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  1. #1

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    Standard Sprengung reduzieren...

    Hintergrund: Letzten Sommer habe ich in einem Vorort eine Sägemehl-Finnenbahn "entdeckt", mal barfuss ausprobiert und gleich der Sucht verfallen. Logischerweise gleich übertrieben, Sehnenscheide tat dann heftig weh, da ich dorthin gerne mit dem Velo fahre hat der Herbst das Thema dann eh beendet (man beachte meinen Nicknamen).

    Bislang hielt ich mich mit Schwimmen, Radfahren und am Crosstrainer fit, Laufen mochte wegen des harten Asphalts irgendwie nie so recht. War einfach unangenehm. Nun habe ich um die Ecke eine übliche Holzschnitzel-Finnenbahn (barfuss für mich wohl zu heftig), und seit März habe ich mich mal strikt an einen der üblichen Anfänger-Trainingspläne gehalten. Derzeit bin ich bei 3x10 Minuten mit jeweils 2 Minuten Gehen.

    Allerdings tat mir regelmässig der gesamte Fuss mitsamt Sprunggelenk weh, irgendwann habe ich auf Pace 10 reduziert. Ja, das ist Schneckengleich, die Omas mit den Rollatoren überholen mich. Egal, es funktioniert seither gut und schmerzfrei. Mit 1.80 und <70 kg liegt es bestimmt nicht am Gewicht...

    Ich habe einen alten, stark gedämpften Turnschuh von Nike ("Zoom"), der eine Sprengung von 10 mm hat. Gestern bin ich damit sogar auf Asphalt die 3x10 gelaufen, problemlos.

    Dann habe ich mir im März in einem "Fachgeschäft" den Running Distance 2 von Nike aufschwatzen lassen, angeblich keine Sprengung. Sowie ich das gegoogelt habe hat der allerdings eine Sprengung von 6 mm. Macht nichts, denn wenn ich den ins Training einbaue (etwa 1x8 Minuten und dann wechsle) spüre ich 2-3 Tage die Sehnenscheide kräftig. Danach ist wieder gut. Nebst Pace 10 habe ich vorläufig auch auf 2x pro Woche reduziert.

    Dann hat mich aber doch noch der Wahnsinn gepackt (auch nachdem ich letzte Woche hier mal intensiv gelesen habe) und ich habe eine Luna bestellt. Letzte Woche war es knapp 15 Grad warm (Nickname beachten), da habe ich auf der Holzschnitzel-Finnenbahn 3x9 gemacht und dabei die ersten beiden Runden mit dem Distance2 und die letzte mit der Luna. Fühlte sich gut an, auch wenn ich mir dafür wärmere Temperaturen gewünscht hätte. Hinterher wieder Sehne gespürt, allerdings nicht mehr als vorher mit dem 6 mm-Distance2.

    Nun weiss ich nicht so recht, wie ich weitermachen soll: Mit dem gedämpften 10 mm-Zoom weitertrainieren? Der Anfänger-Trainingsplan sieht die nächsten Wochen halt vor, die 30 Minuten mit immer weniger Lücken zu laufen.

    Oder gleich mit dem Distance2 meine Sehne an 6 mm gewöhnen, dafür den Umfang massiv reduzieren? Würde vermutlich heissen, vorläufig nur noch 2x5 Minuten pro Woche rumzuschleichen....

    Ich hab mit den Distance2 mal einen 30-minütigen Spaziergang gemacht (sonst mache ich gerne deutlich längere Ausflüge), und am nächsten Tag spürte ich die Sehne genau so stark wie nach den Lauftrainings. Rechts übrigens deutlich stärker als links.

    Oder alle drei ein bisschen zu wechseln und den Umfang beizubehalten? Ich hab ein wenig Angst, dass die Sehne mal richtig sauer reagiert, wenn ich sie dauernd reize. Oder ist das idiotensicher, wenn ich jeweils warte, bis die leichten Schmerzen weg sind?

    Ich weiss halt, dass mich die barfusstaugliche Sägemehl-Finnenbahn bei warmen Temperaturen magnetisch anziehen wird, ist eine wunderschöne Velostrecke dahin, und am liebsten würde ich dort stundenlang laufen. Dazu fliege ich in zwei Wochen nach Fuerteventura, wo natürlich die Sandstrände für Wanderungen und Läufe ohne Schuhe locken.

    Kurzum: Wie habt Ihr die Sprengung reduziert, so dass zumindest kleinere Läufe barfuss oder mit Lunas ohne Schmerzen drinlagen? Und mit welchem Tempo?

  2. #2

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    Ach ja, ganz vergessen:

    Blackroll benutze ich regelmässig an Waden und Achillessehne. Tut gut, scheint aber nicht viel zu bringen.
    Exzentrisches Training an der Treppenstufe mache ich ebenfalls regelmässig.

    Dann habe ich mal irgendwo etwas von Socken gelesen, die beim Schlafen am Fuss zupfen und damit die Sehne auf Zug halten. Benutzt hier jemand sowas?

  3. #3
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Oh je!

    Auf jeden Fall ist mir jetzt klar, warum Hochpräzisionsuhren aus der Schweiz und nur von dort kommen können.
    Mein Tipp: weiter probieren, bis Du ein Huhn gefunden hast, bei dem Dir beim Treten der kritische Bereich nicht mehr schmerzt.

    Knippi

  4. #4

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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    Oh je!

    Auf jeden Fall ist mir jetzt klar, warum Hochpräzisionsuhren aus der Schweiz und nur von dort kommen können.
    Mein Tipp: weiter probieren, bis Du ein Huhn gefunden hast, bei dem Dir beim Treten der kritische Bereich nicht mehr schmerzt.

    Knippi
    Dunkel Deiner Worte Sinn. Warum sollte ich Hühner treten, wenn mich die Schnecken bewundern?

    Aber falls mein erstes Posting zu kryptisch war: Die Probleme mit der Achillessehne scheinen ja verbreitet zu sein, ich würde einfach gerne wissen, wie andere konkret die Sprengung reduziert haben. Die Bücher von Marquardt geben dazu nicht viel her, er scheint da auch kräftig zurückgerudert zu sein und barfuss wie auch Nullsprengung eher als "hinterher ein wenig auf dem Rasen..." zu empfehlen. Ich möchte mich an warmen Tagen aber schon gerne barfuss oder in Lunas austoben...

  5. #5
    Es ist nichts scheißer als Platz vier. Avatar von hardlooper
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    Zitat Zitat von frostbeule Beitrag anzeigen
    Aber falls mein erstes Posting zu kryptisch war:......
    War es nicht - ich finde nur, dass Du an "verdammt" vielen Schrauben am Drehen warst/bist.

    Aber das mit der Sprengung kann ich eh nicht ernst nehmen, sorry, weil ich dabei immer daran denken muß, dass sich unser Rasen freut, wenn er keine bekommt - der großen Löcher wegen - Trinitrotoluol** (TNT) und so .

    **watt für'n Wort

    Knippi

  6. #6

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    Die Sprengung ist tatsächlich eines der wenigen wirklich ernst zu nehmenden Kriterien bei der Unterscheidung von Laufschuhen. Ich würde an Deiner Stellle die Beine erst gar nicht an eine hohe Sprengung zu gewöhnen, dann hast Du auch keine Probleme damit, sie zu reduzieren. Mein Sportorthopäde sagte mir, er hat weniger Patienten mit Verletzungen wegen Minimalschuhen, als solche, die von 12mm auf 6 mm umsteigen. Die genannten Schuhe kenne ich alle nicht, bin noch nie mit Nike gelaufen, aber ab 10 mm Sprengung empfinde ich das Laufen als unangenehm.

  7. #7
    Avatar von sunday
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    Wenn ein Schuh gut gemacht ist, machen 10mm Sprengung nix aus. Das gilt aber nur für Fersenlauf, da können es bei großen Füßen sogar ein paar mm mehr sein. Streng genommen ist es aber ein Fehler mit großem Dämpfungspolster unter der Ferse zu laufen, weil auch Fersengang/Fersenlaufen, d.h. den ganzen Fuß abrollend vorwärtsstrebend, mit dünnerem Absatz so trainiert werden kann, dass die Ferse sanfter aufgesetzt wird. Vorfuß- und Mittelfußlauf geht mit 10mm zwar auch, aber etwas weniger bis garkeine Sprengung gibt viel bessere Kontrolle über diese Laufstile, die eh kein dickes Fersensohlen-Polster brauchen. Ein paar 8mm-Sprengungsschuhe dienen mir für Tempoläufe im wechselnden Laufstil, ein paar fast-0mm-Sprengungszehenschuhe für langsames Joggen weitgehend vorfüßig, aber bei Untergrundänderungen oder der Abwechslung wegen mit eingestreuten Fersenlauf- und Mittelfuß-Phasen.

    Neulich erwarb ich einen billigen Hallenschuh mit spürbar schlecht gemachter hoher Sprengung - Laufen damit ist ausgeschlossen. Gehen damit geht aber grad so.

  8. #8
    Kompressionssocken-Lustigmacher Avatar von MichiV
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    ich seh das mittlerweile nicht mehr so eng. Auf vielen Seiten ist ja die Sprengung mit angegeben, wenn die mir gefallen, kauf ich die. Sind die bequem, kauf ich die wieder, fertig.

    In normalen Geschäften kaufe ich keine Laufschuche, da es dort, zumindest in Bremen, nicht die von mir bevorzugten flacheren flexibleren Schuhen gibt.

    In Outletcentern von Nike, Adidas und Puma gibt es immer wieder flache sogenannten Wettkampfschuhe die mir gefallen.

  9. #9
    Avatar von real_lucky
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    Hi,
    Zitat Zitat von frostbeule Beitrag anzeigen
    ...Kurzum: Wie habt Ihr die Sprengung reduziert, so dass zumindest kleinere Läufe barfuss oder mit Lunas ohne Schmerzen drinlagen? Und mit welchem Tempo?
    Kurzum: Sprengung, zumindest beim normalen alltäglichen Gehen, abstellen. Dein Bewegungsstil wird sich dann möglicher Weise ändern. Beim Laufen geben die Herstellen von 0-Sprennung Schuhen oft Hinweise und Empfehlungen wie die Eingewöhnungsphase durchlaufen werden kann ... an die würde ich mich halten

    Gruß
    Gerdi

  10. #10

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    Also, wenn du Barfußlaufen möchtest, dann solltest du auch das bzw. daraufhin trainieren…was vielleicht erst einmal bedeutet, generell mehr Barfuß zu gehen, die Fußmuskulatur zu kräftigen etc., je nachdem, wie stark die bei dir ist.
    Du sagst ja selbst, dass du es übertrieben hast, dass dich der Wahnsinn gepackt hat – genau das ist aber doch Verletzungsursache Nummer 1!


    Dir zu raten, es nicht zu übertreiben, ist natürlich geschenkt, aber meinen bescheidenen Erfahrungen nach muss man das Barfußlaufen wirklich vorsichtig angehen. Das bedeutet vor allem auch, Geduld zu haben. Wenn du mit Schuhen mit starker Sprengung dann 30 Minuten laufen kannst – wird es dich dann nicht eher frustrieren, wenn du Barfuß im Grunde noch mal wieder den Anfängerplan von vorn beginnen kannst? Oder halt nur 5 Minuten laufen kannst?
    Die erworbene Kondition hilft dir dabei nicht, sondern verlockt eher noch, es (wieder) zu übertreiben. Apropos: Was heißt denn das überhaupt? Wie lange/ weit bist du denn schon barfuß gelaufen?


    Ich bin gerade auch in der Situation, die Barfußstrecke langsam auszubauen und mit etwas Bedauern der gut 4-fachen Strecke hinterher zu gucken, die ich mit Schuhen bereits gelaufen bin...

    Allerdings laufe ich barfuß definitiv anders, als mit den Schuhen – ich würde meinen, „aktiver“ – was sogar ungleich anstrengender ist. Das könnte ich wohl auch mit den Schuhen, wobei ich eben nicht stark dazu gezwungen werde, was bei mir – ganz ohne Illusionen – dazu führt, dass der Laufstil unsauberer wird. Gerade, wenn ich dann länger laufen möchte.
    Deswegen habe ich mich gegen ein Zweigleisig-Fahren entschieden und schlucke jetzt immer die Kröte, nicht länger laufen zu können (obwohl selbst die kurze Distanz viel anstrengender ist).

  11. #11

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    Sicher tickt da jeder anders. Ich habe nach einer Saison mit Plantarfaszitis den Laufstil letzten Sommer ein wenig auf Mittelfuß- Vorderfuß umgestellt (bzw, das bilde ich mir ein, auf Fotos sieht das immer noch nicht nach Landung auf dem Mittelfuß aus, aber der Vorderfuß ist jetzt jedenfalls bewusst in die Technik integriert) und komme mit den Brooks Ghost (Sprengung 12) überhaupt nicht zurecht, die eigentlich meine NB 1080 (Sprengung 8) ersetzen sollten. Um die selbe Landung wie bei den NB zu erreichen, muss ich den Fuß regelrecht anheben. Die Fußballen haben die Änderung auch mitbekommen und sind so sehr angeschwollen, dass meine Marathonteilnahme in Gefahr geriet. Ich laufe jetzt wieder mit NB, diesmal Boracay (Sprengung 6) und fühle mich pudelwohl.

    Ich erfahre hohe Sprengungen zumindest bei diesem Schuh - und das ist ja durchaus ein bewährtes Modell eines bekannten Herstellers - insofern als einen doch recht starken Eingriff, bei dem sich meine Füße auch beschwert haben.

  12. #12

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    Zitat Zitat von hardlooper Beitrag anzeigen
    War es nicht - ich finde nur, dass Du an "verdammt" vielen Schrauben am Drehen warst/bist.

    Aber das mit der Sprengung kann ich eh nicht ernst nehmen, sorry, weil ich dabei immer daran denken muß, dass sich unser Rasen freut, wenn er keine bekommt - der großen Löcher wegen - Trinitrotoluol** (TNT) und so .

    **watt für'n Wort

    Knippi
    Ja, an der Sicherheitskontrolle beim Flughafen sollte man sich den Satz "Meine Schuhe haben eine grosse Sprengung, sollte ich die ausziehen?" vielleicht sparen. Aber jede Subkultur hat ihren spezialisierten Wortschatz: Sprengung, Pace, Finishen und so. Und wenn an vielen Schrauben gedreht wird fällt halt Sägemehl....

  13. #13

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    Zitat Zitat von LaufenderAffe Beitrag anzeigen

    Die erworbene Kondition hilft dir dabei nicht, sondern verlockt eher noch, es (wieder) zu übertreiben. Apropos: Was heißt denn das überhaupt? Wie lange/ weit bist du denn schon barfuß gelaufen?
    Die Übertreibungs-Nummer letzten Herbst auf der Barfuss-Paradies-Sägemehlbahn waren 15 Runden, die Bahn ist 380 Meter lang. Ich hab ein paar mal die Pfosten (alle 100 Meter) gezählt (Sekundengefühl und so) und bin ziemlich genau 10 km/h gelaufen. Das ging so locker und leicht, dass ich gar nicht auf die Idee kam, ich könnte etwas überlasten. Muskeln habe ich danach ein wenig gespürt, aber Mister Achilles meldete sich erst einige Stunden später, dafür um so heftiger.

    Die Bahn hat eine leichte Steigung, und es ist genial, wie sich da die Zehen richtig in das Sägemehl bohren, wenn man bergauf ein wenig Stoff gibt. Eigentlich war es ein Fahrtspiel, runter habe ich es eher locker genommen. War alles von der Puste her ziemlich locker. Auch flogen die Unterschenkel praktisch automatisch hoch, gelandet bin ich je nach Tempo auf dem Mittel- oder Vorderfuss. Derart locker und flockig war ich mit Schuhen noch nie unterwegs. Auf Waldboden und Asphalt ist das barfuss vermutlich etwas anders...

    Der Tenor hier geht offensichtlich in Richtung "Lieber gleich richtig mit Nullsprengung trainieren", was wohl vernünftig ist. Mal sehen, das Wetter ist hier noch nicht ganz so richtig Luna-tauglich....

  14. #14

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    Mitnichten gibt es da einen Tenor. Ich halte einen leichten Absatz durchaus für sinnvoll. Man muss auch nicht unbedingt den Vorderfußlauf praktizieren. Das würde auch bei mir wohl Achillesferse und Wadenmuskulatur stark stressen. Da gibt es schon tausend Studien darüber, bei den Zeitlupenaufnahmen bei Marathonveranstaltungen sieht man oft, wie es auch unter den Läufern aus Kena oder Äthiopien Leute gibt, die zunächst auf der Ferse landen, andere sind eher Mittelfußläufer... . Das musst Du für Dich selbst rausfinden.

  15. #15
    Avatar von real_lucky
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    Hi,

    Zitat Zitat von frostbeule Beitrag anzeigen
    ... Die Bahn hat eine leichte Steigung, und es ist genial, wie sich da die Zehen richtig in das Sägemehl bohren, wenn man bergauf ein wenig Stoff gibt. ....
    ähm.... ein Rundkurs mit Steigung kann aber nicht NUR Steigungung haben ....


    @divy2
    " ....und komme mit den Brooks Ghost (Sprengung 12) überhaupt nicht zurecht, die eigentlich meine NB 1080 (Sprengung 8) ersetzen sollten. Um die selbe Landung wie bei den NB zu erreichen, muss ich den Fuß regelrecht anheben..."

    ging's nicht im Thema eigentlich um "Sprengung reduziere"? Was bitte hat das nun mit Deiner "Sprengung Erhöhung" zu tun?

    Korrekter Vorfußlauf hilft auch mit Sprengung an's Ziel https://www.youtube.com/watch?v=Ll5Q33lzxRc


    Gruß
    Gerdi

  16. #16
    Avatar von Rauchzeichen
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    Filtern wir den Text mal auf relevante Informationen:

    Zitat Zitat von frostbeule Beitrag anzeigen
    ...
    ...Derzeit bin ich bei 3x10 Minuten mit jeweils 2 Minuten Gehen...

    ...Ich hab mit den Distance2 mal einen 30-minütigen Spaziergang gemacht (sonst mache ich gerne deutlich längere Ausflüge), und am nächsten Tag spürte ich die Sehne genau so stark wie nach den Lauftrainings. Rechts übrigens deutlich stärker als links...

    Ich habe einen alten, stark gedämpften Turnschuh von Nike ("Zoom"), der eine Sprengung von 10 mm hat. Gestern bin ich damit sogar auf Asphalt die 3x10 gelaufen, problemlos...
    Ich lese hier von einem Typen, dessen Füße so völlig untrainiert sind, dass er noch nicht mal 30 Minuten am Stück in Turnschuhen spazieren gehen kann und dann jammert, dass ihm beim Barfußlaufen die Füße weh tun.

    Du musst deine Sehne nicht an die Sprengung gewöhnen, gewöhne deine Füße erst mal ans Laufen

    Kauf dir ein paar Schuhe, die passen und sich am Fuß gut anfühlen. Die Sprengung ist dabei komplett egal.
    Sieh zu, dass du erst mal wenigstens eine halbe Stunde am Stück auf Asphalt laufen kannst, das ist nämlich einfacher als Barfuß in Holzschnitzeln.
    Mach Kräftigungsübungen für die Füße, so dass sich die Stützmuskulatur aufbaut - Balance-Pad oder so.
    Dazu kannst du auch barfuß über die Finnenbahn laufen, aber halt nicht gleich 30 Minuten lang.

  17. #17
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Niemand zwingt dich, auf Asphalt zu laufen, muss man auch wirklich nicht. Du hast dir aber nun den denkbar schwierigsten (okay auf der Reitbahn fand ich es noch heftiger) Boden zum Laufen gesucht. Die Belastungen für Bein und Fuß sind da um vieles höher, selbst für geübte Läufer. Daher musst du noch viel mehr acht geben und vorsichtiger sein. Die Sprengung verstärkt das noch. Aber dein Hauptproblem wird die ganz normale Überlastung sein. Nein, Schmerzen in der Achillessehne sind nie gut, egal wann sie auftreten.

    Gruss Tommi

  18. #18

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    Zitat Zitat von Rauchzeichen Beitrag anzeigen

    Ich lese hier von einem Typen, dessen Füße so völlig untrainiert sind, dass er noch nicht mal 30 Minuten am Stück in Turnschuhen spazieren gehen kann und dann jammert, dass ihm beim Barfußlaufen die Füße weh tun.
    Oh, ein Sprengungstroll.

    Das mit dem 30 Minuten Spazierengehen bezog sich einzig auf die 6mm-Schuhe. Beim Barfusslaufen tun mir die Füsse nicht weh. Ich will auch die Sehne nicht an die Sprengung gewöhnen, sondern das Gegenteil. Und nein, die Sprengung ist für mich nicht egal. Und barfuss auf Holzschnitzeln bin ich bislang weder gegangen noch gelaufen. Nimm es mir nicht übel, wenn ich Dich künftig hier ignoriere.

  19. #19

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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Niemand zwingt dich, auf Asphalt zu laufen, muss man auch wirklich nicht. Du hast dir aber nun den denkbar schwierigsten (okay auf der Reitbahn fand ich es noch heftiger) Boden zum Laufen gesucht. Die Belastungen für Bein und Fuß sind da um vieles höher, selbst für geübte Läufer. Daher musst du noch viel mehr acht geben und vorsichtiger sein. Die Sprengung verstärkt das noch. Aber dein Hauptproblem wird die ganz normale Überlastung sein. Nein, Schmerzen in der Achillessehne sind nie gut, egal wann sie auftreten.

    Gruss Tommi
    Die Holzschnitzel geben ein wenig Abwechslung ja, aber ein Fan des eintönigen Asphalts werde ich wohl nie. Wirklich nur in den 10mm-Schuhen fällt mir auf, dass der Fuss immer wieder leicht (oder am Ende stärker) verkrampft, das hatte ich mit dem 6mm-Schuhe oder barfuss nie.

    Gestern Abend mit den 6mm-Schuhen eine 15 Minuten-Runde gemacht, jeweils alle zwei Minuten für 30 Sekunden langsam gelaufen, dazwischen mit kurzen Schritten gegangen. Achillessehne noch immer ohne Mecker. Das werd ich so ähnlich wohl mal vorläufig durchziehen, spätestens am Freitag sollte es von den Temperaturen her für die Lunas reichen....

  20. #20
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von frostbeule Beitrag anzeigen
    Die Holzschnitzel geben ein wenig Abwechslung ja, aber ein Fan des eintönigen Asphalts werde ich wohl nie.
    Wie ich schon schrub, zwingt dich ja auch niemand

    Zitat Zitat von frostbeule Beitrag anzeigen
    Wirklich nur in den 10mm-Schuhen fällt mir auf, dass der Fuss immer wieder leicht (oder am Ende stärker) verkrampft, das hatte ich mit dem 6mm-Schuhe oder barfuss nie.
    Es kann natürlich an der Sprengung liegen. Allerdings unterscheiden sich Schuhe mehr als nur in der Sprengung. Leisten, Dämpfung, Passform, Schnürung, all das beeinflusst den Fuß beim Laufen auch nicht wenig.

    Gruss Tommi


    "Unser Denken bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was uns missfällt, werden wir auch viel Schlechtes sehen, dementsprechend über die Welt denken und unser Verhalten danach ausrichten. Menschen, die sich auf das Schöne konzentrieren, sind folglich zweifelsfrei glücklicher."

    Thorsten Havener

  21. #21
    Avatar von Rauchzeichen
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    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    Wie ich schon schrub, zwingt dich ja auch niemand


    Es kann natürlich an der Sprengung liegen. Allerdings unterscheiden sich Schuhe mehr als nur in der Sprengung. Leisten, Dämpfung, Passform, Schnürung, all das beeinflusst den Fuß beim Laufen auch nicht wenig.

    Gruss Tommi
    Prinzipiell stimmt das schon, aber hier geht es um halbstündige Spaziergänge und 10 bis 15-minütige Jogging-Einheiten.
    Wenn man nicht völlig untrainiert ist, kann man die in jedem Schuh absolvieren, den man im Schuhschrank findet oder einfach die Schlappen komplett weglassen.

  22. #22

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    Zitat Zitat von Rauchzeichen Beitrag anzeigen
    (...)oder einfach die Schlappen komplett weglassen.
    Gueng

  23. #23
    Pfützen machen glücklich! Avatar von dicke_Wade
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    Zitat Zitat von Rauchzeichen Beitrag anzeigen
    Prinzipiell stimmt das schon, aber hier geht es um halbstündige Spaziergänge und 10 bis 15-minütige Jogging-Einheiten.
    Wenn man nicht völlig untrainiert ist, kann man die in jedem Schuh absolvieren, den man im Schuhschrank findet oder einfach die Schlappen komplett weglassen.
    Sehe ich ja genau so, das müssen schon seltsame Füße oder totale Untrainiertheit sein, wenn sich 10 - 15 Minuten so auswirken. Daher befremdet mich die Angelegenheit, dass der TE all dies auf die paar Millimeter Sprengung schiebt.

    Gruss Tommi

  24. #24
    Avatar von real_lucky
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    Hi,

    Zitat Zitat von dicke_Wade Beitrag anzeigen
    ... Daher befremdet mich die Angelegenheit, dass der TE all dies auf die paar Millimeter Sprengung schiebt.

    Gruss Tommi
    Ich glaube hier wird mal wieder etwas viel mit dem Kopf gelaufen. Etwas mehr Trainig mit den Füssen und manche Sache würde sich von selbst erledigen.

    Gruß
    Gerdi

  25. #25
    Avatar von FreddyT
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    Welchen Einfluss die Sprengung wirklich hat, ist mir nicht klar. Der Trend scheint ja Richtung wenig/keine Sprengung zu gehen, aber ich frage mich, ob das nicht nur Mode ist. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten:

    Das erste Jahr bin ich (Fersenläufer) mit zwei Schuhen mit 8 bzw. 10 mm Sprengung gelaufen. Nun wollte ich mir mit dem 3. Paar etwas anderes gönnen und kaufte im Sale den Kinvara 7, der soll 4 mm Sprengung haben.( Läuft sich prima auf Asphalt, im Wald habe ich eher das Gefühl, die Sohle ist einen Meter dick.)

    Den Kinvara bin ich dann erst langsam 6 km gelaufen, dann 7 km etwas schneller und beim dritten Mal 12 km halbwegs flott. Einen Tag nach diesem Lauf hatte ich einen tierischen Muskelkater in den Waden, hatte ich vorher noch nie.

    Kann dies daran liegen, dass einige mm Sprengung fehlten? Der Muskelkater wäre ein Indiz, dass der Wadenmuskel etwas mehr arbeiten musste; dann wäre es aber logisch, dass er auch stärker an der Achillessehne zieht, weshalb die geringe Sprengung eigentlich Probleme mit der Achillessehne provozieren und nicht etwa mildern müsste. Das würde dann aber bedeuten: wer Probleme mit der Achillessehne hat, wäre am Anfang mit einer höheren Sprengung besser bedient.
    ______________________________________

    Es ist nicht entscheidend, woher man kommt, sondern wohin man geht.

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