der Umsetzung...

    Also hast du aufgrund der Probleme mit der Achillessehne mit dem Anfängerplan begonnen?!

    Wundert mich nur, wenn du schon 5 km durchlaufen konntest.





    Zitat Zitat von frostbeule Beitrag anzeigen
    Aber wirklich laufsportspezifisch, nein, da sind ein paar Muskeln wohl noch ziemlich untrainiert.

    Ja, das ist dann wohl auch eine Gefahr, wenn du zwar einerseits so viel Kondition hast, dein Bewegungsapparat aber andererseits an die spezifische Belastung beim Laufen noch nicht gewohnt ist.





    @Gueng


    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Das ist es allerdings. Als Lauftreffleiter kann man Einsteigern eigentlich am besten helfen, indem man fußsohlenfreundliche Laufstrecken auswählt und Tipps gibt, um die gängigsten Einsteigerfehler zu vermeiden.


    Ich dachte, fußsohlenfreundlicher Boden wäre trügerisch? Und läuft man nicht eh am besten auf Asphalt? Ich merke jedenfalls, wie der liebe Feldweg mich doch ein bisschen unsauberer laufen lässt als der alte, raue Asphalt. Andererseits fühlt sich Sand und Gras auch einfach schöner an bzw. es fühlt sich überhaupt an, Asphalt ist da recht unspannend, außer vielleicht richtig neuer, glatter.

    Was sind denn die gängigsten Einsteigerfehler?





    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Ich denke, anstrengend ist primär die ungewohnte Konzentration auf den Boden, d.h. wo man hintritt. Auf feinen, sauberen, übersichtlichen Wegen oder gar Kunststoffbahnen fällt das aber nicht ins Gewicht, so dass Läufer/innen, die sich auf Breitensportniveau bewegen, meist sehr schnell barfuß an ihre bisherigen Laufergebnisse anknüpfen können bzw. diese sogar übetreffen.


    Dann mache ich gerade eine andere Erfahrung...zumal ich – erschreckenderweise? – gar nicht so wirklich viel auf den Boden schaue. Mir scheint es tatsächlich vom Laufen her anstrengender zu sein, was aber freilich auch an meinem vorigen schlechten Laufstil liegen kann. Wobei es mir am Anfang sogar schwer fiel, wirklich langsam zu laufen, wenn ich einmal in diesem gefühlten Vortrieb drin war...aber das geht auch schon besser.

  13. #38
    langsam aber sicher Avatar von Gueng
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    Zitat Zitat von LaufenderAffe Beitrag anzeigen
    Ich dachte, fußsohlenfreundlicher Boden wäre trügerisch?
    Trügerisch ist der Boden, wenn er dabei noch weich ist.
    Der beste Lehrmeister für gesunde Lauftechnik besteht nach meiner Überzeugung aus einem harten, feinkörnigen Boden und zwei nackten Füßen.

    Asphalt ist da recht unspannend, außer vielleicht richtig neuer, glatter.
    Wenn man Spaß an der Bewegung an sich hat, muss der Weg ja nicht spannend sein .

    Was sind denn die gängigsten Einsteigerfehler?
    • auf trügerischem Boden und somit zu weit laufen (s.o.)
    • zu dicht hinter anderen Personen laufen (insbes. bei Wettkämpfen) und scharfkantige Hindernisse somit zu spät sehen
    • bei Kälte, die die Füße gefühllos macht, zu lange auf rauem Boden laufen (-> Blutblasen)
    • nach dem Laufen in der Kälte zu schnell aufwärmen (-> Frostbeulen + evtl. mehrwöchige Gefühllosigkeit)


    Dann mache ich gerade eine andere Erfahrung...zumal ich – erschreckenderweise? – gar nicht so wirklich viel auf den Boden schaue.
    Also, Barfußlaufen ohne konzentrierte Sicht auf den Boden praktiziere ich nur auf Stadionbahnen.

    Mir scheint es tatsächlich vom Laufen her anstrengender zu sein, was aber freilich auch an meinem vorigen schlechten Laufstil liegen kann. Wobei es mir am Anfang sogar schwer fiel, wirklich langsam zu laufen, wenn ich einmal in diesem gefühlten Vortrieb drin war...aber das geht auch schon besser.
    Aller Anfang ist schwer. Wer von "funktionellen" Schuhen auf Barfuß umsteigt, lernt quasi eine neue Sportart. Man kann nicht erwarten, dass das vom ersten Schritt an "rund" läuft.
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  14. #39

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    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Trügerisch ist der Boden, wenn er dabei noch weich ist.
    Der beste Lehrmeister für gesunde Lauftechnik besteht nach meiner Überzeugung aus einem harten, feinkörnigen Boden und zwei nackten Füßen.


    Auch noch feinkörnig?

    Nein, da ist natürlich schon was dran. Ich merke es ja auch, wie die Lauftechnik, vor allem die Schrittfrequenz, sich etwas ausruht, sobald der Feldweg erreicht ist







    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen



    • auf trügerischem Boden und somit zu weit laufen (s.o.)
    Hm das müsste ich wohl mal im Hinterkopf behalten. Der Rest betrifft mich weniger, Kälte will ich meinem Immunsystem nicht antun, zumal ich bestimmt vom Wärmeempfinden prädestiniert dafür wäre, es zu übertreiben...was ist schon Kälte...


    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Also, Barfußlaufen ohne konzentrierte Sicht auf den Boden praktiziere ich nur auf Stadionbahnen.
    Nun – ich laufe natürlich auch nicht blind für etwaige Scherben oder dergleichen. Aber so ein bisschen Unaufmerksamkeit bringt die bekannte Strecke dann doch.


    Zitat Zitat von Gueng Beitrag anzeigen
    Aller Anfang ist schwer. Wer von "funktionellen" Schuhen auf Barfuß umsteigt, lernt quasi eine neue Sportart. Man kann nicht erwarten, dass das vom ersten Schritt an "rund" läuft.
    So kommt mir das nämlich auch vor. Wie komplett neu anfangen. Zum Glück laufe ich generell noch nicht so lange, als dass ich da viel „verlieren“ könnte.

    Übrigens war mein erster Lauf in Quasi-Barfußschuhen: in meinen alten Kung-Fu-Schuhen von Kwon, keine Sprengung, nur eine dünne, völlig biegsame Gummisohle. Das war freilich eine absolute Katastrophe, die eine Woche lang Rückenschmerzen einbrachte. Ironischerweise nutze ich sie jetzt wieder, wenn es zu kalt ist, als Minimalschuhe(wofür sie nicht schlecht sind, allerdings werden sie wohl nicht lange halten, dafür sind sie dann doch nicht gemacht).

    Jedenfalls war ich froh, als ich mitbekommen habe, dass man doch auch barfuß Joggen könnte. Als ich angefangen bin mit dem Laufen, dachte ich mir etwa: Schade, dass ich nicht einfach barfuß laufen kann, sondern dafür Schuhe brauche!

    Obwohl das auch schon ziemlich inkonsistent war, mich zwar einerseits so sehr auf die Natürlichkeit des Laufens zu verlassen, dass ich einfach los gelaufen bin ohne mich groß zu informieren oder so etwas Profanes wie Lauftechnik zu beachten – andererseits aber wie selbstverständlich annahm, dass diese für den Menschen natürliche Bewegung ohne Schuhe nicht möglich sei

    Von daher bin ich froh, dazu so viele Informationen bekommen zu können, hier aus dem Forum, aber auch von dir und dem, was du auf der Internetpräsenz deiner Laufschule veröffentlicht hast...das war/ist auf jeden Fall hilfreich für mich, dafür vielen Dank

  15. #40

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    Mal so als Update:

    Zwei Wochen nun auf den Kanaren, viel und ausgiebig barfuss gewandert, insbesondere am Strand.

    Eigentlich war die Idee auch, mit den Lunas zu trainieren. Nun....hier ist _jeder_ Weg (abgesehen vielleicht von der Autobahn) kräftig mit Steinen, Sand und allem dazwischen gefüllt, und mit den Lunas muss man sich beim Spazieren etwa im Minutentakt Kleinzeugs rausreiben. Zuhause auf geputztem Asphalt mag das dann besser gehen...

    Aber: Meine Füsse rutschen auf den Lunas entweder nach vorne (was nervt, wenn die Zehenspitzen beim Abdrücken leicht den Boden berühren) oder nach innen (was extrem unangenehm wird, wenn der Schwerpunkt unter dem grossen Zeh auf die Innenkante trifft). Das kann man verhindern, indem man sie extrem eng schnürt, aber so wird jeder Spaziergang über 20 Minuten zur Qual, die Striemen auf der Fussoberseite sind dann auch deutlich zu sehen (vor allem von der Schnalle).

    Ich verstehe vor allem nicht, warum die vorne seitlich keine Halterungen haben wie die meisten Billig-Schlappen. Hat hier jemand erfolgreich Lunas "eingestellt", und macht damit längere Wanderungen oder gar Läufe?

  16. #41

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    Heute mal die Schnürung "umgedreht": Elendes Gefummel, weil man die Schnalle ebenfalls drehen und deshalb komplett abziehen muss. Nach ersten Versuchen deutlich angenhmer, jetzt kann ich mit der Schnalle die Spannung (immer noch im angenehmen Bereich) so ziehen, dass der Fuss nicht nach Innen rutscht. Allerdings bin ich noch immer recht weit vorne mit den Füssen...mal sehen.

    Das Geld scheint mir jedenfalls in einem Selbstbau- und Selbstschnürungsprojekt deutlich besser angelegt als in den teuren Lunas....

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  17. #42
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    Kann man die Lunas denn nicht weiter oben Schnüren? Also so das die Schnalle mehr beim Fußgelenk ist.
    Ich habe zwar keine Lunas, jedoch hatte ich mit meinen Chalas ähnliche. Geschnürt wie auf den Bildern in http://forum.runnersworld.de/forum/b...ml#post2161169 sitzen sie bei mir am besten. Mein Schnür Problem kannst du auch dort in den vorherigen Beiträgen lesen.

    Edit: Auf deinem Bild schauen die Schnallen so aus, als würden sie nach innen fallen, versuch sie mal möglichst gerade ab Fuss entlang zu ziehen, also möglichst gerade von zwischen dem Groß und 2. Zeh über den Span.
    Man muss halt ein mal die passende Schnürung hinbekommen und dann ist es kein Problem mehr.
    Zuletzt überarbeitet von Catch-22 (26.05.2017 um 18:12 Uhr)

  18. #43

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    Zitat Zitat von Catch-22 Beitrag anzeigen
    Man muss halt ein mal die passende Schnürung hinbekommen und dann ist es kein Problem mehr.
    Jepp. Deine "Zeh nach hinten innen"-Logik habe ich nun jedenfalls. Schnalle weiter Richtung Knöchel geht nicht wirklich, die Dinger sind nur beschränkt verstellbar. Das macht aber nichts, bin heute zwei Stunden lang über anspruchsvolles Gelände mit groben Steinen "geklettert", sitzen jetzt richtig gut. Macht bei warmem Wetter definitiv Spass.

    Es werden auch zwei Streifen mitgeliefert -- durch ein Youtube-Video habe ich kapiert, dass die dazu da sind, die Fersenschlaufe zusätzlich um den Knöchel herum abzusichern. Bringt aber eigentlich nichts, daher denke ich darüber nach, noch vorne links und rechts Löcher zu machen und mit den Streifen den Vorderfuss seitlich abzusichern. Fehlt Dir das bei Deinen Sandalen nicht?

  19. #44
    Avatar von Catch-22
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    Nein, mir fehlt da nichts mehr. Ich hab zwar anfangs auch mir anderen Schnürvarianten geliebäugelt, jedoch ist die simple und einfache Art, dann doch die Beste.

  20. #45
    ehemals "undläuftundläuft" Avatar von Schlaks
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    Zitat Zitat von frostbeule Beitrag anzeigen
    Es werden auch zwei Streifen mitgeliefert -- durch ein Youtube-Video habe ich kapiert, dass die dazu da sind, die Fersenschlaufe zusätzlich um den Knöchel herum abzusichern. Bringt aber eigentlich nichts, daher denke ich darüber nach, noch vorne links und rechts Löcher zu machen und mit den Streifen den Vorderfuss seitlich abzusichern.
    Hallo Frostbeule,

    es gibt eine Facebookgruppe, die sich mit Lunas beschäftigt, bei Interesse PN ich dir den Link gerne. Da gibt es zig Fragen und Fotos bezüglich der Einstellung von Lunas. Anfangs ist es ziemlich schwierig, die richtige Einstellung zu finden, wenn man sie aber hat, gibt man die Dinger erst wieder her, wenn sie verreckt sind :-) Das erste Einstellen hat bei meinen Schlappen aber rund 200 Laufkilometer gebraucht. Als erster Tipp zum Einstellen: Mach das Band von Zeh nach hinten kürzer, dein Fuß sitzt zu weit vorne in den Schlappen. Das stabilisiert auch den Vorderfuß auf der Sohle. Zudem würde ich die Schnalle weiter nach oben schieben, damit du mit der Schnürung Zug auf den Spann aufbauen kannst (so schlackert auch da nix).

    Ich rate dir vom zusätzlichen Absichern des Vorderfußes mit den komischen Bänder (Tech Straps) ab. Glaub mir, das braucht man nicht. Es wird nur die Bewegungsfreiheit einschränken und du steigerst das Risiko von unnötigen Blasen.

    Viele Grüße
    Stephan

  21. #46

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    Also, das letzte Jahr war schwierig: Schon bei kurzen Strecken streikte die Achillessehne immer wieder, daher habe ich mich auf andere Sportarten konzentriert. Gekauft habe ich noch die Street Glove von Merrell, die sitzen gut. Gab anfänglich Muskelkater im Fuss, aber nach ausgiebigen Wanderungen hat sich die Muskulatur daran gewöhnt. Auch an die Nullsprengung scheinen sich meine Sehnen nach knapp einem Jahr nun gewöhnt zu haben.

    Nun habe ich vor wenigen Wochen wieder mit Lauftraining angefangen, bislang meckert auch die Achillessehne nicht rum. Derzeitiger Stand sind zehn Minuten am Stück im Schleichtempo, sowohl Barfuss auf der Sägemehlbahn wie auch mit den Street Glove auf Asphalt. Ich werde das weiterhin minimal steigern und hoffe, so spätestens im Spätsommer auf 30 Minuten am Stück ohne Sehnenprobleme zu kommen.

    Die Lunas liegen seit Juni in der Ecke, sie sitzen einfach nicht. Sollte ein FB-Geheimforum tatsächlich nützliche Infos zur Einstellung liefern, würde ich es vielleicht nochmals versuchen. Bei Sommertemperaturen wären die Dinger schon praktisch....

  22. #47
    Avatar von running_werner
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    Ich denke zum Thema "Spengung reduzieren" passt folgendes. Ich erweiterees mal zu "Dämpfung reduzieren"...

    Da mein Körper mit der "radikalen" Umstellung aufs barfuss Laufen anscheinend nicht klar kommt, wäre es auch eine gute Idee, die Dämpfung und Sprengung nach und nach mit jedem neuen Laufschuh zu verringern?
    Z.B. laufe ich im Moment den Salming Speed 6 (Sprengung 6 mm, moderate bis leichte Dämpfung) und Pearl Izumi Road N2 (8 mm Sprengung, mehr Dämpfung.
    Jetzt würde ich mir als nächsten Schuh, um den Pearl Izumi zu ersetzen, den Topo Fly Lite 2 (3 mm Sprengung, wenig Dämpfung) zulegen.

    Was denkt ihr? Ist die Idee gut?

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